Ein Haustier als Helfer gegen Einsamkeit

Benutzer142764  (25)

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Hallo ihr lieben!

Ich bin umgezogen und wohn allein und ich hasse es einfach in die Wohnung zu kommen. Daher schwebt mir die Idee im Kopf, mir ein Haustier zuzulegen- die Frage ist nur welches...

In 1-2Jahren werde ich eh Katzen-Mutti. Das steht schon fest, aber momentan ist das noch nicht möglich, da mir noch ein paar finanzielle Mittel und das nötige Fachwissen fehlen (will auch vorher definitiv nochmal umziehen)

Ich hätte also gern ein Haustier à la Cartoon-Goldfisch...(mir ist klar das Goldfische bzw. Fische allgemein in der Realität auch sehr pflegeintensiv sind und sich nicht mit einem Glas Wasser zufrieden geben)

Früher hatte ich jahrelang Vögel...ich Fands toll, aber da war ich noch jung und naiv und dachte nicht, das es im engen Käfig nicht unbedingt so schön ist.

Habt ihr eventuell Tipps, Inspirationen, Vorschläge auf die ich noch nicht gekommen bin?
Wär einfach schön jemanden zu haben, der auf mich wartet, wenn ich abends zurück komme:smile:
 

Benutzer96053 

Planet-Liebe Berühmtheit
Wenn du vor allem abends zuhause bist, würde sich vielleicht ein Zwerghamster anbieten? Ich hatte früher, als ich alleine gewohnt habe, auch immer einen, das war schon ein "Grund", sich eben auch mal auf abends zu freuen. Die meisten anderen Tiere brauchen auch tagsüber jemanden, der sie bespaßt, Hamster sind dämmerungs-/nachtaktiv und zudem Einzelgänger. Der "Vorteil", wenn man so will, ist, dass du dich nicht für 15+ Jahre an ein Tier bindest, wie es bei einem Hund oder einer Katze der Fall ist - der Zwerghamster lebt nur maximal 3 Jahre.
 

Benutzer18889 

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Ich finde einen Hamster auch geeignet. Ganz billig ist die Anschaffung des Zubehörs aber auch nicht. Mit so 200 € musst du für einen vernünftigen großen Käfig aus Holz, gutem Laufrad etc. schon rechnen.
 

Benutzer72433 

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ich würde ja ratten vorschlagen - aber mindestens zwei, damit sie gesellschaft haben wenn du nicht da bist. sehr intelligente, soziale und sympathische tiere, wenn man sich entsprechend mit ihnen beschäftigt... weibchen sind allerdings pflegeleichter als männchen. von solchen tierchen hat man irgendwie mehr als von einem goldfisch der stumm in der ecke steht und mit dem keinerlei interaktion möglich ist.
 

Benutzer146682 

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Die Idee mit dem Hamster finde ich auch gut, mir hat auch mal eine Hamsterin drei Jahre mein Leben sehr versüßt.
Aber ich bin mal neugierig, wieso scheust du vor einer Katze noch zurück? So teuer sind die gar nicht im Unterhalt, wenn nicht gerade ein Tierarztbesuch ansteht. Du kannst dich zudem auch als Pflegestelle im Tierheim anbieten, so kam ich an meine jetzige Katze, die ich mittlerweile fest übernommen habe. Als meine alte Katze starb hatte ich kaum das Geld, um vernünftig für eine neue sorgen zu können. Dann sah ich sie, hab mich spontan verliebt, drei Wochen mit mir gerungen - und bin dann doch zum TH gefahren, um nach der Möglichkeit zu fragen sie in Pflege zu nehmen. Da sie schon lange einsaß, weil sie sehr ängstlich ist und dadurch auch teilweise sehr kratzbürstig auf Interessenten wirkte, haben sich die Mitarbeiter eher gefreut dass sie eine Chance bekam. Ich meinerseits hab es nie bereut - scheue oder schon ältere Tiere sind die dankbarsten Gefährten, die man haben kann, sobald das Eis einmal gebrochen ist. :smile:

Als Anfängerin würde ich dir nicht zu einer scheuen Katze raten. Aber eine schon ältere, die leider in Tierheimen sehr oft übersehen werden, ist gar nicht so verkehrt für den Anfang. Mit einer Katze lernt es sich auch perfekt gemeindsam, da sie anders als Hunde sehr eigenständig sind. Viel zu erziehen hast du da nicht. :smile:

Eine Ergänzung noch: Auch ein Nager braucht die richtige Handhabung, ich glaube sogar dass man da mehr Fachwissen braucht als bei der Katze, eben weil ein Nagetier abhängiger ist von der Person, die es pflegt. Katzen melden sehr deutlich, wenn sie etwas brauchen. Ein Nager tut das sicher auch, hat aber nur in seltenen Fällen die Chance, dem Futtergeber notfalls mal nachdrücklich auf die Pelle zu rücken und seine Bedürfnisse einzufordern. *gg*
 
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Benutzer122781 

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Off-Topic:
grundsätzlich stimme ich nevery zu. ratten sind idr ja auch schneller zu zähmen als hamster.
aber ich finde die motivation doch irgendwie fragwürdig:
Ich bin umgezogen und wohn allein und ich hasse es einfach in die Wohnung zu kommen.
nur weil mir die wohnung leer erscheint (?), würde ich mir kein tier zulegen. die kosten nun mal geld, machen dreck etc. wenn man also nicht wirklich "verliebt" ist, könnte ich mir vorstellen, dass man dem ziemlich schnell überdrüssig wird.
 

Benutzer135918 

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Was hältst du von einem Terrarium mit einer Echse . Kommt Kosten und Pflegemaessig auf das selbe wie bei dem Fischen raus. Kleine Landschildkröten , waeren da ratsam. Da ist das Futter auch recht billig zu besorgen , weil es Vegetarier sind.

Hab mich früher in der Zoo AG darum gekümmert und ich sag dir es gibt Pflege intensivere Tiere und anfälliger fuer Krankheiten.

Dazu macht es mir heute noch Spass die zu Pflegen , wenn ich mal im Zoo aushelfen.

Wäre dass den nichts für dich im Zoo eine Patenschaft zu über nehmen ?
 

Benutzer18889 

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Was hältst du von einem Terrarium mit einer Echse . Kommt Kosten und Pflegemaessig auf das selbe wie bei dem Fischen raus. Kleine Landschildkröten , waeren da ratsam. Da ist das Futter auch recht billig zu besorgen , weil es Vegetarier sind.

Landschildkröten???

Die brauchen massig Platz, wenn man sie richtig halten will. Die sind alles andere als nicht aufwendig.
 

Benutzer135918 

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Landschildkröten???

Die brauchen massig Platz, wenn man sie richtig halten will. Die sind alles andere als nicht aufwendig.
Vom Platz sprach ich nicht, sondern von der persönlichen Pflege. Dazu gibt es dort auch Zwerg Varianten , an ne Riesenschildkröte kommst du ja selbst als Zoo nicht so einfach drann.
 

Benutzer146682 

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Ich finde alles, was Reptil ist, eher sehr heikel, weil die nicht mal, wenn man sich nicht sehr gut mit ihnen auskennt, anzeigen wenn etwas nicht stimmt. In meiner Jugendzeit hatte ich mal zwei Wasserschildkröten, sie wirkten eigentlich jeden Tag gleich... mal im Wasser paddeln, mal etwas erhöht dösen und sich trocknen lassen, mal einfach ein bisschen im Wasser treiben lassen.

Nja. Irgendwann ging es ihnen trotzdem nicht so gut. Was ich aber erst festgestellt habe, als sie tot waren. :/

Eine Bitte hab ich auch definitiv: Egal welches Tier bei dir einzieht, liebe TE, bitte schau dich um ob du eines aus dem Tierschutz bekommen kannst. Die Tiere aus dem Zoohandel sind leider beileibe nicht immer aus den Händen guter Züchter, es gibt da auch Massenproduzenten wo die Tiere unter völlig inakzeptablen Bedingungen vermehrt werden. Gesunde, lebhafte, fröhliche Tiere wirst du unter solchen Bedingungen nicht bekommen (und ich finde auch, dass sowas nicht unterstützt werden sollte!)
 

Benutzer135918 

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axolotl bekommt man weiterhin aber eben nur noch vom züchter.. aus der natur gefangene logischerweise nicht mehr
Ja aber , da zertifizierte Züchter zu finden ist schwer.

Wenn da ein Kleintiere weitergegeben wird ohne Meldung und Papiere hast du Probleme.


In der Nachbarschaft ist ein zertifizierter Skunk Züchter, den könnte ich mal zu so einem Stinktier Interviewen . Aber ich denke Wohnungshaltung ist da nix.
 

Benutzer12529 

Echt Schaf
Kannst du dir das Haustier überhaupt finanziell erlauben?
Sind Tierarztbehandlungen drin? Kann schnell mal ziemlich teuer werden, erst recht, wenn es eine OP geben muss oder eine längerfristige Krankheit geben sollte.
Selbst die Anschaffung eines Hamsters geht locker auf über 200 €, wenn man ihn artgerecht halten möchte. Monatlich zwar nicht so kostspielig, aber wenn er mal zum Tierarzt muss, kann das schnell teuer werden.
Falls einige Tiere ddich näher interessieren, informiere dich in den jeweiligen Tierforen über deren artgerechte Haltung.
 

Benutzer39498 

Planet-Liebe ist Startseite
Ich hatte als Studentin einen Hamster. War schön, der hat mir gerne abends/nachts Gesellschaft geleistet wenn ich gelernt habe - ich hab' mich dann im Flur auf den Boden gehockt mit meinem Laptop und er durfte rumwuseln.
Selbst die Anschaffung eines Hamsters geht locker auf über 200 €, wenn man ihn artgerecht halten möchte. Monatlich zwar nicht so kostspielig, aber wenn er mal zum Tierarzt muss, kann das schnell teuer werden.
Ich bin ja jemand der seinen Hund in die Tierklinik schleift wenn er ihm komisch vorkommt, aber bei Hamstern kann der Tierarzt einfach nicht wahnsinnig viel machen. Ehrlich gesagt würde ich einem Tierchen, da schon von einem lauten Knall einen Herzkasper kriegen kann (um's jetzt mal etwas übertrieben darzustellen), auch keine OP zumuten..
 

Benutzer135918 

Sehr bekannt hier
Stimmt, das mit den Kosten war mit ein Grund für mich nein zum Haustier zu sagen. Ich hab zwar dank Zimmer bei den Eltern etwas über, aber müsste ich selbst wohnen würde es nicht wirklich reichen. Und du bist ja noch Azubi in der Tanzschule und duerftest weniger als ich haben.
 

Benutzer107106 

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Redakteur
Die spätere Verträglichkeit mit Katzen ist halt so ne Sache. Auch große Nager wie Meeris werden von Katzen gestresst. Ich hatte jahrelang Freiflieger Wellis in der Wohnung. Das war schon cool. Die kamen nur nachts in die Voliere. Aber das ist Dreck, kostet Geld und mit Katzen absolut ungeeignet. Günstige Haustiere gibt es einfach nicht.
 

Benutzer120063 

Planet-Liebe Berühmtheit
Ich würde damit wohl echt noch warten - ich weiß nicht, wie weit weg deine neue Wohnung von deinem Elternhaus ist - aber gerade, als ich frisch ausgezogen war, war ich sehr gerne flexibel. Ich bin öfter mal übers Wochenende nach Hause gefahren oder habe Freunde besucht. Das wird mit Haustier alles so unendlich schwierig, weil das ja immer versorgt werden muss - ich meine, dass man sich damit im Moment der größten Freiheit seiner Flexibilität ziemlich beraubt.

Die Einsamkeit kann ich nachvollziehen, aber ich würde eben versuchen, das anders zu lösen - mehr rausgehen oder telefonieren.
 
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