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Benutzer231848 (22)
Ist noch neu hier
- #1
Ich brauche einen neutralen Blick von außen, weil ich gerade nicht weiß, ob ich überreagiere oder ob meine Gefühle berechtigt sind.
Kurz zur Vorgeschichte: Mein Freund hat die schriftliche Steuerberaterprüfung gerade geschafft das schwere Schriftliche ist vorbei und jetzt steht nur noch die mündliche Prüfung an. In der Vorlesung hat er sich mit einer Kommilitonin gut verstanden, eigentlich anfangs mit Typen nur die haben abgebrochen. Durch die Vorbereitung auf die schriftliche Prüfung hatten die beiden immer wieder fachlichen Kontakt: Fragen per Chat, kurze Erklärungen rein fachlich.
Als die schriftliche Prüfung vorbei war, schrieb sie ihm, ob sie mal telefonieren könnten, weil sie die Prüfung abbrechen will. Ich habe damals gesagt, dass ich Telefonieren in dem Zusammenhang unangenehm fände, daraufhin hat er ihr gegenüber erwähnt, dass er gerade mit mir essen ist und es schwierig ist grade und dass sie die Prüfung durchziehen soll beziehungsweise lag die Betonung. Wir ziehen die Prüfung durch. Danach hatten sie noch steuerlichen Kontakt (Fragen, fachlicher Austausch).
Jetzt geht es um die mündliche Vorbereitung: Es sollen Lerngruppen gebildet werden. Mein Freund hat ihr geschrieben und gefragt, ob sie zusammen eine Lerngruppe machen wollen. Das ist an sich logisch für mich sie ist gut im Stoff, er will bestehen, und Leute suchen sich beim Lernen diejenigen, die fachlich weiterhelfen. ABER:
Was mich verunsichert, ist Folgendes: Ich habe durch seine Erzählungen über lange Zeit das Gefühl bekommen, dass sie immer diejenige ist, die den Kontakt sucht also habe ich sie innerlich oft als "diejenige, die anfängt" und dadurch als "die Böse" dargestellt. Als er mir nun von der Lerngruppe erzählt hat, hat er ein wichtiges Detail weggelassen: erst auf meine Nachfrage hat er gesagt, dass er sie gefragt hat. Dieses Detail hat für mich viel verändert weil ich merke, dass nicht alles immer von ihr ausgeht, sondern oft auch von ihm. Dass ich dieses Detail erst erfragen musste, hat mich verunsichert und verletzt, weil er weiß, dass mich solche Situationen treffen, und ich mir wünschen würde, dass er solche Infos direkt kommuniziert.
Weitere Fakten, die ich wichtig finde: Die Kommilitonin bringt ihre beste Freundin mit und die hat einen Freund. Wenn die drei zusammen lernen, fände ich das okay. Wichtig für mich ist, dass es wirklich eine Lerngruppe bleibt und nicht in Treffen zu zweit oder private Gespräche abrutscht. Mein Freund sagt immer wieder, ihm ginge es rein um die Prüfung und den steuerlichen Aspekt. Genau deshalb finde ich private Treffen oder Zweier-Treffen problematisch das hätte für mich nichts mehr nur mit Prüfungsvorbereitung zu tun..
Meine Fragen an euch:
Kurz zur Vorgeschichte: Mein Freund hat die schriftliche Steuerberaterprüfung gerade geschafft das schwere Schriftliche ist vorbei und jetzt steht nur noch die mündliche Prüfung an. In der Vorlesung hat er sich mit einer Kommilitonin gut verstanden, eigentlich anfangs mit Typen nur die haben abgebrochen. Durch die Vorbereitung auf die schriftliche Prüfung hatten die beiden immer wieder fachlichen Kontakt: Fragen per Chat, kurze Erklärungen rein fachlich.
Als die schriftliche Prüfung vorbei war, schrieb sie ihm, ob sie mal telefonieren könnten, weil sie die Prüfung abbrechen will. Ich habe damals gesagt, dass ich Telefonieren in dem Zusammenhang unangenehm fände, daraufhin hat er ihr gegenüber erwähnt, dass er gerade mit mir essen ist und es schwierig ist grade und dass sie die Prüfung durchziehen soll beziehungsweise lag die Betonung. Wir ziehen die Prüfung durch. Danach hatten sie noch steuerlichen Kontakt (Fragen, fachlicher Austausch).
Jetzt geht es um die mündliche Vorbereitung: Es sollen Lerngruppen gebildet werden. Mein Freund hat ihr geschrieben und gefragt, ob sie zusammen eine Lerngruppe machen wollen. Das ist an sich logisch für mich sie ist gut im Stoff, er will bestehen, und Leute suchen sich beim Lernen diejenigen, die fachlich weiterhelfen. ABER:
Was mich verunsichert, ist Folgendes: Ich habe durch seine Erzählungen über lange Zeit das Gefühl bekommen, dass sie immer diejenige ist, die den Kontakt sucht also habe ich sie innerlich oft als "diejenige, die anfängt" und dadurch als "die Böse" dargestellt. Als er mir nun von der Lerngruppe erzählt hat, hat er ein wichtiges Detail weggelassen: erst auf meine Nachfrage hat er gesagt, dass er sie gefragt hat. Dieses Detail hat für mich viel verändert weil ich merke, dass nicht alles immer von ihr ausgeht, sondern oft auch von ihm. Dass ich dieses Detail erst erfragen musste, hat mich verunsichert und verletzt, weil er weiß, dass mich solche Situationen treffen, und ich mir wünschen würde, dass er solche Infos direkt kommuniziert.
Weitere Fakten, die ich wichtig finde: Die Kommilitonin bringt ihre beste Freundin mit und die hat einen Freund. Wenn die drei zusammen lernen, fände ich das okay. Wichtig für mich ist, dass es wirklich eine Lerngruppe bleibt und nicht in Treffen zu zweit oder private Gespräche abrutscht. Mein Freund sagt immer wieder, ihm ginge es rein um die Prüfung und den steuerlichen Aspekt. Genau deshalb finde ich private Treffen oder Zweier-Treffen problematisch das hätte für mich nichts mehr nur mit Prüfungsvorbereitung zu tun..
Meine Fragen an euch:
- Reagiere ich über, wenn mich das weggelassene Detail so stört?
- Wie würdet ihr in meinem Fall eine Grenze setzen, ohne ihm das Gefühl zu geben, dass ihr Vertrauen im Weg steht?
- Was ist eine vernünftige Vereinbarung für Lerngruppen in so einer Situation (online/präsenz, Transparenzpflicht)?
- Wie kann ich ansprechen, dass er solche Details künftig direkt nennt (z. B. "Ich habe sie gefragt"), ohne dass er dichtmacht?