Ehrlichkeit in der Beziehung

Benutzer138543  (26)

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Aber ich ahnte auch nicht, dass das so wichtig sei, dass dann eine Welt zusammenbricht. Aber dass glaubt sie mir dann auch nicht mehr. In solche Situationen kommt man doch immer wieder oder?

Ja doch das Problem hatte ich auch schon, war dann für meinen Partner doch wichtiger als ich dachte. Aber ich erzähle sowas dann auch gar nicht bewusst nicht, ich denke da einfach gar nicht drüber nach...
 

Benutzer68775  (36)

Planet-Liebe Berühmtheit
Hm, gezielt lügen erfordert in der Tat eine gewisse Dauerkonzentration, aber wenn man ein paar Grundregeln dazu gelernt hat, ist es jetzt nicht so wahnsinnig fordernd.
Ich kanns schon, aber eigentlich vermeide ich es. Ich gehöre eher zur Fraktion "nichts dazu sagen", oder ausweichen ohne direkt zu lügen.
Dazu muss ich mich nicht besonders anstregen, dafür hatte ich schon immer ein gewisses Talent.

Von Heuchelei, also so tun als ob (einem etwas gefällt, man etwas nicht mag etc) halte ich rein gar nichts, in keiner engeren Beziehung, weder partnerschaftlich, noch freundschaftlich, noch familiär. Ich sage immer direkt, was ich wovon halte, das braucht auch keine Überwindung.

Von 100% Offenheit, vor allem was mich selbst betrifft, halte ich jedoch ähnlich wenig - im Prinzip verfolge ich meine eigenen moralischen Regeln, was das betrifft. Gezielte Darstellung, sinnvolle Stille, das alles ist sehr viel hilfreicher im Alltag, als eine direkte, erkennbare Lüge. Und auch sehr viel leichter aufrecht zu erhalten. Damit behelfe ich mir recht oft, vor allem wenn der Unterschied zur direkten Wahrheit nur der Aufwand der Erklärung ist.

Von daher ist die Antwort hier ein ganz klares "Kommt drauf an" :zwinker: Dinge, die allein meine Person betreffen, behalte ich ausweichend zumeist für mich. Darin bin ich gut genug, dass nicht mal enge Freunde eine Ahnung bekommen. Dinge, die gemeinsames betreffen, behalte ich nicht für mich, formuliere jedoch aus Respekt sinnvolle Aussagen dazu. Bisher hatte ich nur sehr wenige im engen Umfeld, die ein ehrliches "darüber will nicht nicht reden" genauso akzeptiert hätten, wie eine gutes Ausweichmanöver.

Oh und die Beziehung stelle ich in Frage, wenn er SCHLECHT lügt. Und mich ganz offensichtlich für bescheuert hält - darauf reagiere ich empfindlich. Wenn es gute Gründe gibt, und gut ausgeführt ist, und ich durch Zufall drauf komme, kann man über praktisch alles reden. Aber für dumm verkaufen lasse ich mich nicht, da bin ich persönlich beleidigt.
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Sie hat sich eh getrennt, weil sie meint, ich Lüge ihr zu viel. Manchmal habe ich das Gefühl, die Menschen zwingen einem doch geradezu, dass man sie anlügt:flennen: Sorry, wie fies von mir.

Ok, ich hatte nur den Eingangspost gelesen, und mir war entgangen, dass es auch hier um eine direkte persönliche Fragestellung geht.
Also zum einen, ja - manche Menschen machen einem Offenheit, Direktheit, Ehrlichkeit, was auch immer, schwerer als andere. Und ja, ich finde es legitim, anfangs Diskussionen aus dem Weg zu gehen. Aber irgendwann, wenn man merkt, das ist keine Laune, oder nur bei wenigen Themen so empfindlich, sollte man das ansprechen - solche Menschen wissen nämlich meist gar nicht, dass sie für ihre Umwelt zum teil furchtbar anstrengend sind.

Ich finde, Freunde, Familie, Partner sind auch dazu da, einem unangenehme Dinge zur Selbstreflektion zu sagen, auf die man alleine nicht kommt. Das kann mal kurz unanagenehm sein für beide, aber Menschen, mit denen ich gerne und weiter intensiven Umgang pflege, sollten das gebacken bekommen.

Allerdings finden sich solche verbalen Trampel oft in Kombination mit sowieso unsicheren Umfeldern, meiner Erfahrung nach. Ich habe bisher noch immer jedem alles sagen können, was ich sagen wollte, und mich noch nie "genötigt" gefühlt, mir angenehmes herbeizulügen.

Dass du verwöhnt bist, wenn dir in jungen Jahren eine Eigentumswohnung sowie Studiumsvollfinanzierung in den Schoß fällt ist erstmal eine Tatsache, so im allgemeinen Vergleich, und keine Wertung :zwinker:
Ich war auch immer ausreichend privilegiert, aber soweit kommts noch, dass ich mich vor einem Partner dafür so schäme, dass ich ihn deswegen anlüge.

Daher auch mein Hinweis, wenn man sich schnell in Lügen flüchtet wegen unwichtiger Kleinigkeiten deutet das auf eine Wechselwirkung von "rechthaberischer bis zickiger Mensch A" und "unsicherer, konfliktscheuer Mensch B" hin :zwinker: Das würde ich mir an deiner Stelle mal durchdenken, bevor ich eine neue Beziehung eingehe...

Übrigens wäre lügen aus Rückratlosigkeit für mich durchaus ein Grund, die Beziehung zu überdenken. Bzw gar nicht erst einzugehen.
 

Benutzer165399  (47)

Ist noch neu hier
Hallo zusammen!
Ich bin neu hier und traue mich etwas hierzu zu schreiben!
Bin seit längerer Zeit ca acht Jahren singel und ich habe bei diesem Thema bisher sehr schlechte Erfahrungen gemacht!
Es ist nicht gerade schön, wenn man eine Frau liebt und nach der Arbeit nach Hause kommt und sie mit einem anderen im Bett antrifft und dadurch die geplante Hochzeit in die Binsen geht!
Da sie ihnund andere schon seit Jahren nebenbei hatte und mich nur heiraten wollte, damit ie einen guten Ernährer hat!

Nach dieser Pleite schliderte ich im wahrsten Sinne des Wortes in die nächste Pleite und da ja aller guten Dinge drei sind kam noch eine weitere hinzu!

Ich fnde Ehrlichkeit ist Trumpf! Wenn ich eine Beziehung habe und meine Partnerin möchte gerne Sex noch außerhalb, dann sollte man dies offen und ehrlich im Vorfeld klären, denn hinter dem Rücken des anderen oder der anderen, das finde ich doch sehr verletzend und der Verlierer ist der Betrogene!
 

Benutzer133456  (49)

Beiträge füllen Bücher
Ich unterscheide da zwischen "es wuerde einen Unterschied machen" und "es wuerde keinen Unterschied machen."

Z.B. weiss ich, dass Madame T vor Reisen grundsaetzlich mit den Nerven fertig ist und alle Details tausendmal durchgehen will, alles nachprueft, und einfach nicht entspannen kann, bis wir am Zielort sind. Das kriege ich aus ihr nicht raus, egal, was ich mache oder sage, also halte ich die Klappe (ich bin die Ruhe selbst vor und beim Reisen, denn ich bin der Meinung, solange ich weiss, wo meine Kreditkarte ist, laesst sich alles regeln). Da luege ich also, denn eigentlich moechte ich sagen "jetzt hoer auf zu zappeln, alles ist gepackt."

Aber wenn mir der Kaffee zu schwach ist, lasse ich das schon anklingen - nicht, waehrend ich ihn trinke, sondern wenn sie den naechsten macht. Da hat es keinen Sinn, vorzugeben, alles sei OK, es sei denn, ich will die naechsten vierzig Jahre Americano trinken.
 

Benutzer68775  (36)

Planet-Liebe Berühmtheit
(ich bin die Ruhe selbst vor und beim Reisen, denn ich bin der Meinung, solange ich weiss, wo meine Kreditkarte ist, laesst sich alles regeln

Off-Topic:
... da erkennt man die vielgereisten :zwinker: "was soll sein, was meine Kreditkarte nicht lösen könnte? Kein Stress." ist eine Aussage, die immer wieder Reisebegleitungen schockiert hat.


Ja gut, die "Notlügen zur Beschwichtigung" sind ja sowas wie Respektverhalten. Man respektiert, dass der andere jetzt eben anders ist, und das auch nichts ist, was er jetzt irgendwie "nur richtig verstehen müsste" und dann wärs besser. Wenn man dann "jaja" sagt, ist das einfach der Akzeptanz geschuldet.

Aber heucheln um jemanden nicht zu verletzen, obwohl die Konsequenzen dann immer wieder zum heucheln verpflichten "Oh, Schwiegermama, ich LIEBE diesen Rosenkohl!" führt zwangsläufig zu "Schatz, ich hab dir den Rosenkohl extra gemacht, den du so liebst!" - da hat ja nun keiner was davon.

Man beugt die Wahrheit (und Offenheit) nur, wenn man auch bereit ist, es durchzuziehen, auf ewig. Und sich weder damit brüsten muss, noch andern etwas anderes erzählt, noch vergisst, was man eigentlich durchziehen will :zwinker: Grundregeln erfolgreicher Aussagenbeugung.
 
B

Benutzer

Gast
Ich handhabe das in allen Beziehungen recht simpel: Ich erzähle den Menschen die Wahrheit, denen ich einen guten Umgang damit zutraue. Also, dass sie es eben nicht persönlich nehmen und die konstruktive Kritik dahinter erkennen. Menschen die das können, sind mir emotional in der Regel näher. In einer Partnerschaft wäre es als unwahrscheinlich, dass ich dauernd lüge, weil sich für mich kein Nutzen daraus ergibt.

Allerdings hat jeder Mensch so seine Schwächen, wo Rücksichtnahme und Zurückhaltung gefragt sind. Davor habe ich auch Respekt, so lange daraus kein Konflikt mit meinen Bedürfnissen entsteht (z.B. zum sexuellen Frust führt).
 

Benutzer116134 

Planet-Liebe Berühmtheit
Ich finde, das ist ein ziemlich vielschichtiges Thema, das man aus vielen verschiedenen Perspektiven betrachten könnte.
Erwartet ihr von euren Partner dass er euch immer 100% die Wahrheit erzählt bzw. nichts verheimlicht?
Es gibt nicht die eine Wahrheit. Das, was ich als Wahrheit empfinde, kann für jemand anderen wie eine Lüge aussehen. Natürlich gibt es Dinge, die klar so oder nicht so sind – aber gerade bei zwischenmenschlichen Beziehungen, bei Kommunikation, bei der Erinnerung an Situationen gibt es nichts als total subjektive Wahrnehmungen, die vermutlich niemals ganz der Realität entsprechen. Natürlich halte ich meine eigene Wahrnehmung immer für die richtige, ist aber halt eigentlich nicht so.
Man muss sich nur mal die zig Studien angucken, in denen gezeigt wird, wie unsicher und manipulationsanfällig Erinnerungen sind. Und dann braucht man sich eigentlich auch nicht mehr darüber zu wundern, wie häufig Missverständnisse entstehen. Wahrscheinlich entstehen echt viele Streits einfach dadurch, dass die beteiligten Personen zwei ganz verschiedene Wahrnehmungen/Erinnerungen haben und erstmal nicht verstehen können, wie der andere das anders sehen kann.
Von daher: 100% Wahrheit ist nicht möglich. Auch wenn eine Person nicht bewusst lügt, kann es gut sein, dass sie nicht die Wahrheit sagt.
Ich sage nicht, dass meine Mutter eine Wohnung gekauft hat sondern mache aus der Eigentumswohnung einfach eine Mietwohnung. :sneaky:
Das ist halt schon eine deutliche und krasse Lüge.
Ja, wegen der Wohnung lügen, weil sie ja meint, ich sei ja sooo verwöhnt. :schuettel:
Ja und? Eine Eigentumswohnung gekauft zu kriegen ist verwöhnt. Freu dich doch darüber oder nimm sie nicht an, wenn du das doof findest. Du hast gelogen, weil dein Ego es nicht ertragen konnte, dass deine Freundin dich dadurch in deinen Augen abgewertet hat. Das Problem ist nicht unbedingt die Lüge, sondern dein Selbstbewusstsein und dein herumeierndes Verhalten.
Du findest es nicht schlimm, eine Wohnung zu bekommen? Dann steh dazu.
Du findest es auch nicht gut? Dann mach es nicht.
Sie hat sich eh getrennt, weil sie meint, ich Lüge ihr zu viel.
Deine ExFreundin macht zwar auch einen eher seltsamen Eindruck auf mich, aber der Punkt leuchtet ein. Es wirkt einfach total behämmert, wegen sowas zu lügen und deine Unsicherheit leuchtet dieser Lüge aus allen Poren. Da würde ich wohl auch den Respekt vor meinem Partner verlieren.
Manchmal habe ich das Gefühl, die Menschen zwingen einem doch geradezu, dass man sie anlügt:flennen:
Nee. Du zwingst dich selbst dazu, weil du die Reaktionen oder die befürchteten Konsequenzen deiner Mitmenschen nicht ertragen kannst. Weil du nicht zu dem stehst, was du willst und wer du bist.
Wenn du dich demnächst wieder in so einer Situation befindest, dann halte mal kurz inne und frag dich, warum du jetzt lügen willst. Was du befürchtest. Was das schlimmste wäre, was bei der Wahrheit passieren könnte. Und dann sag einfach mal die Wahrheit und guck, was dabei rauskommt. In den meisten Fällen ist das gar nicht so dramatisch und erspart dir im Gegenteil im Nachgang sogar viel Stress. Du musst nur aushalten, dass du vielleicht im ersten Moment eine etwas unangenehmere Reaktion erhältst, als wenn du gelogen hättest.

Ehrlich zu sein hat mMn übrigens nichts damit zu tun, dass man auf einmal total unhöflich zu anderen Personen wird und ihnen Beleidigungen an den Kopf wirft. Ehrlich zu sein heißt doch nicht, ungefragt Kommentare zu irgendwas abzugeben, das einen nichts angeht oder Leuten irgendwas "ins Gesicht zu sagen", das sie von dir gar nicht interessiert.
Nach dem ersten Blowjob meinte sie, dass sie das eigentlich nicht mag, und nur macht um den Partner an sich zu binden.
Geil. :grin:
 

Benutzer81418 

Benutzer gesperrt
Es macht einen Unterschied, ob ich mal etwas verheimliche, oder ob ich Unwahrheiten verbreite. Dann wird Unehrlichkeit anstrengend.
Oder sie wirft mir einfach so vor, ich sei so verwöhnt --> Ich sage nicht, dass meine Mutter eine Wohnung gekauft hat sondern mache aus der Eigentumswohnung einfach eine Mietwohnung. :sneaky:
Dann fragt mich zum Beispiel jemand nach dem Mietzins, denn der ist immer ein interessantes Thema. Ich muss dann aus dem Stand einen solchen erfinden - und ihn auch irgendwo notieren, damit der Mietzins nicht bei jeder Nachfrage ändert; desgleichen sollte der fiktive Vermieter derselbe bleiben. Auch im gegenteiligen Fall wird es heikel: Ich behaupte, ich wohne in einer eigenen Wohnung, und plötzlich flattert eine unerklärliche Wohnungskündigung ins Haus, oder auch bloß eine Mietrechnung.

Ein Bekannter von mir hat seinen Eltern seinen erfundenen Uni-Abschluss bekanntgegeben, weil er ihre dauernden Nachfragen satt hatte. Ich wusste es anders, und er war immer wie auf Kohlen, wenn ich seine Eltern sah. Mitlügen mochte ich nicht, ihn verraten auch nicht - unglaublich, welche Themen ich dann jeweils angeschnitten hatte, um mir (!) aus der Patsche zu helfen! (Inzwischen hat er den Abschluss doch noch geschafft, aber ohne groß zu feiern...)
 

Benutzer123034 

Verbringt hier viel Zeit
Es macht einen Unterschied, ob ich mal etwas verheimliche, oder ob ich Unwahrheiten verbreite. Dann wird Unehrlichkeit anstrengend.

Dann fragt mich zum Beispiel jemand nach dem Mietzins, denn der ist immer ein interessantes Thema. Ich muss dann aus dem Stand einen solchen erfinden - und ihn auch irgendwo notieren, damit der Mietzins nicht bei jeder Nachfrage ändert; desgleichen sollte der fiktive Vermieter derselbe bleiben. Auch im gegenteiligen Fall wird es heikel: Ich behaupte, ich wohne in einer eigenen Wohnung, und plötzlich flattert eine unerklärliche Wohnungskündigung ins Haus, oder auch bloß eine Mietrechnung.

Das stimmt. Ich kann mir solche Sachen ziemlich gut merken.

Ein Bekannter von mir hat seinen Eltern seinen erfundenen Uni-Abschluss bekanntgegeben, weil er ihre dauernden Nachfragen satt hatte. Ich wusste es anders, und er war immer wie auf Kohlen, wenn ich seine Eltern sah. Mitlügen mochte ich nicht, ihn verraten auch nicht - unglaublich, welche Themen ich dann jeweils angeschnitten hatte, um mir (!) aus der Patsche zu helfen! (Inzwischen hat er den Abschluss doch noch geschafft, aber ohne groß zu feiern...)


Das würde ich mich nicht trauen, das wäre mir eine Nummer zu groß :what:
 

Benutzer140528  (50)

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D DerSchlangenmann
Das tut mir leid für dich.
Solche Frauen finde ich zum kotzen. (Ja, ich weiß, Männer machen sowas auch.)
Ich höre immer wieder davon, so nach dem Motto :
Alle wussten es, nur die arme Sau nicht.
Ich hasse diese Form von Unehrlichkeit.
Trotzdem mag ich dir sagen, es geht auch anders.
Verschließe dich dem nicht. Gehört natürlich auch Glück dazu. Klar.
Kopf hoch :bier:
 

Benutzer158018 

Sorgt für Gesprächsstoff
Hallo in die Runde,

ich hätte in diesem Zusammenhang eine Frage an die geneigten Leserinnen und Leser dieses Threads: Inwieweit seid Ihr ehrlich zu eurer Partnerin/ eurem Partner, wenn es um intime Erfahrungen aus der Vergangenheit geht? Egal, ob ihr diese innerhalb oder außerhalb einer Beziehung gemacht habt. Redet Ihr offen darüber und geht auch mal in Details oder ist dies ein absolutes Tabu?
Wenn es nichts ausmacht, würde ich gern kurz den Hintergrund meiner Frage darlegen. Bisher habe ich noch keinerlei wirkliche Beziehungserfahrung. Zwei Geschichten waren dabei, welche man in diese Richtung deuten könnte, aber in meinen Augen zählen sie nicht wirklich. Somit ergab es sich auch, dass ich meine ersten realen sexuellen Erfahrungen im Bereich des Horizontalen Gewerbes sammelte. Dies hat mich insoweit geprägt, das nahezu 99% meines erotischen Erfahrungsschatzes in irgendeiner Form mit dem bezahlen von Geld verknüpft sind. Manchmal schäme ich mich dafür, aber ich stehe dazu.
Seit einigen Wochen bin ich nun in intensiverem Kontakt mit einer Dame, welche ich aber schon länger kenne. Ich freue mich sehr, wenn ich von ihr lese und mein Herz macht Freudensprünge, wenn ich sie sehe. So langsam erhärtet sich der Verdacht, dass sie mich voll erwischt hat :love:. Inwiefern dies nun auf Gegenseitigkeit beruht, vermag ich leider nicht wirklich einzuschätzen. Aber sollte sich daraus doch etwas entwickeln, so sehe ich mich in einer moralischen Zwickmühle. In diesem Falle würde ich ihr gegenüber gern ehrlich sein, und ihr reinen Wein einschenken wollen. Sie soll einfach im Bilde darüber sein, was für ein "Hallodri" ihr da gerade den Hof macht. Sollte ich dies relativ am Anfang wagen, oder doch erst einmal abwarten, bis sich ein gefestigteres Beziehungsgefüge ergeben hat? Inwieweit kann man dabei ins Detail gehen?
Ich freue mich über eine rege Teilnahme und reichlich Feedback von Weiblein als auch Männlein und hoffe, dass es mir der TE nicht verübelt, seinen Thread als Vehikel für mein Ansinnen missbraucht zu haben :zwinker:.
Euch allen einen tollen Start in das nahende Wochenende!
Liebe Grüße
Freddie
 

Benutzer164330 

Sehr bekannt hier
Inwieweit seid Ihr ehrlich zu eurer Partnerin/ eurem Partner, wenn es um intime Erfahrungen aus der Vergangenheit geht?
Zu 100% ehrlich. Teilweise fällt mir auch nen Monat später ein, dass ich irgendwo was vergessen hatte, sowas muss ich dann immer direkt klarstellen, sonst habe ich ein schlechtes Gewissen.
Sollte ich dies relativ am Anfang wagen, oder doch erst einmal abwarten, bis sich ein gefestigteres Beziehungsgefüge ergeben hat?
Bis sie nachfragt. Dann kannst du ja erstmal sagen, dass es "nichts festes" war, bei weiterer Nachfrage kannst du es spezifizieren. Es will auch nicht jede immer alles wissen.
 

Benutzer116134 

Planet-Liebe Berühmtheit
Sollte ich dies relativ am Anfang wagen
Würde ich nicht. Ich bin da ziemlich tolerant, wüsste aber ehrlich gesagt auch nicht, was ich mit so einer Information im Kennenlernprozess anfangen sollte. Wenn ihr das total wichtig ist, dann muss sie das selbst erfragen.
 
M

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Benutzer68775  (36)

Planet-Liebe Berühmtheit
Makealongstoryshort Naja, das muss man halt schon im Überblick haben, wer was wie weiß. Hat mir ja bisher noch keine Probleme bereitet. Ich bin aber auch so zurückhaltend, dass ich erstmal das meiste, was mir so erzählt wird, als Geheimnis annehme, und nur mit Erlaubnis mit andern drüber rede :zwinker:
Und wenn ich gezielt etwas verschweige, worüber ich mir andern rede, sage ich dazu, psssst. Irgendwie ist da der Verheimlichende selbst Schuld wenns so dappig raus kommt.
Ich bin aber auch immer eine gute Verbündete, da mir Ausreden so leicht fallen - vielleicht gabs solche Situationen deshalb noch nicht.

F Freddie001 Kommt drauf an, obs dir ein Bedürfnis ist, dass sie davon weiß. Mir persönlich wärs egal. Wenn er mir sagt, er hat keine Erfahrung mit Gefühlen reicht mir das, um das was mich betrifft einschätzen zu können. Wenn er dann sagt, ein paar sexuelle Erfahrungen hat er schon gesammelt, dann machts für mich keinen Unterschied, ob er dafür bezahlt hat, oder getindert hat :zwinker: Der Unterschied ist lediglich, Sex mit oder ohne echt emotionale Beteiligung. Mit wem er warum vorher geschlafen hat, ist mir aber generell eher egal. Wenn es dir unangenehm ist, dass sie es NICHT weiss, musst halt das Gespräch drauf lenken, und es so nebenbei gut verpackt fallen lassen. Ein direktes "Bisher kenne ich nur Pay Sex" ist vermutlich etwas überfordernd und wenig zielführend.
 
M

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Gast
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