Benutzer77893 

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Ich finde es wahnsinnig übergriffig, wie die TS hier bedrängt und angegangen wird. Als ob man sich innerhalb von zwei Tagen aus einer toxischen Beziehung lösen könnte, nur weil ein paar Fremde im Internet das fordern.
Ich bedrenge sie nicht der Umsetzung, sondern endlich mal zu einem Punkt/Entscheidung zu kommen. Denn dann könnten wir entsprechend ihrer Planung oder der Umsetzung weiter helfen. Was bestimmt auch weitere 10+ Seiten in Anspruch nehmen. Und das auch wenn ihre Entscheidung ist, weiterhin bei ihrem Mann zu bleiben, entgegen der Meinung der Mehrheit. Sollte sie das schon getan haben so bitte ich um eindeutigere Wiederholung.
 

Benutzer175862 

Öfters im Forum
Wenn das für jeden so einfach wäre, gäbe es keine Fälle von häuslicher Gewalt, Haustyrannen etc. Als Außenstehender redet man sich leicht.

Der Thread ist noch keine 24 Stunden alt, die TS hat offensichtlich keinen Rückhalt aus dem Elternhaus, wenig Selbstbewusstsein und den (unrealistischen) Traum, ihrem Kind eine intakte Familie bieten zu können. Offenbar wurde ihr vorgelebt, dass man eine beschissene Beziehung nicht aufgibt, die Eltern machen sie nieder, statt sie zu bestärken.

Wie soll man sich so schnell aus all diesen festgefahrenen Mustern lösen? Das alles auch noch aus einer finanziellen Abhängigkeit heraus?

Die TS braucht meiner Meinung nach professionelle Unterstützung, keine herrischen Forderungen, Vorwürfe und Imperative. Und sie muss ihr eigenes Tempo finden können. Etwas mehr als 20 Stunden kann man ihr ja wohl zugestehen, um die Situation zu reflektieren und zu einer Entscheidung zu kommen, finde ich.
Dem wuerde ich prinzipiell zustimmen, wenn sie zumindest einen einzelnen Vorschlag/ Rat zumindest ansatzweise in Betracht ziehen wuerde. Leider fehlt davon nach 11 Seiten und regelmaessigen Antworten der TS jegliche Spur.
Und so traurig es klingt: Zwischen dem ersten Beitrag und 11 Seiten spaeter zeigt sich keinerlei Intention etwas aendern zu wollen, statt darauf zu hoffen dass es besser wird, auch wenn es von Anfang an eine lieblose Beziehung war.
 

Benutzer77893 

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Wenn das für jeden so einfach wäre, gäbe es keine Fälle von häuslicher Gewalt, Haustyrannen etc. Als Außenstehender redet man sich leicht.

Der Thread ist noch keine 24 Stunden alt, die TS hat offensichtlich keinen Rückhalt aus dem Elternhaus, wenig Selbstbewusstsein und den (unrealistischen) Traum, ihrem Kind eine intakte Familie bieten zu können. Offenbar wurde ihr vorgelebt, dass man eine beschissene Beziehung nicht aufgibt, die Eltern machen sie nieder, statt sie zu bestärken.

Wie soll man sich so schnell aus all diesen festgefahrenen Mustern lösen? Das alles auch noch aus einer finanziellen Abhängigkeit heraus?

Die TS braucht meiner Meinung nach professionelle Unterstützung, keine herrischen Forderungen, Vorwürfe und Imperative. Und sie muss ihr eigenes Tempo finden können. Etwas mehr als 20 Stunden kann man ihr ja wohl zugestehen, um die Situation zu reflektieren und zu einer Entscheidung zu kommen, finde ich.
Aber ja du hast Recht vielleicht bin ich nur zu ungeduldig. Ich sehe aber keine Einsicht und nur das wiederholen der gleichen Tatsachen. Ich entschuldige mich für meine "herrischen Forderungen, Vorwürfe und Imperative".

Und kann leider hierzu nix mehr beitragen, wenn ich keine Veränderung oder Entscheidung sehe.
 
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Benutzer157013 

Planet-Liebe-Team
Moderator
So und jetzt beruhigen sich mal alle wieder.
Wenn man beginnt sich mit einem Problem auseinandezursetzen, dann braucht es gewiss etwas Zeit bevor man sich entscheiden kann. Manche brauchen da Monate oder Jahre der Psychotherapie für und die TS soll das mal eben aufgrund eines Forenthreads in 24 Std mit sich klären?
Wie oben schon gesagt, dürfte für die weiteren Schritte dann professionelle Hilfe notwendig sein.
Also vielleicht geben wir alle der TS jetzt mal etwas Zeit drüber nachzudenken und den Thread noch mal von vorne zu lesen.
 

Benutzer152906 

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Ich war einmal in einer ähnlichen Situation. Zum Glück war die aber weitaus weniger krass als das, was Du hier bislang geschildert hast. Es gab in meiner Ehe keinen Sex mehr ... ich ging arbeiten ... und sobald ich nach Hause kam, durfte ich mich um meine Wäsche kümmern, das Abendessen und die Kinder. Dabei war nur der Kleine Sohn mein leibliches Kind ... die schon größere Tochter hat die Mutter mit in die Ehe gebracht.

Ich hatte die Tochter wie mein eigenes Kind behandelt (wenn ich auch nicht immer alles richtig gemacht habe). Und eigentlich wollte ich gar kein eigenes Kind.

Das Ende vom Lied war, das wir uns für eine Trennung entschieden und sie die Kinder behalten wollte. Da es mir dann zwar besser ging, aber den Kindern nicht, hat sich der Vater die Tochter geholt und ich mir meinen Sohn (per Gerichtsverfahren). Jetzt geht es den beiden Kindern gut ... ABER ... ich hätte das deutlich eher machen müssen. Sowohl die Trennung, wie auch mir meinen Sohn zu holen.

Hoffnung? Die sehe ich für Dich auch (leider) nicht. Hoffnung könnte man höchstens sehen, wenn Dein Mann einsehen würde, das etwas falsch läuft. Das er sich bei Dir ernsthaft entschuldigt und sich bemühen würde, etwas zu ändern. Das liest sich aber auch den 12 Seiten nirgends.

Ja, alleinerziehend ist hart ... ich hatte meine Eltern die mir halfen. Die hast Du allem Anschein nach auch nicht einmal. Im Gegenteil! Das sollte Dich hoffentlich nicht von der richtigen Handlung abhalten. Aber ich verstehe natürlich Dein Zögern. Denn einfach wird es nicht werden. Aber ich werde mich immer am Werdegang meines Sohnes erfreuen können, der nachher die Hürden doch alle überwinden konnte.

Ich hoffe das wird Dir auch irgendwann gelingen! Viel Glück!
 

Benutzer152906 

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Darf ich dich fragen, wieso ihr die Kinder zu euch Männern geholt habt? War die Frau wohl überfordert, wenn du am Abend alles machen musstest?

Die Mutter hat sich nicht vernünftig um die Kinder gekümmert. Hat sie in Ihr Zimmer gesteckt und sie sich selbst überlassen, statt sich mit Ihnen zu beschäftigen. Wurde sauer und hat sie angebrüllt, wenn sie laut waren / lieber mit Ihr spielen wollten etc. ...

Was Dein Kind betrifft ... der Kinderarzt hat vermutlich recht. Das eine Kind ist anstrengender als das Andere. Das eine schläft schneller durch als das Andere. Mein Sohn hat z.B. sehr lange gebraucht, bis er trocken war. Das lag aber meiner Meinung nach auch daran, das die Mutter sich nicht vernünftig gekümmert hat. Kinder können sich nicht artikulieren, daher drücken sie sich umso mehr über das Verhalten aus.

Mein Sohn hat mich oft genug beim Flasche geben / normalen Essen angespuckt. Na und? Haben wir in dem Alter auch oft genug gemacht. Ich habe vom Jugendamt damals eine Hilfe an die Seite gestellt bekommen. Als mein Kind mit 10 Jahren noch immer nachts in mein Bett gekrochen kam sagte Sie: "Ihr Kind braucht das ... lassen Sie sich bloß nicht einreden, das wäre ein Problem. Wenn es für sie in Ordnung ist, dann lassen sie es zu. Wenn es nicht mehr kommt, werden Sie es vermissen". Mit 11,5 Jahren kam er dann gar nicht mehr in der Nacht ... bis er 13 war haben wir jeden Tag vor dem Schlafengehen miteinander gekuschelt. Ist das "normal"? Nein .... aber solange es meinem Sohn gut tut und er es möchte, gebe ich ihm diese Nähe. Er macht jetzt seinen Führerschein, weil er bald 17 wird. Ich würde mir wünschen, das er nochmal kuscheln käme ... aber diese Zeit ist vorbei und jetzt folgt eben eine Andere. :zwinker:
 

Benutzer77893 

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D Daniela15
Danke das du dich über deine Entscheidung so offen äußerst. Genau das war mir wichtig nach 11+ Seiten. Dein Vorhaben hört sich erstmal gut an, aber trag nicht mehr als für dich gut ist.

Zu deinem letzten Beitrag möchte ich dir noch was sagen. Verstehe das nicht als über-griffig sondern als Ratschlag. Klar jeder Mensch muss essen, sodass klar ist, dass das Kind da rausswächst. Aber ob das Kind später Mal mit dem Essen Problem hat, liegt auch mit an dir. Daher sind feste Zeiten zum Essen und die ausreichend Menge sehr wohl wichtig. Dabei geht es nicht darum das Kind zu stopfen, sondern einen festen Rhythmus beizubringen, sodass Zwischenmahlzeiten vermieden werden. Dabei haben Babys und Kleinkinder ein riesen Kalorien bedarf, dass das Verdaungssystem noch nicht liefern kann. Daher müssen neugeborenen fast Stündlich gefüttert werden. Das nimmt mit der Zeit ab, aber ein festen Rhythmus ist und bleibt wichtig. Auch und besonders für das spätere Leben.
 
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Benutzer177659  (37)

Öfters im Forum
Wir haben uns heute im normalen Tonfall unterhalten. Er ist zwar immer noch von seinem Inhalt überzeugt, es war aber nicht so feindselig wie gestern.
Das ist einerseits gut, andererseits kann es das klassische Muster toxischer Beziehungen sein: Zuckerbrot und Peitsche. Mal ist er "normal", mal ist er total Eklig zu euch.
Ich würde auf diese Veränderung nichts geben, denn ich schätze, das es nicht lange hält.
Ich glaube auch, dass er das Kind mag. Er möchte halt, dass es und ich genau so sind, wie er es sich vorstellt...
Dann mag er nicht das Kind und Dich, sondern die Vorstellung eine Frau und ein Kind zu haben. Ihm wäre es lieber, wenn ihr beide (jemand) anders wärt. Das ist doch der letzte Sargnagel zu jeder Beziehung.

Klar kann man versuchen, das zu ändern - mit Paartherapie. Schlag das doch mal vor.

Ich vermute, er wird mit einer dieser Ausreden kommen:
- Wir brauchen sowas nicht
- Mach Du doch eine Therapie, mit mir ist doch alles in Ordnung
- andere Frauen sind nicht so kaputt, das sie eine Paartherapie brauchen
- was sollen denn meine Eltern sagen?

Er wird ablehnen, weil er in so einer Therapie mit seinen eigenen Problemen und seinem Anteil an eurer toxischen Beziehung konfrontiert würde.
Off-Topic:

An mir kann das mit dem Essen schon auch ein bisschen an mir liegen. Ich bin kein guter Esser. Ich habe keine regelmäßigen Zeiten, dann ess ich einfach so mal was, dadurch natürlich auch oft ungesund. Wenn das Kind isst, mache ich währenddessen oft sein Essen z.B. klein statt selbst zu essen. Ich weiss, dass ich das schon besser machen könnte....
Wenn du da in ganz guter Kinderarztbetreuung bist, dann würde ich mir wenig Gedanken machen.
Das ist dann aber eher was für den Babythread.
 
Zuletzt bearbeitet:

Benutzer152906 

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Aber beim Kind.... das hat man doch automatisch gern..

Das sollte eigentlich so sein ... aber die Welt ist nicht immer so, wie sie sein sollte. Meine Ex-Frau wurde (wie auch ich) von Gutachtern "unter die Lupe genommen". Fazit: Sie kann sich in das Kind nicht hinein versetzen und versteht nicht die Bedürfnisse des Kindes. Wenn dann noch dazu kommt, das sie die Gutachten nicht anerkennt "diese Leute wollen mich schlecht machen ... das stimmt alles gar nicht", dann dreht sich so ein Mensch ganz schnell nur im Kreis.

Ich hatte Ihr damals gesagt: "ändere etwas, sonst wird man Dir die Kinder weg nehmen". Sie hat mir den Vogel gezeigt und war sich völlig sicher, dass das niemals passieren könne. Nach einigen Monaten war Ihre Tochter weg und beim Vater. Ein Jahr später habe ich meinen Sohn zu mir bekommen.

Und sie glaubt bis heute, sie habe alles richtig gemacht und die Gerichtsurteile seien falsch ....

P.S. Man hat z.B. herausgefunden, das die emotionale Bindung zwischen Mutter / Kind stärker ist, wenn das Kind per normaler Entbindung auf die Welt kommt (im Gegensatz zum Kaiserschnitt). Klingt auf den ersten Blick vielleicht merkwürdig, aber ich finde es nachvollziehbar. Die beiden Kinder, die man ihr wegnahm, waren Kaiserschnitte .....
 

Benutzer77893 

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S Souvereign dazu gibt es kein passenden Tag, denn ich empfinde das ganze eher für sehr traurig. Aber gut das hier scheinbar alles richtig gemacht wurde, bevor ein Kind schaden nimmt.
 

Benutzer174652 

Öfters im Forum
OT:

P.S. Man hat z.B. herausgefunden, das die emotionale Bindung zwischen Mutter / Kind stärker ist, wenn das Kind per normaler Entbindung auf die Welt kommt (im Gegensatz zum Kaiserschnitt). Klingt auf den ersten Blick vielleicht merkwürdig, aber ich finde es nachvollziehbar. Die beiden Kinder, die man ihr wegnahm, waren Kaiserschnitte .....

puhhh ...
seeeeehr steile these ...
mit der würd ich nicht hausieren gehen ...
 

Benutzer177659  (37)

Öfters im Forum
Off-Topic:

P.S. Man hat z.B. herausgefunden, das die emotionale Bindung zwischen Mutter / Kind stärker ist, wenn das Kind per normaler Entbindung auf die Welt kommt (im Gegensatz zum Kaiserschnitt). Klingt auf den ersten Blick vielleicht merkwürdig, aber ich finde es nachvollziehbar. Die beiden Kinder, die man ihr wegnahm, waren Kaiserschnitte .....
Bis du mir da eine Studie zu vorlegst glaub ich das nicht. Wer ist "man" und wo hast Du das her?

Ich hab bloß gefunden, das das Risiko für postpartale Depression nach Notkaiserschnitten erhöht ist - kein Wunder, ist ja ein Notkaiserschnitt gewesen.
 

Benutzer152906 

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Bis du mir da eine Studie zu vorlegst glaub ich das nicht. Wer ist "man" und wo hast Du das her?


schau mal hier:

Die Bindung zwischen einer Mutter und ihrem Neugeborenen ist offenbar bei Frauen, die ihre Kinder auf natürliche Weise zu Welt gebracht haben, stärker als bei Frauen, die einen Kaiserschnitt hatten. Dies legt eine Studie von Forschern um James Swain vom Child Study Center der US-amerikanischen Yale Universität nahe.

 
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