Egoismus beim Sex?

Benutzer87390 

Sorgt für Gesprächsstoff
Ohne eine gewisse, angebrachte Portion Egoismus könnte es doch gar nicht gehen oder?
Es muss halt immer das Verhältnis stimmen.
Natürlich möchte ich, dass es meine Freundn gefällt, dass geniessn kann, und kommt.
Aber das geht doch nur, wenn es mir auch gefällt oder?
Insofern muss beides gegeben sein. Finde ich.

Um das rauszufinden, musste ich aus irgendwelchen Gründen meine Ex verlassen... Aber du hast recht.
 

Benutzer15054 

Benutzer gesperrt
Hi!

Ich hatte mit meiner Ex-Affaire heute abend ein interessantes Gespräch, indem wir sachlich mein Sexualverhalten und das ihres neuen Freundes analysiert haben. (Nein, wir haben keinen neuen "Vergleich" geschaffen^^)
Off-Topic:

Dabei ging es nicht um "besser/schlechter", mit Kritik können glaub ich die wenigsten Männer wirklich gut umgehen in dem Segment, und ganz ehrlich, wenn sie jetzt mehr Spaß haben sollte dann bitte, langweilig ist ihr mit mir doch auch nicht geworden...


Nein, und jetzt verspreche ich, auf den Punkt zu kommen, wir sind zu dem Schluss gekommen, dass mein Sexualverhalten anders ist, weil ich nicht egoistisch bin im Bett, sondern mir die Befriedigung der Partnerin im Prinzip mehr gibt als mein eigener Orgasmus. Sex macht mir auch körperlich sehr großen Spaß, aber ich hab das Gefühl, dass ich da als Mann recht anspruchslos sein kann, weil ich selten Sachen gemacht hab, die mir keine Befriedigung bieten.

Ich bin beim Sex immer darauf bedacht, auf die Partnerin einzugehen (wie reagiert sie auf das was ich tue, scheint es ihr zu gefallen, sind wir "im Takt", soll ich schneller/langsamer/härter/sanfter), und es ist für mich auch toll, eine Frau zu befriedigen (am liebsten Cunnilingus), ohne dabei eine "Gegenleistung" zu bekommen.

Kommen wir zum Gegenbeispiel, ihr neuer Freund:
Der scheint sich eher zu "nehmen, was er braucht", ohne sich groß Gedanken zu machen, und wenn er sie verwöhnt, dann tut er es eher ihr zuliebe (ihr Gefühl), nicht weil ihm das so toll gefällt.

Ihr macht beides Spaß, es sind aber zwei völlig unterschiedliche Erfahrungen, meint sie...

Was haltet ihr davon?

An die Männer:
Geht ganz tief in euch, könnt ihr euch in eine der Kategorien einordnen? Liegt ihr dazwischen?

An die Mädels:
Wie nehmt ihr eure bisherigen Partner wahr, haben euch die einfühlsameren begeistert, oder sind das "keine echten Männer"?

PS: Zu meiner Persönlichkeit:
Ich bin ein wenig egoistischer Mensch, manche unterstellen mir ein "Helfer-Syndrom", aber nach dem Ende meiner letzten Beziehung vor nem halben Jahr erziehe ich mir einen gesunden Egoismus an. Damals habe ich mein Leben völlig hinter ihrs gestellt, obwohl sie keine dominante Person war... Die Affaire kam danach, und da war ich deutlich egoistischer, aber anscheinend immer noch relativ zuvorkommend...

Mein Ziel beim Sex ist es, die Partnerin zu verwöhnen. Das heisst aber nicht, dass ich nicht auch auf meine Kosten kommen will. :grin:
 
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