ebay: warum bieten die leute immer schon tage im vorraus???

Benutzer20202 

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Ich begreife nicht, was daran so schwer zu verstehen ist!
Wenn sich schon Tage vorher mehrere Leute batteln, dann ist die Wahrscheinlichkeit, dass meine/unsere/die Preisschmerzgrenze überschritten wird eben wesentlich größer! Das ist doch ganz logisch!
Nur dann, wenn die Leute sich im Unklaren über ihre Preisschmerzgrenze sind und die Gebote nachträglich erhöhen. Wenn jeder sofort seine Schmerzgrenze bietet, macht es überhaupt keinen Unterschied, wann die Gebote kommen. Letztendlich gewinnt ja immer der, der bereit ist, das höhere Gebot abzugeben.
 

Benutzer82799 

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Bloß weil man eine Schmerzgrenze hat, will man doch eigentlich immer so wenig wie möglich ausgeben. Bei hohem Warenwert macht es wirklich Sinn, Schnäppchenjäger durch hohe Gebote aus dem Rennen zu schicken, aber bei Artikeln mit niedrigem Warenwert, die auch noch mehrmals eingestellt sind, muss man doch nicht immer gleich sein Höchstgebot einstellen...das treibt den Preis künstlich nach oben, da eigentlich Angebot und Nachfrage zwar meist ziemlich ausgeglichen sind bzw. das Angebot überwiegt, aber irgend so ein Idiot jedesmal sofort seine Schmerzgrenze einstellt und so von Anfang an ein Schnäppchen verhindert. :mad:

Bei Ebay nimmt das bieten teilweise wirklich groteske Züge an, besonders dann, wenn der Preis eines teils 10-15 Jahre alten Fachbuchs nicht nur weit über dem früheren Kaufpreis liegt sondern auch wesentlich höher als der der Neuauflagen (die ja meist auf dem neusten Stand der Wissenschaft gebracht wurden) ist. Man kauft sich doch gerade gebrauchte Fachbücher, weil der Inhalt größtenteils gleich bleibt, aber der Preis für eine Neuauflage gerade für Studenten beträchtlich ist, aber manche sind anscheinend blind im Bieterrausch und bieten als gäbe es kein Morgen und nur dieses eine Buch. :ratlos:


Ich biete wenn möglich auch erst in letzter Minute, da ich mir meist zwei oder drei Schmerzgrenzen setze und dann teils spontan entscheide welche angemessen ist. Allerdings informiere ich mich vorher immer über das Produkt und schließe damit von vornherein aus, das ich zuviel bzw. einen unangemessen hohen Preis biete.
 

Benutzer76250 

Planet-Liebe Berühmtheit
Nur dann, wenn die Leute sich im Unklaren über ihre Preisschmerzgrenze sind und die Gebote nachträglich erhöhen.

Wie viele Transaktionen bei ebay, sagtest Du noch gleich, hast Du gemacht? Wer sich da häufiger rumtreibt und behauptet, selbst nicht zu denen zu gehören, die ohne Augenmaß bieten, müsste eigentlich gemerkt haben, wie viele "Dumme" es gibt, die genau das tun...
 

Benutzer78484 

Planet-Liebe-Team
Moderator
Ich würde absichtlich früh bieten, damit sich irgendwelche Lastminutegebotnazis drüber aufregen können.
 

Benutzer20202 

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Bloß weil man eine Schmerzgrenze hat, will man doch eigentlich immer so wenig wie möglich ausgeben. Bei hohem Warenwert macht es wirklich Sinn, Schnäppchenjäger durch hohe Gebote aus dem Rennen zu schicken, aber bei Artikeln mit niedrigem Warenwert, die auch noch mehrmals eingestellt sind, muss man doch nicht immer gleich sein Höchstgebot einstellen...das treibt den Preis künstlich nach oben, da eigentlich Angebot und Nachfrage zwar meist ziemlich ausgeglichen sind bzw. das Angebot überwiegt, aber irgend so ein Idiot jedesmal sofort seine Schmerzgrenze einstellt und so von Anfang an ein Schnäppchen verhindert. :mad:
Wie verhindert jemand, der sofort seine Schmerzgrenze bietet ein Schnäppchen? Du hast die Schmerzgrenze X, der andere hat die Schmerzgrenze Y. Egal zu welchem Zeitpunkt der andere bietet, du wirst den Artikel nicht für weniger als Y bekommen.
 

Benutzer42447 

Meistens hier zu finden
Ich sehe das wie Trogdor, und verstehe das problem an der sache gar nicht richtig.
Ob deine schmerzgrenze nun schon 3 tage vor oder 2 minuten vor gebotsende überschritten wird - ist das nicht egal???:ratlos:
 

Benutzer31418 

Sehr bekannt hier
Ich hab das mal gemacht, weil ich wusste, dass ich bei Gebotsende nicht vorm Rechner sitzen kann. Nicht jeder hat z.B. Internetzugang auf der Arbeit, da ist es besser, vorher sein Maximalgebot abzugeben und dann zu hoffen, dass kein anderer mitbietet - hat auch schon öfter geklappt.
 

Benutzer72934 

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Mein erstes Gebot gebe ich dann ab, wenn ich das gewünschte Produkt sehe. Einfach, damit es in meiner Liste ist (die beobachteten Artikel vergesse ich nämlich ständig weiter zu beobachten).
Dort gebe ich dann ca die Hälfte meines Maximalgebots ein. Falls ich es dann doch vergesse den Artikel rechtzeitig noch einmal anzugucken habe ich zumindest eine Chance (die Artikel, die ich haben will sind meist von anderen nicht sonderlich begehrt). Wenn ich weiß, dass ich das Artikelende nicht mitbekomme biete ich aber schon dort meinen Maximalbetrag.

Wenn der Artikel für mich zu teuer wird ist es mir herzlich egal, ob er 5 Tage vorher zu teuer wird, oder 5 Sekunden vor Angebotsende. Eigentlich ist es mir sogar lieber, wenn er schon Tage vorher zu teuer wird. Dann habe ich einen Artikel weniger um den ich mich kümmern 'muss'.
 

Benutzer20202 

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Ich sehe das wie Trogdor, und verstehe das problem an der sache gar nicht richtig.
Ob deine schmerzgrenze nun schon 3 tage vor oder 2 minuten vor gebotsende überschritten wird - ist das nicht egal???:ratlos:
Jein. Es ist dann nicht egal, wenn jemand nachträglich seine Schmerzgrenze ändert, weil er sieht dass noch jemand anders mitbietet und er die Auktion eigentlich gewinnen will. Das ist natürlich unsinnig, den wieviel einem ein Artikel MAXIMAL Wert ist, hängt ja nicht davon ab, ob gerade noch jemand bietet oder nicht.
Der eigentlich Kritikounkt müsste also sein, dass es Leute gibt, die bei Ebay rumbieten, ohne sich eine klare Vorstellung zu machen, wieviel Geld sie bereit siind auszugeben, so dass sie dann im Eifer des Gefechts zuviel bieten. Das habt aber mit zu früh bieten eigentlich direkt nichts zu tun.
 

Benutzer54399 

Planet-Liebe Berühmtheit
Ich hab das früher auch so gemacht, ich hatte etwas was ich wollte und ich hatte einen Preis den ich dafür ausgeben wollte. Also war es für mich egal, ob ich es 3 Tage vorher oder 3 Minuten vorher eingebe, wobei die Chance groß war, dass ich es eh vergesse wenn ich bis zur letzten Minute warte.

Aber irgendwann hab ich halt gemerkt, dass es so nicht wirklich funktioniert. Dafür gibt es dann die Bietagenten. Dann trag ich halt in dem mein Gebot ein und der bietet kurz vor Ende für mich. :smile:
 

Benutzer35070 

Meistens hier zu finden
ich gebe MEta recht, wenn man Mitkonkurrenten abschrecken will kann es helfen, relativ früh einen hohen Preis zu veranschlagen!
 

Benutzer44981 

Planet-Liebe Berühmtheit
Wenn ich etwas ersteigern möcht, habe ich eine festgelegte Obergrenze, die ich definitiv nicht überschreiten möchte und werde - einfach um irgendwelche Zockergedanken, die im Endeffekt zu einem zu hohen Kaufpreis führen würden, von vorneherein auszuschließen.

Im Normalfall gebe ich ganz entspannt mein Maximalgebot schon eine Zeit lang vor Auktionsende ab und warte dann ganz entspannt ob ich mein Zielobjekt nun ersteigert habe oder nicht.
So muss ich nicht dann am PC sein, wenn die Auktion ausläuft.

Dazu möchte ich schon vor Auktionsende austesten, ob es sich überhaupt lohnt, zum Auktionsende da zu sein oder ob ich lieber sofort die nächsten Artikel suche:
Ich biete einen Betrag unter meinem Maximum und warte, ob ich sofort überboten werde. - Wenn ja, kann ich mich gleich auf den nächsten Arikel stürzen.

Wobei natürlich auch das Argument von Metamorphosen ziemlich gut ist: Artikel, die lange bei einem sehr niedrigen Preis stehen, ziehen viel mehr Aufmerksamkeit auf sich und gehen letztendlich oft für viel mehr Geld weg.
Von daher halte ich frühes Bieten für durchaus sinnvoll.
 

Benutzer77130 

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Um ehrlich zu sein habe ich bei ebay noch nie etwas ersteigert, dass mir SO wichtig war, dass ich mir derart große Gedanken über mein "Biet-Verhalten" machen würde... :ratlos: Wenn ich was sehe, was mir gefällt oder was mich interessiert, dann biete ich mit und wenn ich es nicht bekomme, ist es nicht schlimm. Oft biete ich auch auf was und vergesse das dann schnell wieder bis irgendwann die Angebotsende-Mail reinflattert... Bei meinem Gedächtnis würde ich nie auch nur ein einziges Angebotende live miterleben können... :geknickt:
 

Benutzer82799 

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Wie verhindert jemand, der sofort seine Schmerzgrenze bietet ein Schnäppchen? Du hast die Schmerzgrenze X, der andere hat die Schmerzgrenze Y. Egal zu welchem Zeitpunkt der andere bietet, du wirst den Artikel nicht für weniger als Y bekommen.

Ok, ich erläutere das mal so, wie ich das schon mehrmals erlebt habe. Ich habe einen Artikel ins Auge gefasst, wobei mir auffällt, dass der Artikel von ein und dem selben Verkäufer jeden Tag neu eingestellt wird (...jeder läuft jeweils drei Tage). So, jetzt schau ich mal nach für wieviel der Artikel die letzten Male weggegangen ist (meine Schmerzgrenze sind 15 Euro) und stelle fest, das einige den Artikel für 1 Euro ersteigert haben. So jetzt hab ich zwar meine Höchstgrenze, aber da der Artikel ja sowieso immer wieder eingestellt wird und hier ein Schnäppchen zu machen ist, biete ich ja nicht meine Schmerzgrenze.
Ein anderer ("Mein Aufreger") bietet aber immer seine Schmerzgrenze von 10 Euro sofort. Andere Mitbieter die nicht bemerkt haben das der Artikel jeden Tag eingestellt wird und in Vergangenheit schon für einen Euro weggegangen ist überbieten die 10 Euro.
Das geht jeden Tag so weiter bis der 10 Euro Bieter ("Mein Aufreger") aufgibt oder seltener den Artikel ersteigert. So musste ich einmal 11 Tage warten bis ich den Artikel für 1 Euro ersteigern konnte.

So hab ich das gemeint. Natürlich hätte ich ihn am ersten Tag mit meiner Schmerzgrenze überbieten können, aber wieso soll ich 15 Euro für einen Artikel bezahlen den andere für 1 Euro ersteigen konnten. Das zeigt doch, dass der Artikel anscheinend doch keine 15 Euro mehr Wert ist. Auch hätten mich die anderen Mitbieter vielleicht auch ohne "Meinen Aufreger" 10 Tage lang überboten, aber vielleicht auch nicht. (musste ja nicht unbedingt nur 1 Euro sein, aber die Spanne zu 10 Euro empfand ich als zu groß)


PS: Mir braucht auch niemand unterstellen das ich garnicht wissen könne ob das immer der selbe war (der Nick ist für die anderen Bieter ja nicht sichtbar), weil aus dem Bieterverlauf ersichtlich war, das die Gebote sich immer bis zu einem gewissen Betrag hochgeschaukelt haben (innerhalb einer Minute und natürlich kein glatter Betrag wie mein Beispiel mit den 10 Euro, sondern ein Betrag mit markanten Centbeträgen)
 

Benutzer76250 

Planet-Liebe Berühmtheit
Und meine Begründung für spätes Bieten auf einen nicht einzigartigen Artikel: Psychologie.
Folgendes Szenario:
Artikel A wird von Anbieter V eingestellt zum Startpreis von 1 €. Ladenpreis ist 20 €. Es interessieren sich Bieter B mit Schmerzgrenze 15 €, Bieter C mit Schmerzgrenze 12 € und Bieter D mit 20 €.

Nehmen wir an, alle bieten von Beginn an mit der Schmerzgrenze. Bieter C gibt als erstes seine 12 € an, das Gebot steht also bei 1 €. Bieter B gibt nun seine 15 € an, das Gebot ist 12,01 €. Jetzt ist D dran und bietet seine 20 €. Ergo landet das Gebot bei 15,01 €. Bieter C steigt aus. Was geschehen kann, ist, dass B nun über seine eigentliche Schmerzgrenze geht. Egal, was er bietet, er liegt bis zum Betrag von 20 € drunter. Was er tun könnte, wäre, zwar drunter zu bleiben und zu verlieren, sein Gebot aber so weit zu erhöhen, dass er D den Zuschlag nur per Höchstgebot gestattet. Ob aus reiner Boshaftigkeit oder um als Zweiter eventuell bei Rücktritt von D bedient zu werden, sei dahingestellt. Oder er könnte in blindem Gewinnwahn noch höher gehen als die 20 € und würde entweder überteuert den Zuschlag kriegen oder D dazu zwingen, noch höher zu gehen.

Nehmen wir nun an, das Bieterverhalten würde schrittweise passieren. Bis zum letzten Tag ginge kein Gebot ein. C stellt als erster ein Gebot von maximal 6 € ein, läge zunächst mit 1 € vorn. Dann kommt B und überlegt sich, mit 7 € erstmal gut dabei zu sein. Danach folgt D mit 10 €. Dabei bleibt es zunächst bis kurz vor Auktionsende. C macht einen letzten Versuch und geht auf sein Höchstgebot von 12 €. D schlägt das mit 13 €. Eine Minute vor dem Ende setzt C auf 14 €. D kontert in vorletzter Sekunde mit 16 €. C muss entweder drüber gehen oder aufgeben und diese Entscheidung binnen Sekunden treffen. Das Ende vom Lied: D kriegt natürlich den Artikel, aber er verrät nie sein Maximalgebot, bringt so seine Mitstreiter nie ins Überlegen und sich selbst weniger in Gefahr, wirklich sein Maximalgebot ausreizen - oder gar neu überdenken - zu müssen.
 

Benutzer20202 

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So hab ich das gemeint. Natürlich hätte ich ihn am ersten Tag mit meiner Schmerzgrenze überbieten können, aber wieso soll ich 15 Euro für einen Artikel bezahlen den andere für 1 Euro ersteigen konnten. Das zeigt doch, dass der Artikel anscheinend doch keine 15 Euro mehr Wert ist. Auch hätten mich die anderen Mitbieter vielleicht auch ohne "Meinen Aufreger" 10 Tage lang überboten, aber vielleicht auch nicht. (musste ja nicht unbedingt nur 1 Euro sein, aber die Spanne zu 10 Euro empfand ich als zu groß)
Du hast den Artikel nicht deshalb bekommen, weil ein anderer zu früh geboten hat, sondern weil es Menschen gab, denen der Artikel scheinbar mehr wert war, so dass sie sich überboten haben. Das ist nun einmal das Prinzip von Auktionen. Was lässt dich vermuten, dass die Mitbieter weniger geboten hätten, wenn es den "Aufreger" nicht gegeben hätte? Sie waren ja ganz offensichtlich bereit, für den Artikel über 10 Euro zu bieten, da ist es ja zumindest naheliegend, dass sie diesen Betrag auch als Last-Minute Gebot abgegeben hätten. Ich gege Dir recht, dass es in der Praxis tatsächlich vorkommt, dass Leute mehr bieten als sie eigentlich im Sinn haben, wenn sie sehen, dass ein anderer mitbietet. Das Problem ist aber dann doch nicht dein 10 Euro-Aufreger, der ja scheinbar eine konkrete Presivorstellung hatte, sondern die möglicherweise existierenden Leute, die sich nicht vor dem bieten überlegen, wieviel sie eigentlich ausgeben wollen, und die sich in ihrem Bietverhalten von den bisherigen Geboten beeinflussen lassen.

Und meine Begründung für spätes Bieten auf einen nicht einzigartigen Artikel: Psychologie.
Alles ganz richtig. Aber der Fehler liegt nicht in dem zu frühen bieten, sondern in der Tatsache, dass es Leute wie B gibt, die sich dazu hinreissen lassen, mehr zu bieten, als sie eigentlich wollen. Wenn jeder nur bis zu seiner Schmerzgrenze bietet, macht es keinen Unterschied.
 

Benutzer79622 

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Nur wenn jeder genau ein Mal bieten darf und dadurch grundsätzlich seine Schmerzgrenze angibt ist der Abgabezeitpunkt egal - sonst nicht.

DENN:
Viele Leute geben nicht direkt Ihre Schmerzgrenze, sondern bewusst einen niedrigeren Betrag an, um später nochmals zu erhöhen. Teilweise machen Sie dies in der Hoffnung ein Schnäppchen zu machen, z.T. aber auch nur um die Artikel zu beobachten.....

Für mich macht es einen riesigen Unterschied ob ich 3 Tage oder 3 Sekunden vor dem Auktionsende biete.

Begründung:
Meine persönliche Schmerzgrenze liegt grundsätzlich (deutlich) unter dem durchschnittlichen Marktpreis der vergangenen Auktionen (eines bestimmten Artikels.)

Diese (grundsätzlich niedrige) Schmerzgrenze würde bei frühzeitigem Bieten 2-3 Tage im Voraus garantiert von irgendjemand anderem überboten.

Wenn ich allerdings erst 6-8 Sekunden vor Auktionsende mein Gebot abgebe besteht zwar die Gefahr, dass der bisherige Höchstbietende seine höhere Schmerzgrenze bereits eingegeben hat - in diesem Fall hätte ich den Artikel aber so oder so nicht ersteigert -

ABER:
Die Gefahr, dass ich als Höchstbietender nochmals überboten werden kann ist nicht mehr gegeben. - Und hier liegt für mich die Begründung einer späten Gebotsabgabe.

Fazit:
Wenn ich einen Artikel ersteigere - was in 70-80% meiner beobachteten Auktionen der Fall ist - mache ich ein deutliches Schnäppchen (verglichen mit dem durchschnittlichen Marktpreis).
 

Benutzer82316  (30)

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Nur wenn jeder genau ein Mal bieten darf und dadurch grundsätzlich seine Schmerzgrenze angibt ist der Abgabezeitpunkt egal - sonst nicht.

DENN:
Viele Leute geben nicht direkt Ihre Schmerzgrenze, sondern bewusst einen niedrigeren Betrag an, um später nochmals zu erhöhen. Teilweise machen Sie dies in der Hoffnung ein Schnäppchen zu machen, z.T. aber auch nur um die Artikel zu beobachten.....

Für mich macht es einen riesigen Unterschied ob ich 3 Tage oder 3 Sekunden vor dem Auktionsende biete.

Begründung:
Meine persönliche Schmerzgrenze liegt grundsätzlich (deutlich) unter dem durchschnittlichen Marktpreis der vergangenen Auktionen (eines bestimmten Artikels.)

Diese (grundsätzlich niedrige) Schmerzgrenze würde bei frühzeitigem Bieten 2-3 Tage im Voraus garantiert von irgendjemand anderem überboten.

Wenn ich allerdings erst 6-8 Sekunden vor Auktionsende mein Gebot abgebe besteht zwar die Gefahr, dass der bisherige Höchstbietende seine höhere Schmerzgrenze bereits eingegeben hat - in diesem Fall hätte ich den Artikel aber so oder so nicht ersteigert -

ABER:
Die Gefahr, dass ich als Höchstbietender nochmals überboten werden kann ist nicht mehr gegeben. - Und hier liegt für mich die Begründung einer späten Gebotsabgabe.

Fazit:
Wenn ich einen Artikel ersteigere - was in 70-80% meiner beobachteten Auktionen der Fall ist - mache ich ein deutliches Schnäppchen (verglichen mit dem durchschnittlichen Marktpreis).

Ja du hast recht, mit so einem auktionären Verhalten kommt man auch zu Schnäppchen.

ABER: die meisten die in Ebay unterwegs sind, sind halt keine echten Schnäppchenjäger die alles dransetzen, die Artikel so billig wie möglich zu bekommen. Solange man z.b. 10 Euro weniger zahlt als im Laden ist es schon mal gut.

Vllt hätten sie 5 Euro sparen können wenn sie später geboten hätten? Mag sein, aber darauf kommt es auch nicht mehr drauf an. Die meisten sind halt nicht so fasziniert von dem Geschehen oder haben keine Zeit/Lust um sich dem ganzen etwas intensiver zu widmen.

Natürlich kauft man bei Ebay in der Hoffnung man kauft billiger ein oder man kauft etwas, dass schon ausverkauft ist im Laden, aber die meisten regen sich halt nicht auf wenn sie etwas teurer kaufen müssen nur wegen ihrem Bietverhalten.
Solange es billiger ist als im Laden ist es ok.
 

Benutzer20202 

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Wenn ich allerdings erst 6-8 Sekunden vor Auktionsende mein Gebot abgebe besteht zwar die Gefahr, dass der bisherige Höchstbietende seine höhere Schmerzgrenze bereits eingegeben hat - in diesem Fall hätte ich den Artikel aber so oder so nicht ersteigert -
Es besteht durchaus auch noch die Möglichkeit, dass ein anderer auf den letzten Drücker noch mitbietet.
 
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