E-Bike?

Benutzer109977  (36)

Sorgt für Gesprächsstoff
Hey,

Ich bin neulich in der Stadt an einem Stand vorbei gekommen, wo ich ein Pedelec testen konnte....

Das fahren dieses unterstützten Fahrrads war genial, stelle mir das super vor, gerade am Berg.

Nur der Preis, das ausgestellte, was ich Probegefahren bin, kostete 2600 Euro....

Hat jemand von Euch Erfahrungen mit Pedelecs oder Ebikes??

Hab mich mal ein wenig informiert, die Technologie ist ja genial, aber annähernd unerschwinglich für alle, die aus Kostengründen das Fahrrad statt dem Auto nehmen.

Was haltet Ihr von der ganzen geschichte??
 
V

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Gast
Finde ich für ältere Menschen ganz gut oder für Menschen mit Kniegelenksproblemen.
Ansonsten halte ich E-Bikes für völlig überflüssig.
 

Benutzer36171 

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Wenn man es nicht als Fahrradersatz sondern vielmehr als Roller-/Autoersatz (auf kürzeren Strecken) sieht, ist es ja auch für jüngere Leute eine echte Alternative. Besonders genial in Kombination mit Solar"tankstellen" und Solar-Carports. Natürlich müssten dazu die Kosten niedriger und das Angebot an Aufladestationen höher sein.
 

Benutzer98976 

Sehr bekannt hier
Ganz ehrlich? Ich bin solche Teile schonmal probegefahren und kann nur sagen: Wenn ich Fahrrad fahre, will ich, dass mir warm wird.

Mit diesen Pedelecs schafft man selbst härtere Steigungen ohne Pulserhöhung, das ist nichts für mich.
Auch bei Älteren bin ich der Meinung, dass es ohne Elektro gehen sollte. Unsere Gesellschaft ist zu dick und bewegt sich zu wenig, warum denn noch fauler werden? Ein bisschen Radfahren ist nun wirklich nicht die Welt. Außer man ist wirklich schon körperlich eingeschränkt und wohnt in einer bergigen Stadt. Aber ich hab auch schon 75jährige getroffen, die an einem Tag 40km gefahren sind (klar, als junger Mensch kein Ding, als Älterer doch aber super), es scheint also möglich zu sein.

Für einen Rollerersatz sind die Teile doch viel zu langsam. Und als Autoersatz taugen sie aufgrund des geringen Stauvolumens und des fehlenden Wetterschutzes schon mal gar nicht.

Zumal wir auch einfach mal sehen müssen: Die Akkus für die Pedelecs müssen hergestellt und entsorgt werden. Umweltschweinerei und nicht nachhaltiger (ein Elektroauto belastet die Umwelt mehr als ein Herkömmliches), zudem einfach unnötig. Es mangelt uns an Bewegung und das bisherige Fahrradprinzip hat 1A funktioniert, weshalb also umsatteln?

Die Leute, die sich heutzutage von sowas angesprochen fühlen, sind genau die, die es bitter nötig hätten, sich richtig zu bewegen. 150Kilo-Menschen und absolute Bewegungsmuffel, die so tun wollen als ob sie fit wären.
Fahrradfahren wäre da perfekt, da gelenkschonend.


E-Bikes im Sinne von Motorrädern sind da schon wieder was Anderes. Die Dinger haben wenigstens ein paar mehr PS unter der Haube. Stellt sich auch hier wieder die Frage nach der tatsächlichen Nachhaltigkeit, denn gerade Motorräder haben einen niedrigen Verbrauch.
Und der Strom muss ja auch irgendwo herkommen. In meinen Augen ist dieses ganze Elektrozeugs staatlich subventionierte Augenwischerei.
 

Benutzer77547 

Planet-Liebe Berühmtheit
Die Leute, die sich heutzutage von sowas angesprochen fühlen, sind genau die, die es bitter nötig hätten, sich richtig zu bewegen. 150Kilo-Menschen und absolute Bewegungsmuffel, die so tun wollen als ob sie fit wären.

Ich finde die Dinger zwar im Prinzip auch überflüssig bzw. würde mir keines zulegen, aber soooo pauschal kann man das jetzt auch nicht sagen.

Ich wohne in Tirol und da sind diese Dinger sehr beliebt. Wenn Du hier nicht gerade entweder links den Inn entlang fahren willst, was ziemlich schnell ziemlich öde wird, gehts bekanntlich sehr sehr steil nach oben ;-). Ein Bekannter von mir ist Fahrradhändler und der macht gerade ein Bombengeschäft mit e-bikes. Vor allem mit älteren Personen, aber z.B. auch mit Frauen (das ist jetzt nicht diskriminierend gemeint!), die halt einfach mit ihrem Supersportlermacker ohne stundenlanges einsames Schieben gemeinsam auf die Alm biken wollen.

Von vielen wird das wohl hier auch zum "Training" genutzt. Man kann schon tolle Bergfahrtouren machen und am Anfang lässt man den Motor halt stärker helfen und dann immer weniger, bis man vielleicht irgendwann auf ein unmotorisiertes Bike umsteigen kann.

Aber im Prinzip stimmts natürlich: Man kann immer auch ohne. Es dauert halt länger bis man dort hin kommt, wo man hinwill. :zwinker:

Aber eines stimmt natürlich: Im Flachland sind e-bikes komplett überflüssig. Da kann ja sogar ein auch nur noch halbwegs fitter Rentner schöne Radtouren machen. Hier bei uns siehts aber ganz anders aus. Da musst du schon topfit sein, um die landschaftlichen Möglichkeiten ohne Unterstützung ausnutzen zu können. Fragt sich halt, ob man das muss, wenn mans (noch) nicht kann.
 

Benutzer6874  (35)

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Für viele Autofahrer ist das Fahrrad kein Verkehrsmittel, sondern ein (zusätzliches) Sportgerät. Die können dann einfach den Sinn des e-Bikes nicht verstehen.... :zwinker:

Für Leute die aus irgend welchen (meistens guten) GRünden Velo fahren, ist das e-Bike genial, wenn sie etwas äler geworden sind, und wenn sie Steigungen zu überwinden haben. Platz sparender kann man sich kaum motorisieren.
Ich bin schon e-Bike gefahren, für mich ist es noch zu früh :grin:

Off-Topic:
Es fahren jetzt immer mehr ältere Leute mit e-Bike herum, die nicht mehr so fit und verkehrstauglich sind (die Leute). Damit gefährden sie sich, und auch andere.
 

Benutzer56469  (36)

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Für alte Leute finde ich es ok, zb bei Berg oder wegen der Puste. Aber für junge Menschen halte ich es für ziemlich sinnlos.

Der Mensch will sich wohl gar nicht mehr bewegen? :rolleyes:
 

Benutzer6874  (35)

Benutzer gesperrt
Für alte Leute finde ich es ok, zb bei Berg oder wegen der Puste. Aber für junge Menschen halte ich es für ziemlich sinnlos.

Der Mensch will sich wohl gar nicht mehr bewegen? :rolleyes:
Off-Topic:
Siehst du es beim Auto auch so? Das Auto als Gehhilfe für alte Leute?
Sonst wärst du genau das ideale Beispiel zu meinem ersten Satz oben :zwinker:
 

Benutzer109947 

Planet-Liebe-Team
Moderator
Bevor ich mir ein Urteil darüber bilde, würde ich ein E-Bike gerne erst mal ausprobieren... (genauso wie diese Kipp-Dinger... wie heißen die noch gleich... *grübel*... "Segways" glaub ich).

Ich könnte mir schon vorstellen, dass die für Fahrten in der näheren Umgebung oder in der Großstadt schon ganz hilfreich sein können, vor allem wenn man in einer hügeligen Umgebung wohnt. Bevor ich mir dafür einen 50ccm-Roller oder ähnliches kaufe, würde ich wahrscheinlich zu einem E-Bike greifen. Auch wegen den Aspekten Umwelt (Abgase) und Gesundheit (zumindest ein Minimum an Bewegung).
Über Sinn oder Unsinn von so einem Bike braucht man glaub ich nicht zu diskutieren, weil man dann die Existenz von Quads, Mofas, Rollern, Scootern, etc.. auch hinterfragen sollte.

Wie gesagt, gefahren bin ich noch keins. Wenn sich mal die Möglichkeit bietet werde ich es mal ausprobieren.
 

Benutzer56469  (36)

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Off-Topic:
Siehst du es beim Auto auch so? Das Auto als Gehhilfe für alte Leute?
Sonst wärst du genau das ideale Beispiel zu meinem ersten Satz oben :zwinker:

Off-Topic:
Klar seh ich das beim Auto genauso. Das Auto ist eine Hilfe für Jung und für Alt um weitere Strecken zurück zu legen und um größere Anschaffungen zu bewältigen. Hat auch was mit Bequemlichkeit zu tun und ich gebe zu dass ich auch oft das Auto benutze aber wenn man die Möglihckeit hat auf Rad oder Fußmaschine umzusteigen um in die Arbeit zu kommen oder um den Einkauf zu erledigen dann sollte man dies schon wahrnehmen finde ich. Sich selber zuliebe und auch der Umwelt zuliebe.
 
D

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Gast
Ganz ehrlich? Ich bin solche Teile schonmal probegefahren und kann nur sagen: Wenn ich Fahrrad fahre, will ich, dass mir warm wird.

Genau! Die Oberschenkel müssen brennen! ......


Auch bei Älteren bin ich der Meinung, dass es ohne Elektro gehen sollte. Unsere Gesellschaft ist zu dick und bewegt sich zu wenig, warum denn noch fauler werden? Ein bisschen Radfahren ist nun wirklich nicht die Welt. Außer man ist wirklich schon körperlich eingeschränkt und wohnt in einer bergigen Stadt. Aber ich hab auch schon 75jährige getroffen, die an einem Tag 40km gefahren sind (klar, als junger Mensch kein Ding, als Älterer doch aber super), es scheint also möglich zu sein.

Passe mal auf, was die Industrie noch für Ausreden parat hat.
Demnächst kommt der "angetriebene Rollator" ....

Die meisten vergessen, dass es sich bei den Fahrrädern schon um Mofas/Krankenfahrstühle handelt für die Otto-Normal-Mensch eine Fahrerlaubnis haben sollte.

Die Unfallgefahren sind immens. Viele Fahrräder mit Hilfsmotor sind schnell und fast lautlos.
Ältere Menschen haben eh schon Schwierigkeiten, sich in der Stadt zu bewegen, die Seh und Hörkraft lässt nach.
Da rauschen die mit 15 über den Radweg (selber erlebt!) und glauben alles macht ihnen Platz, weil sie hektisch werden und die Klingel nicht finden oder nicht gleichzeitig Rücktritt, Bremse und Klingel bedienen können....BRANDGEFÄHRLICH!

ICh bin auch für mehr Bewegung. Wir hatte noch nichtmal ne Gangschaltung früher und sind auch im Bergischen unterwegs gewesen.

Es ist irrsinn, wie "dumm" die Menschen geworden sind. Da fahren sie mit ihrem SUV 2 1/2 Std in die Natur, um 3x mit ihrem Elektromotorfahrrad um einen See zu fahren, alles umzunieten was einem vor die Räder kommt um dann bei Kaffee und Kuchen im SeeCaffee zu glänzen, "wie sportlich und vital sie denn im Alter sind"......

Die Leute, die sich heutzutage von sowas angesprochen fühlen, sind genau die, die es bitter nötig hätten, sich richtig zu bewegen. 150Kilo-Menschen und absolute Bewegungsmuffel, die so tun wollen als ob sie fit wären.
Fahrradfahren wäre da perfekt, da gelenkschonend.

Das sind ja mal klare Worte. Natürlich wollen wir jetzt nicht die Dicken diskriminieren.
Um ersteinmal wieder ans treten zu kommen, ist es vielleicht ratsam, sich da Unterstützung zu holen. Wer lange krank war und älter ist, der muss unter Anleitung wieder lernen mit seiner Kraft zu haushalten. Wenn es dann irgendwann klappt kann man ja umsteigen.

Ich habe mich sehr gewundert, als die Ärzte mir sagten, dass ich möglichst meinen Puls nicht ÜBER 138 bringen sollte......Und das nur, weil ich n paar KG zu viel habe aber "schon 50" bin.
Dabei macht es mir garnichts aus, mal ne Ratour von 4 Std zu machen.
Also, ich finde schon, dass es zur Unterstützung Sinn macht - nur nicht so eine Welle, dass jedermann sich so ein Ding anschaffen und leisten können sollte.
 

Benutzer9517  (31)

Benutzer gesperrt
Also, ich finde schon, dass es zur Unterstützung Sinn macht - nur nicht so eine Welle, dass jedermann sich so ein Ding anschaffen und leisten können sollte.
Off-Topic:
Genau! Wohin das führt, sehen wir in einer ganz andern Größenordnung beim Auto...


Ich bin schon e-Bike gefahren. Ich halte das Ding für höchst gefährlich, besonders für die andern - echten - Radfahrer.

Für alte Leute wäre es ideal - aber zugleich gefährlich. Genau wie das Auto. Am Ausbau des ÖV führt eben doch kein Weg vorbei, denn der Anteil alter, nicht mehr verkehrstüchtiger Menschen nimmt immer weiter zu, und die Motorisierung wird zum Privileg der Menschen in der Lebensmitte...
 

Benutzer101597  (63)

Sehr bekannt hier
Die Unfallgefahren sind immens. Viele Fahrräder mit Hilfsmotor sind schnell und fast lautlos.
Ältere Menschen haben eh schon Schwierigkeiten, sich in der Stadt zu bewegen, die Seh und Hörkraft lässt nach.
Da rauschen die mit 15 über den Radweg (selber erlebt!) und glauben alles macht ihnen Platz, weil sie hektisch werden und die Klingel nicht finden oder nicht gleichzeitig Rücktritt, Bremse und Klingel bedienen können....BRANDGEFÄHRLICH!

Welch ein Unsinn.
Bist Du schon mal eins gefahren? Bei mir schaltet der Motor dauernd ab, weil der nur bis 25 mitläuft, und ich in der regel schneller fahre. Nun bin ich auch nicht der schnellste Fahrer. Viele Radfahrer sind schneller als E-bikes. Dann schreibst "Da rauschen die mit 15"??? So schnell ist ein Jogger. Also sind Jogger ohne Klingel im Park "BRANDGEFÄHRLICH"???

Schade eigentlich, sonst schreibst Du doch eher vernünftig


Ansonsten hat das Pedelec dort Sinn, wo man ohne Motor irgendwo hinfährt, und dann auch gut nach hause kommt wenn man doch etwas zu müde geworden ist. Man kann also öfters "riskieren", das Rad zu nehmen. Und das macht sowohl gesundheitlich als auch umweltmässig Sinn. Ich hab meins auch als Drittfahrrad, im Alltag nehme ich ein normales.
 

Benutzer79269 

Verbringt hier viel Zeit
Naja ganz nette Sache mit den E-Bikes, doch einfach viel zu teuer und eventuell im späteren Alter oder für Leute von Nöten die da ein Problem haben und sowas zur Untersützung nehmen können. Sonst würde ich beim einfachen Fahrrad bleiben, soll ja auch irgendwo Fit halten das ganze!
 
D

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Gast
Könnte man damit problemlos 40km/h oder so fahren würde ich drüber nachdenken. So ist das unnötig und viel zu teuer.
 

Benutzer101597  (63)

Sehr bekannt hier
Die mit 45 gibt es auch, aber dann mit Helm und Moped-Versicherung.
 

Benutzer98383 

Verbringt hier viel Zeit
Ich finde es übrigens ganz schön anmaßend zu sagen, dass auch alte Leute ihren A... gefälligst auf ein normales Fahrrad schwingen sollen, weil es ein paar ältere Menschen gibt, die dazu noch sehr gut in der Lage sind. :schuettel: Es gibt auch Menschen die einfach eine Behinderung oder Schmerzen haben, oder auch ältere Menschen mit Rheuma oder Arthrose die gerne mit anderen gemeinsam Radtouren unternehmen wollen, oder auch nur gerne mal an der frischen Luft sind und weitere Touren machen möchten. Zudem ist es so leichter auch kurze Strecken zurück zu legen - ohne gleich das Auto nehmen zu müssen.

Meine Mutter hat ein E-Bike. allerdings weiß ich nicht weches.
Sie hat ihr E-Bike, da sie eine Gehbehinderung hat. Ich glaube es ist nicht das typische Bike, welches komplett selbständig fährt, sondern man muss zwischendurch immer ein klein wenig mittreten, um es anzutreiben. Aber das ist wirklich nicht anstrengend. Wenn ihre Freundinnen oder Vereine mal lange Radtouren machen, dann nimmt sie das E-Bike, da sie es nicht schafft so riesige Touren zu fahren, ohne hinterher starke Schmerzen zu haben. Auch wenn sie ihre Mutter besucht hat, die 10km entfernt wohnte, ist sie mit dem E-Bike hin und zurück gefahren. Sie hat nämlich keinen Führerschein und macht an sich alle Besorgungen mit dem normalem Fahrrad im Ort. Aber wie gesagt, für sehr lange Strecken hat sie sich sie dieses Rad als Unterstützung gekauft. Andere nehmen dafür dann das Auto...
Es ist sehr angenehm damit zu fahren. Man muss sich zwar erst ein wenig daran gewöhnen, aber dann macht es echt Spaß. :smile: Ein Ersatzakku ist auch dabei, so kann man immer einen aufladen und einen benutzen. :smile: Gefährlicher als Radfahren mit einem normalen Rad ist das Fahren mit dem Modell meiner Mutter übrigens überhaupt nicht. Eine wirklich tolle Erfindung für Menschen, die gerne Rad fahren, aber sehr lange Strecken nicht mehr schaffen. Umweltfreundlich ist es außerdem. :smile:
 

Benutzer44981 

Planet-Liebe Berühmtheit
Als sportlicher junger Mann werde ich mir sicherlich kein Pedelec zulegen... allerdings würde ich mich freuen, wenn meine Oma ihr geliebtes Uralt-Fahrrad endlich verschrotten und sich ein Pedelec zulegen würde, weil es für sie sicherlich eine große Erleichterung wäre und sie ihr Fahrrad nicht mehr bei der kleinsten Steigung schieben müsste.
 
D

Benutzer

Gast
Welch ein Unsinn.
Bist Du schon mal eins gefahren? Bei mir schaltet der Motor dauernd ab, weil der nur bis 25 mitläuft, und ich in der regel schneller fahre. Nun bin ich auch nicht der schnellste Fahrer. Viele Radfahrer sind schneller als E-bikes. Dann schreibst "Da rauschen die mit 15"??? So schnell ist ein Jogger. Also sind Jogger ohne Klingel im Park "BRANDGEFÄHRLICH"???

Schade eigentlich, sonst schreibst Du doch eher vernünftig

Hallo? Was fühlst du dich denn getreten? Ich schrieb von "ALTEN" Menschen und nicht von Dir. Oder hast du selber schon die Erfahrung machen müssen, dass im Alter die Geschwindigkeit sehr viel "Relativer" wird, sie nicht mehr so richtig eingeschätzt werden kann und einem 50 KM/H wie 100 vorkommen?

Wir haben hier Radwege und Radfahrer haben Vorfahrt.
Was einige senile und sich sonst im Straßenverkehr nicht mehr zurechtfindende alte Herrschaften nicht davon abhält, sich auch die Vorfahrt zu holen! Im etwas fortgeschrittenerem Alter sind 15 km/h weitaus mehr als bei einem jungen Menschen!

Jeder 15jährige MUSS eine Mofa-Prüfbescheinigung machen, es sei denn, er ist vor dem 01.04.1965 geboren......

Ich habe noch das Bild vor Augen von der Oma, die 3 Schülerinnen auf die Strasse geschickt hat, weil sie so schnell nicht mehr ausweichen konnte und dann noch die Bremse nicht gefunden hat oder den Motor nicht mehr abstellen konnte und voll in die Gruppe AUF DEM BÜRGERSTEIG gerauscht ist......

So, ich sage nichts gegen alte Menschen, wir ALLE werden alt und werden unsere Schwierigkeiten und Probleme in der auf Jugend ausgerichteten Welt haben!
Jeder kennt die "älteren Herrschaften", die in Bus und Bahn auf "ihr Recht beharren" .......usw. Und "oh Wunder" - hier wird mal nicht auf die Jugend geschimpft!


Krankenfahrstühle und Mofas sowie Traktoren....dafür muss man eine Prüfbescheinigung bekommen. Aber nochnichteinaml eine Einweisung in die Bedienung oder zumindest die Technik und Fahrtüchtigkeit überprüfen?
Da kaufen sich Menschen diese Dinger aus dem Katalog und brausen damit los, wo sie sonst nur mit dem Rollator und Treppenlift mit Brille unterwegs sind!
Der Gesetzgeber verbietet ja sogar diese "Segways" in einigen Bundesländern...aber diese Fahrräder mit Hilfsmotor darf jeder fahren?

Ein gesunder Mensch, der aus Freude und sportlichem Ehrgeiz aufs Rad steigt, der fährt mit Muskelkraft und braucht keinen Motor, wie es sich für ein Fahrrad gehört! Der braucht nochnichteinmal 2 Std oder länger für einen "Radausflug" mit ihrem SUV durch die LAndschaft gurken.

Wer mit 15 oder 20 mal ohne Sicherheits und Knautschzone die "Strasse geküsst hat" oder mit anderen zusammengstossen ist, der weiss, welche schweren Verletzungen man sich und anderen zufügen kann!
Ich halte diese Art von Fahrzeugen weiterhin für gefährlich und bin gegen die Verwendung von diesen Dingern auf Radwegen und Bürgersteigen und Menschen, die nicht mehr in der Lage sind, auch sonst aktiv am Strassenverkehr teilzunehmen - eine Einweisung erhalten haben und bei denen geprüft wurde, ob sie in der LAge sind, sich sicher und schneller als Schrittgeschwindigkeit in der Öffentlichkeit zu bewegen.

Es reicht eben nicht, mal eben eine Klingel an das Ding zu schrauben. Ich bin für defensives Verhalten im Strassenverkehr, aber was ich manchmal erlebe mit denen, die weder nach Rechts und Links schauen und auf ihr Recht beharren.....Das sind zu 95% die älteren - und es sind auch eben diejenigen, die in einem Auto sitzen und nicht mehr so schnell reagieren können und auf eben diese schimpfen.

Die jungen Menschen, die haben ne Reaktionszeit und bewegen sich weitaus sicherer und können ausweichen. Da sind die über alle Berge, bevor der andere erst mal kapiert hat, dass da jemand an ihm vorbeigerauscht ist.
 
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