Dunkler Engel

Benutzer22852  (46)

Verbringt hier viel Zeit
Breite aus die dunklen Flügel,
hüll mich ein in Dunkelheit
fliege sanft, durchstreife Hügel,
gleit mit mir in Ewigkeit.

Unter deinen schwarzen Schwingen,
Sanftheit wie des Samtes Glanz,
lassen mich in Glück versinken,
ohne End, im Rausches Tanz.

Nacht ist deine Zweitnatur,
Licht ist deinen Augen fremd,
jede nächtlich Kreatur
sich in dir von neu’m erkennt.

Kerzenschein lässt hell erleuchten,
deine Augen, tief und stolz,
lassen doch die mein’ befeuchten,
zeitlos wie versteinert’ Holz.

Schmeidig fühln’ sich an die Federn,
fein gegliedert, sanft gespannt,
zart der Wind haucht zwischen Zedern,
streichelt sachte deine Hand.

Nimm mich mit auf deinen Kreisen,
zeige mir Unendlichkeit,
führe mich auf deinen Reisen,
mit in alle Ewigkeit.

Flieg mit mir, in finstre Weiten,
gleit, trotz aller Mängel,
die man uns nun wird bereiten,
sei mein einzig dunkler Engel...
 

Benutzer25933  (34)

Verbringt hier viel Zeit
sehr schönes gedicht! auch hier kann ich nichts anderes sagen... es stimmt mich nachdenklich und das gefällt mir.

gruß,
engel...
 

Benutzer14153 

Verbringt hier viel Zeit
Wirklich schön geschrieben. Mich macht das auch nachdenklich.
 

Benutzer22852  (46)

Verbringt hier viel Zeit
Auch hier.... vielen, vielen Dank!! :gluecklic
da wird man noch rot.... :zwinker:

Schön, daß es euch gefällt!
 
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