'Du bist ja doch schon maskulin'

Benutzer83807 

Verbringt hier viel Zeit
Ich wusste nicht wo ich diesen Thread einordnen sollte, falls ich mit die falsche Rubrik ausgesucht habe, bitte verschieben.

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Ich war letztes Wochenende auf einem Festival. Zusammen mit meinem Freund und mehreren Freunden. (war die 'Henne im Korb' von 8 Hähnchen *g)
Da war es ja nun mal so, dass man sich nicht duschen konnte (Waren nur schnell Haare waschen im See), es war sehr matschig, ich war nicht geschminkt und hatte ziemliche 'Schlabber-Klamotten' an, trank Bier, Whiskey und Rum und achtete nicht so auf mein Aussehen.
Aufeinmal kam von einem Kumpel 'Du bist ja doch schon eher maskulin, ne?'
Ich war ziemlich verwirrt. Fragte ihn also ob das schlimm wäre, er sagte er stehe darauf.

Später habe ich meinen Freund darauf angesprochen.
Er meinte ich wäre eben nicht so eine 'Schicki-Micki-Tante'.
Es stimmt schon, ich interessiere mich nicht für die angesagten Trends der Mode und verstehe mich um einiges besser mit Männern, als mit Frauen. Im Grunde würde ich mich selbst als Kumpel-Typ bezeichnen.
Aber ich dachte immer, solche Menschen finden keinen Partner, weil man eben zu schnell auf diese Schiene abrutscht?

Wie steht ihr dazu, sollte eure Partnerin auch mal so 'durchhängen' oder muss sie ein bestimmtes Maß an Mode und Trend erfüllen?
 
D

Benutzer

Gast
Das hat ja nicht unbedingt was mit Mode und Trends zu tun. Ich interessiere mich für sowas auch gar nicht und bin dennoch eher der sensible Typ Mann, bin viel mehr mit Frauen befreundet als mt Männern, weil ich kein Fan von diesem Machogehabe und Trinken und so bin, was unter Männerfreundschaften immer noch nen relativ hohen Stellenwert hat.

Man sollte so leben, wie man glücklich ist und wie man es mit sich vereinabren kann und es gibt Frauen, die sind eher männlich und Männer, die eher etwas weiblicher sind. Aber das hat mehr was mit dem Typ zu tun, der man ist, wie man sich gibt, redet etc. und nicht mit dem Modebewusstsein.
 

Benutzer10855 

Team-Alumni
Das muss sich ja nicht ausschließen.

Man kann ja während eines Festivals sich angemessen verhalten (sprich: nicht duschen :grin:) oder zuhause auch irgendwelche Schlabberklamotten tragen, aber dennoch einen gewissen Modegeschmack und Sinn für Stil haben, den man dann halt zu passenden Angelegenheiten auslebt und sich da eben richtig "modisch" kleidet.

Ich fände jedenfalls eine Partnerin anstrengend, die sich auf einem Festival drüber beschwert, dass sie ständig Schmutz unter ihren Fingernägeln hat, sich permanent die Haare richtet oder sich ständig mit einem Handspiegel das Gesicht bemalt.

Genauso anstrengend ist eine, die sozusagen in Schlabberkluft mit mir ins Theater geht und so aussieht, als hätte ich sie aus einem Obdachlosenheim (ums etwas überspitzt zu formulieren).

Was das mit Maskulinität zu tun haben soll, erschließt sich mir nicht, aber ich würde dir raten, das als Kompliment dafür anzunehmen, dass du eine flexible Persönlichkeit bist, mit der man auf Festivals seinen Spaß haben kann. :zwinker:
 
C

Benutzer

Gast
An mir selbst lege ich sehr viel Wert was Kleidung anbelangt und da ist es selbst noch im Suff wichtig, auch dabei gut auszusehen – letzendlich ist dies das Essentielle. :zwinker:

Für meine Bekanntschaften lege ich da natürlich auch einen gewissen Wert drauf, dass die Dame zumindest im Ansatz gut gekleidet ist und auch in einem Kleid nicht allzu alienhaft aussieht. Bisschen Stil muss sie haben, dass bedeutet aber nicht, dass sie ein typisches Modechic sein soll, sondern es geht schon mehr in die klassisch-elegante Richtung.

Ich würde es zwar überleben, aber Seitenhiebe sind vorprogrammiert.
 

Benutzer83807 

Verbringt hier viel Zeit
Deine Selbstbeschreibung klingt nicht besonders weiblich, ich denke aber nicht, dass das Männer stören muss. Du bist doch glücklich vergeben und deinen Freund stört es anscheinend nicht.

Und, so laufe ich ja nicht ständig rum. :grin:
Ich schminke mich ansonsten, dusche natürlich auch jeden Tag, achte auf meine Kleidung und meine Haare.
 

Benutzer44981 

Planet-Liebe Berühmtheit
Eine Partnerin, die so "maskulin" ist, dass sie kein Problem damt hat, mit mir zusammen Campingurlaub zu machen (notfalls eben auch mal mit dem kleinen Zelt im Matsch), die sich bei einer Bergwanderung auch mal mit einem Plumsklo und fließend kaltem Quellwasser in einer Hütte zufrieden gibt oder die beim Segeltörn auch mal ohne tägliche Dusche auskommt, ist mir viel lieber als ein ach so "feminines" Modepüppchen, das nicht mitmacht, wo man evtl. minimal schmutzig werden könnte und das Stunden im Bad verbringt.

Aber natürlich ist es auch schön, wenn sie sich zu gegebenem, festlichen Anlass gut in Schale werfen kann und dann dort eine tolle Figur macht.

Das Eine schließt das Andere ja nicht aus.
 
R

Benutzer

Gast
Das Eine schließt das Andere ja nicht aus.
Eben. Mein Freund steht schon auf eher weibliche Mädels, die sich auch schick anziehen und alles, aber er mag es eben auch nicht, wenn die sich dann vor Allem zieren und man nichts mit ihnen unternehmen kann. Nur weil du beim Festival mal nicht so sehr auf dein Aussehen achtest, heißt das ja nicht, dass es dir sonst auch nicht so wichtig ist.
Er meint gerade, tussiges Aussehen, aber lässiger Charakter wäre am besten. :rolleyes: :tongue:
 

Benutzer66279 

Sehr bekannt hier
Ich finds cool, wenn Frauen auch ma richtig rumkeimen können, ohne direkt ne Krise zu kriegen oder auch mal bei Wildcamping oder so mitmachen. Diese Schickimickitussis sind generell nicht mein Ding. Wenn ne Frau laut rülpst und Bier trinkt find ich das besser, als wenn sie auf ner Party schief guckt, weil alle so "ungehobelt" sind.
 

Benutzer91095 

Team-Alumni
Ich interessiere mich zwar auch nicht sonderlich für typische Frauendinge, habe aber kleidungstechnisch durchaus meinen Stil. Ansonsten sagt man auch mir nach, eher maskulin zu sein, nicht nur wegen der Körbchengröße A, sondern vor allem wegen meiner Art zu denken und zu handeln. Mein Freund steht auch drauf. Er steht drauf, dass ich dominant bin und dass ich im Bad nicht ne dreiviertel Stunde lang brauche. Dass ich sehr rationalistisch meine Entscheidungen treffe und lieber "Männer"-Sachen mache als "Frauen"-Sachen (ich hasse einkaufen gehen, ich hasse Nagellack und Lippenstift, ich mag keine kitschige Romantik, ich vergesse alle Geburtstage und Jahrestage, etc. Also so "typisch" weibliche Dinge). Trotzdem oder besser gesagt gerade deswegen mag mich mein Freund und ich weiß von meinem (vorwiegend männlichen) Freundeskreis, dass er nicht der einzige ist, der auf weniger Girlie oder weniger Tussi steht. Dass man auch ohne dem immer noch eine vollwertige Frau ist, darf man jedoch auf keinen Fall vergessen (und dass man auch mit all diesen Dingen noch nicht unbedingt eine Tussi ist, muss ich selbstverständlich auch dazusagen).
 

Benutzer83807 

Verbringt hier viel Zeit
Lotusknospe, das was du da beschreibst, trifft auf mich genau zu. :smile:

Es ist schön zu lesen, dass es doch nicht immer nur die obergestylten Girlies sind, die Männer an machen.

Zum Thema rülpsen:
Mein Freund ist so ein Kandidat der es laut macht, aber damit habe ich nicht so die Probleme. Beim Pupsen schon sehr viel mehr, das macht er auch nicht (wenn ich da bin).
 

Benutzer30217 

Sophisticated Sexaholic
Ich gehe in Shirt, Jeans und Sneakern zur Uni, weil es darauf ankommt, was ich draufhabe, nicht was ich anhabe. Stil: Unisex. Wenn ich Ausgehe, zeige ich mich gerne betont weiblich, mit Make-Up, Haare und Nägel gestylt, um mich gut und hübsch zu fühlen. Neulich hat mein Freund mir gesagt, dass er mich in Shirt und Jeans gutaussehend(er) findet, weil es zu mir passt. Abgesehen davon bin ich selbstbewusst, komme nicht so leicht verletzlich rüber, bin nicht auf andere angewiesen, ziehe mein Ding durch und werde oft als "starke Frau" bezeichnet, was viele Männer abschreckt, da ich nichts tussihaftes oder mauerblümchenmäßiges an mir habe und sie nicht verspüren, dass ich eine "starke Schulter zum anlehnen brauche". Trotzdem habe ich jemanden gefunden.
 

Benutzer93633  (36)

Meistens hier zu finden
Da fällt mir ein Phänomen ein, das mir bis heute einfach nicht eingeht - wenn ich in Schlabberklamotten, ungeschminkt, die Haare irgendwie und am besten noch schlecht gelaunt zum Bäcker gehe, kann ich zumindestens mit einem rechen: Ein Typ pfeift oder ruft mir auf jeden Fall nach :grin: Keine Ahnung woran das liegt aber ich wundere mich jedes mal wieder darüber.

Ansonsten trage ich die meiste Zeit Jeans und Shirts, im Sommer auch gerne mal schmeichelnde Röcke oder Kleider aber die Modetrends von morgen interessieren mich null. Ich bin eigentlich immer geschminkt, dafür aber oft nur Eyeliner und Mascara. Frauen, die vor jeden Schaufenster stehen bleiben müssen, um ihr Haar oder ihr Makeup zu überprüfen gehen mir selbst ziemlich auf die Nerven.
Ich selbst habe so eine Bekannte und ich finde, sie verpasst teils echt viel und das nur, weil sie immer nur ihr Aussehen im Kopf hat.

Aber wer was wie trägt, ist im Grunde auch total egal - hauptsache, er fühlt sich wohl damit. Jeder, wie er mag. Und so lange du dich so magst wie du bist ist doch alles bestens.

Übrigens.. die meisten Männer in meinen Umfeld finden es ganz toll, wenn Frauen wie du und ich auch mal paar Tage ohne Dusche leben können und einfach nur ihren Spass haben :zwinker:
 

Benutzer46728 

Beiträge füllen Bücher
Ich bin irgendwie so ein Mischding, aber meine Partner finden mein "männliches Denken" oder so total klasse und meine Kumpels auch. Ich habe mehr Kumpels als Freundinnen und komme meist mit Männern etwas besser klar. Oder sagen wir s mal so: ich verstehe mich mit beiden, aber ich kann Männergedanken eher nachvollziehen UND ich verstehe die Männer, wenn meine Freundinnen mich Fragen "äää, was will der Kerl mir damit sagen?" als die das Gezicke der Freundinnen meiner Kumpels interpretieren kann. Weil ich Gezicke nicht leiden kann. Würde auch lieber mir 10 Männern als mit 2 Frauen zusammen leben.. Einfahc unkomplizierter.
Dazu kleide ich mich eig immer mindestens halbweiblich, immer ein Top mit Ausschnitt (was anderes steht mir nicht:grin:), aber im Winter gern Kaputzenpullis/Lederjacke/Snowboardjacke+Mini/Jeans und schminke mich IMMER, aber dezent und abends mehr. Meine Schuhe sind Vans, Chucks, Adidas, etc.pp., aber ich hab auch Pumps und Stiefel.

sondern vor allem wegen meiner Art zu denken und zu handeln. Mein Freund steht auch drauf. Er steht drauf, dass ich dominant bin und dass ich im Bad nicht ne dreiviertel Stunde lang brauche. Dass ich sehr rationalistisch meine Entscheidungen treffe und lieber "Männer"-Sachen mache als "Frauen"-Sachen (ich hasse einkaufen gehen, ich hasse Nagellack und Lippenstift, ich mag keine kitschige Romantik, [STRIKE]ich vergesse alle Geburtstage und Jahrestage,[/STRIKE] etc. Also so "typisch" weibliche Dinge). Trotzdem oder besser gesagt gerade deswegen mag mich mein Freund und ich weiß von meinem (vorwiegend männlichen) Freundeskreis, dass er nicht der einzige ist, der auf weniger Girlie oder weniger Tussi steht. Dass man auch ohne dem immer noch eine vollwertige Frau ist, darf man jedoch auf keinen Fall vergessen (und dass man auch mit all diesen Dingen noch nicht unbedingt eine Tussi ist, muss ich selbstverständlich auch dazusagen).
Hab jetzt bisschen was rausgestrichen,was nicht passt. Hab nichts gegen Nagellack, aber ich finde es anstrengend und mach s selten.

Wenn ich mal mit nem neuen Partner oder n Date ins Kino gehe, ist jeder erstma überrascht, dass ich KEINE Schnulzen sehen will, sondern am Liebsten schön Action, Horror, Thriller, Psychothriller.
Ich habe keine Angst, mir beim Extremsport oder was auch immer, meine Nägel abzubrechen oder mich im Matsch schmutzig zu machen, wenn s grad Spaß macht, gibt es Waschmaschinen und der Nagel wächst nach..
Bin ziemlich unkompliziert, mir is es zu anstrengend, rumzuzicken, hinterherzu telefonieren, eifersüchtig zu sein (ok, nicht grad nur weiblich) oder Jmd umbiegen zu wollen. Geht gar nicht. Dennoch weiß ich, dass ein Ex von mir nur mich von all seinen Freundinnen, wie ne Frau behandelt hat, mit Respekt etc. Das eine hat nix mit dem Anderen zu tun.
Und trotzdem find cih starke Männerschulter toll, weil sie bequem sind:zwinker:
 

Benutzer44981 

Planet-Liebe Berühmtheit
Ich kann die meisten Beiträge ehrlich gesagt nicht so ganz nachvollziehen. Im Prinzip ist das, was alle hier beschreiben, doch kein auffallend "maskulines" Verhalten, sondern - völlig geschlechterunabhängig - einfach sympathisch, locker, unkompliziert. Sind das etwa Attribute, die neuerdings nur noch den Herren der Schöpfung zugeschrieben werden? :grin:
Zumindest ich habe einfach die Erfahrung gemacht, dass es viel mehr Frauen als Männer gibt, die sich nicht dreckig machen wollen, die großen Wert auf (teilweise übertriebene) Hygiene legen und die ungerne auf Komfort verzichten (z.B. bei Hüttenübernachtungen, Camping, usw.).

Ich habe einfach noch nie von einem Mann etwas gehört wie "Igitt, da kann ich nicht jeden Tag duschen. - Da geh ich nicht mit!" oder "Ich könnte niemals in einem großen Matratzenlager schlafen.", während ich das doch schon von einigen Frauen gehört habe.

Auch diverse andere Eigenschaften und Vorlieben, wie z.B. dass man gerne Klamotten einkaufen geht, dass man viel Wert auf Mode legt, dass man "kompliziert" und zickig ist, usw. kenne ich hauptsächlich, aber nicht nur von Frauen.

Deshalb sind das für mich typisch weibliche Eigenschaften, obwohl ich genügend Frauen kenne, auf diese Eigenschaften überhaupt nicht zutreffen und obwohl ich durchaus auch Männer kenne, bei denen zumindest einige dieser Eigenschaften zutreffen.
 

Benutzer39497 

Sehr bekannt hier
Natürlich ist es letztlich ein Klischee, dass Frauen immer modebewusst und sehr reinlich sind, während es Männern nichts ausmacht dreckig zu sein und laut zu rülpsen, bzw. dass man ihnen diese unmanierlichen Eigenschaften vielleicht noch eher zugesteht. Auch wenn die Tendenz in diese Richtung gehen mag, gibt es genügend Gegenbeispiele. Männer, die sehr eitel und reinlichkeitsfanatisch sind und sich dementsprechend anstellen, während es Frauen gibt, die in Schlabber-Klamotten mit ihren besten männlichen Kumpels auf Festivals herum albern, auch mal einen über den Durst trinken und sich nicht zu schade dazu sind, sich bei gewissen Aktionen die Hände dreckig zu machen.

Ich meine es kommt auf die Umstände und das Gesamtpaket an, ob eine Frau, die zu Männern ein kumpelhaftes Verhältnis pflegt und mehr männliche als weibliche Freunde und Hobbys hat, deswegen auf die Männerwelt eher unattraktiv wirkt und von den meisten als feste Partnerin nicht in Betracht gezogen wird.

Wie schon gesagt werden diese Attribute dem Klischee nach eher Männern zugeordnet, aber es sind eben bei weitem nicht die einzigen, die einen Mann ausmachen, geschweige denn, dass sie aus einer Frau automatisch einen Mann machen.

Selbst eine Frau, die äusserlich sehr maskulin auftritt, die keinen Wert auf Mode legt und Kurzhaarfrisur trägt, kann im Grunde sehr weiblich erscheinen und auf viele Männer anziehend wirken, vielleicht weil ihre Gesichtszüge und ihre Figur so sehr feminin wirken, dass selbst unmodische Kleidung und kurze Haare der Weiblichkeit keinen Abbruch tun müssen.

Mag sein dass Frauen, die den Typ Modepüppchen verkörpern, vor allem im ersten Moment einen gewissen Reiz auf Männer ausüben, den eher unscheinbare Frauen nicht auslösen. Und wenn die modebewussten Frauen dazu auch noch gut aussehen, dann schauen viele Männer gerne hinterher und denken sich, dass die Frau genau ihr Typ wäre, obwohl sie erstmals vielleicht gar nicht bedenken, dass die Aufmachung und das gute Aussehen auch blenden können.

Zudem kommt es immer auf die Situation an, wo der Mann einer Frau begegnet. Auf einem Festival herrscht eh Ausnahmezustand und selbst Leute, die ansonsten sehr reinlich sind, sehen das Festival oftmals als Gelegenheit ein paar Tage vom Alltag abzuschalten und es auch mit der Sauberkeit über die Zeit hinweg mal nicht so genau wie sonst zu nehmen.

Wem diese Vorstellung zuwider ist und wer tatsächlich bereits eine Krise kriegt, wenn er einmal einen Tag lang nicht duschen kann, der wird vermutlich, ob Mann oder Frau, auch gar nicht erst an einem Festival oder Abenteuerurlaub teilnehmen, falls es an diesen Orten an Dusch- und Waschgelegenheiten mangelt. In dieser Situation ist es also gut möglich, dass eine eher naturverbundene Frau bei den Männern besser ankommt, als eine Schickimicki-Dame, die ständig am Jammern ist, weil es ihr an Gelegenheiten mangelt, sich stets um ihr Aussehen und ihre Körperpflege zu kümmern.

Möglicherweise hat der Kumpel auf dem Festival also gar nicht wirklich gemeint, dass du maskulin bist, sondern eher, dass du als Frau in männlicher Gesellschaft bei typisch männlichen Aktivitäten durchaus mithalten kannst und den Männern in nichts nachstehst. Weil er sich dabei gedanklich aber des Geschlechter-Klischees bediente, hat er sich zu dieser Aussagen hinreissen lassen.
 

Benutzer40590  (42)

Sehr bekannt hier
Auf solchen festiovals fände ich es wohl sehr befremdlich wenn eine Frau sich da viel anders verhalten würde und die wenigsten "Tussies" werden sich überhaupt länger als einen Abend bei sowas aufhalten.
 
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