Drogenkonsum der Studenten an eurer Universität

Benutzer67771 

Sehr bekannt hier
In meinem (geisteswissenschaftlichen) Umfeld wird Nikotin, Alkohol, Koffein und Schokolade konsumiert, von anderen Sachen weiß ich nichts.
 

Benutzer80667 

Benutzer gesperrt
Ich hab noch keinen gesehen, der illegale Drogen zu sich nimmt.
Und selbst wenn wäre es mir egal, weil das ihr leben ist und nicht meins. Für mich sit die Diskussion überflüssig.
 

Benutzer44981 

Planet-Liebe Berühmtheit
In meinem Studiengang (Physik), bzw. insbesondere in meinem Semester sieht es so aus:
- Alkohol: Der Großteil konsumiert Alkohol in Maßen, was für mich auch ziemlich normal ist. Einige sind auch intensiverem Alkoholgenuss nicht abgeneigt.
- Zigaretten: Raucherquote ca. 5%
- Koffein: Viele trinken auch mal Kaffee, Cola, etc. oder auch mal Red Bull und einige haben bestimmt auch einen ordentlichen Kaffeeverbrauch. Von Koffeintabletten, etc. habe ich noch nichts mitbekommen.
- Medikamente: Bei Bedarf werden bestimmt auch Medikamente genommen (Aspirin bei Kopfschmerzen ist doch ganz normal und auch nicht schlimm), aber ich denke nicht, dass jemand medikamentenabhängig wäre, o.ä.
- Shisha mit irgendwelchem Aromatabak wird von einigen schon gelegentlich geraucht. Sicherlich mehr als die extrem wenigen Raucher
- Kiffen: Es gibt einige Leute, die gelegentlich kiffen und vielleicht sogar einige wenige regelmäßige Kiffer
- härtere Drogen: Da ist mir nichts bekannt.
- Schokolade, etc. sehe ich nicht als Drogen... wird aber bestimmt von den meisten Leuten in normalem Umfang gegessen.


Interessanterweise war die Raucherquote unter Chemikern und Biologen, die ich bei einem Chemiepraktikum kennen gelernt habe, sehr hoch (deutlich über 50%).
 
P

Benutzer

Gast
Pilze usw ... Aber ich war auf drei Parties der Naturwissenschaftler und was ich dabei vor allem bei den Chemie-Studenten entdeckt habe, hat mich doch ganz schön geschockt: Da wurde eine Reihe Speed nach der anderen gezogen, Tabletten eingeschmissen und Liquid Extacy konsumiert.

Also ich als Chemiestudent im höheren Semester ne :engel:

So langsam begreif ich wo unser "Ruf" anscheinend herkommt, ich werde immer auf Uniparties angelabert, sobald es rauskommt das ich Chemiestudent bin ob ich nicht was "dabei" hätte oder der Gangster von nebenan fragt "Hassu Tropfen für Frauen klar machen?". Sprüche wie "Die Chemiker, die ganz krassen nehmen alles" kommen auch öfters mal vor, dabei ists bei uns vlt. mit Alkohol viel aber ich denke das ist nicht nur bei uns. Ab und an hab ich mal jemanden Kiffen sehen, ich meine auch mal jemanden der paar Magics konsumiert hat, eben gesehen zu haben. Aber im großen und ganzen heben wir uns nicht von den anderen ab.

Aber scheinbar gibts wohl nicht wenige UNIs wo Chemiker ganz "krass" sind.:zwinker:
 

Benutzer46728 

Beiträge füllen Bücher
wirtschaftswissenschaftler:

-am anfang der studienzeit(vor 3 semester) rauchten etwa 50%..bis damals rauchte ich selbst auf partys ab und zu...heute rauchen höchstens 5%.
-was medikamente angeht,gehört aspirin und paracetamol bei fast jedem dazu..koffeintabletten nehmen viele,ka wie viele,da ich damit selbst nie zu tun hatte..aber mehr auch net..
-von härteren drogen nie was mitbekommen,glaube max. 5% und 0% von meinen leuten..also auch nie auf partys mitbekommen
-koffein und red bull und co gilt als normal (ich selbst mag keinen kaffee und red bull nur zu alk^^)
-alkohol: auf partys normal,wird in der feierfreien zeit eigentlich kaum konsumiert
-shisha: kann ich nix zu sagen..habe selbst eine,bwnutze sie aber max. einmal im jahr
-schokolade wird konsumiert,aber nicht in auffallenden mengen
 

Benutzer83936 

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ja ein joint gehört ja praktisch zum studium dazu. party - sex - joints und alkohol. finde nix schlimmes daran. liebe ja meine studentenzeit :herz:
so harte drogen werden nicht konsumiert. da hättest keine chance auf dauer ein studium zu beenden.
 

Benutzer37284 

Benutzer gesperrt
Studierst du nicht in Frankfurt? Eine Bekannte von mir studiert auch dort und erzählt mir auch immer wieder, dass es dort sehr extrem sein soll, was Drogen betrifft :ratlos:

Bei uns habe ich noch niemanden entdeckt, der Drogen nimmt. Hier sind die ganzen süß-strebsamen-lieben-Mädchen :grin:
 

Benutzer83936 

Benutzer gesperrt
Studierst du nicht in Frankfurt? Eine Bekannte von mir studiert auch dort und erzählt mir auch immer wieder, dass es dort sehr extrem sein soll, was Drogen betrifft :ratlos:

Bei uns habe ich noch niemanden entdeckt, der Drogen nimmt. Hier sind die ganzen süß-strebsamen-lieben-Mädchen :grin:

süß bin ich doch auch....oder nicth?!??:cry:
 

Benutzer58933 

Verbringt hier viel Zeit
Also ich gehöre selbst noch nicht zu Studenten, kenne aber viele.
Und ich muss sagen, egal ob BWLer, Informatiker oder Architekt, bei allen sind Speed und Bier sehr beliebt.
 
L

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Gast
Off-Topic:
bowlen schrieb:
Ich hab keine Ahnung von gängigen Preisen, aber soweit ich weiß, ist Koks nicht gerade billig.
ich bin auf dem gebiet kein experte, hab aber gehört, dass das koks, was genommen wird gestreckter stoff ist und daher wenige gramm billiger sind als von "richtigem" koks.
 

Benutzer6487 

Verbringt hier viel Zeit
In meinem Studiengang (Physik), bzw. insbesondere in meinem Semester sieht es so aus:
- Alkohol: Der Großteil konsumiert Alkohol in Maßen, was für mich auch ziemlich normal ist. Einige sind auch intensiverem Alkoholgenuss nicht abgeneigt.
- Zigaretten: Raucherquote ca. 5%
- Koffein: Viele trinken auch mal Kaffee, Cola, etc. oder auch mal Red Bull und einige haben bestimmt auch einen ordentlichen Kaffeeverbrauch. Von Koffeintabletten, etc. habe ich noch nichts mitbekommen.
- Medikamente: Bei Bedarf werden bestimmt auch Medikamente genommen (Aspirin bei Kopfschmerzen ist doch ganz normal und auch nicht schlimm), aber ich denke nicht, dass jemand medikamentenabhängig wäre, o.ä.
- Shisha mit irgendwelchem Aromatabak wird von einigen schon gelegentlich geraucht. Sicherlich mehr als die extrem wenigen Raucher
- Kiffen: Es gibt einige Leute, die gelegentlich kiffen und vielleicht sogar einige wenige regelmäßige Kiffer
- härtere Drogen: Da ist mir nichts bekannt.
- Schokolade, etc. sehe ich nicht als Drogen... wird aber bestimmt von den meisten Leuten in normalem Umfang gegessen.


Interessanterweise war die Raucherquote unter Chemikern und Biologen, die ich bei einem Chemiepraktikum kennen gelernt habe, sehr hoch (deutlich über 50%).


Das kann ich in fast allen Punkten bestätigen.
Bei uns in der Physik ist die Raucherquote so richtig extrem gering. bei denen, die es am besten wissen müßten, ist sie dagegen deutlich höher als der Durchschnitt.
Jedes Wochenende gesoffen wird bei meinen Bekannten eigentlich nicht, hier und da gabs sicher mal ne Kneipentour, und wohl auch hin und wieder extrem böse Geburtstagsfeiern. Aber so richtige Säufer gibts nicht.
Auch von irgendwelchen Drogen oder Koffeinpillen und anderem exessiven Medikamentengebrauch ist mir nichts bekannt.

Kaffee wird allerdings schon in größeren Mengen konsumiert. ICh sehe das allerdings nicht als ernsthafte Droge, wirklich abhängig ist da keiner nach.
 

Benutzer32550 

Verbringt hier viel Zeit
also das hängt wohl immer vom Umfeld ab, in dem man verkehrt. seit meiner Schulzeit laufen mir immer wieder Leute über den Weg, die kiffen (und davon nicht gerade wenig!!) und seit ein paar Jahren kenn ich auch einige, die härteres Zeug nehmen.

so kleine Mauerblümchen, die nur für Lernen leben, bekommen von slchen Leuten natürlich recht wenig mit.
 
P

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Gast
Ich kenne einige Studenten die koksen - komischerweise sind das alles Jurastudenten. :zwinker: Ich hab zwei Semester Jura studiert (aber keine Drogen genommen) und war teilweise wirklich erschrocken, wie hoch der Anteil derer wirklich ist, die das machen. Nicht nur auf Parties sondern teilweise wirklich beim Lernen.

Eigentlich bin ich auch Geisteswissenschaftlerin und hab da eher andere Erfahrungen gemacht. Es gibt einige die kiffen, auch in der Uni, bzw. im dazugehörigen Park/Wiese. Das gehört irgendwie so ziemlich zum Bild das ich vor mir sehe, wenn ich an die Wiese im Sommer denke. Alkohol gehört natürlich auch dazu (Bier), andere Drogen sind mir da aber noch nicht aufgefallen. Auch auf Parties der Geisteswissenschaftler nicht.

In meinem näheren Freundeskreis kifft niemand, die meisten rauchen noch nicht einmal. Kaffee und Schokolade sind schon eher verbreitet, Alkohol wird zwar auch getrunken, aber meiner Meinung nach noch im normalen Bereich. Wir sind halt brav :engel: ;-).
 

Benutzer54457 

Sehr bekannt hier
ich finde es schräg, aspirin u.ä. in eine "liste der an der uni so konsumierten drogen" aufzunehmen. oder schokolade.. das ist IMO mehr ein laster als eine suchtmittelabhängigkeit... auf dem level kann man endlos weiter auflisten, sucht nach geltung, sucht nach sport (obwohl, das würd ich ernst meinen!), eben alles, das dir endorphine bringt.

harte drogen sind ihrer destruktivität wegen an den unis eine seltenheit. dinge, die die leut am weitermachen hindern, sind da afaik schon deswegen eigentlich unpraktikabel. alles andere ist eine individuelle sache, quasi: ich bin student, aber meine gründe für meth/heroin-konsum liegen wo anders. das ist dann wohl uninteressant, wenn es um drogen im uni-kontext geht.

ich würde sagen koffein zum durchhalten, zigaretten als stresslöser und alkohol als abschalt-hilfe sind am verbreitetsten. gewisse endorphin-quellen sind beliebt (gut essen, sport, soziale nähe, sex last but not least), manche individualisten ziehen sich noch regelmäßig eine bong rein.

was ich hier gelesen hab: "extrem wenige raucher".. naja wo, auf der veterinärmedizin vielleicht. med-studis rauchen viel, jusleut noch viel mehr, und was zigarettenkonsummässig auf einer kunstuni in einer architektur- oder anderweitigen designfakultät abgeht, besonders rund um präsentationen, ist ebenfalls extrem.
 
S

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Gast
also das hängt wohl immer vom Umfeld ab, in dem man verkehrt. seit meiner Schulzeit laufen mir immer wieder Leute über den Weg, die kiffen (und davon nicht gerade wenig!!) und seit ein paar Jahren kenn ich auch einige, die härteres Zeug nehmen.

so kleine Mauerblümchen, die nur für Lernen leben, bekommen von slchen Leuten natürlich recht wenig mit.

Dein letzter Satz ist richtig albern, als gäbe es nichts dazwischen :rolleyes:

Mir ist sehr wohl bewusst, dass nicht jeder meiner Kommilitonen so clean wie ich ist, aber von diesen Leuten halte ich mich weitestgehend fern, da ich es inzwischen richtig langweilig finde, exzessiv zu feiern. Die Zeiten hab ich schon lange hinter mir.
 
V

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Gast
Off-Topic:

ich bin auf dem gebiet kein experte, hab aber gehört, dass das koks, was genommen wird gestreckter stoff ist und daher wenige gramm billiger sind als von "richtigem" koks.

Off-Topic:
ohne mich grossartig auszukennen: alles was man in europa bekommt, ist extrem gestreckt. qualitätsunterschiede gibt es natürlich schon, aber grundsätzlich ist ein höherer preis keine garantie für gute qualität. ich denke es kommt vor allem darauf an, einen vernünftigen dealer an der hand zu haben. so lange es beim gelegenheitskoksen bleibt, kann es sich jedenfalls auch jeder student mit nebenjob oder unterstützung von den eltern leisten.



zum thema: ich habe schwierigkeiten, hier eine einigermassen fundierte aussage zu treffen. ich kenne aus meinen fachbereichen kaum jemanden so gut, dass derjenige nichts besseres zu tun hätte, als mir detailliert über seinen möglichen drogenkonsum zu berichten. die leute, bei denen ich sowas wüsste, dürften weder zahlen- noch typmässig representativ sein. mal ganz abgesehen davon, dass sich mein freundeskreis aus leuten mit unterschiedlichen studiengängen zusammensetzt.


zu den studenten in meinem näheren umfeld (hauptsächlich juristen, geisteswissenschaftler und wiwis) kann ich sagen,
- dass ich mit niemandem befreundet bin, der gar keinen alkohol trinkt
- dass ca 2/3 von uns zigaretten, zigarren und shisha rauchen. die meisten dieser leute rauchen regelmässig, der rest sind gelegenheitsraucher
- dass fast alle kaffee trinken
- dass fast alle schon mal gekifft haben, aber es niemand regelmäsig oder oft tut
- dass ca. die hälfte schon mal gekokst oder xtc genommen hat, aber dass niemand regelmässig zu harten illegalen drogen greift

den konsum sofort mit sucht, komasaufen, etc gleichzusetzen, finde ich aber absoluten blödsinn. manche leute wissen einfach guten wein, kubanische zigarren, extravagante cocktailkreationen aus der eigenen hausbar, richtig aromatischen espresso oder den leckeren traubentabak in der sisha zu schätzen. wobei ich nicht leugnen will, dass gelegentliche abstürze vorkommen und bei den meisten hatten wir grossen spass. :grin:
 
L

Benutzer

Gast
den konsum sofort mit sucht, komasaufen, etc gleichzusetzen, finde ich aber absoluten blödsinn.
wann ist es denn eine sucht? wie willst du das beurteilen? also meine freunde kiffen schon sehr regelmäßig, ich könnte aber nie beurteilen, ob's eine sucht oder genuss ist...
 

Benutzer44981 

Planet-Liebe Berühmtheit
auf dem level kann man endlos weiter auflisten, sucht nach geltung, sucht nach sport (obwohl, das würd ich ernst meinen!), eben alles, das dir endorphine bringt.
Dann bin ich wohl auch süchtig :grin: - Nach sport.
Nach einer sportfreien Woche (z.B. Krankheits- oder Verletzungsbedingt) merke ich schon, dass mir der Ausgleich fehlt...

was ich hier gelesen hab: "extrem wenige raucher".. naja wo, auf der veterinärmedizin vielleicht. med-studis rauchen viel, jusleut noch viel mehr, und was zigarettenkonsummässig auf einer kunstuni in einer architektur- oder anderweitigen designfakultät abgeht, besonders rund um präsentationen, ist ebenfalls extrem.
Meine Erfahrung aus meinem Semester, Physik:
Von ca. 30-50 Leuten, die in der Vorlesung sitzen, sieht man 2-4 Leute, die draußen rauchen und es gibt vielleicht noch mal so viele Gelegenheits-, bzw. Partyraucher.
Einzige Ausnahme: Shihsha. Das wird von vielen Leuten gelegentlich konsumiert.
 

Benutzer37  (36)

im Ruhestand
harte drogen sind ihrer destruktivität wegen an den unis eine seltenheit. dinge, die die leut am weitermachen hindern, sind da afaik schon deswegen eigentlich unpraktikabel. alles andere ist eine individuelle sache, quasi: ich bin student, aber meine gründe für meth/heroin-konsum liegen wo anders. das ist dann wohl uninteressant, wenn es um drogen im uni-kontext geht.
Das verstehe ich jetzt nicht. Wenn die Uni kein direkter Grund für den Drogenkonsum ist, interessiert selbiger im Uni-Kontext nicht? Du sagst doch selbst, dass härtere Drogen die Leute am Vorankommen und Weitermachen hindern, also auch im Studium... da kann man doch nicht sagen, dass das im Uni-Kontext uninteressant ist, solange die Drogen aus Gründen genommen werden, die nicht mit dem Studium an sich zusammenhängen.

Außerdem denke ich kaum, dass das Studium an sich der durchschnittliche Grund für den Drogenkonsum bei Studenten ist. Vielmehr ist es wohl so, dass die Mentalität bestimmter Gruppen weniger gegen Drogenkonsum gerichtet ist als die Mentalität anderer... und ich glaube, dass in so einigen studentischen Gruppen drogen eben eher toleriert werden als in der Durchschnittsbevölkerung. Da ist die Hemmschwelle natürlich geringer.

Aber auch in direktem Kontext mit dem Studium ist Drogenkonsum glaub ich verbreiteter, als man denkt... ich kenne so einige Leute, die ihre Prüfungen ganz bewusst auf Speed gemacht haben.




Und zu meiner Antwort: Wenn ich mir die Beiträge hier so angucke, frage ich mich primär, in was für einem Sündenpfuhl ich eigentlich lebe *g*.
 
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