drehstromtechnik

Benutzer13139  (35)

Verbringt hier viel Zeit
hat hier irgendjemand ahnung von drehstromtechnik bzw. wie man ströme, leistungen, widerstände oder spannungen berechnet???

bitte ma melden und mir helfen :tongue:

entweder per PN oder halt hier
 
H

Benutzer

Gast
Bähhh ne danke.
Wechselstrom is mir schon nervig genug.
Sorry.
Was haste denn mit Drehstrom zu tun ?
Gehörst Du zu den wenigen Auserwählten, die daran Spaß haben, oder
zwingt dich jemand ? *g
 

Benutzer13139  (35)

Verbringt hier viel Zeit
ich hab damit beruflich zu tun :tongue:
und ich werde gezwungen... vom berufsschullehrer und meinem meister :tongue:

und ich muss des jetz irgendwann ma peilen :madgo:
 
1

Benutzer

Gast
Na denn... was willst denn wissen? Hab mir meine Kenntnisse in Dreh- und Wechselstrom zwar "nur" durch lange und gelegentlich schmerzhafte (*bzzzt*) Erfahrung angeeignet, aber vielleich kann ich dir auch als Elektroniker die eine oder andere Frage beantworten...

Gruß
hefe
 

Benutzer15560 

Verbringt hier viel Zeit
Was willst denn wissen?

Ist doch eigentlich genauso wie 2~AC außer dass der Faktor "Wurzel" 3 noch dabei ist.

"Wurzel" 3=1,73

Das kommt aus der Verkettung, also dem Zeitlichen Versatz der Amplituden.

Bsp. Motorleistung:

P=U*I*1,73*cos(phi) oder halt sin(phi) oder ohne (phi)...je nach dem was Du rechnen willst.
 

Benutzer13139  (35)

Verbringt hier viel Zeit
ich hab meine probleme mit der leistung, mit den widerständen... in der stern-dreieckschaltung.. das is dumm zum erklären ich hoffe du weist was ich meine :tongue:
ich bring da irgendwie kein zsuammenhang rein udnw eiß net wie ich bei den berechnungen anfangen soll :tongue:


edit: mit den leiterspannungen/strömen und strangspannungen/strömen das hab ich gerafft, mir gehts halt um leistung u. widerstände...
 

Benutzer15560 

Verbringt hier viel Zeit
Der Leistungsunterschied zwischen Stern und Dreick beträgt etwa Faktor 3, sprich ein Widerstand in Dreieckschaltung hat etwa die 3-fache Leistung.

Grund:

Wenn man in Sternschaltung von L1 nach L2 über den Sternpunkt "geht" sind die Widerstände in Reihe geschaltet, bekommen also nur 230V je Widerstand ab.
In Dreieck liegen an jedem Widerstand 400V an.
Die Leistung P=U*I*1,73*cos(phi) mit cos(phi)=1 da normaler Widerstand

Also rechnest Du in Sternfall:
P=230V*I*1,73*1 für jeden Widerstand, also
P=230V*I*1,73*1*3

Dreieck analog aber mit voller Leiterspannung:
P=400V*I*1,73*1*3


Jetzt hoffe Ich, dass das richtig war...ist schon ein paar Jahre her und meine Berufsschulunterlagen sind gut versteckt... :link:

EDIT:
I=U/R sollte klar sein.
Mit höherer Spannung ergibt sich ein höherer Strom ergo höhere Leistung...
 

Benutzer15124 

Verbringt hier viel Zeit
[ganz viel dummes Zeug gelöscht]

Wichtig ist hier, dass sich bei geg. Widerständen die Leistung ändert.
Wenn man also einen Motor von Stern auf Dreieck umschaltet (gabs früher mal) hat er mehr Leistung.

Die zu bekommende Leistung ist aber unabhängig von der Verschaltung, wenn man die Lasten (Widerstände) entsprechend dimensioniert.

D.h. Pmax = Wurzel 3 * U * I wobei U die verkettete Spannung ist, also 400V, I der Leiterstrom.

Kannte mal jemanden, der hatte da Probleme mit dem Verständnis, daher der Hinweis.
 

Benutzer15560 

Verbringt hier viel Zeit
Wie rechnest Du denn die Leistung?

P=(3*U)/(1,73*R) ???

darksun schrieb:
...
Wichtig ist hier, dass sich bei geg. Widerständen die Leistung ändert.
Wenn man also einen Motor von Stern auf Dreieck umschaltet (gabs früher mal) hat er mehr Leistung.

Gibts heute auch noch, jeder Motor über (ich glaube) 10 kW ist mit Anlaufentlastung zu betreiben. Stern/Dreieck ist eine Möglichkeit eine Anlaufentlastung zu realisieren. Wird halt heute eher mit FU gemacht, aber für einen 1000kW Motor habe Ich noch keinen FU gesehen...

Die zu bekommende Leistung ist aber unabhängig von der Verschaltung, wenn man die Lasten (Widerstände) entsprechend dimensioniert.

D.h. Pmax = Wurzel 3 * U * I wobei U die verkettete Spannung ist, also 400V, I der Leiterstrom.

Kannte mal jemanden, der hatte da Probleme mit dem Verständnis, daher der Hinweis.

U ist aber nicht zwangsläufig 400V bei Drehstrom. Im Stern liegen an den Widerständen jeweils nur 230V=400V*1,73 an.

Aussenleiter gegen Aussenleiter gemessen = 400V
Aussenleiter gegen Sternpunkt gemessen = 230V

Im Stern liegt jeder Widerstand am Sternpunkt, also an 230.
Geringere Spannung, geringere Leistung bei gleichem Widerstand.
 

Benutzer15124 

Verbringt hier viel Zeit
ähh ja, man sollte sowas nicht schreiben, wenn man chronisch übermüdet ist.
*schämend in die Ecke stell*

Faktor 3 stimmt schon.

Dreieck:
P = 3* U^2/R

Stern:
P = 3* (U/W3)^2/R = U^2/R


Sorry for the noise....


Aussenleiter gegen Aussenleiter gemessen = 400V
Aussenleiter gegen Sternpunkt gemessen = 230V

Im Stern liegt jeder Widerstand am Sternpunkt, also an 230.
Ist klar.

aber für einen 1000kW Motor habe Ich noch keinen FU gesehen...
Moderne E-Loks dürften irgendwo bei 5-8MW liegen, denke ich mal und fahren auch mit elektronisch gesteuerten Motoren. Ob das jetzt Frequenzumrichter oder was anderes ist weiß ich nicht...
Sollte aber mit GTOs oder so funktionieren denke ich mal.

S-Bahnen fahren hier aber immer noch mit dicken Widerständen auf dem Dach.
 

Benutzer6487 

Verbringt hier viel Zeit
Was meinst du damit?
Das spielt doch bei Widerständen keine Rolle, ändert höchstens mal die Drehrichtung von Motoren...
 

Benutzer15560 

Verbringt hier viel Zeit
E-Loks weiß Ich auch nicht so wirklich...Meine größten Motoren waren 1000 kW Drehstrom und auch etwa 1000 kW als 5 kV ausführung.

Das Netz der DB arbeitet meines Wissens nach noch mit 16 2/3 Hz und die Frequenz wird mittels FU hochgeregelt. Hat mich nie so richtig Interessiert.

Und nochwas:
Der Strom dreht sich nicht. Er ist auch nicht gelb :link:
 
Oben
Heartbeat
Neue Beiträge
Anmelden
Registrieren