Diskussion Diskussion Trainingspläne

Benutzer115625 

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Wenn Sulux Sulux sagt, die Diskussion gehört nicht in den Thread selbst, hat er vielleicht Recht, daher lager ich das mal nach hier aus.

Das kann ich nicht so stehen lassen, das sind mir nun echt zuviele Halbwahrheiten.


Nicht wirklich. Warum ist diese Unterscheidung überhaupt wichtig? Sie hat zu tun mit Periodisierung, mit der Gestaltung von Trainingsplänen entsprechend der notwendigen Größe des Trainingsreizes und der damit einhergehenden nötigen Regenerationszeit. Und dementsprechend ist für die Unterscheidung nach Anfänger, Fortgeschrittener, "Profi" und eventuell "Elite" auch nur eine Größe wichtig, und zwar das Gewicht, dass technisch korrekt bewegt werden kann. Punkt.

Wie lange ich trainiere ist da weitgehend egal: Ich kann 3 Jahre (nach beschissenen Plänen) trainieren und immer noch Kraftwerte haben wie ein Anfänger, oder ich kann ein halbes Jahr trainieren und fortgeschrittene Kraftwerte erreichen. Habe ich Kraftwerte wie ein Anfänger, dann mache ich mit einem für Anfänger konzipierten Trainingsplan auch die größten Fortschritte. Auch wenn ich vorher schon 10 Jahre trainierte. Ist so. Wer sich selbst einordnen will, besuche folgende Seite: Link wurde entfernt

Was unterscheidet einen Anfängerplan von einem Fortgeschrittenenplan von einem Advanced-Plan? Nicht vordergründig die Übungen, das ist eher nebensächlich, sondern die Periodisierung. Ein Anfängerplan periodisiert von Trainingseinheit zu Trainingseinheit ("lineare Progression"), ein Fortgeschrittenenplan wöchentlich und ein Advanced-Plan monatlich oder in noch längeren Zyklen. In einem Anfängerplan steigere ich also z.B. jedesmal, wenn ich eine Übung in einer Trainingseinheit ausführe, das Gewicht, ("von Training zu Training"), in einem Fortgeschrittenenplan z.B. jede Woche usw. In den Übergangsphasen sind natürlich enstprechend Übergangsanpassungen möglich. Generell gilt: Je höher das bewegte Gewicht, desto aufwändiger wird der Plan.

Verdeutlicht in sind alle relevanten Größen in dieser Grafik:
practical-programming.jpg


Was man sieht: Nach 2 Jahren vernünftigem Training habe ich den Großteil des möglichen Fortschritts schon hinter mir! Nichts mit "1-3 Jährchen" rumpimmeln. Und: Die mit Abstand größten Fortschritte mache ich im Stadium des "Anfängers" (Novice). Um das ganze mal einzuordnen: 10kg (trockene!!) Muskelmasse gelten als das, was man im ersten Trainingsjahr (also als blutiger Anfänger) auf natürlichem Weg aufbauen kann. Die reale Gewichtszunahme ist größer als die trockene Muskelmasse. Wer weniger zulegt trainiert/isst/regeneriert im Umkehrschluss scheiße!

Zu den Übungen. Es gibt Grundübungen, aus denen ein richtiger Trainingsplan aufbaut. Das sind Kniebeuge, Kreuzheben, Bankdrücken, Military-Press, Rudern, Power-Cleans. Alles andere ist im Prinzip schon Assistance. Ich zitiere dazu Mark Rippetoe (Artikel: http://www.t-nation.com/free_online_article/most_recent/rippetoe_throws_down -> lohnt zu lesen)


Ich will da gleich mal auf den nächsten Punkt kommen:

Das ist wirklich, sorry, ausgemachter Schwachsinn. Geräte existieren vor allem deshalb, weil es für die Studios billig ist: Wenig Einweisungsaufwand, wenig Verletzungsgefahr bei schlechter Technik, aber auch wenig nutzen. Koordinativ bringt mit Gerätetraining rein garnichts für Freihanteltraining. Geräte entfernen den Stabiliserungsanteil und deshalb sind meine Leistungen am Gerät genau garnichts Wert, wenn ich auf Freihantel wechsle. Extrem anspruchsvolle (und somit nützliche) Übungen wie Kniebeuge und Kreuzheben sind an Geräten dann nichtal mehr Ansatzweise nachzubilden. Freihanteltraining mit richtiger Technik erlerne ich durch Freihanteltraining unter kompetenter Anleitung - nicht anders. Lasst euch von den Studios keinen Müll verkaufen: Jeder der wirklich vorrankommen will, muss an die Freihantel. Das belegen mittlerwelie auch Studien (z.B. http://journals.lww.com/nsca-jscr/C..._Hormonal_Response_to_Free_Weight_and.22.aspx)



Und mir hat mal jemand erzählt, Schwarzenegger hätte mal nur durch Posing trainiert.
Athleten im Advanced oder gar Elite Bereich, brauchen ein völlig anderes Training als der Anfänger oder Fortgeschrittene. Was für solche Athleten sinnvoll sein kann, ist für Anfänger/Fortgeschrittene mitunter absoluter Bullshit. Für Leute mit Anfänger und Fortgeschrittene gibt es absolut erprobte Programme, die optimal funktionieren. Und die Leute sollten sich daran halten. Don't fuck with the program!

Wer dann tatsächlich auf den Advanced-Bereich zugeht, der hat soviel wissen über seinen eigenen Körper und Programme, dass er diesen Artikel hier nicht mehr lesen muss. Und natürlich kann man dann im Rahmen einer monatlichen Periodisierung auch mal sowas einstreuen. Aber Versuch mal, meinetwegen im mittleren Intermediatebereich, 2 mal pro Woche schweres Kreuzheben zu machen, ohne nach ein paar Wochen im Übertraining zu sein. Wenn du in der zweiten Woche das Gewicht überhaupt noch vom Boden bekommst. Die Belastung durch das Gewicht wird dann einfach so groß, dass der Körper sich auch entsprechend lange davon erholen muss.


Wenn du das so siehst, warum hast du dann keinen einzigen Plan hier aufgenommen, der Anfänger optimal, und damit meine ich schnellstmöglich, voranbringt?


Dein Ernst? Das ist ein Prinzip, kein Plan. Dein "Ganzkörperplan" ist in meinen Augen im übrigen eine verkappte Mischung aus GK und 2-er Split. Du hast 4(!!) angstrengende Grundübungen im Tag A und keine einzige in Tag B. Nichtmal Beine dabei bei B. Was ist das für ein Quatsch? Dazu noch das seltsame und für einen dauerhaften Plan völlig ungeeignete Wiederholungsschema.


Danke. Ich weiß was ein Ganzkörperplan ist. Und deiner ist wie gesagt nicht wirklich einer.

Wie sieht ein bewährter Ganzkörperplan für Anfänger aus. Beispiel "Starting Strength" - das allerdings so ausgereift ist, dass man das mit entsprechenden Anpassungen und erweiterungen (bis hin zu Woche1 - Woche2 mit 3-4 verschiedenen Workouts) oft noch bis den Intermediate-Bereich betreiben kann).
Workout A Workout B
3x5 Squat 3x5 Squat
3x5 Press 3x5 Bench Press
1x5 Deadlift 5x3 Power Clean


Ein bewährter Intermdiate-GK Plan wäre dann z.B. die Texas Method (Schwerpunkt Kraft-/Massezuwachs). Z.B. in Folgender Ausprägung (Press und Benchpress wöchentlich alternierend):
Monday [High Volume/Moderate Intensity]
Squat 5X5
Bench Press 5X5
DE Deadlift 8x1 @ 45% 1RM

Wednesday [Low Volume/Low Intensity]
Front Squat 3X3
Overhead Press 3X3 @ 80% of 5RM
Back Extension/GHR 5x10
Chin ups 3x12

Friday [Low Volume/High Intensity]
Squat 1X5 @ 100 % of 5RM
Bench Press 1X5
Deadlift 1X5 (set new PR)



Als generelle Pflichtlektüre empfehle ich jedem, der ernsthaft ins Krafttraining einsteigen will, "Starting Strength" und "Practical Programming".

Grüße,

Ali Mente

der größte schwachsinn den ich je gelesen habe.
ich kannte mal einen jungen der war von natur aus kraftpacket.
hätte ich es nicht besser gewusst, hätte ich denken müssen er trainiert schon seit mehreren jahren.
trotzdem war er mit mir zusammen das erste mal beim training und kannte keine einzige übung, wusste nichts von den einzelnen übungsabläufen oder sonst irgend etwas, nix, garnix.

nur weil er trotzdem kräftiger war als andere die schon ein paar jahre trainiert haben ist er also kein anfänger und man sollte ihn behandeln wie einen fortgeschrittenen und an die komplexen übungen schicken ?

diese aussage ist nicht nur falsch, sondern auch grob fahrlässig da ein zu hohes verletzungsrisiko besteht für einen anfänger wie ihn.



nachdem ich bis zum oben zitierten punkt gelesen habe, hab ich den rest nurnoch überflogen da mir das schon gereicht hatte um mir eine meinung zu bildung.

das klingt für mich ganz typisch nach, zu viel gelesen und zu wenig trainiert und dabei weiß ich noch nicht einmal wieviel praktische erfahrung du wirklich hast. ist mir ehrlich gesagt aber auch egal.

ich kenne zig leute die genau das runter rattern können was du da geschrieben hast weil sies aus büchern und artikeln gelernt haben und die hälfte von ihnen sagt das die theorie aus diesen büchern nichts mit der praxis zu tun hat.

allein schon die aussage in tag 2 ist keine beinübung mit drin ist der absolute wahnsinn.
kreuzheben mit gestreckten beinen ist so mit die effektivste übung für den hintern und den beinbizeps aber auch da wirst du sicher anderes gelernt haben :zwinker:

wenn ich allein schon lese wie du über maschinentraining denkst und zu welchen übungen du rätst bekomme ich gleich das bild dieses typischen crossfitters ins gedächnis. die sind auch immer ganz schrecklich böse und stampfen mit den füßen wenn die von übungen an maschinen oder sogar isolationsübungen hören.

sry echt, nimms mir nicht übel aber dieser thread ist der falsch ort dafür.
in diesem thread sind meine erfahrungen von nun über 13 jahren im kraftsport/bodybuilding geschildert und die erfahrungen die ich von anderen trainern und athleten sammeln durfte.

du darfst aber natürlich selber einen thread eröffnen und die dir so wichtigen übungsmethoden, die theoretisch funktionieren müssten, dort erläutern und den leuten pläne erstellen die deinen erfahrungen entsprechen.

ich muss dann jetzt auch los zum training, also .. dem richtigen, nicht dem aus büchern :tongue:
(für den letzten spruch möchte ich mich entschuldigen, ich möchte keinen streit mir dir vom zaun brechen aber ich fand ihn einfach lustig :bier:)
 
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Benutzer115625 

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Moin,

der größte schwachsinn den ich je gelesen habe.
ich kannte mal einen jungen der war von natur aus kraftpacket.
hätte ich es nicht besser gewusst, hätte ich denken müssen er trainiert schon seit mehreren jahren.
trotzdem war er mit mir zusammen das erste mal beim training und kannte keine einzige übung, wusste nichts von den einzelnen übungsabläufen oder sonst irgend etwas, nix, garnix.
Bist du mit den Kraftstandards vertraut? Wie stark war er denn? Hatte er in ALLEN Grundübungen Intermediate(=Fortgeschrittene) Kraftwerte? HÖCHSTWAHRSCHEINLICH NICHT. Also bekommt er einen Anfängerplan, bis er Fortgeschrittenenkraftwerte hat und mit dem Anfängerplan nicht mehr gut vorran kommt. Sollte er wirklich von Natur aus und als untrainierter derart stark gewesen sein, was für mich arg zu bezweifeln ist, dann Glückwunsch: Du bist einem genetischen Wunder begegnet, für den nicht gilt, was für 99,99% der restlichen Trainierenden geht. Natürlich kannst du daraus nicht ableiten, was für 99,99% der restlichen Trainierenden gut ist, nur weil es für ihn gut war!

DASS ich die Übungen eines Trainingsplans technisch sauber ausführen muss, ist außerdem völlig logisch. Und wenn du mal richtig liest habe ich genau das auch geschrieben!

Und dementsprechend ist für die Unterscheidung nach Anfänger, Fortgeschrittener, "Profi" und eventuell "Elite" auch nur eine Größe wichtig, und zwar das Gewicht, dass technisch korrekt bewegt werden kann. Punkt.

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nur weil er trotzdem kräftiger war als andere die schon ein paar jahre trainiert haben ist er also kein anfänger und man sollte ihn behandeln wie einen fortgeschrittenen und an die komplexen übungen schicken ?

diese aussage ist nicht nur falsch, sondern auch grob fahrlässig da ein zu hohes verletzungsrisiko besteht für einen anfänger wie ihn.
Diese aussage habe ich so auch nicht getroffen. Wenn er große Gewichte technisch sauber bewegen kann, kann er auch einen entsprechenden Plan machen. Vorher schränkt ihn eben nicht die Kraft, sondern die Technik ein, wenn er denn wirklich derart stark gewesen sein sollte.

dabei weiß ich noch nicht einmal wieviel praktische erfahrung du wirklich hast
Eben. Genug im Übrigen. Deshalb weiß ich auch aus eigener Erfahrung, dass das Hand und Fuß hat und extrem effizient ist. Sicher nicht der einzige Weg nach Rom, aber einer der schnellsten wenn nicht sogar der schnellste.

Weiterhin stammt z.B. Starting Strength von jemandem, der Jahrzehnte Erfahrung hat im Kraftsport und als Trainer von tausenden Athleten aller Leistungsklassen. Dem ist im Zweifel mehr zu vertrauen als mir oder dir. Hinzu kommt noch, dass der, im Gegensatz zu hier, auch alle Behauptungen argumentativ belegt. 3x5/5x5 Pläne haben sich seit Jahrzehnten im Einsatz von zehntausenden Trainierenden bewährt. Und, jetzt komme ich auch mal mit einem Scheinargument: Wären sie nicht so gut, wären sie auch nicht nach wie vor so populär.

ich kenne zig leute die genau das runter rattern können was du da geschrieben hast weil sies aus büchern und artikeln gelernt haben und die hälfte von ihnen sagt das die theorie aus diesen büchern nichts mit der praxis zu tun hat.
Und ich kenne zig Leute, die genau das Gegenteil festgestellt haben (kein hypothetisches Argument). Und nun?
Der Punkt ist einfach: Du belegst deine Argumente immer mit "ich kenne da jemanden". Ja, jeder kennt irgendwen. Mit Fakten hat das wenig zu tun.

allein schon die aussage in tag 2 ist keine beinübung mit drin ist der absolute wahnsinn.
kreuzheben mit gestreckten beinen ist so mit die effektivste übung für den hintern und den beinbizeps aber auch da wirst du sicher anderes gelernt haben :zwinker:
Ist nicht falsch, aber der normale Deadlift ist einfach umfassender. Und nichtmal der ist im engeren Sinne eine Beinübung, gegen Squatvarianten kackt er diesbezüglich ab.
http://www.musclemag.com/conventional-deadlift-vs-romanian-deadlift/

wenn ich allein schon lese wie du über maschinentraining denkst und zu welchen übungen du rätst bekomme ich gleich das bild dieses typischen crossfitters ins gedächnis. die sind auch immer ganz schrecklich böse und stampfen mit den füßen wenn die von übungen an maschinen oder sogar isolationsübungen hören.
Super Argument. Ich halte übrigens nicht viel von Crossfit. Ich habe auch nichts gegen Isolationsübungen. Die sind aber nur sinnvoll, wenn ich damit Schwächen bearbeite, die mich am Weiterkommen in den Grundübungen hindern. Folglich für den Anfänger garnicht und für Fortgeschrittene erst langsam zunehmend sinnvoll. Siehe Diagramm aus meinem letzten Post bzw. auch verlinktem Artikel. Ich selbst habe z.B. derzeit Kraftwerte in der oberen Hälfte und teilweise auch im oberen drittel des Intermediate-Bereichs (und wenn ich nicht wegen einem Handbruch im Frühjahr mal wieder 4 Monate mit dem Training hätte aussetzen müssen, stünde ich sogar noch deutlich besser da) und komme nach wie vor weitgehend ohne Isolationsübungen aus. (Die einzigen wirklichen Isos die ich mache dienen meiner Schultergesundheit und sind nicht Bestandteil des eigentlichen Trainings).
Setze dich doch bitte mal mit den Argumenten auseinander und antworte argumentativ.

Ich geb dir auch nochmal 'ne Vorlage: http://www.artofmanliness.com/2014/09/05/why-barbells-are-better-than-machines/

sry echt, nimms mir nicht übel aber dieser thread ist der falsch ort dafür.
in diesem thread sind meine erfahrungen von nun über 13 jahren im kraftsport/bodybuilding geschildert und die erfahrungen die ich von anderen trainern und athleten sammeln durfte.
Dann sollte es dir doch leicht fallen, mal argumentativ, zu erklären warum du dieses oder jenes so empfiehlst. Z.B. eben 4 schwere Grundübungen an einem Trainingstag, was man so in keinem mir bekannten Trainingsplan findet. Dazu noch solche aus der selben Kategorie, wie Press und Benchpress. Dazu noch das große Volumen. Es gibt Pläne (konkret habe ich das mal in einer Variaton der Texas Method gesehen), da besteht der "Arbeitstag" der Woche aus 3x8 Squats. Einfach weil Squats ab einem gewissen Gewicht extrem anstrengend werden, das müsstest auch du wissen. Und der Plan ist laut deiner Aussage für genau solche Leute, die sich in einem solchen Gewichtsbereich bewegen (Fortgeschrittene). Und bei dir kommen nach 5 Sätzen Squats nochmal 4 andere Übungen, von denen 3 zu den Grundübungen zählen. Wie soll ich die denn dann noch technisch sauber am Limit ausführen können? Und das mitunter auch 2 mal die Woche. Das ist jetzt eine Frage, die ich mir aus meiner Trainingsrealität heraus stelle.

Es ist schön dass du meine Argumente ignorierst und versuchst mich persönlich zu diskreditieren, aber faktisch kam von dir bisher einfach nur heiße Luft.

Grüße,

Ali Mente
 
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Moin,


Bist du mit den Kraftstandards vertraut? Wie stark war er denn? Hatte er in ALLEN Grundübungen Intermediate(=Fortgeschrittene) Kraftwerte? HÖCHSTWAHRSCHEINLICH NICHT. Also bekommt er einen Anfängerplan, bis er Fortgeschrittenenkraftwerte hat und mit dem Anfängerplan nicht mehr gut vorran kommt. Sollte er wirklich von Natur aus und als untrainierter derart stark gewesen sein, was für mich arg zu bezweifeln ist, dann Glückwunsch: Du bist einem genetischen Wunder begegnet, für den nicht gilt, was für 99,99% der restlichen Trainierenden geht. Natürlich kannst du daraus nicht ableiten, was für 99,99% der restlichen Trainierenden gut ist, nur weil es für ihn gut war!

DASS ich die Übungen eines Trainingsplans technisch sauber ausführen muss, ist außerdem völlig logisch. Und wenn du mal richtig liest habe ich genau das auch geschrieben!

Diese aussage habe ich so auch nicht getroffen. Wenn er große Gewichte technisch sauber bewegen kann, kann er auch einen entsprechenden Plan machen. Vorher schränkt ihn eben nicht die Kraft, sondern die Technik ein, wenn er denn wirklich derart stark gewesen sein sollte.
was du für warscheinlich oder unwarscheinlich hälst ist dir überlassen.
dieser junge mann war nur leider kein einzelfall so wie du es hinstellen möchtest.
er stach besonders raus da er sehr sehr kräftig war aber menschen die bei ihrem ersten training kräftiger sind als andere die schon etwas länger im training sind, sind keine seltenheit oder genetische wunder so wie du es versuchst hinzustellen.

ich selbst war bei meinem ersten training mit ende 15 anfang 16 überdurchschnittlich stark und wurde von meinem damaligen trainer immer hoch gelobt, was ist zu der zeit noch nicht verstanden habe weil ich nicht wusste was er meint.
ein genetisches wunder bin ich aber mit sicherheit auch nicht.

Eben. Genug im Übrigen. Deshalb weiß ich auch aus eigener Erfahrung, dass das Hand und Fuß hat und extrem effizient. Sicher nicht der einzige Weg nach Rom, aber einer der schnellsten wenn nicht sogar der schnellste.
wieviel genau wenn ich fragen darf? worauf basiert deine erfahrung ? theoretisch sowie praktisch.
hat jetzt mit dem thema nichts zu tun aber wenn wir hier schon diskutieren finde ich die info doch recht interessant.

Weiterhin stammt z.B. Starting Strength von jemandem, der Jahrzehnte Erfahrung hat im Kraftsport und als Trainer von tausenden Athleten aller Leistungsklassen. Dem ist im Zweifel mehr zu vertrauen als mir oder dir. Noch dazu, dass dort, im Gegensatz zu hier, auch alle Behauptungen argumentativ belegt werden. 3x5/5x5 Pläne haben sich seit Jahrzehnten im Einsatz von zehntausenden trainierenden bewährt. Und, jetzt komme ich auch mal mit einem Scheinargument: Wären sie nicht so gut, wären sie auch nicht nach wie vor so populär.
mach dir mal keine sorgen. ich kenne leute wie mike mentzer, dante trudel, karsten pfützenreuter, rolf feser und wie sich nicht alle heißen auch und habe auch sehr viel von ihnen gesehen und gelesen. allen vorran ist für mich aber christian thibaudeau, das nur mal nebenbei erwähnt.

ich habe außerdem auch nie behauptet das ihre systeme und übungen schlech oder schlechter wären als die pläne die ich aufgestellt habe. sie sind gehören ebenfalls mit zu den besten und erfahrensten athlen/trainern die es gibt und somit auch ihre pläne. meine pläne stammen aber lediglich aus meiner eigenen erfahrung die ich in all den jahren sammeln konnte und sind nicht einfach so dahin geklatscht in der hoffnung das sie funktionieren. sie sind meiner erfahrung nach genauso effektiv wie die pläne dieser männer und das kann ich behaupten da ich sie selbst lang genug ausprobiert und danach trainiert habe.

du hingegen stellst hier theorien hin das es so ja garnicht funktionieren kann weil es theoretisch unlogisch ist und es in den büchern nunmal so steht. das ist unsinn ... probieren geht über studieren und die welt war mal flach und nciht rund :zwinker:
also ... bedien dich und probiers aus wenn du möchtest ^^

Und ich kenne zig Leute, die genau das Gegenteil festgestellt haben (kein hypothetisches Argument). Und nun?
Der Punkt ist einfach: Du belegst deine Argumente immer mit "ich kenne da jemanden". Ja, jeder kennt irgendwen. Mit Fakten hat das wenig zu tun.
das problem an meinen argumenten besteht darin das ich nicht nach theoretischem und literarischem gehe sondern rein an selbstgewonnener erfahrung von mir und von athleten die die ich seit jahren kenne. wie willst du slebst gewonnen erfahrungen mit quellen belegen ? richtig geht nicht. deswegen sind die aber nicht nicht-existent.

ich hab ja kein problem damit wenn ihr theoretiker unter euch diskutuieren und euch gegenseitig mit studien, bücherzitaten und quellen bombadieren wollt. das ist aber nicht meine welt. meine welt ist das training, das selbst erlernen.

Ist nicht falsch, aber der normale Deadlift ist einfach umfassender. Und nichtmal der ist im engeren Sinne eine Beinübung, gegen Squatvarianten kackt er diesbezüglich ab.
http://www.musclemag.com/conventional-deadlift-vs-romanian-deadlift/
http://www.musclemag.com/conventional-deadlift-vs-romanian-deadlift/
das ist ja richtig aber die meisten squadvarrianten zielen mehr auf den quad als auf den beinbizeps ab.
daher wird in TE1 focus auf den vorderen beinbereich gelegt und in TE2 auf den hinteren.

Dann sollte es dir doch leicht fallen, mal argumentativ, zu erklären warum du dieses oder jenes so empfiehlst. Z.B. eben 4 schwere Grundübungen an einem Trainingstag, was man so in keinem mir bekannten Trainingsplan findet. Dazu noch solche aus der selben Kategorie, wie Press und Benchpress. Dazu noch das große Volumen. Es gibt Pläne (konkret habe ich das mal in einer Variaton der Texas Method gesehen), da besteht der "Arbeitstag" der Woche aus 3x8 Squats. Einfach weil Squats ab einem gewissen Gewicht extrem anstrengend werden, das müsstest auch du wissen. Und der Plan ist laut deiner Aussage für genau solche Leute, die sich in einem solchen Gewichtsbereich bewegen (Fortgeschrittene). Und bei dir kommen nach 5 Sätzen Squats nochmal 4 andere Übungen, von denen 3 zu den Grundübungen zählen. Wie soll ich die denn dann noch technisch sauber am Limit ausführen können? Und das mitunter auch 2 mal die Woche. Das ist jetzt eine Frage, die ich mir aus meiner Trainingsrealität heraus stelle.
was ich oben geschrieben habe sollte diese fragen ja mit beantworten, falls nicht antworte ich heute abend nochmal.
muss jetzt wieder los, die arbeit ruft.

Es ist schön dass du meine Argumente ignorierst und versuchst mich persönlich zu diskreditieren, aber faktisch kam von dir bisher einfach nur heiße Luft.
was du heiße luft nennst, nenne ich erfahrung die bisher kaum einer aufbringen konnte der mit mir diskutiert hat und einer anderen meinung war als ich. ich habe einfach schon zu oft erlebt das leute, deren wissen hauptsächlich aus lesen besteht, dastehen wie die größten nichtswisser wenn sie jemanden trainieren sollen und die person einfach keine fortschritte macht.
wenn man sie dann fragt was denn los ist kriegt man nur zu hören "ja aber theoretisch ...".

so funktioniert das aber nunmal nicht.
daher interessieren mich menschen die mit quellenangaben um sich werfen und damit wissenstechnisch überlegen fühlen einfach null. das löst bei mir ein schmunzeln aus, mehr aber auch nicht. wenn du mir jemandem mit 20 jahren erfahrung vor mich stellst, ich mit ihm diskutiere und er mir sagt er habe diese erfahrung in den 20 jahren gesammelt dann sage ich auch nciht "ich habe weniger erfahrung als du aber ich hab trotzdem recht".

so .. ich bin jetzt erstmal los ... die arbeit ruft wie gesgat.
 

Benutzer115625 

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Du sprichst immer von dir und selbst gewonnener Erfahrung. Die will ich dir nicht absprechen. ABER: Die hast du nur für dich gemacht und die gelten daher auch ersteinmal nur für dich. Ich gehe von dem was du schreibst auch davon aus, dass du sehr weit bist was Kraft und Muskelmasse angeht, dementsprechend ist es für dich nun auch sehr schwer, Anfängerpläne auszuprobieren, da sie auf dich oder auch mich nicht mehr die gleiche Wirkung haben. Dann sagst du sogar, du hattest ungewöhnlich gute Voraussetzungen (die meisten Leute haben aber nur durchschnittliche Voraussetzungen).

Nun gibt es aber Leute, die haben eben Jahrzehntelang hunderte oder tausende Menschen trainiert, ihre Trainingspläne daran optimiert und das Ganze auf eine theoretische Basis gestellt. Sind das jetzt für dich "Schwätzer"? So stellst du es ja dar. Die haben doch viel mehr praktische Evidenz als du oder ich. Und wenn so jemand sagt: "Das funktioniert!" dann kann ich eben davon ausgehen, dass das wirklich für die allermeisten Menschen gut funktioniert. Insbesondere im Anfängerbereich. Du dagegen kommst jetzt mit einem erstmal unkonventionell wirkendem Plan und sagst "Ich bin groß und stark, bei mir hat es geklappt, also funktioniert das". Da sage ich dir eben: "Ich bezweifle, dass das der Plan zu den effektiveren gehört und ich würde lieber etwas empfohlen sehen, dass auf etwas basiert, dass sich wirklich bewährt hat, damit die Leute nicht ihre Zeit verschwenden." Dein GK-Plan ist für mich schon deshalb eben nicht empfehlenswert, weil du außer "weil ich das so sage" keine Argumente lieferst, warum das, was du da vorschlägst, besonders effektiv ist. Überhaupt ist er schlecht erläutert ... über die bewährten Pläne existiert mächtige Literatur. Das siehst du wie dargelegt anders, aber ich rücke da auch nicht von meinem Standpunkt ab. Wer behauptet muss bei mir liefern :zwinker:

Und um nochmal auf dein Beispiel mit der natürlichen Stärke zurückzukommen. Natürlich starten Leute von unterschiedlichen Ausgangspositionen. Aber, nur um das nochmal klarzustellen, es gibt nunmal die evidenzbasierten Kraftstandards. Beispiel Kreuzheben. Ich wiege zurzeit geschätzt so 74-77kg (habe keine Waage). Nehmen wir mal an es sind 74. Für mich gelten daher folgende Orientierungspunkte (bezogen auf 100% 1RM):

Untrained: 61kg
Novice: 119 kgs
Intermediate: 132 kg
Advanced: 184 kgs:
Elite: 233 kgs

Ich will wirklich mal jemanden sehen, der mit 74kg - völlig untrainiert - über 130kg hebt. Das ist einfach extrem unwahrscheinlich. Wenn das jetzt ein 2m Hühne mit 100kg macht, dann ist das nicht zu vergleichen. Da liegt dann aber die individuelle Schwelle zum Intermediate bei um die 170kg und mit 130kg ausgangsleistung gilt der eben tatsächlich nur als untrainiert. Wer 10 Jahre auf dem Bau geschleppt hat, der ist dann natürlich nicht unbedingt untrainiert und hat entsprechende Kraft, und trotzdem wird es wegen fehlender Koordination erstmal Probleme geben technisch sauber zu heben, sodass das Ergebnis selbst da ähnlich ausfallen wird.

Mein Erfahrungshintergrund spielt hier eigentlich in der Tat keine Rolle. Aber für dich: Ich beitreibe seit 10 Jahren Krafttraining im Fitnessstudio und abseits des Krafttrainings wurde ich in der Jugend auch einige Jahre von ehemaligen Nationaltrainern und Olympiateilnehmern im Semi-Leistungssportbereich trainiert. Ich habe dutzende Bücher über Kraftsport gelesen, hunderte Stunden in entsprechenden Foren mit dem Lesen von Trainingslogs aller Leistungsbereiche, Meinungen erfahrener Athleten und Trainern verbracht, und mit solchen auch Korrespondenz geführt. Ich habe selbst nach beschissenen und guten Plänen trainiert. Z.B. habe ich 3 Jahre mit Geräteplänen oder bin irgendwelchen beschissenen Plänen von Kumpels , die angeblich super gut waren, verbracht, ohne wirklich nennenswerte Massezuwächse (und ich habe nicht den 20wdh. Studio Geräteplan gemacht). Und dann habe ich in einem halben Jahr Starting Strength (wo ich ganz von vorn Anfangen musste, da mir das geführte Gerätetraining eben koordinativ überhaupt nicht half) mehr zu erreicht als ich mit noch 3 weiteren Jahren Gerätetrainings geschafft hätte). Diese und die in den Jahren danach folgenden Erfahrungen decken sich nun lustigerweise mit dem, was in so vielen, von dir verteufelten, Büchern geschrieben steht. Ich befinde mich heute auf einem Niveau, auf dem ich auf mein Körpergewicht bezogen relativ gesehen zu den stärksten Leuten in einem Mainstream-Studio gehöre. Aufgrund diverser langwieriger Verletzungen im anderen Sport, den ich betreibe, hatte ich auch ein paar mal die Gelegenheit, Anfängerpläne von quasi bei 0 startend auszuprobieren. Und die Erfahrung hat mir gezeigt, dass da Starting Strength einfach am Besten funktioniert und ich danach am besten auf einen 5x5 Plan umschwenke. Unter anderem deshalb preise ich diesen Plan und die Philosophie dahinter auch immer so an.

Und wenn ich aufgrund meiner durchaus vorhandenen Trainingserfahrung, auch im höheren Gewichtbereich, daher z.B. anzweifle, dass ich nach dem Bankdrücken noch effektiv am Limit Frontdrücken trainieren kann, dann tue ich das sowohl aus praktischer Erfahrung, als auch vor dem theoretischen Hintergrund, dass sich die Übungen stark überschneiden und damit in einem GK-Plan nicht in eine Einheit gehören. Wenn ich dann zusätzlich vorher noch 5 Sätze squatte, und 4 Sätze rudere ... no way. Da ist die Luft raus. Und das macht für mich einfach keinen Sinn und ich halte das für ineffizient. Genauso wie durchgängige Pyramidensätze und das hohe Volumen. Aber die Vorliebe für relativ kurze Workouts bei hoher Intenität ist dann vielleicht auch schon persönliche Präferenz. Ich denke mir aber immer: "Warum 3h im Studio rumhängen, wenn ich in 60min genauso viel oder mehr erreichen kann?"

Grüße,

Ali Mente
 
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Benutzer86779  (36)

Sehr bekannt hier
ich mache nur nen minimalen plan 2 mal die woche.

BD
1 aufwärmsatz mit ca 70%, dann 2 sätze a 8-10 mit gleichem gewicht

Rudern sitzend am Zug 3 Sätze a 8

schulterdrücken KH 2 sätze

Beinpresse 2 sätze a 10

dazu mache ich allerdings noch relativ viele Bauch und rücken übungen (crunches, twist am kabelzug, rückenstrecker) und rotatoren für meinen sport.

mehr lässt sich für mich einfach schlecht mit beruf und ballsport vereinen, aber für mich reicht es aus. als ich noch scheiben geworfen habe sah das natürlich anders aus, da habe ich auch noch schwere kniebeugen gemacht, aber ich denke gerade für anfänger kommt es garnicht so sehr drauf an, dass man es macht, sondern das man es regelmäßig macht.
 

Benutzer39498 

Planet-Liebe ist Startseite
daher interessieren mich menschen die mit quellenangaben um sich werfen und damit wissenstechnisch überlegen fühlen einfach null. das löst bei mir ein schmunzeln aus, mehr aber auch nicht. wenn du mir jemandem mit 20 jahren erfahrung vor mich stellst, ich mit ihm diskutiere und er mir sagt er habe diese erfahrung in den 20 jahren gesammelt dann sage ich auch nciht "ich habe weniger erfahrung als du aber ich hab trotzdem recht".
Erfahrung ist für den einzelnen Menschen eines der wichtigsten Güter, das man haben kann, sind aber schlicht nicht auf andere Menschen übertragbar.
Du machst den Fehler, anzunehmen, deine Erfahrungen seien extrapolierbar. Das sind sie aber nicht. Du musst überlegen, auf welcher Basis deine Erfahrungen stehen und was du aus ihnen ableitest.
Wenn du auf Grundlage deines eigenen Trainings andere Menschen beraten willst, darfst du nicht von dir als Vorlage ausgehen, sondern musst einen Durchschnitt annehmen - und keine Sonderfälle. Für Sonderfälle muss man auch besondere Pläne machen!

Erfahrung muss auch nicht besser als Information sein; ich habe über 20 Jahre sportliche Erfahrung im Dressurreiten und mache trotzdem manchmal Dinge schlicht falsch. Erfahrung ersetzt keinen Lernprozess. Auch gibt es einfach immer mal wieder neue Erkenntnisse, im Sport bleibt man nicht unbedingt auf dem Stand von vor 30 Jahren stehen und macht das dann immer so, weil Hans Wurst das schon 20 Jahre lang so macht und das gut findet. Man sehe sich beispielsweise die Evolution des Skischwungs an. Zusammen mit dem Material hat sich auch die Technik verändert. Fährst du auch den klassischen Parallelschwung mit langen Brettern, weil 20 Leute die du kennst das so machen? (Jaja, ich weiß, Ski fährst du sowieso nicht).
Was bin ich froh, das ich im Zweifelsfall auch einfach mal zuhöre und dann ausprobiere, was mir jemand empfiehlt, egal, ob diese Empfehlung mit "hab' ich ausprobiert und funktioniert für mich" oder "eine aktuelle Studie hat gezeigt, dass..." unterfüttert ist. Du wirfst jedem, der seine Ratschläge mit (wissenschaftlichen) Quellen unterlegt vor, keine Erfahrung zu haben, weil sich angeblich "Menschen mit Erfahrung" nicht für die wissenschaftliche Ergründung von Sport interessieren. Das ist Humbug. Die meisten Sportler und Sportwissenschaftler die ich kenne haben sowohl sehr viel Erfahrung als auch sehr viel Wissen. Mag sein, dass das in deiner Szene etwas anders ausschaut, aber Kraftsport ist auch nur eine kleine Sparte im Gesamtsystem "Sport".

Natürlich kannst du Erfahrung mit Quellen stützen. Du kannst beschreiben, warum dein Übungsablauf funktioniert, und zwar nach den gleichen Kriterien wie es andere Leute in Büchern tun. Was ist physiologisch sinnvoll daran? Wie bist du darauf gekommen, dass das so ist? Was veränderst du biomechanisch durch eine andere Übungausführung und warum findest du das wichtig? Warum würdest du das empfehlen?
Ein einfaches "weil ich das schon immer so mache" reicht nicht, um andere Leute zu beraten. Mir persönlich reicht es auch nicht, um mein eigenes Training zu stützen.
Anekdoten sind schön zur Veranschaulichung, aber nur weil jemand der du kennst etwas macht was für ihn funktioniert, hat das erst Mal keine Relevanz für irgendjemand anders.
 

Benutzer141430  (36)

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Du sprichst immer von dir und selbst gewonnener Erfahrung. Die will ich dir nicht absprechen. ABER: Die hast du nur für dich gemacht und die gelten daher auch ersteinmal nur für dich. Ich gehe von dem was du schreibst auch davon aus, dass du sehr weit bist was Kraft und Muskelmasse angeht, dementsprechend ist es für dich nun auch sehr schwer, Anfängerpläne auszuprobieren, da sie auf dich oder auch mich nicht mehr die gleiche Wirkung haben. Dann sagst du sogar, du hattest ungewöhnlich gute Voraussetzungen (die meisten Leute haben aber nur durchschnittliche Voraussetzungen).
und da begehst du schon den ersten fehler.
meine erfahrung mit diesen plänen beruht nicht nur auf mich und meinen körper.
wie ich bereits sagte habe ich auch schon anderen leuten pläne geschrieben oder sogar persönlich trainiert.
na klar waren darunter auch wettkampfathleten die ähnliche oder sogar bessere foraussetzungen als ich mitgebracht haben, aber eben auch totale anfänger und selbst 2 frauen waren mit dabei.
eine der frauen und 3-4 männer, von denen 2 völlige anfänger waren, haben also bereits unter meiner aufsicht nach meinen plänen trainiert und super erfolge damit erzielt. nicht wettkampfreif aber weitaus besser als 90% der sonst im studio trainierenden.

man muss natürlich dazu sagen das die pläne nicht 1:1 mit denen hier im forum übereinstimmen, was aber eher daran lag das ich auf ihre wünsche und bedürfnisse im einzelfall präziser eingehen konnte als wenn ich pläne für die allgemeinheit schreibe.

Nun gibt es aber Leute, die haben eben Jahrzehntelang hunderte oder tausende Menschen trainiert, ihre Trainingspläne daran optimiert und das Ganze auf eine theoretische Basis gestellt. Sind das jetzt für dich "Schwätzer"? So stellst du es ja dar. Die haben doch viel mehr praktische Evidenz als du oder ich. Und wenn so jemand sagt: "Das funktioniert!" dann kann ich eben davon ausgehen, dass das wirklich für die allermeisten Menschen gut funktioniert. Insbesondere im Anfängerbereich. Du dagegen kommst jetzt mit einem erstmal unkonventionell wirkendem Plan und sagst "Ich bin groß und stark, bei mir hat es geklappt, also funktioniert das". Da sage ich dir eben: "Ich bezweifle, dass das der Plan zu den effektiveren gehört und ich würde lieber etwas empfohlen sehen, dass auf etwas basiert, dass sich wirklich bewährt hat, damit die Leute nicht ihre Zeit verschwenden." Dein GK-Plan ist für mich schon deshalb eben nicht empfehlenswert, weil du außer "weil ich das so sage" keine Argumente lieferst, warum das, was du da vorschlägst, besonders effektiv ist. Überhaupt ist er schlecht erläutert ... über die bewährten Pläne existiert mächtige Literatur. Das siehst du wie dargelegt anders, aber ich rücke da auch nicht von meinem Standpunkt ab. Wer behauptet muss bei mir liefern :zwinker:
ich sagte doch bereits das ich ebenfalls von diesen menschen gelesen und gelernt habe.
ganz vorne für mich dabei und meiner meinung nach unübertroffen christian thibaudeau. wenn dieser mann mir sagt das die sonne kalt ist dann glaube ich das :grin:

darum gehts doch aber auch garnicht. ich habe doch nirgendwo behauptet das die systeme solcher leute zu nichts taugen.
alleine wenn man von systemen ausgeht wie HIT, GVT, PITT Force und wie sie nicht alle heißen kann doch kein mensch die behauptung aufstellen das sei unsinn.

der punkt ist aber der, das auch keiner meine pläne für ineffektiv halten kann.
klar, behaupten kann das jeder und genauso behaupte ich das es eben nicht so ist.
der unterschied liegt nun darin das du nur behauptest das sie ineffektiv seien ich es aber schon selbst und an anfängern und anderen fortgeschrittenen getestet habe.

der grund warum über die pläne von denen du spricht literatur existiert und über meine pläne nicht ist einfach der das ich keine verfasst habe. werden die pläne denn in irgend einer hinsicht besser nur weil ich jetzt ein buch schreibe? ich bezweifle es. es wird dann vielleicht für einige verständlicher warum das zum erfolg führen kann aber an den plänen ändert es nichts, ich muss niemandem etwas beweisen und der theoretische kram macht mir kein spass. also wozu ?

wenn du etwas empfohlen sehen willst das DU für effektiver hällst bitte ... es hält dich doch keiner auf.
du kannst gerne einen thread erstellen und die pläne dort rein posten die man auf 100 anderen weibsites auch schon nachlesen kann. das steht dir doch zu :zwinker:

wie du hier jedoch siehst:
Das hier wird eine kleine Ansammlung von Trainingsplänen die ich teils selbst erstellt, teils aber auch in meiner langen "Laufbahn" entdeckt, ausprobiert, höchstwahrscheinlich etwas modifiziert und für gut befunden habe.
hatte ich genau das nicht vor und wollte in meinem thread einfach mal meine eigenen erfahrungen an die leute anbieten, die interesse daran haben.

wenn du kein interesse an einem eigenen thread hast bin ich aber auch gerne bereit ein oder zwei pläne die du dort gern sehen würdest mit dir durchzugehen und sie gegebenfalls mit in meinen thread zu steck, sollte ich denn auch schon mit ihnen erfahrung gesammelt haben.

Mein Erfahrungshintergrund spielt hier eigentlich in der Tat keine Rolle. Aber für dich: Ich beitreibe seit 10 Jahren Krafttraining im Fitnessstudio und abseits des Krafttrainings wurde ich in der Jugend auch einige Jahre von ehemaligen Nationaltrainern und Olympiateilnehmern im Semi-Leistungssportbereich trainiert. Ich habe dutzende Bücher über Kraftsport gelesen, hunderte Stunden in entsprechenden Foren mit dem Lesen von Trainingslogs aller Leistungsbereiche, Meinungen erfahrener Athleten und Trainern verbracht, und mit solchen auch Korrespondenz geführt. Ich habe selbst nach beschissenen und guten Plänen trainiert. Z.B. habe ich 3 Jahre mit Geräteplänen oder bin irgendwelchen beschissenen Plänen von Kumpels , die angeblich super gut waren, verbracht, ohne wirklich nennenswerte Massezuwächse (und ich habe nicht den 20wdh. Studio Geräteplan gemacht). Und dann habe ich in einem halben Jahr Starting Strength (wo ich ganz von vorn Anfangen musste, da mir das geführte Gerätetraining eben koordinativ überhaupt nicht half) mehr zu erreicht als ich mit noch 3 weiteren Jahren Gerätetrainings geschafft hätte). Diese und die in den Jahren danach folgenden Erfahrungen decken sich nun lustigerweise mit dem, was in so vielen, von dir verteufelten, Büchern geschrieben steht. Ich befinde mich heute auf einem Niveau, auf dem ich auf mein Körpergewicht bezogen relativ gesehen zu den stärksten Leuten in einem Mainstream-Studio gehöre. Aufgrund diverser langwieriger Verletzungen im anderen Sport, den ich betreibe, hatte ich auch ein paar mal die Gelegenheit, Anfängerpläne von quasi bei 0 startend auszuprobieren. Und die Erfahrung hat mir gezeigt, dass da Starting Strength einfach am Besten funktioniert und ich danach am besten auf einen 5x5 Plan umschwenke. Unter anderem deshalb preise ich diesen Plan und die Philosophie dahinter auch immer so an.
wie gesagt es war auch nicht für den thread hier interessant aber wenn man schon mit jemandem diskutiert möchte man doch gerne wissen was dahinter steckt. ich jedenfalls :zwinker:

Und wenn ich aufgrund meiner durchaus vorhandenen Trainingserfahrung, auch im höheren Gewichtbereich, daher z.B. anzweifle, dass ich nach dem Bankdrücken noch effektiv am Limit Frontdrücken trainieren kann, dann tue ich das sowohl aus praktischer Erfahrung, als auch vor dem theoretischen Hintergrund, dass sich die Übungen stark überschneiden und damit in einem GK-Plan nicht in eine Einheit gehören. Wenn ich dann zusätzlich vorher noch 5 Sätze squatte, und 4 Sätze rudere ... no way. Da ist die Luft raus. Und das macht für mich einfach keinen Sinn und ich halte das für ineffizient. Genauso wie durchgängige Pyramidensätze und das hohe Volumen. Aber die Vorliebe für relativ kurze Workouts bei hoher Intenität ist dann vielleicht auch schon persönliche Präferenz. Ich denke mir aber immer: "Warum 3h im Studio rumhängen, wenn ich in 60min genauso viel oder mehr erreichen kann?"
und genau das ist es, deine persönliche präferenz.
ich z.B. kann das durchaus und mir bringen zu kurze workouts garnichts.
bei dem thema ist es aber auch durchaus so das es viele menschen gibt denen das eine liegt und dann aber auch viele denen genau das andere liegt. ich kenne leute die kommen am tag ne halbe stunde ins studio, ich kenne leute die kommen am tag für 3 stunden ins studio und ich kenne auch leute die kommen täglich 2 mal für 2-4 stunden ins studio.

der eine kommt mit hohem, der andere wiederrum mit niedrigem vollumen besser zurrecht.
das ist aber alles eine frage der persönlichen präferenz und meine pläne spiegeln nichts anderes wieder.
das steht aber uch in den ersten sätzen meines eingangspostes drin :zwinker:

Erfahrung ist für den einzelnen Menschen eines der wichtigsten Güter, das man haben kann, sind aber schlicht nicht auf andere Menschen übertragbar.
Du machst den Fehler, anzunehmen, deine Erfahrungen seien extrapolierbar. Das sind sie aber nicht. Du musst überlegen, auf welcher Basis deine Erfahrungen stehen und was du aus ihnen ableitest.
Wenn du auf Grundlage deines eigenen Trainings andere Menschen beraten willst, darfst du nicht von dir als Vorlage ausgehen, sondern musst einen Durchschnitt annehmen - und keine Sonderfälle. Für Sonderfälle muss man auch besondere Pläne machen
siehe oben, meine erfahrungen beruhen nicht nur auf meinen eigenen leistungen.


Erfahrung muss auch nicht besser als Information sein; ich habe über 20 Jahre sportliche Erfahrung im Dressurreiten und mache trotzdem manchmal Dinge schlicht falsch. Erfahrung ersetzt keinen Lernprozess. Auch gibt es einfach immer mal wieder neue Erkenntnisse, im Sport bleibt man nicht unbedingt auf dem Stand von vor 30 Jahren stehen und macht das dann immer so, weil Hans Wurst das schon 20 Jahre lang so macht und das gut findet. Man sehe sich beispielsweise die Evolution des Skischwungs an. Zusammen mit dem Material hat sich auch die Technik verändert. Fährst du auch den klassischen Parallelschwung mit langen Brettern, weil 20 Leute die du kennst das so machen? (Jaja, ich weiß, Ski fährst du sowieso nicht).
und das ist aber auch nur eine meinung die du vertrittst.
ich bin der meinung das erfahrung immer besser sind als informationen aus büchern.

was du aber falsch zu verstanden haben scheinst ist das ich die gelesenen informationen nur hinter der erfahrung einordne und sie nicht einfach nur ignoriere. ich lese ja schließlich selbst sehr viel zu diesem thema, gucke videos und probiere aus.
wenn meine erfahrung nun aber etwas anderes zeigt als das gelesene, dann steht das gelesene hinter meiner eigenen erfahrung.

Du wirfst jedem, der seine Ratschläge mit (wissenschaftlichen) Quellen unterlegt vor, keine Erfahrung zu haben, weil sich angeblich "Menschen mit Erfahrung" nicht für die wissenschaftliche Ergründung von Sport interessieren. Das ist Humbug. Die meisten Sportler und Sportwissenschaftler die ich kenne haben sowohl sehr viel Erfahrung als auch sehr viel Wissen.
das unterstellst du mir aber zu unrecht.
ich hab den ali da oben ja nicht umsonst gefragt worauf seine erfahrungen beruhen.
ich habe habe lediglich gesagt das ich die erfahrung gemacht habe das die meisten leute, die mit quellenangaben um sich schmeißen, ihre erfahrung nur aus büchern gemacht haben. diese meinung vertrete ich auch immer noch.

die meisten, mit denen ich bisher zu tun hatte und die immer nur quellenangaben sehen wollten und mit diesen um sich geschmissen haben sahen auch dementsprechend aus. ich hätte kaum unterscheiden können ob das nun kloschrubbende servicekräfte oder trainerpersonl in einem mcfit sind.

und damit nicht gleich wieder die hölle los ist ... nein es war keiner von hier gemeint und nein ich sage auch nicht das das auf alle zutrifft.

Mag sein, dass das in deiner Szene etwas anders ausschaut, aber Kraftsport ist auch nur eine kleine Sparte im Gesamtsystem "Sport".
da hast du recht !!!
und wenn sie beim dressurreiten, ping pong, fußball oder murmeln anders vorgehen und sich lieber auf wissenschaftliche ergründungen stützen ist mir das doch recht und es ist völlig legitim. wie du aber sagtest schaut das in meiner szene ander aus.

der punkt ist nur der das wir hier über "meine szene" diskutieren.
wir reden hier ja nicht vom dressurreiten, vom ping pong oder von irgend einem anderen sport.
wir reden vom kraftsport.

wenn wir nun über sport im allgemeinen reden könntest du durchaus recht haben und da könnte ich, durch mangelnde erfahrung, weniger zu sagen.

Natürlich kannst du Erfahrung mit Quellen stützen. Du kannst beschreiben, warum dein Übungsablauf funktioniert, und zwar nach den gleichen Kriterien wie es andere Leute in Büchern tun. Was ist physiologisch sinnvoll daran? Wie bist du darauf gekommen, dass das so ist? Was veränderst du biomechanisch durch eine andere Übungausführung und warum findest du das wichtig? Warum würdest du das empfehlen?
Ein einfaches "weil ich das schon immer so mache" reicht nicht, um andere Leute zu beraten. Mir persönlich reicht es auch nicht, um mein eigenes Training zu stützen.
Anekdoten sind schön zur Veranschaulichung, aber nur weil jemand der du kennst etwas macht was für ihn funktioniert, hat das erst Mal keine Relevanz für irgendjemand anders.
ich könnte auch endlich mal anfangen meine bachelorarbeit zu schreiben.
es hat aber einen grund wieso ich beides nicht tue ... es macht mir einfach keinen spass.

ich habe kein spass daran etwas mit quellen zu belegen, bis auf kleinste detail auszuführen usw. und da ich in diesem forum bin um meine zeit mit diskussionen zu verbringen an denen ich spass habe, tue ich genau das.

ich habe durchaus spass daran über z.B. dieses thema hier zu reden und darüber zu diskutieren.
das hört aber in dem moment auf spaßig zu werden und fängt an in arbeit überzugehen, wenn es meiner bachelorarbeit ähneln soll.

was ich also getan habe ist nichts anderes als einen thread mit plänen zu erstellen die ich, sowohl für mich, als auch für anfänger, als effektiv und gut empfinde und wer möchte kann sich daran bedienen und wer das nicht möchte kann es sein lassen. TADAAA so einfach ist das :grin:
[DOUBLEPOST=1416942881,1416942817][/DOUBLEPOST]achja ... ich hätte übrigens gerade falls einen herzinfakt gekriegt als ich das meiste schon geschrieben habe und mein firefoyx dann abgeschmiert ist.

können wir in zukunft unsere texte etwas kürzer halten und eins nach dem anderen durchgehen ? :grin:
 

Benutzer115625 

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Naja, ich resigniere. "Ineffektiv" ist gemeint im Sinne von "es gibt effektiveres". Warum ich dieser Meinung bin, habe ich dargelegt. Du scheinst nicht interessiert daran, auf diese Argumente einzugehen. So wie du auch nicht auf meine Argumente eingegangen bist, die ich gegen Maschinentraining vorgebracht habe.

Zu den konkreten "Fallstudien". Ich habe auch schon Leuten die bekannten Pläne ans Herz gelegt, persönlich eingewiesen, und die hatten damit super Erfolge. 9 Leuten konkret, alle Anfänger, 4 Frauen. 90% der Studiobesucher auszustechen ist nun wahrlich keine Kunst. Das bekommt man wahrscheinlich sogar mit einem durchdachten BWE-Plan hin, und da ist das Steigerungspotential vergleichsweise wirklich stark eingeschränkt.

Bitte ergänze deinen Plan bzw. vll. auch deine anderen Pläne aber wenigstens noch um folgende Infos:
- Gewichte/Pausen: Mit welchen % 1RM wird welcher Satz ausgeführt? Gleiches Gewicht mit kurzen Pausen? Steigendes Gewicht mit längeren Pausen? Wieviel Veränderung von Satz zu Satz und so weiter.
- Periodisierung: Von Training zu Training? Zyklisch mit vorgesehenen Deloads? Ganz anders?

Essentielle Fragen, die nicht beantwortet sind.

Grüße,

Ali Mente
 

Benutzer39498 

Planet-Liebe ist Startseite
Argumentativ kommt hier ja nix bei rum. :hmm: Wenn du keine Lust hast, deine Meinung irgendwie zu unterfüttern, Sulux (mit mehr als "ich mache das schon immer so und ich kenne Leute die machen das so"), braucht man ja eigentlich auch nicht zu diskutieren.
Ich würde jedenfalls niemandem empfehlen, einen Trainingsplan zu befolgen, der mit "glaub mir einfach" begründet wird.
 

Benutzer141430  (36)

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ok, ich schreibe gerne noch einmal etwas dazu aber dann fängt die langeweile die dieser thread bei mir aufruft dann doch an zu überwiegen.

ich habe den thread mit meinen trainingsplänen erstellt weil ich persönlich schon von dem einen oder anderen hier im forum per pn um rat gefragt wurde und ob ich ihnen bei der erstellung eines plans helfen kann. dieser thread beruht also auf meinen erfahrungen die weder durch irgend welche quellen belegbar sind noch zu einer arbeit werden sollte auf die ich keine lust habe. er dient jediglich dazu denjenigen zu helfen, die diese hilfe annehmen wollen und bisher wollten das anscheinend alle die mich angeschrieben haben auch ohne quellenangaben.

wenn das schreiben von plänen nun in arbeit für mich ausarten soll weil ihr das gerne sehen würdet könnt ihr mich gerne dafür bezahlen oder euren eigenen thread eröffnen indem ihr euch gegenseitig mit quellen bewerfen könnt bis euch der spass daran vergeht :zwinker: falls er denn vergeht da das ja euer ding zu sein scheint.

ich habe ja auch schon dem ali angeboten das er einen eigenen thread eröffnet mit plänen die ihm zusagen oder aber mir welche vorlegt, wir sie zusammen durchgehen udn ich sie dann bei mir mit reinstelle. darauf wurde aber auch nicht eingegangen wodurch ich hier das gefühl kriege das es viel mehr darum geht zu stänkern als anderen zu helfen.
denn daran scheint es kein interesse zu geben.

und nun biete ich auch dir liebe rowan an, das du, da dir ja soviel daran liegt zu helfen und pläne vorzuzeigen die komplett durchgearbeitet sind, das ebenfalls tun kannst und einen thread erstellen kannst mit dem du den usern hier hilfst oder mir aber pläne vorlegst die ich mit in meinen thread packen kann nachdem wir sie zusammen durchgehen und ich mit gutem gewissen sagen kann das ich dmait auch schon gute erfahrung gemacht habe.

ALLES andere, wie z.B. diesen thread zu eröffnen und mit den füßen stampfend von mir zu verlangen das ich doch quellen angeben und begründen soll, führt zu nichts. ich habe den thread aus freien stücken so gestaltet wie ich ihn für richtig halte und ich werde ihn auch so lassen wie ich es für richtig halte. wer möchte kann meine pläne so wie sie sind gerne benutzen und sich an meiner erfahrung bedienen, wer es nicht möchte kann es sein lassen.
 

Benutzer115625 

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ok, ich schreibe gerne noch einmal etwas dazu aber dann fängt die langeweile die dieser thread bei mir aufruft dann doch an zu überwiegen.
OK, cool.

wenn das schreiben von plänen nun in arbeit für mich ausarten soll weil ihr das gerne sehen würdet könnt ihr mich gerne dafür bezahlen oder euren eigenen thread eröffnen indem ihr euch gegenseitig mit quellen bewerfen könnt bis euch der spass daran vergeht :zwinker: falls er denn vergeht da das ja euer ding zu sein scheint.
Es geht nicht um das bewerfen mit Quellen. Es ging mir einfach darum, das System hinter deinem GK-Plan zu verstehen. Z.B. eben warum so viele schwere Übungen am ersten Tag und soviele Leichte Übungen am zweiten Tag, wo die Abdeckung des gesamten Körpers eben nicht gleich ist, was ungewöhnlich ist für einen GK-Plan. Da hättest du mir entweder einen Plan liefern können, der ähnlich aufgebaut ist, und zu dem jemand schon ein bisschen mehr geschrieben hat, oder das eben mal sinnvoll begründen können, warum das gut ist (bzw. sein soll). Leider habe ich auf solche Fragen immer nur Antworten bekommen wie "ich habe kein Problem damit, das so auszuführen". Vielleicht habe ich Anfangs etwas passiv-aggressiv geschrieben, geb ich zu, aber mehr steckt nicht dahinter. Es ist doch mMn auch einfach wichtig, warum was wie und wann gemacht wird, schon deshalb weil man mal gezwungen sein könnte aus welchen Gründen auch immer etwas am Plan zu ändern.

ich habe ja auch schon dem ali angeboten das er einen eigenen thread eröffnet mit plänen die ihm zusagen oder aber mir welche vorlegt, wir sie zusammen durchgehen udn ich sie dann bei mir mit reinstelle. darauf wurde aber auch nicht eingegangen wodurch ich hier das gefühl kriege das es viel mehr darum geht zu stänkern als anderen zu helfen.
denn daran scheint es kein interesse zu geben.
Das halte ich nur unter der Prämisse sinnvoll, einen echten Sammelthread zu erstellen, unterteilt nach Trainingsziel (Stärke, Hypertrophie, Selbstzweck oder mit Hinblick auf einen anderen Sport, ...) , System (5x5, 10x10, PITT, was auch immer), Arten (GK, Splits - wie auch hier, aber mit mehr Angeboten in den einzelnen Kategorien) und dann weiterführenden Links/Literatur, die die entsprechenden Pläne ausführlich behandeln, damit die "Anwender" auch wirklich mit dem nötigen Hintergrundwissen ausgestattet werden. Eventuell auch gleich mit Ernährungsteil (sinnvolle Supplemente, Diäten, ...). Da würde ich deine Pläne aus genannten Gründen dann aber ehrlich gesagt ungern in einer Ebene sehen wollen. Ich erkläre mich gerne zuständig für die 5x5 Systeme und bin auch bereit an einem Ernährungsteil mitzuarbeiten, für andere Systeme fehlt mir die Kompetenz - und für einen weiteren Thread mit einseitiger Perspektive fehlt der Bedarf.

Grüße,

Ali Mente
 
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Benutzer141430  (36)

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Es geht nicht um das bewerfen mit Quellen. Es ging mir einfach darum, das System hinter deinem GK-Plan zu verstehen. Z.B. eben warum so viele schwere Übungen am ersten Tag und soviele Leichte Übungen am zweiten Tag, wo die Abdeckung des gesamten Körpers eben nicht gleich ist, was ungewöhnlich ist für einen GK-Plan. Da hättest du mir entweder einen Plan liefern können, der ähnlich aufgebaut ist, und zu dem jemand schon ein bisschen mehr geschrieben hat, oder das eben mal sinnvoll begründen können, warum das gut ist. Leider habe ich auf solche Fragen immer nur antworten bekommen wie "ich habe kein Problem damit, das so auszuführen". Vielleicht habe ich Anfangs etwas passiv-aggressiv geschrieben, geb ich zu, aber mehr steckt nicht dahinter. Es ist doch mMn auch einfach wichtig, warum was wie und wann gemacht wird, schon deshalb weil man mal gezwungen sein könnte aus welchen Gründen auch immer etwas am Plan zu ändern.
dazu zwei kurze sachen (ist von mir übrigens auch alles nicht aggressiv gemeint, nur so nebenbei)

1. ich empfinde die übungen aus dem 2. tag nicht als weniger anstrengend als die aus dem ersten tag.

• kreuzheben mit gestreckten beinen ist z.B. für mich die schwerste übung die es gibt.
ich hasse sie bis aufs blut und bin danach fast erschöpfter als nach nem satz schwerer kniebeugen.
• schrägbankdrücken und bankdrücken liegt für mich fast auf einem level ... es ist vielleicht minimal einfacher.
• klimmzüg sind nach meiner ansicht sogar anstrengender als langhantelrudern vorgebeugt
• partielles rudern aurfrecht verlangt nicht ganz so viel ab wie frontdrücken das stimmt, ist aber die effektivste übung für die schulterbreite
• über den sinn von Dips, wenn es um eine trizepsübung geht, müssen wir vermutlich nicht streiten
• an dat 1 kann man die bizepsübung rausnehmen und das mache ich auch so aber viele viele menschen wollen unbedingt die arme trainieren und verlieren schnell den spass wenn sie es nicht tun dürfen. daher ist bei bedarf auch ne bizepsübung drin um den kopf ruhig zu stellen.

das zu den übungen.

warum so "viele" (wir reden hier über 4 schwere übungen + 1 leichtere bei bedarf)?
weil ich die erfahrung gemacht habe das fortgeschrittene sportler in der lage dazu sind 4 übungen durchzustehen wenn sie zwischen den einzelnen traninsgeinheiten richtig und genug regenerieren.

und auch nochmal etwas zu dienem starting strenght.
für absolute anfänger sehe ich dieses system als ungeeignet und bevor du jetzt wieder aufschreist möchte ich dir kurz erklären wieso und wieso ich das system hier nicht aufgeführt habe.

starting strenght arbeitet mit übungen bei denen man sich schnell verletzen kann wenn man keine arfahrung hat und die übungen falsch ausführt. dieses system ist als anfänger ohne jegliche erfahrung also nur dann sehr effektiv und gut wenn man persönlich betreut wird, wenn jemand dabei steht der einen in der ausführung kontrolliert und der die fehler ausmerzt die man macht. die wenigsten user die sich hier tipps holen und meine pläne nutzen werde diese aber mitnehmen und damit zu ihrem personal trainer laufen. das sind leute die alleine trainieren oder mit freunden die ebenfalls keine ahnung haben.

aus diesem grund ist es für mich wichtig sie erstmal an maschinen an die sache heranzuführen und eine grundmuskulatur aufzubauen mit denen sie sich schwerer verletzungen zuziehen können wenn sie an die freihanteln gehen als komplett ohne grundlage.

Das halte ich nur unter der Prämisse sinnvoll, einen echten Sammelthread zu erstellen, unterteilt nach Trainingsziel (Stärke, Hypertrophie, Selbstzweck oder mit Hinblick auf einen anderen Sport, ...) , System (5x5, 10x10, PITT, was auch immer), Arten (GK, Splits - wie auch hier, aber mit mehr Angeboten in den einzelnen Kategorien) und dann weiterführenden Links/Literatur, die die entsprechenden Pläne ausführlich behandeln, damit die "Anwender" auch wirklich mit dem nötigen Hintergrundwissen ausgestattet werden. Eventuell auch gleich mit Ernährungsteil (sinnvolle Supplemente, Diäten, ...). Da würde ich deine Pläne aus genannten Gründen dann aber ehrlich gesagt ungern in einer Ebene sehen wollen. Ich erkläre mich gerne zuständig für die 5x5 Systeme und bin auch bereit an einem Ernährungsteil mitzuarbeiten, für andere Systeme fehlt mir die Kompetenz - und für einen weiteren Thread mit einseitiger Perspektive fehlt der Bedarf.
siehst du und das artet wieder in arbeit aus. dazu habe ich weder lust, noch die zeit.
daher biete ich an was ich anbiete und wer will kann sich bedienen.
wird ja keiner dazu gezwungen :zwinker:
 

Benutzer115625 

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1. ich empfinde die übungen aus dem 2. tag nicht als weniger anstrengend als die aus dem ersten tag.
Ok, verstehe. Wir haben ein unterschiedliches verständnis von "schwer" oder "anstrengend". Entscheidend ist nicht die subjektive Anstrengung (ich kann mich auch an der Beincurl-Maschine töten, ohne dass dies für einen gesamtheitlichen Trainingsreiz sonderlich relevant wäre), sondern: Wieviel Stress appliziert eine Übung auf den Körper als Gesamtsystem. Dafür ist entscheidend: a) Wieviele Muskeln rekrutiert die Übung und b) Wieviel Gewicht wird bewegt

Deshalb sind Kreuzheben und Kniebeuge auch die "schwersten" Übungen, denn sie rekrutieren sehr viele Muskeln und man bewegt dabei sehr viel Gewicht.

Unter dieser Betrachtung: Am ersten Tag 4 schwere Ganzkörperübungen. Am zweiten Tag abgesehen von den Klimmzügen eher Isolationsübungen, die jeweils nur "um ein Gelenk" herum arbeiten (Schrägbankdrücken ist sowohl dem Bankdrücken als auch dem Frontdrücken unterlegen, da das bewegte Gewicht geringer ist, als beim Bankdrücken, gleichzeitig aber auch der "stehende Aspekt" (mit all seinen Stabiliserungsanforderungen) des stehenden Frontdrückens fehlt).

Genau das ist aber nicht im Sinne eines Ganzkörperplans.

weil ich die erfahrung gemacht habe das fortgeschrittene sportler in der lage dazu sind 4 übungen durchzustehen wenn sie zwischen den einzelnen traninsgeinheiten richtig und genug regenerieren.
Weiterhin ist genau die Paarung Stress-Regeneration das, was den Trainingseffekt bewirkt. Überlade ich nun einzelne Trainingstage, komme ich schneller an die Grenze der Regenerationsfähigkeit (ach wenn es am Anfang noch gut geht), ergo ich kann mit diesem Plan WENIGER LANGE vorankommen. Hier wäre dann wichtig, für wen dieser Plan gedacht ist - da du jedoch nicht nach bewegtem Gewicht und damit Leistung unterteilst, lässt sich das von meiner Seite auch nur sehr schwer Einschätzen.

starting strenght arbeitet mit übungen bei denen man sich schnell verletzen kann wenn man keine arfahrung hat und die übungen falsch ausführt.
Das gilt für jeden Trainingsplan und ist daher kein Argument. Wie schon dargelegt, hilft mir Isolationstraining (wie ich es an Maschinen mache) nicht weiter, da ich nicht lerne, meine Muskulatur im Zusammenspiel einzusetzen. Daher verringert sich weder meine Verletzungsgefahr (wahrscheinlich erhöht sie sich sogar, weil ich dann wegen Selbstüberschätzung im Freihantelbereich mit zu großen Gewichten starte), noch lege ich irgendeine Grundlage für Freihantelübungen. Die "großen Übungen" muss ich früher oder später ohnehin lernen, und dann muss ich so oder so bei 0 starten. Außer, dass ich meine Zeit verschwende, hat ein Maschinenplan also keinen Nutzen. Wenn ich, wie in allen Freihantel-Anfängerplänen vorgesehen, mit zunächst mit leerer Stange die Übungen erlerne, und erst steigere, wenn die Technik sitzt, besteht nicht mehr Verletzungsgefahr als beim Parkspaziergang.

Ein eigenständiges Erlernen der Technik ist durchaus möglich. Es setzt aber vorraus:
- im Schlaf mit dem theoretischen Ablauf der Übung vertraut
- eine Kamera zum filmen
- ein kompetentes Forum mit Technikberatung

Habe ich selbst auch auf diesem Weg gemacht.

Ich denke damit schließen wir jetzt einfach das Thema :zwinker:

Grüße,

Ali Mente
 
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Benutzer141430  (36)

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Ok, verstehe. Wir haben ein unterschiedliches verständnis von "schwer" oder "anstrengend". Entscheidend ist nicht die subjektive Anstrengung (ich kann mich auch an der Beincurl-Maschine töten, ohne dass dies für einen gesamtheitlichen Trainingsreiz sonderlich relevant wäre), sondern: Wieviel Stress appliziert eine Übung auf den Körper als Gesamtsystem. Dafür ist entscheidend: a) Wieviele Muskeln rekrutiert die Übung und b) Wieviel Gewicht wird bewegt

Deshalb sind Kreuzheben und Kniebeuge auch die "schwersten" Übungen, denn sie rekrutieren sehr viele Muskeln und man bewegt dabei sehr viel Gewicht.

Unter dieser Betrachtung: Am ersten Tag 4 schwere Ganzkörperübungen. Am zweiten Tag abgesehen von den Klimmzügen eher Isolationsübungen, die jeweils nur "um ein Gelenk" herum arbeiten (Schrägbankdrücken ist sowohl dem Bankdrücken als auch dem Frontdrücken unterlegen, da das bewegte Gewicht geringer ist, als beim Bankdrücken, gleichzeitig aber auch der "stehende Aspekt" (mit all seinen Stabiliserungsanforderungen) des stehenden Frontdrückens fehlt).

Genau das ist aber nicht im Sinne eines Ganzkörperplans.


Weiterhin ist genau die Paarung Stress-Regeneration das, was den Trainingseffekt bewirkt. Überlade ich nun einzelne Trainingstage, komme ich schneller an die Grenze der Regenerationsfähigkeit (ach wenn es am Anfang noch gut geht), ergo ich kann mit diesem Plan WENIGER LANGE vorankommen. Hier wäre dann wichtig, für wen dieser Plan gedacht ist - da du jedoch nicht nach bewegtem Gewicht und damit Leistung unterteilst, lässt sich das von meiner Seite auch nur sehr schwer Einschätzen.
ich sage jetzt einfach mal "ok" damit du zufrieden bist auch wenn ich bereits erklärt habe das die muskelinvolviereung an beiden tagen fast die gleiche ist :zwinker:

thema für mich abgeschlossen.

Das gilt für jeden Trainingsplan und ist daher kein Argument. Wie schon dargelegt, hilft mir Isolationstraining (wie ich es an Maschinen mache) nicht weiter, da ich nicht lerne, meine Muskulatur im Zusammenspiel einzusetzen. Daher verringert sich weder meine Verletzungsgefahr (wahrscheinlich erhöht sie sich sogar, weil ich dann wegen Selbstüberschätzung im Freihantelbereich mit zu großen Gewichten starte), noch lege ich irgendeine Grundlage für Freihantelübungen. Die "großen Übungen" muss ich früher oder später ohnehin lernen, und dann muss ich so oder so bei 0 starten. Außer, dass ich meine Zeit verschwende, hat ein Maschinenplan also keinen Nutzen. Wenn ich, wie in allen Freihantel-Anfängerplänen vorgesehen, mit zunächst mit leerer Stange die Übungen erlerne, und erst steigere, wenn die Technik sitzt, besteht nicht mehr Verletzungsgefahr als beim Parkspaziergang.

Ein eigenständiges Erlernen der Technik ist durchaus möglich. Es setzt aber vorraus:
- im Schlaf mit dem theoretischen Ablauf der Übung vertraut
- eine Kamera zum filmen
- ein kompetentes Forum mit Technikberatung

Habe ich selbst auch auf diesem Weg gemacht.

Ich denke damit schließen wir jetzt einfach das Thema :zwinker:

Grüße,

Ali Mente
dazu nur soviel ...
http://www.team-andro.com/phpBB3/re...ro-foren-stickysammlung-t207724.html#p3673287

auf noch mehr links hab ich dan nun doch keine lust mehr und somit ist auch das thema maschinentraining für mich abgeschlossen.
 

Benutzer115625 

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ich sage jetzt einfach mal "ok" damit du zufrieden bist auch wenn ich bereits erklärt habe das die muskelinvolviereung an beiden tagen fast die gleiche ist
Es ist aber vom Standpunkt des Trainingsreizes nicht das gleiche, ob ich die gleichen Muskeln in einer Übung (Grundübung) oder eben isoliert bearbeite.

Kurz noch um versöhnlich zu stimmen: Maschinen vs. Freihantel für Anfänger ist ja auch iwie so eine never ending story ... das hängt dann auch einfach vom Engagement des Trainierenden ab. Bei Starting Strength wird ja z.B. in der Regel empfohlen, das Buch erst 3 mal zu lesen (und zu verinnerlichen) bevor man sich das erste mal ins Gym wagt. Wer dieses Engagement aufbringt, dem ist auch zuzutrauen direkt an der Freihantel "Bezug zum Muskel" aufzubauen, wie es in deinem Link beschrieben steht. Es besteht dann auch entsprechendes Eigenwissen um die richtige Übungsausführung, und es anhand von Videos möglich, selbst und mithilfe von anderen abzugleichen, auch wenn kein Trainer anwesend ist. Der Prozess des Techniklernens mit leerer Stange hat bei mir 4 Wochen gedauert, bevor ich angefangen habe, die Gewichte zu steigern. Auch danach immer mit Technikvideos. Die Zeit muss man sich eben nehmen.

Einfach mal so mit meinetwegen Starting Strength (aber auch anderen Plänen) anfangen, ohne Plan, ist völlig falsch - stimme ich zu - dann lieber Maschinen. Genau deshalb lege ich aber auch immer das Buch ans Herz (bzw. verleihe es) wenn ich jemandem den Plan empfehle.

Grüße,

Ali Mente
 

Benutzer141430  (36)

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wenn es einer wirklich hinkriegt dann ohne fehler zu trainieren, meinetwegen.
dann halte ich das auch für besser.

die erfahrung zeigt nur das es eben wie bei diesen genwundern die nur äußerst selten vorkommen auch bei den anfängern genauso selten ist das dann fehlerfrei trainiert wird nur weil man sich vorher genug informiert hat.

und weil das eben so ist halte ich maschinentraining am anfang für sinnvoll wenn man niemand erfahrenen hat der einen korrigiert und aufpasst.
 
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