Die Uni-Zeit = Die schönste und coolste ?

Benutzer8402 

Verbringt hier viel Zeit
Und auch auf der Uni gibts Fächer, die einen überhaupt nicht interessieren.
Besser als die Schulzeit find ich nur im Bereich freie Zeiteinteilung und, dass nicht in jedem Fach anwesenheitspflicht ist. Vom lernen her war die Schule besser, fands viel leichter.
Fazit: Ich freu mich aufs "Danach"

Da kann ich zustimmen.

Irrglaube Nr 1: Man lernt auf der Uni/FH genau das was man immer wollte.
Tatsächlich aber ist auch jede Menge Unsinn dabei den man nicht braucht wenn man schon eher weiß welche Richtung es genau sein soll. Die Studienfächer sind halt alle sehr großräumig. Zu vielen Studienrichtungen gehört ein "Grundstudium" von dem man einen Großteil getrost wegschmeißen könnte, aber diesen Teil trotzdem machen muss. Besonders schlimm natürlich Medizin: wer nur Chirurg werden will braucht trotzdem ein irrsinnig langes Grundstudium bevor es überhaupt nur annähernd in die Richtung geht.

Unterschied zur Schule: genau keiner, vielleicht mit dem kleinen Bonus, dass du an ein paar Fächern sehr interessiert bist. Aber die Hassfächer werden dir bleiben :zwinker:
 

Benutzer22419 

Sehr bekannt hier
Besonders schlimm natürlich Medizin: wer nur Chirurg werden will braucht trotzdem ein irrsinnig langes Grundstudium bevor es überhaupt nur annähernd in die Richtung geht.
Fand ich früher auch total ätzend. Aber inzwischen hab ich eingesehen, dass jeder, der am menschlichen Körper rumdoktort, Grundlagen in jedem Teilbereich der Medizin haben muss.
 

Benutzer53287 

Verbringt hier viel Zeit
Solange man nicht das komplette Geld zum Leben selbst verdienen muss, ist das Studentenleben eigentlich sehr schön. :smile: Okay, kommt natürlich auch aufs Studienfach an...Ich bin mit Vorlesungen, Seminaren und Lernen etwa 30 Stunden pro Woche mit der Uni beschäftigt, das ist durchaus machbar. :smile: Ich habe genug Zeit für Parties und Hobbies, und ich überanstrenge mich bestimmt nicht. *g* Mein Studium ist aber auch nicht das anspruchsvollste, habe ich so den Eindruck (Lehramt).
Also ich genieße die Studienzeit schon sehr, muss ich sagen. :smile:
 

Benutzer35070 

Meistens hier zu finden
unizeit de beste der Welt?????
Naaaa jaaaaa 3 Stunden pendeln jeden Tag, sehen das wirklich 300 Leute in einem Raum für 40 Leute passen. Sich um alle Prüfungsformularien selber kümmern......
Es geht soooooo

Also das sind ja sehr romantische Vorstellungen. uni ist halt das was ich mache udn da ich motiviert bin will ich das auch anständig hinbekomme, aber bin schon froh, das ich den mist größtenteils hinter mir habe und jetzt nur noch wenige seminare habe und die uni sonst nur noch zu Prüfungen sehe :cool1:
 
P

Benutzer

Gast
Naja die coolste Zeit meines Lebens ist es sicher nicht. Klar, es ist nett...aber ich fand die 2 Jahre vorm Abi bedeutend besser.
Ich hab jetzt die Uni gewechselt und könnt mich den ganzen Tag dafür Ohrfeigen. Bin jetzt an einer Massenuni, kenne keinen, man unterhält sich und am nächsten Tag kennt man sich nicht mehr. Naja....ich denke eben dann immer dran dass ich den Beruf den ich lerne mein ganzes Leben machen werde und dass mir ein Magister in der Hinsicht nicht viel gebracht hätte.

Wieso machst du denn sowas?? Hin und zurück?
Ja, das ist wirklich nicht so angenehm, mich nerven ja schon die 25 Minuten jeden Morgen :angryfire
 

Benutzer39444  (31)

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ich kenne einen der studiert..er macht gar nix erzählt immer wie anstrengend des alles is..im endeffekt heißt es aber meist "ach heute war ich ein buch abgegen und dnn wieder nach hasue" "huete war ich gerade ma 10 in da"..
also soooo anstrengend stresig kanns gar nich sein denk ich ma..wäre was für mein ex..der kann nix und is faul..kommt sich aber totaal toll vor..hehe..das würde passen..wollte auch studieren und wat isß nix sitzt zu ahsue bei muddi.jaja so schnell kanns gehen!:smile:
 

Benutzer15499 

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Okay, kommt natürlich auch aufs Studienfach an...Ich bin mit Vorlesungen, Seminaren und Lernen etwa 30 Stunden pro Woche mit der Uni beschäftigt, das ist durchaus machbar. :smile:

Ich hab allein 30 SWS, mit der Zeit, die ich zum Lernen etc benötige, komm ich locker auf 45h in der Woche. Da ist nicht viel mit Party.
Ich freu mich mehr auf die Zeit nach dem Studium. Im Moment ist das Studium verschulter als die Schule selbst. Mehr Pflichtveranstaltungen als man zählen kann und Freizeit ist auch Mangelware.
Ganz abgesehen davon, daß ein Teil der Vorlesungen sowas von langweilig und uninteressant ist. :kopfschue

Uni heißt nicht, daß man nur Party macht, keine Vorlesungen besuchen braucht und nur das macht, was einem gefällt! Außer vielleicht, man studiert eine Geisteswissenschaft
 

Benutzer8402 

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Ich hab allein 30 SWS, mit der Zeit, die ich zum Lernen etc benötige, komm ich locker auf 45h in der Woche. Da ist nicht viel mit Party.

Jo ich hab 28, in der freien Zeit wird hauptsächlich an Arbeiten geschrieben (momentan Bakk-Arbeit), HÜ gemacht oder Projektarbeit geleistet (was pro Semester bei mir allein 250-300 Arbeitsstunden in 4 Monaten waren) - d.h. im Durchschnitt 15-18 Stunden/Woche allein für das Projekt dazu.


ich kenne einen der studiert..er macht gar nix erzählt immer wie anstrengend des alles is..im endeffekt heißt es aber meist "ach heute war ich ein buch abgegen und dnn wieder nach hasue" "huete war ich gerade ma 10 in da"..
also soooo anstrengend stresig kanns gar nich sein denk ich ma..wäre was für mein ex..der kann nix und is faul..kommt sich aber totaal toll vor..hehe..das würde passen..wollte auch studieren und wat isß nix sitzt zu ahsue bei muddi.jaja so schnell kanns gehen!

Ah...ein angehender Langzeitstudent..Uni?
 

Benutzer29410 

Beiträge füllen Bücher
Ich fand die Unizeit total geil, obwohl die mangelnde Kohle echt ein Nervfaktor ist.

Sicher ist es nie wieder so leicht, so viel auszuprobieren und so viele Leute kennenzulernen.
 
G

Benutzer

Gast
Also meine Schulzeit fand ich bedeutend geiler. Ständig mittags aus, keine bzw. kaum Hausaufgaben, nie gelernt, trotzdem nur gute Noten....


Mein Studentenleben finde ich da um einiges stressiger....
Hab seit Beginn im Oktober 05 ganze zwei Wochen so ziemlich frei gehabt, ständig Geld-, Lern- und Stresssorgen.
Natürlich machts auch Spaß, aber zumindest an meiner Fakultät ist das Studentenleben nicht so legendär á la: Ständig frei, Faulpelz sein und nebenbei ab und an mal in der Uni rumhängen...
 

Benutzer37  (36)

im Ruhestand
Oh ja, es gibt kaum was Geileres, als sich die letzte Woche des Monats ausschließlich von Spagetti und Kartoffeln zu ernähren, weil man sich leider nichts Anderes mehr leisten kann :grin:.

So, und jetzt mal ehrlich: Ich mag das Studentenleben, aber ich glaube, gerade Schüler haben da häufiger einen etwas verklärten Blick drauf. Feiern bis zum Abwinken, sein eigener Herr sein, ständig neue Leute treffen und ab und zu vielleicht auch mal lernen.

Die Realität sieht dann doch nicht ganz so romantisch aus... es stimmt, man lernt schnell viele Leute kennen, aber dazu muss man sich auch erstmal ein gewisses Sozialverhalten antrainieren - in der Schule sitzt man nebeneinander auf festen Plätzen und hat Jahre Zeit, mal miteinander ins Gespräch zu kommen. In der Uni allerdings wirst du selten zwei Wochen hintereinander in einer Vorlesung neben derselben Person sitzen. Um viele Leute kennenzulernen, musst du einfach extrem gut darin sein, Leute kennenzulernen... oder dir nebenher doch noch sowas wie Unisportvereine suchen.

Und das mit den Parties... naja... es gibt viele, aber wenn du auf alle gehst und dann am nächsten Morgen verkatert aufwachst, fliegst du ziemlich schnell auf die Schnauze. Von dir wird nämlich plötzlich etwas verlangt, bei dem man sich als Schüler oft noch gar nicht so recht vorstellen kann, was es bedeutet: Eigenständigkeit. Du hast ie Möglichkeit, einfach liegenzubleiben und deine Vorlesung zu schwänzen, und in den meisten Fachrichtungen passiert dir dann auch erstmal nichts. Das dicke Ende kommt dann natürlich später... aber es ist sehr verlockend, liegenzubleiben, wenn man keine direkten Konsequenzen zu erwarten hat. Das Gleiche ist es mit dem Lernen: Du verbringst weniger Zeit in der Uni als in der Schule, aber dafür musst du viel mehr außerhalb der Vorlesungen lernen, vorbereiten, nachbereiten, dir eigenes Wissen aneignen. Das hat natürlich alles sein Gutes, man ist flexibel, übernimmt selbst Verantwortung - aber das mit der Verantwortung muss man auch erstmal lernen... man muss sich wirklich überwinden, den Stoff durchzuarbeiten, anstatt auf die parallel stattfindenden Studentenparties zu gehen. Man muss sich selbst maßregeln und hat häufig keinen, der einem sagt, wo es langgeht.

Das ist sicher wichtig und gut für die eigene Entwicklung... aber ehrlich gesagt ist es trotzdem ein verdammt steiniger Weg :zwinker:.

Und von den Finanzen wollen wir gar nicht erst sprechen *g*.


Aber so allgemein kann ich sagen: Es ist dieses Leben, was mich erwachsen gemacht hat. Es ist manchmal nicht leicht, aber ich habe zu schätzen gelernt, fass ich für mich selbst verantwortlich bin (auch wenn ich das erst lernen musste) - und von daher ist das schon gut so. :zwinker:


(So, und jetzt setze ich mich an mein Referat, welchem ich mich schon längst hätte widmen sollen, anstatt hier die ganze Zeit im Forum rumzuhängen. Soviel zum Thema "Eigenständigkeit" *g*.)
 

Benutzer20202 

Verbringt hier viel Zeit
Ich meine, wenn man das Lernen auslässt, ist es doch eine viel coolere Zeit als die Schule z.b.
Wenn man das Lernen auslässt, endet die coole Zeit spätestens bei der Orientierungsprüfung oder beim Vordiplom, da wurden glücklicherweise gewisse "Auswahlmechanismen" geschaffen. Wenn man das lernen nicht auslässt, ist es trotzdem eine faszinierende Zeit, warum ich auch verlängert habe. Schule hatte allerdings in vielen Dingen einen höheren "Freizeitwert".

Ich hatte eine 1/2 Stelle, bekam also Geld, hatte eine Menge Zeit für die Diss.
Interessant. Mir war neu, dass die "halbe Stelle" auch etwas über das Arbeitspensum aussagt. Ich dachte immer das heisst "volle Arbeit bei halber Bezahlung". Bin froh über meine volle Stelle.

Tatsächlich aber ist auch jede Menge Unsinn dabei den man nicht braucht wenn man schon eher weiß welche Richtung es genau sein soll.
Das mit dem "nicht brauchen" ist wiederum ebenfalls ein Irrtum. Im Rahmen eines Berufslebens braucht man viele Dinge, von denen man es nie erwartet hätte. Und wenn man Ingenieur ist, interessiert es später herzlich wenig, ob man gerade diese Vorlesung oder Vertiefung gehört hat oder nicht, Probleme müsen gelöst werden. Ich erlebe ständig, dass mir Kenntnisse fehlen, die eigentlich nicht zu meinem Fachgebiet gehören, aber eben relevant sind. Angefangen bei Mathematik, die über 3 Semester HM hinausgeht, bis hin zu Dingen aus dem Maschinenbau oder der Physik.
 

Benutzer26712 

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Also ich muss mich ja mal outen und schreiben...ich liebe meine Uni :tongue:

Uni ist was schönes und ich bin stolz darauf da sein zu dürfen und ich freu mich bekloppt, weil ich einen langen langen Weg von der Realschule bis dorthin hatte, aber wie auch schon oft gesagt wurde:

Wenn man das Studium ernst nimmt hat man nicht gerade viel Zeit zum feiern. Bin an einer Massenuni, kaum Betreuung, Du musst allen hinterherlaufen, üerall warten (alleine Brötchen holen und Aufzug nutzen dauert bei uns 10- 15 Minuen, geschweige denn von Sprechstunden beim Dozenten), Stress ohne Ende, 8 Klausuren in einer Woche, gefolgt von 5 Hausarbeiten und einem Praktikum (kein Scherz!!!) und dann fällt Dir noch ein: Irgendwie muss man ja das Geld für die Semestergebühr, das Kopiergeld und die Literatur zusammenkriegen.
Und: Ich habe z. B. so viele (besch...) Dozenten. Entweder halten die sich für Nobelpreisträger oder es sind Fachidioten. Viele Dozenten sind bei uns nur genervt und meckern Dich ohne Ende an, selbst wenn Du eine sinnvolle Frage stellst. (Teilweise verständlich bei der Menge an Leuten, teilweise sind es nur Mistkerle)

Bei uns gibt es mittlerweile eine Anwesenheitspflicht (also nix mit liegen bleiben), man wird angemeckert wenn man zu spät kommt und teilweise müssen wir schon fast übereinander sitzen damit alle in den Hörsaal passen...

Und ich muss Liza vollkommen zustimmen...Leute kennenlernen ist schon schwer wenn man nicht gerade der Kommunikativste bist...falls man Glück hat sitzt man zweimal während der ganzen Vorlesungzeit nebeneinander und das wars dann.

Ernsthaft: Wenn ich so auf meine Abiturzeit blicke....nichts war simpler und ich hatte so viel Angst davor...aber ich studiere trotzdem gerne :smile:
 

Benutzer29377 

Meistens hier zu finden
Joa, naja, ich bin ja jetzt erst die zweite Woche an der Uni ... aber muss scho sagen, hat schon irgendwie Style das ganze.
Wird und (ist auch teils schon) sicher etwas stressig, aber so von der ganzen Athmosphäre her hat das schon echt was :cool1:
 

Benutzer6874  (35)

Benutzer gesperrt
Also im Moment (3.Semester Humanmedizin) ist es hart. Ich habe eher die Schulzeit (besonders im Gymi) als "schönste Zeit" empfunden.
 

Benutzer19495 

Benutzer gesperrt
Ich muss da Henk2004 und Scheich Assis recht geben...so wie das Studentenleben meistens dargstellt wird, ist es in der Realität nicht wirklich. Party, Saufen, Vögeln und Spaß haben und ab und zu mal die Vorlesung besuchen...das funktioniert einfach nicht. Ich bin an einer FH....da geht das schon mal gar nicht. Da werden Anwesendheitslisten geführt, die Profs kennen einen...merken sich also, wenn man mal nicht da war etc. Ich finde das aber auch gar nicht so schlimm. Wir trödeln eben halt nicht so rum wie viele andere Unistudenten. Und früher fertig sein, heißt eben auch weniger Schulden zu haben.
In meinen Fach ist es natürlic schwierig das Studium in der Regelstudienzeit abzuschließen...fast schon unmöglich. Aber trotzdem hat man ständig was zu tun!
Habe damals mein Grundstudium nach dem 2. Semester abgeschlossen ...während andere vielleicht gefeiert haben. Aber wir hatten sicher auxh unseren Spaß, wenn wir die ganze Nacht durchgezeichnet und Modelle gebaut haben.
Alles ist relativ....ich finde die geilste Zeit ist und bleibt die Schulzeit...wenig Verantwortung, wenig Verpflichtungen, wenige finanzielle Sorgen etc...
Aber trotzallem macht mir das Studium riesigen Spaß...jeder muss für sich selber entscheiden, ob er so ein Studentenleben führt und das Klischee von Studenten, die nur schlafen, irgednwann zwischen 13 und 17 Uhr aufstehen, ein- bis zwie Vorlesungen die Woche besuchen und ansonten nur am feiern sind, bedient oder seinen eigenen Weg findet.
 

Benutzer42442  (39)

Verbringt hier viel Zeit
Ich kann mich Liza und dem StolzenHerz eigentlich zum größten Teil nur anschließen.
Klar ist, daß es sicherlich nicht das Lotterleben ist, wie man sich als (vielleicht noch) Außenstehender vorstellt. Sicher, man kann die große Freiheit, die man auf der Uni hat so oder so nutzen. Man kann sich selbst Schwerpunkte setzen, den eigenen Arbeitsrythmus suchen und bei optimaler Zeiteinteilung und viel Sitzfleisch viel aus der Zeit machen (wie mein Prof immer liebt zu sagen: "Ein guter Abschluß ist 10% Genialiät und 90% Bleiarsch" ;-) ). Meiner Meinung nach ist heut nicht bzw. kaum noch viel Zeit nebenher, wenn man wirklich die Regelstudienzeiten einhalten will. Referate, Hausarbeiten, Stunden sammeln, nebenbei jobben, Texte für Seminare usw. lesen...
Sicher ist das Unileben etwas schönes. Ich hab selbst auch eine Stelle als studentischer Mitarbeiter bei uns an der Fakultät, die Stimmung zwischen Studenten und Professoren ist ganz ok, man findet leicht Kontakte usw., aber schade finde ich es eben, daß einige Studenten dann das Unileben mit der Freizeit immer ausreizen und über die Stränge schlagen, wenn sie im 24. Semester sind. Damit wird dann eben immer nur das typische Klischee weiter genährt.
 
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