Die Sexmonster

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Benutzer52655 

Sehr bekannt hier
Mal ne ganz blöde Frage, vielleicht habe ich es auch überlesen, aber hat der "Sebastian" irgendeine medizinische Ausbildung?
Denn wenn er einfach mal so drauflos schnibbelt, ohne sowas schonmal in irgendeiner Form vorher gemacht zu haben, läuft es unter Umständen eben nicht "nur" auf Folter und Verstümmelung hinaus, sondern auf Mord, Körperverletzung mit Todesfolge, wasauchimmer.
Und allerspätestens dann ist wohl schluss mit lustig. Oder fändest du das auch völlig okay, weil die getötete Person ja vorher ihr Einverständnis gegeben hat?
 

Benutzer31418 

Sehr bekannt hier
Wo ist denn die Grenze zwischen Perversion, kranker "Scheiße" und extremen Sexspielchen?
Für mich liegt die Grenze dort, wo mit ernsthaften Komplikationen zu rechnen ist und dauerhafte Schädigungen wahrscheinlich oder selbstverständlich sind. Wie gesagt, wenn ich da von zwei Menschen höre, bei denen der eine dem anderen z.B. nen Arm amputiert, wär das für mich krank, auch wenn sie beide einverstanden sind. Oder wenns halt, wie bei ner OP, lebensgefährlich werden kann, so ne Session höchstwahrscheinlich unwiderbringliche Schäden mit sich zieht. Dabei meine ich nicht "nur" Narben, sondern wenn das Leben bedroht ist, wenn Körperteile amputiert werden, wenn man später körperlich eingeschärnkt bleibt. Auch wenn beide einverstanden sind, ich finde das schon krank, wenn der Lustgewinn bleibende Behinderungen oder den Tod in Kauf nimmt.

Was Nubecula gerade anspricht, interessiert mich auch, was er da genau "operieren" will bzw wie gefährlich das sein würde für den Partner.

Und ob "Sebastian" damit leben könnte, wenn sein Partner hinterher, gerade wenn vielleicht etwas schief gelaufen ist, es bereut oder mitten in der Session plötzlich totale Panik bekommt und hinterher Vorwürfe macht. Ich meine, zu sagen, dass man sicher sein will, dass der andere mit allem einverstanden ist, ist gut und schön, aber wenns wirklich ernst ist oder was schief läuft, kann das umschlagen.
 

Benutzer12616  (32)

Sehr bekannt hier
Mal ne ganz blöde Frage, vielleicht habe ich es auch überlesen, aber hat der "Sebastian" irgendeine medizinische Ausbildung?
Denn wenn er einfach mal so drauflos schnibbelt, ohne sowas schonmal in irgendeiner Form vorher gemacht zu haben, läuft es unter Umständen eben nicht "nur" auf Folter und Verstümmelung hinaus, sondern auf Mord, Körperverletzung mit Todesfolge, wasauchimmer.
Und allerspätestens dann ist wohl schluss mit lustig. Oder fändest du das auch völlig okay, weil die getötete Person ja vorher ihr Einverständnis gegeben hat?
Nein, hat er nicht und nein, fände ich nicht völlig ok, aber ich würde ihn auch nicht verurteilen, denn wenn ich mich drauf einlasse, kenne ich die Risiken.

Es ist natürlich vor dem Gesetz alles weit weniger vertretbar, das ist mir bewusst, ebenso die Tatsache, dass ihr von meiner Meinung dazu vermutlich nicht allzu viel haltet.

Vielleicht macht es auch einen Unterschied, ob man den Menschen selbst kennt, oder nur diese schockierenden Fakten.
Er lebt ja nicht nur für dieses Ziel.
Er hat völlig normale Hobbys, Freunde, ganz legitime Träume und ein nettes Lächeln.

Und ich sage auch keines Falls, dass ich es hier "völlig ok" oder gar "gut" finde.
Ich bin lediglich der Meinung, dass man den Menschen an sich deshalb nicht verurteilen muss und beharre auf dem Standpunkt: Sofern man davon ausgehen kann, dass entsprechende Personen psychisch stabil und gesund sind, sollen doch bitte alle tun, was sie wollen. Es ist deren Leben.
Das Ganze könnte man jetzt weiter bis zum Thema Sterbehilfe treiben, daran erinnert mich dies hier ein wenig. Ich erfülle einem Menschen gerne diesen Wunsch, wenn ich denn der Meinung bin, er ist sich seiner Sache sicher. Und Zack, habe ich ein Leben ausgelöscht. Aber ICH kann das tolerieren, solange ich weiß, dass es so gewollt war. Ähnlich hier.
 
D

Benutzer

Gast
Oha. Deine Geschichte hat ja schon Hostel Charakter. Nur daß die Person danach weiterlebt :grin:
Also ich hab auch so meine "Fetische", aber das wär nun wirklich nicht mehr mein Ding.
Aber wenn er ein Gegenstück zu sich findet, kann er natürlich machen was er will.
Da bin ich mir allerdings ziemlich sicher, daß er ein Gegenstück findet. Schließlich gibts auch Leute, die sich als Befriedigung ganze Gliedmaßen amputieren.
Ich geh vielleicht mit meinen "Sexpartnerinnen" nicht grade zimperlich um, aber sie aufzuschneiden ist 1. Nicht mein Ding und 2. Würde es mir keinerlei Lust bereiten.

Und "kranke Scheiße", um das hier mal aufzugreifen, ist eigentlich gar nichts. Solange sich 2 Leute finden, die den gleichen Fetisch teilen und keine anderen Menschen zu Schaden kommen, kann jeder machen was er will.

Kranke Scheiße, Perversion und extreme Sexspielchen haben keine Grenze. Die steckt sich jeder individuell.
Der eine empfindet NS als kranke Scheiße, Fußfetisch als Perversion und extreme Sexspielchen als fesseln und der Nächste sieht es wieder ganz anders.

Ich akzeptiere jeden Fetisch, solange ich mit solchen, die nicht mein Ding sind nichts zu tun haben muss.:zwinker:
 

Benutzer38494 

Sehr bekannt hier
Nein, hat er nicht und nein, fände ich nicht völlig ok, aber ich würde ihn auch nicht verurteilen, denn wenn ich mich drauf einlasse, kenne ich die Risiken.

Es ist natürlich vor dem Gesetz alles weit weniger vertretbar, das ist mir bewusst, ebenso die Tatsache, dass ihr von meiner Meinung dazu vermutlich nicht allzu viel haltet.

Vielleicht macht es auch einen Unterschied, ob man den Menschen selbst kennt, oder nur diese schockierenden Fakten.
Er lebt ja nicht nur für dieses Ziel.
Er hat völlig normale Hobbys, Freunde, ganz legitime Träume und ein nettes Lächeln.

Und ich sage auch keines Falls, dass ich es hier "völlig ok" oder gar "gut" finde.
Ich bin lediglich der Meinung, dass man den Menschen an sich deshalb nicht verurteilen muss und beharre auf dem Standpunkt: Sofern man davon ausgehen kann, dass entsprechende Personen psychisch stabil und gesund sind, sollen doch bitte alle tun, was sie wollen. Es ist deren Leben.
Das Ganze könnte man jetzt weiter bis zum Thema Sterbehilfe treiben, daran erinnert mich dies hier ein wenig. Ich erfülle einem Menschen gerne diesen Wunsch, wenn ich denn der Meinung bin, er ist sich seiner Sache sicher. Und Zack, habe ich ein Leben ausgelöscht. Aber ICH kann das tolerieren, solange ich weiß, dass es so gewollt war. Ähnlich hier.

ich glaube wer derart an sich rum machen lässt und sich "darauf einlässt" ist eben nicht gesund im kopf und ICH könnte derartiges eben NICHT tolerieren ... wie wohl die gesellschaft als solches nicht.
aber wir leben hier halt anders.
bei den urwaldindianern ist selbstmord ein ausdruck von trauer.
da kann einer was verloren haben und nimmt sich dann das leben ... sie haben eben eine ganz andere kultur und selbstverständnis für das leben und den tod.

persönlich halte ich mich für tolerant auch dem handeln anderer menschen gegenüber.
wird aber ein sexuelle und/oder psychische störung derart heftig, das man den wunsch verspürt derartiges zu erleben, dann ist das nunmal in meinen augen krank und die beteiligten sollten sich ernsthaft gedanken machen, ob man sich nicht besser in behandlung begibt.

deine neugierde kann ich nachvollziehen ... deren psyche nicht.
 

Benutzer52655 

Sehr bekannt hier
Nein, hat er nicht und nein, fände ich nicht völlig ok, aber ich würde ihn auch nicht verurteilen, denn wenn ich mich drauf einlasse, kenne ich die Risiken.
Deswegen kann es für mich aber trotzdem unter die Kategorie "kranker Scheiß" fallen.
Auch Leute, die Nachts aus Jux vor nem Zug hin und her hüpfen, sollten das Risiko kennen, deswegen finde ich trotzdem, dass sie n Ding an der Waffel haben.

Und ob man das Risiko wirklich kennt? Rechnet man wirklich damit, dass man stirbt? Macht man sich wirklich bewusst, dass man nach der Session tot sein könnte?
Ich glaube nicht.

Wie Ginny schon sagte, wenns dann ernst wird, kann es gut sein, dass das Opfer lieber einen Rückzieher machen würde, was bei Dingen wie Auspeitschen oder Cutting ja durchaus möglich ist, aber wenn der Bauch offen ist, ist er offen. Dann muss er erstmal wieder zu und wenn sich verschnitten wurde, ist man hinterher vielleicht trotzdem tot, behindert oder sonstwas.
Es gibt also kein zurück, kein Safewort kann hier noch nützen.

Und da, wo ssc aufhört, fängt bei mir "kranke Scheiße" an.

Es ist natürlich vor dem Gesetz alles weit weniger vertretbar, das ist mir bewusst, ebenso die Tatsache, dass ihr von meiner Meinung dazu vermutlich nicht allzu viel haltet.
Naja, aber du hast nach Meinungen gefragt und das ist eben meine...

Vielleicht macht es auch einen Unterschied, ob man den Menschen selbst kennt, oder nur diese schockierenden Fakten.
Er lebt ja nicht nur für dieses Ziel.
Er hat völlig normale Hobbys, Freunde, ganz legitime Träume und ein nettes Lächeln.
Um mal kurz polemisch zu werden: Die meisten Kinderficker haben auch völlig normale Hobbys, Freunde, ganz legitime Träume und ein nettes Lächeln....

Und ich sage auch keines Falls, dass ich es hier "völlig ok" oder gar "gut" finde.
Ich bin lediglich der Meinung, dass man den Menschen an sich deshalb nicht verurteilen muss und beharre auf dem Standpunkt: Sofern man davon ausgehen kann, dass entsprechende Personen psychisch stabil und gesund sind, sollen doch bitte alle tun, was sie wollen. Es ist deren Leben.
Ja, meinetwegen kann er das auch gerne tun.
Aber deine Frage war, ob das für uns "kranke Scheiße" ist und ja, das ist es.

Zumal ich mir wie gesagt nicht sicher bin, obs nicht min. einer von beiden hinterher doch bereuht.
Oft fällt einem erst auf, was man da getan hat, wenns zu spät ist...


Das Ganze könnte man jetzt weiter bis zum Thema Sterbehilfe treiben, daran erinnert mich dies hier ein wenig. Ich erfülle einem Menschen gerne diesen Wunsch, wenn ich denn der Meinung bin, er ist sich seiner Sache sicher. Und Zack, habe ich ein Leben ausgelöscht. Aber ICH kann das tolerieren, solange ich weiß, dass es so gewollt war. Ähnlich hier.
Der Vergleich mit der Sterbehilfe hinkt ganz gewaltig.
Menschen, die Sterbehilfe wollen, wollen sterben, weil sie Schmerzen haben und mit ihrem Leben nciht mehr zurechtkommen. Ebenso wie Selbstmörder.

Das potentielle Opfer vom "Sebastian" will aber nicht sterben, es will sich aufschneiden lassen, zunähen lassen und hinterher weiterleben. Wenn es stribt, ist das ungewollt.
 

Benutzer12616  (32)

Sehr bekannt hier
deine neugierde kann ich nachvollziehen ... deren psyche nicht.
Wie weit geht dein Verständnis für MICH?

Du "kennst" mich, zumindest haben wir uns schon einmal gesehen und du weißt einiges über meine Person.
Zu dem sollte dir bewusst sein, dass ich, nach meiner letzten Trennung wieder all meine Lebensfreude zurückgewonnen habe und es mir gut geht.

Wenn ICH dir nun also sage, dass ich durchaus in Erwägung ziehe, mich noch weitaus mehr auf "Thomas" einzulassen, schlicht und einfach deshalb, weil ich es höchst interessant finde, weil ich wissen will, was ich dabei fühle, bin ich dann total geistesgestört? Werden dann demnächst die Männer in Weiss vor meiner Türe stehen?


Bitte sieh das hier nicht als Angriff, ich mag dich und du weißt das. Meine leicht provokative Art hier benutze ich ganz bewusst.
 

Benutzer65590 

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Meine Definition des Vorganges als "kranke Scheiße" (die natürlich, zugegeben, etwas polemisch ist, aber der Diskussion offenbar nicht schadet, von da her...) beruht auf folgendem Unterschied:

Das Einbinden von Schmerz und Schmerzzufügen in den Sexualakt ist für mich (!) ok, so lange es in risikoregelnden Formen, einigermaßen kontrolliert und in nicht gefährdender Weise vor sich geht, und: so lange die dahinterstehende Phantasie nicht auf die Zerstörung des Körpers oder der Person des Sub/Opfers gerichtet ist. Also, mit anderen Worten, so lange dauer- und/oder ernsthafte Schädigung eines Partners weder geplant noch gewollt noch durchgeführt wird.

Wenn ich nun aber die Phantasie habe, einen Menschen aufzuschneiden, während er bei Bewusstsein ist, dann nehme in Kauf (und will offenbar erleben), dass dieser Mensch einen schweren physischen und psychischen Schock erleidet, dass er aufs extremste verletzt wird und (sehr) möglicherweise bleibende Schäden zurückbehält. -
1) Sich so etwas zu wünschen, finde ich krankhaft. Wer den Wunsch hat, einen Menschen in oben geschilderter Weise zu behandeln, hat den Wunsch, ihn zu verstümmeln, und derartige Wünsche sind, finde ich, nicht gerade das Zeichen eines normalen Geistes.
2) So etwas tatsächlich durchzuführen, ist ein Verbrechen, nämlich (schwere) Körperverletzung (würde ich jetzt mal als juristischer Halblaie behaupten; die genaue Strafrechtsnorm, die hier in Frage kommt, ist natürlich zu überlegen). - Hier ist eben mehr im Spiel als nur "ein Fetisch, der zwischen 2 Menschen bleibt" - hier werden Dinge getan, die der Gesetzgeber (meriner Meinung nach) absolut zu Recht sanktioniert hat.

Ich frage mich, ob derart weitgehende Formen von "Auslebung sexueller Wünsche" wirklich toleriert werden sollten, oder ob es nicht spätestens hier Zeit wäre, einfach mal zu sagen: "Genug ist genug, nicht jede Perversion darf nach dem Motto "Solange es unter uns bleibt..." durchgeführt werden: manche Dinge sind einfach falsch, krank, unnormal, nicht zu erlauben, denn sie sind Ausdruck einer gestörten Psyche und in der Handlung von einem Verbrechen nicht zu unterscheiden."

Mir ist aber bewusst, dass diese Argumentation etwas gefährlich ist, denn natürlich könnte man auch inzwischen akzeptierte sexuelle Varianten wie SM oder Homosexualität gleichfalls mit ähnlichen Argumenten angreifen (auch wenn, wie ich finde, einem einigermaßen rational denkenden Menschen der Unterschied klar sein müsste zwischen zwei Männern, die sich in den Arsch ficken, und einem Mann, der einer anderen Person den Körper aufschneidet, aber vermutlich ist zB für einen fundamental-religiösen Menschen ersteres Beispiel nicht weniger schlimm).
 

Benutzer26398 

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Für mich besteht ein klares Einverständnis zwischen "Opfer" und "Täter" und "Sebastian" brachte sehr glaubhaft rüber, dass er hierfür ausschließlich eine Person wählen würde, über deren Verstand und Bewusstsein er gut informiert ist, und bei der er von einer absolut freiwilligen und überzeugten Entscheidung ausgehen kann.

Und ich glaube das ist der Punkt, der für mich wichtig ist.

und genau diese Aussage ist etwas was ich überhaupt nicht teilen kann.

Personen die sich für so etwas hergeben machen das zwar vordergründig aus freiem Willen und mit klaren Verstand - aber jeder der so eine Situation ausnutzt macht sich strafbar - auch aus dem Grund da das "Opfer" das sich auf so etwas einlässt kaum an med. psychologischen Maßstäben gemessen ganz gesund sein kann...

Letztlich müssen diese Personen eben auch vor sich selbst geschützt werden!
 
D

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Gast
Off-Topic:
Ist das eine "huhu! Ich, Diotima, hab eine ganz besondere Art von Borderline-Syndrom-Nummer"?
 

Benutzer12616  (32)

Sehr bekannt hier
Und ob man das Risiko wirklich kennt? Rechnet man wirklich damit, dass man stirbt? Macht man sich wirklich bewusst, dass man nach der Session tot sein könnte?
Ich glaube nicht.
Sollte man.

Naja, aber du hast nach Meinungen gefragt und das ist eben meine...
Und die ist mir auch tatsächlich wichtig. Eine Diskussion funktioniert aber nur solange, wie man mit immer neuen Argumenten "um sich wirft", deshalb gehe ich auch erneut darauf ein. Nicht, weil ich dich totreden möchte, nicht, weil ich dich von meiner Ansicht überzeugen will. Ich respektiere deine Meinung absolut, nein, mehr noch, ich kann sie sogar sehr gut verstehen.


Der Vergleich mit der Sterbehilfe hinkt ganz gewaltig.
Menschen, die Sterbehilfe wollen, wollen sterben, weil sie Schmerzen haben und mit ihrem Leben nciht mehr zurechtkommen. Ebenso wie Selbstmörder.

Das potentielle Opfer vom "Sebastian" will aber nicht sterben, es will sich aufschneiden lassen, zunähen lassen und hinterher weiterleben. Wenn es stribt, ist das ungewollt.
Richtig, es WILL. Wenn ich Freeclimbing betreibe, ist mir auch bewusst, dass es jederzeit schief gehen kann... Wenn ich rauche, weiß ich, dass das mein Todesurteil bedeuten könnte...

Off-Topic:
Ist das eine "huhu! Ich, Diotima, hab eine ganz besondere Art von Borderline-Syndrom-Nummer"?
Bitte?
Nein, ist es ganz sicher nicht. Ich habe kein Borderline Syndrom, ich habe mich noch kein einziges Mal in meinem Leben selbst verletzt, und ich habe auch noch nicht daran gedacht, es zu tun.
Mir geht es gut, ich sehe keinen Grund dafür. Ich glaube auch nicht, dass ich es überhaupt könnte.

Also, ganz ehrlich, ich habe keine Ahnung, worauf du hinaus willst.

Ich fand lediglich das Thema interessant bis brisant und dachte, es bietet guten Diskussionsstoff.
Das es immer wieder Menschen gibt, die gerne persönlich werden und jede Chance zum Angriff nutzen, hatte ich kurzfristig vergessen.

Bitte sprich mich doch per PN im Detail darauf an, wenn du willst.
 

Benutzer38494 

Sehr bekannt hier
Off-Topic:
Wie weit geht dein Verständnis für MICH?

Du "kennst" mich, zumindest haben wir uns schon einmal gesehen und du weißt einiges über meine Person.
Zu dem sollte dir bewusst sein, dass ich, nach meiner letzten Trennung wieder all meine Lebensfreude zurückgewonnen habe und es mir gut geht.

Wenn ICH dir nun also sage, dass ich durchaus in Erwägung ziehe, mich noch weitaus mehr auf "Thomas" einzulassen, schlicht und einfach deshalb, weil ich es höchst interessant finde, weil ich wissen will, was ich dabei fühle, bin ich dann total geistesgestört? Werden dann demnächst die Männer in Weiss vor meiner Türe stehen?


Bitte sieh das hier nicht als Angriff, ich mag dich und du weißt das. Meine leicht provokative Art hier benutze ich ganz bewusst.

smile
so schnell fühle ich mich von dir nicht angegriffen. :grin:

stand da was von verständnis?
ich habe gesagt, das ich deine neugierde nachvollziehen kann. :tongue:
und nein ... so gut kenne ich dich nicht. :smile:
um dich zu kennen, müsste man sich mal ein paar stunden richtig unterhalten können und da reicht es wohl nicht jemandem bei der arbeit zu sehen. :grin:

du kannst dich ja gern auf thomas einlassen, nur solltest du dir (meiner meinung nach) zuerst bewusst werden, warum du das überhaupt willst.
ist es wissbegierigkeit über das leben?
die jagd nach neuem was es uuuuunbedingt kennen zu lernen gilt?
ist es eine flucht vor sich selber und sich nicht die nötige zeit zu nehmen und genau zu überlegen mit wem ich in die kiste springe und ob das MIR gut tut?

alles in allem bin ich mir nicht mehr so sicher, ob du schon so erwachsen bist, wie ich dich im anderen thread betitelt habe. :frown:

du findest dich nicht indem du möglichst viel ausprobierst.
 

Benutzer52655 

Sehr bekannt hier
Ja, sollte man.
Sollte man auf jeden Fall.
Aber ich bin mir eben nicht sicher, ob das wirklich der Fall ist.
Sich vorzustellen, hilflos und ausgeliefert zu sein, hat sicher einen gewissen Reiz. Sich vorzustellen, der andere fügt einem schwere Schmerzen zu, vielleicht auch.
Aber die Realität sieht manchmal anders aus und "schwere Schmerzen" sind manchmal schwerer zu ertragen, als vorgestellt.
Und wie gesagt, wenn man dann merkt, dass es zu viel ist, gibt es nicht eben mal ein leichtes Zurück, denn ein "Notfallanästhesist" wird wohl nicht zugegen sein.

BDSM ist was schönes, wenn beide es wollen und es ssc ist. Ist es aber nicht, wenn die Folgen nicht vorhersehbar sind und die Session nicht einigermaßen problemlos jederzeit abgebrochen werden kann.

Richtig, es WILL. Wenn ich Freeclimbing betreibe, ist mir auch bewusst, dass es jederzeit schief gehen kann... Wenn ich rauche, weiß ich, dass das mein Todesurteil bedeuten könnte...
Okay... Aber würdest du Freeclimbing mit Sterbehilfe vergleichen? Kaum, oder? :zwinker:
Nur darum ging es mir. Um den unpassenden Vergleich.

Im übrgen bim beim Freeclimbing und Rauchen ich der Aktive. Wenn ich den falschen Felsvorsprung auswähle und abstürze, bin ich Schuld an meinem Tod. Wenn ich es nciht lassen kann, mir die Zigaretten Stangenweise reinzupfeifen, bin ich schuld an meinem Tod. Wenn dem "Sebastian" aber das Messer ausrutscht, ist er Schuld am Tod seines Opfers... Also auch nicht so ganz passend, der Vergleich.
 
D

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Gast
Off-Topic:
Bitte sprich mich doch per PN im Detail darauf an, wenn du willst.
Das Detail ist folgendes:

Nix schockt mehr richtig in den Forum. Das ist langweilig, oder kann für einige langweilig sein.

Im Moment seh ich es so: Diotima wirft sich theatralisch auf den Boden, strampelt mit Armen und Beinen und ruft dabei "...ich will aber unbedingt schocken". Um irgendwelche Leute, die ab und zu rumschnippeln wollen, gehts eher peripher.
 

Benutzer12616  (32)

Sehr bekannt hier
Off-Topic:


smile
so schnell fühle ich mich von dir nicht angegriffen. :grin:

stand da was von verständnis?
ich habe gesagt, das ich deine neugierde nachvollziehen kann. :tongue:
und nein ... so gut kenne ich dich nicht. :smile:
um dich zu kennen, müsste man sich mal ein paar stunden richtig unterhalten können und da reicht es wohl nicht jemandem bei der arbeit zu sehen. :grin:

du kannst dich ja gern auf thomas einlassen, nur solltest du dir (meiner meinung nach) zuerst bewusst werden, warum du das überhaupt willst.
ist es wissbegierigkeit über das leben?
die jagd nach neuem was es uuuuunbedingt kennen zu lernen gilt?
ist es eine flucht vor sich selber und sich nicht die nötige zeit zu nehmen und genau zu überlegen mit wem ich in die kiste springe und ob das MIR gut tut?

alles in allem bin ich mir nicht mehr so sicher, ob du schon so erwachsen bist, wie ich dich im anderen thread betitelt habe. :frown:

du findest dich nicht indem du möglichst viel ausprobierst.
Ok.
Mir ist das Ganze doch recht wichtig, deshalb lasse ich mir bei der Beantwortung dieses Beitrags etwas mehr Zeit und überdenke das Ganze nochmal...

Also. Warum würde ich das tun wollen?
Zum Einen, das hatte ich ja von Anfang an erwähnt, kann ich die "Ästhetik", ich glaube, so kann man es nennen, von Blut in diesem Zusammenhang nicht abstreiten.

Zum anderen gebe ich beim Sex gerne meine Kontrolle ab. Das ist schon seit vielen Jahren so. Ich lasse mir gerne meine Sinne entziehen, ich lasse mich gerne fesseln, mit 16 Jahren habe ich zum ersten Mal jemanden mit einer Peitsche an mich herangelassen und es hat mir gefallen.
Daher kann ich auch sagen: Ich stehe auf Schmerz dabei.

Ich möchte mich dabei völlig hingeben und das kann ich auf diese Weise am Besten. Ich will nur noch FÜHLEN, ausschießlich mit meinem Körper an sich wahrnehmen, mit sonst nichts.
In meinem geregelten Leben versuche ich immer, alles unter Kontrolle zu haben, ich möchte wissen, was passiert und ich möchte es beeinflussen.
Und das hier ist mein Ausgleich.
Hier soll es ein anderer sein, der über mich herrscht, aber bitte nicht ich selbst.

Und diese Art, die hier beschrieben ist, bedeutet wohl einen sehr extremen Kontrollverlust für mich.

Ich weiß ja nicht, ob es mir gefällt. Das sagte ich auch "Thomas".
Ich weiß nicht, wie viel Schmerz noch erträglich ist, wie weit es gehen kann, ich weiß nicht, wo meine Grenzen dabei liegen, aber ich will sie finden.

Das ist Alles.

Off-Topic:

Das Detail ist folgendes:

Nix schockt mehr richtig in den Forum. Das ist langweilig, oder kann für einige langweilig sein.

Im Moment seh ich es so: Diotima wirft sich theatralisch auf den Boden, strampelt mit Armen und Beinen und ruft dabei "...ich will aber unbedingt schocken". Um irgendwelche Leute, die ab und zu rumschnippeln wollen, gehts eher peripher.
Das darfst du so sehen, wenn du willst.

Aber ich darf es abstreiten :zwinker:

Sicher schockt das hier, zu Beginn schockte es auch mich.
Und sicherlich schocke nun ICH mit dieser Geschichte euch.

Aber ich habe es nicht nötig, in einer virtuellen Welt für Aufregung zu sorgen. Es ist mir ziemlich egal, ob ich hier für verrückt erklärt werde, oder nicht. Ich provoziere zugegebenermaßen gerne hin und wieder ein wenig, aber wenn du glaubst, ich müsste hier ein paar Gruselgeschichten erzählen, weil ich diese Form der Anerkennung benötige, dann muss ich dich enttäuschen.

Dies hier beruht auf Tatsachen und wozu sonst ist ein Forum dieser Art wohl da, als über solche Themen zu informieren, zu diskutieren, zu streiten, nachzudenken?

Ich hielt es u.a. für eine nette Abwechslung zwischen all den "Wie lang ist euer Schwanz und wie viele Mädels habt ihr schon flachgelegt"-Threads, das stimmt. Aber zu meiner Profilierung war dies nicht gedacht.
 
D

Benutzer

Gast
Off-Topic:
Ich hielt es u.a. für eine nette Abwechslung zwischen all den "Wie lang ist euer Schwanz und wie viele Mädels habt ihr schon flachgelegt"-Threads, das stimmt. Aber zu meiner Profilierung war dies nicht gedacht.

... warum fragst du dann Fragen, die du an sich für dich schon längst beantwortest hast?
...wenn man sichs durchliest, steht da die Frage "was denkt ihr über mich?" zu oft und im Vordergrund

Das hat mich dazu bewogen, das unter marilyn-manson-wannbe zu verbuchen.

Aber ich werd den Thread jetzt nicht weiter mit OT stören.
 

Benutzer12616  (32)

Sehr bekannt hier
Off-Topic:


... warum fragst du dann Fragen, die du an sich für dich schon längst beantwortest hast?
...wenn man sichs durchliest, steht da die Frage "was denkt ihr über mich?" zu oft und im Vordergrund

Das hat mich dazu bewogen, das unter marilyn-manson-wannbe zu verbuchen.
Ein letztes Mal: Es ging hier vordergründig nicht um mich, sondern um diese Form des Fetischs. Zum besseren Verständnis, zur Möglichkeit, sich leichter auf diese Sache einzulassen, habe ich dazu meine kürzlich gemachten Erfahrungen mit eingebaut.
Es gab einige Leute, die sich weiter dafür interessierten, weshalb ich Fragen beantwortete und von meinem Besuch dort berichtet habe. Natürlich ist es kaum möglich, dann weiter zu differenzieren, weshalb sich meine Geschichte und meine Meinung auch stark mit der allgemeinen Diskussion zu diesem Thema vermischt.

Aber ich werd den Thread jetzt nicht weiter mit OT stören.
Herzlichen Dank.
 

Benutzer31535 

Verbringt hier viel Zeit
Ich stimme many zu 100% zu. Den einzigen Kontakt, den ich mit solchen Meschen führen würde, wäre die Empfehlung eines Psychiaters. Unabhängig davon, ob ich wirklich befürchten würde, dass sie ihre Fantasien einmal umsetzen könnten oder nicht.
Ich persönlich finde es übrigens schon äußest bedenklich, dass heutzutage menschenverachtende Folterfilme wie "Saw" und ganz speziell "Hostel" als cool angesehen werden; Charaktere wie Jigsaw und Hannibal Lector als die "Helden" in den Filmen eingestuft werden.
 

Benutzer12616  (32)

Sehr bekannt hier
Off-Topic:
Ich persönlich finde es übrigens schon äußest bedenklich, dass heutzutage menschenverachtende Folterfilme wie "Saw" und ganz speziell "Hostel" als cool angesehen werden; Charaktere wie Jigsaw und Hannibal Lector als die "Helden" in den Filmen eingestuft werden.
Meinst du das ernst?

Zum einen finde ich solche Filme nicht "cool", sondern interessant.
Es ist faszinierend, dass es den Autoren gelingt, den Zuschauern einen solchen Einblick in die Psyche dieser Menschen zu gewähren, womit man sich automatisch in sie einfühlen kann. Das ist meiner Meinung nach eine große Leistung.
Ich kann z.B. Jigsaws Beweggründe durchaus nachvollziehen, wenngleich ich die Art und Weise natürlich nicht für unterstützenswert halte.

Hannibal wirkt durch seinen hohen Intellekt sehr sympathisch und hier liegt das Verständis für ihn u.a. in seiner Vorgeschichte.

Dazu kommt dann eben der Psychoterror und der Gruselfaktor, den solche Filme auslösen. Manche mögen das, andere nicht.

Wieso das nun bedenklich sein soll, verstehe ich nicht.


Allerdings lassen wir das Thema hier mal beiseite, es ist interessant und man kann gerne mal in einem speziell dafür eröffneten Thread darüber sprechen, hier würde das jedoch zu sehr ausschweifen.
 

Benutzer31535 

Verbringt hier viel Zeit
Ich versuche mal auf die Sache mit den Filmen einzugehen und gleichtzeitig beim Thema zu bleiben:
Ich wollte mich mit dem "cool finden" nicht auf dich beziehen. Aber jeder geht anders mit diesen Filmen um und es gibt genügend Menschen, bei denen ich mich wirklich ob der "Begeisterung" für diese Filme und vor allem dem Dargestellten wundere.

Off-Topic:
Ich kann z.B. Jigsaws Beweggründe durchaus nachvollziehen, wenngleich ich die Art und Weise natürlich nicht für unterstützenswert halte.

Hannibal wirkt durch seinen hohen Intellekt sehr sympathisch und hier liegt das Verständis für ihn u.a. in seiner Vorgeschichte.

Wieso das nun bedenklich sein soll, verstehe ich nicht.
Genau das ist der Grund, warum ich diese Filme für bedenklich halte. Denn sie schaffen es, dass die Leute genau mit diesem -wenn auch eingeschränkten- Verständnis für Täter und letztlich dadurch auch Tat aus dem Kino gehen. Und genau hier beginnt für mich ein gewisser Abstumpfungsprozess, denn wie kann man bitteschön auch nur ansatzweise für jemanden, der Menschen auf abscheulichste Weise foltert und tötet Verständnis haben?
Ich möchte das nicht überdramatisieren, aber du verstehst sicher auf welche Richtung ich abziele.

Und genau so sehe ich das bei diesen Leuten mit den von dir genannten Fetischen eben auch. Die Leute sind sympathisch, reden offen darüber und mit höchster Wahrscheinlichkeit werden sie auch niemandem (ungewollt) etwas antun. Man entwickelt Verständnis für sie, weil sie ja alles gut beschreiben und begründen. Nur dass es sie eben anmachen würde Menschen zu foltern. Und da würde ich halt sagen, dass du und andere sich vielleicht mehr bewusst machen sollten, für was sie sich da eigentlich interessieren und Toleranz aufbringen. Bei einer so ausgeprägten Fantasie, dass darüber so viel geredet wird, empfinde ich das einfach nur als gestört und krank. Und das würde ich den Leuten auch so sofort ins Gesicht sagen und sie zum Psychiater schicken. Ich will für so etwas keine Toleranz aufbringen, egal wie schön die mir das reden. Und schon gar nicht möchte ich den Leute vermitteln, dass es ok ist, wenn man diese Gedanken hat.

Das ist halt meine Meinung zu dem Thema. Du musst damit natürlich so umgehen, wie es willst. Jeder hat bei solchen Themen seine persönliche Grenze.
 
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