Die Schweden und das Einverständnis

Benutzer161456 

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Wie ich ja staendig schon hier zu sagen versuche, es geht nicht darum, etwas zu beweisen, sondern um eine neue Bemessungsgrundlage, und eine klarere Ausgangslage fuer die Beteiligten. Wer beweisen will, muss zu was weiss ich greifen.

Soll denn in Schweden die schriftliche Niederschrift des Ja-Wortes wirklich rechtlicher verbindlicher Standard sein?
Sonst hätte man ja diese von dir gesagte Bemessungsgrundlage im Fall der Fälle ja nicht zur Hand, oder?

Reicht es nicht mehr aus, wenn ich und meine frau freiwillig im Bett landen?
Meine Frau ist so selbstbewusst, dass sie mir sagt, wenn sie was stört oder sie nivht mag.
 

Benutzer161012 

Verbringt hier viel Zeit
"Du musst dich bei der Person, mit der du Sex haben willst, erkundigen, ob sie Sex haben will. Wenn du dir unsicher bist, musst du es lassen." - so zitiert Focus den schwedischen Regierungschef.
Wenn das so praktiziert wird, wird die Zahl der Geschlechtsakte (und der Geburten) wohl signifikant sinken.
 

Benutzer12216 

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Ein nicht ganz ernst gemeinter Vorschlag auf einer anderen Seite war nur noch Dreier zu haben,damit man immer einen Zeugen hat :whistle:
 

Benutzer155480 

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Wenn das so praktiziert wird, wird die Zahl der Geschlechtsakte (und der Geburten) wohl signifikant sinken.

Möglich. Oder sie bleibt gleich, weil beide Geschlechter nicht schwarzmalerisch ausrasten, den Vorteil von offener Kommunikation und respektvollem Umgang erkennen und trotzdem weiter einem Urtrieb folgen. Und die Leute, die lieber einmal mehr zögern als Sex zu haben, lernen, genauer nachzufragen. Und die, die nicht nachfragen und Grenzen überschreiten, sind gewarnt
 

Benutzer161456 

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Möglich. Oder sie bleibt gleich, weil beide Geschlechter nicht schwarzmalerisch ausrasten, den Vorteil von offener Kommunikation und respektvollem Umgang erkennen und trotzdem weiter einem Urtrieb folgen. Und die Leute, die lieber einmal mehr zögern als Sex zu haben, lernen, genauer nachzufragen. Und die, die nicht nachfragen und Grenzen überschreiten, sind gewarnt

Soweit der fromme Wunsch und die gut gemeinte Idee.
Nur glaube ich, dass das Ganze sehr teuer erkauft wird.
Nämlich mit noch mehr verkopftem und verkrampfem Geschlechterverhältnis.
 
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Benutzer155480 

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Ich habe bisher noch keinen Entwurf für ein ähnlich geartetes Gesetz in Deutschland gesehen.
 

Benutzer68775  (36)

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Off-Topic:
Was tu ich, wenn nachfragen meine Grenzen viel mehr überschreitet? Die Schnittmenge kompatibler, interessanter Typen wird iiiiiimmer kleiner... nicht zuletzt kleiner gemacht^^
 

Benutzer2610 

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Um das mal neutraler darzustellen als die "Welt".
Na viel neutraler oder informativer finde ich das auch nicht.

"Wie haben sich die Angeklagten von der Freiwilligkeit ihrer Sexualpartner/-innen überzeugt?" steht in og. Quelle.
Wie bitte soll man sich ohne explizite Aussage (von der man auch nicht weiß ob Sie der Wahrheit entspricht und von der keiner nachprüfen kann ob Sie getroffen wurde wenn diese nur verbal erfolgte) davon überzeugen dass das Gegenüber freiwillig handelt?
"Ich habe ihr Verhalten so interpretiert" dürfte im Fall des Falles wohl nicht nicht ausreichend sein.

Da bleibt doch nur nachfragen (immer noch mit Risiko behaftet da nicht nachweisbar), sich das schriftlich geben lassen oder zu verzichten.
 

Benutzer155480 

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Das Gesetz tritt ja wohl erst zum Juli in Kraft. Bis dahin wird sicher der Wortlaut vorliegen.
 

Benutzer161456 

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Kann man auch bestraft werden, wenn sie ja sagt und er dann nicht liefert?
Von wegen Vertragsverletzung... :confused:
[doublepost=1513806248,1513806153][/doublepost]Was ist wenn sie ja sagt und sie es nachher bereut, weil er grob war,... oder zu devot, zu egoistisch...
 

Benutzer155480 

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Wieso Pessimismus und Angst? Wieso nicht dran glauben und aktiv daran mitarbeiten? Warum die Ängstlichen nicht an die Hand nehmen und ihnen helfen? Warum nicht drauf vertrauen, dass der Mann, der keine Zeichen deuten kann oder will, eine selbstreflektierte Frau vor sich hat, die klar fragt "Willst Du mit mir schlafen?".

Wieso die Männer in einer Opferrolle sehen, statt alle in der Rolle derer, die überlegen, wie es keine Opfer gibt?

Warum Häme und Spott und Gelaber über Formulare und Ämter? Bringt das eine Debatte nach vorne?
 

Benutzer2610 

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Warum nicht drauf vertrauen, dass der Mann, der keine Zeichen deuten kann oder will, eine selbstreflektierte Frau vor sich hat, die klar fragt "Willst Du mit mir schlafen?".
Solche Frauen mag es sicherlich geben.

Aber wenn ich mir hier einschlägige Beiträge vor Auge halte, dann ist das doch eher eine verschwindend geringe Minderheit. Die meisten Frauen sind (noch immer) der Meinung dass die Initiative vom Mann auszugehen hat - wenn dies nicht der Fall ist kommt er erst gar nicht in Frage.

Was ist wenn sie ja sagt und es nachher bereut, weil er grob war,...
Dann gibt es für dich schwedische Gardinen, weil: Es gab kein Einverständnis für groben Sex.
 
G

Benutzer

Gast
In Deutschland gilt doch auch offiziell "Nein heißt nein". Meines Wissens ist das doch vergleichbar, oder nicht? Wenn nicht, dann bitte erklären. Jedenfalls bezweifle ich, dass ein solches Gesetz jetzt irgendwie dafür sorgt, dass niemand mehr vögeln will, weil man sonst einen Prozess an der Backe hat. Kachelmann mag jetzt ein prominentes, schillerndes Beispiel sein, aber ich bezweifle, dass für den Großteil der Menschen bzw. Geschlechtsakte sich jetzt viel ändert.
 
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