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Benutzer221774 (36)
Sorgt für Gesprächsstoff
- #1
Guten Morgen 
Mich belastet aktuell ein Thema sehr, das ich gerne teilen möchte.
Ich bin seit eineinhalb Jahren mit meinem Freund zusammen – wir sind beide Mitte 30. Davor war ich 12 Jahre in einer Beziehung bzw. Ehe, in der wir auch Kinder bekommen haben. Leider ging diese Beziehung sehr negativ zu Ende: Ich wurde betrogen, es gab viele Lügen, körperliche Gewalt und zum Schluss habe ich die Untreue auch nicht direkt von ihm erfahren, sondern auf Umwegen. Das alles hat mich sehr geprägt.
Mein jetziger Partner war ebenfalls verheiratet und war zwei Jahre lang Single, bevor wir uns kennengelernt haben.
Aufgrund meiner Vergangenheit habe ich große Schwierigkeiten, voll und ganz zu vertrauen. Ich versuche, mich im Griff zu haben – ich schaue nicht in sein Handy, kontrolliere ihn nicht – aber die Gedanken, die sich immer wieder einschleichen, belasten mich sehr. Sie machen mich innerlich kaputt.
Er hatte vor mir viele Affären, war im Bordell, hatte etwas mit der Mutter eines Bekannten – insgesamt also eine sehr sexuell geprägte Vergangenheit. Er hat nichts ausgelassen und sich ausgelebt.
Das wirft bei mir immer wieder die Frage auf: Kann so jemand auf Dauer treu sein?
Wie soll ich ihm reichen, wenn er früher ständig Abwechslung hatte?
Ich weiß, dass dieses Thema in erster Linie mein Problem ist.
Mir ist klar, dass jeder eine Vergangenheit hat – und ich schätze es sehr, dass er so offen und ehrlich mit mir darüber spricht. Er hat mir Dinge anvertraut, für die er sich teilweise selbst schämt, obwohl er das mir gegenüber nicht müsste.
Ich bin bereits in Therapie und leide unter einer mittelschweren Depression. Trotzdem habe ich das Gefühl, dass es nicht wirklich vorangeht. Ich wünsche mir so sehr, einfach glücklich zu sein – aber mein Verhalten gefährdet unsere sonst sehr harmonische Beziehung.
Vielleicht liest das jemand, der selbst eine "wilde" Vergangenheit hatte, und kann mir die Angst nehmen, dass eine monogame Beziehung trotzdem möglich ist?
Ich habe oft den Gedanken, dass so viele Frauen noch seine Nummer haben – dass es für ihn ein Leichtes wäre, sich "mal eben" mit einer anderen zu treffen. Und gleichzeitig weiß ich, wie unfair dieser Gedanke ihm gegenüber ist. Er hat mir nieeinen Grund gegeben zu zweifeln. Im Gegenteil: Er hat sogar Social Media und OnlyFans gelöscht – nicht, weil ich es verlangt hätte, sondern weil er mir solche Gedanken ersparen wollte.
Er steht voll und ganz zu mir. Wir verbringen sehr viel Zeit miteinander. Ich bin oft bei ihm und seinen Freunden dabei – sie behandeln mich fast wie einen Kumpel, weil es so gut harmoniert. Gleichzeitig hat er seine eigenen Hobbys, seinen Verein, seine Freunde – also eine gesunde Balance zwischen Nähe und Freiraum.
Bitte verurteilt mich nicht, ich bin wirklich bereit an mir zu arbeiten und endlich wieder zu vertrauen.
Mich belastet aktuell ein Thema sehr, das ich gerne teilen möchte.
Ich bin seit eineinhalb Jahren mit meinem Freund zusammen – wir sind beide Mitte 30. Davor war ich 12 Jahre in einer Beziehung bzw. Ehe, in der wir auch Kinder bekommen haben. Leider ging diese Beziehung sehr negativ zu Ende: Ich wurde betrogen, es gab viele Lügen, körperliche Gewalt und zum Schluss habe ich die Untreue auch nicht direkt von ihm erfahren, sondern auf Umwegen. Das alles hat mich sehr geprägt.
Mein jetziger Partner war ebenfalls verheiratet und war zwei Jahre lang Single, bevor wir uns kennengelernt haben.
Aufgrund meiner Vergangenheit habe ich große Schwierigkeiten, voll und ganz zu vertrauen. Ich versuche, mich im Griff zu haben – ich schaue nicht in sein Handy, kontrolliere ihn nicht – aber die Gedanken, die sich immer wieder einschleichen, belasten mich sehr. Sie machen mich innerlich kaputt.
Er hatte vor mir viele Affären, war im Bordell, hatte etwas mit der Mutter eines Bekannten – insgesamt also eine sehr sexuell geprägte Vergangenheit. Er hat nichts ausgelassen und sich ausgelebt.
Das wirft bei mir immer wieder die Frage auf: Kann so jemand auf Dauer treu sein?
Wie soll ich ihm reichen, wenn er früher ständig Abwechslung hatte?
Ich weiß, dass dieses Thema in erster Linie mein Problem ist.
Mir ist klar, dass jeder eine Vergangenheit hat – und ich schätze es sehr, dass er so offen und ehrlich mit mir darüber spricht. Er hat mir Dinge anvertraut, für die er sich teilweise selbst schämt, obwohl er das mir gegenüber nicht müsste.
Ich bin bereits in Therapie und leide unter einer mittelschweren Depression. Trotzdem habe ich das Gefühl, dass es nicht wirklich vorangeht. Ich wünsche mir so sehr, einfach glücklich zu sein – aber mein Verhalten gefährdet unsere sonst sehr harmonische Beziehung.
Vielleicht liest das jemand, der selbst eine "wilde" Vergangenheit hatte, und kann mir die Angst nehmen, dass eine monogame Beziehung trotzdem möglich ist?
Ich habe oft den Gedanken, dass so viele Frauen noch seine Nummer haben – dass es für ihn ein Leichtes wäre, sich "mal eben" mit einer anderen zu treffen. Und gleichzeitig weiß ich, wie unfair dieser Gedanke ihm gegenüber ist. Er hat mir nieeinen Grund gegeben zu zweifeln. Im Gegenteil: Er hat sogar Social Media und OnlyFans gelöscht – nicht, weil ich es verlangt hätte, sondern weil er mir solche Gedanken ersparen wollte.
Er steht voll und ganz zu mir. Wir verbringen sehr viel Zeit miteinander. Ich bin oft bei ihm und seinen Freunden dabei – sie behandeln mich fast wie einen Kumpel, weil es so gut harmoniert. Gleichzeitig hat er seine eigenen Hobbys, seinen Verein, seine Freunde – also eine gesunde Balance zwischen Nähe und Freiraum.
Bitte verurteilt mich nicht, ich bin wirklich bereit an mir zu arbeiten und endlich wieder zu vertrauen.