Die furchtbarsten Jobs, die ihr je gemacht habt!

Benutzer53548  (34)

Meistens hier zu finden
Freunde,

wie siehts aus? Was sind die schlimmsten, ätzendsten, langweiligsten und einfach furchtbarsten Jobs, die ihr jemals gemacht habt? Irgendwelchen Nebenjobs neben der Schule/Studium oder ganz allgemein.

Ich fang mal an:

Freibad:
Bei 35°C stand ich dann also 8 Stunden lang in nem "Häuschen", das zugleich Kasse, Kiosk und Imbiss war. Am schlimmsten Tag waren wir nur zu 2. da. Die Schlange am Kiosk war ungefähr 5km lang, die Schlange an der Kasse genauso. Man musste also von Kasse zu Kasse rennen, nervigen Kinder Eis und Süßigkeiten verscherbeln (natürlich entscheiden sich Kinder auch gerne mal um und wollen dann doch kein Eis mehr, sondern lieber SChokolade, oder doch Chips. Schön, wenn man dann alles schon in die Kasse eingegeben hat :rolleyes:), erwachsenen motzenden Leuten Würstchen oder Frikadellen machen und sich dann ständig anpampen lassen, wenns denn mal länger als ne Minute gedauert hat. Traumjob!

Packen im Supermarkt:
Ich war dann für die Wurst zuständig :grin:
Es war ein Traum, fast jeden Abend in der muckelig warmen Kühlabteilung zu stehen und sich die Finger an diversten Wurstpackungen aufzureißen. Schön wars auch, wenn ich schnell fertig war und dann in die Käseabteilung wechseln durfte, weil die Leute da anscheinend keinen Bock hatten und so langsam gearbeitet haben wie sonst was. Auch nett war es, sich von der Joghut-Oma anmotzen zu lassen, wenn ich an meinen ersten 3 Arbeitstagen mal einen Moment gebraucht habe um den richtigen Platz für die Wurst zufinden. Ach war das toll.

Schokoladenpromotion (Ferrero Küssen und Rocher):
Ach das ist ja fast das besten von allem.
9 Tage lang, 8 Stunden am Stück Nüsse rösten und Schokolade verteilen. Nach den ersten ca. 3 Stunden hat man dann sämtliche Sprüche drauf wie z.B. "Ich geb mir die Kugel", "Ich geb mir den goldenen Schuss (!!)", "Von ihnen hätte ich auch gerne ein Küsschen", "Was is in den Tütchen drin? - Geröstete Haselnüsse - Ooooh, WAS ist das?" und wenn die Leute dann da stehen und zusehen wie ich Nüsse röste "Oooh was machen sie da denn?!" (ja, sieht man natürlich auch nicht) oder, auch sehr beliebt "Oooh, machen sie die Rocher hier selbst?" - Ja, in meiner Schokoladenfabrik hier unterm Tisch.... "Eeecht?" :ratlos: Und das 9 Tage, stundenlang, psychische Folter.

Dazu 8 Stunden nur stehen und sich ständig mit den Lagermitarbeitern zoffen, weil mal wieder Ware verschwindet. Zauberhaft!


Da hab ich die Nächte im Bierwagen mit besoffenen pöbelnden Leuten geliebt! :grin:

Was gibts bei euch so?
 

Benutzer39962 

Verbringt hier viel Zeit
Arbeiten bei BurgerKing:

Omg, das war das Schlimmste was ich jemals machen musste.

-> Die Bezahlung ist sch****e
-> Die Arbeitszeiten sind teilweise unmenschlich
-> Die Arbeitsbedingungen auch
-> Es gibt so gut wie gar keine Zusatzleistungen
-> Es herrscht keine Gleichberechtigung der Mitarbeiter
-> die Arbeitsmoral hat manchmal den absoluten Nullpunkt erreicht

Ich würde jedem, egal wie sehr er oder sie das Geld braucht, davon abraten. Sollte es gar nicht anders gehen, dann lieber an der Kasse, als in der Küche.
 

Benutzer20579  (37)

Planet-Liebe ist Startseite
Ich habe mich in alle meine Nebenjobs immer gut eingearbeitet, und konnte damit für die begrenzte Zeit gut leben.

Bei dir macht es mir so den Eindruck, als wärst du generell nicht für Arbeit mit anderen Menschen gemacht? Ich kann nicht verstehen, wieso man sich für solche Jobs bewirbt, wenn man keinen Bock auf Nachfragen oder kundentypisches Verhalten hat?
 
M

Benutzer

Gast
Ich hatte bisher eigentlich nur gute Jobs :grin:

Nur einmal was ich bei Nanu Nana zum Probearbeiten und das waren mit die schlimmsten 6 Stunden meines Lebens :ratlos: Super nervige und schlecht gelaunte Chefin, wir waren zu sechst(!) in einem mega kleinen Laden, es gab kaum was zu tun, wir standen die Hälfte der Zeit nur dumm rum und wurden dafür dann angeschnauzt.
Mir wurde der Job dann auch angeboten, aber ich hab dankend abgelehnt. :grin:
 

Benutzer54399 

Planet-Liebe Berühmtheit
Software Entwickler
Das war ein deutlicher Fall von Überforderung. Mein Lehrer hatte wohl Kontakt zu denen und hat mich in höchsten Tönen gelobt. Von der Firma wurde ich dann auch ohne Test eingestellt und die haben mich gleich dazu gehockt. Da saß ich dann, eigentlich keinen Schimmer von irgendwas und die haben mich einfach nur vor den Code gesetzt und "guck dir das mal an" gesagt. Das war hauptsächlich schlimm, weil ich damals damit einfach total überfordert war und es dazu noch keine wirkliche Hilfe gab.

Zivi im Altenheim
Die schlimmsten Monate meines jungen Lebens. Alte Menschen, schlecht gelaunte Oberschwestern, blöde Arbeitszeiten, zum Arbeiten gezwungen und dazu noch so stupide Arbeiten.
 

Benutzer78484 

Planet-Liebe-Team
Moderator
Zeitarbeit bei Thyssen, irgendwelchen Dreck kehren und so eine Wichse, wer das mal gemacht hat lacht über alle Jobs im Einzelhandel und Co.
Harte körperliche Arbeit für ~9€ die Stunde.
 
D

Benutzer

Gast
Also bisher haben mir fast Alle Jobs und Berufe Spass gemacht. Bis zu nem Zeitpunkt, an dem ICH gedacht hab' "Ne, das ist es auch nicht".....Meistens lag es an der Bezahlung und an der Langeweile.
Nach ner Zeit wiederholt sich Alles und ich bin unterfordert.
Aber in jedem Job lernt man was, kann was mitnehmen. So hab ich schon 32 Jahre rumgekriegt.
Ohne je zur Agentur zu müssen...

Na ja, die Arbeit auf dem Schlachthof war nicht so das Wahre.
Die Arbeit im Support (Hard,-Software vor Ort) ging mir nach 2 Jahren auf n Keks. Aber das waren alle nur DAUs, Öffentlicher Dienst....

Wobei im Krankenhaus bei geöffneter Brust daneben zu stehen und nen Client zu installieren....cool....

Langweilig wars auch schnell in der Etikettendruckerei und in ner Weberei.....2 Männer, 24 Frauen....cool
 

Benutzer48619  (36)

Verbringt hier viel Zeit
ich habe einmal mit knappen 14 jahren eine schnupper lehre in einem tierfachgeschäft gemacht und durfte 5 tage lang die ganze bude von oben bis unten putzen.
und am schluss hab ich dafür glaub sozusagen nichts bekommen.

das war das einzige, was ich mal doofes "gearbeitet" habe. :zwinker:
 

Benutzer91095 

Team-Alumni
Meine "doofen" Arbeiten beschränkten sich eigentlich auf 2 Sommerjobs, die zeitlich begrenzt waren. Die Jobs waren anstrengend (Kellnern in einem Touristenviertel, am Bahnhof arbeiten), aber ich kann nicht sagen, dass ich dabei nichts gelernt habe. Nicht zuletzt habe ich an Lebenserfahrung und Stresspotential gewonnen. Meine anderen Jobs machten und machen mir alle Spaß.
 

Benutzer71335  (53)

Planet-Liebe ist Startseite
Hmm, die meisten Jobs und Arbeitsstellen haben mir eigentlich gut gefallen, gerade meine Studentenjobs waren sehr schön und habe ich oft jahrelang gemacht.

Nur einen habe ich nach einem Tag beendet.:grin: Da habe ich Musikkoffer für Instrumente angefertigt, meine Aufgabe war die Auskleidung, eigentlich eine nette Sache, den Tag über Einzelteile aus Schaumstoff zuschneiden und einkleben, aber so weich das alles klingt, am Abend waren meine Hände wund und voller Blasen von dem Schaumstoff.:flennen.
Ausserdem waren die ganzen Kollegen total relaxte Ökostudenten und Müslis im kliescheehaftesten Sinne.:eek: Und das mir mit meinem Studiengang, die hätten mich fast gesteinigt.:grin::tongue:

Da habe ich mich gleich tierisch wohl gefühlt.:rolleyes:

Krankenhaus war dagegen anstrengen, aber letztlich total interessant, je mehr kompetenzen man hatte und auch die Schwesternschülerinnen betreuen durfte, da habe ich die Instrumente für die einzelnen OPs zusammenstellen dürfen und alles sterilverpacken usw. den Job habe ich jahrelang nebenher gemacht.

Callcenter war auch nicht schlecht, vor Weihnachten ein wenig stressig, aber ich kam gut bei den Kunden an und kam auch gut damit zurecht, wenns stressig oder gereizt wurde.:smile:
Ausserdem hat es durchaus Rabattteschnische Vorteile in einem großen Versandhaus zu arbeiten.:zwinker:

Was sich allerdings auach nicht als das Wahre rausgestellt hat, war mein Job den ich dieses Frühjahr mal angetestet habe.
Softwarevertrieb, kein echten Kundenkontakt, kein Kollegenkontakt eigentlich nur Mails verschoben und eben kaufmännisch bearbeitet und es war fast nix los, totale Unterforderung, dazu einen Vorgesetzten der künstlich Druck schaffen wollte, was in meinem Augen nicht gerade motivierend war.:ratlos:

Ich habe dann nochmal seine Mitarbeiterführung konstruktiv kritisiert (vieleciht haben ja wenigstens meine armen unterdrückten Kollegen was davon gehabt) und ihm Tipps für die Zukunft gegeben und meine Papiere auf seinen Schreibtisch gelegt und bin gegangen.:grin::tongue:
Das ist so geil, wenn man frei in seinen Entscheidungen ist.:smile::grin:

Also alles nicht mein Ding, nunja die Chefin war süß, aber die treffe ich immer mal beim Shoppen, da muss ich nicht bei ihr arbeiten um mit ihr netten Kontakt zu haben.:grin:
 
G

Benutzer

Gast
Eine doofe Arbeit hatte ich noch nie, aber ich hatte mal ein dermaßen beschissenes Praktikum in der Küche eines Krankenhauses.

Die Leute da dachten echt, sie hätten die Weisheit mit Löffeln gefressen, haben mich eigentlich die ganze Zeit nur angeschnauzt und mich irgendwelche dämlichen Puddingpulver holen und Konservenbüchsen öffnen lassen.
Geil waren die Tage, wo ich dann auch mal Pudding kochen durfte, das kann ich also mittlerweile echt gut. Einmal durfte ich sogar Griesbrei kochen und ab und zu haben sie mir erlaubt, irgendeinen Fraß zu pürieren.

Die täglichen 5 Stunden am Fließband, wo ich dann je nachdem an welchem Posten ich stand, Joghurt oder Salat oder Geschirr und Besteck auf die Tabletts tun musste, waren höllisch anstrengend. Wenn ich mich dann mal vertan habe oder etwas zu lahm war, wurden mir direkt vernichtende Blicke zugeworfen. :grin:

Mein persönliches Highlight dieses Praktikums war, als ich in einem unglaublich netten Tonfall darauf hingewiesen wurde, dass ich den Putzlappen immer falsch auswringen würde. Bis dato war mir schlichtweg nicht bekannt, was für unglaubliche Fehler man beim Auswringen eines Lappen machen kann. Schlussendlich kann ich also sagen, dass ich nun Pudding kochen, Essen pürieren, Konserven öffnen, Essenskarten lesen und Putzlappen auswringen kann.

Das Praktikum war in Vorbereitung auf ein Studium gefordert. Dummerweise habe ich noch nicht einmal einen Studienplatz dafür bekommen. Aber das macht ja nichts, es war ja auch so toll. :grin:
 

Benutzer46933  (40)

live und direkt
definitiv regale auffüllen bei real, von 20 bis 24 uhr, manchmal 1 uhr nachts. schlecht brzahlt natürlich, und am nächsten morgen um 8.30 bewerbungstraining haben...
 

Benutzer505 

Team-Alumni
Wirklich furchtbar war bei mir eigentlich nichts - bis auf Zeitungen austragen vielleicht :zwinker: Im Sommer Sonnenbrand, im Winter halbe Erfrierungen und im Regen.. naja, nass halt.

Wenig prickelnd waren / sind:

- Arbeit bei einem Autoverleiher. Nicht, dass es so schlimm gewesen wäre den ganzen Tag neue BMWs durch die Gegend zu fahren (reine BMW-Neuwagenstation, so ein kleiner Z4 ist schon niedlich :grin: ), die Kollegen waren teilweise einfach.. wie drück ich das nett aus.. abgrundtief scheiße. Und der Chef war ein falscher Hund, was ich prinzipiell auch nicht leiden kann.

- Innendienst beim gelben Riesen. Man merkt, dass da ehemaliges Beamtentum dahintersteckt, es ist fast irrsinnig, wie viele Sonderregeln es für Ausnahmeregeln gibt und was alles reglementiert und bemessen wird (wenn einer vor den Klos stände und die Zeit stoppte, wäre ich nicht weiter verwundert..) und nicht jeder Vorgesetzte hat Führungsqualitäten, das schwankt zwischen "aalglatter BWL-ler" und "Vollpflaume". Schade eigentlich, sonst wäre der Job nämlich gar nicht so übel..

Aber ein Glück sind / waren das nur Nebenjobs.



Ah, natürlich, fast vergessen: Richtig scheiße war der erste Teil meines FSJs. Kollegen scheiße, Chef scheiße. Putzen durfte ich, schleppen durfte ich, sonst nix. Weil Frauen können ja nicht Auto fahren und haben eigentlich sowieso nichts in dem Beruf verloren. Und ich gleich 3x nicht, weil hellseherische Fähigkeiten scheinbar Vorraussetzung sind - also immer dann, wenn der Kollege irgendwas wollte und vergessen hat mich davon im Kenntnis zu setzen. So ein Sauladen kam mir danach nicht mehr unter. Achja, der neue Chef vom 2. Teil war dann total enttäuscht als mein FSJ beendet war und ich leider nicht mehr länger da arbeiten konnte und die Kollegen meinten, ich soll unbedingt die RettAss Ausbildung machen. Soviel dazu :zwinker:
 

Benutzer88899 

Verbringt hier viel Zeit
Kurzer Ferienjob bei McDonalds: Die Mitarbeiter waren zwar nett, aber fast keiner verstand Deutsch, auf Fragen gabs nur hilflose Blicke und "Jaja"; die Chefs stritten sich dauernd, es gab nur verdreckte Kleidung, die viel zu groß war.

Nachhilfe: 12-jähriger Schüler, dessen Eltern total auf seine Sportkarriere bedacht waren, meist mussten die Stunden abgekürzt werden, weil er sofort danach zum Training musste, dauernd hatte er Turniere und keine Zeit zum Lernen, während der Stunde kam die Mutter immer mal wieder rein und erinnerte ihn ans Traning und was er vorher noch alles zusammenpacken muss...
 

Benutzer44981 

Planet-Liebe Berühmtheit
Meine schlimmsten Jobs waren die, bei denen ich nichts zu tun hatte und mich nur gelangweilt habe (also so wie jetzt gerade :zwinker: )

Dicht gefolgt von einem stupiden Job bei einem Zulieferer der Automobilindustrie.
 

Benutzer83533  (36)

Verbringt hier viel Zeit
Ich habe mal in einem Altenheim aus Interesse ein paar Stunden zur Probe gearbeitet.
Das war für mich so furchtbar das ganze Leid mit ansehen zu müssen da bin ich weinend nach Hause gegangen.

Jetzt arbeite ich, oh Wunder ja, seit fast nem Jahr beim goldenen M und soooo schlimm wie alle sagen ist es überhaupt nicht. Es macht stellenweise sogar mega Fun :grin:
 

Benutzer53463 

Meistens hier zu finden
Mein aller erster Ferienjob war eine Katastrophe. Jeden Tag 9 Stunden lang mit einem Schraubendreher Gummiringe auf Metallteile knöppen. Die Bezahlung war unterirdisch. Die Handschuhe die man bekam waren schon am zweiten Tag durch, Nachschub gab es erst nach zwei Wochen, Ergebnis waren dann offene Finger etc. Kollegen waren eigentlich ok, nur hat man davon nur während den Pausen etwas mitbekommen, da es übelst laut war. Naja Oropax gab es trotzdem nicht und auch sonst wurde auf Arbeitssicherheit kaum Wert gelegt.

Meine anderen Ferienjobs in der Industrie waren zwar ähnlich langweilig, dafür aber äußerst gut bezahlt und man wurde nicht annähernd so ausgebeutet.

Auch nicht besonders schön war mein erster Monat vom Krankenpflegepraktikum. Da lief es teilweise so, dass man alleine auf Station war, weil die "netten" Schwestern ihre stündliche Raucherpause abhielten. Wenn man dann mal Bescheid gesagt hat weil 3 Patienten gleichzeitig klingelten oder mal wirklich was ernstes war wurde man blöd angemacht. Aber auch da war es so, dass die anderen beiden Monate in einem anderen Krankenhaus dann viel besser waren. Durfte da sehr viel eigenverantwortlich machen, und meine Arbeit wurde geschätzt, war viel mehr integriert etc.

Die restlichen Jobs die ich so gemacht habe waren eigentlich alle ganz ok. Meist nette Kollegen, was oft sehr viel ausmachen kann.
 
V

Benutzer

Gast
Ich war mal Telefonistin in einem Callcenter für Meinungsforschung. Unsere längsten Umfragen dauerten 50 Minuten (Musikumfragen), wir haben bis 21.30 gearbeitet, auch sonntags. Wie uns die Leute am Telefon beleidigt und zur Sau gemacht haben, kann man sich vorstellen :zwinker:.
 
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