Die finanzielle Unabhängigkeit

D

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Gast
Hallo Leute,

habe durch Zufall dieses Forum gefunden und finde es sehr
interessant. Habe seit Tagen schon sehr viel gelesen und habe mich
nun heute hier registriert.
Nun eröffne ich auch einmal mein erstes Thema.
Was ist so dass Lebensziel von Euch, was strebt Ihr an ?
Etwas was mich z.B. immer wieder anspricht ist das große Thema
Geld. Viele haben so ihre Probleme damit und werden in ihrem Leben
ständig damit in Berührung kommen. Was Geldanlage betrifft sind die
Deutschen ja bekanntlich nicht so informiert, Pisa läßt grüßen. Da
ich bei einer großen Bank arbeite und häufig mit auch jungen Menschen mit relativ hohem Vermögen zu tun habe, werde ich eigentlich täglich damit konfrontiert.Was mir aufgefallen ist, dass
viele nicht durch die Arbeit reich geworden sind sondern allein
durch geschickte Geldanlage. Bei uns gibt es so einige Fälle, wo
Leute mit noch nichtmal 30 Jahren schon über ein Finanzpolster
von 250.000 Euro verfügen, was ja früher mal ne halbe Million DM
war. Hier sind auch einige dabei, die im Grunde gar nicht mehr
arbeiten sondern nur durch Geldanlage im relativ sicheren Bereich
mehr verdienen als der Durchschnittsverdiener.Da stell ich mir
dann immer die Frage was besser ist.
Viele arbeiten häufig für nur kleines Geld , um den Chef reich und
glücklich zu machen . Wenn ich hier z.B. lese, dass viele
1.500 Euro nach Hause bringen, dann Miete und Nebenkosten bezahlen, den Lebensunterhalt bestreiten um dann
das restliche Geld für Nonsens ausgeben. Wie soll so jemand
da denn vermögend werden? Wäre es nicht andersherum viel besser dass man statt für den Chef nur noch für sich selbst arbeitet,sich selbst glücklich macht und
das Geld arbeiten läßt ? Natürlich muss dafür Kapital vorhanden
sein, aber die Meisten wissen doch gar nicht was selbst kleine
monatliche Sparsummen von sagen wir 100 oder 200 Euro in 10 bis
15 Jahren bei geschickter Anlage bringen. Ich habe selbst im
Bekanntenkreis Leute mit geringem Einkommen die dann aber
trotzdem noch für ca. 200 Euro im Monat rauchen. Ein bischen
Geld ist also immer über aber kaum jemand erkennt die Chancen.

Wie denkt Ihr darüber ?

dieAngela
 

Benutzer2160 

Beastialische Beiträge
grundsätzlich hast du bestimmt recht

das problem is, dass ich mich damit nich auskenne.. und auch den leuten, die mir sowas verkaufen wollen irgendwie überhaupt nich traue...
 

Benutzer17556 

Verbringt hier viel Zeit
also ich stimm dir eigentlich total zu. ich kann es genauso wenig verstehen, zB 200€ fürs rauchen auszugeben.
also total spartanisch zu leben ist sicher auch nciht ganz das wahre. man muss halt ganz klar trennen, was wirklich notwendig ist und was man sich so dazu leisten will. das ist für jeden unterschiedlich denk ich mal
 
G

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Gast
grundsätzlich hast du bestimmt recht

das problem is, dass ich mich damit nich auskenne.. und auch den leuten, die mir sowas verkaufen wollen irgendwie überhaupt nich traue...


Geht mir auch so. Abgesehen davon, dass ich im Moment eh nix zum Sparen hätte.
Ich bin mir außerdem immer recht unsicher, ob ich mein Geld über eine lange Zeit sparen soll, wer weiß denn schon, was dann mal ist, vielleicht wird man arbeitslos oder geht drauf...
 
B

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Gast
Mein Ziel ist auch möglichst schnell die finanzielle Unabhängigkeit
zu erreichen und es ist machbar.
200 Euro monatlich richtig angelegt bringt in 15 Jahren gute
100.000 Euro. Das ist schonmal soviel wie die Wenigsten hier je
einmal im Leben haben werden. Wie heißt doch so schön das
Sprichwort:
Lieber eine Stunde über Geld nachdenken als
einen Monat für Geld arbeiten.

Ist was dran.
Nur für den Normaldeutschen muss ja jedes Risiko ausgeschaltet
werden und deshalb wird es bei vielen nix werden.

Gruß
 

Benutzer12784  (39)

Sehr bekannt hier
nun mit einer guten anlageform kann man viel geld machen, und nochmehr verlieren wenn man pech hat.
naklar ohne risikobereitschaft gewinnt man gar nix, aber ein privatkonkurs weil man aufs falsche pferd gesetzt hat, ich auch nicht so fein.
 

Benutzer20202 

Verbringt hier viel Zeit
Ein bischen
Geld ist also immer über aber kaum jemand erkennt die Chancen.
Das Problem ist doch, dass sehr viele eben nicht ein bischen Geld über haben, sondern gerade mal so hin kommen, daher auch die zunehmende Zahl der verschuldeten Privathaushalte.
 
B

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Gast
Der typische Deutsche sieht tatsächlich immer sofort
den " Privatkonkurs oder den Totalverlust " wenn es um Börse
und Geldanlage geht.
Wäre sogar dafür sowas in einem Fach in der Schule den
Leuten näherzubringen ,damit diese Fehleinschätzungen weniger
werden. Ist schon erschreckend wie Viele so wenig Ahnung von
dieser Sache haben. Da müßte noch einiges an Aufklärungsarbeit
geleistet werden.
 
S

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Gast
Natürlich muss dafür Kapital vorhanden
sein, aber die Meisten wissen doch gar nicht was selbst kleine
monatliche Sparsummen von sagen wir 100 oder 200 Euro in 10 bis
15 Jahren bei geschickter Anlage bringen.

Das können sie auch gar nicht, denn dafür müßte man die Geldentwertung (auch Inflation genannt) innerhalb der nächsten 15 Jahre prognostizieren können. Wenn Du das schaffst, bist Du eine Hellseherin. Ich gebe nur ein kleines Stichwort: Energiekrise.
 
B

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Gast
es hat Jahre gegeben, da hatten wir eine Inflationsrate von
über 6 Prozent und Jahre mit knapp über 1 Prozent. Also wenn
man da über 10 Jahre mal von einem Durchschnittswert von
2,5 bis 3 Prozent ausgeht liegt man sicher nicht so verkehrt.
Und Engergiekrise gabs auch schon mal in den 70er. Insofern
kann man schon in etwa abschätzen was man in ca.10 Jahren so
erspart hat.
Persönlich spare ich im Moment ca.450 Euro im Monat und so
langsam kommt da echt gut was zusammen.
 
S

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Gast
es hat Jahre gegeben, da hatten wir eine Inflationsrate von
über 6 Prozent und Jahre mit knapp über 1 Prozent. Also wenn
man da über 10 Jahre mal von einem Durchschnittswert von
2,5 bis 3 Prozent ausgeht liegt man sicher nicht so verkehrt.

Und es hat auch schon Zeiten mit Hyperinflation gegeben. Aber zum Glück kann sich Geschichte nicht wiederholen. Das ist vollkommen ausgeschlossen.

Das Problem ist doch, dass sehr viele eben nicht ein bischen Geld über haben, sondern gerade mal so hin kommen, daher auch die zunehmende Zahl der verschuldeten Privathaushalte.

Genau so ist es. Es sind nicht die Unternehmen, die das ökonomische Erscheinungsbild einer Gesellschaft maßgebend prägen, sondern erstens die (verschuldeten) Privathaushalte und zweitens die ebenfalls verschuldeten öffentlichen Haushalte. Erstere können fast nichts konsumieren, letztere können fast nichts investieren und in Zukunft aufgrund der ständig steigenden Zinslast und der steigenden Zahl der pensionierten Beamten noch viel weniger.
 
B

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Gast
Klar kann sich die Geschichte wiederholen, aber muss man immer
vom total negativen ausgehen ?
Wenn alle so denken würden dann bräuchte niemand mehr überhaupt
an Altersvorsorge denken. Gibt eh ne Inflation und Währungsreform
und alles geht den Bach runter. Einfache Geschichte.
Aber es soll auch Menschen geben die mehr Hoffnung für die
Zukunft haben und da versuchen das Beste draus zu machen.
 

Benutzer18354 

kurz vor Sperre
Gibt eh ne Inflation und Währungsreform
und alles geht den Bach runter. Einfache Geschichte.
Aber es soll auch Menschen geben die mehr Hoffnung für die
Zukunft haben und da versuchen das Beste draus zu machen.

Das Beste draus zu machen ist immer gut und sinnvoll.

Nur,.....die US Regierung, gibt zum ersten mal seit vielen Jahrzehnten ab März NICHT MEHR AN, wieviel Geld sie drucken! So, wo führt das hin, die Yanks müssen noch ein paar Kriege und Einsätze finanzieren, ein paar Haushaltslöcher stopfen und Finanzhilfen in die Wirtschaftpumpen, im mehrstelligen Milliardenbereich..... Und bei uns in Europa siehts auch nicht besser aus. Die BRD wäre doch schon längst wegen Insolvenzverschleppung dran, wäre sie ein Unternehmen :engel:

Eine sichere Geldanlage ist wirklich schwierig zufinden, zumindest wenn sie langfristig sein soll....
 
E

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Gast
Was mir aufgefallen ist, dass
viele nicht durch die Arbeit reich geworden sind sondern allein
durch geschickte Geldanlage.

Viele der einstigen Anleger haben sich bereits bei der vorangegangenen Börsenhysterie ihre Finger verbrannt, im Zeitalter von "knock-out-Zertifikaten" und anderen Konstrukten mit Totalverlustrisiko zudem auch relativ schnell. Leider haben die meisten eben nicht den Erfahrungsschatz genutzt oder konnten es möglicherweise auch finanziell nicht mehr, um heute aktiv am Marktgeschehen zu partizipieren, was äußerst schade ist, denn tatsächlich lassen sich vom eingesetzten Kapital weitgehend risikolos, 15-20% monatlich erwirtschaften, von 8-10 "Trades"/jährlich ausgehend.
 
S

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Gast
Klar kann sich die Geschichte wiederholen, aber muss man immer
vom total negativen ausgehen ?
Wenn alle so denken würden dann bräuchte niemand mehr überhaupt
an Altersvorsorge denken. Gibt eh ne Inflation und Währungsreform
und alles geht den Bach runter. Einfache Geschichte.
Aber es soll auch Menschen geben die mehr Hoffnung für die
Zukunft haben und da versuchen das Beste draus zu machen.

Vernünftigerweise könnte Hoffnung in die Zukunft nur dann bestehen, wenn es auch Gründe gibt, Hoffnung zu haben.

Angesichts

- einer offenen Staatsverschuldung von knapp 1,5 Billionen Euro und der damit einhergehenden (jährlich steigenden) Zinslast
- einer verdeckten Staatsverschuldung der sozialen Sicherungssysteme
- einer nicht nur temporären Energiekrise, mit der
  • zum einen ein massiver Preisanstieg und
  • zum anderen eine Einschränkung von Mobilität
verbunden ist
- Massenentlassungen insbesonders bei großen Industrie-Konzernen und Abwanderung der Produktion nach Osten (Osteuropa, Asien), die in ihrer Konsequenz Frustration und Unruhen in der Bevölkerung auslösen
- des erheblichen Drucks auf das inländische Lohnniveau durch osteuropäische Arbeitskräfte im Zuge der (auch künftig weiter voranschreitenden) EU-Osterweiterung
- der Vergreisung der Gesellschaft, mit der eine Senkung der Arbeitsproduktivität einher geht
- einem Familienrecht, daß nicht den Zusammenhalt der Familien (und damit den Zusammenhalt der Bevölkerung), sondern den Geschlechterkampf fördert (und damit den Zerfall der Bevölkerung),

kann von Hoffnung vernünftigerweise nicht die Rede sein.
 
E

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Gast
Vernünftigerweise könnte Hoffnung in die Zukunft nur dann bestehen, wenn es auch Gründe gibt, Hoffnung zu haben.

Angesichts

- einer offenen Staatsverschuldung von knapp 1,5 Billionen Euro und der damit einhergehenden (jährlich steigenden) Zinslast
- einer verdeckten Staatsverschuldung der sozialen Sicherungssysteme
- einer nicht nur temporären Energiekrise, mit der
  • zum einen ein massiver Preisanstieg und
  • zum anderen eine Einschränkung von Mobilität
verbunden ist
- Massenentlassungen insbesonders bei großen Industrie-Konzernen und Abwanderung der Produktion nach Osten (Osteuropa, Asien), die in ihrer Konsequenz Frustration und Unruhen in der Bevölkerung auslösen
- des erheblichen Drucks auf das inländische Lohnniveau durch osteuropäische Arbeitskräfte im Zuge der (auch künftig weiter voranschreitenden) EU-Osterweiterung
- der Vergreisung der Gesellschaft, mit der eine Senkung der Arbeitsproduktivität einher geht
- einem Familienrecht, daß nicht den Zusammenhalt der Familien (und damit den Zusammenhalt der Bevölkerung), sondern den Geschlechterkampf fördert (und damit den Zerfall der Bevölkerung),

kann von Hoffnung vernünftigerweise nicht die Rede sein.


-Der vermeintliche Lohndruck aus den ehem. Ostblockstaaten ist leider nicht das Kernproblem, Asien, respektive China und Indien dürften einen weitaus größeren Bedrohungsfaktor einnehmen; allein das schier unerschöpfliche Arbeitskräftepotenzial, der zu westliche Industriestaaten vergleichsweise extrem hohe Output dortiger Hochschulen an hochmotivierten Akademikern sowie der unbedingte Wille der Bevölkerung, einen auskömmlichen Lebensstandart zu erreichen, wird den drei größten Industrienationen, den USA, Japan und Deutschland durchgreifende Reformen aufzwingen, wobei den USA nach herrschender Meinung die weitaus grössten Probleme anlastet. Dazu abschließend: Die östlichen Anrainerstaaten deutschlands verlieren im Übrigen seit Jahren zunehmend an Wettbewerbsfähigkeit, dazu trug u.a. der überdurchschnittliche Produktivitätszuwachs der deutschen Industrie, die faktischen (deutschen) Reallohnstagnationen- oder gar Verluste, Rechtsunsicherheit und Korruption und z.T. weit über dem Produktivitätszuwachs liegende Einkommenssteigerungen in den östlichen Länder bei.

-Die sukzessive Vergreisung der Gesellschaft ist kein typisch deutsches Problem, ins. Japan leidet weitaus dramatischer unter der Vergreisung, auch in den USA werden die "Babyboomer" in den kommenden Jahren in den Ruhestand gehen und in China steht die eigentliche Problematik, allerdings erst in Jahrzehnten noch bevor, denn gerade dort wirkt die "Ein-Kind-Politik" erheblich, gepaart mit der perversen Grundeinstellung der chinesischen Bevölkerung, dass Mädchen eine gesellschaftliche Schande darstellen, werden seit geraumer Zeit überproportional viele Jungen geboren bzw. am Leben erhalten, die Auswirkungen, darin ist sich die Wissenschaft einig, wird künftig dramatisch sein. Gäbe es in Deutschland eine andere Ausländerpolitik, so wie traditionell in den USA, Australien, Kanada etc., wo gerade bei der Einwanderung gezielt auf Fachkräfte gesetzt wird und nicht wie hier auf verarmte Bauern und ehem. Tagelöhner, welche selbst nach Dulding allenfalls in der Arbeitslosenstatistik widerzufinden sind, könnte auch dem zunehmenden Fachkräftedefizit begegnet werden, was hilft, zukünftigen Wohlstand zu sichern.

-Massenentlassungen beruhen in nicht unerheblichem Maße auf Produktivitätssteigerungen (Wegfall z.T. ganzer Tätigkeitsbereiche durch Automation), was alleinig schon die Automobilindustrie erschreckend beweist und nicht weiter ängstigen sollte, da für gewöhnlich andere Berufsfelder (Biotecsektor, Umwelttechnik u.w.) entstehen; problematisch wird es dann, wie jüngst zu beobachten ist, wenn Konzerne gesamte Forschungsabteilungen auslagern, dann wird es wirklich gefährlich, denn gerade innovative Produkte haben regelmäßig zu Wohlstand in Deutschland verholfen.

-Hohe Aufwendungen der Industrie für Energie werden tatsächlich zu einem Problem, während Deutschland über einen irrwitzigen Atomausstieg debattiert, werden in Asien dutzendweise neue Atommeiler geplant und z.T. das Öl, um einen konstanten Preis zu gewährleisten, steuerlich subventioniert, während wir es in Deutschland weiterhin steuerlich belasten. Eine Abkehr davon? Kaum möglich, da bereits die Ökosteuer maßgeblich als Stabilisator der Rentenversicherung beiträgt.

-Auch das Haushaltsproblem dürfte kaum erklären, weshalb die deutschen sich des Konsums verweigerten, das "beste Beispiel" bietet die USA, seit Jahren lassen sich die Amerikaner nicht beirren und kosumieren, was die Regale bei Warl-Mart hergeben.:zwinker:

-Gerade, und das hat die Themenstarterin exzellent aufgegriffen, sollten die Deutschen sich der Altersvorsorge schleunigst annehmen, womit wir wieder bei der nahenden Implosion der Sozialversicherungssysteme bedingt durch das Demografieproblem, hier der Rentenversicherung sind. Paradox, die Sparquote ist hoch wie seit langem nicht mehr, aber in einträgliche Anlageformen vermag der verängstigte Deutsche (weiterhin) nicht zu investieren.

Prinzipiell gebe ich dir Recht:smile: : Alles im Allen dürften wir größeren Umwälzungen entgegensehen.
 
X

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Gast
Die finanzielle Unabhängigkeit wird mir in meiner Familie
vorgelebt.
Mein Vater ist nun fast 62 Jahre alt und arbeitet schon seit
15 Jahren nicht mehr. Hatte eine gutlaufende Firma die er dann
mit 46 Jahren verkauft hat. Über dieses Thema ist bei uns schon
sehr häufig gesprochen worden und dank meiner Eltern werde ich
es wahrscheinlich auch so machen da eine größere Erbschaft in
den nächsten 3 Jahren ansteht.
Meine Eltern leben praktisch nur von Miet-und Zinseinnahmen und
haben ein recht schönes Leben.
Mein Vater sagt imme, dass die meisten Menschen nur deshalb
nicht reich sind, weil sie vor lauter Arbeit keine Zeit zum Geld
verdienen haben und nur die Menschen belohnt werden, die auch
mal ein Risiko eingehen.
Jeder muss selbst sehen wie er im Leben klarkommt und ich bin eher
der Typ der auch mal was riskiert.Man muss immer Chancen
erkennen und was draus machen, sonst endet man so wie ein
Bekannte von mir. Gelernte Friseurin, ein Leben lang hart
gearbeitet,nie groß Urlaub gemacht oder sonstwas und heute
eine Rente von 900 Euro. Toll, und das soll es dann gewesen
sein ?
 

Benutzer36810 

Verbringt hier viel Zeit
Finanzielle Unabhängigkeit ist nen schöner Traum,der sich aber wohl (wenn überhaupt) nur sehr spät im Alter bei mir erfüllen könnte.Dann hab ich aber nicht mehr viel davon,da ich nicht so alt werde.

Ich würd gern auch schon was zurücklegen,aber mit 400€ Monatsverdienst wird das nix.Dafür mache ich aber auch keine bekloppten Sachen wie für 200€ im Monat rauchen.:kopfschue Sowas ist schon echt bekloppt und auch wenn das für andere nix ist,so ist das für mich nen Haufen Geld.
Generell wäre ich auch etwas risikobereiter,von daher ist die Börse oder ne andere risikobehaftete Kapitalanlage auch kein rotes Tuch für mich.Nur wie gesagt,ich habe für sowas keine Kohle übrig und ich glaub auch nicht,dass ich in Zukunft viel mehr bekommen werde.Ausserdem gehöre ich zu einer beruflichen Klasse,die mit am ehesten unter der Arbeitslosigkeit leiden werden.Facharbeiter werden auf mittlere Sicht hinaus irgendwann nur noch ne Minderheit darstellen und viele,die dann nicht irgendwie studiert haben,um höhere Positionen zu erreichen,werden unweigerlich auf der Strasse stehen.Besonders bescheiden ist die Situation,wenn man nicht für ein Studiumschlau genug ist.Von daher steht da schon irgendwie ne beschissene Zukunft bevor.
 
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