Die Emanzipation der Frau?

Die Emanzipation der Frau?

  • M:Emanzipation? Ist doch nur heiße Luft!

    Stimmen: 7 17,1%
  • M: Ich bekomme die EMANZIPATION zu spüren!

    Stimmen: 4 9,8%
  • W:Ich bin "Emanzipiert" und bin in vielen Lebenslagen unabhängig

    Stimmen: 25 61,0%
  • W:Ich überlasse die wichtigsten Entscheidungen dem Mann!

    Stimmen: 5 12,2%

  • Anzahl der Umfrageteilnehmer
    41

Benutzer34168 

Verbringt hier viel Zeit
Irgendwie wird bei der ganzen Emanzipations-Thematik immer nur eine Seite beleuchtet: Nämlich die, dass Frauen in Bezug auf Kinder und Ehe grössere Entscheidungsfreiheit und Rechte haben.
Das mag sein, will ich nicht abstreiten. Fragt sich nur, inwiefern das erstrebenswert ist und stellt euch vor, nicht jede Frau hat nach einer Scheidung zum Ziel, ihren Mann in den finanziellen Ruin zu treiben.
Diese "unfairen" Gesetze kann man nicht so schnell ändern sobald sie "amtlich" sind..und geben dem Mann den ansporn schwul zu werden!

Mir fehlt in erster Linie hier - und im allgemeinen - der berufliche Aspekt und das ist auch genau der Bereich, bei dem ich meine, dass es so was wie Gleichberechtigung nie geben wird. Das sehe ich in meinem Beruf täglich. Nimm zwei Frauen mit Hammer-Qualifikationen und stell sie neben zwei Männern mit guten, aber nicht herausragenden - und keiner wird die Frau nehmen, und falls dies alle Jubeljahre doch mal geschieht, dann nur für einen weitaus tieferen Lohn. Ist das gerecht? Kaum.
Das mag sein, will ich nicht abstreiten. Fragt sich nur, inwiefern das erstrebenswert ist und stell dir vor, nicht jeder Chef hat nach einem Bewerbugsgespräch zum Ziel, die Frau aufgrund ihres Geschlechts zu reduzieren/diskriminieren! (hab dein Text den du oben als "löchrige" Erklärung benutzt hast bissi umgeschrieben...Das kann man auch nicht verallgemeinern!)

Das könnte man auf so viele Bereiche ausführen. Simples Beispiel: So einige Männer nehmen sich heute noch das Recht heraus, Frauen wie ein Stück Fleisch zu behandeln. Oder wie oft glaubt ihr wohl, wurde ich schon beim Augehen begrabscht und betatscht... Ist das okay? Würde ich das umgekehrt machen? Nein.
Ob sexuelle Belästigung gut ist steht ausser Frage...is wie mit Äpfel und Birnen...ein Beispiel solltet ihr euch an unseren positiven und nich an den negativen Eigenschaften nehmen :zwinker:

Frauen werden sehr wohl noch immer von oben herab behandelt und betrachtet, in vielerlei Hinsicht, und die wenigen Frauen, deren Leben sich nicht darum dreht, immerwährend nur Mäuschen zu spielen, brav das zu tun, was man von ihnen erwartet und zum Lebensziel haben, ihren Ehemann glücklich und zufriedenzustellen, die müssen doppelt so viel tun, um gerade mal die Hälfte von dem zu erreichen, was Männer erreichen. Und wirklich ernst genommen werden sie selbst dann noch nicht.

Na sooo schwer ist es doch auch nicht uns zufriedenzustellen...oder? Du neigst etwas zu übertreiben :zwinker:

Ghostdog schrieb:
Emanzipation ist nur dafür da, um hässliche Frauen in die Gesellschaft zu integrieren.
siehe Alice Schwarzer, Merkel, etc...
:tongue:
naaah...das ist 2 mutch Oberflächlich...

>>aber den ersten Preis in einer Schönheitswahl werden sie net gewinnen^^ :zwinker:

UND die nächste Bundestagswahl auch net :tongue:
 

Benutzer23485  (52)

Chauvinist
Dawn13 schrieb:
Mir fehlt in erster Linie hier - und im allgemeinen - der berufliche Aspekt und das ist auch genau der Bereich, bei dem ich meine, dass es so was wie Gleichberechtigung nie geben wird. Das sehe ich in meinem Beruf täglich. Nimm zwei Frauen mit Hammer-Qualifikationen und stell sie neben zwei Männern mit guten, aber nicht herausragenden - und keiner wird die Frau nehmen, und falls dies alle Jubeljahre doch mal geschieht, dann nur für einen weitaus tieferen Lohn. Ist das gerecht? Kaum..

Wenn es tatsächlich so wäre, wäre es wirklich ungerecht, liebe Dawn.
Arbeitslosigkeit und wirtschaftliche Unternehmensführung lassen sich aber nicht so einfach gesetzlich steuern wie die besonders geschützte Rechtsform der Ehe. Es gibt doch bereits die Quotenregelung in Betrieben und Frauenförderprogramme ohne Ende, um die beruflichen Möglichkeiten für Frauen zu verbessern (eine Quotenregelung für Männer gibt es nirgends...).
Die Arbeitgeber sind nicht blöde, - sie haben eben häufig die Erfahrung gemacht, daß eine Frau früher oder später als Arbeitskraft ausfällt wg. Mutterschafts-Urlaub ; außerdem sind nicht alle Frauen bereit, den Arbeitseinsatz zu leisten, der dann eben von Männern übernommen wird, gerade wenn es entweder körperlich anstrengende Tätigkeiten sind oder Tätigkeiten mit ständigem Arbeitsort- bzw. Schichtwechsel. Man kann den Unternehmen nicht vorwerfen, daß sie aus ihren Erfahrungen die Konsequenz ziehen und grundsätzlich immer die Wahl treffen, die ihnen sicherer erscheint, weil ihr Ziel nun mal maximale Gewinnausschüttung - und nicht Wohlfahrt - ist.
Ich würd gern mal ein Beispiel hören, wo eine Frau dieselbe Arbeit leistet (also auch zu den gleichen Vertragsbedingungen) wie ein Mann, dafür aber weniger Lohn erhält. Gesetzlich ist das kaum möglich und soweit ich bis jetzt weiß ist das ein Mythos genau wie der vom bösen gewalttätigen Anteil im Mann, der immer wieder gern hervor gezückt wird, wenn das Thema Emanzipation auf den Tisch kommt.


Dawn13 schrieb:
Das könnte man auf so viele Bereiche ausführen. Simples Beispiel: So einige Männer nehmen sich heute noch das Recht heraus, Frauen wie ein Stück Fleisch zu behandeln. Oder wie oft glaubt ihr wohl, wurde ich schon beim Augehen begrabscht und betatscht... Ist das okay? Würde ich das umgekehrt machen? Nein.

Nein, das ist nicht ok. Aber Du könntest, im Gegensatz zu den Typen, denen DU an den Hintern faßt, beim ersten Vorfall dieser Art ein Riesen-Tra-Ra draus machen, ihn vor Gericht zerren und wg sexueller Belästigung mit guten Erfolgsaussichten eine Verurteilung erreichen, - der gesetzliche Rahmen gibt das für Dich her - für ihn als Opfer nicht.

Dawn13 schrieb:
Frauen werden sehr wohl noch immer von oben herab behandelt und betrachtet, in vielerlei Hinsicht, und die wenigen Frauen, deren Leben sich nicht darum dreht, immerwährend nur Mäuschen zu spielen, brav das zu tun, was man von ihnen erwartet und zum Lebensziel haben, ihren Ehemann glücklich und zufriedenzustellen, die müssen doppelt so viel tun, um gerade mal die Hälfte von dem zu erreichen, was Männer erreichen. Und wirklich ernst genommen werden sie selbst dann noch nicht.


Klar ist das so, denn freche, selbstbewußte Frauen sind eine Seltenheit, - und ich finde, das wird auch so bleiben, solange kleinen Mädchen eingebleut wird, sie könnten alles erreichen, solange sie sich nur klein und hilflos stellen.
Als karriere-orientierte Frau weht Dir in etwa der gleiche Gegenwind ins Gesicht wie einem Mann, der unbedingt Hebamme werden möchte.
Die Welt hat sich noch nie verändert durch Menschen, die sich immer anpassen. Es sind die Querdenker, die eine Gesellschaft weiterbringen, und ob das jetzt anstrengend ist oder nicht interessiert im Nachhinein niemanden.
 

Benutzer9234 

Verbringt hier viel Zeit
Grinsekater1968 schrieb:
Es gibt doch bereits die Quotenregelung in Betrieben und Frauenförderprogramme ohne Ende, um die beruflichen Möglichkeiten für Frauen zu verbessern (eine Quotenregelung für Männer gibt es nirgends...).

Letzteres scheint ja ganz offensichtlich auch nicht notwendig zu sein. Und allein schon das Wort "Quotenregelung" lässt mir persönlich die Galle hochkommen. Das klingt so, als müssten sich Frauen noch dafür verneigen, eine Chance zu bekommen. Wie äusserst grosszügig. Ich will nicht eine Stelle kriegen, weil die betreffende Firma eine gewisse Quote erfüllen muss, sondern weil ich genauso gut bin, wie ein Mann, der sich auf dasselbe bewirbt.

Grinsekater1968 schrieb:
Die Arbeitgeber sind nicht blöde, - sie haben eben häufig die Erfahrung gemacht, daß eine Frau früher oder später als Arbeitskraft ausfällt wg. Mutterschafts-Urlaub ;

Dass man nunmal nur als Frau Kinder kriegen kann, haben wir uns kaum ausgesucht :zwinker: Und wenn Männer etwas flexibler wären, dann würde das mit dem Mutterschafts-Urlaub durchaus auch anders geregelt werden können.
Ich zumindest für meinen Teil habe nicht vor, drei Jahre zu Hause zu hocken, sollte ich jemals ein Kind kriegen. Aber zeig mir mal einen Mann, der bereit ist, sein Arbeitspensum anzupassen oder sich irgendwie in dieser Hinsicht flexibel zu zeigen. Ich kenn da nur sehr sehr wenige, die das tun würden.

Grinsekater1968 schrieb:
Ich würd gern mal ein Beispiel hören, wo eine Frau dieselbe Arbeit leistet (also auch zu den gleichen Vertragsbedingungen) wie ein Mann, dafür aber weniger Lohn erhält. Gesetzlich ist das kaum möglich und soweit ich bis jetzt weiß ist das ein Mythos genau wie der vom bösen gewalttätigen Anteil im Mann, der immer wieder gern hervor gezückt wird, wenn das Thema Emanzipation auf den Tisch kommt.

Nein, das ist kein Mythos, ich könnte dir da sehr wohl einige Beispiele nennen.


Grinsekater1968 schrieb:
Nein, das ist nicht ok. Aber Du könntest, im Gegensatz zu den Typen, denen DU an den Hintern faßt, beim ersten Vorfall dieser Art ein Riesen-Tra-Ra draus machen, ihn vor Gericht zerren und wg sexueller Belästigung mit guten Erfolgsaussichten eine Verurteilung erreichen, - der gesetzliche Rahmen gibt das für Dich her - für ihn als Opfer nicht

Richtig, aber würden Männer das nicht tun (nein, ich sage selbstverständlich nicht, dass so ein Verhalten der Normalfall ist!), dann müsste es so eine Regelung gar nicht geben.

Grinsekater1968 schrieb:
Klar ist das so, denn freche, selbstbewußte Frauen sind eine Seltenheit, - und ich finde, das wird auch so bleiben, solange kleinen Mädchen eingebleut wird, sie könnten alles erreichen, solange sie sich nur klein und hilflos stellen.

Richtig, aber genau das ist es, was mich sauer macht.
Ich hab ja weiter oben auch geschrieben, dass ich mit meiner Sicht der Dinge nicht immer ankomme - vorwiegend beim weiblichen Geschlecht - und (leider) kenn ich viele Frauen, die sich in dieses Schema, von dem du hier schreibst, pressen lassen. Ich für meinen Teil finde das einfach nur schade.


irgendeinTYP schrieb:
Fragt sich nur, inwiefern das erstrebenswert ist und stell dir vor, nicht jeder Chef hat nach einem Bewerbugsgespräch zum Ziel, die Frau aufgrund ihres Geschlechts zu reduzieren/diskriminieren!

So hab ich das nicht gesagt. Natürlich ist das nicht immer der Grund, das würd ich nie behaupten. Aber ich schreib hier tagtäglich Anforderungsprofile für Führungspositionen, glaubst du, es wird auch nur einmal erwähnt, dass sich selbstverständlich auch Frauen bewerben dürfen? Nö, es wird schon grundsätzlich davon ausgegangen, dass ohnehin nur Männer gut genug für solche Jobs sind. Also bitte...
 

Benutzer34168 

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Dawn13 schrieb:
So hab ich das nicht gesagt. Natürlich ist das nicht immer der Grund, das würd ich nie behaupten. Aber ich schreib hier tagtäglich Anforderungsprofile für Führungspositionen, glaubst du, es wird auch nur einmal erwähnt, dass sich selbstverständlich auch Frauen bewerben dürfen? Nö, es wird schon grundsätzlich davon ausgegangen, dass ohnehin nur Männer gut genug für solche Jobs sind. Also bitte...

Das ist aber seehr ungewöhnlich und auch diskriminerend! (Wenn du doch eine "Emanzipierte" Junge Frau bist dann krempel die Ärmel hoch und mach was dagegen!!!).. wenn nicht, träum weiter wie alle deines gleichen von der "Emanzipation" :bandit:

In Stellenausschreibungen wird meißt /in
angesetzt (Beispiel:Steuerfachberater/in) ob sich da letztendlich jemand bewirbt...k.A.
Evtl sind Frauen den Anforderungen nicht gewachsen :tongue:
In meinem Betrieb ist es üblich bzw Pflicht auch eine Frau für die Stelle in betracht zu ziehen...Ständig laufen bei uns so kleine Mädels rum..
Glaube sie nennen es "Girls-day"

Zum fünften Mal fand am 28. April der Girls´Day 2005 - Mädchen-Zukunftstag statt. Mit fast 7.000 Veranstaltungen und Plätzen für rund 127.000 Mädchen erreichte der Aktionstag eine neue Rekordbeteiligung. In ganz Deutschland erhielten Mädchen in Unternehmen, Betrieben, Behörden, Forschungsinstituten und Hochschulen Einblick in vor allem technische und naturwissenschaftliche Berufe.

Da soll doch einer sagen das alle Frauen im Job unterdrückt werden...tztztz das leidige Thema :bier:

LG
 

Benutzer9234 

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irgendeinTYP schrieb:
Das ist aber seehr ungewöhnlich.. In Stellenausschreibungen wird meißt /in
angesetzt (Beispiel:Steuerfachberater/in) ob sich da letztendlich jemand bewirbt...k.A.

Ich sagte ja in Führungspositionen :smile: Wir arbeiten mit Grossfirmen im Bereich des oberen Kaders zusammen und da wird nahezu gar nie nach einer Frau gesucht. Bzw. eben, es wird maximal so beiläufig erwähnt, dass sich natürlich auch Frauen bewerben dürfen; vorgeladen wird davon nie eine.

irgendeinTYP schrieb:
Evtl sind Frauen den Anforderungen nicht gewachsen :tongue:

Nö, das glaube ich kaum. Weniger vielleicht, ja, aber es gibt sehr wohl sehr qualifizierte und hoch ausgebildete Frauen.

irgendeinTYP schrieb:
In meinem Betrieb ist es üblich bzw Pflicht auch eine Frau für die Stelle in betracht zu ziehen...Ständig laufen bei uns so kleine Mädels bei uns rum..

Allein schon das "es ist üblich", das ist genau das, was ich meine. Kaum ein Betrieb würde sagen, "bei uns ist es üblich, auch Männer in Betracht zu ziehen", davon wird einfach schon ausgegangen, bei Frauen wird das immer so als Nettigkeit/Goodie/Pseudo-"wir-sind-so-tolerant" dargestellt und das stösst mir echt sauer auf.

irgendeinTYP schrieb:
Da soll doch einer sagen das alle Frauen im Job unterdrückt werden...tztztz das leidige Thema :bier:

Auch hier: Ich hab nicht gesagt, dass alle unterdrückt werden. Ich rede von hohen Positionen.
 

Benutzer29290 

Meistens hier zu finden
Ich finde auch, dass der Begriff Emanzipation negativ besetzt ist und ich halte auch nichts von Frauenbeauftragten. Ich will nicht nur Karriere machen weil jemand so gnädig ist Frauen zu fördern.

Ich habe das, was ich in meinem Leben erreicht habe alleine geschafft und nicht weil ich zu einer Frauenbeauftragten gelaufen bin weil ich angeblich als Frau benachteiligt bin. Ich finde wenn man Leistung bringt kommt man im Leben auch weiter und das unabhängig vom Geschlecht. Emanzipiert bin ich wohl schon. Ich würde nicht meine Karriere opfern um Heimchen am Herd zu spielen. Ich promoviere doch nicht weil mein "Berufsziel" Mutter und Hausfrau ist. Ich möchte mich auch nicht von einem Mann abhängig machen und verdiene lieber mein eigenes Geld. Das heißt nicht, dass ich was gegen Männer habe oder gegen die Ehe. Ich möchte nur auf eigenen Füßen stehen und nicht nur die Frau von irgendwem sein. Meinen Nachnamen werde ich auch behalten.
 

Benutzer34168 

Verbringt hier viel Zeit
Dawn13 schrieb:
Ich sagte ja in Führungspositionen :smile: Wir arbeiten mit Grossfirmen im Bereich des oberen Kaders zusammen und da wird nahezu gar nie nach einer Frau gesucht. Bzw. eben, es wird maximal so beiläufig erwähnt, dass sich natürlich auch Frauen bewerben dürfen; vorgeladen wird davon nie eine.

OK! Es ist ungerecht ganz klar!

Kannst du nicht da als "emanzipierte" junge Frau was gegen
die miese Unterdrückung/Diskriminierung/Komplott/Ausgrenzung/Verschwörung unternehmen? :zwinker:
 

Benutzer9234 

Verbringt hier viel Zeit
irgendeinTYP schrieb:

Indem zumindest ich mich nicht von meinen Grundsätzen in diesem Bereich abbringen lasse und mir so ziemlich den Allerwertesten dafür aufreisse, um irgendwann dahin zu kommen, wo ich will :zwinker: Wenigstens wärs ein Anfang....
 

Benutzer34168 

Verbringt hier viel Zeit
Dawn13 schrieb:
Indem zumindest ich mich nicht von meinen Grundsätzen in diesem Bereich abbringen lasse und mir so ziemlich den Allerwertesten dafür aufreisse, um irgendwann dahin zu kommen, wo ich will :zwinker: Wenigstens wärs ein Anfang....

Hmmm fühle mich irgendwie dabei angesprochen...
Ich möchte dir deine Ideale und Gundsätze nicht nehmen! Bin aber skeptisch, das du die Grundsätze halten kannst...

Für mich Gelten folgende Regeln
Erste Regel in der freien Marktwirtschaft man muss sich den A... aufreissen

Zweite Regel in der freien Marktwirtschaft man muss zur richtigen Zeit am richtigen Ort sein.

Dritte Regel in der freien Marktwirtschaft man muss die richtigen Ideen haben und sie umsetzen können.

_____________
Alles andere mag stimmen,aber ich wage zu Behaupten das viele Frauen an der Umsetzung scheitern... :tongue:

LG
 
G

Benutzer

Gast
all jene, die hier schreien von der übermacht und den viel mehr rechten der frau möcht ich mal sehen, wenn sie eine woche in der situation einer alleinerziehenden mutter auf jobsuche sind (die keine allimente bekommt u kein geld vom staat)
ich hab mal an die emanzipation geglaubt und, dass du, wenn du dir wirklich mühe gibst, einiges erreichen kannst oder wenigstens einigermaßen würdig leben.... will auch mal eine rosine! bitte, bitte
 

Benutzer9234 

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irgendeinTYP schrieb:
Hmmm fühle mich irgendwie dabei angesprochen...
Ich möchte dir deine Ideale und Gundsätze nicht nehmen! Bin aber skeptisch, das du die Grundsätze halten kannst...

Drum sag ich ja, versuchen kann man es mal. Ich will nie soweit sein und sagen müssen, ich hätte irgendwas nicht genutzt oder nicht alles gegeben, um dorthin zu kommen, wo ich hin will. Nur darum geht es mir.
 

Benutzer34168 

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gwyneth schrieb:
all jene, die hier schreien von der übermacht und den viel mehr rechten der frau möcht ich mal sehen, wenn sie eine woche in der situation einer alleinerziehenden mutter auf jobsuche sind (die keine allimente bekommt u kein geld vom staat)
ich hab mal an die emanzipation geglaubt und, dass du, wenn du dir wirklich mühe gibst, einiges erreichen kannst oder wenigstens einigermaßen würdig leben.... will auch mal eine rosine! bitte, bitte

Kenne eine alleinerziehende Mutter von zwei Kindern ...
Es ist eine "Lebedame" die mit 16 schwanger geworden ist..Sie weiß nichmal genau von wem das Kind ist>>>deswegen bekommt sie fürs erste Kind keine allimente sondern geld vom staat...Sie wurde mit 19 wieder schwanger und musste ihre Ausbildung abbrechen.Der Typ hat sie verlassen, zahlt aber weiter fürs Kind..
Sie ist nun 25 die beiden kinder sind oft bei den Großeltern...sie hat genug kohle und fliegt jedes Jahr in Urlaub...Hat es bis Heute nicht geschafft eine Ausbildung zu machen. Sie ist in meinen Augen nach 3 abgebrochenen Ausbildungen ein Sozialschmarotzer! That´s LIFE

Die Rosine hat sie wohl bekommen! Ich kann dir gern ihre ICQ nummer geben, dann könnt ihr euch bissi austauschen :tongue:
_________________________________________
Noch ne kleine Story am rande
Ein ehemaliger Arbeitskollege(ein baum von einem Mann:smile: ) 41jahre Vater von 3 Kindern hat ein schönes Häuschen gebaut für seine Familie...Während er 13 std am Tag geackert hat um für die Familie und Haus zu sorgen...Vergnügte sich die Dame mit dem Nachbarn...Es flog nach einiger zeit auf...Er ist verzweifelt gewesen und hat nen dummen Fehler gemacht >>>er hat das auto des Nachbarn vor lauter wut "umgeschmissen"...Er wurde verklagt ...Seine Frau hat ihn daraufhin verlassen und das sorgerecht für die 3 Kinder bekommen weil der Mann ja "gewaltbereit" war. Das haus wurde versteigert...Er hat alles verloren was er Liebte...Er hat seine arbeit aufgegeben weil er die Unterhaltszahlungen nicht leisten konnte und unterm strich nichts mehr bleib...THAT´s Life

LG
 
G

Benutzer

Gast
ich studiere, erhalte mich selber (in nem lokal als kellnerin, hin und wieder dj - weil ich in keinem büro unterkomme trotz leistungsstip., einserstudium, bis jetzt in der mindestzeit), kümmere mich alleine um mein kind, kein geld vom staat
 

Benutzer34168 

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gwyneth schrieb:
ich studiere, erhalte mich selber (in nem lokal als kellnerin, hin und wieder dj - weil ich in keinem büro unterkomme trotz leistungsstip., einserstudium, bis jetzt in der mindestzeit), kümmere mich alleine um mein kind, kein geld vom staat

Das ist doch prima :zwinker: Ich wünsche dir viel Kraft/Erfolg in deiner Karriere und natürlich alles gute fürs Kind :engel:

LG
 

Benutzer18610 

Verbringt hier viel Zeit
Die Unterdrückung der Frau hat in so ziemlich allem patriarchalischen und männlich geprägten Gesellschaften ihren Ursprung in der Religion.

In den westlichen Gesellschaften hat sich zeitgleich unter der Schirmherrschaft der Kirchen eine Macht- und Wirtschaftselite entwickelt, die auf Grund der überhöhten Verehrung des Männlichen natürlich auch männlich geprägt war.

Mit der Industrialisierung verdrängten die neuen Machthaber die Kirche und die Religion zunehmend aus allen Gesellschaftspositionen, die Machtstrukturen blieben jedoch männlich dominiert - welcher Machthaber gibt seine Macht schon gern und freiwillig ab?

Wir befinden uns heute in einem Szenario, in dem die von der Religion vorgegebene Ordnung, in der der Mann höherwertig und die Frau minderwertig sei, so fest im Bewusstsein der Menschen verankert ist, dass selbst fortschrittlichste Geister kaum die als Tatsache verkaufte Lüge in Frage stellen, dass die Frau das "schwächere" Geschlecht sei.

Eine solche Ordnung ist nunmal nicht von heute auf morgen über den Haufen geworfen.

Das betrifft auch andere Ordnungen. Die Emanzipation der Arbeiterinnen und Arbeiter, die ja etwa zur selben Zeit ihren Anfang nahm wie die Emanzipation der Frau, also im ausgehenden 19. Jahrhundert, ist ja auch noch weit davon entfernt, erfolgreich zu sein.

Die Emanzipation der Frau ist kein "schöner Traum", sondern eine mächtige Bewegung, die gerade erst in den Kinderschuhen steckt, und die noch früh genug eine der wenigen Antriebsfedern sein wird, die unsere Gesellschaft endlich mal gründlich umkrempeln.
 

Benutzer15806 

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irgendeinTYP schrieb:
Nur mal so zu Aufkärung...Ich bin kein Mann mit femininer Ader (frauenversteher wie du so schön sagst)...und ein Anführer einer Frauenbewegung schon gar nicht...

Das hab ich vor deinem Text geschrieben>>>


Kannst du irgendwelche Paralelen zu deinem Text feststellen?
Ich schon, somit vertreten wir "fast" die gleiche Meinung! (auch wenn wir uns unterschiedlich ausdrücken)
Ich verstehe daher deine Aufregung nicht!
Da jemand von "Ritualen" sprach habe ich zuvor die Zeit (zugegeben etwas zu weit) zurückgedreht..und versucht es anhand eines Beispiels eines Urmenschen zu vergleichen und meine damit das noch Heute "Rituale" insbesondere von Frauen (die gern von Emanzipation faseln :rolleyes2 ) ins heutige Leben umgesetzt werden! Man(n) könnte fast sagen Frauen wären in der Evolution ...(verkneif ich mir jetz lieber, bevor es böse Worte gibt :zwinker: )

HI irgendeinTYP!
Dann verstehen wir uns ja... (auch wenn Du denkst, dass wir uns "unterschiedlich ausdrücken", denn ich hab' mich nur auf Dein Niveau begeben... und siehe da: Du hast mich verstanden... was man aus Deiner Antwort auf meinen ersten Beitrag nicht schließen konnte!)

Immer easy bleiben! Bald ist Sommer... wir sollten uns alle lieb haben :grin:
 

Benutzer8918 

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Was mir nicht gefällt, ist dieses "Girls' Day"-Gehabe. Der Untertitel dieser Veranstaltung lautet übrigens "Der Mädchen-Zunkunftstag". :angryfire
Schön und gut, wenn man in Betriebe hineinschauen kann (und ich habe diese Möglichkeit auch genutzt) - aber warum nur Mädchen?
Wer sich für naturwissenschaftliche/technische Berufe (whatever) interessiert und es wirklich will, der kann meiner Meinung nach sehr wohl seinen Weg machen - Frau oder Mann (Opfer müssen wohl gebracht werden).
Ich persönlich möchte in keine Führungsposition oder überhaupt "Männerberufe" ausüben bzw. es ist mir am wichtigsten, dass ich irgendwann eine Familie habe und für die Kinder dann auch anständig gesorgt ist.

Ich wurde übrigens nicht so erzogen, dass ich hinter den Herd gehöre oder dass ich nicht mit Autos spielen durfte, mir wurde nicht gesagt, dass ich nur mit den Augen klimpern müsse, um alles zu erhalten, was ich will, dass ich klein und hilflos dastehen muss, damit man mich liebt, dass ich brav und gehorsam den Mann verehren soll.

Etwas anderes Thema:
Wenn ein Mann und eine Frau sich auf eine Position bewerben und gleich qualifiziert sind, wer soll dann die Stelle bekommen? Eigentlich ist es schon verständlich, dass der Mann genommen wird, weil der höchstwahrscheinlich nicht plötzlich schwanger werden könnte. Durch die Frauenquote wird vielleicht die Frau genommen - man will ja gut dastehen.
Blöd nur, wenn der Mann Familienvater ist...
Im Prinzip kann man bei sowas nur losen, finde ich.

Ich finde zudem, dass durch die ganzen Mädchenangebote hier und da wiederum die Männer in gewisser Weise unterdrückt werden.
Es ist immer noch die Gleichstellungs- und nicht die FRAUENbeauftragte, jedenfalls in meinen Augen.

Dawn13 kann ich einerseits verstehen (und ich denke nicht, dass du diese Quoten und Mädchenzukunftstage blabla jemals brauchtest?), kann mir aber für mich persönlich diesen Karriereweg überhaupt nicht vorstellen. Bin da menschlich anscheinend anders veranlagt (siehe oben).
Dennoch sollte doch wirklich eine Gleichberechtigung eintreten. Und bei gleichen Qualifikationen darf dann eigentlich auch nicht die Frau bevorzugt werden, weil sie eine Frau ist, oder einen Ausländer, weil wir auch diese Quote zu erfüllen haben.

Ich brauche keine Emanzipation.
Gleichberechtigung ist alles, aber wohl kaum jemals vollständig realisierbar (eben wegen Schwangerschaft, Muskelkraft o.ä.).
Allerdings denke ich schon, dass die Frauen, die es für sich für richtig halten, auch ihre Führungsposition erreichen können bzw. denke, dass sich das mit der Zeit immer mehr einspielen wird (was dann wohl doch ein Verdienst der Emanzipation ist?).
 

Benutzer7854 

Verbringt hier viel Zeit
Manchmal ist die Emanzipation widersinnig.

Zum Beispiel wird es mittlerweile als peinlich angesehen, wnen eine Frau zu Hause bleiben MÖCHTE, also FREIWILLIG. Irgendwie ist mittlerweile doch der Zwan da, "emanzipiert" zu denken und zu handeln.
Finde das ein bisschen übertrieben.
Denn eigentlich sollte die Emanzipation doch die Entscheidungs- und Handlungsfreiheit ermöglichen und diese nicht in die andere Richtung umkehren/zwingen.

Was ich noch falsch finde, ist, dass viele Frauen denken, sie wären emanzipiert, nur, weil sie so tun als wären sie Männer, sich wie Männer benehmen usw.
Finde das auch eine falsche Entwicklung.
Denn damit geben wir ja indirekt auch zu, dass wie Mann zu sein erstrebenswert ist, anstatt zu zeigen, dass wir es auch anders und besser können.

Grundsätzlich bin ich dafür,
dass Frauen das erreichen können, was sie wollen, ohne dabei maskulin auftreten zu müssen
dass Rollen nach Können und nicht nach Geschlecht verteilt werden
dass Frauen und Männer bei gleicher Leistung gleich viel verdienen

Wenn gut aussehende und stilvolle Politikerinnen ernst genommen werden und über schlechter aussehende nicht ständig gelacht wird (man denke nur an Adonis Joschka Fischer) :zwinker: - dann hat die Emanzipation erst das erreicht, was sie erreichen sollte.
 
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