die echte Mehrpersonenbeziehung

Benutzer137374  (49)

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Neben der ganz normalen Paarbeziehung, liest man hier haeufiger von fester Paarbeziehung plus Sexbeziehungen, klassisch offen (Paarbeziehung, man verkehrt aber auch mit Fremden) oder gar keine richtige Beziehung sondern mit einem oder mehreren Personen Freundschaft plus. Wer lebt aber in einer echten Mehrfachbeziehung? Also zwei Maenner eine Frau oder zwei Frauen und ein Mann in einer Wohnung, sich alles wie in einer Beziehung teilend oder noch mehr Personen? Ich habe das im internet bisher nur einmal gehoert. Da lebte die Frau (rein heterosexuell) mit zwei Maennern (einer eigentlich schwul, der "Hauptmann" bi) in einem Haus zusammen (die Mutter der Frau sogar auch :zwinker:. Sie haben das Leben zu dritt komplett geteilt, hatten je nachdem zu dritt oder zu zweit Sex). Das liest man recht selten, dabei waeren solche Lebensmodelle ja eigentlich perfekt. Was man da an Geld spart. Und wenn man Kinder hat, wird sich immer einer finden, der sich kuemmern kann usw. Solche Dreier- oder Viererkonstellationen muessten eigentlich ein Modell der Zukunft sein, finden sich aber selten. Wie kommt das? Gibt es Leute hier im Forum, die so leben?
 

Benutzer10855 

Team-Alumni
Uff... ein Modell für die Zukunft ist das glaube ich nicht. Polyamorie oder ähnliche Geschichten sind möglich, aber mit einer Menge Problemen verbunden und letztendlich nur von einer Minderheit praktisch ausgelebt. Mir ist (persönlich) kein Fall bekannt, wo das mal längerfristig gut funktioniert hat. Das Standardmodell wird von daher wohl stets die Zweierbeziehung bleiben, denn die ist wesentlich einfacher zu organisieren und zu halten.
 

Benutzer97282  (39)

Meistens hier zu finden
Ich könnte mir vorstellen das in einer Dreier Konstellation die auf Gefühlen basiert bei vielen eher Eifersucht durch kommt.
BEsonders wenn man das wirklich konsequent zu dritt auslebt, das viele das "Problem" haben das sie sich zu einem Part mehr hingezogen fühlen und man anfängt aufzuwiegen wie oft wer was zusammen macht. Ist aber natürlich reine Spekulation meinerseits.
Ich persönlich kenne auch niemanden der so lebt, habe nur mal von einer Dreierbeziehung gelesen die funktionieren soll.
 

Benutzer121281  (32)

Planet-Liebe ist Startseite
Ich kenne einige solcher Konstellationen, das funktioniert aber eben nur wenn man wahrlich polyamor veranlagt ist. Ich sehe zusammenwohnen dahingehend aber keineswegs als wichtiges Kriterium.

Meiner Meinung nach wird aber diese Beziehungsform eher Randerscheinung bleiben, da schlichtweg die Bedürfnisse von mehreren Personen koordiniert werden müssen und bei zB Ehe und Kinderplanung wird es da eher schwierig. Nicht unmöglich, aber schwieriger.
 

Benutzer143177 

Sehr bekannt hier
Ich finde es ja schon schwierig, eine Person zu finden, die gut zu einem passt. Und dann noch eine zweite, die nochmal zu mir und dem andren passt? Das wäre für mich ein riesen Zufall...
Und dann sollten noch mindestens zwei davon bi sein.

Stelle mir es bei Kindern auch schwer vor, wenn man zB nur ein Kind will, man sich aber nicht einigen kann, wer von den Dreien dann die leiblichen Eltern sein sollen.

Außerdem braucht man ein riesiges Bett :tongue:

Ne, für mich wäre da das problematischste echt, überhaupt passende Partner zu finden. Eifersucht denke ich eigentlich nicht, wenn wirklich alle Beteiligten sich gegenseitig lieben und nicht nur einer den andren und der dritte wird nur akzeptiert.
Und was, wenn dann auf einmal die Gefühle weg sind oder zwei sich streiten? Das ist viel komplizierter als bei ner normalen Trennung, weils ja noch einen Dritten gibt, der beide liebt und sich mit beiden versteht.
Und erst ein Sorgerechtsstreit zwischen drei oder mehr Leuten. Also so viel unkomplizierter ist das nicht :grin:
 

Benutzer137374  (49)

Benutzer gesperrt
Ich finde es ja schon schwierig, eine Person zu finden, die gut zu einem passt. Und dann noch eine zweite, die nochmal zu mir und dem andren passt? Das wäre für mich ein riesen Zufall...
Den Aspekt haette ich fuer am wenigsten relevant gehalten. Wenn man halbwegs flexibel ist und die Kernaspekte stimmen, muss man ja davon ausgehen, dass das fuer alle drei Beteiligten gilt. Im Gegenteil kann man bezueglich der Ansprueche grosszuegiger sein, weil nicht ein Partner alle erfuellen muss.
Und dann sollten noch mindestens zwei davon bi sein.
Mir schien das nicht zwingend notwendig. Gerade bei Mann/Mann/Frau wird zumindest oft unterstellt, dass die Maenner nicht bi sind.
Stelle mir es bei Kindern auch schwer vor, wenn man zB nur ein Kind will, man sich aber nicht einigen kann, wer von den Dreien dann die leiblichen Eltern sein sollen.
Wenn man nicht auf nur ein Kind besteht (was ja der Normalfall ohnehin ist), sollte das nicht Hauptproblem sein.

Außerdem braucht man ein riesiges Bett :tongue:
Ich ziehe ein eigenes Bett sowieso vor :zwinker:
Ne, für mich wäre da das problematischste echt, überhaupt passende Partner zu finden. Eifersucht denke ich eigentlich nicht, wenn wirklich alle Beteiligten sich gegenseitig lieben und nicht nur einer den andren und der dritte wird nur akzeptiert.
Es waere halt wahnsinnig praktisch, was es Aufgabenverteilungen und Finanzen angeht.
Und was, wenn dann auf einmal die Gefühle weg sind oder zwei sich streiten? Das ist viel komplizierter als bei ner normalen Trennung, weils ja noch einen Dritten gibt, der beide liebt und sich mit beiden versteht.
Ich stelle mir das sogar vorteilhaft vor, weil man einen Vermittler hat, der nicht direkt in den Streit verwickelt ist. Und stabiler sollte es auch sein, wenn A und C ein Problem haben, aber beide sich nicht von B trennen wollen.
 

Benutzer143177 

Sehr bekannt hier
Das kommt eben ganz auf die Menschen an. Ich schlafe auch lieber alleine, die meisten andren aber nicht. Dass jemand nur ein Kind will, kann vorkommen, dann müssen sie sich einig werden, wenn einer mehr oder weniger will, genauso wie bei allen andren Punkten. Wenn nicht beide bi sind, ist es aber doch eher so, dass die Frau quasi zwei Beziehungen führt und nicht alle mit jedem, weil die Männer höchstens "befreundet" sind, aber sonst nix voneinander wollen? Und für mich müssten dann beide Partner meine Voraussetzungen erfüllen, aber ich bin da auch pingelig, ich stelle es mir schon schwer vor, mit einer Person zusammen zu wohnen, ohne dass sie mir auf den Zeiger geht. Daher stelle ich es mir mit mehr Personen noch schwieriger vor. Selbst wenn sie sich miteinander beschäftigen und ich meine Ruhe habe, für mich sind Menschen anstrengend und da gibt es kaum welche, die ich täglich ertrage. Und dass ausgerechnet zwei davon dann noch für mich und gegenseitig als Partner passen, halte ich für nahezu ausgeschlossen. Ich bin in Sachen Beziehung aber nicht sonderlich kompromissbereit, wenn ich mit jemandem mein Leben teile, muss da auch alles passen.
Sollte das für andere Menschen einfacher sein, gut,aber für mich wäre das eine Horrorvorstellung :grin:

Nicht zusammen wohnen und quasi zwei unabhängige Beziehungen führen stelle ich mir weniger kompliziert vor, aber alle unter einem Dach und gegenseitig alle Ansprüche erfüllen? (Es bringt ja nix, wenn einer den Klodeckel oben lässt und der andre ihn runterklappt, dadurch dass es einer macht, würde es mich ja nicht weniger stören. Das ist jetzt zwar kein sonderlich beziehungsrelevantes Beispiel, aber da gäbe es für mich einige Punkte, die mich an einer Person stören würden und die demnach beide erfüllen müssen, weil sich da nichts ausgleichen kann)

Wenn man Geld sparen will und Aufpasser für die Kinder braucht, scheint mir eine WG oder ein Mehrgenerationenhaus einfacher, als mehrere Leute für eine Beziehung zu finden.
 

Benutzer10855 

Team-Alumni
Den Aspekt haette ich fuer am wenigsten relevant gehalten. Wenn man halbwegs flexibel ist und die Kernaspekte stimmen, muss man ja davon ausgehen, dass das fuer alle drei Beteiligten gilt. Im Gegenteil kann man bezueglich der Ansprueche grosszuegiger sein, weil nicht ein Partner alle erfuellen muss.
Das halte ich für einen Fehlschluss... polyamore Beziehungen funktionieren nicht, weil ich mir zwei Partner so suche, dass meine Bedürfnisse nur von beiden gemeinsam abgedeckt werden können. Völlig falsche Auffassung von dem Konzept.

Es waere halt wahnsinnig praktisch, was es Aufgabenverteilungen und Finanzen angeht.
Naja, dafür gibt es doch Wohngemeinschaften und dergleichen? Da erspart man sich den ganzen Liebeskummer und geht sich einfach freundschaftlich ein Haus mieten und teilt das dann. Eine Gruppe von meinen Freunden hat das bspw. gemacht. Darunter ist auch ein Paar, aber deswegen läuft da nichts mit den anderen WG-bewohnern. Die sind einfach nur befreundet und genießen dennoch die Vorteile, von denen du hier sprichst.
 

Benutzer152150 

Sehr bekannt hier
Oh....ein Thema von huhngesicht...da muss ich jetzt wohl durch :zwinker:

Ich lebe in einer...Mehrpersonenbeziehung.
Korrekt wäre die Bezeichnung wohl eine etwas schräge, offene, semi-polyamore Dreier-Beziehung.
Ich habe meinen Gefährten vor ziemlich genau 10 Jahren kennen und lieben gelernt. Ich hab ihm damals auch sehr früh reinen Wein eingeschenkt, daß meine Vorstellung von Treue eine andere ist als die...gesellschaftlich anerkannte Norm...daß ich nicht ausschließen möchte, daß ich auch noch andere Personen interessant genug finden könnte um mit ihnen intime Zeit verbringen zu wollen.
Das hat ihn offensichtlich nicht verschreckt.
Nun ist es mit dem gemeinsam wohnen so....es ist mein Haus (geerbt) und wir sind beide beruflich selten zu haus.....oft auch unter der Woche im Ausland.
Das hat 4 Jahre ganz gut geklappt, dann ist eine gute Freundin von ihm, die er schon länger als mich kannte, aber keine intime Beziehung mit hatte, häufiger auf seine Einladung hin mit uns zusammen in unsere Sauna gegangen.
Irgendwann stand bei ihr ein berufsbedingter Umzug an, weil sie in einer Klinik in unserer Nähe eine klasse Stelle bekommen konnte.
Ich hab ihr damals angeboten, bei uns zu wohnen...ich hatte noch ne ganze Etage Platz, wir verstanden uns wunderbar, also warum nicht.
Das gemeinsame Saunen ging fröhlich so weiter, manchmal zu dritt, manchmal nur wir zwei Mädels, seltener mal Er und Sie, die Gespräche waren locker ich fand es wunderbar mit ner Ärztin und absoluten Fachkraft über nicht-alltägliche Frauendinge und auch Sex reden zu können und irgendwann war da bei mir zumindest mehr....der Hunger, der wunsch nach ihrer Nähe hatte eine andere Schttierung angenommen.
Meinen Gefährten sprach ich darauf an, das war zwischen uns vereinbart, daß keine Geheimnisse zwischen uns stehen sollten, besonders wenn wir irgendwas mit anderen Personen machen wollten. Er meinte, daß die endgültige Entscheidung bei Ihr liegen müsse und ich die Initiative ergreifen sollte. Er möchte keine gute Freundschaft durch ne möglicherweise schlechte Bettgeschichte gefährden.
Beim nächsten gemeinsamen Saunieren rückte das Thema Bisexualität irgendwie in den Fokus, sie wusste ja, daß ich bi bin und er nicht. Ich lag auf der obersten Liege, sie auf der vor und niedrigeren Liege, er auf der obersten schräg zu unseren.
Irgendwann im verlauf des Gespräches, viel leiser als es wohl gut wäre fragte ich, heruntergebeugt zu ihr ob sie schonmal eine andere Frau geküsst hat. Ich ließ ihr nicht wirklich zeit zu antworten, sondern nutzte die gunst des momentes um sie zu küssen. Sie war bis dahin die eher immer “braver“ wirkende von uns allen, aber in ihrer Reaktion auf den nicht so wirklich enden wollenden Kuss, wusste ich wohin der rest des Abends führen würde.
Seit dem leben und lieben wir richtig zusammen....obwohl die Prioritäten doch recht unterschiedlich bei jedem von uns liegen können. Sie will eine Beziehung ohne Verpflichtungen, weil durch ihren Beruf sie nie weiss wann sie überhaupt da ist und einen “klassische, feste“ Beziehung durch ihren Beruf ziemlich leiden würde (sie hat ne menge Nacht-Dienste, viel Stress und manchmal auch deswegen nicht richtig Lust von sich aus).
Er möchte im Grunde nur mit mir zusammensein, aber ist dem ganzen nicht abgeneigt.
Und bei mir? Da meine Gefühlswelt oft einem Vulkan gleicht, ist das schwer hier zu beschreiben.
Aber wir haben feste Regeln was andere angeht....kein Sex ohne Schutz mit anderen und sofern der gesundheitliche zustand von einem von uns auch nur geringste Gefahr läuft kompromittiert zu sein (Sie hat sehr häufig mit Blut zu tun und auch bei uns passieren Verletzungen deutlich häufiger als bei anderen) dann sind bis zum nächsten ok durch den Arzt auch untereinander Gummis Pflicht.

Was die paradiesischen Zustände angehen in Mehrpersonenbeziehungen....
die relativieren sich sehr schnell wenn die Tücken des Alltags ihre Zähne zeigen.
Drei Personen die gleichzeitig ins Bad wollen...oder die wahl was man zum essen macht oder welches Restaurant man besucht...wenn nicht nur zwei, sondern gleich drei Meinungen bestehen.....wenn man mal jemand in der Nähe haben möchte, ist man aller Wahrscheinlichkeit eher allein...und wenn man Ruhe haben möchte, sind gleich alle beide da....und wollen wohlmöglich noch was...

Irgendwie funktioniert das jetzt entgegen jeder Wahrscheinlichkeit schon 6 Jahre...und es sieht nicht so aus, daß es sich in nächster Zeit irgendwie ändern wird.

Solang nicht Ihr Arbeitgeber zu sehr dahinterkommt....denn das ist nen katholisches Klinikum :zwinker:
 

Benutzer136781  (39)

Benutzer gesperrt
@ Phe: Können wir uns privat etwas über das Thema austauschen?
 
B

Benutzer

Gast
Ich war zumindest mal der "Gast" in einer bestehenden Zweierbeziehung; meine Zuneigung galt hier vor allem einer Person, die andere war ein Teil von ihr & ich nahm sie mit an. Gut ging das nur ein paar Monate, sie waren bereits ein eingespieltes Team, das hat hierarchisch überhaupt nicht für mich gepasst (hätte es aber im Nachinein betrachtet auch unter "normalen" Umständen nicht).

Dass Polyamory funktioniert, habe ich an Dritten schon erlebt und schliesse es auch für mich persönlich nur deswegen aus, weil ich generell kein Beziehungsmensch bin. Viele Menschen haben im Laufe ihres Lebens Gefühle für mehrere Leute gleichzeitig entwickelt, ob man die Zeit und Nerven hat, auch innigen Kontakt zu mehreren Menschen zu pflegen, ist wohl eher eine Entscheidung, die bewusst getroffen werden muss. Vorausgesagt, wir wären in einem Umfeld, wo Eifersucht ein Fremdwort ist :zwinker: Ich finde es auch einfach relativ unwahrscheinlich, dass sich 3 Leute alle ineinander verlieben, aber auch das lässt sich ja modifizieren.

Offene Beziehungen werden meinen Beobachtungen nach langsam "normal", vielleicht liegt das aber auch nur an meinem Umfeld. Ich finde diese Entwicklung jedenfalls begrüssenswert als zukünftiges Modell. Selbstverwirklichung in der Sexualität spielt halt eine immer grössere Rolle, je nach Wünschen stösst man bei einer Person da einfach schnell auf Grenzen...
 

Benutzer89539 

Planet-Liebe-Team
Moderator
Könnte ich mir theoretisch durchaus vorstellen. In der Praxis halte ich es aber für extrem unwahrscheinlich, dass das funktioniert.
 

Benutzer107106 

Planet-Liebe ist Startseite
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Passend dazu:
Zeigt, dass es eben doch nicht alles so locker und flockig geht.
 

Benutzer107106 

Planet-Liebe ist Startseite
Redakteur
Weil ein Beispiel dazu jetzt für alle derartigen Beziehungen spricht...
So meinte ich das gar nicht. Ich weiß auch, dass Reportagen sehr verzerren können. Trotzdem zeigt es eben die Probleme: Wo hört das Ich auf und fängt das Wir an. Wer ist Wir? Dürfen in diesem Fall 2 der Partner entscheiden ein Kind zu bekommen, wobei der dritte ja trotzdem involviert ist, schließlich werden seine Kinder nun große Geschwister. Theoretisch klappt es ja bei den 3en.
 

Benutzer89539 

Planet-Liebe-Team
Moderator
Passend dazu:

Zeigt, dass es eben doch nicht alles so locker und flockig geht.
Ich sehe da ein ziemliches Ungleichgewicht. Die beiden Männer teilen sich eine Frau, führen jeweils nur eine halbe Beziehung, und sie hat wohl das bessere Ende des Deals erwischt. Das könnte ich mir irgendwie nur ganz schwer vorstellen, zumal sie in einigen Dingen dann auch in einer stärkeren Position ist.

Mögliche Auswege wären entweder noch weitere Personen in der Beziehung, oder wenn zumindest ansatzweise eine echte Dreiecksbeziehung wäre (also mit bi- oder homosexueller Komponente).
 

Benutzer91008  (34)

Sehr bekannt hier
Weil ein Beispiel dazu jetzt für alle derartigen Beziehungen spricht...
Ich sehe das auch so wie Lulu, wenn einer bei so essentiellen Enscheidungen wie, bekommen wir noch ein Kind ausgeschlossen wird finde ich das auch ziemlich übel.
Natürlich kann es funktionieren, aber es ist immer "komplizierter" weil mehr Menschen involviert sind also mehr Gefühle, mehr Ansichten, mehr potentielle Gefahr einen der Partner zu verletzen.
Keiner hat gesagt das es keine positiven Beispiele gibt :zwinker:
 

Benutzer71015 

Planet-Liebe-Team
Moderator
LULU1234 LULU1234 Wundertüte Wundertüte
Ich empfand den Satz zum Videolink einfach sehr generalisierend ausgedrückt.
Da stand eben nicht "solche Probleme kann es geben", sondern "es geht nicht locker und flockig".
Für mich stand da eine (Ab-)Wertung im Raum. Wenn es nicht so gemeint war, ist ja alles prima...

Auch in Paarbeziehungen gibt es übrigens Menschen, die ihren Partnern die Entscheidung über ein 2. Kind ungewollt abnehmen, sie also davon ausschließen. Daher finde ich das Beispiel schwierig. Es gibt einfach überall solche und solche Leute.
 

Benutzer152150 

Sehr bekannt hier
In “normalen“ Paarbindungen seh ich eigentlich den größeren Quell für Probleme. Bei zwei beteiligten verhärten sich schnell die Meinungen, weil man sich gerne mal persönlich verletzt fühlt. Wenn noch ein drittes Individuum im Spiel ist fungiert eine Person häufig als Mediator.

In Paarbeziehungen zieht schnell das “Wir (wollen/machen/könnten/finden)“ ein und damit vergisst man manchmal, daß sich die Meinungen eines der beiden doch ändern können.
In einer mehrpersonen-Konstellation funktioniert es auf Dauer nur, wenn man die Individualität der Personen stärker respektiert, als die Vorstellung davon, wie sich die Beziehung entwickeln sollte nach eigenen Wünschen.
Auch auf die Gefahr hin, das aus nem Bett mit dreien ganz schnell ein Koffer für einen wird.

Wer hat denn schon gesagt, das Liebe einfach wäre?
 
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