Die deutsche Bahn

Seit ihr zufrieden was die deutsche Bahn angeht?

  • Ja

    Stimmen: 24 33,8%
  • Nein

    Stimmen: 47 66,2%

  • Anzahl der Umfrageteilnehmer
    71
L

Benutzer

Gast
Da wir hier beim Thema Automaten sind: Das letzte Mal, als ich mit der Bahn unterwegs war, hatte ein Fahrgast keine Fahrkarte bei der Fahrscheinkontrolle. War aber alles nicht so tragisch, er meinte, der Automat hätte nicht rausgeben können und durfte sich die Karte ohne Probleme beim Kontrolleur kaufen...:confused: .. Hat das schon mal jemand erlebt? Fand das etwas krass, kann doch jeder behaupten und dann schwarz fahren...
War auch ein gewöhnlicher RE und da stand nichts von Fahrkartenverkauf während der Fahrt.
 

Benutzer38570 

Planet-Liebe Berühmtheit
Das an den meisten Bahnhöfen nur noch Fahrkartenautomaten stehen, sehe ich jetzt nicht so problematisch. Wir leben im Jahr 2012, es gibt viele technische Neuheiten, da stellen die Fahrkartenautomaten nun wirklich kein unlösbares Bedienungsproblem dar. Die gabs selbst in der DDR schon. Wer Bahnfahren will, muss sich mit der Bedienung halt vertraut machen.

Die Automaten sind einfach aus wirtschaftlichen Gründen sinnvoller, da sie deutlich günstiger arbeiten, als wenn dafür Personal eingesetzt werden würde.

@Leanna:
Klar könnte das jeder behaupten. Letztlich wäre das aber technisch problemlos überprüfbar, ob der Automat Macken hatte oder nicht. Ob der Kontrolleur da aber überhaupt ein Interesse dran hat, wird von seiner Motivation abhängen - da gibts sicher auch übereifrige und welche, die halt ihren Job hinter sich bringen wollen...
 
L

Benutzer

Gast
@Leanna:
Klar könnte das jeder behaupten. Letztlich wäre das aber technisch problemlos überprüfbar, ob der Automat Macken hatte oder nicht. Ob der Kontrolleur da aber überhaupt ein Interesse dran hat, wird von seiner Motivation abhängen - da gibts sicher auch übereifrige und welche, die halt ihren Job hinter sich bringen wollen...
Na ja, so einfach kann man das nicht überprüfen, wenn man zB. schon 200km vom Startbahnhof entfernt ist.

Mich hat das Verhalten des Kontrolleurs irritiert, er tat so, als wärs ganz normal, ohne Fahrkarte zu fahren und die erst im Zug zu kaufen. Er hat den Fahrgast ja nicht mal wirklich darüber ausgefragt, wieso der ohne Fahrschein fährt...
 

Benutzer38570 

Planet-Liebe Berühmtheit
Mich hat das Verhalten des Kontrolleurs irritiert, er tat so, als wärs ganz normal, ohne Fahrkarte zu fahren und die erst im Zug zu kaufen. Er hat den Fahrgast ja nicht mal wirklich darüber ausgefragt, wieso der ohne Fahrschein fährt...
Dann hat er wohl nicht so viel Bock gehabt an dem Tag. Einen Schwarzfahrer aufzuschreiben ist dann wohl um einiges aufwändiger als dem einen Fahrschein zu verkaufen...
 

Benutzer15875 

Meistens hier zu finden
Da wir hier beim Thema Automaten sind: Das letzte Mal, als ich mit der Bahn unterwegs war, hatte ein Fahrgast keine Fahrkarte bei der Fahrscheinkontrolle. War aber alles nicht so tragisch, er meinte, der Automat hätte nicht rausgeben können und durfte sich die Karte ohne Probleme beim Kontrolleur kaufen...:confused: .. Hat das schon mal jemand erlebt? Fand das etwas krass, kann doch jeder behaupten und dann schwarz fahren...
War auch ein gewöhnlicher RE und da stand nichts von Fahrkartenverkauf während der Fahrt.

Wenn dann erst schwarz fahren und bei der Kontrolle behaupten der Automat tat nicht. Wenn der Kontrolleur dann gleichzeitig noch die Funktion hat, Karten im Zug zu verkaufen ist das im Grunde kein Problem. Aber es gibt auch Züge, vor allem in Verkehrsverbünden, da kontrollieren die Kontrolleure nur und wenn du kein Ticket hast zahlst du 40€.
Andere bieten den Fahrkartenverkauf im Zug zwar an, allerdings MUSS man sich dann unverzüglich nach betreten des Zuges an das Personal wenden. Bei der normalen Fahrscheinkontrolle zu sagen "äh ja, ich bräuchte noch eine Karte nach dorthin" ist dann schon zu spät.
Oder für den Fahrkartenverkauf im Zug wird noch eine Extra Gebühr berechnet.

Aber der beste Schutz vor Schwarzfahrern ist schlicht und einfach eine Schranke vor jedem Bahnsteig, die sich ohne gültigen Fahrschein nicht öffnen lässt.
 
L

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Gast
Ok, dann sieht meiin Weltbild schon besser aus und geh ich doch nicht unter die Schwarzfahrer :smile:
 

Benutzer72433 

Planet-Liebe ist Startseite
jo, ich kenn das auch nur so dass man sich in dem fall unverzüglich auf die suche nach einem potentiellen fahrkartenverkäufer machen MUSS - setzt man sich gemütlich hin und springt erst auf wenn man ihn sieht ists im normalfall zu spät.
 
S

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Gast
Also im Fernverkehr ist es nicht ungewöhnlich, die Fahrkarte erst im Zug zu kaufen - die Bordpreise sind sowieso höher, weshalb die Bahn auch sicherlich nichts dagegen hat :zwinker: Da braucht man auch nicht gleich nach Einstieg zum Schaffner zu laufen, sondern wartet halt ab, bis die normale Kontrolle kommt. Das habe ich des öfteren schon beobachtet (und ein- bis zweimal sogar selbst so gehalten, weil ich spät dran war).
 

Benutzer122857  (46)

Öfters im Forum
Ich hasse Züge! Erstens zu teuer,dann meisstens unpünktlich und Drittens unbequem,man sitzt da drin wie auf nem Präsentierteller,kaum Privatsphere wie damals bei der Reichsbahn im Osten wo man auch genug Raucherabteile hatte im Gegensatz zu jetzt! Also Bus fahre ich 1000x lieber,weil schneller und gemütlicher und vom Preis her noch bezahlbar!
 

Benutzer121281  (32)

Planet-Liebe ist Startseite
Es ist mir auch mehr als 1 Mal passiert, dass Automaten einfach nicht gingen, nicht drucken wollten, keine Scheine, kein Münz, keine Karten oder sonstwas akzeptierten.

und spätestens, als das mehrfach in einer Woche passiert ist, habe ich es auch nicht mehr eingesehen, durch den Zug zu laufen und den Kontrolleur zu suchen. Wenn die Bahn es nicht schafft, funktionstüchtige Automaten aufzustellen, dann betreibe ich sicherlich auch nicht einen Mehraufwand.

Führte im Endeffekt dazu, dass ich die Strecke Magdeburg-Berlin in vermutlich 50% der Fälle ohne Ticket angetreten bin. Bei diesen 50% hab ich dann in der Hälfte der Fälle nachgelöst.
 

Benutzer3277 

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Also Bus fahre ich 1000x lieber,weil schneller und gemütlicher und vom Preis her noch bezahlbar!

Schneller? Bei uns in der Region (Sachsen) wurden mehrere Bahnlinien eingestellt und durch Busse ersetzt. Ergebnis: Busse brauchen doppelt so viel Fahrzeit wie die Züge und fahren abends und an Sonn- und Feiertagen nicht mehr.[DOUBLEPOST=1353273675,1353273248][/DOUBLEPOST]
man sitzt da drin wie auf nem Präsentierteller,kaum Privatsphere wie damals bei der Reichsbahn im Osten wo man auch genug Raucherabteile hatte im Gegensatz zu jetzt!

Wieso sitzt man wie auf nem Präsentierteller, kaum Privatatmosphäre? Verstehe ich nicht. In der DB sitzt man genauso wie in der Reichsbahn (die ich auch noch kenne). Auf dem Präsentierteller sitzen nur die, die lange und laut telefonieren und alles private ausplaudern.

Zu Raucherabteilen: Dafür kann die Bahn nichts, das ist Bundesgesetz (Rauchen in öffentlichen Räumen ist nicht mehr gestattet). Oder darfst du im Bus rauchen?
 

Benutzer122857  (46)

Öfters im Forum
Schneller? Bei uns in der Region (Sachsen) wurden mehrere Bahnlinien eingestellt und durch Busse ersetzt. Ergebnis: Busse brauchen doppelt so viel Fahrzeit wie die Züge und fahren abends und an Sonn- und Feiertagen nicht mehr.[DOUBLEPOST=1353273675,1353273248][/DOUBLEPOST]

Wieso sitzt man wie auf nem Präsentierteller, kaum Privatatmosphäre? Verstehe ich nicht. In der DB sitzt man genauso wie in der Reichsbahn (die ich auch noch kenne). Auf dem Präsentierteller sitzen nur die, die lange und laut telefonieren und alles private ausplaudern.

Zu Raucherabteilen: Dafür kann die Bahn nichts, das ist Bundesgesetz (Rauchen in öffentlichen Räumen ist nicht mehr gestattet). Oder darfst du im Bus rauchen?


Ich meinte auch die Sitze die damals schön hoch waren und man wirklich schön sich bequem machen konnte,jetzt kann man das nicht mehr und muss in die ganzen Gesichter starren wo sonst die Lehne von gegenüber Sichtschutz bot!
 

Benutzer3277 

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Ich meinte auch die Sitze die damals schön hoch waren und man wirklich schön sich bequem machen konnte,jetzt kann man das nicht mehr und muss in die ganzen Gesichter starren wo sonst die Lehne von gegenüber Sichtschutz bot!

Ja, die Sitze (grün = Raucher, rotbraun = Nichtraucher) in den Reichsbahn-Wagen waren echt bequemer als die harten Schalensitze heute (Regionalzüge), allein schon wegen der Kopfstützen zum "Abruhen". Dafür gibt es heute Sitze, die hintereinander angeordnet sind, d.h. es sitzt einem niemand gegenüber. Das finde ich durchaus auch vorteilhaft.
 

Benutzer122857  (46)

Öfters im Forum
Naja notfalls kann man ja aus dem fenster glotzen und die landschaft vorbeirauschen sehn :grin:
 

Benutzer70315  (32)

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Dazu vllt eine kleine Bahn-Anekdote, die für mich stellvertretend für die oftmals schlechte Organisation der Bahn steht:

Es ist jetzt ca. 3 Wochen her, da gab es hier soetwas wie einen kleinen Wintereinbruch. Es waren so um die 0 bis 2 grad, und es lagen vllt 5 mm Schnee. Wir hatten vor, die Familie meiner Freundin zu besuchen. Normalerweise 1,5h Zugfahrt mit 1mal Umsteigen. Alles kein Problem.Dachten wir.
Hier am Bahnhof war erstmal keine Verspätung angezeigt auf dem Bahnsteig. 5 Minuten bevor der Zug einfahren sollte, hieß es, er würde heute nicht am Bahnhof X halten. Auch kein Problem für uns, da wollten wir nicht umsteigen. 2 Minuten nach geplanter Einfahrt hieß es plötzlich "der Zug fällt heute aus" Da wusste ich schon, dass es noch gemütlich wird. -.-
Wir also eine Alternativverbindung rausgesucht und zum anderen Bahnsteig gelaufen. Zug fuhr dort auch ein. Am nächsten Bahnhof mussten wir nun umsteigen. 45 Minuten warten und dann in den Anschluss-Zug. Dort standen nun etwa 200 Leute drin, leichtes "Stapelgefühl" machte sich breit.
Die Krönung kam nun wie folgt : 3 Haltestellen später hielt der Zug plötzlich an einem Zwischenbahnhof, der winzig klein war. Nun erfolgte die Aufforderung vom Zugfahrer, dass doch alle Fahrgäste bitte aussteigen mögen. Schienenersatzverkehr würde uns an den Zielort bringen.
Mir schwante nichts gutes. Dort draußen standen also mitten im Niemandsland die Leute. Familien mit kleinen Kindern, Tieren, sonstigen Pendlern..
Warum blieb der Zug stehen? Der Zugfahrer teilte uns nach 20 Minuten mit (es war indes kein Schienenersatzverkehr aufgetaucht), dass weiter vorn auf der Strecke ein Baum umgestürzt und ein Zug hineingefahren sei. Folge natürlich Streckensperrung.
Das war übrigens die einzige Information die er erhielt. Die dringende Frage nach Bussen, die uns nun endlich weiter bringen würden, konnte er nicht beantworten. Grund: Die Bahn gab keine Informationen raus.
Eine Frau, die neben mir beim Bahn "Service" anrief, meinte danach, die Bahn würde sich schlichtweg weigern Busse an den Ort zu schicken. Die Busfahrer wollten wegen den Witterungsbedingungen nciht fahren. Wohlgemerkt auch wenn ich verstehe, dass durch umgestürzte Bäume Schwierigkeiten auftauchten aber es war weder sonderlich glatt noch lag meterhoch Neuschnee.

Nach einer weiteren dreiviertel Stunde kam EIN Bus. (Der Zugfahrer wollte nun zurück zum Startbahnhof fahren, einige Fahrgäste gingen wieder zum Zug)
Wir quetschten uns noch in den Bus rein. Es war so voll, dass vorn an der Frontscheibe ein junger Mann mit seinem Schal dieselbige oft abputzen musste. Ich stand eine Stunde auf einem Bein wegen dem Platzmangel.
Und doch: wir waren sehr froh, dass der Geburtstag der Schwester meiner Freundin in greifbare Nähe rückte.
Der Bus war freilich nicht von der Bahn geschickt worden, sondern von der Busgesellschaft, die 60 km entfernt am Zielort des Zuges war. Und zwei Busfahrer hatten sich schließlich bereit erklärt mit den Linienbussen zu kommen.
So ging es schließlich bis zum Ziel. Es dauerte 2,5 Stunden, da wir immer wieder anhalten mussten. Sehr toll war nun auch der Zwischenfall mit etwa 30 Hooligans, die an einem Bahnhof 3 Stunden in der Kälte ausgeharrt hatten und nun versuchten mit Gewalt in den überfüllten Bus zu kommen. Dies gipfelte darin, dass sie von hinten einen Mann fast erwürgten, als ein Typ ihm den Schal eines "feindlichen" Vereins mit voller Kraft vom Hals zog.

Natürlich war das eine Geschichte, die ich so nun noch nicht erlebt habe. Was mich zusammenfassend ankotzt ist einfach diese Verweigerung der Information, als wir dort auf dem kalten Bahnhof standen. Es bleibt für mich weiterhin ein Rätsel warum die Tatsache, dass bereits 4 Stunden zuvor ein Zug in einen Baum gefahren ist, nicht dazu führte, dass der Zugfahrer eher Bescheid wusste.
 

Benutzer114919 

Verbringt hier viel Zeit
Zur DB kann ich nicht sehr viel sagen, aber der Metronom ist vielleicht ganz gut als Vergleichsvorlage.
Immer wieder Verspätungen ohne Erklärungen oder fehlerhafte.
Einmal blieb er mitten auf der Strecke stehen und es hieß, dass auf Grund einer Bahnübergangsstörung es zur Verzögerung kommt komisch war nur, dass in den 10 Minuten Wartezeit zwei Züge an uns vorbei fuhren.
Oder kaum 3 Monate nach ständiger Verspätungen durch Gleiserneuerungen war ein komplettes Gleis, welches erneuert wurde, gesperrt.
 

Benutzer3277 

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Was mich zusammenfassend ankotzt ist einfach diese Verweigerung der Information, als wir dort auf dem kalten Bahnhof standen.

Das ist absolut das größte Problem der Bahn: Die miserable Information der Reisenden bei Problemen. Die Kommunikation der Bahnmitarbeiter funktioniert nicht wenn etwas nicht nach Plan läuft. Das liegt meiner Meinung nach am drastischen Personalabbau. Es gibt ja kaum noch Bahnhöfe wo Personal zu sehen ist. Man hört es nur - per Ansage einer Computerstimme im Lautsprecher - sofern man die versteht. Früher ging man zum Bahnmitarbeiter, um den zu fragen, wo der Zug bleibt. Der wusste das immer. Heute gibt es modernste Technik, aber nichts klappt und man steht in Regen und Kälte und wartet. :ratlos:
 

Benutzer9517  (31)

Benutzer gesperrt
Wenn die Bahn an die Börse geht, steht der Transportauftrag nicht mehr im Mittelpunkt. Bahnbrachen verkaufen und Bahnhofsfläche verpachten wird dann wichtiger.
 
L

Benutzer

Gast
Also ich war 3 Jahre lang gezwungen Bahn zu fahren. Ich kann an den Fingern (ich habe 10) abzählen, wie oft ich pünktlich am Zielort ankam. Jedes verdammte Mal passierte irgend ein Mist. Einmal saß ich wegen gewaltigen Verspätungen mitten in der Nacht an irgend einem kleinen Bahnhof und wartete auf die Weiterfahrt. Habe dadurch einen Polizeieisatz ausgelöst :unsure:. Ist ja auch sehr verdächtig. :mad:

Und dann noch die Sache mit den "Personenschäden". Können sich die Leute nicht einfach ein paar Tabletten rein schmeißen? Müssen die sich denn immer vor Züge werfen?
Am allermeisten sind die Züge aber einfach kaputt gewesen. Manchmal kam man nicht mal aus dem Bahnhof raus. Manchmal (was dann ziemlich blöd war) blieb man einfach auf halber Strecke stehen.

Mein allerletzter Ich-Nehme-Die-Bahn-Vielleicht-Klappts-Ja-Diesmal-Versuch war letzten Sommer.
Ich setzte mich in den Zug und merkte sofort, die Klimaanlage geht nicht. Zum Glück (?) durften wir dann in einen anderen Zug wechseln, dieser kam dann (und ich frage mich bis heute,wie die das geschafft haben), 1 ganze Stunde zu spät an. Natürlich habe ich meinen Anschlusszug verpasst. Und da ich abends unterwegs war, durfte ich mal wieder ein Stündchen am Bahnhof verbringen. Habe somit eine Strecke von ca. 200 km in gut 4,5 Stunden gemeistert. :kopfwand:
 
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