Die deutsche Bahn

Seit ihr zufrieden was die deutsche Bahn angeht?

  • Ja

    Stimmen: 24 33,8%
  • Nein

    Stimmen: 47 66,2%

  • Anzahl der Umfrageteilnehmer
    71

Benutzer65313 

Toto-Champ 2008 & 2017
Ihr könnt doch die Schweiz nicht mit Deutschland vergleichen :ratlos:
Warum nicht? Ernst gemeinte Frage. Ich lasse mich gerne belehren :grin: Nur wegen der Landesgröße?

Und wie gesagt, ich weiß, dass es noch schlimmer geht. Aber man soll sich doch immer nach oben orientieren und nicht nach unten. Dann kann man ja gleich sagen "Hey, freut euch, dass ihr überhaupt eine Bahn habt" oder "Uns gehts doch eh soooo gut". Ich bin der Meinung dass es Dinge gibt, die sich regeln lassen. Ich friere zB ungern übermäßig stark auf meinen Zugreisen oder schleppe immer eine Decke mit.
Wie siehts denn mit den Bahnpreisen in Dänemark aus? Sind die im Vergleich genauso teuer wie die unseren? Auch eine ernst gemeinte Frage :grin:

Baum auf den Gleisen und Selbstmord - wie oft kommt das vor? Ich kann mir nicht vorstellen, dass sich alle zwei Wochen jemanden vor den Zug schmeißt. Wenn doch bin ich wirklich schockiert :eek:
Und mit Schnee muss man einfach im Winter rechnen. Dass es da zu ein paar Verspätungen kommt ist okay, aber doch nicht in dem Ausmaße, wenn mal drei Flocken vom Himmel fallen.
Oder mal ganz davon abgesehen dass ein Zug zu spät losfährt, weil der Fahrplan einfach viel zu eng ist, so eben auf meiner Verbindung. Nach drei Jahren haben sie das übrigens dann mal immerhin gemerkt, dass acht Minuten zum Ein- und Ausladen des Zuges nicht reichen, erst Recht nicht, wenn der Zug schon die üblichen paar Minuten Verspätung hat. Ich will aber nicht wissen, wie lange der Fahrplan VOR meiner Zeit schon so war. Jetzt hat man wenigstens eine Chance, den Anschluss zu kriegen.

Man kann Dinge entschuldigen, muss man auch. Auf 5 Minuten Verspätung am Ankunftsort reagiere ich auch nicht frustriert^^ Aber in den letzten Jahren habe ich so viel erleben dürfen, dass ich genug habe vom Bahnfahren. Auch wenn ich dennoch, wie gesagt, froh bin, dass wir eine Bahn haben. Keine Frage :zwinker: Paradox^^
 

Benutzer49300 

Verbringt hier viel Zeit
Ihr könnt doch die Schweiz nicht mit Deutschland vergleichen :ratlos:
Und Schnee finde ich jetzt noch eine verständliche Entschuldigung.

Da müsst ihr euch mal die Durchsagen in Kopenhagen anhören:

"Der Zug kommt leider nicht, weil wir keinen Lokomotivführer haben"
"Die Züge fahren nicht, weil uns Strom fehlt"

Da ärgert man sich wirklich. Aber bei Schnee und Selbstmord, Baum auf den Gleißen..was soll die DB da groß machen?
Gut manchmal ist auch die witterung, schuld, aber es sind eben auch die anderen Sachen die in Dänemark dann vielleicht sogar ehrlicher erzählt werden. Bei der DB wird dann ein bischen alles geschönt. Mein Vater arbeitet auch bei iner städtischen Nahverkehrsgesellschaft, Wenn dort Züge defekt sind, dann wir der Schaden so shnell wie möglich behoben, bei der S-bahn Hamburg wird hingegen, wie es in Behörden üblich ist ganz gemütlich gearbeitet. Dann müssen die Leute halt mal auf einen Zu verzichten.

In Kopeghagen hatte ich 2011 im sommer mal ein wenig theater gehabt. da war das neiue Anzeigesystm, komplett ausgefallen ... Aus Hamburg gekommen und wollte nach Stockholm weiterfahren ... nur wo fährt jetzt der Zug nach Stockholm. Ich weiß gar nicht mehr wie man sich dort beholfen hat. Personal war auf den Bahnsteigen, aber ich glaueb ich bin mit eingen da paar mal von einen Bahnsteig zum anderen gerannt. Zum Glück ist der Hauptbahnhof in Kopenhagen nicht so groß wie in Hamburg.

Was ich in Schweden gut fand, das jeder Passagier im Zug nach seinen tatsächlichen Endzeil gefragt wurde, dass dann auch Anschlusszüge informiert wurden.
 

Benutzer65313 

Toto-Champ 2008 & 2017
Was ich in Schweden gut fand, das jeder Passagier im Zug nach seinen tatsächlichen Endzeil gefragt wurde, dass dann auch Anschlusszüge informiert wurden.

Um die Bahn mal in Schutz zu nehmen (:what:) - das wird hier in den Fernverkehrszügen ja auch getan. Nicht persönlich, aber über die Lautsprecher, das reicht ja auch aus :grin: Und ich habe auch tatsächlich schon erlebt, dass manche Schaffner sich die Ziele ihrer Gäste gemerkt hatten und schlafende Passagiere geweckt haben. Fand ich echt nett :grin: Es ist also definitiv nicht alles tiefschwarz.
 

Benutzer109783 

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Warum nicht? Ernst gemeinte Frage. Ich lasse mich gerne belehren :grin: Nur wegen der Landesgröße?

Ja, ich finde nicht, dass man das vergleichen kann. Schon allein aus dem Grund, weil der Eisenbahnstreckengesamtumfang in Deutschland 41.981 Kilometer beträgt, in der Schweiz sind es nur 4876 Kilometer. Und dann kann man sich ja mal die Zahlen der Reisenden angucken...

Wenn irgendwo ein Zug Probleme hat, wirkt sich das dann eben auf das gesamte Netz aus, und noch mehr, wenn die Anschlusszüge auf den verspäteten Zug warten.

Und wie soll man da bitte alle Verspätungen im Radio ansagen, das ist doch utopisch. Die DB hat auch 'ne App, da kann man die Verspätungen sehen. Beim Fliegen wird das auch nicht im Radio durchgesagt, da muss man sich selber informieren.

Ich will das ja gar nicht schönreden, hat schon seine Gründe warum der Ruf so scheiße ist, aber teilweise finde ich eure Vorstellungen komisch.

Baum auf den Gleisen und Selbstmord - wie oft kommt das vor? Ich kann mir nicht vorstellen, dass sich alle zwei Wochen jemanden vor den Zug schmeißt. Wenn doch bin ich wirklich schockiert :eek:
Alle zwei Wochen? :ratlos:
Wenn man mal guckt, wie viel Einwohner Deutschland hat, schätze ich eher, dass am Tag im Schnitt zwei-drei Leute vor den Zug springen.
 

Benutzer122137  (23)

Ist noch neu hier
Ich Fahre jede Ferien mit der DeutschenBahn 2mal und beim letzten mal hin war das ja mal total lächerlich:
10min verspätet losgefahren
wegen verspätung dan 40min auf nen anderen zug gewartet
und dan nochmal letzte mal umsteigen nochmal 20minuten wiel ich die andere bahn nicht bekommen habe auf die ich 40minuten extra warten musste.... leider gibts das teleportieren noch nicht wirklich und ohne auto bist halt drauf angewiesen wie ich (14)
 
A

Benutzer

Gast
Nur habe ich dann zB die Möglichkeit, ihn zu umfahren.

Na, das geht aber auch nicht immer und, wenn mensch ortsfremd ist, auch nicht sooooo einfach.

Außerdem sitze ich bequem im eigenen Fahrzeug, kann singen, habe meine Temperatur eingestellt und über Freisprecher uU sogar telefonieren, ohne dass es jemanden stört. Kann ich bei Bahnverspätungen alles nicht (oder tus lieber nicht... weiß nicht, wie begeistert andere Leute über meinen Gesang wären :grin: ).

OK, singen ist im Zug echt eher weniger geeignet, um sich die Zeit zu vertreiben^^ Die Klimaanlage in allen Ehren, klar, das funktioniert im Zug auch nicht immer. Telefonieren geht aber immer^^ Und bequem sitze ich meist auch - eher sogar bequemer, da ich nicht fahren muss und z.B. mir mit Laptop & Co. auch die Zeit vertreiben kann.

Ein Stau bringt auch nur die Verspätung, die man tatsächlich im Stau steht. Selbst drei Minuten (!) Verspätung können bedeuten, dass ich meinen Anschluss nicht kriege (bzw kriegte, ich muss ja glücklicherweise nicht mehr...^^).

Jo, und wenn der Stau 1-2 Stunden dauert, ist's halt auch blöd. Zu den drei Minuten: alles unter 5 Minuten ist keine wirklich Anschlussverbindung, da Du meist immer den Bahnsteig wechseln musst. Klar bin ich auch bemüht, derart kurze Zeiten zu nutzen, aber ich bin doch um einiges gelassener geworden, was das betrifft. Ist vielleicht auch einfach eine persönliche Einstellungssache, wie mit Verspätungen und deren Folgen umgegangen wird. Fakt ist ja, dass ich's eh nicht beeinflussen kann, ob ich mich aufrege oder nicht. Hat mir auch schon geholfen, dass recht sportlich zu sehen, als ich mal im TGV statt nach Frankfurt nach Paris gefahren bin...

Ich fahre auch gerne Auto, ohne Frage. Alles über 200 km ist mir dann aber tatsächlich eher zu stressig und ich bin froh, die Bahn nutzen zu können. Ist aber auch durchaus ein Unterschied, ob ich als Tagespendler mit Verspätungen zu kämpfen habe oder als Geschäftsreisender, der verschiedene Ziele im Monat anfährt, zu verschiedenen Zeiten und verschiedenen Gelegenheiten. Den Frust kann ich auch durchaus nachvollziehen. Dennoch, und bei dieser Aussage bleibe ich, wird es besser :smile:
 

Benutzer65313 

Toto-Champ 2008 & 2017
Ja, ich finde nicht, dass man das vergleichen kann. Schon allein aus dem Grund, weil der Eisenbahnstreckengesamtumfang in Deutschland 41.981 Kilometer beträgt, in der Schweiz sind es nur 4876 Kilometer. Und dann kann man sich ja mal die Zahlen der Reisenden angucken...
Gut, lassen wir das - da kommen wir vermutlich nicht auf einen Nenner :zwinker:
Und wie soll man da bitte alle Verspätungen im Radio ansagen, das ist doch utopisch. Die DB hat auch 'ne App, da kann man die Verspätungen sehen. Beim Fliegen wird das auch nicht im Radio durchgesagt, da muss man sich selber informieren.
He, das kam nicht von mir. Meinetwegen muss man die Verspätungen nicht im Radio ansagen. Aber was die App angeht... Ich hab kein Smartphone :zwinker:

Alle zwei Wochen? :ratlos:
Wenn man mal guckt, wie viel Einwohner Deutschland hat, schätze ich eher, dass am Tag im Schnitt zwei-drei Leute vor den Zug springen.

Gut, ich gebe zu, darüber habe ich mir noch nie Gedanken gemacht - aber das schockiert mich jetzt doch wirklich. Gibt's dazu irgendwelche Statistiken? Irgendwie will ich das nicht glauben (nicht, weil ich dir unterstelle zu lügen, sondern weil ich es wirklich einfach nicht glauben will :zwinker: ).

Na, das geht aber auch nicht immer und, wenn mensch ortsfremd ist, auch nicht sooooo einfach.
Aber es geht unter Umständen. Nicht immer, aber ziemlich oft. Auch, wenn man ortsfremd ist, es gibt ja Straßenschilder. Habe ich auch schon oft genug gemacht. Ist immer noch besser, als es, wie bei der Bahn, nie zu können :zwinker:

Telefonieren geht aber immer^^ Und bequem sitze ich meist auch - eher sogar bequemer, da ich nicht fahren muss und z.B. mir mit Laptop & Co. auch die Zeit vertreiben kann.
Ich telefoniere im Zug nur, wenn es unvermeidlich ist. Ich finde das einerseits unhöflich den anderen Passagieren gegenüber und andererseits selber unangenehm. Muss ja nicht jeder gleich alles von mir mitkriegen. Bequemer, na gut, das ist wohl wirklich Ansichtssache. :grin:

Jo, und wenn der Stau 1-2 Stunden dauert, ist's halt auch blöd.
1-2 Stunden? Gut, ich fahre nicht regelmäßig Auto, aber das kam nun wirklich äußerst selten vor.

Zu den drei Minuten: alles unter 5 Minuten ist keine wirklich Anschlussverbindung, da Du meist immer den Bahnsteig wechseln musst.

Doch, die Verbindung wurde als Anschlussverbindung angegeben, in die Richtung gabs mit dem Fernverkehr nur die eine. War auch eigentlich kein Ding, da kein Bahnsteigwechsel nötig war. Und wenn dir das dann bei zwei von drei Verbindungen in die Hose geht, und du jede Woche wieder ewig warten und teilweise stark frieren darfst...

Ich fahre auch gerne Auto, ohne Frage. Alles über 200 km ist mir dann aber tatsächlich eher zu stressig und ich bin froh, die Bahn nutzen zu können. Ist aber auch durchaus ein Unterschied, ob ich als Tagespendler mit Verspätungen zu kämpfen habe oder als Geschäftsreisender, der verschiedene Ziele im Monat anfährt, zu verschiedenen Zeiten und verschiedenen Gelegenheiten. Den Frust kann ich auch durchaus nachvollziehen. Dennoch, und bei dieser Aussage bleibe ich, wird es besser :smile:

Für Fernreisen würde ich auch gern mehr die Bahn nutzen, nur - es ist einfach zu teuer, ohne BC50. Das ist mit dem Auto sogar alleine oft günstiger, und wenn man dann noch einen Mitfahrer mitnimmt sowieso. Ich muss stark aufs Geld achten, da überlegt man dann schon, was günstiger ist. Obwohl ich eigentlich jemand bin, der versucht, möglichst umweltbewusst zu leben - aber es geht dann einfach nicht.
Das mit dem Pendler/Geschäftsreisenden denke ich auch. Wenn man erlebt, was einem auf der immer gleichen Strecke passiert fasst man sich vermutlich öfter an den Kopf :zwinker: Und ich glaube dir, wenn du sagst, dass es besser wird - meine Erfahrungen als Vielfahrer dauern gerade einmal fünf Jahre, wenn man da ein paar mehr hat kann man das vielleicht besser beurteilen.[/quote][/quote]
 

Benutzer46728 

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Doch, wirklich. Mehrere 1000 km im Jahr Bahn fahren, geben da schon ein gutes Gefühl dafür, ob und wie sich was verbessert :smile: Optimal ist's noch lange nciht (wie ich auch schrieb), aber es wird spürbar besser.
Muss eine ganz andere Ecke Deutschlands sein, bin 3 Jahre lang 3-5 Mal die Woche jeweils 200 km am Tag gefahren und davor 2,5 Jahre lang 2-4 Mal die Woche jeweils 60 km pro Tag. Ganz andere Erfahrungen gemacht:smile:
Übrigens: die 3 Jahre habe ich fast jedes Mal (95%) mitbekommen, dass der Anschlusszug nicht erreicht wurde, der nächste fuhr 2 Stunden später. Das kann doch nicht angehen? Die armen Leute. Im letzten Jahr musste die DB eine neue Haltestelle einbauen auf dem Weg und auch noch angeben, dass sie trotzdem 2 Min früher an der Endhalte ankommt. Total beschränkt, sie war davor noch nie pünktlich.
 

Benutzer46728 

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Baum auf den Gleisen und Selbstmord - wie oft kommt das vor? Ich kann mir nicht vorstellen, dass sich alle zwei Wochen jemanden vor den Zug schmeißt. Wenn doch bin ich wirklich schockiert :eek:
Und mit Schnee muss man einfach im Winter rechnen. Dass es da zu ein paar Verspätungen kommt ist okay, aber doch nicht in dem Ausmaße, wenn mal drei Flocken vom Himmel fallen.
Leider war das (Baum, Selbstmord) die Ausrede schlechthin auf einer der Strecken, die ich regelmäßig gefahren bin. Dann muss man eben eine höhere Absperrung an der Stelle einrichten.

Hatte im Grunde nur einmal Verständnis: da hat der Zug, in dem wir saßen, eine Person, die auf den Gleisen war (drogenabh. Obdachloser), überfahren. Hab da eine Klausur geschrieben und bin nur eine Station weitergekommen:grin: War zwischen 2 Haltestellen und es hat 45 Min gedauert, bis wir rausdurften und weitere 45 Min, bin wir an der Halte davor ankamen und die Strecke wurde dann gesperrt. Ärgerlich wg der Klausur, aber da hab ich mal nciht gemeckert:grin:[DOUBLEPOST=1351421967,1351421906][/DOUBLEPOST]
Es wird ja jetzt besser und nicht vor 5,5 Jahren :-p

Also ich bin bis zu diesem August 5,5 Jahre lang gefahren, also schon "jetzt". :smile:
 

Benutzer65313 

Toto-Champ 2008 & 2017
Leider war das (Baum, Selbstmord) die Ausrede schlechthin auf einer der Strecken, die ich regelmäßig gefahren bin. Dann muss man eben eine höhere Absperrung an der Stelle einrichten.

Ich weiß, das mit dem "Personenschaden" wurde auch bei mir des Öfteren durchgegeben. Mich interessiert eben, was genau da immer dahintersteckte. Dass sich da jedes Mal jemand vor den Zug geworfen hat kann/will ich einfach nicht glauben. Ich meinte meine Aussage eher so, dass ich mich frage, was da normalerweise dahintersteckt.
 

Benutzer46728 

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Ihr könnt doch die Schweiz nicht mit Deutschland vergleichen :ratlos:
Und Schnee finde ich jetzt noch eine verständliche Entschuldigung.

Da müsst ihr euch mal die Durchsagen in Kopenhagen anhören:

"Der Zug kommt leider nicht, weil wir keinen Lokomotivführer haben"
"Die Züge fahren nicht, weil uns Strom fehlt"

Da ärgert man sich wirklich. Aber bei Schnee und Selbstmord, Baum auf den Gleißen..was soll die DB da groß machen?
Wenn das jeden Tag passert, sollte man sich Gedanken machen. Dass die DB es nicht einmal in 3 Jahren pünktlich schafft (abgesehen davon, dass sie den Anschlusszug nicht bekommt, der alle 2 Std kommt), ist eigentlich eine Frechheit. Schnee gibt es jedes Jahr, da soll man sich rechtzeitig Gedanken machen. Selbstmörder-> Absperrung bauen. Wirklich wahr, da gabs eine 20-cm-Absperrung auf der Strecke. Ein Witz.
Wenn man jahrelang damit zu tun hat, ärgert man sich über alles. Mit dem Auto kostet leider die eine Strecke 25 Euro, das habe ich nur genommen, wenn was wichtiges war. Nach der Abgabe meiner Bachelorarbeit bin ich AUSSCHLIEßLICH mit dem Auto gefahren, das war mal zum Bücher wegbringen und 2 Sprechstundentermine.
Kopenhagen ist ja noch lustiger:grin:[DOUBLEPOST=1351422246,1351422214][/DOUBLEPOST]
Was machen die bloß wenn es, wie jetzt, im Oktober schon schneit? :zwinker: Bin irgendwie schon auf Montag früh gespannt :tongue: Vielleicht sollte ich besser gleich mitm Auto fahren...
:grin: Mach das. Besser ist es:smile:
 

Benutzer112541 

Verbringt hier viel Zeit
Insgesamt finde ich die Bahn ok. Mit dem Auto stehe ich auch oft genug im Stau und das ist echt tote Zeit. Die Stauzeiten plant man beim Auto immer ein, beim Zug regt man sich über 10 min. Verspätung auf. Verstehe ich immer nicht so ganz. Im Zug oder beim warten auf den Zug, kann ich wenigstens lesen, mails schreiben, etc.
Früher, habe ich da immer meine Hausaufgaben gemacht und war dann fertig bis ich zuhause war. :smile:

Die Bahn könnte nur günstiger sein. Und ich fand es "früher" schöner, dass man die Fenster richtig aufmachen konnte, die Temperatur selbst regeln konnte und die Sitze noch diese Ohren zum Kopf anlegen hatten, es richtige Ablagen für Gepäck gab, ich mit meinem Gegenüber nicht kuschlen müßte, weil man die Knie aneinander reibt (geht die Bahn von einer Durchschnittsgröße 1,60m aus? und die Sitze bequemer waren (nicht diese S-Bahn Pseudositze). Außerdem stoße ich mir bei den Doppelstöckingen oben immer den Kopf an der Gepäckablage an, wenn ich am Fenster sitze..

Aber sonst ist alles ok. :grin:
 

Benutzer44981 

Planet-Liebe Berühmtheit
Warum nicht? Ernst gemeinte Frage. Ich lasse mich gerne belehren :grin: Nur wegen der Landesgröße?
So viel ich weiß ermöglicht der integrale Taktfahrplan in der Schweiz den reibungslosen und pünktlichen Bahnverkehr. - Und ein solches Fahrplansystem lässt sich in einem kleinen Land, in dem alle Verbindungen zwischen den großen Umsteigebahnhöfen ungefähr gleich lang sind, deutlich besser realisieren als in einem großen Land mit unterschiedlich langen Verbindungen zwischen den großen Umsteigebahnhöfen.
 

Benutzer109783 

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Gut, ich gebe zu, darüber habe ich mir noch nie Gedanken gemacht - aber das schockiert mich jetzt doch wirklich. Gibt's dazu irgendwelche Statistiken? Irgendwie will ich das nicht glauben (nicht, weil ich dir unterstelle zu lügen, sondern weil ich es wirklich einfach nicht glauben will :zwinker: ).
Ich habe jetzt extra mal auf Wikipedia geguckt und da steht:

Im Jahr 2008 nahmen sich auf deutschen Bahnstrecken 714 Menschen das Leben, im Jahr 2009 waren es laut Bericht des Eisenbahn-Bundesamtes 875.
 

Benutzer65313 

Toto-Champ 2008 & 2017
@banane: Danke, wieder was gelernt^^

Ich habe jetzt extra mal auf Wikipedia geguckt und da steht:
Im Jahr 2008 nahmen sich auf deutschen Bahnstrecken 714 Menschen das Leben, im Jahr 2009 waren es laut Bericht des Eisenbahn-Bundesamtes 875.

Und auch dir danke für die Belehrung :grin:
Wow. Das ist wirklich happig :ratlos: Und irgendwie gruselig. Das bedeutet ja irgendwie, dass so fast jeder Lokführer statistisch gesehen irgendwann mal jemanden überfährt...
 

Benutzer122847 

Benutzer gesperrt
@banane: Danke, wieder was gelernt^^



Und auch dir danke für die Belehrung :grin:
Wow. Das ist wirklich happig :ratlos: Und irgendwie gruselig. Das bedeutet ja irgendwie, dass so fast jeder Lokführer statistisch gesehen irgendwann mal jemanden überfährt...
Laut einem Bericht den ich mal gesehen habe, ist das auch so leider
Ich finde solche Menschen teilweise egoistisch, weil sie noch ein anderes leben zerstören
Der Mann in dem Bericht war jahrelanger Lokführer und konnte diesen Beruf nicht mehr ausüben, war in psychologischer Behandlung usw.
 

Benutzer3277 

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Das Unternehmen, das in Deutschland derzeit den Löwenanteil an diesem Prinzip verwaltet/ausführt, ist hingegen in seiner Aufgabe aber absolut unfähig, extrem kundenunfreundlich und personell miserabel aufgestellt.

Naja, die Privatbahnen sind nicht besser als die DB. Bei der DB erhalte ich sofort Taxigutscheine, wenn ich meinen letzten Zug wegen Verspätung verpasst habe. Bei der ODEG muss ich das Taxi selbst bezahlen und die Quittung einschicken, damit eingeschätzt wird, ob mir das Geld zusteht. :mad:[DOUBLEPOST=1351466071,1351464670][/DOUBLEPOST]Ich habe vor kurzem mal bei meinen Eltern ein altes DDR-Kursbuch von 1987 gesehen. Alle Züge von meiner Heimatstadt nach Berlin, Leipzig, Dresden usw. waren damals wesentlich schneller als heute. Warum schaffen wir das heute nicht mehr?

Das Problem ist nicht nur die DB. Allein hier in Sachsen gibt es heute ein halbes Dutzend Verkehrsverbünde und noch mehr Bus-Verkehrsunternehmen, dazu mehrere private Bahnen. Keiner ist mit dem andern abgestimmt/vernetzt, jeder schiebt bei Verspätungen die Schuld auf den anderen. Eine mittelalterliche Kleinstaaterei, Handys sind denen scheinbar unbekannt. Und das ist in den letzten Jahren immer schlimmer geworden. :cautious:
 
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