Die Angst vor der Trennung

Benutzer191420  (20)

Ist noch neu hier
Hallo zusammen,

Ich möchte nun auch einmal was los werden und zwar was passiert ist, was ich denke und fühle und ohne etwas wichtiges wegzulassen.

Zum Anfang:
Ich bin mit meiner Freundin seit fast 2 Jahren zusammen. Bevor wir zusammen gekommen sind hatte ich wahnsinnig starke Gefühle für sie und habe mich dementsprechend auch extrem gefreut als wir dann ein Paar wurden.
Anfangs war alles perfekt, die Gefühle waren da, mir und ihr ging es sehr gut mit der Beziehung.
Ein Halbes Jahr nach unserem zusammen kommen bekam ich im Winter komplett unerwartet eine starke Verlustangst mit der ich natürlich nicht bzw. kaum klar kam.
Das ging dann über den ganzen Winter und war mal eine Woche da, in der mit mir nicht viel anzufangen war und in der anderen wieder vollkommen verschwunden. Ich besuchte in dieser Zeit auch einen Psychologen, der mir aber nicht wirklich helfen konnte. Als der Frühling kam wurde die Angst schwächer und hörte dann irgendwann komplett auf. Zu dieser Zeit waren die Gefühle noch immer sehr stark und die Freude beim Treffen stets da. Unser Sexleben dagegen ist schon damals für mich nicht zu 100% erfüllend gewesen, ich konnte es aber gut unterdrücken und hatte somit keinen bis kaum einen Leidensdruck.
Dann begann der zweite Herbst und Winter zusammen und erstaunlicher weise, in diesem Moment will ich mir mal auf die Schultern klopfen, war die Verlustangst kaum mehr da… mithilfe von 3 selbst ausgedachten Sätzen die ich stets vor mir her sage konnte ich die Verlustangst unterdrücken und vielleicht sogar besiegen… aber das werde ich wohl erst wissen wenn ich alt bin.
In diesem Winter konnte ich jedoch nicht mehr so gut zurück stecken, dass wir so wenig Sex haben und es fing langsam an mich zu stören. Daraus wurde dann bald auch Frustration und das ist wirklich ein sehr unangenehmes Gefühl (Wir haben viel darüber geredet, sie hat einfach andere Bedürfnisse als ich).
Vor ungefähr 6 Monaten wurden meine Gefühle zeitweise schwächer, dass bedeutet, dass ich ab und an viel weniger für sie Empfunden habe als am Anfang und manchmal sogar das Gefühl hatte, da ist gar nichts mehr, ein anderes mal waren die Gefühle wieder da und ich dachte mir nur, wie konnte ich denn je weniger fühlen.
Ich habe mir insgesamt schon viele Gedanken über Schluss machen gemacht, bin aber offensichtlich nicht zu einem Ergebnis gekommen… wir haben auch eine gemeinsame Freundesgruppe und die Familien passen super zueinander, was es zusätzlich schwer machen würde.
Das zieht sich bis heute so durch, wobei ich im letzten Monat wieder fast durchgehend für sie Empfunden habe.

Zur Zeit bin ich für 2 Monate in Südamerika und schaue hier jeder hübschen Frau hinterher, was sich einfach furchtbar anfühlt. Das man hier im Club Rumba, diesen Körperbetonten und sehr nahen Tanz tanzt, macht es auch nicht leichter und ich muss der Versuchung eine andere zu küssen stets widerstehen.

Und nun weiß ich einfach nicht was ich machen soll.
Unsere Beziehung ist ansonsten Perfekt, wir streiten wenig und verstehen uns quasi blind. Sie ist auf ihre besondere Art und Weise sehr hübsch, nichts worüber ich mich beschweren könnte.
Ich habe Angst davor Schluss zu machen, weil ich denke es könnte der Fehler meines Lebens sein und ich nicht weiß ob ich ihr das antun kann… zum anderen will ich auch Glücklich werden, ich kann bloß den richtigen Weg nicht erkennen.

Hat jemand von euch schon einmal so eine Erfahrung gemacht und kann mir seinen Werdegang und vielleicht einen Tipp da lassen?
Ich bin dankbar für jede Antwort während ich hier langsam verzweifle.
 
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Benutzer59943  (41)

Verhütungsberaterin mit Herz & Hund
also euer Sexleben war noch nie so, dass es dich glücklich gemacht hat?

von was für einer Diskrepanz reden wir denn hier in etwa?
wie oft willst du, wie oft deine freundin?
wie habt ihr dieses problem besprochen?

Ich vermute es geht nicht nur um die quantität, das ist eigentlich nie der Fall.
sondern um wesentlich mehr.
 
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Benutzer191420  (20)

Ist noch neu hier
Bei unserem Sexleben geht es tatsächlich nur um die Quantität alles andere ist einwandfrei.
 
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Benutzer59943  (41)

Verhütungsberaterin mit Herz & Hund
Bei unserem Sexleben geht es tatsächlich nur um die Quantität alles andere ist einwandfrei.
also ihr habt für deinen Geschmack nur zu selten Sex aber wenn dann kommt von deiner Partnerin initiative und Leidenschaft, auch technisch seid ihr auf einer Wellenlänge?

Wie oft kommt denn dann initiative von deiner Partnerin?
und wie oft würdest du dir wünschen?

und nochmal die frage was Gespräche hinsichtlich dieser Problematik ergeben haben?
 
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Benutzer175418  (40)

Öfter im Forum
Also besteht dein einziges Problem darin das ihr in deinen Augen zu wenig Sex habt?

Irgendwie kann ich das nach all deinen Schilderungen hier nicht so recht glauben.
Ich vermute das da viel mehr im argen liegt.

Wenn du dich in 2 Monaten so extrem zusammen reißen musst um keine andere zu küssen stimmt doch grundsätzlich etwas nicht.
 
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Benutzer174652 

Meistens hier zu finden
Hallo zusammen,

Ich möchte nun auch einmal was los werden und zwar was passiert ist, was ich denke und fühle und ohne etwas wichtiges wegzulassen.

Zum Anfang:
Ich bin mit meiner Freundin seit fast 2 Jahren zusammen. Bevor wir zusammen gekommen sind hatte ich wahnsinnig starke Gefühle für sie und habe mich dementsprechend auch extrem gefreut als wir dann ein Paar wurden.
Anfangs war alles perfekt, die Gefühle waren da, mir und ihr ging es sehr gut mit der Beziehung.
Ein Halbes Jahr nach unserem zusammen kommen bekam ich im Winter komplett unerwartet eine starke Verlustangst mit der ich natürlich nicht bzw. kaum klar kam.
Das ging dann über den ganzen Winter und war mal eine Woche da, in der mit mir nicht viel anzufangen war und in der anderen wieder vollkommen verschwunden. Ich besuchte in dieser Zeit auch einen Psychologen, der mir aber nicht wirklich helfen konnte. Als der Frühling kam wurde die Angst schwächer und hörte dann irgendwann komplett auf. Zu dieser Zeit waren die Gefühle noch immer sehr stark und die Freude beim Treffen stets da. Unser Sexleben dagegen ist schon damals für mich nicht zu 100% erfüllend gewesen, ich konnte es aber gut unterdrücken und hatte somit keinen bis kaum einen Leidensdruck.
Dann begann der zweite Herbst und Winter zusammen und erstaunlicher weise, in diesem Moment will ich mir mal auf die Schultern klopfen, war die Verlustangst kaum mehr da… mithilfe von 3 selbst ausgedachten Sätzen die ich stets vor mir her sage konnte ich die Verlustangst unterdrücken und vielleicht sogar besiegen… aber das werde ich wohl erst wissen wenn ich alt bin.
In diesem Winter konnte ich jedoch nicht mehr so gut zurück stecken, dass wir so wenig Sex haben und es fing langsam an mich zu stören. Daraus wurde dann bald auch Frustration und das ist wirklich ein sehr unangenehmes Gefühl (Wir haben viel darüber geredet, sie hat einfach andere Bedürfnisse als ich).
Vor ungefähr 6 Monaten wurden meine Gefühle zeitweise schwächer, dass bedeutet, dass ich ab und an viel weniger für sie Empfunden habe als am Anfang und manchmal sogar das Gefühl hatte, da ist gar nichts mehr, ein anderes mal waren die Gefühle wieder da und ich dachte mir nur, wie konnte ich denn je weniger fühlen.
Ich habe mir insgesamt schon viele Gedanken über Schluss machen gemacht, bin aber offensichtlich nicht zu einem Ergebnis gekommen… wir haben auch eine gemeinsame Freundesgruppe und die Familien passen super zueinander, was es zusätzlich schwer machen würde.
Das zieht sich bis heute so durch, wobei ich im letzten Monat wieder fast durchgehend für sie Empfunden habe.

Zur Zeit bin ich für 2 Monate in Südamerika und schaue hier jeder hübschen Frau hinterher, was sich einfach furchtbar anfühlt. Das man hier im Club Rumba, diesen Körperbetonten und sehr nahen Tanz tanzt, macht es auch nicht leichter und ich muss der Versuchung eine andere zu küssen stets widerstehen.

Und nun weiß ich einfach nicht was ich machen soll.
Unsere Beziehung ist ansonsten Perfekt, wir streiten wenig und verstehen uns quasi blind. Sie ist auf ihre besondere Art und Weise sehr hübsch, nichts worüber ich mich beschweren könnte.
Ich habe Angst davor Schluss zu machen, weil ich denke es könnte der Fehler meines Lebens sein und ich nicht weiß ob ich ihr das antun kann… zum anderen will ich auch Glücklich werden, ich kann bloß den richtigen Weg nicht erkennen.

Hat jemand von euch schon einmal so eine Erfahrung gemacht und kann mir seinen Werdegang und vielleicht einen Tipp da lassen?
Ich bin dankbar für jede Antwort während ich hier langsam verzweifle.

alles hat seine zeit.

ihr seid sehr jung
(zusammengekommen).

hast du denn schon ein gefühl für dich als mann, eine verbindung zu deinem mannsein, eine klare ahnung davon?

und demnach ein wissen darüber, oder zumindest eine klare ahnung, wie eine frau im kern sein muss, um dem zu entsprechen?

oder hast du das gefühl, du musst erst noch mehr von der welt und den frauen sehen, um dich als mann zu finden?
 
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