Deutscher Nationalstolz - eine zeitlich begrenzte Ausnahme ?

Benutzer15049  (35)

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ja was solls?ich seh außerhalb der wm wirklich keinen grudn ne fahne rauszuhängen!ich mach das da mit alle sehen können,dass ich fussballfan bin,will das deutschland gewinnt und man mit mir die riesen party feiern kann.man erkennt sich so einfach untereinander...und das ist ja auch das schöne an der wm: dass auf einmal alle deine freudne sind :smile:
 
D

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Gast
Hehehe, mir fällt grad das Terrorgruppe-Lied ein:
:grin:

Autsch, OMG :kopfschue :ratlos:
_______________________________________________________

Auch wenns nu kaum noch was mit der WM zu tun hat:

Was interessant ist, dass die allermeisten genannten Bezüge (99,9%) in der Vergangenheit liegen (hört sich an wie eine Abenddämmerung) oder keinen zeitlichen Bezug haben (Landschachft etc.). Wie wärs mal mit aktuellen Sachen:
z.B. Exportweltmeister, da macht uns keiner was vor
 

Benutzer12370  (34)

Verbringt hier viel Zeit
- deutsches volks- und gesanksgut
- unsere herrliche geschichte
- die toleranz die wir anderen gegenüber bringen
- unsere nicht konservative politik
- frau merkel :smile:
- altdeutsche schrift
- unser gerechtes sozialsystem
- .......

Genau so stell ich mir den typischen miesmacher deutschen vor. Nur keine positive Stimmung aufkommen lassen - sonst kommen ein paar leute noch auf die idee, dass wir gar nicht so schlecht sind alle sagen.

Ich könnte jetzt zu jedem deiner punkte etwas sagen, aber das würde die diskussion noch weiter ins abseits bringen.

Tatsache ist doch - wir sind weder Hitler noch Schiller und müssen so weder reue zeigen noch haben wir das recht übertrieben stolz auf "unsere" Leistungen zu sein. Aber warum soll man sich nicht mit seinem land identifizieren dürfen? Ich seh jedenfalls keinen grund, warum wir Deutschen dazu weniger recht haben als andere nationen.
 
D

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Gast
Wenn ichs mir so recht überlege, bin ich lieber Europärer deutscher Herkunft. Diese Beschreibung kommt meinem Selbstempfinden und dem, wie ich geprägt bin bzw. was mit geprägt hat, am weitesten entgegen.
 

Benutzer57756 

kurz vor Sperre
Genau so stell ich mir den typischen miesmacher deutschen vor. Nur keine positive Stimmung aufkommen lassen - sonst kommen ein paar leute noch auf die idee, dass wir gar nicht so schlecht sind alle sagen.

Ich könnte jetzt zu jedem deiner punkte etwas sagen, aber das würde die diskussion noch weiter ins abseits bringen.

Tatsache ist doch - wir sind weder Hitler noch Schiller und müssen so weder reue zeigen noch haben wir das recht übertrieben stolz auf "unsere" Leistungen zu sein. Aber warum soll man sich nicht mit seinem land identifizieren dürfen? Ich seh jedenfalls keinen grund, warum wir Deutschen dazu weniger recht haben als andere nationen.

warum müssen wir uns mit einen land identifizieren? was ist so toll daran? mitmenschlichkeit und zusammenhang kann man auch auf anderen ebenen erreichen. also ich bin weltbewohner und lebewesen. und wo hab ich gesagt das ich es erstrebenswert finde das andere "länder" stolzer auf ihr land sind :ratlos:
 

Benutzer23365 

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Das mit dem "Stolz sein auf sein Land" (Personen, Errungenschaften) werde ich wohl niemals nachvollziehen können. Ist für mich auch nicht weiter schlimm, mir Fehlt nichts. :smile:

Ist eigentlich jemand Stolz darauf in Nachbarnschaft von einen Friedensnobelpreisträgers zu sein?
Ich will damit sagen man ist doch Stolz darauf was man selbst erreicht hat. Und nicht das man zu einer Gruppe gehört, aus der heraus jemand eine Besondere Leistung erbracht hat. Ist jemandenfalls meine Sicht der Dinge.

Für mich sind jeden falls all die ganzen Deutschland Fahnen sehr gewöhnungbedürftig. :cool1:

Eine Beobachtung aus Neukölln in Berlin:
Dort sind so einige Deutschlandfahnen (+Grüne Fahne) an den Autos zu sehen, doch die Besitzer scheinen eher Araberischer Herkunft "abzustammen".

mfg ß
 

Benutzer51063 

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Ich will auch ne deutsche Flagge :what:"
Bin ja eine kleine Deutschland Patriotin und besitze viel Nationalstolz, habe aber leider keine Flagge. Naja werd mich mal umsehen ... bei Aldi gibbet nächste Woche welche im Angebot :grin:

@ galotta: Bin auch nicht komplett deutscher Herkunft (Und das sieht eigentlich jeder Europäer etc), aber ich bin einfach "deutsch" :grin:
Nicht das Aussehen macht eine Person zugehörig zu einer Nationalität, sondern die Tatsache als was sie sich selbst eben fühlt und warum. :smile:

(Komplex und beschissen ausgedrückt - ich weiß :ratlos: )
 

Benutzer472 

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Man könnte ja auch gerade darauf stolz sein, dass man sich nicht jede Woche die schlimmen Dinge an die Fahne heftet, die im Namen des Heimatlandes begangen würden und werden, und einen Diktator als Präsidenten hat.

P.S.: In meinem Zimmer hängt immer die Deutschland-Fahne, aber nicht aus Stolz, sondern als Zeichen der Dankbarkeit hier geboren zu sein.
 

Benutzer12370  (34)

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warum müssen wir uns mit einen land identifizieren? was ist so toll daran? mitmenschlichkeit und zusammenhang kann man auch auf anderen ebenen erreichen. also ich bin weltbewohner und lebewesen. und wo hab ich gesagt das ich es erstrebenswert finde das andere "länder" stolzer auf ihr land sind :ratlos:

Mir geht nur dieses Ständige gemecker auf die nerven. Wenn du sagst, dass es dir egal ist, hab ich damit ja auch kein problem. Aber die ironische aufzählung, als ob alles so schlecht wär find ich schlechte stimmungsmache. Du solltest etwas tolleranz zeigen, wenn leute sich damit identifizieren woher sie kommen. Der heimatgedanke ist bei dem meisten menschen sehr ausgeprägt. Und irgendwo ist das doch auch verständlich. Die abstammung, der geburtsort sind immerhin ein teil unserer identität.
 

Benutzer48572 

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warum müssen wir uns mit einen land identifizieren? was ist so toll daran? mitmenschlichkeit und zusammenhang kann man auch auf anderen ebenen erreichen. also ich bin weltbewohner und lebewesen. und wo hab ich gesagt das ich es erstrebenswert finde das andere "länder" stolzer auf ihr land sind :ratlos:

Die ganze Diskussion ist doch Mumpitz.
Wir leben in einem Land mit Grundrechten, Freiheiten, Sicherheit, Frieden, Wohlstand und uns gehts besser als den meisten anderen Menschen. Jedes Problem ist grundsätzlich lösbar und keiner muss verhungern.
Und da die vorigen Generationen (auch Vorfahren oder Verwandte) daran gearbeitet haben, dass es auch uns heute besser gehen kann, können wir durchaus stolz darauf sein, finde ich. Das muss nicht alles abstrakt sein mit Physikern, Landschaften, Dichtern oder Erfindungen.

Stumpfes Hurra-Geschrei ist mir zu platt.
 

Benutzer50283 

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Ich besitze keine Fahne und werde dies auch niemals tun.
Ich brauche mich nicht mit (m)einem Land zu identifizieren, wie sollte ich das auch?! Ich kann mit diesem ganzen Identifizierungsgeschwafel nichts anfangen da ich keine Ahnung habe, wie man sich mit einem LAND identifizieren sollte.:ratlos:
Und STOLZ bin ich auf Deutschland schon gar nicht, allerhöchstens auf meine eigene Leistung, niemals auf Etwas, für das ich nichts kann.
Als Architekt wäre ich beispielsweise stolz darauf dieses oder jenes Haus konzipiert zu haben, mehr aber auch nicht. Vielleicht wäre ich dadurch auch stolz darauf, das Stadtbild maßgeblich geprägt zu haben - aber Deutschland? Niemals!
Mit rechtsradikal hat das für mich wenig zu tun, das Eine tritt zwar oftmals mit dem Anderen auf, das Andere jedoch nicht zwangsläufig mit dem Einen.:zwinker:
 

Benutzer51063 

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Und STOLZ bin ich auf Deutschland schon gar nicht, allerhöchstens auf meine eigene Leistung, niemals auf Etwas, für das ich nichts kann.
Das ist jetzt zwar übelst Off Topic was ich gleich poste, aber das würde mich mal einfach interessieren:

Ihr könnt nur auf euch selbst stolz sein?
Seltsam, ich kann stolz auf meine Eltern sein, was sie erreicht haben etc, ohne damit jemals etwas zu tun gehabt haben.
Ich kann auf Freunde, Mitmenchen etc stolz sein, wnen sie eine Leistung erbracht haben die ich bewundere.
Ich kann auf Menschen stolz sein die ich nicht kenne, wenn sie sich zum Beispiel etwas trauen, dass ich mich niemals trauen würde, was aber z.B. ein zeichen setzt.
Warum nur auf eigene Leistungen - Stolz ist doch nichts Ich-bezogenes :ratlos:

( Das ist kein Angriff - falls das mal wieder so rüberkommen sollte - nur es verwirrt mich :smile:)
 

Benutzer11714 

Benutzer gesperrt
Jaja die Deutschen und ihre verkümmerte Beziehung zum eigenen Land... :-D
Ich als halb-Deutscher bin in meinem Freundeskreis erstaunlicherweise (oder auch nicht...) der größte Nationalist. :-D
 

Benutzer50283 

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@bett-poster: Dann freue ich mich für sie, beneide sie, freue mich mit ihnen, bin stolz darauf wenn ich ihnen dabei geholfen habe diese Leistung zu erbringen - ansonsten nicht.
Worauf auch? Darauf, mit einem so genialen Menschen befreundet oder verwandt zu sein?
Nein, das kann ich nicht.:smile:
 

Benutzer51063 

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@bett-poster: Dann freue ich mich für sie, beneide sie, freue mich mit ihnen, bin stolz darauf wenn ich ihnen dabei geholfen habe diese Leistung zu erbringen - ansonsten nicht.
Worauf auch? Darauf, mit einem so genialen Menschen befreundet oder verwandt zu sein?
Nein, das kann ich nicht.:smile:


Nein, nicht stolz darauf mit ihnen verwand zu sien, sondern eben stolz auf sie.
Bewundern heißt doch shcließlich zu jemanden aufblicken. Wieso aufblicken - ich bin lediglich stolz auf sie.

Mir hat letztens eine Kollegin meines Vaters gesagt, dass er stolz auf meine Schullaufbahn sei. Glaubste wirklich er freut sich nur über den Fakt das wir miteinander verwand sind? :grin: ... Ich denke eher er "freut sich für mich" dass ich alles geschafft habe und ist deshalb stolz auf mich.
 

Benutzer50283 

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Als Mutter kann es sein, dass ich meine Meinung nochmal ändere. Die eigenen Kinder sind ja irgendwie Teil von einem(wäre bei mir so, glaube ich) aber aus meiner jetzigen Position bin ich auf niemanden stolz dem ich nicht dazu verholfen habe das zu erreichen, worauf ER stolz sein kann.
Aber wenn jemand auf mich stolz ist/wäre würde ich mich darüber freuen. Kann ja jeder so sehen wie er möchte, nur weil ich es nicht kann heißt das ja nicht, dass es jeder so sehen muss. :smile:
 

Benutzer51063 

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Off-Topic:
Als Mutter kann es sein, dass ich meine Meinung nochmal ändere. Die eigenen Kinder sind ja irgendwie Teil von einem(wäre bei mir so, glaube ich) aber aus meiner jetzigen Position bin ich auf niemanden stolz dem ich nicht dazu verholfen habe das zu erreichen, worauf ER stolz sein kann.
Aber wenn jemand auf mich stolz ist/wäre würde ich mich darüber freuen. Kann ja jeder so sehen wie er möchte, nur weil ich es nicht kann heißt das ja nicht, dass es jeder so sehen muss. :smile:
Nene, will dich auch nicht von deiner Meinung abbringen, aber ich verstehe sie halt nicht :schuechte (deshalb frag ich ja nach :smile: )

Aber gut ... ich bekenne mich schuldig für's OT-Geschwafle
 

Benutzer37925 

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Wenn ich an Amerikaner denke (mein Lieblingsbeispiel) denke ich automatisch an Nationalstolz. Die Amerikaner zeigen Flagge in jeder Situation und stört sich jemand dran? Warum sollten Deutsche das nicht auch können? Weil wir sonst Nazis sind.. ich warte sehnsüchtig auf den Tag an dem Nationalstolz nicht automatisch mit Nationalsozialismus in Verbindung gebracht wird.


Davon abgesehen bekenne ich mich schuldig, mit Deutschland Base cap, Schal und Flagge während der WM aufgefunden zu werden (Flagge hab ich schon seit 2 Jahren - und auch getragen (!) - zugegeben, ich hab sie in Pisa gekauft und auch nur während des Urlaubs aller Welt zur Schau gestellt, die Reaktionen waren wie zu erwarten..).
 

Benutzer18610 

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Ist irgendwie komisch, dass keiner von den Patrioten hier sich für etwas schämen will, was 60 Jahre vor seiner Zeit stattgefunden hat... aber dann immer wieder die Trümmerfrauen genannt werden als etwas, worauf man stolz sein kann. Sich für die Vergangenheit schämen geht nicht, weil man nichts damit zu tun hatte, aber stolz sein auf etwas, mit dem man nichts zu tun hatte, das geht? :grin:

Wenn ich an Amerikaner denke (mein Lieblingsbeispiel) denke ich automatisch an Nationalstolz. Die Amerikaner zeigen Flagge in jeder Situation und stört sich jemand dran?

Ja, würde ich schon behaupten. Sogar gaaaanz viele Leute. :smile:
 

Benutzer51063 

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Ist irgendwie komisch, dass keiner von den Patrioten hier sich für etwas schämen will, was 60 Jahre vor seiner Zeit stattgefunden hat... aber dann immer wieder die Trümmerfrauen genannt werden als etwas, worauf man stolz sein kann. Sich für die Vergangenheit schämen geht nicht, weil man nichts damit zu tun hatte, aber stolz sein auf etwas, mit dem man nichts zu tun hatte, das geht? :grin:

Vielleicht liegt's ja daran dass das Deutschland damals vielleicht ein anderes Deutschland war, mit anderen Grundprinzipien, moralischen Werten und Freiheiten als das Deutschland heute? Schon mal da dran gedacht?
Oder vergleichst du das heutige Deutschland etwa mit dem dritten Reich? - Sehr lustig :grin:
 
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