Deutsche Schul und Arbeitssystem kotz mich an !!!!!!

Benutzer14614  (35)

Verbringt hier viel Zeit
Eine kurze Frage: Was hast du besser gelernt, etwas was dich interessiert, oder etwas was dich nicht interessiert?

Es ist immens wichtig, dass Schule bei Schülern Interesse weckt, oder auch auf bestehendes Interesse eingehen kann. Stupides Durchziehen des verordneten Lehrplans, löst das Bildungsproblem ganz sicher nicht.


Die Lösung zu diesem Problem ist lediglich: Der Lehrer muss auch den uninteressanten Stoff der durchgenommen werden MUSS interessant vermitteln können.
Von stupidem Durchziehen ist hier keine Rede, es hat nur keinen Sinn nur das zu lernen was einem Spaß macht. Wo kämen wir denn da mit der Allgemeinbildung hin?
 

Benutzer20202 

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Eine kurze Frage: Was hast du besser gelernt, etwas was dich interessiert, oder etwas was dich nicht interessiert?

Es ist immens wichtig, dass Schule bei Schülern Interesse weckt, oder auch auf bestehendes Interesse eingehen kann. Stupides Durchziehen des verordneten Lehrplans, löst das Bildungsproblem ganz sicher nicht.
Aber nur das zu lernen, was einen interessiert, bringt uns doch auch nicht weiter. Künftige Arbeitgeber und Hochschulen müssen sich darauf verlassen können, dass Absolventen mit einem bestimmten Abschluss bestimmte klar definierte Kenntnisse haben, die darum in Lehrplänen festgeschrieben sind. Über das was genau in den Lehrplänen steht kann man sicher streiten, aber dass einen klar definierten Wissenstand von jemand, der eine allgemeine Hochschulreife hat, geben muss, sollte auf der Hand liegen.
Ich kann doch nicht sagen, Differentialrechnung interessiert uns in Mathe nicht, machen wir lieber etwas, was mehr Spass macht. Was will man mit Absolventen anfangen, die nur das machen, was ihnen Spass macht. Möchte mir gar nicht vorstellen, wie solche Leute durch ein Studium kommen.
 

Benutzer52592 

Benutzer gesperrt
Das ist sogar ziemlich dumm, aber ist ja ein altbekanntes Thema. Ich halte von unserem "System" sowieso nicht viel. Ich wurde auch schon ab und an benachteiligt. Ist halt so.
Aber du weißt was du kannst und wirst es sicher irgendwo irgendwann unter Beweis stellen können, da bin ich mir sicher.
 

Benutzer35703 

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Die Lösung zu diesem Problem ist lediglich: Der Lehrer muss auch den uninteressanten Stoff der durchgenommen werden MUSS interessant vermitteln können.
Von stupidem Durchziehen ist hier keine Rede, es hat nur keinen Sinn nur das zu lernen was einem Spaß macht. Wo kämen wir denn da mit der Allgemeinbildung hin?

Ok, da hast du mich wohl genauso falsch verstanden, wie ich dich vorher.
Natürlich kann man nicht nur, das lernen was einen interessiert. Das hab ich auch nicht gesagt. Aber es ist eben auch wichtig nicht nur das zu lernen was im Lehrplan steht.
Und damit ein Lehrer den Stoff auch interessant vermitteln kann, muss auch ein gewisser Spielraum vorhanden sein.

@Trogdor

Wie gesagt nur das Lernen was interessiert bringt uns nicht weiter. Richtig. Meinte ich auch nicht so.
Genauso wenig bringt uns weiter immer "Arbeitgeberhörig" zu lernen.
Und im Studium kommen Leute die Interesse zeigen, sehr weit. Und das ist auch gut so. Und auch Arbeitgeber nehmen lieber Menschen denen ihre Aufgabe Spass macht, als welche die einfach nur die Fakten kennen
 

Benutzer39498 

Planet-Liebe ist Startseite
Ich glaube, das die Frage "Interessant" oder "Uninteressant" so gar nicht behandelt werden kann. Für jeden ist etwas anderes interessant, auf diese Individualitäten kann in einem Gymnasium nicht eingegangen werden.
Durch die LK/GK Wahl kann man doch schon mal durchaus beeinflussen, welchen Stoff man am meisten durchnimmt. Und wenn man z.B. Bio LK nimmt muss man eben nicht nur Genetik sondern auch Ökologie auf hohem Niveau lernen, auch wenn das eine einen vielleicht weniger interessiert...
Es gibt nunmal Pflichtfächer, und ich finde einige davon durchaus sinnvoll. Mich interessieren die Wirtschaftstheorien von Keynes sehr wenig, aber ich kann dadurch vieles in der aktuellen Wirtschaft besser verstehen - darum bemühe ich mich trotzdem, den Stoff zu verstehen und schreibe dann auch 11 Punkte in der Klausur.

Das mit den Ausfallenden Stunden ist wirklich so ne Sache. Hier in Hessen DÜRFEN gar keine Stunden mehr ausfallen, passiert natürlich trotzdem (sitze auch grade wegen Englisch LK Ausfall zuhause :zwinker: ) aber dann steht halt "Arbeitsauftrag", meist mit Anwesendheitspflicht (die die meisten inklusive mir aber nicht kümmert, weil wir NIE einen Arbeitsauftrag haben und dann nur sinnlos rumsitzen) dran statt "enfällt".....
Aber meine Englischlehrerin (LK!) z.B. war schonmal am Anfang des Schuljahres ne Woche nicht da, dann letzte Woche wegen Skikurs auch nicht, und ist Ende des Jahres nochmal ne Woche weg wegen Englandaustausch. Und so wird das nächstes Jahr auch werden. Tja, und wir müssen währendessen uns den Stoff selber erarbeiten da der ja vorrausgesetzt wird - bin der erste Jahrgang mit Zentralabitur in Hessen.

Zentralabitur an sich finde ich sinnvoll. War vorher in Bayern am Gymnasium und da is das eh gang und gäbe. Hier gibts auch Gymnasien an denen jeder Heinz sein Abi hinterhergeschmissen bekommt und ich bin auf ner Schule die für die Region als "gut" bekannt ist und ein recht hohes Niveau hat... So sind die Prüfungen wenigstens für alle gleich und dadurch gerechter!

Viel besser fänd ich es ja noch, mehr Wahlmöglichkeiten zu haben... In den USA konnte ich zwischen über 120 verschiedenen Fächern wählen und meinen Stundenplan zusammenstellen, Pflicht waren nur wenige Kurse. Es gab 20 verschiedene Mathekurse, 5 Fremdsprachen auf verschiedenen Niveaus, x Chemiekurse usw. Und noch so Sachen wie ein Musikinstrument als Schulfach (in meinem Fall Harfe) oder Gesang, Harmonielehre und so... Man konnte sich seinen Stundenplan echt so zusammenstellen, das es einem für den späteren Werdegang auch was bringt. Wer z.B. schon weiß das er Medizin studieren will kann ganz gezielt die darauf vorbereitenden Kurse in Chemie, Biologie, Physiologie, Mathe usw. belegen und wer Journalist werden möchte nimmt eben schwere Kurse in English, Kreatives Schreiben, Journalistik, Linguistik, usw....
Wenns das mal in Deutschland gäbe!! :tongue: Dann hätte ich schon längst noch 2 Fremdsprachen dazu gewählt und nen weiteren Biokurs... und statt Geschichte zwei Jahre nur ein Jahr und dafür ein Jahr Recht... *träum*
 

Benutzer33352  (35)

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Eigentlich aber ziemlich dumm, sich nen unnötigen Konkurrenten zu schaffen.

DAS hab ich mir auch grad gedacht... echt dämlich... da hätt ich lieber in die bewerbung mit reingeschrieben, dass ich total auf autos abfahre und dass das mein traum ist und bla... und wie wäre es mal mit paar praktika? das würde dann auch nicht so schlecht auf ner bewerbung aussehen.
mach erstmal was, bevor du meckerst!
 

Benutzer19819 

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Natürlich soll man nicht nur das lernen was einem Spass macht, weil dann würde die Bevölkerung noch weiter verdummen.
Spätestens wenn man nicht mehr zur Schule geht sieht man was man sein Leben lang so verbockt hat.
An der Uni nimmt kein Arsch mehr darauf Rücksicht was man bis jetzt in der Schule gelernt hat oder nicht. Da heisst es dann sich selber hinzusetzen und sich den Arsch aufzureißen.
Wenn man natürlich in seiner Jugend lieber faul rummgalmmelt, nichts für die Schule macht, darf man sich natürlich später nicht wundern.

Da war letztens einer im Fernsehen, der war 19 Jahre alt und wollte gerne ne Ausbildung zum "Anlagetechniker machen".
Der hat sich über 4 Jahre beworben, hat aber keinen Ausbildungsplatz bekommen. Weil er ne 5 in Mathe auf der Hauptschule hatte.
Aber glaubt nicht dass der sich in den 4 Jahren mal bemüht hätte sein Defizit aufzuholen. Nein er schiebt lieber weiter Frust und beschwert sich daürber das er keinen Ausbildungsplatz bekommt.

Aber anhand welcher Kriterien sollen die Ausbilder die Stellen verteilen? An den Noten, auch wenn sie zur Zeit noch nicht unbedingt vergleichbar sind.
Das wird sich ja in zukunft ändern, und ich hoffe mal, dass dadurch der Ruf des Abiturs wieder etwas steigt. Warum muss in Deutschland jeder "Heinz" wie es vorhin so schön hieß, ein Abitur machen?
Früher als mein Vater zur Schule ging, war er einer von 3 Leuten die überhaupt zum Gymnasium ging. heute geht jeder zweiter Erkan zum Gesamtschule und möchte da sein Abi machen. Und wundert sich später, dass er an der Uni nicht klar kommt.

Also her mit dem Zentralabitur. Leute die sich wirklich um ihre zukunft bemühen, sollen mit einem angesehenen Abitur entlohnt werden.
 
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