der tod des schänders - oder - kindermord der lohnt sich nicht

R

Benutzer

Gast
es ist zwar ein wenig länger aber ich wäre euch sehr dankbar, einige rezessionen darauf zu bekommen, denn es ist mir sehr wichtig dieses gedicht geschrieben zu haben



mädchen geht von schule heim
sollte bald zu hause sein
sieht nen mann am wegrand stehn
konnte seine fragen sehn

geht zu ihm und fragt was ist
er den weg zur stadt hin misst
sie steigt ein und will ihm zeigen
drinne spielt ein lied mit geigen

die tür verschlossen, was ist das?
der fahrer steigt jetzt auf das gas
böser mann sie schreien hört
doch ihn das geschrei nicht stört

eltern warten auf das kind
weil sie schon zuhause sind'
wollten mit ihr essen gehn
doch vom kind ist nichts zu sehn

die mutter ruft die freundin an
weil sie das nicht fassen kann
doch die tochter ist verschwunden
der vater sucht sie schon seit stunden

keiner hat das kind geseh´n
doch trotzdem muss es weitergeh´n
die eltern gehn zur polizei
der wachtmeister sagt nur "ohwei!"

dann plötzlich schellt das telefon
dran ist ein mann der spricht mit hohn
erzählt das er das mädchen sah
jetzt sei es tot und liegt ganz nah

die polizei fährt sofort hin
findet auto mit kindlein drin
das kind ist tot was für ein schreck
doch ist der täter schon lange weg

ein böser mensch der sowas tut
an seinen händen klebt jetzt blut
die armen eltern müssen weinen
und abschied nehmen von der kleinen

der täter liegt in seinem bett
und weiss, er war heut gar nicht nett
er träumt von diesem einen kind
weil täter auch nur menschen sind

der vater schwört sich tiefe rache
benimmt sich seitdem wie ein drache
säuft und säuft und fällt herum
weil das saufen macht ihn dumm

das auto war gestohlen worden
der fahrer wusst nichts von den morden
der seelen und der kindermord
doch sein mund verliert kein wort

der fahrer ist auch gleich der täter
der grösste albtraum aller väter
doch glaubt die polizei nicht dran
das fahrer auch bös sein kann

der vater der nicht schlafen kann
läuft durch die stadt und sucht den mann
dem das auto hat gehört
denn dem vater etwas stört

der vater sieht ein auto stehn
er hat es nicht nur so gesehn
er lehnt sich an um zu verschnaufen
denn er kann gar nicht mehr laufen

er sieht hinein und findet dort
was nicht gehört an diesen ort
die uhr die seinem kind gehört
er wusste doch dass ihn was stört

er hat die scheibe eingeschlagen
denn die uhr schlägt auf den magen
er sieht was auf dem rücken steht
doch nun ists für den mann zu spät

der vater sieht den bösen laufen
und hört gleich auf mit dem verschnaufen
läuft hinter diesem menschen her
verlieren kann er jetzt nichts mehr

er klingelt an der tür des bösen
und meint er wolle ihn erlösen
weil er das auto angefahrn
will personalien und den schmarrn

der täter lässt den vater rein
er denkt der mann will freundlich sein
doch dieser überfält den täter
was daraus wird, erfahrt ihr später

die frau ruft an die polizei
der polizist meint schon "ohwei!"
jetzt geht das schon die gleiche bahn
wie in nem krimi bahnt sichs an!"

sie meint der alte kommt nicht wieder
sie wischt sich schon die augenlider
doch weinen das will sie jetzt nich
und wischt die tränen vom gesicht

die polizei zum täter fährt
weil diese es zu spät erfährt
das auch die liben böse sind
doch helfen tuts nicht mehr dem kind

der böse liegt gefesselt da
der vater freut sich "wunderbar!"
"jetzt hab ich ihn den bösen mann
ich bring ihn um und gehe dann!"

die polizisten sehen "huch!"
das auto an dem war ein bruch
sie rufen schnell die wache an
weil sie nicht wissen, was das bedeuten kann

den bösen hat gefesselt er
und nimmt sich schnell ein messer her
der böse schreit doch bleibt er stumm
geknebelt ist er- besser drum !

es klingelt und der vater springt
wenn es nicht aufhört er ihn umbringt
doch weiter schellt die polizei
des täters hoffning bricht entzwei

der vater auf den mann einsticht
der täter schaut ihm ins gesicht
er sticht und sticht und lässt nicht ab
den bösen bringt er so ins grab

die polizei die tür eintritt
der vater gleich die panik kriegt
springt aus dem fenster wie der wind
sein letzter gedanke gilt dem kind

der achte stock war vaters tod
die mutter sieht noch heute rot
geht auf den friedhof, trägt zwei kerzen
mit kindesmord ist nicht zu scherzen !
 
G

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Gast
echt traurig dieses gedicht!:cry: ich denke ich hätte das elbe gemacht wie ´der vater von dem kind, auch wenn ich danach ins gefängnis kommen würde...das kind ist tot also soll der täter auch sterben- reine gerechtigkeit.

mfg
 

Benutzer3806 

Meistens hier zu finden
Der Inhalt ist ja gut, nur diese Reime - ein Graus!!! Zu diesem Gedicht passt in meinen Augen nur eine reimlose Form. Es ist schließlich kein Grundschulgedicht.
 
E

Benutzer

Gast
ich fands sehr beeindruckend, das zu lesen.

solche aussagen wie

das auch die liben böse sind

finde ich geben einem schon zu denken.

bei solchen sachen krieg ich immer so ein gefühl im bauch.. genau wie wenn ich dth-böser wolf höre....
 
E

Benutzer

Gast
Original geschrieben von Chérie
Der Inhalt ist ja gut, nur diese Reime - ein Graus!!! Zu diesem Gedicht passt in meinen Augen nur eine reimlose Form. Es ist schließlich kein Grundschulgedicht.

das hab ich vergessen zu sagen

genau
 

Benutzer37  (36)

im Ruhestand
Du bittest zwar ausdrücklich um Rezensionen, aber ich überlege trotzdem gerade, ob ich mich trauen soll, dieses Gedicht zu kritisieren. Denn ich weiß, dass du in der Beziehung ziemlich miese Erfahrungen gemacht hast und deshalb mit Sicherheit dein ganzes Herzblut in diesem Gedicht steckt. Besser gesagt: Dieses Gedicht wahrscheinlich eine Art Eigentherapie ist. Bevor ich irgendetwas schreibe, frage ich dich darum: Kannst du damit leben, wenn jemand unter dieses Gedicht schreibt, dass es ihm nicht gefällt und das entsprechend begründet? Sonst schreib ich nichts drunter. Es ist deine Wahl.
 
R

Benutzer

Gast
im endeffekt hast du deine meinung schon drunter geschrieben. ich vertrage jede kritik, denn wenn nicht, dann würde ich dieses gedicht hier nicht reinstellen.
klar die reime sind kinderhaft, sie sollten so sein, wie als wenn das kind, das umgebracht wurde es selbst geschrieben hat. kind der dritten klasse.
es war mir einfach sehr wichtig, es hier hereinzustellen, was ich somit getan habe. uich bin für jede art von kritik offen und freue mich auch, wenn jemand verbesserungsvorsxchläge gibt. das hilft oft weiter !

lg conny
 

Benutzer16 

Verbringt hier viel Zeit
das gedicht is einfach klasse, insofern man das hier verwenden darf.
ich bin einfach sprachlos,
obwohl es sich so kindlich anhört hat es doch ein niveau bei dem ich nicht mithalten kann.

der inhalt ist traurig, die form überwältigend...

*traurig werd*

euer phil
 

Benutzer37  (36)

im Ruhestand
Guuut, dann fang ich also an... im übrigen: Natürlich habe ich meine Meinung jetzt quasi schon druntergeschrieben- aber es geht ja nicht nur um meine Meinung. "Schöööön" oder "dooooof" kann jeder sagen- die Begründung ist das Entscheidende.

Erstmal finde ich zwar nicht, dass dieses Gedicht nicht gereimt sein darf. Aber manche dieser Reime klingen in meinen Ohren dermaßen erzwungen, dass sie nicht mehr schön zu lesen waren... Zum Beispiel:

>>>er den weg zur stadt hin misst

->Was ist das für eine Ausdrucksweise?! Wenn ich diese Zeile höre, denke ich an einen Typen mit einem Maßband, der auf einer Straße hockt und eine Strecke abmisst. Aber unter gar keinen Umständen an jemanden, der nach dem Weg oder einer Entfernung fragt! An dieser Stelle fand ich die Erzwungenheit mancher Reime ziemlich deutlich: Man verwendet eine völlig unverständliche und verquere Ausdrucksweise, damit es sich auf Teufel komm raus reimt.

>>>das auto an dem war ein bruch

->Hier dasselbe. "An" einem Auto kann kein Bruch sein. Ein Bruch selbst ist nach sprachlicher Definition immer "zwischen" zwei Sachen. Ich nehme an, du wolltest an dieser Stelle sagen, dass in das Auto eingebrochen wurde. Das kann man aus dieser Zeile aber nicht erkennen. Selbst wenn du anführst, dass Ganoven häufig das Wort "Bruch" für "Einbruch" benutzen, stimmt die Konstruktion immer noch nicht. Dann würde die Zeile nämlich bedeuten, dass jetzt und in diesem Augenblick in das Auto eingebrochen wird (wenn auch nicht besonders gut ausgedrückt). Und auch hier habe ich wieder den Verdacht: Bruch ist nur verwendet worden, damit es sich reimt.

Das waren zwei Beispiele für die Reime, die an manchen Stellen wirklich gezwungen klingen. Und dann das Versmaß... manchmal hast du dich noch sehr bemüht, es einzuhalten, dafür dann aber einfach Wörter weggelassen, ohne die der Satz nicht vollständig ist, zum Beispiel:

>>>mädchen geht von schule heim
->hier fehlen zwei wichtige Artikel,

>>>sie steigt ein und will ihm zeigen
-> hier wird nicht erwähnt, was sie ihm zeigen will- wenigstens ein "ihn" als Bezug auf den Weg muss da rein grammatikalisch rein,

>>>das fahrer auch bös sein kann
-> hier ist wieder die Sache mit dem Artikel.

Natürlich soll das Gedicht kindlich wirken. Aber das ist einfach ZU kindlich. Kinder, die beim Sprechen noch die Artikel weglassen, begreifen noch nicht einmal, dass der Tod entgültig ist und können noch nicht über solche Themen reden- denn sie sind ungefähr zwei Jahre alt. Deshalb halte ich das für kein zulässiges Stilmittel, um das Versmaß zu verbessern.
Das Versmaß ist sowieso so eine Sache...

>>>die polizei fährt sofort hin
>>>findet auto mit kindlein drin
->Die erste Zeile entspricht dem Versmaß, das du in dem Gedicht verwendest. Auch der Betonung. Wenn ich jetzt alle betonten Silben groß schreibe, sieht das so aus: die PO-li-ZEI fährt SO-fort HIN. Dieses Versmaß findet sich im Gedicht immer wieder, z.B hier: die TÜR ver-SCHLOS-sen, WAS ist DAS?
Aber wie sieht im Vergleich dazu die nächste Zeile aus? Wenn ich sie mit diesem Versmaß lese, klingt das wie folgt: fin-DET au-TO mit KIND-lein DRIN. Und bei den ersten zwei Wörtern hakt das. Denn "findet" wird nunmal auf der ersten Silbe betont, "Auto" ebenfalls. Diese Betonung wird hier durcheinandergeworfen. Solche Versmaßverletzungen kommen häufiger vor, hier:

>>>sie rufen schnell die wache an
>>>weil sie nicht wissen, was das bedeuten kann

z.B. ist die zweite Zeile im Verhältnis viel zu lang.


Gut, das war meine Kritik an der Form... es gibt noch mehr Beispiele, ich hab jetzt aber zu jedem Oberthema einfach ein paar rausgesucht, die mir besonders aufgefallen sind.

Jaaa, dann Inhalt und Stil- das kann man hier wohl nicht getrennt voneinander betrachten.
Weißt du, im Prinzip finde ich es wichtig, nicht nur Hochphilosophisches, sondern eben auch ganz reale Themen in ein Gedicht einzubringen- Kinderschändung zum Beispiel. Aber dieses Gedicht ist mir da irgendwie zu naiv. Natürlich ist es Kinderstil, und daran sehe ich auch nichts schlechtes. Aber da du nun kein Kind bist, musst du ein Gedicht trotzdem mehr konstruieren, als es ein Kind tun würde... wenn das Gedicht naiv klingt, darf es nur scheinbar naiv sein, es muss in Wirklichkeit etwas dahinterstecken. Denn nur ein Kind darf es sich erlauben, mit einem so ernsten Thema naiv umzugehen- ein Erwachsener, der aus der Perspektive eines Kindes schreibt, darf es nicht. Von einem sehr ernsten Gedicht eines Erwachsenen erwarte ich, dass ich dahinter etwas Tiefgreifendes und Weitreichendes erkennen kann, dass sich mir nicht alles auf den ersten Blick erschließt und ich auch beim zweiten und dritten Lesen neue Aspekte entdecke. Aber das war hier alles nicht der Fall. Vielmehr kam es mir zweitweise sehr oberflächlich vor- da muss doch mehr hinterstecken als "mit Kindesmord ist nicht zu scherzen!"? Denn dass mit Kindesmord nicht zu scherzen ist- das wusste wohl so ziemlich jeder auch ohne dieses Gedicht. Ich finde, das Gedicht streift die Geschichte nur sehr oberflächlich. Nur an zwei Stellen dachte ich wirklich "Wow... das ist eine naiv klingende Aussage, die im Kern aber überhaupt nicht naiv oder oberflächlich ist, sondern das Ganze mit einfachen Kinderworten auf dem Punkt bringt": "weil Täter auch nur Menschen sind " und "dass auch die Lieben böse sind". Die erste Aussage traue ich einem Kind zwar nicht unbedingt zu... aber das ist mal ein Ausbruch aus dem "gut-böse", "schwarz-weiß"- Schema, dass das Gedicht durchzieht. Das Zweite ist irgendwie sehr philosophisch näher kann ich das aber schlecht beschreiben. Jedenfalls hat es mich berührt und ist auch tiefer gegangen.

Tja, und zuguterletzt: Einige Stellen muss mir wohl nochmal jemand erklären, denn einige Passagen habe ich schlicht nicht verstanden. Ich habe den leisen Verdacht, dass das gelegentlich an den erzwungenen Reimen liegt...
>>>säuft und säuft und fällt herum
>>>weil das saufen macht ihn dumm
->Mal davon abgesehen, dass es nicht "weil", sondern "denn" heißt- was soll "fällt herum" sein? "Fährt herum" (wie passt das dann in den Zusammenhang)? "Fällt um" (wie erklärt sich dann das "herum")?

>>>das auto war gestohlen worden
>>>der fahrer wusst nichts von den morden
>>>der seelen und der kindermord
>>>doch sein mund verliert kein wort
->Wenn es am Ende doch der Fahrer war (so hab ich's jedenfalls verstanden)- warum wird dann hier geschrieben, dass er nichts von den Morden wusste? Und dass das Auto gestohlen war? Hat das der Fahrer einfach erzählt- und wenn ja, warum steht es dann als Tatsache hier? *gar nichts mehr blick*
Außerdem: Gehören zweite und dritte Zeile zusammen, also "von den Morden der Seelen"? Wenn ja... dann müsste es eigentlich entweder "den Ermordungen der Seelen" oder "den Morden an den Seelen" sein... und dann auch "dem Kindermord" und nicht "der Kindermord heißen"... aber mal ganz davon abgesehen: Welche Seelen? Die der Eltern?

>>>er hat die scheibe eingeschlagen
>>>denn die uhr schlägt auf den magen
>>>er sieht was auf dem rücken steht
>>>doch nun ists für den mann zu spät
-> Welcher Rücken? Ich habe ewig drüber nachgedacht... und bin doch nicht drauf gekommen.

Vielleicht ist jemand hier nicht ganz so blöd wie ich und kann mir das nochmal genauer erklären. Vielleicht auch du selbst, relevantz.


Und ein abschließendes Wort: Ich weiß, dass das jetzt wirklich eine umfassende und negative Kritik war. Damit möchte ich dich aber keineswegs vom Schreiben abhalten, relevantz. Ich finde es sehr wichtig, dass solche Gedichte zu solchen Themen geschrieben werden, und ich glaube, dass es vor allem auch für dich persönlich wichtig ist, solche Gedichte zu schreiben- denn durch Schreiben kann man verarbeiten. ich bin auch nicht der Ansicht, dass du schlecht schreiben kannst, ganz im Gegenteil- dein Thread über deine Lebensgeschichte hat mich tief berührt, so lebensnah hast du deine Geschichte geschildert... und das war, nebenbei bemerkt, auch sehr gut geschrieben. Nur dieses Gedicht hier stößt mir jetzt eben ein bisschen auf- sei mir nicht böse, aber ich bin der festen Ansicht, dass deine Stärken im Bereich der Prosa und nicht in der Lyrik liegen. Ich will bestimmt nicht sagen, dass du aufhören sollst, Gedichte zu schreiben (jeder sollte Gedichte schreiben, den meisten hilft es nämlich :zwinker:)- ich möchte nur sagen: Ganz objektiv betrachtet kannst du einfach besser zusammenhängende Geschichten oder Berichte schreiben. Denn das kannst du wirklich gut. Und lass dich bitte von jemandem wie mir nicht entmutigen- denn was weiß ich denn schon :zwinker:.
 
J

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Gast
also ich finde das gedicht wirklich super.

was ich zu dem was liza gesagt hat anmerken will:
du hast paar mal geschrieben es fehlen die artikel. ich finde gerade das macht das gedicht gut!
das ganze ist sehr kindlich mit einfachen reimen gemacht. da muss man sich erst daran gewöhnen aber nach ein paar zeilen fand ich es richtig passend für das thema und wirklich klasse! auch die fehlenden artikel sind da ein teil von dem kindlichen reimschema das ich sehr gut finde.

kleine kritik: manche reime stolpern arg und passen nicht wirklich, aber davon abgesehn find ich das gedicht inhaltlich und auch wie es gemacht ist wirklich sehr gut!
 
P

Benutzer

Gast
Liza ich find es ja echt nett von dir, dass du dazu deine Meinung schreibst und Verbesserungsvorschläge machst, aber wir sind doch hier nicht im Deutschunterricht. Nimms net böse, aber man kann doch etwas nicht einfach so arg zerpflücken.
 

Benutzer37  (36)

im Ruhestand
Ich finde aber ehrlich gesagt nicht, dass ich hier irgendetwas mehr als nötig zerpflücke...
Wenn jemand einfach nur "toll" oder "wunderschön" oder meinetwegen auch "doof" drunterschreibt, hat er zwar definitiv nichts zerpflückt, aber gleichzeitig auch nichts ausgesagt. Das Ganze ist weder hilfreich noch präzise noch kann man draus lernen. Natürlich ist es ein nettes Kompliment, aber es ist irgendwie... nichtssagend.
Ich bin auch der Ansicht, dass man etwas nicht bis ins kleinste Detail zerpflücken sollte- nur soweit, dass man es nach dem Zerpflücken wieder zusammensetzen kann und dass der Gesamteindruck bestehen bleibt. Diesen habe ich auch immer noch. Es ist aber gleichzeitig so, dass ich nicht analysierend an dieses Gedicht herangegangen bin, sondern wirklich nur das aufgeschrieben habe, was mich auf den ersten Blick gestört hat und was meiner Ansicht nach verbesserungswürdig ist. Natürlich muss der Gesamteindruck bestehen bleiben- aber wenn deine Gedichte niemals von irgendjemandem ein bisschen näher und vor allem wirklich in den Einzelheiten und nicht nur im Zusammenhang untersucht werden, dann erfährst du nie, was gut ist, was du besser machen könntest und was du in Zukunft ganz unterlassen solltest. Das heißt: Bevor du ein Gedicht schreiben kannst, was es wirklich gar nicht mehr nötig hat, zerpflückt zu werden, weil die Einzelheiten auch auf den ersten Blick einfach stimmen, musst du eine lange Reihe von Gedichten geschrieben haben, die in den Details kritisiert worden sind- ob positiv oder negativ.
Das ist zumindest meine Ansicht zu dem Thema. Denn auch wenn Gedichte Gefühlssache sind, gibt es viele Einzelheiten, an denen sich beide stören- Gefühl und Verstand.
 
R

Benutzer

Gast
boah
das war jetzt ganz schön viel !
aber gut, es gibt keine perfekten gedichte, aber man kann mit hilfe der anderen darauf hinarbeiten !
ich danke dir, für deine ausführungen des "zerpflückens" und ich werde mich mal dransetzen und es ganz in ruhe versuchen zu beantworten, denn das ist mir gloaube ich auf dauer etwas viel !
ich danke auch allen anderen, die dieses gedicht bewertet und gelesen haben. jeder kommentar ist wichtig, denn auch wenn man nur ist gut oder auch nicht hört kann es einen bekräftigen, weiterzumachen, entweder, weil es den anderen gefällt, oder weil man es besser machen möchte, damit es den anderen gefällt, somit muss man eben selbst herausfinden, was man "falsch" gemacht hat, wobei ich denke, dass es kein falsch oder ricvhtig gibt, nur das wichtig, besser oder/und schlechter !

lg conny
 
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