Der römische Brunnen

C

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Dies Gedicht ist nicht von mir. Aber es ist mein Lieblingsgedicht. Ich wollte es mal hierhin schreiben, obwohl ich weiß, dass es nicht so richtig zu Liebesgedichten passt. Ich hoffe, ihr seid nicht sauer, dass es ich es nicht von mir ist.
Es ist von Conrad Ferdinand Meyer. (Kenn es schon auswendig)

Aufsteigt der Strahl und fallend gießt
er voll der Mamorschale rund,
die sich verschleiernd überfließt
in einer zweiten Schale Grund;
Die Zweite gibt, sie wird zu reich,
der dritten ihre Flut
Und alles nimmt und gibt zugleich,
und strömt und ruht.



Was haltet ihr davon?
 
C

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Das beste daran ist, dass man es auch gut aufs wirkliche Leben übertragen kann.

"Und alles nimmt und zugleich..."

Es ist wie bei der Liebe oder Freundschaft. Du nimmst und gibst. Gut, manchmal ist die Beziehung nicht ausgewogen, dass einer mehr gibt als er bekommt oder umgekehrt, aber trotzdem findet ein ständiges Nehmen und Geben statt.



"Und strömt und ruht..."


Wir haben den Tag, an dem wir beschäftigt sind und die Nacht in der wir uns ausruhen.
Das Leben und der Tod.


Seht ihr, wie gut es sich übertragen lässt?
:grin:
 
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