Der perfekte Partner - aber HIV-positiv! Was macht ihr?

Der perfekte Partner, aber HIV-positiv - was macht ihr?


  • Anzahl der Umfrageteilnehmer
    115

Benutzer84947 

Verbringt hier viel Zeit
Off-Topic:
@neverknow: du nimmst nur männliche Jungfrauen? :ratlos:


Fall a) So früh wie möglich verdünnisieren.
Fall b) Bei ihr bleiben aber sexuelle Aktivitäten gibt es nicht mehr, die hole ich mir woanders. Sex mit Kondom ist ja noch ok aber folglich dann auch Oralsex mit Kondom/"Lecktuch", ne also irgendwo ist der Punkt erreicht, wo die Vorsichtsmaßnahmen die Leidenschaft/den Spaß am Sex zerstören.
 
M

Benutzer

Gast
Nein, ich würde keine Beziehung mit jemandem eingehen, der HIV-positiv ist. Genauso würde die Beziehung nicht lange halten, sollte mein Partner sich während dessen anstecken.

Der Grund ist, dass ich bei jedem sexuellen Kontakt die Ansteckungsgefahr im Hinterkopf hätte. Klar kann man sich schützen, aber den "Was wäre wenn...?"-Gedanken könnte ich nie abschütteln. Das heißt, es würde wenig bis gar keinen Sex geben und daran würde letztendlich die Beziehung auch zerbrechen.
 

Benutzer18780 

Geheimdienstchef
Naja, HIV kann nach wie vor erst nach ca. 2 Monaten (andere Quellen geben 3 Monate an) nachgewiesen werden. Selbst wenn sie die Probe von Anfang Jahr nicht mehr verwenden dürfen, kannst du dich vorgestern angesteckt haben, heute zum Test und da wird genau nix angezeigt. Man ist sicher vorsichtiger heute, aber ganz ausschliessen lässt sich eine Ansteckung über Bluttransfusion nach wie vor nicht.

versteh ich nicht:
  • ich habe meine erste blutspende (bs1) anfang des jahres abgegeben
  • diese wurde negativ getestet und liegt seitdem im kühlschrank
  • jetzt gehe ich ein weiteres mal zur blutspende (bs2), welche vermutlich wieder negativ getestet wird
  • damiit ist ausreichend zeit seit bs1 vergangen, um mit bs2 ein kontrolltest für bs1 zu haben
  • bs1 kann jetzt verwendet werden, weil ausgeschlossen werden kann, dass ich zum spendezeitpunkt von bs1 hiv oder sonstiges hatte.
für die bs2 muss ich selbstverständlich wieder zu einem späteren zeitpunkt einen kontrolltest machen, bevor diese verwendet wird.

ich sehe da keine lücke. für bs1 wurden zwei untersuchungen in ausreichendem abstand gemacht.
wenn ich dort kein weiteres mal auftauche, wird die blutspende vernichtet oder anderen zwecken zugeführt als der bluttransfussion *vermut*.
 

Benutzer86003 

Benutzer gesperrt
versteh ich nicht:
  • ich habe meine erste blutspende (bs1) anfang des jahres abgegeben
  • diese wurde negativ getestet und liegt seitdem im kühlschrank
  • jetzt gehe ich ein weiteres mal zur blutspende (bs2), welche vermutlich wieder negativ getestet wird
  • damiit ist ausreichend zeit seit bs1 vergangen, um mit bs2 ein kontrolltest für bs1 zu haben
  • bs1 kann jetzt verwendet werden, weil ausgeschlossen werden kann, dass ich zum spendezeitpunkt von bs1 hiv oder sonstiges hatte.
für die bs2 muss ich selbstverständlich wieder zu einem späteren zeitpunkt einen kontrolltest machen, bevor diese verwendet wird.

ich sehe da keine lücke. für bs1 wurden zwei untersuchungen in ausreichendem abstand gemacht.
Das heißt, wenn man nur einmal Blutspenden geht, wird die Blutspende nie verwendet? :ratlos: Das wusste ich nicht...
 

Benutzer79932 

Verbringt hier viel Zeit
versteh ich nicht:
  • ich habe meine erste blutspende (bs1) anfang des jahres abgegeben
  • diese wurde negativ getestet und liegt seitdem im kühlschrank
  • jetzt gehe ich ein weiteres mal zur blutspende (bs2), welche vermutlich wieder negativ getestet wird
  • damiit ist ausreichend zeit seit bs1 vergangen, um mit bs2 ein kontrolltest für bs1 zu haben
  • bs1 kann jetzt verwendet werden, weil ausgeschlossen werden kann, dass ich zum spendezeitpunkt von bs1 hiv oder sonstiges hatte.
für die bs2 muss ich selbstverständlich wieder zu einem späteren zeitpunkt einen kontrolltest machen, bevor diese verwendet wird.

ich sehe da keine lücke. für bs1 wurden zwei untersuchungen in ausreichendem abstand gemacht.

Alles schön und richtig, aber was wenn du vor zwei Wochen Sex hattest und dich angesteckt hast? Dann kann man das im Blut nicht nachweisen, nicht zum jetzigen Zeitpunkt. Wenn man später einen Kontrolltest mit der heute gegebenen Blutspende macht, dann ist alles in Ordnung, wenn man den nicht macht, dann kann es eben sehr wohl sein, dass nicht alles in Ordnung ist.

Ich habe von Kontrolltests noch nie gehört und mir wäre auch neu, dass gespendetes Blut erstmal liegen bleibt und nicht verwendet wird. Aber ich darf nicht Blut spenden, daher kann es durchaus sein, dass ich da nicht vollumfänglich informiert bin.
 

Benutzer30217 

Sophisticated Sexaholic
Ich ficke eh nur mit Kondom, Kinder will ich adoptieren.
Ist also in beiden Fällen kein Problem, ich würde mit ihm zusammen kommen bzw. zusammen bleiben.
 

Benutzer16687 

Verbringt hier viel Zeit
Ich glaube, dass ich keinen Sex mit einem Aids kranken haben könnte. Dabei hätte ich einfach zu viel Angst, dass ich mich auch irgendwie anstecke, auch wenn es vielleicht übertriebene Ängste sind.

Unter den Umständen kann ich mir einfach nicht so ein Sexleben vorstellen , wie ich es mir wünsche.

Allgemein bin ich bei Krankheiten sicher nicht so, dass ich mich anstelle, aber das wäre für mich eine Sache, die eine Beziehung ausschließt.
 

Benutzer18780 

Geheimdienstchef
Alles schön und richtig, aber was wenn du vor zwei Wochen Sex hattest und dich angesteckt hast? Dann kann man das im Blut nicht nachweisen, nicht zum jetzigen Zeitpunkt. Wenn man später einen Kontrolltest mit der heute gegebenen Blutspende macht, dann ist alles in Ordnung, wenn man den nicht macht, dann kann es eben sehr wohl sein, dass nicht alles in Ordnung ist.
richtig, die zweite blutspende ist dann noch nicht ausreichend getestet. aber ich gehe stark davon aus, dass auch für diese blutspende früher oder später ein brief eingeht, ich sollte mich freundlicherweise nochmal testen lassen.
ansonsten wird eben die zweite probe verworfen.

wenn ich in gewissen abständen spenden gehe (was ich mache), wird also für gewöhnlich mit der neuen spende jeweils eine/mehrere der alten spenden "kontrollgetestet".
man muss nichtmal erneut spenden, es würde auch reichen, wenn ich hingehe und mich nochmal testen lasse (mit weniger blut).


Das heißt, wenn man nur einmal Blutspenden geht, wird die Blutspende nie verwendet? Das wusste ich nicht...
Weiß ich nicht, ob es überall so gehandhabt wird. Hier scheint es so zu sein. Deswegen frage ich ja.
Das es prinzipiell lückenlos getestet werden kann, ist mir jetzt ja klar. ich frage mich nur, ob das überall so ist, und ob es andere fehlerquellen gibt.
 

Benutzer73266 

Meistens hier zu finden
Bei a.) würde ich keine Beziehung eingehen und bei b.) wäre früher oder später schluss........ich hab kein Problem mit Kondomen, wohl aber mit der Tatsache dass diese abrutschen/reissen können........und sei es nur eins von 100 die im Laufe der Beziehung ,,verbraucht" werden.......mein Leben hinge also quasie am seidenen Faden, bzw. genauer gesagt an einer dünnen Schicht Latex.........mit dem Wissen könnte ich auf Dauer kein erfülltes Sexualleben haben, und Sex gehört für mich zu einer Beziehung nunmal dazu, so Leid es mir auch tut, aber an dem Punkt könnte ich keinen guten Kompromiss für uns beide finden..........
 

Benutzer62334 

Verbringt hier viel Zeit
Wenn ich AIDS hätte, würde ich nicht mehr mit meiner Freundin schlafen, um sie nicht zu gefährden. Kondome können auch mal reißen, die Gefahr wäre einfach zu groß. Ich fände es aber gut, wenn sie mich trotzdem unterstützen würde anstatt mich zu verlassen.
 
C

Benutzer

Gast
Ich könnte damit nicht umgehen, ich hätte immer im Hinterkopf, dass ich durch diese Sache krank werde und mir dadurch das Leben versaue(Ich betreibe einen Sport, wo es heikel ist...).

Dadurch würde mir auch der grossteil Spass beim Sex genommen und ich könnte damit nicht weiterleben.

Am Ende würde es wohl auf eine platonische Beziehung hinauslaufen, ich brauche aber Sex und solang ich den nicht anderswo 'holen' darf, wird es scheitern; und es ist recht unwarscheinlich, dass dies zutrifft, somit sag ich pauschal mal, dass es wohl zum Ende der Beziehung führen würde.
 

Benutzer56469  (36)

Beiträge füllen Bücher
Das ist jetzt zwar eine harte Antwort von mir aber wenn er HIV hat ist er nicht perfekt.
 

Benutzer32843 

Sehr bekannt hier
Wenn er schon HIV-positiv wäre würde ich höchstwahrscheinlich keine Beziehung mit ihm eingehen. Ich wünsche mir in meiner Zukunft Kinder, da ist es wohl nun mal nötig ohne Kondom miteinander zu schlafen - und das geht dann nicht.


Wenn er sich während der Beziehung anstecken würde: Das weiss ich wirklich nicht. Aber wahrscheinlich würde es über kurz oder lang auch auf eine Trennung herauslaufen, aus denselben Gründen.
 

Benutzer61325 

Verbringt hier viel Zeit
Ich möchte keine sexuelle Beziehung mit einem HIV-Infizierten führen, das Risiko wäre mir zu gross (erst recht, seit ich Mutter bin, da trägt man einfach Verantwortung). Mit Kondomen habe ich kein wirkliches Problem, aber sie schützen nicht hundertprozentig, bei häufigem Verkehr summiert sich das Risiko. Und was ist mit oralen Praktiken, die machen mit Gummi dazwischen nun wirklich keinen Spass..

Freundschaft gerne, aber mit sexuellen Handlungen wäre es bei mir vorbei, wenn ich erfahre, dass jemand HIV-positiv ist, auch wenn ich verliebt in ihn bin.
 

Benutzer84654 

Verbringt hier viel Zeit
Wenn er bereits positiv ist, würde ich keine Beziehung eingehen. Nicht weil ich intolerant bin, sondern weil ich meinen Partner beim Sex zum Beispiel auch mal richtig spüren möchte, was dann ja nicht gehen würde.
Außerdem müsste man bei Kondompannen (die mir bisher noch nie untergekommen sind) dann immer 3 Monate in Angst leben, ehe man sich testen lassen kann.

Wenn er während der Beziehung HIV positiv wird, würde ich die Beziehung beenden, da er dann ja offenbar fremdgegangen ist und es noch dazu wohl nicht für nötig gehalten hat, sich wenigstens zu schützen. Dieses unverantwortliche Verhalten, auch mir gegenüber wäre absoluter Trennungsgrund.
 

Benutzer18780 

Geheimdienstchef
Darf ich nochmal etwas naiv fragen: Wie groß ist denn die Wahrscheinlichkeit, sich in einer Beziehung mit einem HIV positiven zu infizieren? Wisst ihr das alle, und nur ich bin so doof?
Mir kommt "das Risiko" nämlich bei den meisten hier nur subjektiv empfunden vor.

Wie hoch ist die Wahrscheinlichkeit einer übertragung bei einem Nadelstich, einmaligem ungeschützten verkehr, kontakt mit blut, ... ? Also ICH kann das nur dem Gefühl nach beantworten.
Aber ich freue mich auf eure Fakten, die ihr habt :zwinker:
 

Benutzer505 

Team-Alumni
Eine neue Beziehung würde ich höchstwahrscheinlich nicht eingehen - aber nicht wegen dem Sex, das Risiko ist bei Benutzung von Kondomen minimal. Allerdings hätte ich ein großes Problem damit zu wissen, dass die Krankheit jederzeit ausbrechen kann und er dann sterben wird.

Anders wäre es bei der Infektion in einer bestehenden Beziehung, da ist gefühlstechnisch ja sowieso schon alles zu spät :zwinker: und ich würde meinen Partner nicht im Stich lassen wollen.
 

Benutzer86003 

Benutzer gesperrt
Darf ich nochmal etwas naiv fragen: Wie groß ist denn die Wahrscheinlichkeit, sich in einer Beziehung mit einem HIV positiven zu infizieren? Wisst ihr das alle, und nur ich bin so doof?
Mir kommt "das Risiko" nämlich bei den meisten hier nur subjektiv empfunden vor.
Ich meine (hab keine Quelle dafür) mal gelesen zu haben, dass das Risiko, sich bei einmaligen ungeschütztem Geschlechtsverkehr mit einem HIV-Positiven auch tatsächlich anzustecken statistisch bei unter 1% liegt. Das bedeutet, selbst WENN das Kondom reißen sollte, ist das immer noch ein ziemlich geringes Risiko.

Trotzdem - bei dieser Krankheit wären mir selbst 0,1 % einfach zuviel.

Klar, es heißt dann immer, ich könnte ja auch vom Auto überfahren oder vom Blitz getroffen werden, und das mit noch höherem Risiko. Nur - das Risiko habe ich dann ja ZUSÄTZLICH auch noch. ;-) Ist ja nicht so, als könnte man das "eintauschen" und stattdessen das minimale Risiko der HIV-Infektion annehmen.

Nadelstich, Kontakt mit Blut... vor sowas hätte ich dann ehrlich gesagt keine große Angst. Normalerweise kommt man ja nicht mit Blut des Partners in Kontakt, ich kann mich nicht erinnern, dass ich in irgendeiner Beziehung mal eine Wunde hätte versorgen müssen oder ähnliches. Ich denke, höchstens bei so Sachen wie Zahnfleischbluten oder sowas müsste man aufpassen, aber das hat man ja normalerweise auch nicht.
 

Benutzer66580 

Meistens hier zu finden
Hm, ich seh das so:

(fast) jeder riskiert ständig mehr oder weniger sein Leben: sei es durch ungesunde Lebensweise (Rauchen / Alkohol / Übergewicht) oder durch das Eingehen unnötiger Risiken (bei Rot über die Ampel / Extremsport / schnelles Fahren / ...). Warum sind Leute bereit, fürs Bungeejumping ihr Leben zu riskieren, nicht aber für die Liebe? Warum fürs Rasen auf der Autobahn, aber nicht für ihre Beziehung? Warum fürs Rauchen, aber nicht für den Partner?


Ich bin an sich ein sehr vorsichtiger Mensch, gehe keins der oben genannten Risiken ein, fahre nichtmal Achterbahn :tongue: ... andere Leute würden mich sicherlich als Langweilerin bezeichnen, weil ich auf diesen ganzen Nervenkitzel gerne verzichte. Aber für die Liebe wäre sogar ich bereit, ein solches Risiko in Kauf zu nehmen.
 
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