Gedicht Der Mond und sein Licht

Benutzer100989 

Sorgt für Gesprächsstoff
Ich hab mich mal ein einem eigenen Gedicht versucht ihr könnt ja mal eure meinung dazu geben.
Dieses gedicht habe ich geschrieben mit dem hintergrund meiner trennung (auch in diesem forum gepostet) und der neuen bekanntschaft meiner neuen liebe die mich versteht und die ich über alles liebe. Deshalb witme ich das Gedicht meiner Freundin Jessica <3

Der Mond und sein Licht

Ging durch die Unterwelt.
Lief über den Himmel.
Tauchte durch das Meer.
Spürte den Wind auf meinem Rücken.
Sah nichts mehr.

Flog zu den größten bergen.
Wanderte in die tiefsten Täler.
Verschwand hinter dunklen Schatten.
Erstrahlte im licht der Sonne.
Sah nichts mehr.

Sah nur dich.
Sah kein Gesicht.
Spürte keine liebe.
Hörte keine Worte.
Sah nichts mehr.

Es war dunkel.
Schwarz und kalt.
Sah dich nicht mehr.
Sah den Weg.

Ging auf ihm.
Verlor ihn.
Viel ins nichts.
Prallte auf

Nun sehe ich sie.
Nun weiß ich wer du bist.
Nun sehe ich nicht mehr dich.
Nun sehe ich mein leben,

Los gelassen und doch nie verlassen.
Gestorben und doch am Leben.
Verborgen und doch sichtbar.
Ich gehe weiter. Sehe wieder.
Falle nicht mehr.
Bin nicht tot und lebe nicht.

Ich bin wie der Mond.
Dunkel und kalt.
Doch scheinst du auf mich,
als mein Sonnenlicht.
So erhelle ich.
Ich liebe dich.
 

Benutzer103649 

Sorgt für Gesprächsstoff
Im endeffekt siegt eben immer die Liebe... ob man nun will oder nicht...

Ihr Herz klopfte. Immer wieder, immer wilder, als sie den Chatroom betrat. Er war on. Er. ‚Jetzt wird er mich gleich anschreiben.‘ Der Ton ertönte. Ihr Herz machte einen Sprung. Sie öffnete das Gespräch. Sie war einfach glücklich und vergaß alles um sich, wenn sie mit ihm schrieb. So war es immer. Die beiden kannten sich nicht einmal richtig, sind sich nur ein paar mal fluchtartig in der Schule begegnet , aber trotzdem hatte das Mädchen das Gefühl, dass die beiden etwas verband.

Sie saß an ihrem Laptop und wieder einmal schrieben sie die halbe Nacht durch. Als sie sich schlafen legen wollte, konnte sie lange nicht einschlafen. Sie malte sich die Zukunft aus, obwohl sie wusste, dass es für die Beiden keine Zukunft gab. Sie fing an zu träumen. Ihre Schularbeiten waren ihr scheißegal, sie interessierte sich nur noch für ihn.

Mal wieder kam das Mädchen von der Pause in ihr Klassenzimmer und überlegte, ob sie nicht vor dem Klassenzimmer warten und schauen sollte, ob er vielleicht neben ihr hat. Gesagt getan. Sie stellte sich also vor ihr Klassenzimmer. – und er kam, wollte sein Klassenzimmer betreten. Sah sie. Drehte sich um, winkte ihr zu, grinste und verschwand in der Tür. Er hatte sie nur angesehen. Sie verliebte sich auf Anhieb in ihn.


Die ganze Zeit konnte sie nur noch an ihn denken. Ununterbrochen. Obwohl sie noch nie miteinander geredet hatten, wusste sie es. Am Abend chatteten die Beiden natürlich wieder. Er sagte ihr, dass sie in echt noch viel hübscher aussah, als auf den Fotos. Sie war glücklich als sie schlafen ging und träumte nur von ihm.

Am nächsten Tag sah sie ihn in der Schule, er nahm aber keine Notiz von ihr. Sie war sehr entäuscht, fasste aber ihren ganzen Mut zusammen. Er hatte früher aus, sie sah aus dem Fenster. ‚Mir egal, was die anderen denken‘, sagte sie sich selbst. Schnaufte noch einmal kurz durch und rief ein freundliches ‚Hallo‘ aus dem Fenster. Er regagierte. Sie redeten miteinander. Sie aus dem zweiten Stock, er von der Straße. Er fragte sie sogar per Fenster nach einem Date. Sie war natürlich überglücklich und sagte zu. Als sie zuhause ankam, erzählte sie ihren Eltern von diesem Jungen und dass sie ein Date hatten. Ihre Eltern waren strickt dagegen, da er auch drei Jahre älter als sie war. Es kam sogar soweit, dass sie sagte, sie ginge mit einer Freundin in die Stadt. Ihre Eltern durchschauten sie. Sie sah so traurig aus, sie konnte das Date in letzter Minute doch nicht absagen? Irgendwann hatte sie ihre Eltern aber überzeugt und dürfte gehen. Sie fuhr mit dem Zug, es war schon Abend. Da stand er. Genau vor ihr, nahm sie in seinem Arm. Nervös kaute sie an ihrem Kaugummi herum. Sie gingen zu ihm nachhause. Sein Zimmer war ziemlich vollgestellt, aber dennoch verliebte sie sich sofort in dieses Zimmer und vorallem in das große Bett, aufdem sie es sich gemütlich machten. Der Film startete. Er legte seinen Arm um sie und das Mädchen fühlte sich so geborgen, jetzt konnte ihr keiner mehr etwas anhaben! Denn er war nun bei ihr! Sie schauten sich an und er gab ihr ein Küsschen auf die Wange, das fühlte sich so gut an, fand sie.

Dann schauten sie sich tief in die Augen, sie versank wortwörtlich in seinen wunderschönen blau-grünen Augen. Sie küssten sich. Diese Gefühle, von denen sie überströhmt wurde, waren wunderschön. Sie liebte ihn – so richtig, seit sie sich das erste Mal geküsst hatten, von dem Film bekamen sie natürlich nichts mit. Zusammen waren sie nun, zusammen.

Die Stunde vergang wie im Flug. Ihr Vater hatte sich sogar bereit erklärte, sie abzuholen. Er begleitete sie sogar zu dem Parkplatz, begrüßte sogar noch ihren Vater, küsste sie nocheinmal. Am nächsten Tag in der Schule, ging er sogar zu ihr hin, es passierte aber nichts Interessantes. Den Tag darauf, hatte sie Sport, ging aus der Tür heraus, lächelte ihn an, er folgte ihr, küsste sie sogar, vorallen! Er stand zu ihr, sie war so glücklich. Am Wochende trafen die Beiden sich bei ihm. Sie waren den ganzen Tag beianander. Es passierten auch viele lustige Dinge wie zum Beispiel: Sie klingelte bei ihm, er fragt wer da sei, machte aber nicht auf, ein Müllarbeiter schaute sie schon komisch an. ‚Du Depp mach doch mal auf‘, sagte sie durch die Sprechanlage ‚Du brauchst bloß drücken‘, lachte er. Der Müllmann schaute noch immer. Schnell ging sie rein, wie peinlich dachte sie. – oder er und sie sitzen auf seinem Bett, er tut seinen Kaugummi raus aufs Fensterbrett, nach einiger Zeit holt er Erdnüsse, stellt die Erdnüsse mitten in seinen Kaugummi rein. Beide freggen ab. Aus seiner Hose fällt eine Erdnuss, das Mädchen sagte: „Aha, jetzt weiß ich, was du die ganze Zeit gemacht hast.“ Er: „Nein!“ Beide freggen ab.

Nachdem sie viele Filme geschaut hatten, musste sie gehen, er kam aus einem bestimmten Grund nicht mit hinunter :zwinker: . Als sie daheim in ihr Bett ging, dachte sie die ganze Zeit an die schönen Momente mit ihm, genoss einfach die schöne Zeit, jede Sekunde, in der sie bei ihm war. Doch dann kam der Tag, der alles veränderte...

Er beachtete sie nicht mehr und sie war total angepisst von ihm und schrieb ihm im Chat eine total lange Nachricht, warum er sie nicht beachtete und so. Als Antwort bekam sie, dass er sagte, dass er warscheinlich Schluss machen wird. Sie war am Boden zerstört, aber sie war ja so stark, also nahm sie ihren ganzen Mut zusammen, ging in der Pause zu ihm hin und fragte ihn, ob sie noch einmal reden konnten. Er berührte ihre Hand, sah ihr noch ein letztes Mal so tief in die Augen. Sie zitterte am ganzen Körper, wollte nicht akzeptieren, dass es vorbei war. Er meinte, er melde sich bei ihr, wann er Zeit hätte. Was kam? Nichts.

Er änderte seinen Beziehungsstatus von ‚vergeben‘ auf ‚solo‘. Sie weinte. Konnte und wollte nicht akzeptieren, dass es vorbei war. Es war noch ein Tag, bis Heilig Abend war. Sie stand vor dem Weihnachtsbaum, ihre Familie sang Lieder, sie rannte hoch in ihr Zimmer, warf sich auf ihr Bett und weinte. Das war wirklich das schlimmste Weihnachten, dass sie je erlebt hatte. Sie wusste noch nicht, dass ihr nun die schrecklichste Zeit ihres bisherigen Lebens bevorstehen würde. Sie dachte jeden Tag Stunden an ihn. Stunden über Stunden. Die ganzen Weihnachtsferien und auch noch dannach. Sie liebte ihn doch so.

Er redete nicht mehr mit ihr, rief sie weder an, noch schrieb er sie an. Sie war so unglücklich. Weinte jeden Tag, Tag für Tag, doch der Schmerz wurde nicht weniger, sie gewöhnte sich nur an ihn. Damit das endlich aufhörte, fing sie an sich zu ritzen. Das war das einzige, was sie diesen Schmerz für ein paar Minuten vergessen ließ. Aber das genügte ihr, wenigstens ein paar Minuten, weg von ihm, weg von der Welt. Das Blut tropfte auf ihr Bett. Dieser Fleck ist verewigt und wird es auch immer bleiben. Er erinnert sie an den Schmerz, den sie wegen ihm durchstehen musste. Noch endlos langen vier Monaten, fing sie an, damit klarzukommen und fing an, ihn nicht mehr zu lieben. Sie war sogar beinahe glücklich, hätte ihn trotzdem gern zu ihrer Seite gehabt, als guten Freund, dennoch war sie froh, dass nach einer solangen Zeit des Schmerzes endlich alles vorbei war und sie glücklich sein konnte. :smile:

Gerade als sie sich bereit fühlte, einfach loszulassen, schrieb er sie an. Sie schrieben Tag für Tag. Die ganzen alten Gefühle kamen wieder hoch. Der Schmerz, den sie wegen ihm durchgestanden hatte, war schon wieder fast vergessen. Sie tauschten sich per Internet über ihre Sicht, ihrer zerbrochenen Beziehung aus. Beide sahen das natürlich völlig unterschiedlich, aber jeder verstand den anderen. Als er sie dann in der Schule anlächelte war sie das glücklichste Mädchen der Welt. Sie konnte nur noch strahlen. Den ganzen Tag und als er sie wieder anschrieb schien die Welt perfekt. ‚Wer weiß, vielleicht wird nochmal was aus uns?‘

Bis er schrieb, in wen er verliebt war. Es war von einem Moment auf den anderen, alles war kaputt, alles war vorher beinahe perfekt gewesen war. Sie erzählte ihm nicht von ihren Gefühlen für ihn, sie war dazu noch nicht bereit. ‚Er wird und darf nie erfahren, wie sehr ich ihn liebe!‘ In der Schule dann, sah er sie an, grinste, sie zeigte keine Reaktion.Sie war kalt zu ihm, genau wie seine Gefühle für sie waren.. kalt..

Seit einem Tag redet er gar nicht mehr mit ihr, das soll sich ändern, dachte sie und tatsächlich. Er hat mit ihr geredet. War es das was sie wollte? Das Schlimme für sie ist, dass er in einem Monat von der Schule geht und dass sie ihn dann nie wieder sehen wird.. nie wieder …
 

Benutzer100989 

Sorgt für Gesprächsstoff
ehm wiso postest du das als antwort zu meinem beitrag und öffnest kein neues thema?
 
Oben
Heartbeat
Neue Beiträge
Anmelden
Registrieren