Der Mensch von Natur aus unzufrieden?

Benutzer24402  (34)

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unzufrieden zu sein und uns zu bemühen was besser zu machen bewahrt uns davor uns gegenseitig niederzumetzeln!
 
B

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@keenacat:

bitte? seit wann denn das?

unzufriedenheit macht nicht immer freundlich & friedlich..
 

Benutzer25914  (48)

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Die Frage, warum manche Menschen immer unzufrieden sind, läßt sich leicht beantworten:

Sie wollen unzufrieden sein und entscheiden sich dafür.

Denn es gibt nichts im Leben, was einen zwingt unzufrieden sein zu müssen, sondern wir entscheiden selbst, wie wir das was passiert bewerten.
 
T

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ich stimme einfach mal allen zu die gesagt hat das der mensch ein wissbegierges wesen ist, welches immer danach strebt sich zu verbessern.

tja ja so ist das

Teufelsengel:engel:
 
B

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@tangoargentino:

oh nein! :smile:
ich frag dich mal so rum: was veranlasst dich welche willkürliche bewertung vorzunehmen in deiner theorie?

und wofür entscheidest du dich?
für dauereuphorie? oder x?
und warum?
:zwinker:

ist doch nicht so leicht alles, was?.. :zwinker:
 

Benutzer47124 

Verbringt hier viel Zeit
Ohne den Unzufriedenen würden wir nicht weiter kommen. Die Unzufriedenheit mancher bewahrt uns von der Stagnation aller. Hey, ich bin ja ein richtiger Aphoristiker :tongue:

Wären wir aber niemals unzufrieden, wüssten wir die Zufriedenheit doch gar nicht zu schätzen, oder nicht?
 

Benutzer52592 

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Wäre der Mensch von Natur aus zufrieden, hätte er alles und bekäme alles, und wäre er rundum glücklich, das wäre er unnütz auf dieser Welt!
 

Benutzer25914  (48)

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@tangoargentino:

oh nein! :smile:
ich frag dich mal so rum: was veranlasst dich welche willkürliche bewertung vorzunehmen in deiner theorie?

und wofür entscheidest du dich?
für dauereuphorie? oder x?
und warum?
:zwinker:

ist doch nicht so leicht alles, was?.. :zwinker:

Ich kann Dir meinen Opa als Beispiel geben. Manche haben gemeint, er hatte in seinem Leben immer Glück.

Aber er hat sich dazu entschieden, im Leben glücklich zu sein und sich immer für das Leben entschieden. Egal was passiert ist, er hat kein einziges mal "Selbstmitleid" gehabt.

Selbst als klar war, dass er binnen 1 Jahres sterben würde, hat er nicht gejammert, sondern versucht noch einpaar schöne Tag zu haben. Er hat gesagt, dass er einfach ein tolles Leben hatte und ist in Würde gestorben, so wie er in Würde gelebt hat.

Es wäre undenkbar gewesen, dass er sich hinstellt und mit dem Leben hadert.

Ein anderer Mensch hätte sein Leben lang unzufrieden sein können. Zwei Weltkriege. Die Frau stirbt. Er verliert den Job, weil er entnazifiziert wird. Streit in der Familie. Später stirbt der geliebte Hund... Usw...

Es liegt nicht am Leben... Es liegt allein an Dir selbst, ob Du glücklich sein willst, oder ob Du Gründe suchst um leiden und jammern zu dürfen.

Ich kann Dir nur raten: Schau Dir wirklich glückliche Menschen an. Und hör mal genau zu, wie die über ihr Leben reden...

Es ist ganz leicht, Du kannst Dich heute entscheiden mit dem Leben glücklich zu sein. Oder Du kannst entscheiden, dass Du erst glücklich sein darfst, wenn Du "xyz" hast, wenn andere "abc" für Dich tun.

Oder Du entscheidest Dich, dass Du garnicht glücklich sein willst...
 

Benutzer36810 

Verbringt hier viel Zeit
Ich denke nicht,dass der Mensch von Natur aus stets unzufrieden ist,allerdings behaupte ich mal,dass man sich selbst schon in jungen Jahren (Kinder- und Jugendzeit) eine optimistische oder pessimistische Weltansicht kreiert.Ich denke,dass ist mehr ein unbewusster und schleichender Prozess und wird nicht durch eine bewusste Entscheidung initiert.Es hängt mehr damit zusammen,wie man früher gewisse Ereignisse verarbeitet hat.Wenn dabei bspw. immer mehr negative Bewertungen auftreten,wird man auch immer pessimistischer denken.Ausserdem hat das Umfeld beziehungsweise die Eltern wohl auch noch einen Einfluss darauf.
Mit steigendem Lebensalter wird diese Ansicht gefestigt und irgendwann ist sie ein integraler Bestandteil der eigenen Persönlichkeitsstruktur.Aus dieser These leite ich auch gleichzeitig den Gedanken ab,dass es im Erwachsenenalter garnicht mehr so leicht möglich ist,dass man diese Weltansicht einfach mal eben ändert.Das es scheinbar so einfach ist,seine Weltansicht umzuswitchen,wird ja auch gerne in der esoterischen Literatur behauptet.Es unterschlägt aber meines Erachtens den Faktor,dass später bewusst getroffene Entscheidungen einfach an der eigenen,gefestigen Ansicht zerschellen.Das würde ja gleichzeitig,dass grosse Teile der Persönlichkeit einfach aufgelöst werden können und mal eben durch neue Teile ersetzt werden.
Im Klartext glaube ich,dass ein Lebensoptimist niemals mehr richtig pessimistisch werden kann und für den umgekehrten Fall gilt das genauso.
Als Grundlage für meine Annahme nehm ich die Tatsache,dass ein ähnliches Prinzip bei der Entwicklung von Fähigkeiten oder Talenten gilt.Beispielsweise wird jemand,der schon in frühen Jahren anfängt,Mathematik zu betreiben oder ein Instrument zu spielen,immer besser sein als derjenige,der sich später im Erwachsenenalter damit auseinandersetzt.Das hängt unter anderem mit der Entwicklung neuronaler Verküpfungen im Gehirn zusammen.

@tangoargentino:
Damit widerspreche ich der Ansicht von dir,dass es nur eine Frage einer bewussten Entscheidung ist,ob jemand glücklich und zufrieden lebt oder ob jemand in lauter Selbstzweifel versinkt.
Allerdings hast du mit deinem Beispiel indirekt eine Bestätigung dieser Behauptung gegeben:
"Im Klartext glaube ich,dass ein Lebensoptimist niemals mehr richtig pessimistisch werden kann und für den umgekehrten Fall gilt das genauso."

Aber er hat sich dazu entschieden, im Leben glücklich zu sein und sich immer für das Leben entschieden. Egal was passiert ist, er hat kein einziges mal "Selbstmitleid" gehabt.

Es wäre undenkbar gewesen, dass er sich hinstellt und mit dem Leben hadert.
 
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Vielleicht brauchst du einfach nen Freund um rundum glücklich sein zu können?


PS: Hab dein Profilfoto gesehen und find dich eigentlich ganz nett,...würde mich anbieten :tongue:
 

Benutzer49519 

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Vielleicht brauchst du einfach nen Freund um rundum glücklich sein zu können?


PS: Hab dein Profilfoto gesehen und find dich eigentlich ganz nett,...würde mich anbieten :tongue:


He he... eigentlich? *gg* naja nee ich brauche nicht IRGENDEINEN freund. weiß wen ich will, aber das is bissl schwierig. aber ich kenn mich doch... wenn ich dann endlich jemanden hab, der mich mag, hab ich sowieso wieder dran zu meckern,. weil er nicht meinen vorstellungen entspricht :-D

man kann ja nie genug motzen :-D
 

Benutzer37980 

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Menschen sind gewohnheitstiere...was sie haben sehen sie als selbstverständlich an ...haben sie etwas bekommen freuen sie sich nicht lange darüber sondern streben nach der nächsten stufe nach dem nächsten ziel ...herrschsucht macht...usw...
der mensch ist schlecht und undankbar.
jeder ...alle ...ihr und natürlich auch ich (wenn man es auch nicht wahrhaben will)
 

Benutzer25914  (48)

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Mit steigendem Lebensalter wird diese Ansicht gefestigt und irgendwann ist sie ein integraler Bestandteil der eigenen Persönlichkeitsstruktur.Aus dieser These leite ich auch gleichzeitig den Gedanken ab,dass es im Erwachsenenalter garnicht mehr so leicht möglich ist,dass man diese Weltansicht einfach mal eben ändert.Das es scheinbar so einfach ist,seine Weltansicht umzuswitchen,wird ja auch gerne in der esoterischen Literatur behauptet.Es unterschlägt aber meines Erachtens den Faktor,dass später bewusst getroffene Entscheidungen einfach an der eigenen,gefestigen Ansicht zerschellen.Das würde ja gleichzeitig,dass grosse Teile der Persönlichkeit einfach aufgelöst werden können und mal eben durch neue Teile ersetzt werden.

Man ist früher genau davon ausgegangen, dass mit zunehmendem Alter die Persönlichkeit sich kaum mehr ändern läßt.

Aber neuere Studien haben gezeigt, dass gerade bei unzufriedenen Menschen, die Persönlichkeit nicht fixiert ist.

Allerdings schaft jeder seine Realität selbst. Und wer daran fest genug glaubt, dass er aufgrund seiner Kindheit, immer negativ gepolt sein muß, der wird das tatsächlich.

Wer aber fest genug glaubt, dass er sich entscheiden kann, dem stehen werder Wissenschaft noch Kindheit im Weg, die Welt heute ganz anders zu betrachten als gestern.

Aber ich brauche Dich nicht überzeugen. Wenn Du Dich so oder so entscheidest, dann ist das Deine eigene Sache...
 
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@tangoargentino:

ich verstehe, was du meinst

trauer und unzufriedenheit wird er aber bestimmt auch gehabt haben (der opa); ist nur sinnvoller damit umgegangen als der klassische "jammerer"

aber etwas meckern & toben ist auch mal ok :zwinker:
 
W

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Denke kaum, dass das nur bei den Deutschen so ist ...
Hat wohl eher was mit dem Lebensstandard oda was mit der Mentalität der Bevölkerung zu tun

-Die Kinder in nem 3. Weltland können sich mit ner Schnur nem alten Fahrrad Reifen oda sonst was Stunden lang beschäftigen und Spass haben. Sind zufrieden wenn sie nit Hungern.
-In ärmeren Ländern sind die Menschen Lebensfroher in meinen Augen wenn sie nicht gerade in einem totalen Chaos Staat leben.

Warum ist der Mensch hier nicht zufrieden?

-Weil wir uns einfach Tag für Tag reinziehn was wir alles nicht haben und doch haben könnten... bewusst und unterbewusst???
-Weil sich n Grossteil der Leude Soaps oda irgendwelche Reality Shows anschaun um mit den vorgespielten situationen mitzufühlen weil ihr eigenes Leben ihnen das vielleicht nicht zu bieten hat????
-Jedenfalls kann s mir mein Leben nicht bieten dass ich jeden abend in euphorie schwebe, weil meine neue grosse Liebe kennengelern hab oda sie doch noch retten konnte ...
oda n Schloss geerbt hab
oda was es halt sonst noch alles gibt^^

Also ... ich hab auch imma gemeint dass Werbung/Fersehen keinen einfluss auf mich hat bevor ich mich angefangen hab für Psychologie zu interessieren...

Naja ... hab aba das gleiche Problem ... bin mit nix zufrieden egal was ich tu.... aber ich denke mal das geht bei mir eher von der Art der elterlichen Erziehnung aus

...
 

Benutzer25914  (48)

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@büschel:

Es ist unglaublich, wie stark die Kraft des eigenen Denkens ist.

Verändere Dein Denken und Du veränderst Dich selbst.

Psycholanalyse, Selbsthilfe, Gesprächstherapie usw... tun nichts anderes als die "Probleme" neu zu definieren. Und zwar so, dass sie vielleicht lösbar werden. D.h. man betrachtet die gleiche Situation aus einem/mehreren anderen Blickwinkel/n.

Letztlich verändert man dabei nichts als die Art des Denkens.

Die Esotheriker würden dann von plötzlicher Erleuchtung reden, die über Nacht kommt :smile:

Wenn ich jemanden jammern sehe, oder selbst nicht gut drauf bin, dann sage ich immer: "Ich habe die Wahl."

Jeden Tag 100. Male wieder. Es ist die Wahl zwischen "gelebt werden" - Passivität - Abhängig sein von anderen oder der Wahl "selbst zu leben" - den Blickwinkel selbst zu wählen.
 

Benutzer36810 

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Man ist früher genau davon ausgegangen, dass mit zunehmendem Alter die Persönlichkeit sich kaum mehr ändern läßt.

Aber neuere Studien haben gezeigt, dass gerade bei unzufriedenen Menschen, die Persönlichkeit nicht fixiert ist.

Allerdings schaft jeder seine Realität selbst. Und wer daran fest genug glaubt, dass er aufgrund seiner Kindheit, immer negativ gepolt sein muß, der wird das tatsächlich.

Wer aber fest genug glaubt, dass er sich entscheiden kann, dem stehen werder Wissenschaft noch Kindheit im Weg, die Welt heute ganz anders zu betrachten als gestern.

Aber ich brauche Dich nicht überzeugen. Wenn Du Dich so oder so entscheidest, dann ist das Deine eigene Sache...
Selbst wenn der Glauben noch damit reinspielt,fehlt da noch etwas Elementares.Wo soll denn ein neuer Glauben herkommen,wenn keine Basis dafür besteht bzw wenn der alte Glauben festgelegt ist?
Vor allem,wie soll da noch das Denken eingreifen?Man weiss doch ,dass der Glaube an etwas viel tiefer greift als das reine Denken.

Es geht mir nicht um überzeugen,sondern um den glasklaren Hintergrund deiner Aussage.Aber wahrscheinlich kann ich das deswegen nicht als schlüssig nachvollziehen,weil ich kein einziges lebendes Beispiel kenne,auf das deine Ansicht zutreffen würde.
 

Benutzer23485  (53)

Chauvinist
Richtig unzufrieden sind im Grunde Menschen die vergessen haben für ihre Entscheidungen die Verantwortung zu übernehmen und dazu zu stehen - oder die sich gar nicht erst für etwas entscheiden können und deshalb ständig von einem Angebot zum anderen laufen. Wenn ich mich dafür entscheide, eine Beziehung einzugehen, entscheide ich mich gleichzeitig auch dafür, möglicherweise enttäuscht zu werden. Wenn ich Single sein will, nehme ich auch in Kauf, daß mich vorerst niemand mehr in den Arm nehmen wird, um mit mir längere Zeit "einfach so" herum zu kuscheln.
Du triffst Entscheidungen und stehst zu ihnen, und je mehr man im hier und jetzt lebt, und darauf verzichtet der Vergangenheit oder Zukunft nachzuweinen und auch gar nicht erst anfängt zu vergleichen (warum hat der so ein tolles Auto und ich nicht ??) desto glücklicher lebt man auch. Eigentlich ganz einfach.
 
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