Der Hochzeitsplauderthread

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Benutzer44981 

Planet-Liebe Berühmtheit
Tatsächlich? :eek: Ist das in deinem Umfeld wirklich so üblich? Darüber habe ich noch nie nachgedacht.
Ich habe nur schon von dieser Regel gehört, aber habe mich bisher nicht daran gehalten.
Wenn ich als mehr oder weniger armer Student zu einer luxuriösen Hochzeitsfeier eingeladen werde, stürze ich mich sicherlich nicht für das Geschenk in den finanziellen Ruin...
Und wenn ich von anderen Leuten zu einer bescheidenen Feier eingeladen werde, schenke ich ihnen deshalb trotzdem nicht weniger.
 
T

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Gast
sondern eher so, wie man es sich auch (ich zumindest) bei Geburtstagsfeiern denkt, dass man halt einen kleinen Teil der Kosten (zB die Getränke) wieder raus hat.
Ehrlich? Nicht mal bei Geburtstagsfeiern denke ich mir das so. Entweder ich bin eingeladen - das interpretiere ich als all inclusive :grin:, bzw. man fragt nochmal, ob man was mitbringen kann - oder es ist von vornherein eine Schüsselfete, dann bringe ich einen Salat o.ä. zum Buffet mit und schenke eher noch was Kleineres, je nach Anlass.

Ehrlich gesagt hätte man uns auch ziemlich viel schenken müssen, wenn die Geschenke die Hochzeitskosten auch nur annähernd hätten deckeln sollen. Also uns wurde zwar auch viel geschenkt, aber wir hatten auch recht hohe Ausgaben. Wir wollten eben gern den schönen Saal mitten im barocken Park, und wir wollten den ganzen Service vom Caterer incl. Eindecken und Aufräumen. Das haben wir uns ganz bewusst gegönnt, aber sowas treibt den Preis natürlich auch ganz fix in die Höhe.
Wir hatten vorher auch schon mal von jemandem den Spruch gehört "Mit den Geschenken hat man die Hochzeitskosten ja fast wieder rein", aber uns war von Anfang an klar, dass das bei uns nie aufgehen wird. :whistle: Und das war ja auch nie unser Anspruch...
 

Benutzer116134 

Planet-Liebe Berühmtheit
Ehrlich? Nicht mal bei Geburtstagsfeiern denke ich mir das so. Entweder ich bin eingeladen - das interpretiere ich als all inclusive :grin:, bzw. man fragt nochmal, ob man was mitbringen kann - oder es ist von vornherein eine Schüsselfete, dann bringe ich einen Salat o.ä. zum Buffet mit und schenke eher noch was Kleineres, je nach Anlass.
Naja, wenn man zB seinen 18. Geburtstag relativ groß feiern will (ich meine, es müssten circa 30 Leute gewesen sein), die Eltern das aber nicht finanzieren möchten, dann ist man doch schon ganz froh, ein paar Kosten durch die Geschenke wieder reinzubekommen und nicht alles Erspartes aufgebraucht zu haben.
Finde es jetzt nicht verwerflich oder verwunderlich, wenn man bei einem niedrigen Hochzeitsbudget auch ein wenig damit kalkuliert :smile:
 

Benutzer51843 

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Danke für die Erklärung :smile:

Vom Standesamt ist mein Freund nicht so begeistert. Wir haben es bei der Hochzeit einer Freundin gesehen... es ist Massenabfertigung, zumindest in den größeren Städten. Die freie Trauung sagt uns dann schon ehr zu. Mal sehen wie wir uns einigen werden. Da ich die Trauung nur mit dem engeren Familienkreis haben möchte, würde mir ein schönes Standesamt völlig reichen.
mosquito mosquito Das mit der Mühle und der Vermehlung klingt gut :smile: Ich freue mich schon, wenn ich mal mehr Zeit habe, mich mal durchs Netz zu klicken und zu schauen, was alles möglich ist.

Von dem "man schenkt so viel, wie man schätzt, das die Verpflegung kostet" habe ich auch schon gehört. Ich finde das aber irgendwie daneben. Man hat doch ein bestimmtes Budget für die Hochzeit zur Verfügung und plant entsprechend. Es wäre überhaupt nicht mein Ding, schon bei der Planung davon auszugehen, dass man (viel) Geld geschenkt bekommt. Das ist eine Milchmädchenrechnung. Ich lade die Leute ein, um mit Ihnen den besonderen Tag zu feiern, weil ich sie gerne dabei haben möchte. Genauso handhabe ich das, wenn ich eingeladen bin. Ich schenke das, was ich kann und für angemessen halte und das von Herzen gern.
 
T

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Gast
Finde es jetzt nicht verwerflich oder verwunderlich, wenn man bei einem niedrigen Hochzeitsbudget auch ein wenig damit kalkuliert :smile:
Ach wo, verwerflich finde ich das auch überhaupt nicht! Aber aus der Perspektive des eingeladenen Gastes betrachtet würde ich mich nie veranlasst fühlen, meine verursachten Kosten durch mein Geschenk (annähernd) zu decken. Dann ist mir eine offene Schüsselfete lieber, da sind die Verhältnisse geklärt! :zwinker:
Vom Standesamt ist mein Freund nicht so begeistert. Wir haben es bei der Hochzeit einer Freundin gesehen... es ist Massenabfertigung, zumindest in den größeren Städten. Die freie Trauung sagt uns dann schon ehr zu.
Ist denn bei der freien Trauung die standesamtliche Vermählung inklusive? Dann müsste der Trauredner aber doch ein Standesbeamter sein, damit man auch offiziell verheiratet ist? Ich dachte, es wäre so, dass man auf jeden Fall erst standesamtlich heiraten muss - egal in welchem Rahmen - und dann die freie Trauung noch als "Kür" begehen kann, so wie andere danach noch freiwillig kirchlich heiraten.
 

Benutzer20976 

(be)sticht mit Gefühl
Eine individuelle und absolut persönliche Rede gab es in dem Sinn natürlich nicht, wir lernten den zuständigen Beamten an dem Tag kennen, er hat das sehr angenehm gestaltet. Eine gute Mischung zwischen jovial-lässig und beamtig. ;-)

Wir fühlten uns jedenfals nicht "abgefertigt", und bei anderen Trauungen hier in Berlin habe ich das auch nicht erlebt.
Eigentlich gibt es pro Vermehlungstag in der Mühle maximal fünf Eheschließungen hintereinander, die Termine sind sehr begehrt. So gab es dann an dem Tag sieben Trauungen in Folge, wir hatten den Empfang direkt draußen vor der Mühle und konnten so auch die drei Brautpaare nach uns ankommen sehen. (War interessant, wie unterschiedlich die Paare waren, sowohl vom Alter als auch vom Stil her.)
 

Benutzer51843 

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Ist denn bei der freien Trauung die standesamtliche Vermählung inklusive? Dann müsste der Trauredner aber doch ein Standesbeamter sein, damit man auch offiziell verheiratet ist? Ich dachte, es wäre so, dass man auf jeden Fall erst standesamtlich heiraten muss - egal in welchem Rahmen - und dann die freie Trauung noch als "Kür" begehen kann, so wie andere danach noch freiwillig kirchlich heiraten.

Das habe ich auch schon mal so gehört- irgendwo. Ich dachte aber, dass das daran lag, dass das Gande in einem anderen Land war, wo praktisch jederman eine Trauung halten kann (die aber nicht "offiziell" ist).
Sollte es tatsächlich so sein, dann wird es wohl "nur" das Standesamt geben, mir reicht das völlig und mir ist es auch wurscht, was seine Mutter davon hält. Wichtig ist, was wir uns wünschen.
 

Benutzer20976 

(be)sticht mit Gefühl
Ist denn bei der freien Trauung die standesamtliche Vermählung inklusive? Dann müsste der Trauredner aber doch ein Standesbeamter sein, damit man auch offiziell verheiratet ist? Ich dachte, es wäre so, dass man auf jeden Fall erst standesamtlich heiraten muss - egal in welchem Rahmen - und dann die freie Trauung noch als "Kür" begehen kann, so wie andere danach noch freiwillig kirchlich heiraten.

Frei trauen lassen kann man sich, wann und wie man will. Vor oder nach einer offiziellen Eheschließung (durch einen Standesbeamten).

Natürlich hat eine freie Trauung keine eigene Rechtskraft, es ist ja eine private und individuelle Zeremonie, um sich "verheiratet zu fühlen" - wie man es sich eben wünscht. Und die freie Trauung kann jeder machen, der sich dazu berufen fühlt, dazu könntet Ihr auch einen Freund heranziehen, der ein Talent zu reden hat. Trauredner ist kein Ausbildungsberuf und kein geschützter Beruf.

Wir hatten mal überlegt, nach der standesamtlichen Trauung eine freie Trauung am selben Tag zu organisieren.
Wenn das zuständige Standesamt Trauung außerhalb der Geschäftsräume anbietet (Beispiel: im botanischen Garten), dann kann man natürlich seinen Trauredner dorthin bestellen und nach dem offiziellen Akt kann der Trauredner weitermachen. Alles in einem Aufwasch. ;-)
 
T

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Gast
Frei trauen lassen kann man sich, wann und wie man will. Vor oder nach einer offiziellen Eheschließung. Natürlich hat eine freie Trauung keine eigene Rechtskraft, es ist ja eine private und individuelle Zeremonie, um sich "verheiratet zu fühlen" - wie man es sich eben wünscht.
Ah, wieder was gelernt! Dann ist eine freie Trauung also eher ein "Freizeitvergnügen" ohne jegliche Folgen, mal ganz salopp ausgedrückt. Das wusste ich nicht, ich dachte, das wäre trotz aller Freiheit mit einer rechtlichen Eheschließung verbunden.
[DOUBLEPOST=1423592400,1423592184][/DOUBLEPOST]Wir fühlten uns in unserem Standesamt übrigens auch nicht "abgefertigt", obwohl das in unserer Stadt bei der hohen Hochzeitsrate schon was von "Massenabfertigung" hat. Naja, man kriegt halt vorher und hinterher mit, dass man nicht das einzige Paar im Standesamt ist, und hinterher buhlen die frisch getrauten Paare um die schönsten Foto-Plätze im Garten der Villa. :grin: Aber in der Zeremonie selbst hat man das nicht so gemerkt, da war jetzt kein Zeitdruck oder sowas drin. Das kann aber auch daran liegen, dass wir die standesamtliche Trauung ohnehin recht locker genommen haben, weil bei uns ja die kirchliche die eigentliche Hochzeit war.
Wir fanden es aber auch ganz spannend, die anderen Paare anzuschauen! :grin: Bei der Gelegenheit konnte man sehr gut beobachten, was passiert, wenn man ein cremefarbenes Kleid zu einem weißen Hosenanzug kombiniert... ganz böser Kontrast. :tongue:
 

Benutzer51843 

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Ah, wieder was gelernt! Dann ist eine freie Trauung also eher ein "Freizeitvergnügen" ohne jegliche Folgen, mal ganz salopp ausgedrückt. Das wusste ich nicht, ich dachte, das wäre trotz aller Freiheit mit einer rechtlichen Eheschließung verbunden.
Das dachte ich auch.
Dann muss seine Mutter ganz stark sein :grin:

Ich das auch interessant, noch andere Bräute zu sehen. Es gibt ja auch, wie ich fand, ganz scheußliche Kleider. Und witzig war auch, dass eine dachte, sie sei die Tollste, weil sie mit einem Cayenne vorgefahren wurde... bis eine Stretchlimo mit der nächsten Braut kam... :ROFLMAO: Ich Gesicht war toll.

Im Ernst. Klar stelle ich mir das in Abgeschiedenheit, schön im Grünen vor. Nun weiß ich ja, dass das, zumindest rechtskräftig, nicht gehen wird (außer das Standesamt bietet Außentermine an). Man kann es den anderen Paaren ja auch nicht übel nehmen, man ist ja selber zum Heiraten dort erschienen, wie all die anderen auch.
Das Schwimmbad hat man auch nicht für sich alleine :zwinker:
 

Benutzer88035 

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Ihr Lieben... gibt's hier jemanden, die Ahnung von Brautkleid Änderungen hat? Kann man ohne Probleme von Reißverschluss auf Schnürung ändern?
 
T

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Gast
Die Außentermine des Standesamtes sind bei uns total begehrt und kaum zu kriegen. Teilweise kampieren da die Mütter der Brautpaare die halbe Nacht vor Freigabe der neuen Termine vor dem Standesamt, damit sie morgens als Erste durch die Tür gehen.
Ich das auch interessant, noch andere Bräute zu sehen.
Hm ja, das besagte Paar mit dem cremefarbenen Kleid und dem blenden weißen Hosenanzug, das waren 2 Frauen - und aber auch so richtig klischeemäßig, die eine war die Prinzessinnenbraut mit Lockenfrisur im Märchenbrautkleid, und die andere war so androgyn, dass man sie erst auf den dritten Blick als Frau erkannt hat, mit extremer Kurzhaarfrisur und absolut desinteressiertem Auftreten, als ginge sie das Ganze incl. Familien-Hochzeitsfotos gar nichts an. :grin:
[DOUBLEPOST=1423596257,1423596079][/DOUBLEPOST]
Ihr Lieben... gibt's hier jemanden, die Ahnung von Brautkleid Änderungen hat? Kann man ohne Probleme von Reißverschluss auf Schnürung ändern?
Mal ganz blind vermutet: Ich denke, das sollte gehen, weil man für die Schnürung ja einen größeren Ausschnitt im Kleid hat als nur den Schlitz für den Reißverschluss. Aber da müsstest du einfach eine Schneiderin fragen, die was davon versteht und das Kleid live vor Augen hat. Die kann am besten beurteilen, was man ändern kann und was nicht, und zu welchem Preis. :zwinker:
 

Benutzer107106 

Planet-Liebe ist Startseite
Redakteur
Das freie und vor allem releigiöse Trauungen vom Standesamt entkoppelt wurden ist ja noch nicht lange her. Damals war die eine Hälfte sehr empört und die andere sehr froh.
Schön ist es vor allem für Renterinnen die sonst den Rentenanspruch ihren verstorbenen Mannes verlören, aber erst nach 5 Jahren den ihres neuen Gattes erhalten würden. Diese Paare haben häufig aus Vernunft nicht geheiratet und haben hier nun ein nettes Schlupfloch gefunden. Fies natürlich für Geschiedene: Der Exmann darf weiter blechen.
Dramatisch wird es natürlich in streng-religiösen Kreisen. Da werden junge Frauen nun verheiratet, fühlen sich verheiratet sind dies im Sinne ihrer Gemeinde auch, haben aber keinerlei Rechtsanspruch auf irgendetwas (Rente, Krankenkasse, etc).
[DOUBLEPOST=1423601383,1423601240][/DOUBLEPOST]Schnürung:
Wenn man den Reißverschluss so raustrennen kann, dass sich nicht das halbe Kleid auflöst, ist das recht unproblematisch. Schweirig ist das nur, wenn es mehrere stoffschichten sind. Die Ösen für eine Schnürung tackert man quasi mit so einem Pistolending ein. Das ist das kleinste Problem. Möchtest du denn, das Haut durchscheint, oder soll Stoff unter die Schnürung? Da müsstest du dir dann Gedanken über die Stoffart machen.
 

Benutzer66067  (35)

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Ihr Lieben... gibt's hier jemanden, die Ahnung von Brautkleid Änderungen hat? Kann man ohne Probleme von Reißverschluss auf Schnürung ändern?

Normale laufen Reißverschlüße ja parallel, und Schnürungen eher V-förmig. Wenn jetzt am Rücken also irgendeine tolle Verzierung, Spitze, Pailettenstickerei, oä ist, wird es ziemlich schwierig, die so beizubehalten. Prinzipiell geht das aber, nimmt man schonmal als Notlösung für zu eng gewordene Brautkleider :zwinker:
 

Benutzer39498 

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Meine Schwägerin meinte gestern allen Ernstes, das sie freie Trauungen ja nicht ernst nehmen könne "als ehemalige Liverollenspielerin" :nope: :annoyed: Fand ich wenig lustig. Ausladen kann ich sie leider nicht. Doofe Nuss.

Morgen um 12 habe ich einen Friseurtermin. Ich werde meine Friseurin, die gute Seele, vor eine Herausforderung stellen: unkompliziert für den Sport und abends in was Schickes verwandelbar :thumbsup: :grin: Ich weiss schon jetzt, das ich um meine langen Haare trauern werde, aber da muss ich jetzt durch. Und sie wachsen ja wieder.
 

Benutzer120063 

Planet-Liebe Berühmtheit
Morgen um 12 habe ich einen Friseurtermin. Ich werde meine Friseurin, die gute Seele, vor eine Herausforderung stellen: unkompliziert für den Sport und abends in was Schickes verwandelbar :thumbsup: :grin: Ich weiss schon jetzt, das ich um meine langen Haare trauern werde, aber da muss ich jetzt durch. Und sie wachsen ja wieder.

Off-Topic:
Überlegs dir gut. Ich hab meine Haare im Sommer ca. 15 cm abgeschnitten und es schon fast bereut - ich weiß nicht, wies bei dir in der Familie aussieht, ab wann da üblicherweise die ersten grauen Haare kommen, aber eine Ewigkeit haben wir nicht mehr, ungefärbte lange Haare zu tragen. Ein bisschen brauchen die ja schon um wieder zu wachsen. Ich lasse sie auf jeden Fall wieder wachsen, weil es "jetzt noch geht".
 

Benutzer34605  (35)

Sehr bekannt hier
Also, um graue Haare würde ich mir mit Mitte/Ende 20 wirklich noch keine Gedanken machen. Aber radikal abschneiden wegen des Rennens würde ich mir auch überlegen. Wäre nicht ein Pferdeschwanz (geht schnell) und den dann nochmal ein wenig runterflechten eine Option? Das ist weniger kompliziert als reines flechten.

Sowas hier: klick

Kann man ja auch weit unten binden und dann flechten.
 
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