Der Haustier-Plauder-Thread III

Benutzer177171  (31)

Sorgt für Gesprächsstoff
Ich muss mich an euch wenden um fremde Meinungen zu hören.

vorweg - ich hoffe ich werde hier nicht verurteilt

Ich habe meine Katze seit 11 Jahren...seit sie also mit 12 Wochen zu mir kam...ich liebe meine Süße von ganzem Herzen und will für sie nur das Beste. Wie einige von euch wissen bin ich seit einigen Monaten in einer neuen Beziehung und ich sehe ihn also absoluten Partner für die Zukunft - genauso auch umgekehrt..wir harmonieren einfach extrem, sind überglücklich..natürlich noch immer in der Verliebtheitsphase aber einfach glücklich und stellen uns beide ganz eindeutig eine gemeinsame Zukunft vor. Auch wurden bereits konkretere Pläne übers Zusammenziehen besprochen.

Ich möchte mir noch etwas länger Zeit lassen, er würde am liebsten direkt nach dem Sommer (1. längeren gemeinsamen Urlaub noch abwarten) zusammen ziehen.

Vor einigen Wochen habe ich hier schonmal geschrieben dass er einen Hund hat ...Männlich, im September wird er 3 Jahre - ein ganz süßer, sehr sensibler und anhänglicher Labrador- Bordercollie Mischling.

Nun versuchen wir bereits seit 3 Monaten die Beiden aneinander zu gewöhnen...anfangs nur mittels Geruchsübertragung...dann immer wieder Kurzbesuche von Doggo bis max 3 Std...und nun seit 1 Monat übernachtet er mit Doggo auch 2x wöchentlich bei mir
(Vorteil - er muss den Hund nicht mehr seiner Mutter abgeben wenn er bei mir schläft)

Nun sieht die Sache folgendermaßen aus....Wauzi ist generell an Katzi nicht besonders interessiert...würde zwar gerne mal schnuppern und abschlecken aber kommt nicht weit , da Katzi entweder direkt unter die Couch oder ein Kasten verschwindet oder ihm davor noch eine saftige "Klatsche" mitgibt (jedoch immer ohne Verletzung) ...

sie sieht überigens gleich aus wie der oben fotografierte Kater

Anfangs waren wir beide davon überzeugt, das wird schon werden...sie muss nur merken, dass er ihr eh nichts tut - es ändert sich allerdings seit Wochen absolut 0 ...nicht mal ansatzweise.

Sobald Doggo hier ist , ist sie die gesamte Zeit über entweder starr auf dem Kratzbaum oder unter der Couch oder hinter dem Kasten.
Doggo übernachtet dann zwar bei uns im Schlafzimmer, dass Katzi sich wenigstens über Nacht in der Wohnung wieder raus traut, allerdings ist sie meist nur kurz am Klo und dann wieder unter der Couch (Gott sei Dank protestiert sie aber nicht und macht mir nirgends hin...braves Mädchen)

soviel zur Katzi....nun gibt es aber auch mit Doggo ein Problem...seit sie ihm vor 3 Wochen eine gescheuert hat, fürchtet er sich wahnsinnig und ist die ganze Zeit bei mir mega unruhig, verkriecht sich in der Ecke der Couch auf den Pölstern und er zittert..

wir wollen es natürlich noch weiter versuchen aber ich sehe irgendwie für beide Tiere im Moment eher eine Qual da beide sehr sensible Wesenheiten haben.

Mein Kätzchen ist eigentlich extrem liebesbedürftig...zieht sich aber für die komplette Zeit zurück solange der Hund in der Wohnung ist.

Nun kam mir letztens als ich nicht einschlafen konnte und ich grübelte nur folgende Notfallslösung und hierfür brauche ich bitte eure ehrliche Meinung.

Ich hab einen sehr guten Draht und engen Kontakt zu meinen Eltern...sie leben nur 6 km von mir entfernt , haben ein Haus mit Garten und ihr Kater verstarb voriges Jahr...sie sind mega tierlieb.
Wäre es eine Notlösung wenn ich meine Katze , wenn es garnicht funktioniert zu meinen Eltern geben würde (sie würden sicher zusagen, dass weiß ich)? Natürlich würde ich weiterhin für Futter und Arztkosten aufkommen und sie regelmäßig besuchen..bin ohnehin 2-3x die Woche dort.
Ganz ehrlich? ich weiß nicht ob ich es kann....gefühlsttechnisch...ich liebe meine Kleine aber will das es ihr gut geht.
wenn sie in einer Wohnung mit Hund niemals richtig aufblüht und sich zu mir auf die Couch traut..ist das eine Lebensqualität??? ich würde natürlich trotz enger Bindung und vielen Besuchen bei meinen Eltern "Rotz und Wasser" heulen wenn dieser Tag heranrückt... aber es wäre eine Art Notfallslösung wenn es nicht besser wird mit den Beiden.

Was sagt ihr dazu? bitte ehrlich und auch direkt antworten...das verkrafte ich schon
 

Benutzer171204 

Verbringt hier viel Zeit
Ich finde daran nichts verwerflich, K KleinerMokka25 . Ich persönlich finde eh, dass Katzen mit Freigang besser aufgehoben sind als in einer Wohnung eingesperrt... Vielleicht wäre das für sie also sogar eine schöne neue Erfahrung? :smile:

Ansonsten fiele mir nur noch ein, dass ihr euch professionelle Hilfe holt von jemandem, der sich damit auskennt und so eine Zusammenführung systematisch aufbaut.
 

Benutzer177171  (31)

Sorgt für Gesprächsstoff
R Riot : danke für deine rasche Antwort!!!

Nun das ist es ja eben..wir haben zwar vor in evtl 4 Jahren selbst Haus zu bauen (mein Schatz hat bereits ein Grundstück) aber davor würde ich zu ihm ziehen , da er eine Eigentumswohnung und ich nur eine Mietwohnung besitze. Seine Wohnung ist zwar an die 80qm groß und hat auch eine sehr große Terasse, allerdings halt im 1.OG ...Kätzchen könnte dort nicht raus...ausser sie wäre dann generell draußen, was ich aber nicht will.. wir haben schon ALLE Möglichkeiten durchgekaut aber kommen einfach auf keine bessere Lösung.

Und ich denke dabei wirklich nur an das Wohl meiner Katze...ich hab nur Angst , dass sie mich dann als ihre Bezugsperson sehr vermissen würde...ich könnte zwar die ersten Nächte bei meinen Eltern verbringen und dann einfach häufig hinfahren, was es vl erleichtern würde.
Was den Auslauf betrifft hätte sie es dort ideal...es ist eine Zufahrtstraße mit fast 0 Verkehr...nur Anreiner dürfen rein und 30km/h beschränkt..direkt hinterm Haus ist ein großes Feld und danach Wald. Der Kater meiner Eltern hat bei ihnen gelebt wie ein König

das mit professioneller Hilfe hab ich mir auch schon überlegt...ist halt einfach nur ziemlich teuer...ich habe auch schon fast alle Tricks die im Internet vorgeschlagen wurden ausprobiert und bin halt mit dem Latein bald am Ende...ich sehe da nur mehr 2 Möglichkeiten....entweder es handelt sich in unserem Fall um sehr viel Geduldsspiel .... oder es bessert sich generell nicht weil die Tiere zu sensibel sind
 

Benutzer177171  (31)

Sorgt für Gesprächsstoff
Goldbär Goldbär : mit Hund haben wir es gemacht...mit Katze wars nicht möglich...sie frisst so gut wie keine Leckerlis (generell springt sie auf Futterkonditionierung nicht an) , und an spielen mit einer Maus oder Band in Gegenwart des Hundes ist garnicht zu denken...Hund ist da und sie erstarrt zu einem Stofftier...wenn ich sie halte bewegt sie sich überhaupt nicht...sobald ich sie runtersetze läuft sie wie ein Pistolenschuss unter die Couch oder Kasten (was grad näher ist)

ich dachte das legt sich mit der Zeit weil Doggo eh bei uns au fder Couch liegt aber neeee
 

Benutzer174969  (28)

Verbringt hier viel Zeit
Was sagt ihr dazu? bitte ehrlich und auch direkt antworten...das verkrafte ich schon
So eine Vergesellschaftung kann schon lange dauern, länger als 3 Monate, auch bei 2 Katzen.
Es hängt auch viel von den Haltern ab, wie sie sich verhalten und Co.
Ich persönlich würde vorher noch professionelle Hilfe versuchen bzw. dem ganzen Zeit geben und mein sowie das Verhalten meines Partners beobachten und anpassen.

Als Notlösung würde es aber auf jeden Fall gehen denke ich.
 

Benutzer177171  (31)

Sorgt für Gesprächsstoff
ja da wir frühestens im Winter zusammenziehen geben wir der Sache definitiv noch einige Monate Zeit. Das es mehr als 3 Monate dauert, war mir ohnehin klar...dass es aber so extrem stagniert und schon fast Ritual wird, dass Katzi mal kurz unter der Couch verschwindet, wenn alleine nur die Glocke läutet, finde ich weniger toll

wir verhalten uns eigentlich beide total normal...geben wenig Beachtung...vorgestern haben wir zusammen gekocht und Film geguckt..also wir sind keineswegs aufgeregt oder so..hab das alles auch schon gelesen.

Aber ich werde mir das mti der professionellen Hilfe durch den Kopf gehen lassen :smile:

ich wollte niemals zu eine von den Personen gehören die ihr Tier abgibt. Katzi ist fast wie ein Kind für mich...aber wenn es garnicht klappen sollte käme nur entweder Trennung oder warten bis zum Hausbau und vorher nicht zusammen ziehen (weil Katze beim Haus dann viel mehr Raum hat und raus kann) ... beides wäre für meinen Freund undenkbar und natürlich würde ich das auch nicht wollen :cautious:
 

Benutzer30735 

Sehr bekannt hier
Bitte nicht zitieren:
K KleinerMokka25 Schwierige Situation. Mir würde es da ähnlich gehen wie dir.
Ich habe selbst eine Katze und ich bin ehrlich gesagt sooo froh, dass mein Freund kein Haustier hat :ninja: weil das wäre nur Stress, meine Katze kommt mit Hunden auch nicht klar, sie ist auch nicht wirklich mit anderen Katzen sozialisiert (es klappt wohl, aber eher schlecht als recht).

Ich persönlich finde deine Idee nicht schlecht. Würde ich vor so einer Entscheidung stehen, würde ich auch wissen, dass meine Katze bei meiner Mutter ein echt schönes Leben hätte. Bei uns wäre allerdings eine größere Distanz (ca. 1,5 h mit dem Auto) da, ich könnte sie also nicht sooo oft besuchen. Das wär doch bei euch optimal.

Ich denke auch nicht, dass meine Mutter sie nehmen würde, sie liebt sie zwar über alles, aber sie ist selbst oft unterwegs (wenn nicht gerade eine Pandemie ist..) und das würde auch nicht gut klappen.

Also finde ich es wahnsinnig toll, dass du diese Option überhaupt hast!

Wenn ich meine Katze abgeben müsste (hab ich nur mal gedanklich durchgespielt als sich meine Lebenssituation und Lebensmittelpunkt drastisch geändert haben), dann nur zu Angehörigen. Niemals nie in ein Tierheim oder irgendwo hin wo ich nicht wüsste wie es ihr geht :schuettel:

Ich denke mir auch, es muss ja nicht für immer sein? Deine Katze ist zwar nicht mehr die jüngste, aber vielleicht klappt es in der größeren Wohnung dann bei deinem Freund besser? Weil dann dringt ja keiner mehr in ihr Revier ein... oder dann im Haus... ich denke, man kann die Situation dann ja auch noch mal neu bewerten :smile:

Kommt natürlich auf die Katze an, nicht jede kann man immerfort wo anders hin "verfrachten" - meine Katze ist da zB ziemlich entspannt und muss manchmal mit mir pendeln :zwinker:
 

Benutzer171204 

Verbringt hier viel Zeit
Und ich denke dabei wirklich nur an das Wohl meiner Katze...ich hab nur Angst , dass sie mich dann als ihre Bezugsperson sehr vermissen würde...ich könnte zwar die ersten Nächte bei meinen Eltern verbringen und dann einfach häufig hinfahren, was es vl erleichtern würde.
Was den Auslauf betrifft hätte sie es dort ideal...es ist eine Zufahrtstraße mit fast 0 Verkehr...nur Anreiner dürfen rein und 30km/h beschränkt..direkt hinterm Haus ist ein großes Feld und danach Wald. Der Kater meiner Eltern hat bei ihnen gelebt wie ein König
Katzen sind aber doch reviertreu und nicht so menschenbezogen wie Hunde? Klar wäre es auf jeden Fall eine Umstellung, auch weil die Umgebung sich ändert, aber das klingt doch nach paradiesischen Zuständen für das Tier und 6km Entfernung sind ja echt nicht viel. Als letzte Option finde ich das echt keine schlechte Lösung, besser als wenn beide Tiere dauerhaft gestresst in der Wohnung sind.
 

Benutzer179634  (43)

Ist noch neu hier
Aber ich werde mir das mti der professionellen Hilfe durch den Kopf gehen lassen :smile:
Am besten wäre bei euch ein kompletter Neustart, mit Hilfe eines Verhaltensberaters. Leider ist bei euch von Anfang an einiges sehr unglücklich verlaufen. Eine einzige kurze negative Begegnung kann (leider) so viel kaputt machen. Hier dann das Vertrauen wieder aufzubauen dauert doppelt und dreifach so lange. Holt euch unbedingt Unterstützung von außen.
 

Benutzer177171  (31)

Sorgt für Gesprächsstoff
EsmeraldaW EsmeraldaW : naja eigentlich haben wir versucht alles erdenklich mögliche richtig zu machen...wir haben bereits seit Dezember Geruchsübertragung mittels Decke, Gewand, Spiezeug gemacht...und danach hatten wir ein Trenngitter aufgebaut, was allerdings fürn "Hugo" war , da die Katz sich so in dem anderen Zimmer verschanzt hat das sie sich eh nie sehen konnten...
dann haben wir es abmontiert und ich hab Katze anfangs auf den Kratzbaum oben auf gesetzt damit sie in Ruhe beobachten kann.
Dann hat sie leider die Verstecke für sich entdeckt... gefangen hat Doggo nur deshalb eine Klatsche weil er unter die Couch wollte weil er sie gerochen hat...als er da so gesteckt ist haben wir ihn eh zurück gerufen...er wollte grad zurück raus robben (er hätte ohnehin nicht komplett rein gepasst) und da hat sie ihm eine mitgegeben... einfach totales Pech ...aber ehrlich gesagt haben uns einige gesagt das das früher oder später sowieso passiert wäre...wenn nicht sogar öfter mal..sie weist ihn halt damit in die Schranken...er war ja auch nicht verletzt sondern ist halt so ein Sensibelchen das er sich dann gefürchtet hat...
ich hab mal geschaut was so ein Verhaltensberater kostet...das ist garnicht billig...ich muss das mit meinem Freund besprechen..aber wir werden es wohl in Erwägung ziehen...eben wie gesagt obere Frage kommt halt nur als letzte Lösung in Frage.

R Riot : naja fehlen würde es ihr bei meinen Eltern ganz sicher an nichts... aber mir würde sie halt dennoch fehlen. Ich müsste das dann ohnehin mit mir selbst irgendwie ausmachen...ich meine keine Frage, icih würde sie natürlich regelmäßig besuchen...dennoch würde sie mir fehlen und das abendliche kuscheln würde halt auch weg fallen....wobei das auch wegfällt wenn Hund da ist und ob sie sich jemals her traut wenn Doggo auch auf der Couch liegt ist halt wirklich fraglich ...im Moment kann ich es mir halt beim besten Willen nicht vorstellen.
Andere Katzen sind da wesentlich gelassener ...leider
 

Benutzer174969  (28)

Verbringt hier viel Zeit
und danach hatten wir ein Trenngitter aufgebaut, was allerdings fürn "Hugo" war , da die Katz sich so in dem anderen Zimmer verschanzt hat das sie sich eh nie sehen konnten...
Wie lange habt ihr das gemacht?

dann haben wir es abmontiert und ich hab Katze anfangs auf den Kratzbaum oben auf gesetzt damit sie in Ruhe beobachten kann.
Dann hat sie leider die Verstecke für sich entdeckt...
Das wiederum hätte ich nicht gemacht. Ich hätte das Gitter solange gelassen bis sich meine Katze gewöhnt hat.

In unseren Fall haben wir knapp 4-6 Wochen getrennt mit Tür (neue Katze kleines Schlafzimmer, alte Katze den Rest ihres Reviers). Diva hat sich davor auch 90% in dem Teil der Wohnung aufgehalten.

Danach haben wir nochmal 2-3 Wochen nachts getrennt. Und dann lief es gut.

Diva ist ebenfalls eine Schisserin, daher habe ich genau darauf geachtet, wann sie bereit war. Also wann sie auch Mal zur Schlafzimmertür ist usw.

So wie es jetzt ist, hat deine Katze absolut kein Vertrauen mehr in den Grenzen.

Ich würde euch auch einen kompletten Neustart raten und am Anfang konsequent trennen bis deine Katze bereit ist.
 

Benutzer179634  (43)

Ist noch neu hier
naja eigentlich haben wir versucht alles erdenklich mögliche richtig zu machen
Ich möchte euch überhaupt keinen Vorwurf machen. Ihr habt alles nach bestem Wissen und Gewissen gemacht.
Ich habe eine zeitlang als Katzenverhaltensberaterin gearbeitet. Aus dem Grund weiß ich, daß eine einzige Sekunde nicht aufgepasst sämtliche Bemühungen zunichte machen kann. Und dann das Vertrauen wieder herzustellen braucht extrem viel Zeit und Geduld.
 

Benutzer154405 

Verbringt hier viel Zeit
K KleinerMokka25
Die Katze zu deinen Eltern zu geben finde ich überhaupt nicht schlimm. Wären es fremde Personen, würde ich es nicht übers Herz bringen meine Katze nach so vielen Jahren (oder überhaupt, egal wie lange) abzugeben.
Somit weißt du, dass es ihr gut geht und du sie jederzeit auch sehen kannst.
Auch die Option, dass deine Katze dann Freigang hat finde ich gut.

Für deine Eltern ist es bestimmt auch eine Bereicherung eine neue Katze um sich zu haben 😊
 

Benutzer75021 

Beiträge füllen Bücher
Ich würde es mit einem Türgitter versuchen und zwar so lange, bis die Katze bereit ist einen Schritt auf den Hund zuzugehen.
So hätte die Katze irgendwo einen absolut sicheren Bereich, den der Hund nicht betreten darf.

Wir haben drei Katzen: Cindy ist fast 14 und die beiden anderen sind fast 2.
Jetzt lebt seit kurzem auch ein Dackel Teilzeit hier- er wird im Sommer komplett hier einziehen.
Die beiden jüngeren Katzen sind unglaublich neugierig und gechillt, die liegen neben dem Hund, fressen neben ihm und lassen sich oft beschnüffeln.
Cindy ist da überhaupt nicht gechillt.
Der Dackel hat die Angewohnheit freudig auf die Katze zuzulaufen und will sie begrüßen/spielen.
Den jüngeren Katzen ist das egal, aber Cindy wird jedesmal stinksauer, faucht und haut ab.
Sie hat dem Dackel auch schon mal eine getachelt- was ich wichtig finde. Der Hund muss die Grenzen auch im Umgang mit den Katzen lernen.
Cindy hat eine ganze Etage im Haus nur für sich, denn der Hund geht nicht ins Dachgeschoss (wo unser Schlafzimmer und Büro sind).
Zudem bekommt sie in der mittleren Etage noch ein Zimmer für sich mit einem türgitter abgesperrt.
Hat natürlich nicht jeder so viel Platz, aber irgendwo habt ihr bestimmt einen Raum wo der Hund nicht unbedingt rein muss und die Katze ihr eigenes, kleines Revier bekommt.
Ich achte auch immer darauf, das die Katzen in Ruhe fressen können.
Die Näpfe stehen auf einer Kommode.
Morgens muss der Hund dann auch mal eben in einem anderen Zimmer warten, wenn er zu übermütig ist und die Katzen nach der langen Nacht begrüßen will- diese wollen jedoch nur in Ruhe fressen.
Da sperr ich den Dackel auch mal für die 5 Minuten aus der Küche raus, damit die Mietzen in Ruhe fressen können.
Dem Hund macht das nix, der lernt und versteht schnell und bekommt nach bravem warten seine leckerchen und kuscheln.
Für die Katzen ist es unheimlich wichtig ihre Ruhe und ihren Freiraum zu wahren.
 

Benutzer28811  (32)

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Meine Katze hat ne Zecke die ich nicht raus bekomme 🙄 hatten wir so noch nie, dass die nicht raus ging. Ist schon alles bisschen rot drum rum. Ach man...

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