Der Haustier-Plauder-Thread III

Benutzer154405 

Verbringt hier viel Zeit
Mal eine Frage an die Katzenhalter unter euch:
Ich habe gefühlt schon immer Katzen gehabt, welche freigänger waren/sind und auf unserem Hof ausreichend Beschäftigung hatten.

Nun ist es so, dass ich mit meinem Freund zusammen ziehe. Ein Leben ohne Katzen funktioniert nicht 🙈
Meine drei bleiben natürlich zuhause, da ich ihnen dort keinen freigang bieten kann.
Nun würde ich mir gerne zwei Wohnungskatzen kaufen, habe aber Angst, dass sie sich dort so sehr langweilen etc.
Ja ich weiß, viele halten Katzen in Wohnungen und ich mache mir vielleicht auch zu viele Gedanken darüber.
Kurz zu unsere Situation:
Wir beziehen eine sehr helle 120qm Wohnung mit hohen Decken, wo man zb auch Klettermöglichkeiten an den Wänden anbringen könnte etc.
Ich arbeite Vollzeit und wäre von 7-16 Uhr nicht zuhause.
Momentan ist das alles kein Problem, meine Katzen kommen morgens raus und abends hole ich sie wieder rein wenn sie möchten und brauche mir keine Gedanken machen ob ihnen langweilig wird.

Aber in einer Wohnung? Mein Freund ist dem gegenüber auch etwas skeptisch obwohl wir natürlich wissen, dass es für einen Großteil der Katzen eine normale Haltungsform ist.

Die beiden Katzen die wir momentan im Auge haben sind 3 Jahre alt und kommen aus einer knapp 50qm Wohnung, wo sie so gut wie immer alleine sind.

Wie sind dort eure Erfahrungen?
Wie beschäftigt ihr eure Katzen? Sind die 9 Stunden die ich nicht zuhause bin vertretbar oder ist das zu lange?
 

Benutzer34914 

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Mal eine Frage an die Katzenhalter unter euch:
Ich habe gefühlt schon immer Katzen gehabt, welche freigänger waren/sind und auf unserem Hof ausreichend Beschäftigung hatten.

Nun ist es so, dass ich mit meinem Freund zusammen ziehe. Ein Leben ohne Katzen funktioniert nicht 🙈
Meine drei bleiben natürlich zuhause, da ich ihnen dort keinen freigang bieten kann.
Nun würde ich mir gerne zwei Wohnungskatzen kaufen, habe aber Angst, dass sie sich dort so sehr langweilen etc.
Ja ich weiß, viele halten Katzen in Wohnungen und ich mache mir vielleicht auch zu viele Gedanken darüber.
Kurz zu unsere Situation:
Wir beziehen eine sehr helle 120qm Wohnung mit hohen Decken, wo man zb auch Klettermöglichkeiten an den Wänden anbringen könnte etc.
Ich arbeite Vollzeit und wäre von 7-16 Uhr nicht zuhause.
Momentan ist das alles kein Problem, meine Katzen kommen morgens raus und abends hole ich sie wieder rein wenn sie möchten und brauche mir keine Gedanken machen ob ihnen langweilig wird.

Aber in einer Wohnung? Mein Freund ist dem gegenüber auch etwas skeptisch obwohl wir natürlich wissen, dass es für einen Großteil der Katzen eine normale Haltungsform ist.

Die beiden Katzen die wir momentan im Auge haben sind 3 Jahre alt und kommen aus einer knapp 50qm Wohnung, wo sie so gut wie immer alleine sind.

Wie sind dort eure Erfahrungen?
Wie beschäftigt ihr eure Katzen? Sind die 9 Stunden die ich nicht zuhause bin vertretbar oder ist das zu lange?

der Vorteil ist schonmal es sind 2 Katzen, dann sind die ja nicht komplett allein sondern haben sich beide. Je nach Spiel- und Beschäftigungsmöglichkeiten ist das bei ner Größe von 120 qm2 in meinen Augen kein Problem.

meinen Kater konnte man nicht länger als 8 Stunden allein lassen, weil der sich dann immer gesorgt hatte und an der Wohnungstür lauerte. Als sein Bruder noch da war, war das unproblematisch, da kamen die beiden meist erst wenn ich reinkam zur Begrüßung und wegen Futter.
 

Benutzer20579  (37)

Planet-Liebe ist Startseite
Erinnert ihr euch, dass eine meiner Katzen seit Ende Januar nicht mehr nach Hause kommt?

Heute treffen wir eine Nachbarin am Zaun, die mir ganz selbstverständlich erzählt, dass unsere Katze ja bei den Nachbarn 4 Häuser weiter wohnt. Die haben ihr erzählt, dass neuerdings immer eine Katze kommt, die bei ihnen reinmöchte, bei den (älteren) Kindern im Zimmer schläft, total verschmust ist usw. Sie hat denen dann erzählt, dass das unsere ist - Antwort vom Nachbarn war dann: "Ach egal, wir behalten die jetzt, offenbar möchte sie ja hier wohnen!" Seine Frau war wohl etwas genauer, hat den Chip auslesen lassen und beim Tierschutz angerufen - die wollten zurückrufen, haben sich aber nie mehr gemeldet.

Tja, nun weiß ich nicht, was ich denken soll - unsere Nachbarin hat leider keine Hausnummer für uns und den Namen habe ich nur halb verstanden, sie möchte aber am Samstag ihren Freund fragen, weil er sie dann besuchen kommt. Unsere Nachbarin macht gerade eine Chemotherapie und war ziemlich erledigt, da wollte ich ihr wegen genauer Hausnummer und Namen nicht auf die Nerven gehen. Sie meinte auch, der Katze ginge es prächtig und die wären dort alle total glücklich.

Ich bin so hin- und hergerissen - die Katze war bei uns immer unsauber, hat sich sichtlich unwohl gefühlt, sich das Fell abgeleckt, die Kater angeknurrt, den Kindern auf ihre Sachen gepinkelt oder in die Wohnung gekackt, wenn wir mal zu lange weg waren. Seit sie weg ist - nichts mehr dergleichen. Die beiden Kater lieben sich abgöttisch, die Kinder die Kater und umgekehrt - pure Harmonie. Ich ertappe mich zwischenzeitlich dabei, dass ich erleichtert bin, dass die Katze nicht mehr kommt, obwohl ich gleichzeitig traurig bin, dass sie sich bei uns offenbar so unwohl gefühlt hat. :frown:

Und in mir regt sich auch die Wut über Leute, die einfach eine Katze behalten - klar, hier auf dem Land gibt es wohl zum Thema "zugelaufen" verschiedene Meinungen und die juristische ist nicht die weit verbreitete. :zwinker: Vielen Leuten muss man erst erklären, dass ein aufdringlicher Freigänger nicht heimatlos ist - und dass das Anfüttern halt eigentlich gar nicht geht. Ich meine, es ist meine Katze, ich habe einen Vertrag, den Impfpass usw. - was ist, wenn sie mal krank ist, fühlen die sich dann auch verantwortlich? Oder ist es dann doch nur der zugelaufene Streuner?

Naja, und dann wundert mich halt, dass die Katze echt die 4 Häuser weiter nicht mehr bis zu uns kommt - die Nachbarin meinte, die würden sie rauslassen, sie wäre bei ihr auch noch vor wenigen Tagen (!) noch gewesen. Sie wollte es uns schon lange erzählen, aber bis sie mit ihrer Erkrankung draußen am Zaun ist, waren wir schon oft wieder drin - und wenn wir drinnen sind, war sie manchmal draußen. Bei uns war die Katze seit Ende Januar nicht mehr, vermutlich befürchtet sie, ich würde sie einsperren.

Irgendwo ist natürlich eine Restunsicherheit, dass es gar nicht unsere Katze ist - die Dame vom Tierschutzverein, auf die die Katze registriert ist, war immer mega streng und sorgfältig, ich kann mir nicht vorstellen, dass die nicht zurückruft oder nicht mir die Hölle heiß macht, wenn da wirklich was dran wäre. Andererseits war die auch schon damals recht alt und krank, vielleicht hat sie andere Sorgen. Ich weiß es nicht.

Tja, was macht man damit? Es fühlt sich blöd an, aber wenn die Katze bei netten Leuten glücklich ist, will ich auch nichts gesagt haben. Schwierig. :ratlos:
 

Benutzer158340 

Planet-Liebe Berühmtheit
Mach doch dann mit den neuen Besitzern einen ordentlichen Vertrag und übergib den Impfpass etc? Wenn die Katze da ein schönes Zuhause hat und es bei euch auch so harmonischer ist, würde ich sie dort lassen.
 
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