Der Hauskauf-Plauderthread

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Benutzer18889 

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Bei mir hatte die Bank was von 850 Euro pro Person gesagt, meine ich, was sie als Summe ansetzen, die eine Person zum Leben braucht sozusagen. Dazu fragten sie, ob ich ein Auto habe, was sie mit zusätzlichen 200 Euro einkalkulieren. Das wiederum empfand ich fürs Auto zu wenig.
 

Benutzer164451 

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Okay, dann ist wohl schonmal ein gutes Ziel eine Bank zu finden, die da nicht zu viel ansetzt für den persönlichen Bedarf. Wir haben einfach keine so hohen Ausgaben.
 

Benutzer18889 

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Bei mir sagten sie, dass sie, weil ich kein Kunde ihrer Bank bin, z.B. die Kontoauszüge der letzten Monate anfordern würden, um sich einen Überblick über meine Finanzen zu verschaffen.

Bzw. fragte die Beraterin, ob das für mich in Ordnung wäre. So weit kam es mangels passender Immobilien dann ja nicht mehr.
 

Benutzer22419 

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Bei mir hatte die Bank was von 850 Euro pro Person gesagt, meine ich, was sie als Summe ansetzen, die eine Person zum Leben braucht sozusagen. Dazu fragten sie, ob ich ein Auto habe, was sie mit zusätzlichen 200 Euro einkalkulieren. Das wiederum empfand ich fürs Auto zu wenig.
Die rechnen aber schon nur für die Erwachsenen mit solchen Zahlen, oder? :whoot: Wenn sie uns 4000 Euro als Lebenshaltungskosten so „blocken“, wird’s knapp :unsure:
 

Benutzer18889 

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Die rechnen aber schon nur für die Erwachsenen mit solchen Zahlen, oder? :whoot: Wenn sie uns 4000 Euro als Lebenshaltungskosten so „blocken“, wird’s knapp :unsure:

Ich hab' ja keine Kinder, deshalb wurden bei mir keine berechnet. Glaube aber kaum, dass sie bei Kindern genauso viel ansetzen. Ist bei Sozialleistungen ja auch so, dass Kinder mit weniger berechnet werden.
 

Benutzer164451 

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An das Kind hab ich noch gar nicht gedacht :hmm: wenn die das auch noch dazurechnen, dann ist das eine Nullrechung. Dann könnten wir uns Eigentum eh abschminken.
 

Benutzer11466 

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Okay, dann ist wohl schonmal ein gutes Ziel eine Bank zu finden, die da nicht zu viel ansetzt für den persönlichen Bedarf. Wir haben einfach keine so hohen Ausgaben.
Erstes Ziel sollte eine Bank sein, die Eure Verhältnisse realistisch schätzt. Wenn Eure Finanzierung auf Kante genäht ist und beim kleinsten Problem platzt, habt Ihr hinterher kein Haus und kein Geld. In Gegenden wie Stuttgart oder München, Köln, Düsseldorf oder Hamburg könnt Ihr davon ausgehen, Eure Hütte dann noch kurzfristig zu 'nem Preis loszukriegen, mit dem ihr wenigstens schuldenfrei bleibt, andernorts endet sowas dann auch mal mit Zwangsversteigerung (sofern es das in Österreich gibt). Dabei ist halt immer die Gefahr, daß nicht mal die Bank ihr Geld kriegt und ihr noch ewig 'nen Kredit abstottert oder Privatinsolvenz anmelden müßt.

Wieviel Eigenkapital ist nötig?
 

Benutzer120063 

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Ja, natürlich :ratlos: Wie gesagt - 200 € als Instandhaltungsrücklage, 100 € für die Kurze. Und 500 € gehen immer auf ein separates Konto, das wir dann aber alle paar Monate plündern für größere Anschaffungen oder so. Manchmal brauchen wir das auch lange nicht anbrechen.
Warum? Ja, wir haben schlicht genug Nettoeinkommen dafür. Mit weniger Geld hätten wir entsprechend weniger Kredit aufnehmen können - ist doch an sich eine Milchmädchenrechnung :smile:

Aber genau das meine ich doch. Wenn ihr diese 500 Euro-Rücklagen-Konto für größere Anschaffungen udn so alle paar Monate plündert, dann braucht ihr das Geld über kurz oder lang ja doch. Das bleibt also nicht da liegen. Wenn dein Mann kein Einkommen hätte, dann könntet ihr nicht problemlos ein halbes Jahr weiter die Raten davon bezahlen, oder liege ich da falsch? (Versteh mich nicht falsch, es ist meines erachtens ganz normal so, wenn man kauft - aber trotzdem mag das eben nicht jeder).
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1000 Euro pro Person?? Das wäre ja so gut wie unser gesamtes Einkommen. Was macht man denn mit so viel Geld :what: wir verbrauchen von der Miete abgesehen pro Monat höchstens 400 Euro gemeinsam. Ich hoffe, dass die Bank uns da nicht sagen will, wie viel Geld wir monatlich brauchen.

Das ist aber echt ultra wenig. Die meisten Leute geben so viel allein für Lebensmittel aus. Habt ihr gar keine sonstigen Anschaffungen, Fahrtkosten, Urlaube und Unternehmungen?
 
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Benutzer164451 

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Das ist aber echt ultra wenig. Die meisten Leute geben so viel allein für Lebensmittel aus. Habt ihr gar keine sonstigen Anschaffungen, Fahrtkosten, Urlaube und Unternehmungen?

Ich find das gar nicht mal so wenig - es kommt halt so zusammen, weil ich ja nur halbtags arbeite und darum das Essen immer selbst zubereite. Handyrechnung ist gemeinsam 30 Euro, Essen so ca. 250 im Monat und dann bleiben noch ganze 120 für Ausflüge, doch mal essen gehen, Kino, Anschaffungen etc. das ist doch voll viel
Es ist nicht so, dass wir nicht mehr hätten - aber wir brauchen einfach nicht mehr.


Aber ich hab mir eh grad gedacht, wenn sie das bei jedem so hoch ansetzen würden, dann würden ja nur Leute in besseren Jobs Häuser kaufen können. Aber zwei Verkäufer, die insgesamt so 2200 Euro verdienen und Kinder haben kaufen sich ja auch manchmal Eigentum.

Sollen sie sich halt unsere Kontoauszüge anschauen, wir haben da nix zu verstecken - vielleicht können die das ja dann wirklich anpassen.
 

Benutzer22419 

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Na, da spielen ja noch andere Faktoren mit rein als nur das Netto-Einkommen. Preis der Immobilie, ggf. Sanierungskosten und eben Eigenkapital und/oder Sicherheiten.

Ohne größeres Eigenkapital würde ich bei 2200 Euro Familieneinkommen nicht mal an Wohneigentum denken. Hier. Mag woanders anders sein.
Natürlich werden auch Kredite an Normal- oder Wenigverdiener gegeben. Das dann aber zu saftigen Zinsen und so richtig seriös ist es halt irgendwann auch nimmer.
 

Benutzer164451 

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das finde ich allerdings auch extrem wenig^^
also wir leben sicher nicht wie könige, aber brauchen da ca. das doppelte.
aber vielleicht sind die lebenshaltungskosten in ö auch sehr niedrig? das weiß ich nicht...

Hier ist das Essen sogar teurer :upsidedown: aber wir kaufen ja fast nur Grundzutaten, weil ich alles selber zubereite. Wenn mein Mann da ist, dann koch ich ja dreimal täglich, falls es keine Reste aufzubrauchen gibt.
 

Benutzer68775  (36)

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Als Mieter sind da aber nur meine Möbel weg - die ich übrigens auch versichern kann (Hausratversicherung). Als Eigentümer eben "mein Haus". Das ist schon ein Unterschied?!
.

Hm, aber die realen Konsequenzen sind ja die selben? Ist doch eigentlich egal, wieviel man verloren hat, interessant ist ja, womit man bleibt?
Beide Male quasi nichts plus Versicherungssumme. Und beide Male muss man erstmal irendwo unterkommen und schauen wie man zurecht kommt.

Also nein, ehrlich gesagt macht das vielleicht einen emotionalen Unterschied, aber bei den meisten keinen realen - wann bitte es so, dass man das Geld, was NICHT in Eigentum steckt, dann statt dessen flüssig auf dem Konto hat? Dann wird es eben anderweitig ausgegeben. Ich kenn niemand, der automatisch mehr spart, weils keine Immobilien gibt. Es wird sich dann halt mehr geleistet. Heißt, Wohnung durch Unglück weg, dann eben alles weg, was man hatte, und man braucht so oder so kreative Lösungen.

Wobei ich den Sinn ja nicht darin sehe, Raten so hoch anzusetzen, dass man schon bei einem kaputten Auto in Bedrägnis kommt, weil NICHTS übrig ist. Meine Familie hat auch ein Haus, und es war nie dass "wir jetzt abc nicht machen/zahlen können, weil wir müssen das Haus abbezahlen." :cautious:

Nee, irgendwie erschließt es sich mir wirklich nicht. Aber wie gesagt ich denke auch nicht in festen Familiengrenzen, sowas wirds bei mir nie geben, genauso wie keine großen Häuser, sondern Wohnungen.
Ich will ja niemanden missionieren, klar ist jede Situation anders - aber ich würde es jederzeit wieder so machen....

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...meine eigenen Raten hatte ich knapp über dem angesetzt, was ich an Miete zuvor gezahlt habe (was arg wenig war in Wien). Aber ich hatte keinen so richtigen Job zu der Zeit, war mir lieber so. Gut, war viel Eigenkapital drin und eine geringe Summe aufgenommen. Aber ... die Raten kann man ja schon selbst festlegen, kann mir kaum vorstellen, dass das bei höheren Summen anders sein soll...
 

Benutzer59742 

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Ich selbst würde wie gesagt auch lieber einen Kredit abzahlen statt Miete zahlen. Voraussetzung ist, die Finanzierung ist solide kalkuliert und lässt auch Spielraum für Urlaube und Sonderausgaben. Ich würde mit der Bank da immer einen großzügigen Puffer einbauen, sodass auch das Szenario "ein oder zwei Partner kurzzeitig arbeitslos" vorübergehend machbar ist.
Ich kann es aber auch total verstehen, dass es Menschen gibt, für die Eigentum keine Option ist. Eigentum verpflichet und nicht jeder möchte diese Verpflichtung haben. Es ist eben ein Unterschied, ob ich mich um jede Hausreparatur selbst kümmern/Rücklagen bilden muss oder nur mal schnell den Hausmeister anrufe.
 

Benutzer164451 

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Off-Topic:

erklärt die sache für mich noch viel weniger :grin:
vielleicht solltest du darüber nachdenken einen ratgeber zu publizieren :link:

Da müsste ich mich aber seeehr arg damit zurückhalten nicht einfach die Religion meines Mannes als Grund anzugeben. Das landet sonst noch auf dem Index :upsidedown:
 

Benutzer102831 

Verbringt hier viel Zeit
natürlich muss man auch noch geld zurück legen wenn man raten für ein eigenes haus zahlt! wie soll man denn sonst z.b. eine kaputte heizung oder ein neues auto stemmen? uns war es außerdem wichtig, dass der kredit nur am einkommen meines mannes berechnet wird, damit man sich auch ein paar extras wie z.b. eine längere elternzeit leisten kann.
und mit der immobilie muss man auch die gewisse portion glück haben. wir haben fast 2 jahre gesucht, bis wir fündig wurden. unser haus hat eine wohnfläche von 200 m2, davon eine 70 m2 große einliegerwohnung die wir z.z. vermietet haben, + keller. unser grundstück ist ein erbpacht-grundstück, aber die pacht ist echt sau günstig. wir zahlen für das haus + das grundstück etwas mehr als für unsere alte wohnung, aber durch die mieteinnahmen relativiert sich das wieder.
 

Benutzer39498 

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Wenn dein Mann kein Einkommen hätte, dann könntet ihr nicht problemlos ein halbes Jahr weiter die Raten davon bezahlen, oder liege ich da falsch? (Versteh mich nicht falsch, es ist meines erachtens ganz normal so, wenn man kauft - aber trotzdem mag das eben nicht jeder).
Nein, wir könnten das Haus auf einen Schlag abbezahlen indem wir anderes Eigentum veräußern :zwinker: So zahlen wir ja auch die Sanierung zum Großteil aus Eigenkapital. Bis wir wirklich in Bedrängnis geraten müsste schon viel passieren, aber selbst wenn man das außen vorlässt: wir haben, nachdem wir die Rate für's Haus, die Nebenkosten und die Spareinlagen bezahlt haben noch ~2800 Euro zur freien Verfügung. Würdest du damit nicht klarkommen? :ratlos: Also in meinen Augen ist das reichlich, für Urlaube etc. sparen wir nicht groß.

Viel weiter mag ich unsere Finanzen aber auch eigentlich nicht rechtfertigen. Es ist aber falsch das man grundsätzlich Alles auf Kante nähen muss. Man muss halt darauf achten das man keinen höheren Kredit aufnimmt als man sich leisten kann, egal ob das 150.000 oder 750.000 Euro sind. Und das ist eigentlich eine Binsenweisheit, aber bei den niedrigen Zinsen heutzutage kommen viele Leute in Versuchung sich mehr aufzuschultern als sie können.

Sobald ich selbst auch wieder Geld verdiene sieht es sogar noch hübscher aus, dann zahle ich die Rate allein.
Natürlich machen wir Minus wenn mein Mann Elternzeit nimmt, aber dafür hat man dann ja das Ersparte.
Wir haben eine Instandhaltungsrücklage von 20.000 Euro für das Haus, die wir von nun an weiter füttern (mit 200 Euro/Monat). Das ist, unserer Erfahrung nach, reichlich, insbesondere wenn man ja grade Alles was viel Geld kostet wenn's kaputt geht (Heizung, Dach, Elektrik, Sanitär,..) komplett neu gemacht hat.
 

Benutzer120063 

Planet-Liebe Berühmtheit
Nein, wir könnten das Haus auf einen Schlag abbezahlen indem wir anderen Eigentum veräußern :zwinker: So zahlen wir ja auch die Sanierung zum Großteil aus Eigenkapital. Bis wir wirklich in Bedrängnis geraten müsste schon viel passieren, aber selbst wenn man das außen vorlässt: wir haben, nachdem wir die Rate für's Haus, die Nebenkosten und die Spareinlagen bezahlt haben noch ~2800 Euro zur freien Verfügung. Würdest du damit nicht klarkommen? :ratlos: Also in meinen Augen ist das reichlich, für Urlaube etc. sparen wir nicht groß.

Na gut, beim ersten Eigenheimkauf sind anderweitige Ersparnisse/Immobilien ja keine Selbstverständlichkeit. Wenn du davon als Regelfall ausgehst, dann ist mir klar, warum es für dich keinen Unterschied macht, ob man nun Miete oder einen Kredit (ab)zahlt. Und natürlich sind 2800 Euro im Monat zur freien Verfügung reichlich.

In dem wohl üblicheren Fall, dass man aber keine weiteren Ersparnisse hat, sondern diese Ersparnisse eben schon alle als Eigenkapital in dem Grundstück stecken, sieht es doch etwas anders aus. Wenn man Kredit und Lebenshaltungskosten aus laufendem Einkommen zahlt und keine weiteren größeren Rücklagen hat, ist man auf dieses Einkommen eben angewiesen und das kann (muss nicht) sich unschön anfühlen.
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Viel weiter mag ich unsere Finanzen aber auch eigentlich nicht rechtfertigen. Es ist aber falsch das man grundsätzlich Alles auf Kante nähen muss. Man muss halt darauf achten das man keinen höheren Kredit aufnimmt als man sich leisten kann, egal ob das 150.000 oder 750.000 Euro sind. Und das ist eigentlich eine Binsenweisheit, aber bei den niedrigen Zinsen heutzutage kommen viele Leute in Versuchung sich mehr aufzuschultern als sie können.

Ich meine auch nicht, dass du eure Finanzen rechtfertigen musst. Du hattest dich weiter oben nur drüber gewundert, warum es für manche Menschen einen Unterschied macht, ob sie eine Miete zahlen oder einen Kredit abzahlen, weil man ja auch die Miete nicht mal eben so "aussetzen" kann. Ich finde es aber schon nachvollziehbar, dass manche Menschen lieber eine Miete zahlen und die Ersparnisse irgendwo anlegen, wo sie sie vielleicht zügig wieder abziehen können - als eben einen Kredit abzuzahlen, sodass dann alles in dem Haus ist, was man im Zweifel dann verkaufen müsste.
 

Benutzer54399 

Planet-Liebe Berühmtheit
Wir haben endlich einen fixen Termin für den Umzug und für die Übergabe. Noch eine Woche und ein Tag, dann bekommen wir die Schlüssel. Damit dann immerhin noch 5 Tage Zeit um Dinge im Haus zu erledigen, bevor die Umzugsfirma kommt.

Monate auf sowas zu warten ist echt nervig.
 
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