Der Hauskauf-Plauderthread

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Benutzer151786 

Sehr bekannt hier
Du hast ja absolut recht. :ashamed: Klar bin ich übermotiviert, ich bin eben so... und mein Mann kommt in der Regel damit klar. Wie gesagt, irgendwie kotz ich mich hier hauptsächlich über mich selber aus - weil ich mich eben so extrem verliebt habe und die Idee einfach nur traumhaft wäre. Wenn es dieses Haus werden würde, würde ich ihm siebten Himmel schweben...
Und genau deshalb könntest du doch schon noch mal das Gespräch mit deinem Mann suchen und vorschlagen, dass ihr es euch zumindest (!) mal anguckt - und wenn es nur den Zweck hat, dich zu desillusionieren. :zwinker: Vielleicht ist es ja live und in Farbe doch nicht so toll, dann kannst du den "Verlust" besser verschmerzen. Oder euch fallen Dinge negativ auf, an die ihr jetzt noch gar nicht denkt und die ihr dann auch für eure zukünftige Suche im Hinterkopf behalten könnt.

Die Wahrscheinlichkeit ist relativ groß, nicht direkt auf Anhieb den Volltreffer zu landen. Ich habe vor meiner jetzigen auch viele Wohnungen besichtigt, die ich zunächst für perfekt hielt, und als ich dann drin stand, war die Ernüchterung groß. Ich denke, da ticken wir ähnlich, ich bin auch sehr schnell sehr begeistert und will es dann unbedingt haben! Insofern gut, dass du einen vernünftigen Mann hast. :grin:

Und wenn es wider Erwarten doch auf Anhieb das Richtige sein sollte, muss man sich eben zusammensetzen und es besprechen. Es kann aber natürlich sein, dass der Verkäufer nicht so lange auf euch warten will und einen anderen Käufer bevorzugt, der die Kreditzusage der Bank schon vorliegen hat. Insofern würde ich empfehlen - auch falls ihr nun doch noch warten wollt - das Thema Finanzierung rechtzeitig anzugehen. Wenn ihr euch überhaupt nicht auskennt, wäre auch eine Finanzberatung nicht schlecht, die organisieren dann alles, aber es dauert eben auch noch mal seine Zeit.
 

Benutzer39498 

Planet-Liebe ist Startseite
Wir haben bisher immer nur eine Wohnung oder ein Haus angeguckt und dann sofort gemietet, und es waren immer totale Volltreffer :ninja: :grin:
Neulich haben wir auch ein Volltreffer-Grundstück angeguckt, da haben wir echt hart gegrübelt, aber das wäre uns finanziell doch etwas zu sehr über den Kopf gewachsen. Leider.
 

Benutzer96053 

Planet-Liebe Berühmtheit
Und genau deshalb könntest du doch schon noch mal das Gespräch mit deinem Mann suchen und vorschlagen, dass ihr es euch zumindest (!) mal anguckt - und wenn es nur den Zweck hat, dich zu desillusionieren. :zwinker: Vielleicht ist es ja live und in Farbe doch nicht so toll, dann kannst du den "Verlust" besser verschmerzen. Oder euch fallen Dinge negativ auf, an die ihr jetzt noch gar nicht denkt und die ihr dann auch für eure zukünftige Suche im Hinterkopf behalten könnt.

Das ist es ja. Eine Desillusionierung wäre super - aber ich glaub nicht dran. :ROFLMAO:

Ich weiß aus sehr, sehr sicherer Quelle, dass mein Mann morgen abend angetrunken sein wird (da ist unsere Weihnachtsfeier). Und dieser Mann liebt mich so schon, aber besoffen vergöttert er mich (weiß der Geier warum :grin:).
Danach sprech ich ihn auf dem Heimweg mal an, ob wir das Haus nicht wenigstens besichtigen könnten. :engel:
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Wir haben bisher immer nur eine Wohnung oder ein Haus angeguckt und dann sofort gemietet, und es waren immer totale Volltreffer :ninja: :grin:

So ging es mir bisher eben auch. Bei meinen Wohnungen (gut, die erste wollte ich nicht und wurde von meinem Vater überredet) war es eben das Gleiche. Bei der letzten, die ich gesucht habe, habe ich zwar mehrere besichtigt, aber als DIE dann plötzlich online stand (ich war die Erste, die angerufen hat), wusste ich, dass sie es ist. Und sie war toll. :love:

Off-Topic:
Bei meinem Mann war auch der erste gleich der Volltreffer... ich erkenne ein Muster. :link:
 

Benutzer11466 

Sehr bekannt hier
Nichtsdestotrotz würde ich ihm vorschlagen, mal an den Wochenenden was zu besichtigen - denn falls er "jemals" ein Haus möchte, wäre es eben sinnvoll, mal anzufangen mit gucken.
Das ist auf jeden Fall ein guter Tip - dabei entwickelt man einfach den Wohnungsmäklerblick, bekommt eine Übersicht des Angebots und merkt auch relativ schnell, was man auf gar keinen Fall will.

Ist auf jeden Fall lehr- und hilfreich.
 

Benutzer114808  (34)

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Das ist auf jeden Fall ein guter Tip - dabei entwickelt man einfach den Wohnungsmäklerblick, bekommt eine Übersicht des Angebots und merkt auch relativ schnell, was man auf gar keinen Fall will.

Ist auf jeden Fall lehr- und hilfreich.
Wir hatten uns in letzter Zeit ein paar Wohnungen und Häuser angeschaut. Vorher waren viele Dinge egal/unwichtig, mit zwei Kindern verschiebt sich der Fokus nochmal. War eine interessante Erfahrung, auch wenn wir im Endeffekt nichts davon genommen haben. Oft merkt man erst hinterher, was man alles (nicht) will.
Und mit einem Mann, der vom Fach ist, ist Immobilien anschauen nicht immer ein Vergnügen... dafür nimmt er mir etwas von meiner Blauäugigkeit.
 

Benutzer96053 

Planet-Liebe Berühmtheit
Off-Topic:
Oh Gott. Der Titel! :grin: @Mods, ihr macht mich schwach! :ROFLMAO:
 

Benutzer11466 

Sehr bekannt hier
Und mit einem Mann, der Fachanwalt ist, ist Immobilien anschauen nicht immer ein Vergnügen...
Wenn man nicht das Haus selbst von Grund auf baut, kann man(n) gar nicht genau genug hinschauen.

Ein früherer Kollege und seine Frau hätten beinahe einmal eine Bruchbude gekauft - waren aber schlau genug, sich einen Gutachter zu engagieren, der dann sehr schnell sehr viele Haare in der Suppe fand.

Mein Kollege sagte nur: Wir haben das nicht gesehen und hätten einen Haufen Geld versenkt...

Selbst, wenn es keinen Pfusch am Bau gibt: Manchmal können schon Kleinigkeiten richtig nerven: Ich hatte mal in 'ner Wohnung gewohnt, wo in der Küche an der einzig sinnvollen Stelle für den Geschirrspüler die Wasseruhren waren. Die Vormieter hatten sich deshalb einen dieser wenig praktischen schmalen Geschirrspüler gekauft.

Ich hab nach Rücksprache mit dem Vermieter die Wasseruhren vom Klempner versetzen lassen - dann paßte ein normaler Spüler.

In der selben Wohnung waren Dusche und Bad im selben Raum, für Gäste gab es nur eine zweite Toilette. Ich finde die Dusche in der Gästetoilette eigentlich praktischer...
 

Benutzer15352 

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Wie wäre es mit "Hauskauf-Plauderthread" :upsidedown:? Es sind ja bestimmt grad viele am Schauen/Bauen/Suchen. Fände ich jedenfalls spannend :smile:.
 

Benutzer106548 

Team-Alumni
Wie wäre es mit "Hauskauf-Plauderthread" :upsidedown:? Es sind ja bestimmt grad viele am Schauen/Bauen/Suchen. Fände ich jedenfalls spannend :smile:.
Na, dann... :zwinker:

Off-Topic:
Oh Gott. Der Titel! :grin: @Mods, ihr macht mich schwach! :ROFLMAO:
:pfff:

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Off-Topic:
Aber bitte auch für Kinderlose! :ashamed:
:what:?? Also "Der Hauskauf-Plauderthread, auch für Kinderlose?" :argh:
 

Benutzer96053 

Planet-Liebe Berühmtheit
Off-Topic:
Dankeschön, lieber, toller und einzigartiger Mark11 Mark11 . :engel::rose:

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Off-Topic:
Aber bitte auch für Kinderlose! :ashamed:
Ich hab auch keine Kinder. :smile: Die sind bei uns zwar irgendwann geplant, aber trotz extremen Kinderwunsch weiter weg als dieses verdammte Haus, welches ich uuunbedingt sehen will. :grin:
 
R

Benutzer

Gast
Ha, ich will mitplaudern. Ich LIEBE es ja, Häuser und Wohnungen zu gucken und spähe auch gerne abends durch die beleuchteten Fenster, um die Einrichtung zu sehen (okay, das klingt jetzt gruseliger als es ist :grin:).

Ich spare momentan alleine schon eine (kleine) vierstellige Summe und da überlegt man halt schon, ob man das Geld nicht irgendwo investieren will... Da ich im ÖD arbeite, habe ich da auch ne gewisse Sicherheit und kaum Risiko.
Andererseits gebe ich gerne unbesorgt Geld aus, auch für vielleicht unnütze, aber toll Dinge. Das fiele dann wohl flach, weil ich mich jedes Mal schlecht fühlen würde, weil ich mit dem Geld ja auch den Kredit hätte tilgen können.

Das größte Problem ist aber wohl meine Unwilligkeit, hier weg zu ziehen. :grin: Gentrifizierung sei Dank kosten hier Wohnungen, die meinen Vorstellungen entsprechen, etwa 400.000, Townhouses (und die sind dann echt klein!) hingegen locker um die 700.000 Euro. :ratlos:
Wir verdienen beide gut, aber das ist dann doch zu viel und das sehe ich auch nicht ein... So bis 400.000 Euro für ein Haus (nicht Wohnung!) wären wohl die absolute Schmerzgrenze, wenn man auch noch irgendwie leben will.

Meine Eltern haben ihr abbezahltes Haus vor ein paar Jahren verkauft und sagen, sie würden nie wieder Eigentum kaufen, weil es a) zu viel Arbeit ist und b) zu teuer (Instandhaltung usw.). Sie lieben den Comfort des Mietens und grade wenn man gut verdient, kann man ja schon sehr geil und luxuriös leben, was man sich als Eigentum dann kaum leisten könnte.

Insgesamt tendiere ich also zum Mieten, aber ich kann das Suchen nach Eigentum auch nicht ganz lassen... Sollte mir je ein Penthouse mit eigenem Dachgarten (!!! :herz: ) hier im Kiez begegnen, werde ich sicher schwach. :grin:
 

Benutzer109783 

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Wir kaufen uns mehrmals Immobilien. Für uns ist so etwas kein "für immer". Man kauft gerade in Skandinavien eher für einen bestimmten Lebensabschnitt, da sich die Bedürfnisse ja ändern. (Student, Single, Familie, Arbeitswechsel, Kinder ausgezogen)
Aber ich schätze mal, in Deutschland ist das anders und das macht das dann ja wirklich wahnsinnig schwierig. Woran liegt das eigentlich?
Da ich weiß, dass ich nicht die selbe Arbeitsstelle/ort für 30 Jahre haben möchte, und sich auch meine Interessen ändern, würde mir das echt super schwerfallen. Vor ein paar Jahren fand ich zentrale Lage in Großstadt geil - inzwischen würde ich quasi lieber auf eine einsame Insel ziehen...
 
R

Benutzer

Gast
Wir kaufen uns mehrmals Immobilien. Für uns ist so etwas kein "für immer". Man kauft gerade in Skandinavien eher für einen bestimmten Lebensabschnitt, da sich die Bedürfnisse ja ändern. (Student, Single, Familie, Arbeitswechsel, Kinder ausgezogen)
Aber ich schätze mal, in Deutschland ist das anders und das macht das dann ja wirklich wahnsinnig schwierig. Woran liegt das eigentlich?
Naja, ihr seid ja auch reich und könnt womöglich die Immobilie komplett bezahlen, ganz ohne Kredit. Das kann der deutsche Durchschnittsbürger nicht, auch nicht die gehobene Mittelschicht. :zwinker:
Von daher überlegt man es sich natürlich erst recht, man weiß ja nicht, ob man mit Verlust wiederverkauft, wenn man ausziehen will. Insgesamt ist der Immobilienmarkt in guten Wohnlagen in Deutschland aktuell aber auch sehr angespannt und wenn man eben nicht gerade reich ist, hat man es schwer, überhaupt was Passendes zu finden, was man auch kaufen möchte.
 

Benutzer15352 

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@Riot: Wir zögern auch gerade noch. Die Vorstellung, 30 Jahre ein verdammtes Haus abzubezahlen, schockiert mich irgendwie schon. Dazu die "Schulden" bei der Bank. Ich habe noch nie irgendwo nen Kredit aufgenommen, das macht mich schon leicht panisch :ashamed:. Andererseits möchte ich im Alter ungern zur Miete wohnen. Nochmal andererseits muss so ein Häuschen ja auch in Stand gehalten werden und es fallen laufend Kosten an. Wir haben auch schon nach Wohnungen geguckt, aber die sind teilweise kaum günstiger, wenn man mindesten 5 Zimmer sucht :ratlos:. Außerdem fände ich so nen kleinen Garten toll. Hatte ich noch niiie :love:!
 

Benutzer96053 

Planet-Liebe Berühmtheit
Aber ich schätze mal, in Deutschland ist das anders und das macht das dann ja wirklich wahnsinnig schwierig. Woran liegt das eigentlich?
Ich mag es, "angekommen" zu sein. Aber ich verstehe auch, was du meinst. Meine Eltern sind zusammen ca. 20 Mal umgezogen und das in 40 Jahren Ehe. Ich glaube, eigentlich bin ich gebürtige Nomadin. Für dich mag das aber harmlos klingen, wenn ich das richtig in Erinnerung habe, bist du deine gesamte Kindheit und Jugend durch die ganze Welt getingelt. :grin:

Für meinen Mann ist das anders. Er kommt vom Land, mit Land- und Viehwirtschaft. Es ist eben auch eine Gewöhnungssache. Man weiß, was man hat, was man erhalten will und wo man begraben wird. Das hat etwas verdammt Entspannendes und Tröstliches in der schnelllebigen Zeit.
 

Benutzer11466 

Sehr bekannt hier
Meine Eltern haben ihr abbezahltes Haus vor ein paar Jahren verkauft und sagen, sie würden nie wieder Eigentum kaufen, weil es a) zu viel Arbeit ist und b) zu teuer (Instandhaltung usw.).
Es ist immer eine Abwägung. Aus 'ner Mietwohnung/gemietetem Haus kann man immer rausfliegen oder die Miete drastisch erhöht werden. Letzteres, fürchte ich, wird zumindest in gefragten Gegenden die nächsten Jahre noch häufiger passieren. Da ist Eigentum SEHR beruhigend... Und versuch mal, in 'ner Großstadt mit drei Kindern 'ne bezahlbare Mietwohnung zu finden.

Andererseits: Wenn man noch nicht weiß, wo es einen beruflich/privat die nächsten Jahre hin verschlägt, ist ein Immobilienkauf nicht immer eine gute Idee. Faustregel: Je unauffälliger und neuer die Immobilie ist, desto leichter kriegt man sie im Zweifelsfalle wieder los. Das Landschlößchen in der Eifel könnte dagegen längere Zeit auf Käufer warten.

Gerade ein Haus macht viel Arbeit und kostet - aber doch deutlich weniger als Miete. Von daher: Wenn die Rahmenbedingungen stimmen, kann ein Haus/eine Wohnung eine sinnvolle Sache sein. Wer schlau ist und keinen Zeitdruck hat, schaut nach Zwangsversteigerungen - der billigste Weg, an 'ne Immobilie zu kommen.
 
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