Der Hauskauf-Plauderthread

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Benutzer18889 

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Mal ne andere Frage: Versorgt ihr eure Handwerker mit Speis und Trank :hmm:? Wir wohnen ja noch nicht im Haus, haben entsprechend nichts da, auch nichts an Küchensachen. Und in Ermangelung eines Autos plus hochschwanger werde ich da auch keine Getränkekisten ranschaffen. Unsere Umzugsleute kriegen halt immer Wasser, Limo, Cola, aber die fangen halt auch in der alten Wohnung an (da lasse ich von REWE liefern, ist ganz praktisch)...

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Klar. Also Wasser und Kaffee gibt's bei mir immer. Bei längeren Bauarbeiten kenne ich es von meinen Eltern etc. auch so, dass man nachmittags Kuchen backt oder ein paar Stücke vom Bäcker holt.

Ich frage auch automatisch nach: Wenn ich z.B. in die Küche gehe und mir Kaffee koche, frage ich also den Handwerker, ob er auch 'ne Tasse mag. Anders fände ich das doch sehr unhöflich. Mir bietet man auswärts bei der Nachhilfe schließlich auch Getränke und manchmal Kekse oder so an und ich freue mich drüber. :grin:
 

Benutzer147358  (27)

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Ich frage auch automatisch nach: Wenn ich z.B. in die Küche gehe und mir Kaffee koche, frage ich also den Handwerker, ob er auch 'ne Tasse mag. Anders fände ich das doch sehr unhöflich. Mir bietet man auswärts bei der Nachhilfe schließlich auch Getränke und manchmal Kekse oder so an und ich freue mich drüber. :grin:
In einem Haus mit Küche wo man einfach 10 Tassen Kaffee mehr kocht, ist das doch nochmal was anderes als auf einer Baustelle ohne Küche. Finde ich zumindest.
 

Benutzer15352 

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Ja, eben. Wir wohnen da ja noch nicht (davon ab besitzen wir keine Kaffeemaschine :ashamed:) und ich bleibe auch nicht den Tag über vor Ort, um irgendwas anzubieten :grin:.
 

Benutzer44981 

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Mir soll es doch egal sein. Bei Dingen die die Standsicherheit betreffen, wozu im übrigen das Mauern gehört, hört der Spaß einfach auf. Ebenso irgendwelche Aktionen bei Bauwerksabdichtungen, Statik oder andere Dinge wo Unwissen nur Schaden anrichtet.
Da stimme ich dir wiederum voll und ganz zu. Bei kritischen Arbeiten, die die Statik des Gebäudes beeinflussen, oder bei denen mir die Bude um die Ohren fliegen kann (Gas) würde ich niemals selbst Hand anlegen.
Aber wenn ich z.B. selbst Lamitat verlege und die Wände tapeziere kann ich dabei keinen nennenswerten Schaden anrichten und trotzdem eine Menge Geld sparen, weshalb ich solche Arbeiten gerne selbst mache.
 

Benutzer39498 

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Boah, es zieht sich. Am Ende gab's jetzt wohl doch drei Angebote und die Eigentümerin entscheidet sich bis Morgen. Angeblich sind wir was die Sympathie angeht "ganz weit vorne", aber wir haben ein relativ niedriges Angebot angegeben nachdem der Makler meinte er sei sehr zuversichtlich, das wir es zu dem Preis bekommen. Zu dem Zeitpunkt waren aber keine weiteren Angebote abgegeben worden.
Wir sind ja aber durchaus bereit den vollen Preis zu zahlen, wenn es daran hängt... ich hasse sowas, kann man das nicht transparenter machen? Wenn die Eigentümerin uns das Haus gerne verkaufen will, soll sie doch einfach sagen was ihre Schmerzgrenze ist und dann zahlen wir das, fertig.

:hmpf:
 

Benutzer65998 

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Wir sind ja aber durchaus bereit den vollen Preis zu zahlen, wenn es daran hängt... ich hasse sowas, kann man das nicht transparenter machen? Wenn die Eigentümerin uns das Haus gerne verkaufen will, soll sie doch einfach sagen was ihre Schmerzgrenze ist und dann zahlen wir das, fertig.
Naja, ihr wisst ja über die Situation jetzt Bescheid, im Grunde habt ihr doch die benötigte Transparenz. Ich würde definitiv noch mal anrufen und versuchen, in einem möglichst netten Gespräch herauszufinden, wo die Gebote aktuell so ungefähr stehen. Und vor allem durchblicken lassen, dass ihr durchaus bereit wärt, an eurem Gebot noch was zu machen.

Andererseits kenne ich es nur so, dass Verhandlungen erst dann anderen Mitbieten gegenüber als wirklich beendet bzw. entschieden bezeichnet werden, wenn die vereinbarte Transaktion und der Notarstermin bereits stattgefunden haben. Einfach weil im Vorfeld in so vielen Fällen doch noch spontan abgesprungen wird, die Finanzierung auf einmal doch nicht so sicher ist blabla. Und man möchte es sich ja im Zweifel nicht mit den übrigen Bewerbern verscherzen, indem man erst absagt und dann vielleiiiicht doch wieder zu. In dem Fall fällt die Eigentümerin nicht erst morgen die Entscheidung, sondern dann ist morgen der Notarstermin mit einem Interessenten, und die Wahl des präferierten Käufers ist bereits längst vorgenommen.

Daumen sind nach wie vor gedrückt!
 

Benutzer68775  (36)

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ich hasse sowas, kann man das nicht transparenter machen? Wenn die Eigentümerin uns das Haus gerne verkaufen will, soll sie doch einfach sagen was ihre Schmerzgrenze ist und dann zahlen wir das, fertig.

:hmpf:

So wars bei mir mit der Wohnung - ich hatte die Sympathiepunkte, sie wollte es eigentlich mir geben, und hat mir einfach die anderen Angebote genannt. Ich hab 1000 drauf gelegt und alles war "rechtens" :zwinker: das war für alle Seiten enorm hilfreich, allerdings musste sie dann wütende Anleger abwimmeln, die fanden es gehe ja GAR NICHT dass das letzte Angebot plötzlich das beste gewesen sein soll... und das dass ja überhaupt nicht ginge, und was das für ein Benehmen sei... schräge Sache, das. Ich war froh, dass wir ähnlich tickten - nicht umsonst sind wir noch befreundet :zwinker:
 

Benutzer39498 

Planet-Liebe ist Startseite
Ja, mein Mann wollte den Makler heute früh nochmal anrufen. Mal schauen. Ich hasse einfach das Warten und Bangen.
 

Benutzer68775  (36)

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Andererseits kenne ich es nur so, dass Verhandlungen erst dann anderen Mitbieten gegenüber als wirklich beendet bzw. entschieden bezeichnet werden, wenn die vereinbarte Transaktion und der Notarstermin bereits stattgefunden haben.

Kenne ich jetzt gar nicht so... falls jemand wirklich kurzfristig abspringt kenne ich das mit "also, der ist abgesprungen, das Rennen wieder offen, wer ist noch dabei?" und nicht mit Vertuschungen :zwinker:
 

Benutzer65998 

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Also, Vertuschung würde ich das nicht nennen. Es kann ja schlichtweg ungünstig für alle Beteiligten sein, wenn eine Entscheidung mitgeteilt, dann vielleicht sogar erst noch die Finanzierung final geklärt und dann noch ein Notarstermin vereinbart werden muss, bis klar wird, dass der potenzielle Käufer doch nicht kann. Ich persönlich fände es als Käufer schon besser, erst dann eine Absage zu bekommen, wenn die auch wirklich stimmt. Es handelt sich hier ja nicht um eine kleine Wohnung, sondern ein Objekt, was durchaus mehr Aufwand verlangt als den Kauf. Aber gut, der eine mag das als 'Vertuschung' betrachten, der andere das gut finden - auch hier wird es wie immer eine individuelle Situation sein. Ich hoffe, dass es okay ist, trotzdem einfach mal meine Erfahrungen mitzuteilen, die eben nun mal so sind. :cautious:
 

Benutzer114808  (34)

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Ja, eben. Wir wohnen da ja noch nicht (davon ab besitzen wir keine Kaffeemaschine :ashamed:) und ich bleibe auch nicht den Tag über vor Ort, um irgendwas anzubieten :grin:.
Einfach eine ganz günstige Filtermaschine kaufen, paar Tassen/Einwegbecher, Dosenmilch und Zucker dazu und alle Handwerker sind glücklich?! Zumindest für eine längere Umbau-/ Renovierungsphase würde ich das so machen.
 

Benutzer68775  (36)

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Ich hoffe, dass es okay ist, trotzdem einfach mal meine Erfahrungen mitzuteilen, die eben nun mal so sind. :cautious:
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Ja klar doch je mehr Erfahrungen, desto hilfreicher, denke ich zumindest. Ich kenn das auch von Großobjekten in Preisklassen über einer halben Million so, ist vielleicht von ... der Gegend oder was auch immer abhängig. Dass man erst zum Notar geht, bevor man den andern absagt, finde ich persönlich ziemlich gemein. Wieso man da so im Unklaren lassen muss, wenn doch viele so auf Kohlen sitzen wie rowan, ist mir einfach nicht schlüssig, genausowenig was Transparenz schadet. Ich kenn aber auch niemanden, der ein "ja, nein, doch wieder" in DER Preisklasse irgendwie schlimm fand...
 
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Benutzer11466 

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Dass man erst zum Notar geht, bevor man den andern absagt, finde ich persönlich ziemlich gemein.
Bei den Summen, um die es geht, würde ich aber auch erst von einem Verkauf ausgehen, wenn die Tinte unterm Vertrag trocken ist.

"Gemein" ist es doch nur, wenn man andere Interessenten im Unklaren läßt. Man kann doch klar kommunizieren, daß der Verkauf erst mit dem unterschriebenen Vertrag in trockenen Tüchern ist, andere bis zu diesem Zeitpunkt also eine Chance haben.

Es sollen schon aus den unterschiedlichsten Gründen Leute einen Haus-/Wohnungskauf im letzten Moment abgesagt haben...
 

Benutzer68775  (36)

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Bei den Summen, um die es geht, würde ich aber auch erst von einem Verkauf ausgehen, wenn die Tinte unterm Vertrag trocken ist.

"Gemein" ist es doch nur, wenn man andere Interessenten im Unklaren läßt. Man kann doch klar kommunizieren, daß der Verkauf erst mit dem unterschriebenen Vertrag in trockenen Tüchern ist, andere bis zu diesem Zeitpunkt also eine Chance haben.

Es sollen schon aus den unterschiedlichsten Gründen Leute einen Haus-/Wohnungskauf im letzten Moment abgesagt haben...

Off-Topic:
Ja, eh, da mein ich ja, dass man eben Bescheid gibt "Notartermin mit einer Partei ist vereinbart, sollten sie doch noch abspringen, gehts weiter." Ich hatte Rorys Beitrag so verstanden, dass man als Verkäufer GAR NICHTS sagt, weder hü noch hott, und so tut als würde die Entscheidung noch fallen, während man eigentlich schon Verträge unterzeichnet.
Das fände ich einfach unfair den Wartenden gegenüber, und würde mir auch ziemlich verarscht vorkommen. Wenn ich mit so einer Verläuferpartei dann noch Verträge machen wollte, hinge das schon sehr stark von meiner Liebe zum Objekt ab...

Ich meinte jetzt nicht, "Ok, ist vergeben, ganz fix und aus!" zu sagen sobald einer mündlich zusagt. Das weiß man ja auch eigentlich so ...hausverstandsmäßig, dass es etwas mehr als "Ok, geht klar!" braucht, um ein Haus zu verkaufen... ich würde vom Verkäufer aber eben ein "so und so siehts aus." erwarten. Kann mir gar nicht vorstellen, dass jemand das NICHT wollen würde - also meine Nerven sind zu schlecht für solche Geheimnisspiele...
 
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Benutzer77547 

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Hm, irgendwie war das damals bei uns völlig unproblematisch. Da gabs keine Geheimniskrämerei und der Makler war über alle Bewerber und die Entscheidungsfindung der Vorbesitzer voll im Bilde. Preisverhandlungen gabs eigentlich auch keine. Die Vorbesitzerin hat gesagt, was sie will und wir haben zugesagt.
Sehr schnell hat uns der Makler gesteckt, dass es uns auf uns rausläuft, weil wir die einzigen waren, die die alte Bruchbude ohne Heizung, Bad (nur Plumpsklo), maroder Elektrik und mit feuchtem Keller nicht abreißen, sondern totalsanieren wollten (wir Wahnsinnigen!) und das auch schon diverse Besichtigungen zusammen mit einem Architekten glaubhaft dokumentiert hatten. Da es sich um das Elternhaus der Verkäuferin handelte, war das unser dicker Pluspunkt. Die wurde da wohl sentimental....und der Makler wohl auch. Der war nämlich früher ein Nachbarskind und hat häufig mit der Verkäuferin auf dem Grundstück und im Haus gespielt.....Tirol eben....da sind sogar manchmal Makler "Menschen". Unser Wille das Haus zu erhalten hat sogar unser Piefke-Dasein als Malus ausgestochen.
Geheimniskärmereien und intransparente Dinge gabs bei uns jedenfalls nicht.

 
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Benutzer15352 

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Wir waren die einzigen Interessenten :grin:, bzw. hatte der Besitzer zuvor schon einige Kaufwillige abgelehnt, die zu niedrige Angebote abgegeben hatten. Unser Angebot war zwar noch niedriger, aber da das Haus schon seit nem halben Jahr zum Verkauf stand und er (bzw. der Makler) wohl langsam mit den Nerven am Ende war, hat es dann doch geklappt.
 

Benutzer39498 

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Da es sich um das Elternhaus der Verkäuferin handelte, war das unser dicker Pluspunkt. Die wurde da wohl sentimental....und der Makler wohl auch.
Witzig - wir haben im Prinzip die gleiche Situation. Die Eigentümerin verkauft den Hof, der seit drei Generationen in Familienbesitz ist. Ihr geht es scheinbar nicht um ein paar Tausend Euro mehr oder weniger, sondern darum, es in die (für sie) richtigen Hände zu geben.
Und wir waren natürlich klug genug, nicht da durch zu gehen und darüber zu krakeelen was wir alles ändern würden.

Naja, jedenfalls gibt's hier nix mit Vertuschung oder so, der Makler hat ganz klar gesagt das es drei Gebote gibt, das sich die Eigentümerin nicht rein nach dem Preis entscheiden wird, und das wir seiner Ansicht nach auch die Möglichkeit bekommen würden, noch mal nachzulegen, wenn sie sich für uns als Käufer entscheidet, mit unserem Gebot aber nicht glücklich ist. Wir haben heute früh noch mal telefoniert und er meinte, wir sollen uns mal nicht so 'nen Kopf machen :zwinker:
Ich wollte mich auch nicht ernsthaft über den Vorgang beklagen, ich halte nur Ungewissheit ganz schlecht aus. :sorry:
Das es - keine drei Wochen nach dem das Haus das erste Mal inseriert wurde - einen Notartermin gibt, der abgewartet wird und der uns verschwiegen wird, halte ich für ausgeschlossen. Er hatte uns ja sogar gesagt, das sie ein Angebot abgelehnt hatte und wie hoch das war.

Wir wissen aber immer noch nix. Spätestens morgen hat das Warten aber wohl ein Ende. :smile:
 

Benutzer120063 

Planet-Liebe Berühmtheit
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Hier läuft das sogar mit den Mietwohnungen so, dass sich die Leute überbieten mit "Natürlich ziehen wir gerne schon gestern ein, das Zimmer mit den schwarz gestrichenen Wänden kann gerne so bleiben, da stehen wir total drauf! Und selbstverständlich kaufen wir auch die hässlichen Deckenlampen zum Vormieter!" - Und dann steht man trotzdem da und es ist ungewiss, ob man die Wohnung bekommt :zwinker:
 
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