Der Hauskauf-Plauderthread

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Benutzer158340 

Planet-Liebe Berühmtheit
Sooo, also wer hat denn hier alles einen Bausparvertrag? :grin:
Ich hab mich bis jetzt geweigert, dieses super spießige Wort auch nur näher anzugucken. Aber der Berater war jetzt eigentlich ganz gut. So wie ich das verstehe, macht ein Bausparvertrag ja nur Sinn, wenn ich mir die aktuellen Zinsen für ein Darlehen sichern möchte, er in absehbarer Zeit zuteilungsreif wird und ich das Darlehen dann auch wirklich in Anspruch nehmen möchte. Gibt's da noch weitere Erfahrungen?
Wir haben eben wegen den superniedrigen Zinsen derzeit einen Bausparvertrag abgeschlossen, um uns den günstigen Darlehenszins für die Zukunft zu sichern. Irgendwann wollen wir ja ein Haus bauen oder kaufen, aber halt erst, wenn mein Kerl seine Professur dann mal hat. Und da Professorenstellen ja irgendwo in ganz Deutschland sein können, wissen wir jetzt ja noch nciht, wo das dann sein wird. Oder wann genau.

Auf der Anlageseite ist der Bausparer natürlich langweilig. da kann man das Geld genauso auf dem Tagesgeldkonto verrotten lassen, gibt ähnlich wenig bzw. nix.
Wenn man aber weiß, dass man irgendwann in 5-10 Jahren erst das Geld braucht und einfach auf Nummer sicher gehen will, macht der Bausparer jetzt schon Sinn, eben um dann garantiert den niedrigen Kreditzins später zu haben. Oder wenn man grade eh nix hat, wohin man sonst die vermögenswirksamen Leistungen vom Arbeitgeber hin reinspart. So nimmt man jedes Jahr dann (also, wenn man es als vermögenswirksame Leistung macht) noch Bausparprämie und Arbeitnehmersparzulage mit. Ist zwar lächerlich gering, aber hey, wenn man grad eh sonst nix damit anfangen würde...
Ahja, und das Bauspardarlehen kannst du jederzeit tilgen. Beim "normalen" Kredit zahlst dann Sondertilgungsgebühr.
 

Benutzer1680  (40)

Verbringt hier viel Zeit
Also wir waren bei diversen Banken und auch noch bei Dr. Klein und es war echt kurios, wie EXTREM unterschiedlich die Lebenshaltungskosten angesetzt wurden. Ich dachte auch, dass das jetzt strenger wäre seit der damaligen Krise, aber ich hatte das Gefühl, wenn man nur lange genug sucht, findet man immer eine Bank, die einem immense Summen finanziert. Ganz koscher erschien mir das nicht.
Wir waren nur bei der Hausbank (DKB) und bei Dr. Klein (Allianz, HVB und örtliche Sparkasse), da waren die Lebenshaltungkosten aber ähnlich, wenn nicht sogar gleich.

Das wichtigste ist wohl einfach, besonders bei den Lebenskosten von den eigenen Ausgaben auszugehen und sich nicht von der Bank reinreden lassen. Man weiß es doch selbst noch am besten, da die Lebenskosten sich je Objekt ja nicht verändern, sondern lediglich die Fixkosten zum Teil. Gerade bei Eigentum ist es ja so oder von Haus zu Haus. Die Lebenskosten bleiben aber auch unverändert, wenn man von einer kleinen Mietwohnung in ein großes Haus zieht.
Das mit den eigenen Ausgaben geht aber nur wenn sie über denen der Bank sind. Wenn die Bank sagt du brauchst 2000 € für dich, kannst du nicht einfach sagen mir reichen 1500. Da macht keine Bank mit.

Sooo, also wer hat denn hier alles einen Bausparvertrag? :grin:
Ich hab mich bis jetzt geweigert, dieses super spießige Wort auch nur näher anzugucken. Aber der Berater war jetzt eigentlich ganz gut. So wie ich das verstehe, macht ein Bausparvertrag ja nur Sinn, wenn ich mir die aktuellen Zinsen für ein Darlehen sichern möchte, er in absehbarer Zeit zuteilungsreif wird und ich das Darlehen dann auch wirklich in Anspruch nehmen möchte. Gibt's da noch weitere Erfahrungen?
Ich hatten 2012 mal einen abgeschlossen um die VLs irgendwo zu parken aber so richtig hat es sich nicht gelohnt. Sind ja massig Gebühren und auch die möglichen Darlehnszinsen waren jetzt nicht der Hammer.
Es gibt also flexibelere und effektivere Anlagemöglichkeiten..
[doublepost=1556131723,1556131471][/doublepost]
Was meinst du mit "zum zu Hause sparen"?

EDIT: Also monatlich in den Bauvertrag sparen würde ich tatsächlich auch nicht, der Guthabenzins ist ja auch super gering. Ich würde das Geld eher mit größeren Einmalzahlungen hineinzahlen und das vorrangig wegen des Zinssatz' sehen. Aber so richtig im Thema bin ich noch nicht.
Sicher das nur Einmalzahlungen gehen? Dacht ich eigentlich nicht. Und dann die 1% Abschlussgebühr, das muss man ja erstmal wieder reinholen.
 

Benutzer116134 

Planet-Liebe Berühmtheit
Es gibt also flexibelere und effektivere Anlagemöglichkeiten..
Ich würd's auch nicht als Anlagemöglichkeit sehen.
Sicher das nur Einmalzahlungen gehen? Dacht ich eigentlich nicht. Und dann die 1% Abschlussgebühr, das muss man ja erstmal wieder reinholen.
Ob ausschließlich Einmalzahlungen gehen weiß ich nicht, klang aber so. Der Berater hat mir auf jeden Fall empfohlen, den BSV nur sehr gering oder gar nicht zu "besparen", z. B. mit 10 € im Monat, das Geld woanders anzulegen und dann in den BSV zu geben.
Bei einer für mich sinnvollen Höhe wären die Abschlussgebühren bei 300-500 €, das ist denke ich vertretbar.
 

Benutzer113006 

Planet-Liebe-Team
Moderator
Beim Bausparvertrag sind vermögenswirksame nicht zu verachten imho.
 

Benutzer1680  (40)

Verbringt hier viel Zeit
Was für einen Zinssatz haben sie denn jetzt? Auf die schnelle habe ich nicht wirklich was günstiges gefunden.

Aber naja ist sicherlich schwer da zu rechnen. Jetzt 500 Euro zahlen + jährlich auch nochmal 10 oder 20 Euro. Dann irgendwann mal 20.000 Euro (insgesamt über die Jahre) in die Hand zu nehmen, diese dann min 3 Monate bei nahe 0 % Zinsen liegen zu lassen um dann in 10 Jahren nen Zinssatz von 2 % für 30.000 € zu sichern.
Oder man legt das Geld vernüftig an, plant so das es zum Termin verfügbar ist und muss dann vielleicht 25.000 € mehr Kredit bei der Bank aufnehmen zum Zinssatz x%.

Also ich würde keinen BSV mehr abschließen. Wenn meine VLs wieder verfügbar sind such ich mir was anderes. Und die Arbeitnehmersparzulage bekommt hier doch wahrscheinlich eh keiner wenn man plant ne Immobilie für mehr als 300.000 Euro zu kaufen. Da reichen die 20.000 Jahreseinkommen wahrscheinlich nicht.
 

Benutzer65998 

Meistens hier zu finden
Auf PL scheint es eh wenig "normal Verdienen" zu geben. Es liest sich desöfteren dezent Realitätsfern oder ich hab was verkehrt gemacht im Leben. :ninja:
Ich finde, hier schreiben überwiegend Menschen, die nach meiner Einschätzung eher nicht im oberen Management von Top-Unternehmen arbeiten und auch nicht das Raketen-Startup gegründet haben. Hier sind doch von der Altenpflegerin, über die Kindergärtnerin und den Lehrer zur Polizistin bis hin zum Ingenieur alles gut durchmischt zu finden, oder ist das nur mein Eindruck? Du selbst bist doch Handwerksmeister, hab ich das richtig im Kopf? Und damit vermutlich vergleichsweise selbst wohl ein Gutverdiener. Ich wüsste jetzt spontan auch niemanden, der hier von einer 2000€ Rate pro Monat geschrieben hat. Auch wir zahlen nicht so viel. Dennoch muss man auch bedenken, dass in diesem speziellen Thread vielleicht ein Dutzend User ab und zu etwas schreiben. Das ist verglichen mit dem gesamten Forum eher eine überschaubare Stichprobe und daher wohl kaum repräsentativ.

Was mir gerade in den Kinder-Threads allerdings sehr oft auffällt: Häufig sind es die Großeltern, die Haus und Garten haben, und wohin die Eltern mit den Kindern dann fahren, damit sie draußen spielen können, weil sie selbst in einer Mietwohnung mit Balkon leben. Gefühlt scheint sich hier generationstechnisch wohl doch einiges schwerer zu gestalten, was den Erwerb des Eigenheims mit Garten anbelangt. Für die jetzige Großelterngeneration war dies offenbar leichter.
Off-Topic:
es werden viele User auch nicht müde, immer wieder zu betonen, wie gut sie verdienen. :ninja:
Ich weiß nicht, wen dein Kommentar konkret anspricht, vielleicht bin ich gemeint? Ich nehme das mal auf, weil dein Beitrag so viele Zustimmungen bekommen hat und wir für unser Haus sehr viel gezahlt haben, was ich hier auch geschrieben habe: Ich werde dann zukünftig hier nichts mehr zu unserem Projekt und unserem Finanzierungsmodell schreiben, wenn es stört. Ich habe es gelegentlich erwähnt, wenn User nach Investitionsideen gefragt haben, und ich habe auch nur auf konkrete Nachfrage den Kaufpreis unseres Hauses verraten. Mir war gar nicht klar, dass das als ‚Angeben‘ interpretiert werden könnte, ich war einfach der Meinung, dass es vielleicht irgendeiner der tausenden User hier für seine eigene Planung interessant und relevant finden könnte.
Wobei ich dabei nicht vergessen würde, was Kinder kosten werden, sollte man sich welche wünschen, die zum Baustart noch nicht da sind;
Als deutlich relevanter als die Kosten für die Kinder selbst würde ich erachten, dass mit Kindern oft ein erheblicher Verdienstausfall mindestens eines Elternteils einher geht. Lose-lose-Situation quasi, wenn man sich rein das Finanzielle anschaut.
 

Benutzer171204 

Verbringt hier viel Zeit
Off-Topic:
Ich werde dann zukünftig hier nichts mehr zu unserem Projekt und unserem Finanzierungsmodell schreiben, wenn es stört. Ich habe es gelegentlich erwähnt, wenn User nach Investitionsideen gefragt haben, und ich habe auch nur auf konkrete Nachfrage den Kaufpreis unseres Hauses verraten. Mir war gar nicht klar, dass das als ‚Angeben‘ interpretiert werden könnte, ich war einfach der Meinung, dass es vielleicht irgendeiner der tausenden User hier für seine eigene Planung interessant und relevant finden könnte.
Also ich fände das schade, denn das gehört doch zum Thema Hauskauf dazu (wenn man es denn verraten mag).

Ich finde den Kommentar für eine Moderatorin ehrlich gesagt auch unpassend, Noir Désir Noir Désir Wenn etwas stört, kann man auch User konkret ansprechen, denn im "Was denkste?" ist solches "versteckte" Lästern oder solche Spitzen gegen einzelne User ja (zurecht) verboten, wieso ist es dann hier ok?
 

Benutzer18329 

Verbringt hier viel Zeit
Also meiner Meinung nach lohnt sich ein Bausparvertrag aktuell eher weniger, wenn man nicht ganz konkret schon weiß, was man wie finanzieren mag.
Ich bin in der glücklichen Lage noch ein paar Altverträge zu haben. Den einen mit 3% Guthabenzins haben die leider gekündigt.
Jetzt wollen die einen damit ködern, dass man sich aktuell die niedrigen Zinsen "sichert". Wenn, dann macht das nur als Beimischung in der Finanzierung Sinn. So ein Vertrag kostet ja auch die Abschlussgebühr. Da muss man schon genau rechnen, ob sich das dann noch lohnt, wenn man sich so eine Option der vorzeitigen Sondertilgung oder niedriger Zinsen erkauft.
 

Benutzer159029  (29)

Öfters im Forum
Wir waren nur bei der Hausbank (DKB) und bei Dr. Klein (Allianz, HVB und örtliche Sparkasse), da waren die Lebenshaltungkosten aber ähnlich, wenn nicht sogar gleich.

Das mit den eigenen Ausgaben geht aber nur wenn sie über denen der Bank sind. Wenn die Bank sagt du brauchst 2000 € für dich, kannst du nicht einfach sagen mir reichen 1500. Da macht keine Bank mit.

Ich hatten 2012 mal einen abgeschlossen um die VLs irgendwo zu parken aber so richtig hat es sich nicht gelohnt. Sind ja massig Gebühren und auch die möglichen Darlehnszinsen waren jetzt nicht der Hammer.
Es gibt also flexibelere und effektivere Anlagemöglichkeiten..
[doublepost=1556131723,1556131471][/doublepost]
Sicher das nur Einmalzahlungen gehen? Dacht ich eigentlich nicht. Und dann die 1% Abschlussgebühr, das muss man ja erstmal wieder reinholen.

Darum ging es doch? Die Bank meinte im Falle des einen Users doch, er würde 'nur' X benötigen, er meinte aber, dass er mehr brauchen würde. Ich denke nicht, dass die Banken das Budget überschätzen, eher unterschätzen, denn die Banken gehen gewiss von keinem Luxusleben mit nur Biolebensmittel, täglichem Essen im Restaurant, etc. aus.
[doublepost=1556138510][/doublepost]
Ich finde, hier schreiben überwiegend Menschen, die nach meiner Einschätzung eher nicht im oberen Management von Top-Unternehmen arbeiten und auch nicht das Raketen-Startup gegründet haben. Hier sind doch von der Altenpflegerin, über die Kindergärtnerin und den Lehrer zur Polizistin bis hin zum Ingenieur alles gut durchmischt zu finden, oder ist das nur mein Eindruck? Du selbst bist doch Handwerksmeister, hab ich das richtig im Kopf? Und damit vermutlich vergleichsweise selbst wohl ein Gutverdiener. Ich wüsste jetzt spontan auch niemanden, der hier von einer 2000€ Rate pro Monat geschrieben hat. Auch wir zahlen nicht so viel. Dennoch muss man auch bedenken, dass in diesem speziellen Thread vielleicht ein Dutzend User ab und zu etwas schreiben. Das ist verglichen mit dem gesamten Forum eher eine überschaubare Stichprobe und daher wohl kaum repräsentativ.

Was mir gerade in den Kinder-Threads allerdings sehr oft auffällt: Häufig sind es die Großeltern, die Haus und Garten haben, und wohin die Eltern mit den Kindern dann fahren, damit sie draußen spielen können, weil sie selbst in einer Mietwohnung mit Balkon leben. Gefühlt scheint sich hier generationstechnisch wohl doch einiges schwerer zu gestalten, was den Erwerb des Eigenheims mit Garten anbelangt. Für die jetzige Großelterngeneration war dies offenbar leichter.

Ich weiß nicht, wen dein Kommentar konkret anspricht, vielleicht bin ich gemeint? Ich nehme das mal auf, weil dein Beitrag so viele Zustimmungen bekommen hat und wir für unser Haus sehr viel gezahlt haben, was ich hier auch geschrieben habe: Ich werde dann zukünftig hier nichts mehr zu unserem Projekt und unserem Finanzierungsmodell schreiben, wenn es stört. Ich habe es gelegentlich erwähnt, wenn User nach Investitionsideen gefragt haben, und ich habe auch nur auf konkrete Nachfrage den Kaufpreis unseres Hauses verraten. Mir war gar nicht klar, dass das als ‚Angeben‘ interpretiert werden könnte, ich war einfach der Meinung, dass es vielleicht irgendeiner der tausenden User hier für seine eigene Planung interessant und relevant finden könnte.

Als deutlich relevanter als die Kosten für die Kinder selbst würde ich erachten, dass mit Kindern oft ein erheblicher Verdienstausfall mindestens eines Elternteils einher geht. Lose-lose-Situation quasi, wenn man sich rein das Finanzielle anschaut.

Hinzu kommt wohl auch, dass hier diejenigen nicht schreiben, die kein Haus kaufen, bauen oder mieten. Das ist doch auch eine beachtliche Summe an Menschen. Von daher verzerrt es das Bild der gutverdienenden Eigenheimbesitzer noch mehr, weil all jene, die in Wohnungen leben, eben hier nicht wirklich 'mitreden' können.
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Was meinst du mit "zum zu Hause sparen"?

EDIT: Also monatlich in den Bauvertrag sparen würde ich tatsächlich auch nicht, der Guthabenzins ist ja auch super gering. Ich würde das Geld eher mit größeren Einmalzahlungen hineinzahlen und das vorrangig wegen des Zinssatz' sehen. Aber so richtig im Thema bin ich noch nicht.

Ich meinte, dass man eigentlich nicht wirklich mehr rausbekommt und es wenig Unterschied macht, ob man das Geld nun einzahlt oder unter der Matratze spart.^^ Vielleicht ist das heute anders, aber unsere haben uns nicht wirklich was gebracht. War eben eher, weil man es so tut oder ich bzw. früher meine Mutter und Tante, haben als 'die Kinder' dann beim Ende je einen geschenkt bekommen oder so.
 

Benutzer78484 

Planet-Liebe-Team
Moderator
Sooo, also wer hat denn hier alles einen Bausparvertrag? :grin:
Ich hab mich bis jetzt geweigert, dieses super spießige Wort auch nur näher anzugucken. Aber der Berater war jetzt eigentlich ganz gut. So wie ich das verstehe, macht ein Bausparvertrag ja nur Sinn, wenn ich mir die aktuellen Zinsen für ein Darlehen sichern möchte, er in absehbarer Zeit zuteilungsreif wird und ich das Darlehen dann auch wirklich in Anspruch nehmen möchte. Gibt's da noch weitere Erfahrungen?
Kostet halt nicht wenig Gebühren, bindet Geld auf Sicht fest und die Zinsen müssen auch erstmal wieder steigen, damit der irgendwas gesichert hat.
 

Benutzer113006 

Planet-Liebe-Team
Moderator
Rory Rory Mir ging es um die Art und Weise, wie über Geld gesprochen wird. Mich stört es null, wenn hier weiter über Investitionen gesprochen wird. Persönlich ist es mir fremd, in Beiträgen zu schreiben, dass ich genug verdiene, um mir etwas leisten zu können. Das kann man sich dann schon denken. Mehr wollte ich gar nicht sagen.
 

Benutzer171204 

Verbringt hier viel Zeit
Off-Topic:
Rory Rory Mir ging es um die Art und Weise, wie über Geld gesprochen wird. Mich stört es null, wenn hier weiter über Investitionen gesprochen wird. Persönlich ist es mir fremd, in Beiträgen zu schreiben, dass ich genug verdiene, um mir etwas leisten zu können. Das kann man sich dann schon denken. Mehr wollte ich gar nicht sagen.
Klang halt nicht neutral, sondern wie lästern. Ich weiß auch nicht was an der Aussage, dass man sich etwas leisten kann schlimm ist. Und wer die "vielen User" sein sollen, würde mich ja mal interessieren. Aber das erfahre ich vermutlich nicht. Warum? Nur weil dir persönlich etwas fremd ist, musst du es nicht auf so eine Arzt und Weise formulieren. Finde das gerade von einem Moderator echt unschön.

Wenn ich im "Was denkste" schreibe "Also hier sind ja viele User nicht müde zu betonen, wie total ausgefallen und toll ihr Sexleben ist :rolleyes:" werde ich verwarnt.

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Zuletzt bearbeitet:

Benutzer123034 

Verbringt hier viel Zeit
Wir haben nächste Woche einen Termin beim Architekten. :whoot:
Wir werden uns trotzdem nochmal ein Angebot von einem Bauunternehmer machen lassen, der so ein Komplettpaket anbietet, aber die wahrscheinlichste Lösung ist für uns die Einzelgewerksvergabe mit Eigenleistung. Es tut sich hier also etwas, auch, wenn ich so still geworden bin.

Was ist denn eigentlich aus der Baum-Sache geworden? Kommt der jetzt weg? Der war ja nicht mehr so gut im Schuss, falls ich mir das richtig gemerkt habe?
 

Benutzer96053 

Planet-Liebe Berühmtheit
Was ist denn eigentlich aus der Baum-Sache geworden? Kommt der jetzt weg? Der war ja nicht mehr so gut im Schuss, falls ich mir das richtig gemerkt habe?
Jap, aber er ist geblieben. :cool:
Sollte er beim Hausbau doch unerwartet stören, kommt er weg, solange hege und pflege ich ihn erstmal. :smile:
 
Zuletzt bearbeitet:

Benutzer158340 

Planet-Liebe Berühmtheit
Kostet halt nicht wenig Gebühren, bindet Geld auf Sicht fest und die Zinsen müssen auch erstmal wieder steigen, damit der irgendwas gesichert hat.
Ja, klar, ist halt wie so ziemlich alles ein bisschen Risikospiel. Wenn man das Geld sicher innerhalb der nächsten 3-4 Jahre brauchen wird, bringt der Bausparer keine signifikanten Vorteile. Da kann man das Geld auch anders anlegen und hat insgesamt dann auf die Hausfinanzierung gerechnet mehr davon.
Wenn es wie bei mir eher ein "Die nächsten 5 Jahre wohl nicht, aber so in 10 schon", dann kann es sich lohnen. Kann natürlich auch sein, dass dann immernoch oder wieder eine Nullzins-Phase ist. Die letzten 5 Jahre war ja der Leitzinssatz irgendwo zwischen 1 und 0 %. Vor 10 Jahren war er aber bei 4-5%. Was die EZB nach 2020 macht... man weiß es nicht.
 

Benutzer15156 

Meistens hier zu finden
Wir sind leider erst kürzlich mit dem Bausparvertrag meines Freundes "baden" gegangen.
Er hatte ihn abgeschlossen als sich seine Pläne für die Zukunft noch anders dargestellt hatten und das auch mit einer recht hohen Bausparsumme, jedoch nicht so hoch wie wir sie letztendlich gebraucht haben. Dementsprechend hoch waren auch die Abschlussgebühren.

Jetzt hatte sich die Situation aber geändert, wir brauchten jetzt Geld für den Hausbau, der Vertrag war aber noch nicht zuteilungsreif und außerdem haben wir anderswo auch bessere Zinsen bekommen. Und das Darlehen hätte auch nicht ausgereicht...
Also haben wir den Vertrag gekündigt und mussten die Abschlussgebühren in den Wind schießen.

Mit so einem Vertrag bindet man sich einfach schon etliche Jahre, hat nicht unerhebliche Abschlussgebühren und Kontoführungsgebühren und es muss dann einfach auch echt vom Zeitpunkt her passen. Aktuell ist die Immobilienlage, zumindest in meiner Gegend, nicht so dass man das so super planen könnte wann man kauft oder wann was gutes am Markt ist.

Mein eigener Bausparer war nie auf Darlehen, sondern auf sparen (inkl. VWL) ausgelegt, der wirft immer noch gute Zinsen ab für die aktuelle Situation. Wenn der mal voll ist, dann werde ich mir aber auch eine andere Anlageform für die VWL suchen.

Ich würde mir aus der Erfahrung heraus gut überlegen, ob sich ein Bausparer lohnt, da die Gebühren schon recht hoch sind und dann auch der Zeitpunkt passen muss. Es ist ein Risikospiel und aktuell nur eine Überlegung wert um sich die derzeitigen Zinsen zu sichern.
 

Benutzer39498 

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Rory Rory Mir ging es um die Art und Weise, wie über Geld gesprochen wird. Mich stört es null, wenn hier weiter über Investitionen gesprochen wird. Persönlich ist es mir fremd, in Beiträgen zu schreiben, dass ich genug verdiene, um mir etwas leisten zu können. Das kann man sich dann schon denken. Mehr wollte ich gar nicht sagen.
Ich finde das andersrum aber grade in dem Kontext hier auch schwierig. Mich hast du ja mit deinem Beitrag vermutlich auch gemeint. Nun sprechen wir hier recht offen über Finanzierungssummen, Raten, Absicherungen und so weiter, was ich gut finde, weil es ja kein Geheimnis sein muss. In dem Zusammenhang wurde mir z.B. schon mehrfach gesagt das sich das ja wohl keiner leisten könne und es völlig unrealistisch sei, ~400.000 Euro oder sogar mehr zu finanzieren. Mehr als „doch, wir können uns das leisten“ braucht man dazu eigentlich nicht sagen, aber es gibt dann ja doch User die es ganz genau wissen wollen und mit Rechenbeispielen anfangen. Hatten wir hier alles schon.
Und das man in Deutschland immer so ein Geheimnis darum macht wer wie viel verdient finde ich ohnehin merkwürdig. In Schweden kann man das einfach nachgucken, was der Nachbar verdient. Was ist denn auch dabei?

Wir zahlen diese 2000 Euro-Rate, sogar etwas mehr, aber ja, wir können uns das von einem Gehalt leisten und trotzdem gut leben. Nein, mir muss jetzt niemand erklären dass das nicht mein Verdienst ist. Nein, ich schäme mich für diesen Umstand nicht, und nein, ich fühle mich dadurch auch nicht besonders toll, cool oder besser als jemand, der sich das nicht leisten kann.
In meiner Familie ist Wohneigentum völlig ungewöhnlich, mein Vater besitzt bis heute nichts und will das auch gar nicht, wenn bei uns nicht diverse (un)unglückliche Umstände zusammengekommen wären, könnten wir (mein Mann und ich) uns das auch nicht leisten.

Uns ist bewusst, das wir sehr privilegiert sind, auch weil wir praktisch kein Risiko eingehen: würde sich morgen unsere Situation katastrophal verändern (sagen wir, mein Mann hat einen schweren Unfall und ist sofort arbeitsunfähig), dann hätten wir immer noch genug gebundenes Kapital in anderen Immobilien um unser Haus abzubezahlen.
Wir freuen uns jeden Tag über unser schönes Zuhause und sind mit der Entscheidung zu kaufen/bauen absolut im Reinen. Wir hätten für ein Haus dieser Größe und Ausstattung auch mindestens 2000 Euro Miete zahlen müssen. Unser altes Haus, mit 120qm und kleinem Garten, hat bereits mit allen Nebenkosten ~1600 Euro gekostet, aus dem sind wir rausgewachsen. Jetzt zahlen wir ~2500 Euro im Monat mit Nebenkosten (ohne die neue Entwaesserungsgebuehr, dafür haben wir noch keinen Bescheid) und bauen Vermögen auf. Das hat die Entscheidung für uns leicht gemacht :smile:
 

Benutzer159029  (29)

Öfters im Forum
Ich finde das andersrum aber grade in dem Kontext hier auch schwierig. Mich hast du ja mit deinem Beitrag vermutlich auch gemeint. Nun sprechen wir hier recht offen über Finanzierungssummen, Raten, Absicherungen und so weiter, was ich gut finde, weil es ja kein Geheimnis sein muss. In dem Zusammenhang wurde mir z.B. schon mehrfach gesagt das sich das ja wohl keiner leisten könne und es völlig unrealistisch sei, ~400.000 Euro oder sogar mehr zu finanzieren. Mehr als „doch, wir können uns das leisten“ braucht man dazu eigentlich nicht sagen, aber es gibt dann ja doch User die es ganz genau wissen wollen und mit Rechenbeispielen anfangen. Hatten wir hier alles schon.
Und das man in Deutschland immer so ein Geheimnis darum macht wer wie viel verdient finde ich ohnehin merkwürdig. In Schweden kann man das einfach nachgucken, was der Nachbar verdient. Was ist denn auch dabei?

Wir zahlen diese 2000 Euro-Rate, sogar etwas mehr, aber ja, wir können uns das von einem Gehalt leisten und trotzdem gut leben. Nein, mir muss jetzt niemand erklären dass das nicht mein Verdienst ist. Nein, ich schäme mich für diesen Umstand nicht, und nein, ich fühle mich dadurch auch nicht besonders toll, cool oder besser als jemand, der sich das nicht leisten kann.
In meiner Familie ist Wohneigentum völlig ungewöhnlich, mein Vater besitzt bis heute nichts und will das auch gar nicht, wenn bei uns nicht diverse (un)unglückliche Umstände zusammengekommen wären, könnten wir (mein Mann und ich) uns das auch nicht leisten.

Uns ist bewusst, das wir sehr privilegiert sind, auch weil wir praktisch kein Risiko eingehen: würde sich morgen unsere Situation katastrophal verändern (sagen wir, mein Mann hat einen schweren Unfall und ist sofort arbeitsunfähig), dann hätten wir immer noch genug gebundenes Kapital in anderen Immobilien um unser Haus abzubezahlen.
Wir freuen uns jeden Tag über unser schönes Zuhause und sind mit der Entscheidung zu kaufen/bauen absolut im Reinen. Wir hätten für ein Haus dieser Größe und Ausstattung auch mindestens 2000 Euro Miete zahlen müssen. Unser altes Haus, mit 120qm und kleinem Garten, hat bereits mit allen Nebenkosten ~1600 Euro gekostet, aus dem sind wir rausgewachsen. Jetzt zahlen wir ~2500 Euro im Monat mit Nebenkosten (ohne die neue Entwaesserungsgebuehr, dafür haben wir noch keinen Bescheid) und bauen Vermögen auf. Das hat die Entscheidung für uns leicht gemacht :smile:

Ich finde 400.000 jetzt nicht viel, sondern eher Durchschnitt. Natürlich kommt es darauf an was gebaut wird und wo, aber mein Freund z.B. kommt aus keiner Großstadt oder einer Gegend wie Frankfurt, wo ja auch die umliegenden Gegenden extrem teuer sind. Kleinstadt mit 10.000 Einwohner in der Nähe einer 300.000 Einwohner Stadt und dort kosten, an der Hauptstraße gelegen, Häuser mit vielleicht 120 m2, sehr kleinem Garten und Einzelgarage, ohne Keller und Dachboden, im Doppelhausstil, auch schon diesen Betrag. Ein EFH also noch mehr und das ist, wie gesagt, keine teure Gegend, wie in der Umgebung von München oder Stuttgart z.B. Mit Grundstück muss man die 400.000 doch heute locker für ein Haus auf den Tisch legen. Billiger sind auch in meiner Umgebung nur Genossenschaftshäuser mit Optionskauf und Häuser mit Förderungen vom Land.
 

Benutzer39498 

Planet-Liebe ist Startseite
Nein, ich finde das auch nicht extrem viel (wurde hier aber schon eines Besseren belehrt), aber realistisch betrachtet ist das auch ein Darlehen das man nicht in 20 Jahren voll getilgt hat wenn man monatliche Kosten von 2000 Euro als extrem betrachtet - das sind ja schon ohne Zinsen ~1600 Euro im Monat.

Wir haben ja nun noch mal mehr als den Kaufpreis in die Sanierung/Umbau investiert, aber aus eigener Tasche. Diese Art von Kapital zu haben ist auf jeden Fall extrem ungewöhnlich in unserem Alter und auch nicht unser „Verdienst“, aber es ist halt wie es ist.
Vom Darlehen her sind wir aber meiner Meinung „Normalos“.
 
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