Der Hauskauf-Plauderthread II

Benutzer149155 

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LULU1234 LULU1234 und lasst euch auch nicht vom Notar unter Druck setzen, schnell unterschreiben zu müssen, weil es sonst angeblich teurer wird oder so. Man glaubt nicht, was einem so unterkommen kann, wenn man zum Notar geht...

Also keine Ahnung wie das in Österreich ist, aber wenn du in Deutschland ne ETW um 25% wegen Mängeln senken kannst, will ich da gar nicht erst drin wohnen.
Wir haben auch nicht das Ziel, im Nachhinein ein Viertel einzusparen, aber uns ist es recht, dass eine mehr als nur halbwegs fachkundige Person mitkommt und alles auf Herz und Nieren durchprüft.
 
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Benutzer114808  (35)

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Morgen geht’s los, wir haben tatsächlich den ersten Termin zur Sanierung des Hauses. Hoffentlich reicht das Budget für das was wir vorhaben. :upsidedown:

Neben Angeboten einholen werden wir auch zeitnah ausräumen müssen, ist ja „voll möbliert“. Ich hoffe, die Verwandtschaft holt bald den Kram raus, den sie haben will. Alles was ich nicht entsorgen muss, ist gut.
 
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Benutzer114808  (35)

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Wir hatten gerade einen richtig tollen, kreativen Handwerkertermin. Die „fugenlosen Bäder“ werden quasi erweitert und wir ziehen den Belag voraussichtlich durch‘s komplette Treppenhaus und bis in die Küche.

Die alten Wandfliesen und die Bodenbeläge bleiben drinnen, wir müssen dafür nichts rausreißen. Sind so gut verlegt, der Handwerker war begeistert (und mein Papa stolz, der hat das nämlich mit meinem Opa gemacht) - nur eben potthässlich. Und eine Lösung für das Treppengeländer hat sich auch noch ergeben.

Dann bibbern wir mal weiter den Angeboten entgegen.
 
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1 Woche(n) später

Benutzer96053 

Planet-Liebe Berühmtheit
Hat jemand von euch Epoxidböden oder kennt sich damit aus? Ich überlege gerade, so etwas in Bad und Küche machen zu lassen. Wenn man auf Webseiten danach sucht, findet man oft Werbeangebote.
Vor allem würde mich interessieren, wie "hart" sich der Boden anfühlt. Wie Fliesen und Stein? Wie Estrich?
Gibt es sonst Nachteile, die es abzuwägen gilt?

Und wenn es jemand im Haus/in der Wohnung hat: würdet ihr es wieder machen lassen?
 
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Benutzer158340 

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Da ich ja lange bei einem Architekten gearbeitet habe, wiederhole ich mal, was der gesagt hat:
"Et is Plastik"
Epoxidharz ist im Grunde ein ganz besonderes Hartplastik und fühlt sich auch in etwa so an. Es hat die ganzen, tollen Eigenschaften davon: Ist extrem hart, extrem beständig, man kann es scheuern und putzen wie wild, man kann es quasi in jede beliebige Farbe einfärben oder lustige Effekte machen, es ist fugenfrei und glatt.
Aber auf dem Negativkonto hat es halt auch so seine Baustellen: Man kann es nicht recyclen, es ist meistens Sondermüll (und eben kein Bauschutt), es ist nicht farbecht (blasst in der Sonne ordentlich aus) und wenn man renovieren will, hat man Spaß :smile:

In den meisten Fällen ist Linoleum eine umweltfreundlichere Alternative. Nur halt nicht in Nassräumen, also ist grade das Bad raus.
 
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Benutzer39498 

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Oder eben Sichtestrich. Der liegt bei uns überall, also auch im Bad. Wir sind nach wie vor sehr glücklich damit.
Spachtelboden hatten wir uns ausgiebig angeguckt und ernsthaft darüber nachgedacht bis es hieß das es schon sein kann das mal was abplatzt wenn ein Bauklotz fliegt.. 😂 Leider sind Spachtelböden nicht so wahnsinnig robust gegenüber den Belastungen die durch Kinder und Haustiere kommen. Da ist uns der Sichtestrich lieber.
 
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Benutzer107106 

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Oder eben Sichtestrich. Der liegt bei uns überall, also auch im Bad. Wir sind nach wie vor sehr glücklich damit.
Spachtelboden hatten wir uns ausgiebig angeguckt und ernsthaft darüber nachgedacht bis es hieß das es schon sein kann das mal was abplatzt wenn ein Bauklotz fliegt.. 😂 Leider sind Spachtelböden nicht so wahnsinnig robust gegenüber den Belastungen die durch Kinder und Haustiere kommen. Da ist uns der Sichtestrich lieber.
Wie ist das denn bei Bodenbewegung? Im Ruhrgebiet wandert ja alles, ist der Estricht flexibel? Oder neigt er dann zum Brunch? Kenne leider einige Häuser, wo die verputzen Wände ordentlich bröckelten, weil das Haus eben absackte, weil es irgendwo einen Tagebruch gab, Grundwasser hochkam Pi Pa Po.

******
Wir haben morgen den Notartermin. Ich bin eeeetwas aufgeregt und immer noch überfordert. 🙈
 
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Benutzer149155 

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Wir haben morgen den Notartermin. Ich bin eeeetwas aufgeregt und immer noch überfordert. 🙈
I feel you. Bei uns ist es jetzt schon fast 14 Monate her, dass wir den Notartermin hatten - ich werde es trotzdem nie vergessen. Da hat man einfach ordentlich Bammel. Ganz normal, der gesunde Respekt sozusagen. :zwinker:
 
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3 Woche(n) später

Benutzer30735 

Sehr bekannt hier
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Benutzer158340 

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Du kannst da auch die meisten Architekten fragen. Da machen viele auch Bauabnahmen.
 
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Benutzer107106 

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Hier geht es langsam weiter.
Notar und Bank sind ja unter Dach und Fach, Kaufnebenkosten sind bereits bezahlt. Jetzt warten wir nur noch auf das Geundbuchamt. Wegen dem Verlust eines Schuldscheins kann es noch etwas dauern, aber wir reden hier von 2-4 Monaten, anstatt 6 Wochen, aber dann ist die Wohnung ganz offiziell unsere.
 
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Benutzer149155 

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Du kannst da auch die meisten Architekten fragen. Da machen viele auch Bauabnahmen.
Wobei ich mich bei Architekten immer frage, ob die auch gut prüfen können. Architekten planen ja per se mal eher und erstellen Grundrisse. Ob die auch die technische Ausführung gut prüfen können, weiß ich nicht. Aber vielleicht ist da meine Wahrnehmung auch schlicht und ergreifend verfälscht, weil so einige öffentliche Bauprojekte richtig schief gelaufen sind, weil die architektonische Planung mangelhaft war.

Ich würde wahrscheinlich, wenn wir unseren Glücksgriff nicht hätten, eher in die Richtung gehen, einen GWH-Installateuer, einen hauptberuflichen Bauleiter, einen Elektriker mitzunehmen und zu splitten. Oder man sucht einen Bausachverständigen, den man im Schlepptau mithat.

Und noch etwas: Ich würde es dem Bauträger gegenüber nie ankündigen, dass ich da zur Endabnahme jemanden mitbringe.
 
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Benutzer158340 

Planet-Liebe Berühmtheit
Wobei ich mich bei Architekten immer frage, ob die auch gut prüfen können. Architekten planen ja per se mal eher und erstellen Grundrisse. Ob die auch die technische Ausführung gut prüfen können, weiß ich nicht. Aber vielleicht ist da meine Wahrnehmung auch schlicht und ergreifend verfälscht, weil so einige öffentliche Bauprojekte richtig schief gelaufen sind, weil die architektonische Planung mangelhaft war.
Öffentliche Bauprojekte sind da ein Fall für sich. Aber grade so im ganz stinknormalen "Häuslebau" wird ganz, ganz häufig der Architekt als Bauherr auch (mit) eingetragen, schon allein, damit der voll und ganz in der Haftung für das alles drin ist.
Wie gesagt, ich hab ja sehr lange in einem Architektenbüro gearbeitet, und bestimmt 50% + der Bauvorhaben hat mein Chef dann auch begleitet und die ganze Bauherrentätigkeit da übernommen. Und da der Architekt da auch für jeden Schmuh mit haftet, sind die da üblicherweise seeeeeeehr gut darin, sowas frühzeitig zu erkennen.

Reine Bauabnahmen hatte mein Chef da eher selten gemacht, da wird dann halt ein nicht ganz billiger Stundensatz vereinbart und das geht dann nach Zeitaufwand. (Und auch da kann man dann in die Haftung genommen werden.)
Also irgendwelche Großbüros mit Sitz in <ganz weit weg>, die hauptsächlich irgendwelche Flughäfen planen, würd ich da jetzt auch nicht anfragen für :grin: Aber den ganz normalen, ortsbekannten Architekten, bei dem das halbe Dorf auch gebaut hat? Sofort.
 
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Benutzer165615 

Meistens hier zu finden
Baubegleitung beginnt beim ersten Spatenstich und nicht erst zur Abnahme. Was soll das bringen?
 
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Benutzer30735 

Sehr bekannt hier
Ja, das ist schon klar, Raccoon Raccoon
Es soll bringen, dass ich bzw meine Bank nicht bezahle wenn nicht alles so übergeben wird wie vorgesehen. Und das kann ich als Laie halt im Zweifel schlecht beurteilen. Eine Fachperson eben schon.
 
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Benutzer171033  (35)

Verbringt hier viel Zeit
Wie geht ihr beim Immobilien-Erwerb hinsichtlich Risiko-Lebensversicherung um?
Wie sichert ihr euren Hauskauf finanziell ab?
Versichert ihr darüber hinaus oder ausschließlich anders?
Eine Risiko-LV schützt ja zum Beispiel nicht ggü. Gehaltsausfall und Zusatzkosten infolge Krankheit/Pflegebedürftigkeit.
Was sind eure Lösungen dazu?
 
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Benutzer149155 

Planet-Liebe Berühmtheit
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Gegen alles kann man sich nicht absichern, ein bisschen Glück gehört dazu. Ich bin selbst ein echter Sicherheitsmensch und musste mich erst damit arrangieren, dass man sich nicht gegen alles vernünftig absichern kann. Oder man tut es und zahlt am Ende so viele Versicherungsprämien ein, dass erst recht nichts zum Tilgen übrig bleibt, das bringt am Ende ja auch nichts, wenn man ehrlich ist.
 
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Benutzer166918  (33)

Öfter im Forum
Wir haben jeweils eine Risiko-LV (extra abgeschlossen) und eine BU/DU (lief schon vorher). Außerdem ist die monatliche Rate so angesetzt, dass sie von einem Einkommen zahlbar ist.
 
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Benutzer65313 

Toto-Champ 2008 & 2017
Wir können auch zur Not von einem Gehalt abzahlen, auch wenns sicher hart wird. Mein Mann hat als Hauptverdiener eine LV. BU haben wir nicht, haben wir öfter überlegt. Ich bekomme keine, bei meinem Mann sprach was dagegen, ich weiß aber nicht mehr was.
 
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Benutzer107106 

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Redakteur
Mit dem Gehalt meines Mannes würden wir es alleine schaffen, mit meinem nicht. Allerdings werden wir die Wohnung abbezahlt haben, sobald ich erbe. (Meine Eltern sind 70 und beide krank. Ich weiß, klingt makaber, aber natürlich haben wir darüber nachgedacht. ) Mein Mann ist mit fast 50.000 über voller Finanzierungssumme Risikolebens versichert. Ich kann also Wohnung und Beerdigung bezahlen und könnte nocheinmal ein neues Auto kaufen. Die Firma meines Mannes zahlt ein Jahr den Lohn im Todesfall fort. Das Hausgeld kann ich alleine zahlen, wenn ich vollarbeite, bzw Witwen- und Waisenrente beziehe, bis die Kinder volljährig sind. Danach müssen sie Kostgeld abgeben. 🙃
Mein Tod ist mit 2/3 abgesichert. Mein Mann bekommt mich unter die Erde, kann die Hälfte des Kredits auslösen und den Rest easy abbezahlen. Wir zahlen 18€ für die Versicherung für uns beide.

Ich verdiene momentan nur freiberuflich, da ist nichts mit lohnfortzahlung im Krankheitsfall. Mein Mann bekommt 32 Wochen volles Gehalt. Bei allem mehr haben wir dann eben Pech gehabt.
 
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