Dem Ex finanziell helfen?

Benutzer38570 

Planet-Liebe Berühmtheit
Am Liebsten würde ich ihn gerade würgen!

Gerade bekomme ich eine Mail von meinem Ex, der mal wieder finanziell ins Klo gegriffen hat. Mit Geld konnte der noch nie umgehen, aber irgendwie scheint er auch nicht aus seinen Fehlern zu lernen.

Der Mann ist 50 Jahre alt, hat ein durchschnittliches Gehalt und kommt dennoch nicht damit klar. Ich weiß zwar, dass er eine Menge Kohle in seinen Mitbewohner investiert, aber letztlich geht mich das nichts an.

Nun fragt er, ob ich ihm da helfen kann. Wenn ich das aber machen würde, würde ich sehr wahrscheinlich das Geld nicht wieder sehen. Wenn ich ihm nicht helfe, dann hat er wohl ganz große Probleme.

Wie würdet Ihr Euch verhalten? Das Verhältnis zu ihm ist ziemlich normal, nicht unbedingt freundschaftlich, aber auch nicht feindseelig. Ab und zu trinken wir mal einen Kaffee zusammen und reden. Also von daher gibt es keine Spannungen.
 

Benutzer30217 

Sophisticated Sexaholic
Nein, an deiner Stelle würde ich den Ex nicht finanziell unterstützen:

I. Er hat "mal wieder in's Klo gegriffen" und lernt nicht daraus.
II. Er zahlt das Geld vermutlich nicht zurück.
III. Euer Verhältnis ist nichtmal wirklich freundschaftlich.

Drei gute Gründe um da ja die Finger davon zu lassen.
 

Benutzer29290 

Meistens hier zu finden
Nein, an deiner Stelle würde ich den Ex nicht finanziell unterstützen:

I. Er hat "mal wieder in's Klo gegriffen" und lernt nicht daraus.
II. Er zahlt das Geld vermutlich nicht zurück.
III. Euer Verhältnis ist nichtmal wirklich freundschaftlich.

Drei gute Gründe um da ja die Finger davon zu lassen.

Damit ist alles gesagt. Ich wuerde nicht mal in Betracht ziehen ihm zu helfen.
 

Benutzer59713 

Benutzer gesperrt
Nein, an deiner Stelle würde ich den Ex nicht finanziell unterstützen:

I. Er hat "mal wieder in's Klo gegriffen" und lernt nicht daraus.
II. Er zahlt das Geld vermutlich nicht zurück.
III. Euer Verhältnis ist nichtmal wirklich freundschaftlich.

Drei gute Gründe um da ja die Finger davon zu lassen.

Ich sehe das ganz genauso! Wozu solltest ausgerechnet DU ihm helfen? Hat er nicht vielleicht erwachsene Kinder, die ihm zur Seite stehen könnten oder enge Freunde, Verwandtschaft? Ihr seid getrennt, nichtmal befreundet. Ich würde es nicht einsehen, dass ausgerechnet ich als Ex-Partner da mein Geld hinhalten soll, wobei ich das wahrscheinlich noch nichtmal wiedersehe. Ist zwar nicht schön, wenn er große Probleme bekommt, wenn ihm keiner (bzw. DU) ihm Geld gibst, ABER es geht dich eigentlich nichts an, er ist dein Ex. Und vorallendingen: Wie soll er je lernen, mit Geld umzugehen, wenn er für seine Fehler eh nie gerade stehen muss und er immer einen dummen findet, der ihm hilft?!
 
G

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Da würd ich aber feinstens die Finger von lassen, aus den von xoxo genannten Gründen.
 

Benutzer38570 

Planet-Liebe Berühmtheit
Ja, vermutlich habt ihr Recht. Er hat sonst niemanden, der ihm da helfen würde/könnte. Aber da muss er wohl dann durch.

Irgendwie ist es einfach traurig, mit ansehen zu müssen, wie da jemand immer mehr den Bach runter geht.
 

Benutzer72148 

Meistens hier zu finden
Ich stimme den Vorrednern auch zu.
Wenn du ihm trotzdem helfen willst, dann vielleicht auf andere Weise?
Ihm zeigen, wie man mit Geld umgeht, Tipps geben etc. also eher dabei helfen sich selbst zu helfen.
 

Benutzer91572 

Beiträge füllen Bücher
Irgendwie ist es einfach traurig, mit ansehen zu müssen, wie da jemand immer mehr den Bach runter geht.

das stimmt, aber wenn du ihm geld schenkst (was es ja ist, wenn du es nicht wiedersiehst), dann hilft das auch nichts.

wärt ihr befreundet würde ich sagen: "naja, wenn du helfen willst und es dir leisten kannst, dann spendier ihm so einen kurs, wo man lernt wie man spart und die ausgaben gut kalkuliert". das ist das prinzip: gib einem durstigen nicht eine flasche wasser, sondern zeig ihm wie man einen brunnen baut.

aber wenn keine freundschaft besteht, würde ich es wohl nicht machen.
 
G

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..
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:

Benutzer50955 

Sehr bekannt hier
Ich weiß zwar, dass er eine Menge Kohle in seinen Mitbewohner investiert, aber letztlich geht mich das nichts an.

Für was genau geht das Geld denn drauf? Für mich würde es ja einen Unterschied machen, ob er ihn z.B. bei der Selbständigkeit unterstützt, oder das Geld auf den Kopf gehauen wird

Wenn ich ihm nicht helfe, dann hat er wohl ganz große Probleme.

Heißt was? Das er tief im Dispo ist, oder welche Probleme bekommt er sonst (noch)?
 
D

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Gast
Nein, an deiner Stelle würde ich den Ex nicht finanziell unterstützen:

I. Er hat "mal wieder in's Klo gegriffen" und lernt nicht daraus.
II. Er zahlt das Geld vermutlich nicht zurück.
III. Euer Verhältnis ist nichtmal wirklich freundschaftlich.

Drei gute Gründe um da ja die Finger davon zu lassen.

:jaa:

Er wird es NIE lernen. Ich würde mir da auch keine Gewissensbisse einreden lassen.
Es "kann" immer mal Gründe geben, jeder kann EINMAL in schwierige Situationen kommen und Hilfe benötigen.

Aber in dem Fall - es gibt Schuldnerberater oder andere Angebote. Eine "Freundschaft" oder ein Verhältnis belastet man nicht mit verschenktem Geld.
 
K

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Ich glaub auch du bist besser dran wenn du ihm nicht hilfst.
 

Benutzer95608 

Planet-Liebe Berühmtheit
Er hat sonst niemanden, der ihm da helfen würde/könnte ... .

Wichtig ist nicht was andere meinen oder tun würden, die NICHT in dieser Situation sind ...

Gib ihm was, wenn Du es möchtest und nix, wenn Du auch damit gut leben kannst.

Alleine Deine Fragestellung spricht schon dafür, dass Du weißt, es bringt ihm letztendlich nicht viel ... aber das bisschen positive, was es ihm bringt, wäre für Dich schon wichtig.

Merkst Du, dass nur DU alleine entscheiden kannst?
 

Benutzer87825 

Öfter im Forum
Wenn du das Geld selbst nicht wirklich brauchst kannst du es weggeben, egal erstmal an wen. Aber ich kann mir vorstellen du könntest es vielleicht selbst auch ganz gut gebrauchen, man brauch ja für vieles Geld so wie es im Moment organisiert ist...

Finde den Vorschlag von maimamo dann sehr gut, Hilfe zur Selbsthilfe. Also wenn du etwas für ihn tun möchtest, dann einen Weg aufzeigen, wie er aus eigener Kraft aus seinen Schulden (die ich jetzt mal annehme als Grund, warum man Geld braucht) rauskommen kann.

Es würde mir auch schwer fallen da zu stehen und zuzusehen, wie jemand sich in Gelddingen so verzettelt, da man leicht an einen Punkt kommen kann, wo man allein sehr schwer aus solchen Dingen wieder rauskommt, und Gefahr läuft zu resignieren und wegen sowas wie Geld ein sehr unglückliches Leben zu führen. Würde also auch helfen wollen wenn es keine tiefere Freundschaft wäre, was es bei euch ja auch nicht ist, und kann das verstehen.
 

Benutzer54457 

Sehr bekannt hier
woher weißt du, dass er "sonst wirklich den bach runter geht?". man könnte meinen, dass wenn jemand einen ex um geld anhaut, er die folgen eines ausschlagen dieses wunsches in den furchtbarsten farben schildern wird. was weißt du, stimmt das alles, was er dir schreibt ..
 

Benutzer38570 

Planet-Liebe Berühmtheit
Um Lebenserfahrung zu sammeln.

Mit 50 Jahren?

Wenn du ihm trotzdem helfen willst, dann vielleicht auf andere Weise?
Ihm zeigen, wie man mit Geld umgeht, Tipps geben etc. also eher dabei helfen sich selbst zu helfen.

Da haben meine bisherigen Versuche schon nichts gebracht.

wärt ihr befreundet würde ich sagen: "naja, wenn du helfen willst und es dir leisten kannst, dann spendier ihm so einen kurs, wo man lernt wie man spart und die ausgaben gut kalkuliert". das ist das prinzip: gib einem durstigen nicht eine flasche wasser, sondern zeig ihm wie man einen brunnen baut.

Naja, nach seiner Aussage liegt das ja immer an den anderen. Ich denke, der Kurs wäre für die Katz.

Manche Menschen müssen erst abstürzen, um sich selbst zu reflektieren und daraus zu lernen. Gibst du ihm das Geld zeigst du ihm damit, dass sein unverantwortliches Handeln keine Konsequenzen hat, weil ihn dann ja sowieso wieder jemand aus dem Dreck zieht.

Ja, das stimmt. Vielleicht muss er wirklich erst unter der Brücke landen, um das mal zu verstehen...

Für was genau geht das Geld denn drauf? Für mich würde es ja einen Unterschied machen, ob er ihn z.B. bei der Selbständigkeit unterstützt, oder das Geld auf den Kopf gehauen wird

Zur Schuldentilgung, bzw. um überhaupt erst mal weiter machen zu können

Heißt was? Das er tief im Dispo ist, oder welche Probleme bekommt er sonst (noch)?

Er kann seit zwei Wochen nicht zur Arbeit fahren, da er weder Geld für Sprit noch für eine Fahrkarte hat. Richtig essen tut er auch nicht. Und da, wo er die Schulden hat, zahlt man die besser pünktlich zurück.

Der ist eben so blöd und macht jedesmal den gleichen Scheiß. :geknickt:

Aber in dem Fall - es gibt Schuldnerberater oder andere Angebote.

Ja, war auch mein Vorschlag, da sagt er, dass ihm das aber akut nicht helfen wird.

Gib ihm was, wenn Du es möchtest und nix, wenn Du auch damit gut leben kannst.

Alleine Deine Fragestellung spricht schon dafür, dass Du weißt, es bringt ihm letztendlich nicht viel ... aber das bisschen positive, was es ihm bringt, wäre für Dich schon wichtig.

Merkst Du, dass nur DU alleine entscheiden kannst?

Ja, schon klar.

Ich muss einfach mal meine soziale Ader abbinden, denn wirklich helfen würde es ihm ohnehin nicht.

Wenn du das Geld selbst nicht wirklich brauchst kannst du es weggeben, egal erstmal an wen. Aber ich kann mir vorstellen du könntest es vielleicht selbst auch ganz gut gebrauchen, man brauch ja für vieles Geld so wie es im Moment organisiert ist...

Naja, Geld braucht man immer, da hat man nichts zu verschenken. Ich meine, ich hätte schon die Möglichkeit, aber wenn ich das objektiv betrachte, könnte ich es genau so gut verbrennen....

woher weißt du, dass er "sonst wirklich den bach runter geht?". man könnte meinen, dass wenn jemand einen ex um geld anhaut, er die folgen eines ausschlagen dieses wunsches in den furchtbarsten farben schildern wird. was weißt du, stimmt das alles, was er dir schreibt ..

Naja, ich kenne ja seine Vergangenheit und welche Altschulden er mit sich rum schleppt. Und ich weiß, wie naiv er ist. Da muss nur jemand kommen und ihm das große Geld versprechen und schon macht der fast alles, was die dann wollen. Und am Ende waren es die anderen.

Wenn jemand aber nichts mehr zu essen hat und nicht mehr zur Arbeit kann und damit der Jobverlust droht, sehe ich das schon als ernste Situation...
 
R

Benutzer

Gast
Dann würde ich ihm Essen vorbeibringen und ne Monatskarte für die öffentlichen Verkehrsmittel. Geld würde ich ihm jedenfalls nicht geben.
 

Benutzer38570 

Planet-Liebe Berühmtheit
Dann würde ich ihm Essen vorbeibringen und ne Monatskarte für die öffentlichen Verkehrsmittel. Geld würde ich ihm jedenfalls nicht geben.

Das ist eine gute Idee! Da kann er wenigstens weiter zur Arbeit...
 
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