Dauerkonflikt mit Onkel

Benutzer131884 

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Irgendwie beginnt er mir langsam aber sich egal zu werden. Aus einem Riesen wird langsam ein Scheinriese
Genau so hab ich das gemeint. Das stärkt deine Position, vor allem aber deine Autonomie, und das ist die Voraussetzung für deine Integrität. Auf der Badis ist es dann alleine deine Entscheidung wie und ob Du mit ihm Umgang haben willst. Das macht dich frei.

Es freut mich auch, dass Du keinen Groll gegen ihn zu hegen scheinst (wenigstens ist im letzten Beitrag nicht davon zu lesen). Denn auch das wäre noch ein Anzeichen von (emotionaler) Abhängigkeit.

Scheint der alte Herr seinen Meister ausgerechnet im verstoßenen Schüler gefunden zu haben. :grin:
 

Benutzer160853  (34)

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Er ist mir als Mensch seit Jahren egal. Er berührt mich nicht, solange wir keinen Kontakt haben. Wir haben beispielsweise keine gemeinsamen Erinnerungen, haben nie etwas zusammen unternommen oder so.
Wenn wir uns sehen, empfinde ich dies und auch ihn immer als höchst unangenehm, weil ich dieses Ausnutzen meiner Person
vermutlich immer noch am meisten schmerzt.
 
2 Woche(n) später

Benutzer160853  (34)

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Der Tag/Abend war sehr interessant. Er wurde ignoriert und seine Anwesenheit viel kaum auf, weil meine Eltern und ich in der einen Ecke des Raums saßen, er in der anderen. Am Nachmittag war ich mit der Übermittlung von Weihnachtsgrüßen beschäftigt, mein Vater nutzte die Zeit seine Sturzverletzung zu behandeln. Er war auch hier wieder allein.
Zwei Attacken ritt er gegen mich, die aber, wie geplant, keinen Erfolg hatten.
Wir wechselten vier Sätze zusammen, die allesamt belanglos waren.

PS: Seine Retourkutsche war, dass er mir weniger schenkte als im letzten Jahr. Billig, wirklich sehr billig
 

Benutzer131884 

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Er kann einem bei deinen Schilderungen schon fast leid tun ... Bleib einfach bei dir, er wird an Belang immer mehr für dich verlieren. Irgendwann wirst Du ihn so sehen wie er tatsächlich ist, er wird dir leid tun, aber sein Bemühen, dich zu manipulieren, wirst Du zwar wahrnehmen, aber ohne dass dich das wirklich noch beeinflusst.
 

Benutzer11466 

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Seine Retourkutsche war, dass er mir weniger schenkte als im letzten Jahr. Billig, wirklich sehr billig
Mit den wenigen vernünftigen Verwandten habe ich schon vor Jahren vereinbart, daß es keine Geschenke gibt - außer für die Kinder, aber die sind maximal Anfang 20, können also noch ein bißchen finanzielle/materielle Unterstützung gebrauchen.

Du bist über 30, kannst den Typ nicht leiden - falls es nochmals zu so einer besinnlichen Weihnachtsfeier kommt, sag ihm doch vorher, daß Du nichts geschenkt haben willst.

Dann hätte sich das Thema erledigt - und Du müßtest nicht noch Dankbarkeit bei dem Sympathen heucheln.
 
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Benutzer160853  (34)

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Er kann einem bei deinen Schilderungen schon fast leid tun ... Bleib einfach bei dir, er wird an Belang immer mehr für dich verlieren. Irgendwann wirst Du ihn so sehen wie er tatsächlich ist, er wird dir leid tun, aber sein Bemühen, dich zu manipulieren, wirst Du zwar wahrnehmen, aber ohne dass dich das wirklich noch beeinflusst.

Er tut mir heute leid, weil sich wiederum das gleiche Bild bot. Wir hatten Besuch und er saß mit am Mittagstisch. Währenddessen wir meist über all Belangloses sprachen, war er wiederum alleine. Er hat eben weder Lieblingsfilm, Lieblingsverein oder sonst irgendwelche Dinge dieser Art hat.
Höhepunkt seiner Anwesenheit war, dass er am Sauerkraut herummäkelte.
Als wir dann von der Küche ins Wohnzimmer wechselten, verließ er und still, leise und ohne weitere Kommentierung.

Mit den wenigen vernünftigen Verwandten habe ich schon vor Jahren vereinbart, daß es keine Geschenke gibt - außer für die Kinder, aber die sind maximal Anfang 20, können also noch ein bißchen finanzielle/materielle Unterstützung gebrauchen.

Du bist über 30, kannst den Typ nicht leiden - falls es nochmals zu so einer besinnlichen Weihnachtsfeier kommt, sag ihm doch vorher, daß Du nichts geschenkt haben willst.

Dann hätte sich das Thema erledigt - und Du müßtest nicht noch Dankbarkeit bei dem Sympathen heucheln.

Ich bin nicht davon ausgegangen, dass er mir etwas schenkt. Das Geld habe ich aber dennoch genommen, weil ich es gegenwärtig gut gebrauchen kann und er mehr als genug davon hat.Dieser eisige Umgang zwischen uns, sollte jegliche Unklarheit.
Bis auf Kleinigkeiten schenken wir uns eigentlich allesamt nicht, soweit es nicht Kinder und Eltern betrifft.
 

Benutzer160853  (34)

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Epilog- 62 Minuten nach Weihnachten: Meine Eltern und ich haben heute Abend beschlossen, dass er in den kommenden Jahren ausgeladen wird. Meine Mutter, die die Triebfeder der Einladung war, hat ebenfalls erkannt, dass die Zeit seit dem gestrigen Mittagessen wesentlich angenehmer und ungezwungener war.
 
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Benutzer160853  (34)

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Es knallt in der Causa Onkel nun so richtig. Meine Mutter bemerkt gerade, dass alle negativen Meinungen über diesen wahnsinnig manipulativen Menschen stimmen und ist am Boden zerstört.
Das Ende des idealisierten großen Bruders hat sie völlig umgehauen. Ihr Zustand ist körperlich und seelisch binnen weniger Tage sehr schlecht geworden.
Ich mache mir langsam aber sicher Sorgen, wie sie mit dieser Demaskierung ihres Bruders umgeht
 

Benutzer131884 

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Jetzt ist dein Vater gefragt! Und ihr als Kernfamilie (ohne den Onkel, also deine direkte Herkunftsfamilie), zusammenhalten, schützen, stützen. Erst mal einen eigenen neuen Standpunkt erarbeiten, konfrontieren bringt da nix, erst mal die eigene Stabilität wieder herstellen.
 

Benutzer160853  (34)

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Jetzt ist dein Vater gefragt! Und ihr als Kernfamilie (ohne den Onkel, also deine direkte Herkunftsfamilie), zusammenhalten, schützen, stützen. Erst mal einen eigenen neuen Standpunkt erarbeiten, konfrontieren bringt da nix, erst mal die eigene Stabilität wieder herstellen.


Die Lage hat sich weitestgehend beruhigt. Das Ende der Feiertage mit all ihren Besonderheiten und Ritualen, war für uns alle wichtig.
Die Lage hat sich aber auf anderer Ebene verändert Der Gesundheitszustand besagten Onkels hat sich in den letzten Tagen zugespitzt. Offenbar ist er über viele Jahre weit mehr dem Alkohol und diversen BTM weit stärker verfallen als wir alle wussten. Meine Mutter hat aber bereits zu Beginn einer möglichen "Trinkerdemenz" klargestellt, dass sie ihn im Zweifel NICHT bei uns aufnehmen wird.
 

Benutzer131884 

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Vermutlich hat er deutlich gespürt und realisiert, dass sich was veränder und seine alte Rollenauffassung nicht mehr funktionieren wird. Da wird er dann wohl was getankt und/oder eingeworfen haben, vielleicht der Frustration entsprechend mehr als üblich oder häufigen. Schöner Mist.
 

Benutzer160853  (34)

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Vermutlich hat er deutlich gespürt und realisiert, dass sich was veränder und seine alte Rollenauffassung nicht mehr funktionieren wird. Da wird er dann wohl was getankt und/oder eingeworfen haben, vielleicht der Frustration entsprechend mehr als üblich oder häufigen. Schöner Mist.

Ja, aber wir sind uns zu dritt einig. Er hat über niemanden mehr Macht. Der Zerfall seines Ansehens und seiner Zustandes in den letzten Wochen ist erschreckend.
 
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