Das liebe Gehalt Teil 2

Benutzer113076 

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Bei dieser Umfrage kam heraus, dass es die meisten sind, die entweder nie Erhöhungen kriegen oder aber gleich sehr, sehr viel.

Nun an die Leute, die nie Erhöhungen bekommen haben bisher:
Wie lange arbeitest du da schon und wie lange hast du keine Erhöhung bekommen?
Woran liegt es?
Wann war das letzte Gehaltsgespräch und wieso war es erfolglos?
Wie lautet der Plan? Irgendwann wechseln?

Und an die, die sehr viel mehr im Vergleich zum Vorjahr bekommen haben, woran lags?
Irgendwelche Tipps an diejenigen, deren Steigerung 0% betrug?
 

Benutzer9402 

Meistens hier zu finden
Und an die, die sehr viel mehr im Vergleich zum Vorjahr bekommen haben, woran lags?
Was im Endeffekt den Ausschlag gegeben hat, kann ich nicht sagen, da ich nicht in den Kopf von meinem Chef schauen kann, aber die folgenden Punkte habe ich im Gehaltsgespräch angebracht bzw. wurden angesprochen:
- Eigenständige Fortbildung
- Erfahrung und Wissen über die Softwarebasis -> z.T. bin ich exklusiver Know-How-Träger
- überdurchschnittlicher Einsatz (aber hier nicht andere schlecht gemacht, sondern meinen Einsatz hervorgehoben)
- Eigenständigkeit und Bereitschaft Verantwortung zu übernehmen

Das sind jetzt die wichtigsten Punkte an die ich mich noch erinnere. Das Gehaltgespräch ist auch immer eine Art Verkaufsgespräche. Man muss seine eigene gebrachte Leistung entsprechend verkaufen können.
 

Benutzer56469  (36)

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Da wo ich jetzt beschäftigt bin gibts sowieso keine Gehaltserhöhungen und ehrlich gesagt ist mir das sowas von wurscht man ist einfach nur froh dass man dort wieder weg kommt.

Bei meinem Vorigen Job wo ich 5 Jahre war gabs zwar keine Erhöhungen aber oft mal ne Prämie oder ein Essen wurde gezahlt. :zwinker:
 

Benutzer120681  (28)

Öfters im Forum
Ich bekomme doppelt so viel wie im letzten Jahr...dank Firmenwechsel :zwinker:
 

Benutzer2103 

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Ich kann Finalizer nur recht geben. Ein Gehaltsgespräch ist immer auch ein Verkaufsgespräch, in dem man seine eigenen eingebrachten Leistungen ins positive Licht rücken und dieses dem Vorgesetzten erläutern muss. Die erbrachte Leistung ist es nunmal, was den eigenen Wert für das Unternehmen im Ganzen und der eigenen Abteilung in kleinem Rahmen bringt.
Vor einem solchen Gepräch sollte man sich deshalb immer Gedanken darüber machen, was man seit dem letzten Gespräch geleistet oder auch darüber hinaus geleistet hat, wenn es Nullrunden gegeben hat.

Ich habe eine Gehaltserhöhung bekommen, das stand aber schon zuvor fest. Es gibt bei uns eigentlich jährlich Gehaltserhöhungen, nur die Höhe wird im Jahresgespräch diskutiert.
 

Benutzer113076 

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Ich kann Finalizer nur recht geben. Ein Gehaltsgespräch ist immer auch ein Verkaufsgespräch, in dem man seine eigenen eingebrachten Leistungen ins positive Licht rücken und dieses dem Vorgesetzten erläutern muss.
Und wenn der Vorgesetzte alle Punkte, die man sich notiert hat einem vorweg nimmt und erzählt wie toll man doch ist, dass sie absolut begeistert sind, keinerlei Kritikpunkte haben, man dieses und jenes super gemacht hat und im gleichen Atemzug sagt "du kriegst nicht mehr Gehalt"? :frown:
 

Benutzer44981 

Planet-Liebe Berühmtheit
Und wenn der Vorgesetzte alle Punkte, die man sich notiert hat einem vorweg nimmt und erzählt wie toll man doch ist, dass sie absolut begeistert sind, keinerlei Kritikpunkte haben, man dieses und jenes super gemacht hat und im gleichen Atemzug sagt "du kriegst nicht mehr Gehalt"? :frown:
Wenn das nicht z.B. mit schlechter Auftragslage, knappen Kassen der Firma, o.Ä. plausibel begründet wird, würde ich meinen Chef - zumindest wenn das nicht nur ein mal vorkommt - wohl doch fragen, wie er dann gedenkt, meine Leistung mit mehr als leeren Worten zu honorieren und mich in der Firma zu halten, während andere Firmen mehr Geld zahlen. (Sofern ich nicht sowieso schon ein ein außergewöhnlich hohes Gehalt bekomme oder froh sein muss, überhaupt einen Job zu haben, weil es für mich kaum passende Jobs gibt)

Man muss sich vom Arbeitgeber doch nicht Alles einfach so gefallen lassen.
 

Benutzer7157 

Sehr bekannt hier
Und an die, die sehr viel mehr im Vergleich zum Vorjahr bekommen haben, woran lags?
Irgendwelche Tipps an diejenigen, deren Steigerung 0% betrug?

bei mir lag es daran, dass ich mich leistungsmäßig einfach sehr gesteigert habe. es waren meine ersten 1,5 jahre berufserfahrung, in denen macht man ja doch schon - je nach gebiet mehr oder weniger - einen großen sprung. da mein chef schon bei meiner einstellung eine baldige gehaltserhöhung zugesichert hatte, hatte ich nach 1,5 jahren dann sehr leichtes spiel.

an deiner stelle würde ich den chef fragen, warum ihn deine leistung denn keine bessere honorierung wert ist. ich würde auch meine unzufriedenheit mit dem gehalt durchaus nachdrücklich thematisieren.
 

Benutzer113076 

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bei mir lag es daran, dass ich mich leistungsmäßig einfach sehr gesteigert habe. es waren meine ersten 1,5 jahre berufserfahrung, in denen macht man ja doch schon - je nach gebiet mehr oder weniger - einen großen sprung.
Großer Sprung in den ersten 1,5 Jahren, autsch..... :frown:
Aber gratuliere, falls das Einstiegsgehalt keine 400 Euro war oder so :grin:

Wenn das nicht z.B. mit schlechter Auftragslage, knappen Kassen der Firma, o.Ä. plausibel begründet wird, würde ich meinen Chef - zumindest wenn das nicht nur ein mal vorkommt - wohl doch fragen, wie er dann gedenkt, meine Leistung mit mehr als leeren Worten zu honorieren und mich in der Firma zu halten[...]
Leere Worte ist relativ, irgendwas ziehen die sich immer aus der Nase um das zu begründen. Durch die hohe Fluktuation und den Gerüchten, die es so gibt, bin ich mir sicher, dass es gelogen ist.

Ich fühle mich nur noch verarscht und nicht wertgeschätzt und habe keinerlei Motivation mehr.
 
S

Benutzer

Gast
Man muss sich vom Arbeitgeber doch nicht Alles einfach so gefallen lassen.

Wenn man in der Position ist Forderungen zu stellen sicherlich nicht. Aber nicht jeder Arbeitender in DE hat ein Studium und das dann noch in einem Bereich wo Top-Leute mehr als gefragt sind. Dann kann man deine Argumentation ja verstehen, mit der Realität eines normaler Arbeiters hat das aber leider wenig bis garnichts zu tun. Und genau in diesen Bereich (mittlerer Bildungsabschluss, Ausbildung + Berufserfahrung) wird heute doch die größte Ausbeute produziert. Du bist eben nur eine Nummer und ersetzbar. Wenn du dann noch Familie und Kind hast überlegst du dir das wohl dreimal Lohnt und Brot für ne Gehaltsstufe höher aufzugeben.... Leicht gesagt ist das alles, mit der Realität aber wenig zu tun, das du sowas nicht wissen kannst will ich dir aber auch nicht ankreiden. Studium und Ausbildung sind halt völlig unterschiedliche paar Schuhe und das nicht nur in der Entlohnung.

Zum Topic:

Meine Gehaltserhöhungen passieren nur, wenn der Tariflohn sich verändert. Wirkliche Verhandlungsgespräche gibt es nicht, Umsatzbeteiligung? Tz, das ich nich lache. Warum ich trotzdem in der Firma bleibe? Weil das soziale Umfeld stimmt und ich jeden Tag mit einem Lächeln zur Arbeit gehen kann, ist mir mehr Wert als die beste Entlohnung meiner Arbeitskraft.
 

Benutzer113076 

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Studium und Ausbildung sind halt völlig unterschiedliche paar Schuhe und das nicht nur in der Entlohnung.
Leider eben auch nicht mehr, ich kenne so viele studierte Leute, die so viel wie ein Busfahrer verdienen. Mich selbst nicht ausgenommen.
 

Benutzer54399 

Planet-Liebe Berühmtheit
Und an die, die sehr viel mehr im Vergleich zum Vorjahr bekommen haben, woran lags?
Irgendwelche Tipps an diejenigen, deren Steigerung 0% betrug?

Bei mir war es ehrlichgesagt nie sonderlich schwer eine hohe Erhöhung zu bekommen. In der ersten Firma gab es eh jährliche Gehaltsverhandlungen, die waren fest eingeplant. Da mein Chef mit mir zufrieden war und mein Einstiegsgehalt in der Firma relativ durchschnittlich war, es im Vergleich zu meinen Kollegen dann aber doch eher niedrig war, habe ich bei den jährlichen Verhandlungen immer einen großen Anteil aus dem Pott bekommen.
Der Wechsel der Firma war natürlich auch sehr lohnenswert.

Meine Tipps:
1. Nicht warten, bis der Chef auf einen zukommt, sondern auch selbst auf den Chef zugehen und eine Gehaltsverhandlung fordern. Natürlich sollte man dem Chef auch einen Grund geben mehr Geld zu zahlen, für ihn soll es sich ja auch irgendwie lohnen.

2. Gerade in Berufsfeldern, in denen es sehr auf Berufserfahrung ankommt, sollte man sich nicht zu sehr an einer Stelle festbeißen, sondern auch mal einen Wechsel der Firma in Betracht ziehen. Das hat einmal den Vorteil, dass man wieder neue Dinge lernt und man kann sich beim Wechsel der Firma auch gleich selbst eine saftige Gehaltserhöhung geben.
 
S

Benutzer

Gast
Off-Topic:
Leider eben auch nicht mehr, ich kenne so viele studierte Leute, die so viel wie ein Busfahrer verdienen. Mich selbst nicht ausgenommen.

Warum leider? Ich finde die Abwertung grauenhaft und dieses pseudo Gehaltsgefassel manch eines "noch" Studierenden. Völlig abgehobene Vorstellungen, für was? Das sie das Studium beendet haben? Aber ich will hier keine Grundsatzdiskussion anfangen und dir deinen Thread kaputt machen.
 

Benutzer113076 

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Off-Topic:


Warum leider? Ich finde die Abwertung grauenhaft und dieses pseudo Gehaltsgefassel manch eines "noch" Studierenden. Völlig abgehobene Vorstellungen, für was? Das sie das Studium beendet haben? Aber ich will hier keine Grundsatzdiskussion anfangen und dir deinen Thread kaputt machen.
Ein Studium kostet nun mal sehr viel mehr Zeit und Geld, völlig legitim dafür normalerweise auch ein höheres Einstiegsgehalt zu bekommen.
Wobei es hier nicht mal um Einstiegsgehälter geht sondern leider um das reguläre.
 

Benutzer54399 

Planet-Liebe Berühmtheit
Ein Studium kostet nun mal sehr viel mehr Zeit und Geld, völlig legitim dafür normalerweise auch ein höheres Einstiegsgehalt zu bekommen.
Wobei es hier nicht mal um Einstiegsgehälter geht sondern leider um das reguläre.
Höher als wer?

Ich würde z.B. einsehen, dass ein studierter Informatiker ein höheres (Einstiegs)gehalt hat, als ein gelernter Fachinformatiker.
Wenn aber jemand 6 Jahre griechische Philologie studiert hat, dann wird die Person damit kaum große Chancen auf dem Arbeitsmarkt haben* und dementsprechend vielleicht auch kein großartiges Gehalt bekommen.

* Reine Vermutung von mir, falls griechische Phiologen(?) doch gebraucht werden, dann einfach durch ein anderes Fach mit schlechten Berufschancen auswechseln.
 
S

Benutzer

Gast
Off-Topic:
Ein Studium kostet nun mal sehr viel mehr Zeit und Geld, völlig legitim dafür normalerweise auch ein höheres Einstiegsgehalt zu bekommen.
Wobei es hier nicht mal um Einstiegsgehälter geht sondern leider um das reguläre.

Legitim ist daran garnichts, lediglich ein Argument was offenbar rechtfertigt das die Jahreseinkommen zwischen Studium und Ausbildung völlig abgehoben sind. Ich für meinen Teil kann das nicht verstehen. Etwas mehr ja, vielleicht 10.000 aufs Jahr gesehen aber nicht wie es jetzt ist, das eine nicht wissen wie sie über die Runden kommen und andere garnicht genug Freizeit haben um das Gehalt zu verkloppen.
 

Benutzer113076 

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Legitim ist daran garnichts, lediglich ein Argument was offenbar rechtfertigt das die Jahreseinkommen zwischen Studium und Ausbildung völlig abgehoben sind. Ich für meinen Teil kann das nicht verstehen. Etwas mehr ja, vielleicht 10.000 aufs Jahr gesehen aber nicht wie es jetzt ist, das eine nicht wissen wie sie über die Runden kommen und andere garnicht genug Freizeit haben um das Gehalt zu verkloppen.
Studierte haben nicht genug Freizeit um das Gehalt zu verkloppen und die, die "nur" eine Ausbildung haben wissen nicht wie sie um die Runden kommen? Da bist du aber nicht ganz up to date.
 

Benutzer20202 

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Und wenn der Vorgesetzte alle Punkte, die man sich notiert hat einem vorweg nimmt und erzählt wie toll man doch ist, dass sie absolut begeistert sind, keinerlei Kritikpunkte haben, man dieses und jenes super gemacht hat und im gleichen Atemzug sagt "du kriegst nicht mehr Gehalt"? :frown:
Ihn fragen ob er das Gehalt für die ja anerkannt gute Leistung als angemessen ansieht. Und welche Wege der Weiterentwicklung er sieht. Zumindest in größeren Firmen gibt es ja recht starre Gehaltssyteme. Es könnte theoretisch sein, dass Du schon an der oberen Grenze von dem bist, was für Position XY bezahlt wird. In dem Fall wäre es interessant mit deiner Führungskraft zu besprechen, was Deine persönliche Weiterentwicklung in dem Betrieb ist. Evtl. bist Du für die momentane Stelle eigentlich überqualifiziert und kannst eine angemessene Beazhlung nur dann erreichen, wenn Du eine höherwertige Aufgabe bekommst, z.B. mit mehr Verwantwortung. Generell sollte das Thema künftige Aufgaben im Jahresgespräch noch als wichtiger als das Gehalt angesehen werden.
Auch wichtig ist den eigenen Marktwert zu kennen und wie die Gehaltsentwicklung in der Branche generell ist. In der Zeitung auf Entwicklungen in der Branche (z.b. tarifabschlüsse in vergleichbaren Tätigkeiten) achten. Auch die Geschäftszahlen des eigenen Unternehmens kennen, wenn diese denn bekannt gegeben werden. Die Ohren offen halten, was andere Firmen so bezahlen. Du sprichts eine hohe Fluktuation an. Es ist immer wichtig ein gutes verhältnis zu seinen Kollegen halten, auch nach deren Aussscheiden. Dabei lernt man viel über die Branche als ganzes kennen. Ich weiß z.B. über einen ehemaligen Kollegen, dass ich in seinem jetzigen Betrieb deutlich mehr verdienen könnten und dort auch prinzipell Leute mit meiner Qualifikation gesucht werden. Ich bin in meiner jetzigen Stelle sehr zufrieden, höre aber bei so etwas schon genau hin, gerade wenn es um Aufgaben mit noch mehr Zukunftsperspektive geht, z.B. noch mehr Verantwortung.
 
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