Das Glück dieser Erde.... lag für mich auf dem Rücken der Pferde.

Benutzer75425 

Verbringt hier viel Zeit
Hallo,
ich kann dich sehr gut verstehen!
Ich reite selber seit 8Jahren und habe jetzt seit einem Jahr ein Pflegepferd.
Du bist doch jetzt umgezogen, ist da nicht ein Stall bei dem du wieder helfen könntest und im Gegenzug halt Pferde bewegen dürftest?

Also bei uns gibts zu Zeit viele Reitbeteiligungen an Pferden die im Offenstall gehalten werden, keien Ahnung ob das was für dich ist. Die sind dann auch nicht all zu teuer und meißtens ist es den Besitzern eagl wie lange du reitest oder eben nichtmehr reitest, vorallem den Besitzern dieser "Hobbypferd". Ich hatte am Anfang auch Sorge wegen meiner "Reitkünste", aber die Besitzerin meinte von vornerein es sei ihr viel wichtiger wie ich mich ums Pferd kümmere und wenn dir Pferde wichtig sind wirst du das ja bestimmt gut machen :smile2:.


Also einfach mal googlen, wirst bestimmt ganz viel finden.

Viel Glück :smile2:
 

Benutzer58933 

Verbringt hier viel Zeit
Ich bin irgendwie in einer ähnlichen Situation. Ich reite seit 14 Jahren, habe seit 12 Jahren ein eigenes Pferd und war in meiner Jugend sehr erfolgreich im Vielseitigkeitssport. Nach einer Verletzung am Sprunggelenk musste ich damit aufhören und verkaufte meine beiden Sportpferde. Mein erstes Pony behielt ich, er ist heute 22 Jahre alt. Mein Herz hängt an diesem Sport und ganz besonders an diesem Pferd, es ist mein Leben. Vor 1,5 Jahren erkrankte es an chronischer Bronchitis, damals dachte ich, er müsste eingeschläfert werden, dem war aber glücklicherweise nicht so. Jetzt hat er seine Rente und wir gehen ab und zu nochmal raus, aber er steht eigentlich größtenteils auf der Wiese. Mir selbst juckt es mächtig in den Fingern, wieder in den Sport einzusteigen, ich hätte auch die Gelegenheit die Pferde einer Freundin zu reiten, aber ich kann und darf nicht, weil mein Fußgelenk im Eimer ist, ich kann nicht länger als 15 Minuten schmerzfrei im Sattel sitzen und es ist nicht zu retten. Eine OP wäre möglich, aber die Chance, dass sie was bringt, ist äußerst gering.
Diese Tatsache, dass ich zwar alle Möglichkeiten habe, aber gesundheitlich nicht mehr kann, bringt mich fast um, ich kann deine Probleme also durchaus nachvollziehen. Auch wenn dir das hier vielleicht nicht wirklich weiterhilft, aber du bist auf jeden Fall nicht alleine.
 

Benutzer54977 

Kurz vor Sperre
hallo :smile2:

ich hab mir jetzt nicht alle beiträge durchgelesen, aber ich schreib dir einfach mal was dazu. ich erzähl halt mal meine reitgeschichte und von meinen mitreitern und wie es zu denen gekommen ist. kenn einige, bei denen es in etwa gleich ist und die einfach nur dankbar sind, dass sie einen netten mitreiter gefunden haben.

ich hab auch zu reiten begonnen, als ich etwa 7,8 jahre alt war. zunächst ein paar jahre nur auf schulpferden, das hat mir aber nicht sonderlich gefallen, da der stall ziemlich schrecklich war.

dann kam ich zu so einen richtigen traumreitstall, so wie man ihn sich vorstellt^^. große koppeln, schönes gebäude, halle, dressurpaltz, springplatz, mt allem drum und dran halt. dort gab es die möglichkeit pferde zu mieten, ich hatte dann 2 mietpferde und bekam dann ein eigenes pferd (2005)
dort war auch alles sehr teuer, gab auch diverse probleme mit der unterstellung, ich mochte mein pferd zwar sehr, aber es gab immer wieder probleme (hufeisen verloren, lahmheit, husten, etc.), es beanspruchte meine ganze freizeit und wirklich gut zusammengepasst hab ich mit meinem pferd auch nie richtig. ich dachte halt immer, das das noch kommen wird...nur war sie halt auch immer sehr stur, eine zicke halt.

nach fast 2 jahren mit ihr wechselte ich dann reitstall, dort war alles nur noch schlimmer, lauter frauen über 50, die keine familie hatten und sich nur über ihr pferd definierten. machten einem immer vorwürfe, wenn man mal nur 2 stunden bleibt..ein pferd braucht schließlich den halben tag zuwendung (sie stand aber auf der koppel, mitreiterin hatte ich auch, die wenig zahlte) naja mit schule ließ sich das nur leider nicht immer vereinbaren. die machten halt aus dem reiten einen richtigen kult, gelästert wurde auch ständig, furchtbar, und keine gleichaltrigen.
ich hatte dann auch einen reitunfall und seither wohl auch einen schock, und da ich auch schon vorher nicht mehr so interesse hatte, wollte ich aufhören. ich brauchte nur einen mitreiter, bis ich einen neuen passenden besitzer für sie gefunden hatte.

gut ich wechselte erneut, der dritte stall nun für mein pferd, ich hoffte wirklich, dass es diesmal passt. war auch ziemlich perfekt.
so und jetzt kommt das warum ich hier eig das schreibe. ich war wirklich schon etwas verzweifelt, hatte nur wenig zeit und brauchte eine mitreiterin. ich war dankbar, als dann eine sich aus dem stall anbot. gezahlt hat sie zwar nichts, aber ich war froh, dass ich hilfe hatte. somit konnte sie mehrmals pro woche immer mein pferd reiten, zahlte nichts, war wie ihr eigenes sozusagen...
und ich kenne einige mädchen, die eine mitreiterin suchen, und die einfach nur froh wären, wenn sie jemanden hätten.

natürlich gibt es besitzer, die nur sehr erfahrene reiter etc auf ihr pferd lassen, für die das pferd eben alles ist. nur gibt es eben auch mädchen, die mit der schule viell viel zu tun haben und einfach jemanden brauchen, der sich ab und zu ums pferd kümmert...sei es entweder gratis oder um wenig geld...
(oder auch berufstätige frauen, junge mütter, die dankbar sind, jemanden verlässlichen für ihr pferd zu haben)

lass dir zeit, bei der suche, ich bin mir sicher, dass sich etwas finden lässt.
 

Benutzer57831  (34)

Verbringt hier viel Zeit
Dur sprichst mir aus der Seele ich kenne das gefühl , was du jetzt hast.

ich war schon immer eine Pferdeverrückte die immer schon den Pferdevirus in sich hatte.

Früher war ich jeden Tag auffen Reiterhof.
leider nicht zum reiten, einfach nur zum streicheln der Pferde.
Dann durfte ich sogar mal ein Pferd putzen von einer die ich nicht kannte.
Da ging mein Herz auf,...
na ja und dann war es auf einmal vorbei das ich jeden Tag mit dem Fahrrad zum Reiterhof fuhr, warum weiss ich heute nicht mehr.

Dann fing es wieder richtig an aber leider dann mit 18 saß ich wieder auf einem Pferderücken, dank Reitstunden.
Jeden Montag habe ich mich gefreut zu reiten,...

und das ging dann auch nach einem halben jahr wieder vorbei wegen geldmangel.

und dann bis mein 21 lebensjahr.
Dann hatte ich 4 Pfelgepferde. Mit meiner Lieblingsstute bin ich dann durch die Wälder galoppiert was einfach ein Traum war,..
dann hatte ich leider mit allen Pferden Probleme weil sie nicht richtig eingeritten waren,...
und da verlohr ich leider die lust zu reiten.
dazwischen hatte ich aber noch Profi Reitunterricht für 10 euro die stunde mit meiner Mutter zusammen
das war einfach super da habe ich viel gelernt.



Na ja und nun seit anfang 2008 hatte ich keinen richtigen KOntakt mehr zu den schönsten Tieren der Welt, wenn ich ein Pferde sehe dann springt mein Herz,.. will es dann auch sofort anpacken ,...
das Zarte Fell spüren den Atem warmen spüren
die wärme des Pferdes spüren,....


ich ahbe meine Pferdesachen auch noch alle , mein Halfter von meiner Pfelgestute das Putzzeug und Longe und viele Bücher,....

vielelicht komme ich ja bald wieder zum Reiten, aber leider wie hier ja schon erwähnt worden ist , ist eine Reitbeteiligung echt teuer, und da ich ausserhalb wohne habe ich auch nicht immer die möglichkeit viel km zu fahren.



also ich verstehe dich zu 100 %



lg Ramona
 
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