Das erste kind beI der neuen geburt dabei?

Benutzer118094  (40)

Benutzer gesperrt
was haltet ihr davon?:
Eine kolegin von mir bekommt bald ihr 2tes kind
Nun will sie dass ihr erstes kind bei der geburt( natürliche geburt) des neuen kindes dabei ist.
Ich persönlich würde das nicht wollen weil ja das kind je nach alter noch nicht begreifft wiso dass jezt die mama so komisch atmet oder sogar schmerzen hat!!
Was ist eure meinung?
 

Benutzer88899 

Verbringt hier viel Zeit
Ich glaub, ich höre das zum ersten Mal, dass jemand das machen möchte. Ich find die Idee nicht gut, eben weil es ja Komplikationen geben kann oder auch wenn nicht die Situation bedrohlich wirken kann. Wie alt ist das Kind überhaupt? Ich finde, es reicht, wenn es direkt danach zu Mama und dem Geschwisterchen kann ...
 

Benutzer59943  (40)

Verhütungsberaterin mit Herz & Hund
Hab ich noch nie gehört, dass das jemand gemacht hat.
Also bestenfalls bei extremen Nachzüglern, wo das erste Kind dann schon erwachsen ist und weiblich. Die haben dann mitunter Interesse bzw. ein sehr enges Verhältnis zur Mutter, vielleicht ist die Mutter auch alleinerziehend.

Aber so grundsätzlich finde ich das eher unpassend bzw. mir leuchtet der Grund nicht ein.
 

Benutzer96776 

Beiträge füllen Bücher
Nein also das würde ich nie und nimmer wollen und keinem kleinen Kind zumuten.
Da hat doch niemand was davon und das ist auch nicht gerade die Regel, noch nie davon gehört.
Bin auch der Meinung, dass es nachher gleich zu Besuch kommen darf und das ist dann auch gut so.
 

Benutzer118094  (40)

Benutzer gesperrt
Ich glaub, ich höre das zum ersten Mal, dass jemand das machen möchte. Ich find die Idee nicht gut, eben weil es ja Komplikationen geben kann oder auch wenn nicht die Situation bedrohlich wirken kann. Wie alt ist das Kind überhaupt? Ich finde, es reicht, wenn es direkt danach zu Mama und dem Geschwisterchen kann ...

Das erste kind ist 3 jährig
 

Benutzer92211 

Sehr bekannt hier
Ich habe davon auch noch nie gehört und finde, dass man einem Kind ein solches Erlebnis ersparen sollte. Ich stelle mir das richtig traumatisch vor. Und auch als Mutter will man doch (normalerweise) nicht gerade noch ein Kind da rumwuseln haben, dass möglicherweise weint und nach einem ruft und überhaupt nicht versteht, warum man vielleicht gerade schreit oder sich zumindest nicht um das Kind kümmern kann. Ich frage mich wirklich, wie man ernsthaft auf so eine Idee kommen kann.
 

Benutzer114120  (29)

Benutzer gesperrt
Ich würde das sogar jetzt nicht mit ansehen wollen. :wuerg:
 

Benutzer69081  (35)

Beiträge füllen Bücher
Keine gute Idee. Wäre das erste schon 15-18 Jahre alt und hätte den Wunsch selbst ausgesprochen, wäre das was anderes aber für ein 3-jähriges ist das eher verstörend, Mama schreien und leiden zu sehen.
 

Benutzer102949 

Beiträge füllen Bücher
Ich habe im Netz schon einige Geburtenvideos gesehen (zu nahezu 100% Hausgeburten), bei denen dauernd kleine Kinder im Alter zwischen 1-10 herumgesprungen sind. Die haben natürlich auch ziemlich skeptisch geguckt, wenn ihre Mutter plötzlich zu stöhnen anfing und haben das gar nicht verstanden. Für mich käme sowas überhaupt nicht in Frage. Am Ende geht was schief und der/die Kleine war direkt dabei, nein danke. Ich glaube wirklich, man ist während einer Geburt genug beschäftigt, da braucht man nicht zusätzlich sein/e Kind/er dabei zu haben, um die muss sich schließlich auch jemand kümmern.

Eine alte Schulkameradin von mir war bei der Geburt ihrer kleinen Schwester dabei. Sie war allerdings 13/14 Jahre älter. Aber auch das würde ich wahrscheinlich nicht machen. Muss einfach nicht sein.

EDIT: Wenn schon manche Väter von dem Ereignis ein Trauma bekommen tu ich das sicher nicht freiwillig meinem Kind an.
 

Benutzer12529 

Echt Schaf
würd ich meinem kind nicht zumuten wollen - es kann doch übberhaupt nich begreifen, warum mama jetzt so schreit,heult,schmerzen hat etc... und wenn es den zusammenhang "weil geschwisterchen auf die welt kommt" schon begriffen hat, kann es vlt sogar auch so enden, dass das erste kind dieses pauschal dafür hasst, dass es mama wehgetan hat etc...

neee... bloß net.
 

Benutzer90972 

Team-Alumni
Finde ich total furchtbar und unverantwortlich. Das Kind versteht doch den Zusammenhang noch gar nicht. Es sieht, dass Mama leidet und Schmerzen hat. Dass das mit etwas sehr schönem und positiven Erlebnis verbunden ist, begreift es noch nicht. Das stelle ich mir für so ein kleines Kind äußerst schlimm vor. Vor allem verbindet es dann das Geschwisterchen vielleicht noch mit Schmerzen für die Mama. Was für eine tolle Ausgangsposition!
Ich glaube nicht, dass es tatsächlich dazu kommt. Jede vernünftige Hebamme wird jawohl davon abraten. Von den Ärzten und der restlichen Famlie mal gar nicht zu reden...
 
S

Benutzer

Gast
Wäre ich absolut dagegen. Das muss für die Kleine ja dann traumatisierend sein. Ich meine, die Mami schreit vor Schmerz und krallt sich ins Bett, Blut fließt... und das soll schön sein?

Da fände ich nen Lolly im Warteraum schöner.

Das wird irgendwann tief sitzen, bzw. will sie selbst dann keine Kinder. Das wäre mir zu riskant.
 

Benutzer59943  (40)

Verhütungsberaterin mit Herz & Hund
Was soll denn ein 3jähriges Kind im Kreissaal? :ratlos:
Das kann ja schon kaum verstehen, was eine Geburt ist. Das hat bestenfalls die Kenntis, dass in Mamas Bauch ein Kind ist und dass das dann eben raus kommt.
Dass das mitunter stundenlang Wehen und Schmerzen sind, dass es auch Komplikationen geben kann usw., das kann man einem 3jährigen Kind kaum verklickern.

Ich kann mir auch nicht vorstellen, dass das einfach so jede KLinik bzw. jedes Geburtshaus akzeptiert.
 

Benutzer51829  (36)

Verbringt hier viel Zeit
Also auf die Idee würde ich ja nie kommen :ratlos:
Weiß nicht was ein Kind da soll, auch wenns mein eigenes ist.
In dem Alter versteht es doch auch noch gar nicht was da passiert...und wenn Komplikationen auftreten? Nachher hat das Kind noch ein Trauma.
Was verspricht sich die Mutter denn davon? :hmm:
 

Benutzer35546 

Meistens hier zu finden
Nein, ich würde meine Kinder nicht mitnehmen. Wenn ich zu Hause entbinden würde, dann wäre das was ganz anderes, allerdings würde ich sie dann versuchen extrem gut drauf vorzubereiten. Mit 3 Jahren können die Kinder ja doch schon ein wenig verstehen.

Aber ich persönlich würde das nicht machen. Wenn sie in einem Alter sind und das selber äußern, dann vielleicht, aber so... nein!
 

Benutzer34605  (35)

Sehr bekannt hier
Mein Gott. Das Kind wird doch höchstens denken bei der ganzen Prozedur: Die Mama stirbt! :schuettel:
 

Benutzer34605  (35)

Sehr bekannt hier
Mit 3?! Glaube ich irgendwie nicht, dass ein Kind in dem Alter weiß, was der Tod bzw. das Sterben bedeutet.

Je nachdem.

Ich hatte aber auch eher etwas allgemeiner geantwortet und meinte halt generell (kleine) Kinder.

Ich arbeite mit Kindern zwischen 3 und 6 Jahren. So mancher kleiner Wurm wusste schon zu viel vom Tod, woher auch immer. Da höre ich mir manchmal die dollsten Geschichten an.

Das Kind in diesem Fall hier würde zumindest ziemlich Angst bekommen.
 

Benutzer98383 

Verbringt hier viel Zeit
Ich würde das auch niemals machen.
Das Kind ist noch viel zu klein, um zu verstehen, was da genau passiert. Auch ältere Kinder brauchen so etwas noch nicht sehen, das kann doch prägend fürs Leben sein.
Ich habe selber noch keine Kinder, aber man weiß doch, dass manche Frauen unter Schmerzen anfangen zu schreien, zu schimpfen und was weiß ich nicht alles. Mal von dem Blut und anderen "Flüssigkeiten" abgesehen, die natürlicherweise auftreten. Außerdem, wie stellt die Mutter sich das vor? Soll das dreijährige Kind stundenlang bei ihr sitzen und warten, dass endlich mal etwas passiert? So eine Geburt kann Stunden dauern - für ein Kleinkind nicht gerade berauschend.
Außerdem sehe ich es auch so, wie hier hier schon gesagt wurde: Die Schmerzen der Mutter könnten das Kind sehr verunsichern und sich ihm einprägen, es kann ja noch nicht verstehen, dass sie "natürlich" sind. Nicht ohne Grund sehen Männer ihre Frauen nach einer Geburt oft mit ganz anderen Augen. Aber sie haben doch eher den Blick des Respekts und der Anerkennung für die Erbrachte "Leistung" im Hinterkopf und nicht den Gedanken "mein neues Geschwisterchen hat meiner Mutti so weh getan, dass sie ganz doll geschrien hat!". Zudem gibt es auch Männer, die in ihrer Frau erstmal lange Zeit nichts sexuelles mehr sehen, da sie sich vor dem Gesehenen ekeln.
Zudem habe ich glaube ich noch nichtmal von irgendeinem Naturvolk gehört, dass dort Kinder bei der Geburt dabei sind. Dabei gehen diese Menschen doch viel natürlicher mit allem um, was für uns schon "komisch" ist. Die Frauen ziehen sich auch mit anderen Frauen zurück.

Mal zum Thema Kinder und Tod: Es ist nicht falsch, auch mit kleinen Kindern über den Tod zu reden, denn der Tod gehört genauso zum Leben dazu, wie alles Andere. Es kommt halt darauf an wie man es macht. Nur allzu oft stehen Eltern in einer Trauersituation total hilflos da und wissen nicht, wie sie mit ihren Kindern reden sollen, wenn Oma, Opa oder auch junge Verwandte gestorben sind. Heutzutage ist der Tod meist ein Tabuthema. Er wird weggeschoben und die Angehörigen sind oft nichtmal mehr in der Lage, sich von ihren Verwandten zu verabschieden, weil "sie ja schon so schlimm aussehen kurz bevor sie sterben" und man das Bild nicht im Kopf haben möchte. Das durfte ich selber erst vor kurzem erleben und sehe es heute ganz anders. Es ist einfach WICHTIG mit Kindern über den Tod zu reden. Nicht traurig und schlimm, eben kindgerecht. Inziwschen gibt es auch einige unterstützende Bücher, die man mit den Kindern gemeinsam ansehen kann.
 
Oben
Heartbeat
Neue Beiträge
Anmelden
Registrieren