Das berühmte "Liga-Spiel"

Benutzer68775  (36)

Planet-Liebe Berühmtheit
Wir reden hier ja darüber, das der Punkt überschritten wurde. Der Mensch sich also Grundlegend in eine negativen Auffassung befindet. Mir ist es daher völlig unlogisch, wie dies sich auf einmal ohne erkennbaren Grund ändern sollte..

Ganz einfach. Weil er es will.
Wie gesagt, wir sprechen ausdrücklich NICHT von Behandlungsbedürftigen organischen Problemen, sondern simplem Pessimismus. Wer sagt, er kann nicht selbst entscheiden, ob er etwas positiv oder negativ bewertet negiert damit für mich auf gerade zu lächerliche Weise seinen freien Willen und seine grundlegenden Handlungsfreiheit, die jedem mitgegeben wird - im Gegensatz zu Selbstbewusstsein, dass NICHT mit in der Wiege liegt.
Ich weiß niemanden, der sich das nicht erarbeitet hat, wie bewusst und wie hart sei nun individuell dahin gestellt.



Und Menschen die sich eben so nicht akkeptieren können? Die werden nie Selbstbewusstsein empfinden, weil dies nur auf Akzeptanz von Ausen resultiert? Das dir als Selbstbewusster Mensch soetwas Fremd ist, darüber muss man nicht diskutieren. Es geht hier aber vorrangig um Menschen die eben NICHT selbstbewusst sind. Wer sonst würde sich selber abwerten?.

Dann haben sie behandlungsbedürftige Probleme. Jeder selbstbewusste Mensch war mal NICHT selbstbewusst. Bei dir klingt das immer so, als kämen die einen glücklichen damit auf die Welt und die andern unglücklichen hätten eh nie eine Chance. Meinen Erfahrungen nach ist das Schwachsinn und eine einfache Ausrede, sich nicht bemühen zu müssen. Man ist halt nicht selbstbewusst, kann man ja nichts dafür. Quark.

Ein Ego-Push in Form von was auch immer, ist natürlich keinesfalls dienlich der Sache... Ich glaube keiner der Selbstbewusst ist, freut sich nicht darüber Akzeptanz zu erfahren, wenn er diese auch nie benötigen würde. Was ist mit Menschen die diese Akzeptanz nicht erhalten, die vorwiegend Ablehnung erfahren. Es wäre diesen Menschen sicherlich nicht dienlich in Ihrer Entwicklung Akzeptanz zu erfahren um ein neues Gefühl für sich zu erhalten. Dieses Gefühl kann dann wiederrum in echtes Selbstbewusstsein gipfeln.

das zäumt aber das Pferd von hinten auf. Denn was ist wenn plötzlich die Bestätigung von außen wegfällt?? Die von dir benannten Menschen haben dann ja nie gelernt, ohne eine solche Bestätigung "sich ihrer selbst bewusst zu sein" - glaubst du wirklich einer der immer nur am Stpck geht und nie eigene Muskeln ausbildet, wird, wenn der Stock plötzlich bricht, auf einmal laufen können, weil er ja so lange den Stock hatte und theoretisch weiß, wie laufen sich anfühlt??

Alles was du anbringt basiert darauf, dass Selbstbewusstsein den einen einfach so zufliegt und den andern eben nicht. Ist halt Quatsch. Damit ist die ganze aufbauende Theorie doch sehr wacklig,
 

Benutzer91095 

Team-Alumni
Was ist, wenn man es angeht dabei aber immer weiter auf Ablehnung stößt? Weil man eben völlig falsche Wege einschlägt? Wie viele Menschen können sich Probleme eingestehen, wie viele können offen ohne Probleme zu Fehlern stehen?

Und wie viele können sich das an dem Punkt eingestehen? Oftmals wird doch der Weg gewählt, der die böse Umwelt als den Sündenbock wählt. Nicht das eigene unfähige Verhalten. Wie oft raten wir hier zum Gang eines Psychologen, wie oft wird das wohl in die Tat umgesetzt?....

Darf ich mal ganz kurz fragen, was du eigentlich wissen willst bzw. ob du hier irgendetwas verurteilst und wenn ja, dann was? Ich hab das jetzt nicht so ganz verstanden.
 
S

Benutzer

Gast
Jetzt hör halt auf, das so über zu dramatisieren :zwinker: Das ist doch unlogisch - es geht gar nicht um idente Gedanken oder Entwicklungen, oder darum jemanden zu überzeugen.
Mir gings primär darum, ob mir jemand logisch erklären kann, wieso dieses offenbar verbreitete Einteilen in verschiedene Ligas grade bei der Partnersuche Sinn macht - oder unabdingbar ist.

Wie soll man dir logisch etwas erklären, wenn dein Verständnis die Gegenseite verstehen zu wollen nicht vorhanden ist? Wer sich nicht auf die Gegenseite einlassen kann und versucht deren Gedanken nachvollziehen zu können, wird eine Sache auch nicht verstehen, wenn sie völlig entgegen gesetzt der eigenen Meinung ist. Es macht keinen Sinn, für dich nicht, für mich nicht und für viele ebenso wenig. Dennoch macht es für die Sinn, die es machen. Die Frage ist warum? Das Warum kann aber nur geklärt werden, wenn man versteht warum ein Mensch so denkt. Dazu muss man ihn verstehen. Ich dramatisiere nichts über, ich versuche lediglich ander Verhaltenmuster zu verstehen, wenn auch sie völlig gegen meine Überzeugung sind.


In meinem Freundeskreis denkt NIEMAND so. Und nein, wir haben nicht alle die idente Entwicklung sozial höher gestellter gemacht^^ mein Freundeskreis setzt sich im Gegenteil schon immer eher aus den "komischen Leuten" zusammen. Keine sozialen "Alphas" weit und breit. Nur normale, intelligente, empathische Menschen, mit unterschiedlichen Hintergründen und Sozialisierungsphasen.

Liegt vielleicht daran, dass du keine Menschen mit negativer Grundhaltung als Freunde hast? Es ergibt für einen positiv denkenden Menschen auch kein Sinn.


Ich kann erkennen, dass jemand so denkt, und sich darin verliert - ich kapier nur nicht, wieso einem vernunftbegabten Menschen nicht die Sinnlosigkeit und Widersprüchlichkeit dieser Ansatzpunkte "warum bin ich in welcher Liga" klar wird, sobald er sich damit beschäftigt.
Und wir reden bitte nicht von behandlungsbedürftigen Transmitterproblemen im Gehirn, das ist doch noch mal ein anderes Kaliber.

Würde man das so einfach beschreiben, würden es heute keine psychischen Krankheiten mehr geben. Wäre die Welt rein rational erklärbar, dann wäre sie wohl bei weitem einfacher. So ist es aber nun mal nicht.
 

Benutzer68775  (36)

Planet-Liebe Berühmtheit
Es geht ja auch nicht darum, dass eine Person etwas "Besseres" ist, wenn sie in einer anderen "Liga" ist, sondern dass sie sich in zentralen Faktoren (Aussehen, Intelligenz, Status ... ) so stark unterscheidet, dass es sowieso keinen Sinn machen wird, es bei dieser Person zu versuchen.

Die meisten Menschen suchen sich eben Partner, die ihnen ähnlich sind. Das natürlich auch auf unbewusster Ebene, denn zu Menschen, von denen man sich verstanden fühlt (weil sie ähnlich sind), fühlt man sich auch hingezogen.

Ist doch egal, wie man das Ganze nun benennt.

Kenne ich in meinem Freundeskreis einige langjährge Gegenbeispiele...
 

Benutzer83901  (36)

Planet-Liebe Berühmtheit
Kenne ich in meinem Freundeskreis einige langjährge Gegenbeispiele...

Ich weiß nur, dass ich bestimmte Gegensätze 1. immer sehr sexy fand und dass sie mich 2. durchaus sehr angespornt haben. Ich liebe ja Herausforderungen... :whistle:
 

Benutzer68775  (36)

Planet-Liebe Berühmtheit
Würde man das so einfach beschreiben, würden es heute keine psychischen Krankheiten mehr geben. Wäre die Welt rein rational erklärbar, dann wäre sie wohl bei weitem einfacher. So ist es aber nun mal nicht.

Off-Topic:
was immer die psychischen Krankheiten da sollen? Das ist doch eine ganz andre Schiene...
 
S

Benutzer

Gast
Ich weiß nur, dass ich bestimmte Gegensätze 1. immer sehr sexy fand und dass sie mich 2. durchaus sehr angespornt haben. Ich liebe ja Herausforderungen... :whistle:

Jau, bestimmte Gegensätze. Aber ich vermute, dass Du bisher weder einen objektiv hässlichen Freund hattest noch einen objektiv einfach gestrickten, oder? :thumbsup:
 

Benutzer91095 

Team-Alumni
Es geht ja auch nicht darum, dass eine Person etwas "Besseres" ist, wenn sie in einer anderen "Liga" ist, sondern dass sie sich in zentralen Faktoren (Aussehen, Intelligenz, Status ... ) so stark unterscheidet, dass es sowieso keinen Sinn machen wird, es bei dieser Person zu versuchen.

Die meisten Menschen suchen sich eben Partner, die ihnen ähnlich sind. Das natürlich auch auf unbewusster Ebene, denn zu Menschen, von denen man sich verstanden fühlt (weil sie ähnlich sind), fühlt man sich auch hingezogen.

Ist doch egal, wie man das Ganze nun benennt.

Ich kann mir vorstellen, dass es zu einem Problem wird, wenn man sich immer zu Personen hingezogen fühlt, in deren Beuteschema man selbst nicht passt. Ganz ehrlich muss ich aber sagen, dass ich so ein Verhalten immer sehr seltsam finde. Natürlich kann man da dann aber auch von dem Liga-Spiel sprechen. Verallgemeinern würde ich das aber nicht. Meine Partner waren für mich nie Kompromisse, weil ich wen aus einer "höheren" Liga nicht haben konnte und deswegen in meinem eigenen Teich gefischt habe. Ich kann auf der anderen Seite aber auch nicht sagen, dass meine Partner in einer Liga über mir waren und ich mich kaum getraut habe, sie für mich zu gewinnen. Das ist einfach total irrational, dass Beziehungen auf so eine Weise entstehen. Zumindest bei mir. Ich bestreite nicht, dass andere ein Liga-Denken haben. Aber es soll mir dann bitte auch nicht unterstellt werden (damit meine ich jetzt nicht direkt dich, aber das passiert in diesem Thread unter anderem).
 

Benutzer68775  (36)

Planet-Liebe Berühmtheit
Nun, dazu müsstest Du schon konkreter werden.

Dass sich Menschen, die sich in den genannten Punkten kein bisschen ähnlich waren anziehend fanden und langjährige glückliche Beziehungen führten und noch führen :zwinker:
Jene Beziehungen führe ich nun hier eher nicht weiter aus - ich wollte nur sagen, es gibt auch andere als die von dir genannten Muster, die auch zu glücklichen Partnerschaften führen können.
Denn auch DAS ist subjektiv, meiner Erfahrung nach.
 

Benutzer113006 

Planet-Liebe-Team
Moderator
Ich sehe schon, ich habe das nicht explizit genug ausgedrückt. Meine Hobbies finden außerhalb des universitären Umfeld in städtischen Vereinen statt. Dennoch gibt es dort niemanden, der nicht studiert hat. Warum ist das so?

Dort wandelt sich das dann mMn. Es kommt weniger auf den Akademikerstatus an, sondern mehr auf die soziale Stellung die man dann innerhalb der "Gemeinde" hat. Sprich der Leiter der freiw. Feuerwehr hat einen höheren soz. Status als der Akademiker der vllt das Doppelte verdient, aber nicht so integriert ist.
Da gebe ich dir recht.
 

Benutzer39498 

Planet-Liebe ist Startseite
Ich denke schon mal in "Ligen", aber eher was Einkommen und beruflichen Erfolg angeht. Das hat aber nichts mit einer wertenden Einteilung zu tun, es ist schlicht so das es Leute gibt, die aus Langeweile ein Haus in Florida bauen, das ist einfach aus meiner Sicht eine "andere Liga". :zwinker: Meiner Meinung nach benutzt fast jeder irgendeine Sorte sozialer Stratifikation (oder Milieus), egal ob bewusst oder unbewusst. Es hilft, sich im Leben und im Alltag zu orientieren und muss nicht (kann aber) mit einer Wertung einher gehen. Und selbst diese Wertung ist nicht inhärent böse, ist auch nur eine Orientierungs- und Sortierungsmethode..

Was "Ligen" in der Partnerschafts- (oder Sex-) Anbahnung angeht erlebe ich das in meinem Bekanntenkreis überhaupt nicht so. Ich persönlich habe bisher immer die Kerle gekriegt, die ich persönlich toll fand, auch solche die andere Frauen extrem toll fanden - und solche, bei denen andere Frauen nur die Augenbrauen hochziehen. Ich überlege doch nicht vorher, ob ein Typ "hübsch genug" oder "zu hübsch" ist (oder was auch immer man als Merkmal nehmen will), wenn wir uns gegenseitig nett und attraktiv finden, scheinen wir uns doch eh in einem ähnlichen Milieu zu bewegen.
Ich hab' auch noch nie einen Kerl nicht angesprochen weil ich ihn besonders attraktiv fand, ganz im Gegenteil :grin:
 

Benutzer83901  (36)

Planet-Liebe Berühmtheit
Jau, bestimmte Gegensätze. Aber ich vermute, dass Du bisher weder einen objektiv hässlichen Freund hattest noch einen objektiv einfach gestrickten, oder? :thumbsup:

Objektiv hässlich? Hm. Einer hatte ganz furchtbar schiefe Zähne. Aber dafür schöne Augen. :grin: Hässlich war er aber nicht.

Und objektiv einfach gestrickt? Doch, hatte ich schon. War aber trotzdem ein toller, lieber Kerl. Letztlich scheiterte das aber daran, dass er über seine Ex noch nicht hinweg war. Kurz nach unserer Trennung war er auch wieder mit ihr zusammen. Hmpf. :ratlos: :grin:
 
S

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Gast
Ich bestreite nicht, dass andere ein Liga-Denken haben.

Das ist ja auch alles eher unbewusst. Aber man muss sich nur mal einen Nachmittag lang in ein belebtes Straßencafé setzen und die Leute beobachten. Die meisten (natürlich nicht alle :sleep:) Paare bewegen sich optisch doch in der gleichen "Liga" und es ist eher die Ausnahme, dass man einen objektiv hässlichen (bäääh das klingt so fies :/) Menschen zusammen mit einem Topmodel sieht.

Von den Stars und Sternchen kennt man sowas aber durchaus, nur haben die "hässlichen" Geld, Macht oder einen gewissen Status, sodass das Aussehen kompensiert werden kann.[DOUBLEPOST=1371417760,1371417667][/DOUBLEPOST]
Meiner Meinung nach benutzt fast jeder irgendeine Sorte sozialer Stratifikation (oder Milieus), egal ob bewusst oder unbewusst. Es hilft, sich im Leben und im Alltag zu orientieren und muss nicht (kann aber) mit einer Wertung einher gehen. Und selbst diese Wertung ist nicht inhärent böse, ist auch nur eine Orientierungs- und Sortierungsmethode..


Eben.
 
S

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Gast
Ganz einfach. Weil er es will.
Wie gesagt, wir sprechen ausdrücklich NICHT von Behandlungsbedürftigen organischen Problemen, sondern simplem Pessimismus. Wer sagt, er kann nicht selbst entscheiden, ob er etwas positiv oder negativ bewertet negiert damit für mich auf gerade zu lächerliche Weise seinen freien Willen und seine grundlegenden Handlungsfreiheit, die jedem mitgegeben wird - im Gegensatz zu Selbstbewusstsein, dass NICHT mit in der Wiege liegt.
Ich weiß niemanden, der sich das nicht erarbeitet hat, wie bewusst und wie hart sei nun individuell dahin gestellt.

Ist dir noch nie in den Sinn gekommen, dass die Menschen die das praktizieren nicht wollen? Da ist kein Wille, null nada. Und ja, ich rede auch nicht von depressiv kranken Menschen, denndoch kann man zu einem werden, wenn der Wille fehlt und das Leben nur "negativ" erscheint. Darum gehts es mir. Jemand der eine Kopfrunter haltung im Leben verfolgt, ist anders, als jemand der mit Kopf hoch durchs Leben geht. Kann ich vom ersteren Typus jetzt erwarten, dass er gegen seinen Charakter handelt? Sich aufeinmal wie ein Kopf hoch Mensch verhält? Ich finde nicht. Warum sind wir Menschen so unterschiedlich in unserem Denkmuster?





Dann haben sie behandlungsbedürftige Probleme. Jeder selbstbewusste Mensch war mal NICHT selbstbewusst. Bei dir klingt das immer so, als kämen die einen glücklichen damit auf die Welt und die andern unglücklichen hätten eh nie eine Chance. Meinen Erfahrungen nach ist das Schwachsinn und eine einfache Ausrede, sich nicht bemühen zu müssen. Man ist halt nicht selbstbewusst, kann man ja nichts dafür. Quark.

Nein die anderen, die Selbstbewusst sind haben irgendwann mal ein Schlüsselerlebniss gehabt. Dieses hat sie Selbstbewusst werden lassen. Wie das Erlebnis im konkreten aussieht, keine Ahnung. Ich sage auch nicht, dass sie nichts dafür können. Nur was erreiche ich bei einem Mensch, wenn ich ihm sage "brauchst nur Willen" dann wird das schon? Wenn der Wille doch schon längst fehlt. Wie erreiche ich diese Person um sie wirklich ernshaft zum Umdenken zu bewegen?




das zäumt aber das Pferd von hinten auf. Denn was ist wenn plötzlich die Bestätigung von außen wegfällt?? Die von dir benannten Menschen haben dann ja nie gelernt, ohne eine solche Bestätigung "sich ihrer selbst bewusst zu sein" - glaubst du wirklich einer der immer nur am Stpck geht und nie eigene Muskeln ausbildet, wird, wenn der Stock plötzlich bricht, auf einmal laufen können, weil er ja so lange den Stock hatte und theoretisch weiß, wie laufen sich anfühlt??

Ist es nicht völlig egal wie es augenscheinlich erstmal zum Selbstbewusstsein kommt? Hauptsache die Person erlangt einen positiven Blick. Wenn das auf Akzeptanz von Ausen basiert, was ist daran verkehrt? Hauptsache es passiert überhaupt etwas. Hätte ich damals nicht eine Lehrstelle bekommen, wäre ich wohl auch nie aus dem negativen Strudel in den ich geraten bin rausgekommen.




Alles was du anbringt basiert darauf, dass Selbstbewusstsein den einen einfach so zufliegt und den andern eben nicht. Ist halt Quatsch. Damit ist die ganze aufbauende Theorie doch sehr wacklig,

Ehrlich gesagt wirds mir langsam echt zu doof... Ich habe lediglich in positive und negative Menschen unterteilt. Niemand konnte mir erklären, wie ein Mensch mit negativen Blickwinkel auf einmal positiv wird, wenn sein Leben ihm für ihn doch nur negativ vorkommt. Vielleicht denke ich einfach zu verquerrt und keiner versteht was ich sagen will. Wie auch immer, es ist spät und ich habe kein Bedürfniss mehr hier die Finger wund zu tippen. In diesem Sinne noch ne angenehme Nacht.
 
S

Benutzer

Gast
Objektiv hässlich? Hm. Einer hatte ganz furchtbar schiefe Zähne. Aber dafür schöne Augen. :grin: Hässlich war er aber nicht.

Aha. :zwinker:

Und objektiv einfach gestrickt? Doch, hatte ich schon. War aber trotzdem ein toller, lieber Kerl. Letztlich scheiterte das aber daran, dass er über seine Ex noch nicht hinweg war. Kurz nach unserer Trennung war er auch wieder mit ihr zusammen. Hmpf. :ratlos: :grin:

Aha. So einfach gestrickt, dass Du ihm erklären musstest, dass Berlin die Hauptstadt von Deutschland ist? Wahrscheinlich nicht. Solche Menschen gibt's aber und auch die finden unter Umständen einen Partner. Wahrscheinlich keinen durchschnittlich gebildeten, aber jemanden in ihrer "Liga". Ups :whistle:
 

Benutzer83901  (36)

Planet-Liebe Berühmtheit
Meiner Meinung nach benutzt fast jeder irgendeine Sorte sozialer Stratifikation (oder Milieus), egal ob bewusst oder unbewusst.

Zur Orientierung, ganz recht. Aber wie du selbst schon sagst: Das muss keinen wertenden Charakter haben.

Ich verstehe bspw. den ganzen Hype um Geld und Status immer nicht. Ich hatte wohlhabende bis reiche Männer und ich hatte arme Schlucker. War alles gut, ehrlich. Aber Geld hat mich noch nie interessiert, vielleicht liegt das auch daran.

Dass natürlich gewisse Kriterien bei der Partnerwahl eine Rolle spielen, ist klar. Allerdings halte ich Männer dann auch nicht für "zu toll" oder nicht "toll genug". Sie müssen mich einfach reizen, das genügt für den Einstieg schon einmal. :grin:

So einfach gestrickt, dass Du ihm erklären musstest, dass Berlin die Hauptstadt von Deutschland ist? Wahrscheinlich nicht.
Er hat sich dafür kaum interessiert. Er mochte die Natur. Aber ich musste ihm erklären, warum er sich die Hände waschen sollte, wenn er von der Toilette kommt (vor allem nach dem Stuhlgang). Glaube mir, wenn ich dir sage, dass er sehr schlicht im Geiste war. Und vermutlich hätte das auch gar nicht lange funktioniert - also von meiner Seite aus. Aber er war großherzig und freundlich und charmant. Und darüber hinaus war er tüchtig. Dass er viele Dinge weder wusste noch verstand, war eben so.
 
Zuletzt bearbeitet:
S

Benutzer

Gast
Dass sich Menschen, die sich in den genannten Punkten kein bisschen ähnlich waren anziehend fanden und langjährige glückliche Beziehungen führten und noch führen :zwinker:

Ja, es gibt immer Ausnahmen, da muss man nicht immer so betonen, als sei es der Regelfall. Der _Regelfall_ sieht nämlich ganz anders aus.
 

Benutzer34612 

Planet-Liebe Berühmtheit
Redakteur
Nein die anderen, die Selbstbewusst sind haben irgendwann mal ein Schlüsselerlebniss gehabt. Dieses hat sie Selbstbewusst werden lassen.

Das ist Unsinn.
Ein gesundes Selbstbewusstsein/Selbstwertgefühl ergibt sich aus einer positiven Sozialisation, daraus, dass Eltern einem Kind etwas zutrauen und es selbst sein Können und seine Wirkung erfährt, daraus, dass es altersgerecht Eigenverantwortung übernimmt, daraus, dass es lernt, sich Ziele zu setzen und diese zu erreichen (und noch einiges mehr). Das setzt sich idealerweise im Jugendalter fort und bildet sich bis ins Erwachsenenalter heraus.

Das ist natürlich störungsanfällig.
 
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