Cyberbetrug, eventuelle Trennung

Benutzer70527  (31)

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Hallo liebe Planetenbewohner,


vorweg: Das Folgende wird vermutlich lang und ein wenig unstrukturiert - aber ich gebe mir Mühe.


Es ist etwas vorgefallen, wozu ich einfach mal Außenstehende brauche, bzw. deren Meinung. Um die Situation zu verstehen, muss ich die individuellen Vorgeschichten von meiner Freundin und mir schildern - bitte quält euch durch.


Meine Vorgeschichte (teils tabellarisch, damit nicht ganz so unerträglich)


- in der Schule lange gemobbt

- selbstzerstörerische Tendenzen

- konkreter Suizidplan

- Suizid durch Mitschülerin und Polizei (per Schreiben an Vater, nicht persönlich) verhindert

- das ganze Spektrum: Ich bin scheiße, ich hab das Leben nicht verdient, niemand liebt mich.


Dann ein klarer Cut. Ich habe in World of Warcraft (ich höre das vorurteilsbehaftete Raunen in der Menge :grin:) meine ehemalige beste Freundin, S., kennengelernt. Durch Rollenspiel.


Exkurs: Rollenspiel (RP)


Auf sogenannten Rollenspielservern schlachtet man nicht einfach Monster, sondern verkörpert einen Charakter mit Vorgeschichte, Eigenarten etc. Es ist im Grunde, als schriebe man zu mehreren Leuten ein Buch; jeder tippt Handlungen und Äußerungen des eigenen Charakters; andere interagieren damit.


Dieses Rollenspiel kann so weit gehen, wie die beteiligten Spieler wollen. Smalltalk über die Welt des Spiels, Romanzen; es werden auch Beziehungen ausgespielt, teils mit Sex.


Dass das für Außenstehende ein wenig weird und grenzdebil aussieht, kann ich mir vorstellen. Meiner Erfahrung nach machen nicht ausschließlich Sozialinkompetente Rollenspiel; ich möchte das aber nur kurz betonen, nicht das Hobby rechtfertigen.


Durch das Rollenspiel entwickelte sich eine recht innige Freundschaft mit der (verheirateten) S. und ihrem Ehemann, der selbst kein RP betreibt. Spannungen gab es immer wieder dadurch, dass ich mich vernachlässigt fühlte, weil sie so ziemlich die einzige Person in meinem Leben war, von der ich mich verstanden fühlte.


Ich habe mich mit der Zeit in S. verliebt. Das ging nach einer Weile (in der ich die Freundschaft zu ihrem Ehemann nutzte, um mir den Scheiß auszureden) wieder weg. Es kam nach einiger Zeit allerdings wieder, als sie zunehmend Probleme mit ihrem Ehemann hatte. Sowas ist prinzipiell nie gut für eine Freundschaft.


Während ihrer Zeit im Rollenspiel hat S. es sich immer wieder mit ihren Spielpartnern verscherzt. Einer nach dem anderen ließ sie fallen - aber an ihr selbst lag es nie. Dachte sie - und dachte ich. S. hatte mich, da ich mich von ihr abhängig fühlte, recht gut im Griff. Ich habe ihr alles geglaubt, was sie mir gesagt hat, ohne zu hinterfragen.


Anfang 2014 fühlte ich mich wieder einmal vernachlässigt. Das führte dazu, dass ich mich bei A., einer der ehemaligen Spielpartnerinnen von S., ausheulte - was mir strikt untersagt war, da ich ja aus Solidarität nicht mit ehemaligen SpielpartnerInnen zu reden hatte. Wie gesagt: Kontrolle über mich. Im Nachhinein weiß ich das auch.


A. sagte mir, was S. im Laufe der Zeit, in der beide miteinander gespielt haben, so über mich erzählt hat. Ich war äußerst tief in der ganzen "Was S. sagt, stimmt; alle anderen reden nur Unsinn"-Sache gefangen, aber das hat mich erreicht. Warum? Ich beschäftige mich hauptberuflich mit Sprache. Ich erkenne schnell Eigenarten und Stil einer Person - erst recht nach sechs Jahren Freundschaft, in denen man täglich stundenlang miteinander schreibt, wie mit S. Ich wusste sofort: Das kann A. (selbst nicht sehr sprachbegabt, was nicht unintelligent heißt!) sich nicht zusammengeschustert haben, das sind Originalaussagen von S.


Ich habe sie damit konfrontiert. Natürlich war ich der Schuldige, weil ich ja mit einer Person geredet habe, die absolut unantastbar sein sollte. Und weil ich diese Aussagen geglaubt habe. Letzten Endes war ich der Böse. Da es von ihrer Seite überhaupt kein Einlenken und kein Fehlerbewusstsein gab, habe ich sie gebeten, mich nicht mehr zu kontaktieren. Völliger Kontaktabbruch.


Die Vorgeschichte meiner Freundin


- sechs Jahre mit ihrem einzigen Ex-Freund zusammen; Anfang 2014 getrennt.

- absolut selbstignorantes Verhalten: Der Ex hatte das Sagen; er bekam seinen Sex (der ihr immer wehtat), wann er wollte.

- sucht die Schuld immer bei sich

- konnte sich lange nicht von ihrem Freund trennen, biser wegen ihrer (körperlichen) Krankheit Schluss gemacht hat

- sowohl Mutter als auch Ex fuhren immer die "Du bist zu fett"-Schiene (sie hat eine tolle Figur!), dazu ständige Vorwürfe, meine Freundin sei an allem schuld.

- daraus resultierend: Mein Ex kann ihren Körper selbst nicht leiden.


Sie wurde in ihrer Vergangenheit betrogen, extrem unterm Pantoffel gehalten, bevormundet, kurz: wie Scheiße behandelt. Aber sie ist eine unheimlich liebenswerte Person - intelligent, hübsch und vor allem stetig dabei, an sich zu arbeiten. Das hat sich lange nur körperlich gezeigt, weitet sich nun aber auf die Psyche aus: Sie will was machen, sucht sich eine Therapie, lässt sich helfen.


Das Kennenlernen


Meine Freundin und ich haben einander genau einen Tag nach dem ersten aktuellen Stress mit S. kennengelernt (noch kein Kontaktabbruch), also Anfang 2014. Auch meine Freundin macht RP, und wir liefen uns da eben so über den Weg. Im Flüsterchat (hier sprechen nicht die RP-Charaktere, sondern die Spieler) habe ich ihr nach einer Weile mein Leid geklagt. Sie war es, die mir den Mut gegeben hat, den Kontakt mit S. abzubrechen. Ich habe lange geglaubt, ohne S. einfach keinen Anschluss mehr zu finden; fühlte mich von ihr abhängig.


Nach dem Kontaktabbruch mit S. haben meine Freundin und ich uns enger angefreundet. Sie hatte da auch keinen Vertrauten, dem sie das Leid mit dem Ex, mit der Mutter und mit dem Studium (sehr stressig, siehe unten) klagen konnte. Wir waren beide schon ein bisschen ineinander verknallt (vor allem durch Telefonate und Webcam-Chats), als sie sagte: Innerhalb des nächsten Jahres, also bis ca. Juli 2015, will sie studienbedingt keinen Freund. Sehr viel Stress, dazu der Hang, für den Freund (beim Ex so geschehen) das Studium zu vernachlässigen. Ich habe ihr gesagt, dass das Zeit hat.


Im RP hingegen sah es anders aus. Wir waren und sind beide der Meinung, dass es vollkommen reicht, einen Spielpartner zu haben, mit dem sich Romanzen zwischen den Charakteren entwickeln. Das ist nicht unbedingt ein Treue-vs.-Betrug-Gedanke, sondern schlicht und einfach logisch: Man investiert viel Zeit in das Rollenspiel, und wenn man mehrere Leute 'bespaßen' muss, kommt immer einer zu kurz. Also haben wir uns gegenseitig das Versprechen gegeben, nur miteinander zeitintensive Plays zu spielen, mit niemandem sonst.


Einige Zeit vor Weihnachten hat sich S. wieder bei mir gemeldet. Keine Entschuldigung, keine Reue, einfach nur "Ich weiß nicht, wie das passieren konnte", "ich vermisse dich" etc.

Ich habe klipp und klar gesagt: Es wird keine Besuche mehr geben, keinen "Bester Freund"-Status, kein Rollenspiel. Wenn sie ab und zu "Hallo, wie geht's?" schreiben will, antworte ich, aber ich investiere nichts mehr in diese Freundschaft. Hat sie akzeptiert.


Über Weihnachten und Silvester war ich zu den Eltern meiner Freundin eingeladen. Dort haben wir dann auch ihre Bedenken wegen des Studiums über Bord geworfen und uns entschlossen, das einfach mal zu versuchen. Am 23.12. sind wir zusammengekommen. Das Ganze lief sehr langsam an, was vorher auch vollkommen klar war: Nach ihren schlechten Erfahrungen mit dem Ex war uns beiden bewusst, dass selbst grundlegende körperliche Nähe (noch lange kein Sex) eine Überwindung für sie wird. Wir haben uns Zeit gelassen, und es ging ganz gut voran.


Kaum war ich daheim, habe ich Scheiße gebaut. Große Scheiße. Ich bin nicht unzufrieden mit meiner Freundin, mit unserem RP oder sonst mit irgendwas - und trotzdem habe ich mich auf ein Play mit S. eingelassen. Schon wochenlang hat sie es immer wieder angesprochen, ich bin eisern geblieben, aber irgendetwas in mir hat wohl reagiert. In einer schlaflosen Nacht habe ich also mit S. gespielt, und in der darauffolgenden auch.


Gewissenbisse hatte ich währenddessen die ganze Zeit, auch wenn ich S. gegenüber verrucht getan habe. Von wegen, wie aufregend das sei, das alles hintenrum zu machen, und wie tot ich wäre, wenn meine Freundin es herausfinden würde. Nach ein paar Stunden des Spielens habe ich dann aber schon gesagt: Ich hab ein verdammt schlechtes Gewissen und richtig Schiss. S. sagte immer nur: Ist doch nur RP. Hab dich nicht so. - Ich Depp habe weitergespielt.


Beichte


Nach zwei Tagen habe ich es nicht mehr ausgehalten. Es ging nicht um das Spiel an sich, sondern darum, dass ich ein Versprechen gegeben und dann gebrochen habe. Ich habe es meiner Freundin gebeichtet - mit Notlügen. Selbst beim Beichten musste ich noch bescheißen, um nicht ganz so schlecht dazustehen.


Meine Lügen:

a) S. und ich haben einmal miteinander gespielt. Falsch. Zweimal.

b) S. und ich haben uns mündlich dazu verabredet. Falsch. Wir haben geschrieben, aber ich wollte den Wortlaut nicht offenbaren.

c) Das Drängen ging von S. aus. Falsch. In den Wochen zuvor hat sie zwar immer wieder gedrängt, aber an diesem Tag, an dem wir gespielt haben, habeich gefragt, ob sie die Schnauze halten könnte, damit das nie rauskommt. Das führte zum RP.


Auch von der geschönten Version war meine Freundin extrem enttäuscht. Verständlicherweise. Versprechen gebrochen, "betrogen", das Vertrauen zerstört, das sich eh nur langsam aufgebaut hatte. Die Lügen habe ich innerhalb eines Tages gebeichtet, weil ich sowas einfach nicht kann. Ich kann Leute, die mir wichtig sind, nicht dauerhaft bescheißen. Warum ich es überhaupt versucht habe - keine Ahnung. Jedenfalls hab ich's nicht durchgehalten.


Die Folgen


Von meinen zusätzlichen Lügen war sie natürlich noch weniger begeistert. Sie hat geweint, hat mich ausgefragt, wollte sämtliche Mitschnitte lesen. Obwohl wir beide wussten, dass sie das noch weiter runterzieht - aber sie wollte Gewissheit, was da genau lief. Das bewundere ich. Sie hat Gewissheit bekommen - sie weiß alles.


In den folgenden Tagen hat sie mit diversen FreundInnen gesprochen und ein geteiltes Bild erhalten: Chance geben oder abschießen. Letzten Endes hat sie beschlossen, mir eine Chance zu geben - aber da fangen die Probleme erst an.


Sie hat Angst, wieder alles mit sich machen zu lassen - wie bei ihrem Ex. Keinen Schlussstrich zu ziehen, weil sie jemanden für besser hält, als er ist.

Sie hat Angst, dass ich sie wieder bescheiße. Sehr, sehr verständlich - die hätte ich auch, wenn man mir das Vertrauen so unterm Arsch wegreißt.

Sie hat Angst, dass sie Leute zu Arschlöchern macht, weil ihr Ex ja auch am Anfang ganz nett war.

Dazu kommen enormer Stress im Studium, ein unfähiger Praktikumspartner (wegen dem sie jedes Mal beinahe durchrasselt, obwohl sie top vorbereitet ist) und all solches Zeug. Das hilft auch nicht gerade.


Und ich ... fühle mich beschissen. Verdienterweise. Natürlich fühle ich mich schlecht, immerhin habe ich ihr extrem wehgetan (für nichts und wieder nichts; so toll war der 'Betrug' dann auch wieder nicht). Mir womöglich die Zukunft verbaut, die ich mir ausgemalt hatte. Mich damit schockiert, wozu ich imstande bin. Wir schreiben und telefonieren täglich, reden über alles, aber räumliche Distanz will sie nach wie vor (wir führen eine Fernbeziehung mit etwa 500 km Distanz). Zu ihrem Geburtstag (im Familienkreis) bin ich nicht eingeladen; die Großeltern (Vertrauenspersonen) wissen Bescheid, können sich unter RP aber nichts vorstellen und gehen davon aus, dass ich mir beim Cybersex einen von der Palme gewedelt habe. (Habe ich nicht; ich betreibe RP ernsthaft und aus Interesse an Literatur und Handlung, auch wenn erotische Inhalte für mich dazugehören.)


Ich habe nach meinem Fehler nicht das Recht, mich unfair behandelt zu fühlen. So fühle ich mich auch nicht. Ich fühle mich einfach nur unglaublich schlecht. Das wird allzu schnell auch nicht vorübergehen - es dauert mindestens an, bis ich sie das nächste Mal sehe und merke, ob ich ihr noch in die Augen schauen kann. Aber das dauert noch.


Wir haben vorhin telefoniert. Ich habe meine Angst, dass sie doch noch Schluss macht (sie ist nach eigener Aussage mehrmals täglich kurz davor), artikuliert. Dazu sagte sie einerseits, dass sie Angst hat, sich wieder einlullen zu lassen und weiter verarscht zu werden - und andererseits, dass eine Entscheidung, die sie trifft, endgültig ist.

Ich verstand das zunächst als Hinweis, dass ich mir nach einer eventuellen Trennung keine Hoffnungen mehr zu machen habe. Sie betonte dann aber: Sie hat entschieden, mir eine Chance zu geben. Entscheidungen sind endgültig. Unter dem Hinweis, dass sie auch oft daran denkt, die Uni zu schmeißen, es aber nie endgültig tut. So, wie sie daran denkt, sich zu trennen.


Es freut mich natürlich extrem, zu lesen, dass das schon eine endgültige Entscheidung war - aber so schlecht, wie es ihr geht, so enttäuscht, verletzt und traurig, wie sie ist, kann ich es nicht so recht glauben. An ihrer Ehrlichkeit zweifle ich nicht - aber ich glaube, sie könnte sich da selbst überraschen.


Irgendwann demnächst wird sie für zehn Tage mit ihrer Oma in den Urlaub fahren. Einfach mal abschalten. Sie hat angekündigt, sich derweil eventuell gar nicht zu melden. Eine richtige Auszeit. Ich gönne ihr das, und wann immer sie Zweifel hat, ob sie wirklich gehen sollte, ermutige ich sie, weil ich glaube, dass es ihr gut tut. Aber ich habe auch tierische Angst davor, dass sie merkt, wie leicht es ihr fällt, ohne mich zu sein. Dass das das letzte Zünglein an der Waage ist, um mich endgültig abzuschießen. Verdient hätte ich es ja.

Den Kontakt zu S. habe ich mittlerweile endgültig gekappt. Ich wollte mit ihr darüber reden und das fairerweise ankündigen, allerdings hat sie meine Nachfragen dazu ignoriert. Dementsprechend ist der Kontakt nun wortlos abgebrochen worden - neuer Facebook-Account, neuer Skype-Account, auf dem Handy auf der Blocken-Liste, alles drum und dran.

Die Frage an PL


Hm. Gibt's nicht. Ich glaube "von der Seele schreiben" hat schon ein wenig geholfen. Wenn jemand seine/ihre Meinung dazu sagen möchte, freue ich mich darüber, egal, wie sie ausfällt. In Ermangelung einer besseren Frage: Was denkt ihr über das Ganze?


Danke für eure Zeit und Mühe.

- Viech
 
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Benutzer136035 

Sorgt für Gesprächsstoff
Ehrlich gesagt kann ich das mit den Rollenspielen nicht wirklich verstehen, deswegen lasse ich das liebe raus und konzentriere mich auf Lüge, Enttäuschung und Vertrauensbruch.

Wenn einer den anderen enttäuscht und dann nochmal eine "Chance" gegeben wird, ist es IMMER schwer, für beide, denke ich. Für den, der das Vertrauen verloren hat, weil es auf alle Kleinigkeiten achtet, sich selbst wieder verletzt, indem er dran denkt und sich wieder erinnert und weil er es im Endeffekt nie verstehen kann, also muss er es de facto vergessen. Können viele erst nach einiger Zeit. Für den zweiten auch, weil er es nicht mehr rückgängig machen kann, sich nur bemühen kann, aber merkt, dass es irgendwie nicht von jetzt auf gleich besser wird und vielleicht noch weiteres "falsch" macht oder Angst davor hat - oder sogar resigniert.
Also hilft bei beiden wahrscheinlich nur, dass Zeit vergeht, auch wenns hart ist bis dahin :frown:

Ich weiß natürlich nicht, ob das jedermanns Sache ist, aber ich glaube, reden hilft und beschleunigt am meisten, und zwar zu zweit und öfter mal initiiert von dir - ohne dass sie was tun muss als Beginn - und auch nicht bei ihr nachfragen und bedrängen und darauf hinzielen, dass sie nicht Schluss macht oder sowas, sondern einfach ohne was: von dir erzählen, was du denkst, was du machst, dass du sie magst, was du vorhast. So, dass sie das Gefühl kriegt, dass sie über dich Bescheid weiß und du das willst und auch von dir selbst aus ehrlich zu ihr bist, und letztlich, dass sie das Gefühl hat, dich zu kennen und zu verstehen und dadurch wieder Vertrauen haben kann.
Ich glaube, bei ihr sind mehr Dinge passiert als du ihr das gebeichtet hast: Einerseits, du warst mal in die andere verliebt, wer weiß was passieren würde, wenn du sie haben könntest? Andererseits, du hast eine Vereinbarung getroffen und dich nicht dran gehalten, das an sich ist blöd, aber dann noch genau wegen der anderen... Sie ist mit sich unzufrieden, bist du es auch und interessierst dich doch für die andere wieder mehr, immerhin war die früher da und du hast sogar deswegen gelogen? etc. etc. ... Das sind sicher alles eigentlich Kleinigkeiten und für sich oft nicht so schlimm, aber sie hat Angst, ebenso wie du, und da kann das emotional zu einem scheinbar unüberwindlichen Berg werden, der einem plötzlich vorkommt wie das Ende der Welt.
Aber ich glaube, Zeit beseitigt den auch wieder und lässt ihn schrumpfen oder in Einzelteile zerbröseln.

Ich glaube, der Anfang von Beziehungen und vom Verliebtsein ist schwer. Ich empfinde es jedenfalls meistens so. Wenn man den anderen nicht gut kennt, aber trotzdem sehr mag, kommt es leichter zu Missverständnissen, emotionalen Missverständnissen, man konzentriert sich mehr auf die Form von manchen Dingen als den Inhalt (was oft nicht gut ist). Manch vertragen es dann plötzlich nicht, wenn über Whatsapp oder wo nicht ausreichend geantwortet wird und sowas. Und andere wissen eben nicht, wie sie einen möglichen "Vertrauensbruch" - oder besser: eine unerwartete Handlung, die beweist, dass man den anderen nicht so gut kennt - einordnen können und gehen vom Schlimmsten aus.
Das legt sich normalerweise irgendwann (wenn alles gut geht).

Ich wünsch euch jedenfalls alles Gute :smile:
 

Benutzer96776 

Beiträge füllen Bücher
Hallo das_Ich_Viech,

als ich deinen Text zu Ende gelesen hatte, versuchte ich vergeblich, den riesengroßen Fehler zu finden. Ihr habt offensichtlich beide einiges hinter euch und dass da das Vertrauen generell angeknackst ist, ist ganz logisch. Hinzu kommt, dass ich was solche Rollenspiele angeht, keineswegs bewandert bin, das ist absolutes Neuland.
Dennoch finde ich deinen Ausrutscher zwar auch nicht gerade lobenswert, aber sicherlich kein Grund, sich deswegen zu trennen. Du hast ihr ja die Wahrheit offenbart und das war sehr mutig und richtig von dir! Das würde nicht jeder tun und so zu seinen Fehlern stehen, da kannst du wirklich stolz auf dich sein.
Niemand ist fehlerfrei und ich halte es wirklich keineswegs für unverzeihlich, sondern könnte darüber hinwegsehen. Klar ist es nicht schön, erst recht bei der Vorgeschichte deiner Freundin, aber ich sehe hier wirklich nicht den zu gravierenden, einschneidenden Fehler, der eine Beziehung zerstören könnte.
Wie dem auch sei... Vergangen ist vergangen, man kann es nicht mehr rückgängig machen und auch wenn ich generell skeptisch bin, würde ich dir sofort(!) glauben, dass du es tun würdest, wenn du könntest!
Du musst dir selbst verzeihen!
So würde ich dir raten, ihr ein wenig Freiraum zu geben und dann wird sich das schon einrenken, du hast getan was in deiner Macht stand und solltest dir keine Vorwürfe mehr machen oder zu viel darüber nachdenken! Alles Gute!
 
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Benutzer64981  (33)

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Hai,

für mich ist dieses gesamte Konstrukt auf sehr wackeligen Füßen und extrem überzogen, obwohl ich mich mit dieser Welt ein wenig auskenne. Habe schon drei mal einen Text angesetzt, aber bekomme absolut nicht formuliert, was ich sagen möchte.

Im Großen und Ganzen wünsche ich dir, dass du daraus lernst, was geschehen ist und dass sie die Auszeit nutzt, darüber nachzudenken, was sie will, genauso wie du sie nutzen solltest... und natürlich ein zufriedenstellendes Ergebnis aus alldem :zwinker:
 

Benutzer72433 

Planet-Liebe ist Startseite
als jahrelange wow-spielerin der das alles nicht fremd ist... jap, du hast scheisse gebaut, definitiv. ich an ihrer stelle wäre ebenfalls massivst angepisst gewesen.

soweit zu deinem fehler, das danach... merkst du eigentlich wie sie dich manipuliert (bewusst oder unbewusst sei dahingestellt)? wenn sie dir - euch - eine chance geben will wäre die grundbedingung ja wohl dass sie dir verzeiht und nicht permanent darauf rumreitet, dass nicht du der böse bube und sie die arme empfindliche jungfrau ist der böses getan wird, oder? von verzeihen lese ich da aber garnichts, im gegenteil, sie hat sich an deinem fehler gepackt und lässt dich leiden - viel länger und mehr als wenn sie einfach lebewohl gesagt hätte.

du scheinst ein sehr netter und verständnisvoller mensch zu sein, das ist definitiv eine gute eigenschaft und könnte ihr auch viel helfen - nur machst du dich selber kaputt wenn du dir ihre vorwürfe ewig antust und selber wiederholst.

menschen machen fehler und wenn man sie liebt und nicht verlieren will, dann verzeiht man ihnen diesen fehler - und ich bin mir sehr sicher dass dieser fehler für dich zu der sorte "einmal und nie wieder" gehört. wenn ich sowas:
Ich habe nach meinem Fehler nicht das Recht, mich unfair behandelt zu fühlen.
lese rollen sich mir die zehennägel auf... doch, sie behandelt dich unfair. und du hast das recht, das auch so zu sehen und eine andere behandlung zu erwarten. wenn sie dich nicht verlieren will ists an der zeit mal drüber hinweg zu kommen, wenn sie das nicht kann sollte sie das auch so sagen und das ganze beenden, dich freigeben damit du eine andere frau finden kannst. ich weiß, du willst sie auch nicht verlieren... aber stell dir mal vor das geht noch jahrelang so weiter, hälst du das für eine glückliche beziehung? stattdessen könntest du längst eine andere kennengelernt haben und mit ihr wirklich glücklich sein.
 

Benutzer70527  (31)

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Vielen Dank für eure Antworten; ich hätte nicht mit so viel Unterstützung gerechnet, sondern erst mal mit einem gewaltigen Sturm an "Du bist ein Arschloch".

Nevery Nevery : Deine Antwort hat mich am meisten erstaunt. Ich habe, glaube ich, nicht behauptet, sie würde mir das ewig vorhalten wollen - woraus liest du das? Natürlich wünsche ich mir, dass sie mir verzeiht, verstehe aber auch, wenn das nicht von jetzt auf gleich geht. Eine Manipulation (erst recht eine absichtliche) sehe ich persönlich nicht. Mich interessiert aber sehr, was dich zu diesem Schluss gebracht hat. Kannst du mir vielleicht eine Textstelle nennen, in der ich wie ein Manipulationsopfer wirke? "Dein ganzer Text ist eine einzige Textstelle, die das belegt" zählt nicht! :tongue:
 

Benutzer72433 

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Das Ich-Viech Das Ich-Viech nein, du hast das nicht behauptet - aber es wirkt auf mich so.
aus zwei gründen: natürlich hast du recht dass ein wirkliches verzeihen ne weile dauern kann, nur sehe ich (aus deinem text heraus jedenfalls) nicht den geringsten hinweis dass sie es ernsthaft versucht. für mich wirkt es als habe sie eine partnerschaft mit dir schon abgeschrieben, hält dich aber erstmal noch an der langen führstange. das ist einfach mein gesamteindruck von deinem text.

zweitens behandelt man so ja wohl nicht jemanden den man liebt, oder? ja - du hast einen fehler gemacht. das ist fakt. daraufhin hatte sie zwei möglichkeiten, entweder zu sagen "nee danke" oder "doch, trotzdem". sie wird sich denken können - nein, sie weiß es - dass du dich scheisse fühlst, dass du es bereust und eigentlich grade selber nen bisschen aufpäppelei brauchen könntest. was tut sie? sie lässt dich hängen. sie reibt dir noch explizit unter die nase dass sie jeden tag daran denkt schluss zu machen (wirklich, sehr liebenswert..) - aber, denn sonst würdest du vermutlich selber schluss machen, "das ist ja alles nicht so gemeint". abgesehen davon hast du diese und jene und folgende angst in ihr geweckt - du bist also schuld dass es ihr so schlecht geht, habe bitte ein schlechtes gewissen - nicht nur wegen deiner tat, sondern auch wegen allen folgen die einzig und allein davon abhängen.
sie hat dich ernsthaft soweit bekommen dass du ihr verhalten als richtig und verdient ansiehst - nein, ist es nicht und das sollte dir dein gesunder menschenverstand eigentlich auch sagen!

wenn sie dich immernoch will sollte sie auch das ihre dafür tun dass es euch beiden möglichst schnell wieder gut geht, davon sehe ich aber einfach nichts. siehst du das anders?
 

Benutzer70527  (31)

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Nevery Nevery :

Das macht aus der Sicht von außen natürlich Sinn; ich habe diesen Eindruck aber nicht. Ja, ich sehe das anders. Ich sehe Bemühungen, uns beide wieder auf die Spur zu bringen, auch von ihrer Seite, bemerke aber auch, wie schwer ihr das fällt. Nach ihren Ängsten frage ich sie konkret, weil ich weiß, wie viel davon abhängt - sie reibt sie mir nicht ungefragt unter die Nase.

Sie sagt auch, dass sie ein schlechtes Gewissen hat, wenn sie mich so leiden sieht; gleichzeitig aber, dass ich das selbst ausgelöst habe. Das heißt, sie bemüht sich um eine differenzierte Sichtweise. Für mich ist das kein absichtliches Leidenlassen. Auch finde ich nicht, dass sie das mit mir schon abgeschrieben hat. Das wird aus nichts von dem, was sie mir sagt, in irgendeiner Weise ersichtlich.

Gerade wegen ihrer Schuldgefühle, die sie wegen meines schlechten Gewissens hat, hatten wir vor zwei Tagen eine Diskussion. Sie sagte sinngemäß, dass sie sich nicht sicher ist, ob sie das gerade will - dass ein anderer, dem es schlecht geht, es schafft, sie mit runterzuziehen. Dass jemand solche Macht über sie hat, mit einer einzigen Aussage ("Mir geht es schlecht", "Ich will dich nicht verlieren") schlechte Empfindungen auszulösen.
Ich sagte ihr, dass das nun einmal zu einer Beziehung gehört. Dass der Partner natürlich eine gewisse Macht hat und das eigene Gefühlsleben davon abhängt, wie der Partner sich fühlt. Sonst ginge es mir ja auch nicht schlecht - mir geht's nur schlecht, weil ich daran schuld bin, dass es ihr schlecht geht.
Ich glaube, das hat sie verstanden. Aber ich kann nachvollziehen, dass genau dieser Aspekt ihr schwer zu denken gibt. Dass sie nicht mehr eigenbrötlerisch ganz allein für sich selbst verantwortlich sein kann, sondern emotional von mir abhängt.

Ob das deine Sicht jetzt widerlegt oder bestätigt, weiß ich nicht so recht. Ich weiß nur, dass sie mich keinesfalls absichtlich manipuliert. Sollte sie unterbewusst etwas in der Richtung tun, dann lasse ich mich manipulieren, fürchte ich.
 

Benutzer72433 

Planet-Liebe ist Startseite
Ich sehe Bemühungen, uns beide wieder auf die Spur zu bringen, auch von ihrer Seite, bemerke aber auch, wie schwer ihr das fällt.
hast du dafür vielleicht ein beispiel?
Ob das deine Sicht jetzt widerlegt oder bestätigt, weiß ich nicht so recht. Ich weiß nur, dass sie mich keinesfalls absichtlich manipuliert. Sollte sie unterbewusst etwas in der Richtung tun, dann lasse ich mich manipulieren, fürchte ich.
ja, wie gesagt, ich wollte ihr damit auch keine absicht unterstellen... aber vielleicht solltest du das mal kritisch begutachten. wenn du ihr vermittelst dass du dich selber als - ich übertreibe jetzt mal - minderwertiges stück dreck siehst... wie soll sie es dann anders sehen?

du hast einen fehler gemacht, das weißt du und es tut dir leid - aber rückgängig machen kannst du es nicht und du bist deswegen nicht weniger wert als vorher. ein "ja, trotzdem weiter" beinhaltet zwingend auch verzeihen, sonst ists nur ein schlechter witz.
 

Benutzer150426 

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Und wie soll sie dir wieder vertrauern? Abgesehen davon das sie dich liebt? Meinen Glückwunsch.
Du weißt schon das du sie in eine Zwickmühle gedrängt hast? Immerhin hat sie allen Anschein nach Gefühle für dich und laut deinem Text hast du sie von vorne bis hinten verar***t und ausgenutzt.
 

Benutzer70527  (31)

Sehr bekannt hier
hast du dafür vielleicht ein beispiel?

Als Beispiel dafür sehe ich alleine schon, dass wir jeden Abend stundenlang skypen und sowohl darüber als auch über alles andere reden (neutral, ohne Vorwürfe, die kommen höchstens mal als Nebensatz) und dass wir schon wieder recht normal miteinander umgehen (aus der Ferne). Klar gibt's zwischendurch Situationen, in denen wir wieder auf das Thema kommen und es uns dann beiden schlecht geht, aber die bilden mittlerweile die Ausnahme.

Das Gespräch, das ich im Startpost zusammengefasst habe, in dem sie sagte, ihre Entscheidung, mir eine Chance zu geben, sei endgültig, ist für mich auch ein Beispiel, dass sie sich bemüht. Sie möchte mir die Angst vor dem Schlussmachen ja nehmen, möchte aber auch ehrlich bleiben. Dazu gehört, dass sie mir sagt: Ihre Gedanken kreisen um das Thema Schlussmachen, auch wenn sie es nicht vorhat.

ja, wie gesagt, ich wollte ihr damit auch keine absicht unterstellen... aber vielleicht solltest du das mal kritisch begutachten. wenn du ihr vermittelst dass du dich selber als - ich übertreibe jetzt mal - minderwertiges stück dreck siehst... wie soll sie es dann anders sehen?

Sie sieht sich selbst als solches, weswegen sie ja die Therapie beginnen will. Ich glaube, dass vieles, was zu diesem Eindruck führt (sie würde mir ein schlechtes Gewissen machen wollen) eigentlich ausschließlich daher kommt, dass sie sich in ihrem Eindruck, scheiße zu sein, bestätigt fühlt. Warum sollte jemand sie so bescheißen, wenn sie tatsächlich so hübsch, klug und toll wäre, wie ich es ihr immer sage?

du hast einen fehler gemacht, das weißt du und es tut dir leid - aber rückgängig machen kannst du es nicht und du bist deswegen nicht weniger wert als vorher. ein "ja, trotzdem weiter" beinhaltet zwingend auch verzeihen, sonst ists nur ein schlechter witz.

Korrekt. Sehe ich ganz genau so. Wie gesagt: Ich habe auch das Gefühl, dass sie mir verzeihen will, aber das fällt schwer. Weil sie eben lange verarscht wurde und dem alles gleich verziehen hat. Für sie stehe ich im Moment im Verdacht, genau so ein Arsch wie ihr Ex zu sein.
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Und wie soll sie dir wieder vertrauern? Abgesehen davon das sie dich liebt? Meinen Glückwunsch.
Du weißt schon das du sie in eine Zwickmühle gedrängt hast? Immerhin hat sie allen Anschein nach Gefühle für dich und laut deinem Text hast du sie von vorne bis hinten verar***t und ausgenutzt.

Ich dachte schon, so ein Beitrag käme gar nicht mehr. So weit, wie du es formulierst, würde ich nun nicht gehen - aber ich verstehe die Sichtweise und akzeptiere sie natürlich genau so wie jede andere.
 

Benutzer72433 

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so gesehen klingt das alles durchaus logisch und ich verstehe gut dass dus (noch) nicht aufgeben willst.
Für sie stehe ich im Moment im Verdacht, genau so ein Arsch wie ihr Ex zu sein.
das wiederum finde ich ziemlich hart. ja, nach solchen erfahrungen ist man vielleicht erstmal misstrauisch, aber... ich finde, gegen den verdacht kannst du ruhig einspruch einlegen und dich auch komplett dagegen verwehren (wenn sie das so sagt und das nicht nur deine interpretation ist). da kannst du auch ruhig zeigen dass dich der vergleich verletzt und du sowas nun wirklich nicht hören willst - wenn du dir das ruhig gefallen lässt ist das ja schon ne halbe bestätigung.

pass nur darauf auf dass du dich nicht ewig in die böse-buben-ecke stellen lässt, das würde weder sie noch dich glücklich machen. wie lange ist das jetzt her, sprechen wir von letztem weihnachten oder vorletztem? interpretiert hab ichs jetzt als "nen knappen monat ungefähr", ist das richtig?
 

Benutzer70527  (31)

Sehr bekannt hier
so gesehen klingt das alles durchaus logisch und ich verstehe gut dass dus (noch) nicht aufgeben willst.

das wiederum finde ich ziemlich hart. ja, nach solchen erfahrungen ist man vielleicht erstmal misstrauisch, aber... ich finde, gegen den verdacht kannst du ruhig einspruch einlegen und dich auch komplett dagegen verwehren (wenn sie das so sagt und das nicht nur deine interpretation ist). da kannst du auch ruhig zeigen dass dich der vergleich verletzt und du sowas nun wirklich nicht hören willst - wenn du dir das ruhig gefallen lässt ist das ja schon ne halbe bestätigung.

Der Einspruch ist schon geschehen. Ich habe ihr gesagt, dass das nicht wieder vorkommen wird - dass ich aber verstehe, wenn sie das nicht glauben kann. Ich betone mehrfach, dass ich ihr das in Zukunft beweisen werde, dass ich offen und ehrlich sein werde, dass ich diesen Verdacht mit der Zeit ausräumen werde. Sie glaubt das nicht so recht, weiß aber definitiv, dass ich mich nicht mit ihm vergleichen lasse. Verständnis ist das eine, "mit sich machen lassen" das andere. Sollte so ein Vergleich in ein paar Monaten, wenn alles wieder gut ist (/sein sollte), wieder aufkommen, dieses Mal dann grundlos, werde ich mich deutlich heftiger dagegen wehren.

pass nur darauf auf dass du dich nicht ewig in die böse-buben-ecke stellen lässt, das würde weder sie noch dich glücklich machen. wie lange ist das jetzt her, sprechen wir von letztem weihnachten oder vorletztem? interpretiert hab ichs jetzt als "nen knappen monat ungefähr", ist das richtig?

Das wird, wie gesagt, nicht passieren - ewig lasse ich mich nicht so darstellen. Sie hat die Zeit, die sie braucht, um langsam das Vertrauen wieder aufzubauen. Sollte sich das nie ganz ausmerzen lassen, muss ich überlegen, was ich tue. Dauerhaft bleibe ich nicht in dieser Ecke.

Wir sprechen von diesem Weihnachten. Am 23.12.14 zusammengekommen; vor zwei Wochen mein Ausrutscher.
 

Benutzer72433 

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ok, das war dann sicher hart für sie, so kurz nachdem ihr zusammen gekommen seid - und lange her ists auch nicht nicht, da verstehe ich dass sie noch nen bisschen braucht. zuerst hatte ich angenommen dass es schon über ein jahr her sei und ihr verhalten deswegen so hart beurteilt.

so, wie du das schreibst, würde ich meine aussage jetzt ändern: doof gelaufen, definitiv, ich sehe es auch als richtig an dass du ihr nun erstmal noch ein wenig zeit gibst - und deine vorhaben damit umzugehen klingen realistisch und sinnvoll. hauptsache du bleibst davon überzeugt dass du wegen diesem einen fehler (der wenigstens nur rein virtuell, und, so wie ich das verstehe, von deinem charakter als rollenspiel und nicht von dir mit einer anderen frau geschehen ist) keine ewige verdammnis verdienst :zwinker:
 

Benutzer70527  (31)

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Ewige Verdammnis sicher nicht, aber die Zeit braucht sie - wie du ja auch sagst. Danke für deine Mühe. :smile:
 

Benutzer150426 

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Warum sollte jemand sie so bescheißen, wenn sie tatsächlich so hübsch, klug und toll wäre, wie ich es ihr immer sage?

Kann sein das das der Grund ist das sie beschissen wurde? Neid? Eifersucht? Was ist wenn der Ex eifersüchtig ist, weil der Neue besser ist? Andere Leute die es ihr nicht gönnen Erfolgreich und Attraktiv zu sein? Wenn keine Gefühle mehr da sind von beiden Seiten...man kann doch keinen Menschen zwingen einen zu lieben. Aber dieses Dreieck ist und wird bleiben.
 

Benutzer70527  (31)

Sehr bekannt hier
Kann sein das das der Grund ist das sie beschissen wurde? Neid? Eifersucht? Was ist wenn der Ex eifersüchtig ist, weil der Neue besser ist? Andere Leute die es ihr nicht gönnen Erfolgreich und Attraktiv zu sein? Wenn keine Gefühle mehr da sind von beiden Seiten...man kann doch keinen Menschen zwingen einen zu lieben. Aber dieses Dreieck ist und wird bleiben.

Ich verstehe ehrlich gesagt kein Wort von dem, was du schreibst. Was hat das mit ihrem Ex zu tun? Welches Dreieck? Wer zwingt wen, und wo sind keine Gefühle mehr da?
Hast du meinen Eingangsbeitrag komplett gelesen? Ich habe keine Ahnung, worauf du dich beziehst.
 
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