Cuckold - wer hat Erfahrungen?

Benutzer183402  (34)

Ist noch neu hier
Hallo zusammen,

seit längerem habe ich die Fantasie bzw. möchte verwirklichen, zuzusehen, wie meine Frau mit einem anderen Mann schläft. Angesprochen habe ich das ihr gegenüber bisher nicht und weiß auch, dass sie dem sehr ablehnend gegenüber stehen würde, um es mal vorsichtig auszudrücken. Und dennoch habe ich diese Fantasie im Kopf und bekomme sie nicht raus. Bin ich eigentlich verrückt, das zu wollen? Wer bzw. welches Paar hat hier denn schon Erfahrungen gesammelt? Waren beide hinterher zufrieden oder eifersüchtig? Wie reagierte der jeweils andere Partner auf den Vorschlag/die Fantasie? Und wie lief das bei denjenigen ab, bei denen es zum sog. "cuckold" kam?

Vielen lieben Dank schon jetzt für eure Antworten!
LG
 

Benutzer59943  (39)

Verhütungsberaterin mit Herz & Hund
Die Suchfunktion wird dir weiter helfen
 

Benutzer149938 

Verbringt hier viel Zeit
seit längerem habe ich die Fantasie bzw. möchte verwirklichen, zuzusehen, wie meine Frau mit einem anderen Mann schläft.

Darf ich fragen, was genau dich daran erregt (auch wenn es etwas Off-Topic ist)? Die Hingabe ihres Körpers für einen anderen Mann, der seinen Trieb an ihr auslebt? Das Abspritzen fremden Spermas in ihr (sofern überhaupt eine Option und krankheitsmäßig alles abgeklärt)?
Ich selbst könnte es mir nämlich nicht vorstellen, daher frage ich nur aus Neugierde.
 

Benutzer180983 

Ist noch neu hier
Geht es dir nur um einen 3er MMF bei dem du lediglich etwas passiver bist oder tatsächlich Cuckold?
Das sind nämlich 2 völlig verschiedene Sachen, auch wenn die Art des Sex vielleicht gleich ist. Das musst du erst mal für dich klären und dann überlegen welche Art du willst.
Wir praktizieren nur MMF wobei ich manchmal auch einfach nur recht passiv bin, das klappt wunderbar für SIE, für MICH und auch für den Beteiligten IHN.
 

Benutzer170332  (31)

Öfters im Forum
Wenn sie ablehnend reagiert dann wird es einen Phantasie bleiben müssen mit dieser Partnerin.
 

Benutzer167118  (27)

Verbringt hier viel Zeit
Bin ich eigentlich verrückt, das zu wollen?
Nein, bist du nicht. Bist nicht der einzige Mann, der die Vorstellung geil findet. Ob das dann in der Realität auch so wäre steht auf einem anderen Blatt.

Du kannst es ja mal ansprechen. Über Fantasien, Wünsche etc. sollte man sprechen. Es ist nichts schlimmes. Sie wird dich dafür schon nicht verurteilen.
Wenn du allerdings schon sicher bist, dass sie es ablehnen wird, wird es wohl eine Fantasie bleiben müssen. Das musst du dann so akzeptieren.

Du solltest dir totzdem auch überlegen, was genau dich daran erregt und darüber mit ihr reden. Vielleicht findet ihr eine Möglichkeit/ einen Kompromiss etwas umzusetzen, was deinen Vorstellungen nahe kommt.

Was deine anderen Fragen betrifft, empfehle ich die Suchfunktion. Umfragen dazu gibt es.
 

Benutzer131884 

Sehr bekannt hier
An deiner Stelle würde ich noch warten mit dem Gespräch mit deiner Frau. Ich behaupte, Du hast dich noch nicht wirklich tief genug mit dem Thema auseinandergesetzt.
Das Thema ist nicht einfach nur „meine Frau vögelt mit einem anderen Mann und ich schau zu“. Das ist nur der äussere, der physischer Rahmen, den zu beschreiben ist einfach, das wäre noch einfach zu realisieren. Sex ist ein sehr komplexes Zusammenwirken von (körperlichen), emotionalen und motivatorischen Faktoren, über die Du Dir erst Mal klar werden solltest, andernfalls würde ein Gespräch womöglich schwierig.

Physische Faktoren:
Gehts dir darum, dass sie einen anderen spüren kann, der anders agiert als Du, der anders, vielleicht besser (was auch immer das dann konkret ist) ausgestattet ist, körperlich andere Attribute mitbringt?
Geht’s dir darum, ihr ein alternatives Erlebnis, die sprichwörtliche „fremde Haut“ zu gönnen (auf das Stichwort gönnen komm ich gleich noch mal zurück)?
Gehts dir darum, sie interagieren zu sehen, ohne dass Du der Interaktionspartner bist? Willst Du dich auf ihre Interaktion konzentrieren, ohne selbst involviert und dadurch abgelenkt zu sein?
Bist Du dir bewusst, dass ihr ein anderer Mann womöglich mehr körperliche Lust bereiten könnte als Du und könntest Du damit umgehen?

Emotionale Faktoren:
Wie versteht ihr Sex in Bezug auf euer Selbstverständnis als Paar? Klassisch monogam und Sex nur in der Beziehung als Exklusivitätsfaktor? Seit ihr (auch!) deshalb ein Paar, weil ihr nur mit euch Sex habt und ausdrücklich nicht mit anderen? Wie wichtig ist für euch, dass ihr miteinander Sex habt und wie wichtig ist für euch, dass ihr nicht mit anderen Sex habt? Das ist ausdrücklich nicht das Gleiche!
Ist deine Sexualität in deinem Selbstverständnis ausschließlich deine Sache, oder ist es für dich selbstverständlich, dass deine Frau da „ein Wörtchen“ mitzureden hat (wann, wie, wie oft, mit wem, und umgekehrt)?
Ist Sex für euch Teil eurer „Liebesdefinition“, oder sind Sex und Zuneigung zwei unabhängige Faktoren, die ihr bewusst kombiniert, aber hypothetisch auch getrennt erleben könnt/et? Anders gefragt, bedeutet kein Sex zu haben sich nicht zu lieben und sich nicht zu lieben den Ausschluss von Sex?
Wenn ihr Sex habt, geht es eher darum, euch gegenseitig Lust zu bereiten, oder eher euch gegenseitig eure Liebe zu bestätigen? Was ist dabei für dich wichtig, zu geben oder zu empfangen? Fühlst Du dich männlich auch ohne, dass deine Frau Sex mit dir hat, dir bestätigt, dass sie dich männlich findet, begehrt? Umgekehrt, findet deine Frau sich weiblich und attraktiv, ohne dass Du (oder ein anderer Mann!!!) das bestätigen müssen?
Liegt der Fokus hier in diesem Faktor auf deinem Vergnügen bei der ganzen Sache, oder (auch) auf ihrem Vergnügen? Würde es dich auch erregen, wenn sie gar kein so grosses Vergnügen dabei hätte, womöglich gerade deshalb? Und warum, weil es dich als den „Besseren“ bestätigen würde? Was, wenn es gerade anders wäre und sie ganz offensichtlich sehr grossen Spass bei der Sache hätte, wilder, lustvoller, versauter, geiler, wäre und heftiger kommen würde? Könntest Du daraus auch dein Vergnügen ziehen, oder würde es dich erschrecken?
Welche Rolle spielt der Mitspieler? Ist dir klar, dass er keine seelenlose Fickmaschine ist, sondern auch ein Mann/Mensch, mit eigenen Emotionen und Motiven? Dass dieser Mann deine Frau zu seinem eigenen Vergnügen ficken würde, Lust an ihr verspüren würde, ihre Zuwendung, Küsse, Berührungen, genauso, wie deine Frau das von ihm empfangen würde? Der Sex zwischen den beiden würde sich, ausser es wäre ausdrücklich so initiiert, nicht darauf beschränken, dass er seinen Schwanz in sie schiebt und vögelt. Da passiert in allen drei Faktoren deutlich mehr und das lässt sich nach meinem Dafürhalten auch nicht ausschliessen, alles andere anzunehmen ist in meinen Auge ausgesprochen naiv und völlig unrealistisch.

Motivatorische Faktoren:
Warum willst Du sehen, wie deine Frau Sex mit einem anderen Mann in deinem Beisein hat? Geht es um dein Vergnügen dabei oder geht es im Kern um ihr Vergnügen dabei? Und was macht dieses Vergnügen aus?
Ich denke, die Antwort auf die Frage nach dem Vergnügen hängt sehr stark von den emotionalen Faktoren ab. Wenn es dich kickt, das Exklusitätsthema zu durchbrechen, dann ist es ein ganz anderer Motivator, als wenn es darum ginge, deine Frau in ihrer Lust zu erleben, ohne dass Du der massgebliche Grund für diese Lust bist.
Die Bandbreite ist sehr gross. Das geht von
- ihr das gönnen, ihr die Lust ermöglichen, ihre Freiheit und selbstbestimmte Sexualität zu leben und Du willst dabei sein, um zu sehen, wie und dass es ihr gut geht und dein Wunsch nach ihrem Vergnügen und Lust in Erfüllung geht, da mag dann eine voyeuristische Ader deinerseits noch für deine eigene Lust eine Rolle spielen. Dann ist ihre Lust deine Lust
- über Du bist nicht nur passiv dabei, sondern auch aktiv und Du gibst ihr die Möglichkeit, zwei Männer (was würde es für einen Unterschied machen, wäre es eine zweite Frau?) gleichzeitig zu erleben und zu spüren
- oder es get darum, das ganze Geschehen zu orchestrieren und zu steuern was da passiert, deine Frau also in diese „ungewöhnliche“ Situation zu bringen, sie also „ficken zu lassen“, dann wäre deine Lust das Machtgefühl, die Kontrolle zu haben und zu bestimmen und zu steuern, was wie geschieht, Du quasi der Herr ihrer Sexualität wärst.
- bis hin zum umgekehrten Fall, und da würden wir tatsächlich von Cuckolding reden, und wir reden davon, dass Du keinerlei Kontrolle hast über das was passiert und deine Frau und ihr Bull bestimmen, was geht und was nicht, Du nicht gefragt, beteiligt wirst, jedenfalls nicht nach deinem Willen, dann wäre deine Lust genau dieser Kontrollverlust, was bis in konkrete Erniedrigungen und Demütigungen gehen kann.

Wie gesagt, mach dir erst mal Gedanken über diese Faktoren und deine persönliche Positionierung. Erst dann würde ich das mit meiner Frau besprechen, das Risiko wäre mir zu gross, dass sie Fragen stellt und ich keine Antworten hätte, das Risiko zu gross, dass sie sich tatsächlich drauf einlässt und ihr beide keine Ahnung hättet, auf was eigentlich, das Risiko, dass das alles dann aus dem Ruder läuft, weil ihr keine Ahnung habt, wo das überhaupt hingehen soll. Sei dir darüber im Klaren, je weniger Freiheitsgrade bestehen sollen, je konkreter die „lustvollen“ Erwartungen sind, desto grösser das Risiko, dass es daneben geht. Ist das Leben als Paar schon kein einfaches Unterfangen, in diesem Setting sind drei Menschen involviert, damit wird es nicht einfacher, und steuerbar ist das alles nur bedingt. Glaubst Du, das tatsächlich genau unter Kontrolle halten zu können/wollen/müssen, dann lass es, es lässt sich nicht wirklich steuern und die Frage wäre, ob Du mit der Unsicherheit durch die nur bedingten Steuerbarkeit umgehen kannst. Wenn Du Fragen hast, nur zu.
 
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