Corona-Impfung II

Benutzer15352 

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I InconclusiveGuy Ich hatte vielleicht 2-3 Stunden leichte muskelkaterige Schmerzen an der Einstichstelle. Bei der Grippeimpfung waren die aber wesentlich schlimmer, da konnte ich teils meinen Arm zwei Tage nicht anheben. Also es war echt nicht der Rede wert :smile:.

Der Abstand lag bei mir bei sechs Wochen. Das ist auch empfohlen, man kann wohl auf vier Wochen verkürzen.
 

Benutzer64981  (33)

Meistens hier zu finden
Das ist wieder abhängig von jeder Einzelperson.
Ich kenne sehr viele (inkl. mir selbst) die nur einen Impfarm hatten beim ersten Mal Biontech und beim zweiten Mal wirklich nen Tag müde und abgeschlagen waren. Freunde von uns lagen zwei Tage im Bett, teilweise Fieber, teilweise Schüttelfrost, aber war immer nur an einem Tag akut. Schnupfen und Husten hatten die nicht.

Im Übrigen fand ich die Impfspritze einen Witz gegen die bei der Blutabnahme. Hab sie nicht gespürt. Ich weiß, für jemanden, der wirklich Angst vor Spritzen hat, hilft das Wissen nicht unbedingt weiter. Das ist aber auch das, was die Meisten berichten, dass man die Spritze nicht oder nur sehr minimal spürt.

Kannst ja auch mal auf den Seiten vom Paul Ehrlich Institut nachschauen, da steht sehr viel über die Impfung und ihre Wirkungsweise.
 

Benutzer172677 

Sehr bekannt hier
War das "anders" als eine typische Erkältung die wohl so ziemlich jeder kennt?
Etwas, ich hatte tierische Kopfschmerzen, die sich auch anders anfühlten als die üblichen Nase-zu-Kopfdruck-Schmerzen.
Sonst nicht, wobei ja auch grippale Infekte nicht genormt sind, da reagieren Menschen auch sehr unterschiedlich.
 

Benutzer163532  (37)

Verbringt hier viel Zeit
Hat das also nix mit "angespannten Muskeln" zu tun?
Vielleicht auch beides, mir sagten beide Impfärzte, ich solle den Arm ganz locker hängen lassen, dann tue es hinterher nicht so weh.

Diesen "Muskelkater" hatte ich aber bisher bei jeder Impfung, an die ich mich erinnern kann, nicht nur Covid.
 

Benutzer72433 

Planet-Liebe ist Startseite
Wie war eigentlich bei euch die Immunantwort nach einer ersten bzw. zweiten Biontech-Injektion?
die erste war nicht so nett, direkt nach der impfung schon schmerzen an der einstichstelle, nach ner stunde konnte ich den arm kaum noch heben und er tat gut weh. am folgetag kopfschmerzen (dagegen reichte ne ibu) und übelkeit. nach ich glaub 3 tagen war dann alles wieder soweit gut bis auf letzte schmerzen im oberarm, die sich dann auch langsam verzogen. die zweite war dagegen recht easy, schmerzen an der einstichstelle ja, am folgetag auch am oberarm, aber dann wars auch schon wieder durch.
 

Benutzer72433 

Planet-Liebe ist Startseite
Es deutet einiges darauf hin, dass das Risiko von Herzmuskelentzündungen von geimpften (gesunden) Jungs möglicherweise den Nutzen einer Impfung übersteigt.
nur, solange die inzidenz niedrig ist, das wird auch genau so geschrieben.
At current US infection rates, the risk of a healthy adolescent being taken to hospital with Covid in the next 120 days is about 44 per million, they said.
damit wirds verglichen.

differenziert man zwischen den herzmuskelentzündungen bei a) impfung oder b) infektion, dann ist die impfung nach wie vor die massiv bessere wahl. da man davon ausgehen kann dass die inzidenzen bei kindern weiter ansteigen und man 8 wochen rechnen sollte für vollen schutz halte ich es nach wie vor für sehr unklug, kinder nicht zu impfen.
 

Benutzer168370 

Planet-Liebe-Team
Moderator
Woher kommen solche Schmerzen eigentlich?
Zwei Gründe: an der Einstichstelle beim Impfen UND Blutabnehmen kommt es häufig davon, dass nicht lange genug zwischen Desinfektion der Haut und Pieks gewartet wird und deswegen Reste vom Desinfektionsmittel (Alkohol) an die offene Stelle kommen. Laut einer mir bekannten Pflegerin sollte man 30 Sekunden warten, damit es sich verflüchtigt, tun aber die wenigsten.
Zweitens und nur beim Impfen: das Reinspritzen von Flüssigkeit ins Gewebe, die da eben normalerweise nicht ist. Das kann Druck und/oder leichte Schmerzen auslösen.
 

Benutzer168370 

Planet-Liebe-Team
Moderator
Bislang haben die Intensivbetten ja prima ausgereicht
Sorry, aber das ist ein Schlag ins Gesicht für alle Fachkräfte, die seit einem Jahr am Stock gehen vor Erschöpfung. Nur weil noch kein Patient auf dem Boden liegen musste, ist alles prima? Ich gehe mit einer Pflegerin in Führungsposition einer Intensivstation zum Sport und was die mir erzählt ist heftig. Sie haben dreimal mehr Krankheitsausfälle als sonst wegen Erschöpfung und Überarbeitung.
Und hier in der Schweiz zumindest werden schon wieder elektive OPs verschoben, weil eben KEINE Intensivbetten mehr bereit stehen für post-OP. Das sind herzkranke oder Tumorpatienten, die auf ihre OPs warten müssen, weil die Hälfte der Bevölkerung zu stur ist um den Sinn der Impfung anzuerkennen und sich sogar lieber absichtlich anstecken lässt um das Covid-Zertigikat zu kriegen als sich die Impfung zu holen. Ich kann die ganzen Ausreden, warum man der Impfung gegenüber „kritisch“ ist, nicht mehr hören. MILLIONEN Menschen haben sie inzwischen bekommen ohne Schaden. Aber Nein, Otto Normalverbraucher weiss es besser. Es gibt bisher KEINE Impfung nur für Erwachsene, die Kinder nicht kriegen dürfen oder sollen, warum sollte es bei dieser anders sein? Das einzige, was für jüngere Kinder noch geklärt wird, ist die Dosierung. Kinder von etwa einem Jahr bekommen eine Dreifach-Impfung lebender, abgeschwächter Viren aber hier wird wegen des Bauplans für nur einen Teil des Virus rumgezögert? Überall sagen die Virologen und Epidemiologen, wer sich nicht impft, wird über kurz oder lang definitiv infiziert und Eltern nehmen lieber in Kauf, dass ihr Kind unkontrolliert das ganze Virus mit all seinen Wirkungen überall im Körper abbekommt, als einen nicht reproduzierfähigen Teil davon?

Wie sind wir innerhalb eines Jahrhundert von „dankbar über die unglaublichen Durchbrüche der Medizin, die uns erlauben, furchtbare Krankheiten in den Griff zu bekommen“ zu „ich hab ein paar Videos im Internet gesehen und jetzt weiss ich es besser und lass mich von der bösen Schulmedizin und der Pharmaindustrie nicht blenden“ gekommen? Wirklich, ich versteh‘s nicht. Und ich sehe ehrlich gesagt die Menschheit bei der nächsten Pandemie mit einer Krankheit mit höherer Letalität vor Ignoranz aussterben. 🙈
 

Benutzer72433 

Planet-Liebe ist Startseite
Wie lang muss man eigentlich zwischen der 1. und 2. Biontech Injektion warten, ist der Zeitraum dazwischen immer gleich?
zugelassen sind abstände zwischen 3 und 6 wochen bei comirnaty. je mehr abstand zwischen den beiden impfungen liegt, umso höher ist der schutz - ich habe deshalb die 6 wochen genommen. da allerdings die erste impfung gegen delta nur sehr wenig bringt würde ich, wenn die inzidenzen hoch sind, ggf. doch zu einem kürzeren abstand tendieren um dann überhaupt relevanten schutz zu bekommen.
 

Benutzer177659  (38)

Öfter im Forum
Wie kann man sowas verhindern? Klar, nicht anspannen, aber sag das mal so jemanden wie mir :grin:
Mein ernsthafter Tipp ist "zum Kinderarzt gehen". Klar, ist die Frage ob dich einer nimmt der dich garnicht kennt, aber die haben halt bei mir krass schnellere Impftechniken als die im Impfzentrum gehabt. Außerdem kennen die auch Patienten mit Angst ganz gut, UND man bekommt ein tolles Pflaster mit Marienkäfern drauf!
 

Benutzer22359  (37)

Sehr bekannt hier
zugelassen sind abstände zwischen 3 und 6 wochen bei comirnaty. je mehr abstand zwischen den beiden impfungen liegt, umso höher ist der schutz - ich habe deshalb die 6 wochen genommen.
Off-Topic:
Ja und nein. Also theoretisches Minimum sind nach EU-Zulassung 17 Tage, aber da zeigt dir in Deustchland der Arzt den Mittelfinger wenn man das versuchen würde. Also 3 Wochen sind wohl absolutes Minimum. Beim Schutz gibt es zwei Komponenten: die Antikörper, das ist eben das was man messen kann und das unterliegende Immunsystem (T-Zellen? ich bin doch kein Medi) das man ja nur annehmen kann und um das es in der zweiten Impfung generell geht. Auch gibt es eben die Abwägung zwischen nachlassenden Antikörpern (was eben nach ein paar Wochene insetzt) und damit theoretisch wohl einem leicht erhöhten Infektionsrisiko und mehr Antikörper generell. Beides unterliegt eben individuellen Eisnchätzungen. Für die meisten ist länger wohl der beste Weg, aber generell mehr Schutz ist nicht so ganz korrekt.


Wenn man von AIDS und Ebola als Anwendung von mRNA-Impfstoffen redet, ist das ein Ding. Der wirkliche game changer wäre wohl Malaria (From COVID to malaria: The potential of mRNA vaccines | DW | 29.07.2021). Man wird sehen, wie mit allen "neuen" Technologien ist da natürlich der grosse Hype am Anfang, der Realitätscheck kommt in ein paar Jahren.
 

Benutzer184451 

Ist noch neu hier
Also mir wollte das Impfzentrum einen Termin 4 Wochen nach der Erstimpfung geben. Ich habe aber nachgefragt, ob das nicht auch früher geht, da die 2 Wochen "Wartezeit" nach der 2. Impfung sonst erst in meinem Urlaub vorbei wären und nicht schon bei der Anreise. Ich will die Vorteile so früh wie möglich haben, nachdem ich mich einmal zum Impfen überwunden hatte. Also haben sie mir einen Termin für 22 Tage nach der Erstimpfung gegeben. Ich lasse es jetzt aber doch beim Hausarzt machen und zwar heute Nachmittag. Das sind dann exakt 3 Wochen nach der Impfung. Die haben gar nicht gefragt, wann meine Erstimpfung war.
 
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