Corona-Impfung II

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Benutzer168370 

Planet-Liebe-Team
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und jetzt 60,9% -
Wir reden hier von verschiedenen Prozentsätzen. Die 60% beziehen sich auf Anteil der Infizierten, die geimpft sind. Ich sprach von Anteil aller Geimpften, der sich bisher infiziert hat. Und das sind: 0.3% jemals. ALLER Geimpften. Also hatten 99.7% aller Geimpften, egal wann sie geimpft wurden, noch keine nachgewiesene Covid-Infektion. Das war die Aussage, der du widersprochen hast.
 

Benutzer72433 

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J4DE J4DE eigentlich wollte ich nur dem widersprechen, dass die zweite impfung nach etlichen monaten noch so perfekt vor erkrankung schützt - und da kann ich mit deiner rechnung nicht viel anfangen, denn kunststück, nicht zu erkranken, solange man einfach nicht mit dem virus in kontakt kommt. das beweist aber keinen schutz, erst recht nicht irgendwelche genauen prozentzahlen.
 

Benutzer127907  (35)

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über das ganze jahr bis dahin so gut wie keine, aber dann fing es doch an anzusteigen. aus anderen daten weiß man eben, dass der schutz vor infektion mit ~4 monaten beginnt, sichtbar nachzulassen.
Also definitiv ein eindeutiges Signal dass jetzt alle Boostern sollen weil der Schutz nach 4 Monaten rapide runter geht.
 

Benutzer175298 

Öfter im Forum
Heute wurde in Deutschland die beschämende Marke von 100.000 Toten durch Covid geknackt.

Wir brauchen eine Impfplicht um sowohl die Vernünftigen und Anständigen als auch um die anderen zu schützen.
 

Benutzer168370 

Planet-Liebe-Team
Moderator
solange man einfach nicht mit dem virus in kontakt kommt.
Naja, aber so wie das seit Wochen bis Monaten schon wieder zirkuliert (Inzidenzen bis über 1000) .... finde ich das einen sehr niedrigen Anteil der Geimpften, die es sich einfangen. Auf jeden Fall niedrig genug, dass ich mich nicht verrückt mache und die Tage bis zur Auffrischung zähle als ob ich jetzt gar keinen Schutz mehr hätte.
 

Benutzer127907  (35)

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Mal ne andere Frage: gibt es schon Studien ob der Booster dann nachhaltiger ist ? Also der Impfschutz dann mal ne Zeit X anhält und man nur jährlich muss?
 

Benutzer107106 

Planet-Liebe ist Startseite
Redakteur
Ich habe jetzt den ersten Impfdurchbruch in der Familie. Der Mann ist Mitte 40, hat sich bei seinen Kindern, die es aus der Schule mitgebracht haben, angesteckt. Impfung ist 6 Monate her, Termin für Booster wäre Nikolaus gewesen.
 

Benutzer72433 

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Also definitiv ein eindeutiges Signal dass jetzt alle Boostern sollen weil der Schutz nach 4 Monaten rapide runter geht.
najaaa - ganz so würde ich das jetzt auch nicht ausdrücken. nach 4 monaten beginnt der schutz vor infektion sichtbar zu sinken und man könnte drüber nachdenken, sich boostern zu lassen, wenn termin und impfstoff verfügbar sind. nach 6 monaten sollte man dann mal so wirklich.

das ding ist halt, dass afaik leider keine daten dazu vorliegen, wie sich ein kürzerer oder längerer abstand zwischen zweitimpfung und drittimpfung langfristig auswirkt. bei den ersten beiden impfungen war es ja noch so, dass ein ausreizen der sechs wochen (bei comirnaty) von vorteil war, möglich, dass das auch hier der fall ist.

ich für meinen teil nehme aber lieber ggf. später noch eine vierte impfung oder wie auch immer es sich entwickelt als mir den virus zu fangen, dinge die in meinem gehirn sachen machen können mag ich nicht. andere schätzen das vielleicht anders ein.

finde ich das einen sehr niedrigen Anteil der Geimpften, die es sich einfangen.
genau das sehe ich eben nicht so - wobei es immernoch einen erfreulich hohen schutz vor schwerer erkrankung bietet.
Auf jeden Fall niedrig genug, dass ich mich nicht verrückt mache und die Tage bis zur Auffrischung zähle als ob ich jetzt gar keinen Schutz mehr hätte.
hmm, nein, das wollte ich jetzt auch nicht vorschlagen :grin:

für mich ist es nur eine sachliche einordnung "ab 4 monaten macht es sinn", und joah, wann ich dann tatsächlich dran bin wird man sehen. ich stress mich da jetzt auch nicht, ich mach einfach weiter wie bisher.
 

Benutzer168370 

Planet-Liebe-Team
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Mal ne andere Frage: gibt es schon Studien ob der Booster dann nachhaltiger ist ? Also der Impfschutz dann mal ne Zeit X anhält und man nur jährlich muss?
Wie denn? Die ersten klinischen Studien begannen im Sommer 2020, das heisst, niemand auf der Welt hat bisher mehr als 18 Monate Impfstoff intus. Und die Zahl derjenigen, die schon so lange einen jetzt zugelassenen in der zugelassenen Dosis haben, ist sehr niedrig.
 

Benutzer72433 

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Mal ne andere Frage: gibt es schon Studien ob der Booster dann nachhaltiger ist ? Also der Impfschutz dann mal ne Zeit X anhält und man nur jährlich muss?
nachhaltiger ja, prinzipiell, weil nach der dritten impfung die antikörper noch weiter ansteigen in einem zeitraum, wo sie nach der zweiten schon wieder zu sinken begannen. wie lange dann wirklich und ob (abgesehen von muationen) noch eine impfung nach der dritten nötig sein wird - das ist aktuell noch nicht klar, antikörper sind ja auch nicht der einzige aspekt in dem thema.
 

Benutzer168370 

Planet-Liebe-Team
Moderator
genau das sehe ich eben nicht so - wobei es immernoch einen erfreulich hohen schutz vor schwerer erkrankung bietet.
Also aus dem aktuellsten Wochenbericht: in Kw 42-45 Altersgruppe 18-59 Jahre: 3158 Hospitalisierungen Ungeimpfter (Grundmenge: ca. 11.3 Mio Bundesbürger in dem Alter) vs. 993 Geimpfte (Grundmenge: 34 Mio).
Das heisst, 27,85/100.000 Ungeimpfte aber nur 2,92/100.000 Geimpfte landeten kumulativ in drei Wochen im Spital (also „21-Tage Inzidenz“) Und ich nehme an, geimpfte und ungeimpfte Leute kommen jetzt etwa in gleicher Menge in Kontakt mit dem Virus.
 

Benutzer72433 

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Und ich nehme an, geimpfte und ungeimpfte Leute kommen jetzt etwa in gleicher Menge in Kontakt mit dem Virus.
das entspricht nicht meiner persönlichen erfahrung. die wenigen ungeimpften die ich im eigenen bekanntenkreis noch habe sind extrem(!) vorsichtig - die unterschätzen nämlich nicht den virus, die haben sorge vor anspringendem immunsystem. dagegen bin ich mit meinen vorsichtsmaßnahmen eigentlich ein schlechter witz, und die liegen imho schon gut über den durchschnittlichen.

aber ich glaub, so weit voneinander entfernt sind wir garnicht. die impfung ist gut, sie schützt, und sie schützt auch nach sechs monaten noch. ist fakt. ist aber halt auch fakt, dass der schutz vor infektion langsam abnimmt und eine dritte teilimpfung sinnvoll wäre.
 

Benutzer30735 

Sehr bekannt hier
Warum ist dann eigentlich die Impfung in Österreich ab 4 Monate, wenn es erst ab 6 Monate sein sollte? 🤔 Macht es Sinn erst nach 6 Monaten sich zum dritten mal impfen zu lassen? Hatte eigentlich vor für nächsten Monat einen Termin zu machen 🤷‍♀️ Wären aber knapp 4-5Monate dann her von meiner zweit Impfung 🤔
Kommt auf deinen Impfstoff an, den du hattest.
Bei Astra Zeneca und J&J wird glaub ich ein Abstand von 4 Monaten empfohlen zur dritten Impfung.
Florian Krammer (österreichischer Virologe) empfiehlt nach mRNA 5-6 Monate Zeit bis zur Drittimpfung, "früher macht keinen Sinn" (Zitat aus seinem FB Post vom 13.11.2021)

Viel früher als 5 Monate würde ich den also nicht unbedingt nehmen.
 
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Benutzer127907  (35)

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Wie denn? Die ersten klinischen Studien begannen im Sommer 2020, das heisst, niemand auf der Welt hat bisher mehr als 18 Monate Impfstoff intus. Und die Zahl derjenigen, die schon so lange einen jetzt zugelassenen in der zugelassenen Dosis haben, ist sehr niedrig.
Ich dachte dass da eventuell schon Daten aus anderen Ländern wie Israel da wären die ja schon länger boostern und der "älteste" Booster damit auch schon ne weile her ist. Und ich weiß ja nicht ob man da nicht auch analogien zu anderen Viren ziehen kann bei denen ebenfalls 3 Dosen gegeben werden.

Dann werden wir wohl warten müssen. Ein natürlicher Kontakt mit dem Virus wenn es mal frei zirkuliert wird ja auch auffrischen denke ich. Sterben soll man nicht mehr drann ein Schnupfen wäre ja vertretbar.

najaaa - ganz so würde ich das jetzt auch nicht ausdrücken. nach 4 monaten beginnt der schutz vor infektion sichtbar zu sinken und man könnte drüber nachdenken, sich boostern zu lassen, wenn termin und impfstoff verfügbar sind. nach 6 monaten sollte man dann mal so wirklich.
Joa ich bin ende Dezember eben bei den 6 Monaten un hab am 15.12 den Termin für die Dritte daher schätze ich jetzt mal dass das ein ganz guter Abstand ist. Die Freundin aus Dachau hatte zusammen mit ihrem Freund einen Durchbruch und wurde später geimpft als ich. Beide voll geimpft.
 

Benutzer158340 

Planet-Liebe Berühmtheit
die wenigen ungeimpften die ich im eigenen bekanntenkreis noch habe sind extrem(!) vorsichtig - die unterschätzen nämlich nicht den virus, die haben sorge vor anspringendem immunsystem.
Das Argument untermauert aber noch J4DE J4DE :zwinker: Wenn die Ungeimpften mehr Vorsichtsmaßnahmen haben, dann kommen sie weniger mit dem Virus in Kontakt als geimpfte. Trotzdem haben die Geimpften die weit bessere Inzidenz. Das heißt, wären die Ungeimpften so unvorsichtig wie die Geimpften, dann wäre deren Inzidenz noch viel schlimmer :zwinker:


Widerspricht zwar meiner Erfahrung, dass gerade diejenigen, die sich bislang noch nicht geimpft haben, auch diejenigen sind, die Masken doof finden und vermehrt miteinander kuscheln, aber gut.
 

Benutzer168370 

Planet-Liebe-Team
Moderator
das entspricht nicht meiner persönlichen erfahrung. die wenigen ungeimpften die ich im eigenen bekanntenkreis noch habe sind extrem(!) vorsichtig - die unterschätzen nämlich nicht den virus, die haben sorge vor anspringendem immunsystem. dagegen bin ich mit meinen vorsichtsmaßnahmen eigentlich ein schlechter witz, und die liegen imho schon gut über den durchschnittlichen.
Dann wäre es umso beachtlicher, dass zehnmal weniger Geimpfte im Spital landen, wenn die gleichzeitig jetzt die leichtsinnigeren wären.
dass der schutz vor infektion langsam abnimmt und eine dritte teilimpfung sinnvoll wäre.
Ja, aber eben nicht so schlimm, wie es manchen vielleicht erscheint. Ich finde es wichtig, sich auch mal die absoluten Zahlen in Erinnerung zu rufen, nicht Prozentsätze, mit denen man Menschen sehr schnell verwirren kann (Stichwort: die Pille verdreifacht das Risiko auf Thrombose. Ja, von 2 pro 10.000 auf 5-7 pro 10.000 Frauen). Und wie gesagt, ich habe letztens erst gelesen, dass bei FSME nach fünf Jahren nur noch 89% einen Titer haben, der Immunität verspricht. Und ich meine, eine Hirnhautentzündung will sich wahrscheinlich auch niemand einfangen, trotzdem geht man erst nach 5 Jahren zum Auffrischen.
 

Benutzer72433 

Planet-Liebe ist Startseite
Ishtar Ishtar zustimmung zu beiden punkten. dritter punkt allerdings: tests gibts weitaus mehr unter den ungeimpften, die geimpften werden ja selten getestet und selbst mit symptomen und als k1 wird ihnen der test immer wieder verweigert, das liest man quasi täglich. da würde ich also erst die zahlen ab hospitalisierung als ansatzweise realistisch einschätzen und genau dagegen hilft die impfung ja wirklich lange wirklich gut.
 

Benutzer20579  (37)

Planet-Liebe ist Startseite
So, mein Boostertermin ist am 10.12. im hiesigen Shoppingcenter. Sind dann auf den Tag genau 6 Monate. Meine Hausärztin hatte mir den 17.12. zusammen mit meinem Mann angeboten, aber eher finde ich besser. Zumal ich Bedenken habe, wenn wir gleichzeitig ausfallen sollten.
 

Benutzer152743 

Verbringt hier viel Zeit
Habe jetzt auch die 3. Impfung bekommen, bei einer "dauerhaften Impfaktion". Ist so ähnlich aufgebaut wie die Impfzentren, heißt nur anders. Ich sammle Impfstoffe :grin:. Erst Astra, dann Moderna und jetzt Biontech als Booster. Moderna darf ich nicht mehr nehmen. Mal schauen, wie die Reaktionen diesmal ausfallen.
Ich liege heute flach. Ich weiß nicht ob es an der doppelten Kreuz-Impfung liegt, aber irgendwie erwischt es mich immer. Ich nehme es in Kauf und kuriere mich aus. Hoffentlich denkt keiner, dass ich simuliere und die Impfungen für Extra-Urlaub nutze...
 
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