Corona 9

Benutzer59943  (39)

Verhütungsberaterin mit Herz & Hund
Mein Frisör ist auch klein, nur eine Angestellte.
und trotzdem kann sich ein Kunde drin hinsetzen und einen Selbsttest machen.
dafür brauchts doch kein Zusatzpersonal :ratlos:
heißt ja SELBSTtest
 

Benutzer44981 

Planet-Liebe Berühmtheit
z. B. ein Gefühl von Ungerechtigkeit, Abgezockt sein und Abgehängtheit...
Weitere Wochen ohne Sport, Unternehmungen mit Freunden, Sozialkontakte, richtiger Bildung und Selbsterfahrung.
Statt über irgendeine "symbolische Solidarität" und gefühlte Ungerechtigkeit zu diskutieren, bzw. mal wieder eine typisch deutsche Neiddebatte zu führen, sollte man die dafür nötige Energie viel eher nutzen, um sinnvolle Konzepte zu entwicklen, die den jungen Menschen tatsächlich nutzen. Aber dazu scheint man in Deutschland nicht fähig zu sein.

Ich wäre dafür, schnellstmöglich die Beschränkungen im Außenbereich massiv zu reduzieren, da das Ansteckungsrisiko dort viel kleiner ist, als in Innenräumen und möglichst viele Outdoor-Angebote für Sport, Sozialkontakte, usw. zu schaffen. Da das Wetter besser wird und viele Leute schon keine Lust mehr aufs einsame Stubenhocken haben, ließe sich da sicherlich einiges erreichen.
Das müssen ja nicht gleich große Festivals, o.Ä. sein. Aber überschaubare Gruppen, die gemeinsam Sport treiben, sich zum Grillen treffen, etc. halte ich nun wirklich für ziemlich unproblematisch. Und ich denke schon, dass das die Situation deutlich entspannen könnte.
 

Benutzer174614 

Benutzer gesperrt
Ein Virologe hat vorhin bei Lanz Frau Weidel korrigiert hinsichtlich der Inzidenz.
Er sagt, dass die Inzidenz mit Erkrankten, Krankenhausaufnahmezahlen und Intensivbettenbelegung korreliert, also man könne aus der Inzidenz von 100 auf 100 000 herausrechnen, wie hoch der Anteil von Kranken und Schwererkrankten daraus ist.
Und das ist schlicht und ergreifend gelogen.
Denn wenn eine Inzidenz von z.B. 200 / 100 000 / 7 Tage zum größten Teil durch Infektionen bei Schülern entsteht, werden weit weniger Erkrankungen oder gar belegte Intensivbetten folgen, als wenn viele Infektionen in einem Altersheim entstehen.
Das wird aber immer noch nicht berücksichtigt, ist aber zwingend nötig, um solch eine Berechnung in wenigstens einigermaßen realistischer Weise darstellen zu können.

Die Inzidenz sagt schlicht nichts über die Anzahl der Krankenhausaufenthalte etc aus! Könnte man eventuell wenn eine höhere Prävalenz vorläge… aber da völlig sinnlos getestet wird, auch jeder ohne Symptome, mit einem Test der nicht in der Lage ist eine Infektion als solche zu erkennen… es ist ein rein politischer Wert den man mehr oder weniger nach Belieben steuern kann.
Und ginge man davon aus wir hätten es tatsächlich mit einem überdurchschnittlich tödlichen Virus zu tun… dann wäre es fatal mögliche Genesene auf Grund dieser Rummeltests einen Freischein auszustellen und in Sicherheit zu wiegen. Denn wenn keine Infektion vorlag gibt es auch keine Antikörper und würde erklären warum 80 Prozent der positiv getesteten keine Symptome zeigen.
Eine andere Erklärung warum so viele symptomlos bleiben wäre dann noch eine Kreuzimmunität aus Infektionen mit anderen Coronaviren.
Was da läuft passt vorne und hinten nicht… und der Inzidenzwert, auf dem alle politischen Maßnahmen beruhen, ist Kokolores. Das kann man drehen und wenden wie man will, es passt einfach nichts zusammen.

weil hier viele doch für freie Meinungsäußerung, Toleranz und die Akzeptanz anderer Meinungen und Ansichten sind, bin ich mal gespannt wie viele hier nicht nur gscheid daher reden, sondern das auch praktizieren! Es ist ja immer toll zu sehen wie solche Dinge von anderen erwartet werden, und sich genau diejenigen nicht an die eigenen Maßstäbe halten, die sie von anderen erwarten.
 

Benutzer161456 

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Statt über irgendeine "symbolische Solidarität" und gefühlte Ungerechtigkeit zu diskutieren, bzw. mal wieder eine typisch deutsche Neiddebatte zu führen, sollte man die dafür nötige Energie viel eher nutzen, um sinnvolle Konzepte zu entwicklen, die den jungen Menschen tatsächlich nutzen. Aber dazu scheint man in Deutschland nicht fähig zu sein.
So ist es.
Daher ist es auch nicht hilfreich sich nun Neid, Brvorteilung ect. zu unterstellen.
Das Attribut Neidebatte hat ähnlich viel Substanz wie die anderen Moralkeulen oder der Auswurf Schwurbbler ect.
Hat wie so oft den durchsichtigen Sinn von Priveligierten die eigentlich respektablen Bedürfnisse der anderen Seite schnellstmöglich zu Diskreditieren und zum Schweigen zu bringen.

Die Jugend darf nicht auch beim Thema Öffnen wiedermal hinten angestellt werden.
Billigste Wahlgeschenke der Ex-Volksparteien an ihre überalterte Klientel.
 
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Benutzer77547 

Planet-Liebe Berühmtheit
Vielleicht bin ich ja gerade zu optimistisch (was eigentlich überhaupt nicht meiner Natur entspricht :zwinker:), aber ich könnte mir vorstellen, dass wir gerade eine Art Geisterdebatte führen.
Die Impfungen werden nämlich von Woche zu Woche mehr auf das Infektionsgeschehen durchschlagen. Durch eine weitere Verbesserung der Testkapazitäten (zumindest hier in Ö) werden die Infektionszahlen weiter sinken und die Situation auf den Intensivstationen wird sich weiter entspannen. Wenn wir keinen großen Fehler beim Öffnen machen (m.E. eher eine Gefahr in Ö als in D), es schlimme Impfstofflieferengpässe gibt oder uns eine schlimme Fluchtmutante überrollt, wird bald (evtl. sogar schon im Juni/Juli) eine Situation entstehen, bei der eh für alle geöffnet wird.
Dann wird die geimpfte Oma mit ihrem (getesteten oder vielleicht sogar ungetesten) Enkel im Freibad planschen können und danach im Biergarten sitzen.
In Israel ist es bereits so.
 
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Benutzer161456 

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Die Impfungen werden nämlich von Woche zu Woche mehr auf das Infektionsgeschehen durchschlagen
Der Impfzeitpunkt und der Starschuss für denrechtliche Status "Geimpft' sind aber bei weitem nicht Deckungsgleich.

Alle Nichtgeimpften bzw. Nicht priorsierten, also vornehmlich Kinder, Familien und andere junge Menschen können sich einen freien Sommer wohl an den Nagel hängen, wenn die Entscheider hier nicht endlich ausreichend Generationengerechtigkeit walten lassen.
 
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Benutzer164174  (43)

Öfters im Forum
Off-Topic:
Naja, ich glaube hier ist schon gemeint, dass man im SELBEN Raum sitzt. REAL :grin: und dass das eine völlig andere Art von Meeting ist, erlebt mein Unternehmen (seltene Treffen durch Internationalität) seit vielen Jahren. Es gibt in über 100 Personen keine einzige, die nicht ein reales Gespräch einen Videocall in seiner Effizienz jederzeit vorziehen würde.
voll geil sind virtuelle Meetings, bei denen alle die Kamera auslassen. Allerdings sind Meetings vor Ort, bei denen alle ne Maske aufhaben, auch nur marginal besser. Die sind dann alle so kurz weil jeder froh ist, dass sie vorbei sind.
Klar, dann gibts noch die Labertaschen die dich anrufen und ne Stunde das Ohr abquatschen, obwohl du was zum Arbeiten hast. Vor Ort würden die vielleicht an der Tür stehen und sehen, dass man zu Tun hat. Andererseits ist man über jede Minute "Socializing" im HO froh. Vielleicht liegts auch daran dass viele Unternehmen sowas nicht pflegen und fördern und sagen, dass es okay ist mal mit dem Kollegen ne halbe Stunde nen Quatsch-Call zu machen.
 

Benutzer164174  (43)

Öfters im Forum
Alle Nichtgeimpften bzw. Nicht priorsierten, also vornehmlich Kinder, Familien und andere junge Menschen können sich einen freien Sommer wohl an den Nagel hängen, wenn die Entscheider hier nicht endlich ausreichend Generationengerechtigkeit walten lassen.
Lass dich anstecken, dann hast du in 2 Wochen deine Freiheit zurück (oder wirst intubiert).
 

Benutzer164174  (43)

Öfters im Forum
Ist in meinem Alter leider keine gute Idee mehr.
mit Mitte 20 aber sicher eine Option für viele...
Selbst mein Junior sagt, mit 14 ist das die einzige Option. Impfen lassen darf man sich derzeit ja erst ab 16, und ab 14 gilt man trotzdem ja schon als "Erwachsener" im Sinne der Kontaktbeschränkungen.
 

Benutzer161456 

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mit Mitte 20 aber sicher eine Option für viele...
Selbst mein Junior sagt, mit 14 ist das die einzige Option. Impfen lassen darf man sich derzeit ja erst ab 16, und ab 14 gilt man trotzdem ja schon als "Erwachsener" im Sinne der Kontaktbeschränkungen.
Ja, genau das sagt meine 16-jährige Tochter auch.

Und sie hat vollkommen recht.
Die Teenager sind in Deutschland die am übergangenste Gruppe überhaupt.
Sie haben Null Macht, null Lobby, sie fallen aus allen Rastern heraus, ihre naturlichen Lebensbedűrfnisse sind allesamt seit uber einem Jahr verboten oder werden von der Öffentlichkeit kriminalinalisiert.
Hinten anstellen heisst das traurige Motto für unsere Jugend, denn die Boomer haben bei uns in D. die Macht, und die denken gar nicht daran, Generationengerechtigkeit zu gewähren.

Im Gegenteil.
Zu guter Letzt erpresst man die Jungen damit, sie wären am Tod und Leid der Alten schuld, wenn sie nicht brav parieren und das Maul halten.
Die haben es echt nicht leicht.
 
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Benutzer77547 

Planet-Liebe Berühmtheit
Ja, genau das sagt meine 16-jährige Tochter auch.

Die Teenager sind in Deutschland die am übergangenste Gruppe überhaupt.
Sie haben Null Lobby, sie fallen aus allen Rastern heraus, ihre naturlicher Lebensbedűrfnisse sind allesamt verboten oder werden von der Öffentlichkeit kriminalinalisiert.

Und zu guter Letzt erpresst man sie damit, sie wären am Tod und Leid der Alten schuld, wenn sie nicht brav parieren und das Maul halten.
Die haben es echt nicht leicht.
Ja, sehe ich auch so. Wobei ich sagen muss, dass meine 16jährige Tochter sich die Befriedigung ihrer Bedürfnisse inzwischen (teilweise) einfach selbst nimmt. Ja, das ist nicht gut für die Pandemie und wir hatten da auch schon ein paar "Konfliktgespräche" und sie wägt auch bestimmte Dinge ab, testet sich noch mehr als sie eh schon müsste, versucht nicht völlig wahllos Freunde zu treffen, trifft sich vor allem im Freien etc. pp.. Aber sie und ihre Freunde halten die Regeln definitiv nicht mehr zu 100% ein. Kann man Scheiße finden, daber ich werde eine Teufel tun und sie daheim festbinden oder ihr ein schlechtes Gewissen über das hinaus, das sie eh schon teilweise hat, einreden.

Aber auf was ich eigentlich raus wollte: Ich glaube, dass Du die Sache zu "statisch" siehst. Wenn die Zahlen sinken (was sie wegen der Impfungen etc. pp. auf jeden Fall tun werden) und es keine Überlastungen auf den Intensivstationen mehr gibt, werden natürlich auch die UNGEIMPFTEN und damit die Jugendlichen wieder mehr Rechte bekommen (ähnlich wie es ja auch letzten Sommer war) und z.B. mit Tests etc. den Geimpften gleich gestellt werden. Das erscheint mir eigentlich zwingend.
 

Benutzer68775  (36)

Planet-Liebe Berühmtheit
Das erscheint mir eigentlich zwingend.
Bin ich mir nicht so sicher. Das sollte für viel zu viele doch erst wieder erlaubt sein, wenn es SICHER ist :grin:
Was es für mich rein rational die Viruseigenschaften betrachtend nie sein wird. Das einzige was man runter bekommen kann, sind eventuell die vielen schweren Verläufe auf einmal. Aber weder wird Corona ausgerottet werden können, noch wird man alle immer schützen können. Eh ein Schwachsinn in sich, aber durchaus für viele die Forderung, xyz ERST wieder zu erlauben, wenn es WIRKLICH SICHER IST.
Also quasi niemals :zwinker:
 

Benutzer58558 

Meistens hier zu finden
Ich finde es ein bisschen schwierig, dass ganze als Neiddebatte beiseite zu wischen, wenn jetzt die ganzen ü60er, wegen deren Gefährdung ein Großteil der Coronamaßnahmen durchgezogen wurde (man schaue sich schlicht die Sterbezahlen nach Alterskohorten an) geimpft sind und Freiheiten bekommen, während eine gewisse Altersgruppe noch lange doof dasteht.
Da hilft auch das Gerede von „Grundrechten zurückgeben“ wenig, zumindest mich ärgert das schlicht. Erneut bleibt da die Belastung von Corona vermehrt auf den Jüngeren hängen. Danke für nichts. Hauptsache die Boomer können ungestört in den Urlaub fahren und im September wieder ihr Kreuzchen bei der CDU machen :tentakel:
Man darf bei der ganzen "Menschheitsrettung" - Entschuldigung für den Zynismus - auch nicht vergessen, dass gegenwärtig (auch spätgeborene) Boomer Politik für Boomer machen. Den Ü50-Spitzenpolitikern sind die Sorgen und Nöte ihrer Alterskohorte einfach näher als die Sorgen und Nöte von Kindern, Jugendlichen, Twenty- und Thirty-Somethings. Deshalb geht deren Solidarität eher in die Richtung "des Alters" (in dem sie sich selbst bereits befinden oder in das sie in nicht allzu ferner Zukunft noch kommen) als in Richtung "der Jugend" (in der sie sich selbst nicht mehr befinden).
 
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Benutzer152329 

Verbringt hier viel Zeit
Die Jugend darf nicht auch beim Thema Öffnen wiedermal hinten angestellt werden.
Billigste Wahlgeschenke der Ex-Volksparteien an ihre überalterte Klientel.
Erst heute Morgen war von einem 2 Milliarden Euro starken Paket für Kinder und Jugendliche im Radio die Rede. Mit dem Geld sollen sozialschwache Familien sowie Nachhilfeinstitutionen und soziale Angebote unterstützt werden.
 
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