Corona 9

Benutzer122533  (32)

Sehr bekannt hier
Aber es könnte schon auch sein, dass man als Ungeimpfter davon profitiert, wenn die Kontaktbeschränkungen für Geimpfte fallen. Dann zählen Geimpfte ja für Ungeimpfte nicht mehr als "Kontakt". Sobald man also Geimpfte im Verwandtschafts- oder Freundeskreise hat, kann man sich so mit mehr Leuten als vorher gleichzeitig treffen. Oder verstehe ich da was falsch?
DAS finde ich übrigens eine richtig gruselige Lösung! Der Ungeimpfte kann dann mit 50 Geimpften Party machen, solange er als einziger ungeimpft ist. Ist ja auch überhaupt nicht gefährlich, wenn sie sich nicht sicher sind, wie viel das Zeug jetzt verhindert und wie viel nicht.
Geimpfte untereinander passt ja noch, da muss das Virus ja schon durch zwei Impfungen "durch".
Wenn ich dann noch das bekloppte Interview mit der SPD-Trulla sehe, dass Getestete viel weniger dürfen sollen als Geimpfte, weil die Impfung ja so viel sicherer ist als der Test. Hä? Also echt, ich muss wieder aufhören, mir Nachrichten anzusehen, da wird man doch bekloppt!
 

Benutzer164174  (43)

Öfters im Forum
Also gerecht wäre wenn Genesene und Geimpfte mit ihrem Status nicht nur Freiheit bekommen, sondern auch Pflichten in Unternehmen, dass die dann wieder in Präsenz ran müssen und es dem AG sagen müssen wie es um ihr Risiko steht. Klar, will auch niemand. Aber fair wäre es.
 

Benutzer161456 

Meistens hier zu finden
Ich sehe die geplanten Lockerungen für Geimpfte sehr kritisch. Aus folgenden Gründen:
- Epidemiologisch: die postulierte "epidemiologische Sicherheit" von Geimpften ist doch eigentlich schon ein alter Hut, der nur noch so lange halbwegs bestand haben wird, bis Immunescape-Varianten die anderen verdrängen (die ja in Deutschland auch schon endemisch sind). Das wird jetzt beginnen. Wenn man Testpflicht und Kontaktbeschränkungen aufhebt, beschleunigt man diesen Vorgang sogar noch deutlich, verliert gleichzeitig auch den Überblick und gefährdet die ungeimpfte Bevölkerung erheblich.
- Gesellschaftlich: Da die Befreiung 3 Wochen nach der 2. Impfung erfolgen soll, heißt das für ca 2/3 der Bevölkerung, dass die ihren Sommer vergessen können. Während die vollständig Geimpften, mit denen sich, als besonders gefährdete Personen, bisher alle solidarisch verhielten (mussten), dann also im Zweifel in den Urlaub fahren, und auch nach 22 Uhr draußen ohne Kontaktbeschränkungen mit ihren Freunden im Park chillen, heißt es für den Rest Kontaktbeschränkungen, Ausgangssperren und faktisches Reiseverbot (Quarantäne). Erinnert mich ein bisschen an das Southpark-Impf-Special

Das ist nicht einzusehen und mMn. doppelt dumm. Man spaltet die Gesellschaft und provoziert dabei möglicherweise auch noch eine 4. Welle. Stattdessen sollte man sich mMn. an die Vorgaben des Ethikrates halten und für alle gleichermaßen lockern, so wie es die Lage eben zu lässt, und im Herbst, wenn alle tatsächlich die Chance hatten geimpft zu sein, die Maßnahmen vollständig aufheben.
Genau das meine ich auch.
Es dürfen beim Impfen jetzt nicht schon wieder die die Gearschten sein, denen bisher schon die selbstlosesten Solidaritätsopfer auferlegt wurden,... Übrigens mit dem Hinweis auf Solidarität mit den Alten... .
.... und die gleichzeitig auch noch eine Rückgabe der Grundrechte an nötigsten hätten.
Unsere Jugend.

Daher geht nur eine schnellstmögliche gemeinsame Öffnungsstrategie oder eine grosszügige Offnung mit zum Impfen gleichberechtigtem Testen.

Ales andere wird unabsehbar negative Konsequenzen für uns haben.
 

Benutzer72433 

Planet-Liebe ist Startseite
und dann als immernoch potentielle überträger die öffentlichen wieder voller machen und die ungeimpften unnötig gefährden? also wo homeoffie möglich ist, auf garkeinen fall.
 

Benutzer122533  (32)

Sehr bekannt hier
Also gerecht wäre wenn Genesene und Geimpfte mit ihrem Status nicht nur Freiheit bekommen, sondern auch Pflichten in Unternehmen, dass die dann wieder in Präsenz ran müssen und es dem AG sagen müssen wie es um ihr Risiko steht. Klar, will auch niemand. Aber fair wäre es.
Aber bitte dort, wo Anwesenheit überhaupt notwendig ist. In meinem und vielen anderen Jobs macht es überhaupt keinen Unterschied, von wo gearbeitet wird. Da bin ich bei Nevery Nevery , das wäre ne ganz schön arschige Nummer für die, die ungeimpft auf Öffis angewiesen sind.
 

Benutzer174241  (39)

Öfters im Forum
Also gerecht wäre wenn Genesene und Geimpfte mit ihrem Status nicht nur Freiheit bekommen, sondern auch Pflichten in Unternehmen, dass die dann wieder in Präsenz ran müssen und es dem AG sagen müssen wie es um ihr Risiko steht. Klar, will auch niemand. Aber fair wäre es.
Welchen Vorteil hat denn grade im Büro Präsenzarbeit? Das ist eine der wenigen Sachen die ich der Pandemie positiv abgewinnen kann.
 

Benutzer164174  (43)

Öfters im Forum
Welchen Vorteil hat denn grade im Büro Präsenzarbeit? Das ist eine der wenigen Sachen die ich der Pandemie positiv abgewinnen kann.
Besprechungen sind gehaltvoller und tatsächlich habe ich Kollegen, die nachmittags einfach schwer zu erreichen sind. Im öffentlichen Dienst gilt für HO Vertrauensarbeitszeit, Mehrarbeit wird nicht erfasst. (minder aber auch nicht).
Und nach knapp 14 Monaten im HO fehlt mir definitiv die soziale Komponente, ein definierter Cut zum Feierabend. Und drei Kinder im Homeschooling sind eben auch ne Ablenkung von der Arbeit.
Ich würde schon zugeben, dass ich im HO unkonzentrierter und unproduktiver bin, die Arbeit leidet und gerade ein kreativer Prozess benötigt Diskussionen offline.
 

Benutzer122533  (32)

Sehr bekannt hier
Besprechungen sind gehaltvoller
Das ist aber nicht überall so. Ob wir jetzt in 3 Räumen sitzen, die zusammengeschaltet sind, oder jeder vor seinem Rechner, ist doch echt egal. Die Gespräche nebenher oder danach gibt es jetzt genauso, die finden nur per Chat oder anschließendem Anruf statt.
Es ist nur einfacher geworden, die Paralleltermine unter einen Hut zu bekommen. Mal eben 10min woanders mitreden geht halt schlecht, wenn man in einem Besprechungsraum sitzt...
 

Benutzer152329 

Verbringt hier viel Zeit
Welchen Vorteil hat denn grade im Büro Präsenzarbeit? Das ist eine der wenigen Sachen die ich der Pandemie positiv abgewinnen kann.
Präsentarbeit im Büro hat für mich den Vorteil, dass ich mich nicht völlig isoliert und einsam fühle zuhause.
 

Benutzer82466  (42)

Sehr bekannt hier
hast recht, du sagst immer "mainstreammedien". ich hatte aber den eindruck, dass die beiden ausdrücke bei menschen aus deiner richtung gleichwertig wären. was ist der unterschied?
Ehrlich gesagt höre ich wenig Lügenpresse in "meinen Kreisen". Lückenpresse eher, weil Dinge verschwiegen werden. Mainstreammedien oder auch Altmedien sind genau die, die gefühlt überwiegend Haltungsjournalismus, manchmal auch böse Hofberichterstattung genannt, betreiben.

Hier ist übrigens ein Beschluss, dass das Familiengericht sehr wohl zuständig ist bei Kindeswohlgefährdung durch Coronamaßnahmen. Nix Rechtsbeugung. Das rückt die Hausdurchsuchung etc. beim Weimarer Richter in ein noch schlechteres Licht.
******************
Ich hatte tatsächlich angefangen, wieder auf Eure einzelnen Punkte einzugehen, aber mir fehlt langsam auch der Elan. Darum nur eine allgemeine Antwort. Es liegt mir fern, Euch Eure Zeit zu stehlen. Ja, ich bin unbelehrbar, da es eben auch Experten auf "der anderen Seite" gibt. Es mag schon sein, dass ich nicht alles wissenschaftlich korrekt wiedergegeben habe, dennoch spricht einfach vieles dafür, dass in der Öffentlichkeit bestimmte Diskussionen (z.B. zum PCR-Test) vermieden werden. Diesen Artikel finde ich sehr gut:

Dort werden auch die Medien thematisiert. Hryna Hryna Hier war die Studie, die letztes Jahr die "Panikmache" in den Sondersendungen des ÖR festgestellt hat. Denn ja natürlich gibt es immer Meinungen/ Kommentare. Aber es geht um das generelle Framing und die Einengung des Meinungskorridors.
Darüber hinaus wird von den weltweiten Protesten wenig berichtet, z.B. letztes WE in London. Ebenso von den erfolgreichen Öffnungen in Florida, Texas usw. Stattdessen zeigt man lieber schreckliche Bilder wie die aus Indien. Das finde ich eben keine ausgewogene Berichterstattung, sondern schon manipulativ.

Und es wundert mich, dass jeder die offiziellen Daten für hieb- und stichfest hält. Z.B. die Todeszahlen sind nicht überall plausibel (in beide Richtungen):

(Israel habe übrigens nicht ich in der letzten Diskussion angesprochen. Weil ich angegangen wurde, ich würde es erst anbringen und dann einen Rückzieher machen.)

Und zu guter Letzt auch von mir SORRY - aber ICH erlebe regelmäßig die Polizei und den Umgang mit politisch ungeliebten Meinungen. Mit welcher Begründung darf man z.B. keine Blumen/ Kerzen ablegen, um sich mit dem Weimarer Richter zu solidarisieren? Es wurde am WE ein Haufen Aufwand in die Absperrung der Gerichte gesteckt - damit bloß keinem auffällt, wie groß der Zuspruch ist. Mittlerweile ist es nur noch lächerlich: ein paar Leute treffen sich zufällig an einem dieser Orte und gleich kommen knapp 10 Polizeibusse mit Blaulicht angerast, um zu verhindern, dass die Dinge abgelegt werden bzw. um sie direkt zu entsorgen. Infektionsschutz, alles klar :kopfwand:
 

Benutzer78484 

Planet-Liebe-Team
Moderator
multipolar-magazin.de
Off-Topic:
Gibts da eigentlich auch Quellen, die nicht tief in diesem verschwörungstheoretischen, teils RT-gepampertem Sumpf stecken?

Ich weigere mich wirklich, sowas zu lesen. Inkl. Rubikon und wie sie alle heißen. Seiten, die es auf Psiram geschafft haben, sind für mich wirklich ein rotes Tuch.
 

Benutzer77547 

Planet-Liebe Berühmtheit
Mühsame Diskussion. Geimpft heisst vollständig geimpft, also eine Woche nach der Zweitimpfung.
O.K. hier in Ö ist das halt anders (wenn ich das richtig verstanden habe). Hier gilt als "geimpft" 21 tage nach der Erstimpfung.
Das kann ja noch ein Spaß werden mit dem "europäischen grünen Impfpass", wenn jedes Land andere Kriterien an "geimpft" anlegt. Der ist also wohl schon ein Rohrkrepierer, bevor es es ihn überhaupt gibt.
Jetzt verstehe ich auch, warum die österr. Regierung gar nicht mehr primär auf eine europäische Lösung setzt, sondern zunächst mal einen "nationalen" grünen Imfpass entwirft und einführen will.
 

Benutzer44981 

Planet-Liebe Berühmtheit
Also aktuell ist von Lockerungen für Geimpfte ab dem kommenden Wochenende die Rede.
Ja. Mal sehen, ob da wirklich etwas sinnvolles rauskommt, oder ob sich die deutsche Politik mal wieder in fruchtlose Debatten und unsägliche Kleinstaaterei verstrickt. Die Alleingänge diverser Länder lassen vermuten, dass es mal wieder das übliche Kleinstaaterei-Wirrwar geben wird.

Ich persönlich glaube - und mir ist bewusst, dass ich da nicht für den Wirt, den Einzelhändler, die Depressiven sprechen kann - dass die Zeit bis zur Impfung und damit verbundenen Lockerungen absolut absehbar ist. Deshalb bin ich in letzter Zeit wesentlich entspannter, was die Maßnahmen angeht.
Ich bin inzwischen auch ein wenig optmistischer, da das Impfen doch an Fanhrt aufgenommen hat.

Aber gerade für Gastronomie und Hotelgewerbe könnte eine im Vergleich mit den Nachbarländern späte Öffnung durchaus zu einem weiteren Problem werden. - Nicht nur wegen der Umsatzausfälle, sondern auch, weil Hotels und Restaurants in den Nachbarländern, die wieder öffnen dürfen, das Personal geschlossener deutscher Betriebe abwerben. (Und gutes Personal ist in diesen Bereichen durchaus Mangelware, da sich nicht so viele Leute diese oft nur mäßig bezahlten, oft saisonalen Knochenjobs antun möchten und sich vielleicht auch der Eine oder Andere, der bisher in dieser Branche gearbeitet hat, in Dauer-Lockdow-Zeiten beruflich umorientiert hat.)
Da kann eine zwei Wochen spätere Öffnung dann durchaus nicht nur zwei Wochen Umsatzausfall, sondern auch "Ich finde nicht genügend Personal, um wieder öffnen zu können" bedeuten. - Insbesondere, wenn es um Saisonarbietskräfte geht, die oft sehr mobil und gut vernetzt sind. Die packen ganz schnell ihre Koffer, wenn es irgendwo einen interessanten Job gibt.

Ja, sicher. Die "Psychologie" spielt dabei natürlich eine wichtige Rolle. Aber trotzdem kann man nicht so tun, als sei der Effekt von "Reden über die Notbremse" ein Effekt der Notbremse selbst. Das sind schon noch zwei paar Stiefel....gerade für einen Wissenschaftler.
Wenn die psychologischen Effekte so eine große Rolle spielen, stellt sich doch auch die Frage, ob diese ganzen harten Einschränkungen in diesem Umfang überhaupt nochtwendig sind, oder ob man da nicht auch mit weniger Einschränkungen und besserer Kommunikation ähnliche Effekte erreichen könnte.

- Gesellschaftlich: Da die Befreiung 3 Wochen nach der 2. Impfung erfolgen soll, heißt das für ca 2/3 der Bevölkerung, dass die ihren Sommer vergessen können. Während die vollständig Geimpften, mit denen sich, als besonders gefährdete Personen, bisher alle solidarisch verhielten (mussten), dann also im Zweifel in den Urlaub fahren, und auch nach 22 Uhr draußen ohne Kontaktbeschränkungen mit ihren Freunden im Park chillen, heißt es für den Rest Kontaktbeschränkungen, Ausgangssperren und faktisches Reiseverbot (Quarantäne). Erinnert mich ein bisschen an das Southpark-Impf-Special
Auch wenn ich sonst ein großer Pessimist bin, rechne ich nicht mit einem komplett verlorenen Sommer für 2/3 der Bevölkerung. - Und das aus vielen verschiedenen Gründen:
- Wenn die Mehrheit der besonders gefährdeten Menschen geimpft ist, sinkt das Risiko einer Überlastung des Gesundheitssystems auch bei gleichbleibender Inzidenz. Dadurch fällt das wichtigste Argument für massive Einschränkungen der Grundrechte weg.
- Wenn alle besonders Gefähredeten die Möglichkeit hatten, sich impfen zu lassen, muss das Risiko derer, die freiwillig auf die Impfung verzichtet haben, als persönliches Risiko betrachtet werden und darf nicht mehr vergesellschaftet werden und so als Rechtfertigung für Einschränkungen und Grundrechtseingriffe dienen.
- Wenn durch die zunehmende Zahl Geimpfter, sowie die sommerliche Verlagerung vieler Aktivitäten nach draußen die Inzidenz weiter sinkt, gibt es überhaupt keine Rechtfertigung mehr für massive Einschränkungen.
- Der Druck auf die Regierung wird steigen, wenn Lockerungen in anderen Staaten ohne große Katastrophe verlaufen.
- Wenn der Staat trotz all dieser Gegenargumente versuchen sollte, Einschränkungen noch lange aufrechtzuerhalten, werden die trotz fehlender Impfung nicht extrem gefährdeten jungen Menschen nicht mehr brav mitspielen, sondern großteils die Regeln ignorieren und zu einem kleinen Teil auch Gewalt anwenden.
 

Benutzer68775  (36)

Planet-Liebe Berühmtheit
Das ist aber nicht überall so. Ob wir jetzt in 3 Räumen sitzen, die zusammengeschaltet sind, oder jeder vor seinem Rechner, ist doch echt egal.
Off-Topic:
Naja, ich glaube hier ist schon gemeint, dass man im SELBEN Raum sitzt. REAL :grin: und dass das eine völlig andere Art von Meeting ist, erlebt mein Unternehmen (seltene Treffen durch Internationalität) seit vielen Jahren. Es gibt in über 100 Personen keine einzige, die nicht ein reales Gespräch einen Videocall in seiner Effizienz jederzeit vorziehen würde.
 

Benutzer68775  (36)

Planet-Liebe Berühmtheit
Das kann ja noch ein Spaß werden mit dem "europäischen grünen Impfpass", wenn jedes Land andere Kriterien an "geimpft" anlegt. Der ist also wohl schon ein Rohrkrepierer, bevor es es ihn überhaupt gibt.
Der kommt ganz sicher :smile:

Off-Topic:
... und ich baue drauf :grin:
 

Benutzer77547 

Planet-Liebe Berühmtheit
Genau das meine ich auch.
Es dürfen beim Impfen jetzt nicht schon wieder die die Gearschten sein, denen bisher schon die selbstlosesten Solidaritätsopfer auferlegt wurden,... Übrigens mit dem Hinweis auf Solidarität mit den Alten... .
.... und die gleichzeitig auch noch eine Rückgabe der Grundrechte an nötigsten hätten.
Unsere Jugend.
Ich verstehe immer noch nicht, was die Jugend davon hat, wenn sich die Geimpften nicht treffen können. Ich verstehe sclicht nicht, was für ein Begriff von "Gerechtigkeit" und "Solidarität" hinter dieser Sichtweise steckt. Ist für mich gerade ein großes Rätsel.

Richtig finde ich aber, dass die ältere Generation (und damit die jetzt mehrheitlich früher Geimpften) eine Verantwortung dafür haben, dass Kinder und Jugendliche so wenig Einschränkungen ertragen müssen, wie es halt irgendwie geht, ohne dass eine allgemeine Katastrophe ausbricht. Diese Verantwortung hat sie über weite Strecken der Pandemie m.E. nicht mal ansatzweise erfüllt, sondern ganz im Gegenteil: Sie hat Kinder und Jugendliche zu ihrem eigenen Schutz missbraucht.
Ich kann aber nicht erkennen, dass die ältere Generation dieser Verantwortung DADURCH gerecht würde, wenn sie sozusagen Möglichkeiten, die sich durch Impfungen sinnvoll ergeben nicht wahrnimmt. Das sind für mich zwei Paar Schuhe. Die jüngere Generation braucht TÄTIGE Solidarität und nicht irgendeine symbolische Pseudo-Solidarität.
 

Benutzer36720 

Verbringt hier viel Zeit
Sehe ich anders: Die Grundrechte würden Dir ja nicht wegen Deines Alters/Berufes/Whatever verwehrt, sondern weil Du eben nicht geimpft bist und damit das Risiko größer ist, dass von Dir eine Gefahr ausgehen könnte als bei Geimpften. Ich glaube also nicht, dass Du quasi die "Diskriminierungskarte" ziehen könntest ;-). Bin aber kein Jurist.

Was ich aber schon auch so sehe: Ich finde nicht, dass man Geimpfte (zumindest nach der 1. Impfung) generell besser stellen sollte als Getestete oder Genesene. Bei allen drei Gruppen ist die Gefahr, dass sie andere anstecken könnten, reduziert.
Das wird ja auch nicht gemacht. Es werden Geimpfte und Genesene mit Getesteten gleichgestellt. Die Ausgangssperren haben sich in ohnehin in 1 bis 2 Wochen in vielen Regionen erledigt. Und wo die Zahlen noch über 100 sind öffnen auch keine Restaurants oder Hotels.
 

Benutzer161456 

Meistens hier zu finden
Ich verstehe immer noch nicht, was die Jugend davon hat, wenn sich die Geimpften nicht treffen können. Ich verstehe sclicht nicht, was für ein Begriff von "Gerechtigkeit" und "Solidarität" hinter dieser Sichtweise steckt. Ist für mich gerade ein großes Rätsel.
z. B. ein Gefühl von Ungerechtigkeit, Abgezockt sein und Abgehängtheit...
Weitere Wochen ohne Sport, Unternehmungen mit Freunden, Sozialkontakte, richtiger Bildung und Selbsterfahrung.
 
Zuletzt bearbeitet:

Benutzer72433 

Planet-Liebe ist Startseite
Ehrlich gesagt höre ich wenig Lügenpresse in "meinen Kreisen". Lückenpresse eher, weil Dinge verschwiegen werden. Mainstreammedien oder auch Altmedien sind genau die, die gefühlt überwiegend Haltungsjournalismus, manchmal auch böse Hofberichterstattung genannt, betreiben.
aber dann müsstest du diese bezeichnung lückenpresse doch für die quellen die du verlinkst doppelt und dreifach verwenden?

man kann manchen medien sicher relativ einseitige berichterstattung unterstellen - bild beispielsweise als paradebeispiel, merkur imho auch. aber wenn man das bei den einen medien kritisiert, wieso dann nicht bei den anderen? denn so einseitig wie deine quellen berichtet nichts und niemand der "mainstreammedien".

Mit welcher Begründung darf man z.B. keine Blumen/ Kerzen ablegen, um sich mit dem Weimarer Richter zu solidarisieren?
du, das frag ich mich auch. die aktionäre von einkerzen sind leider auch angegangen wurden und durften ihre kerzen nicht ablegen. ne schlüssige begründung hab ich dafür nie gehört. wurde darüber eigentlich in deinen kreisen berichtet? auf der einen seite müsste euch das doch total gelegen haben - absolute kritik an der regierung - auf der anderen seite wars halt nicht von coronaleugnern.
 
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